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Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend. Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend.
Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Seit über 37 Jahren auf der Bühne, jedes Ensemble-Mitglied ein ausgewiesener Spitzenmusiker, da läge es nahe, der Gruppe Blechschaden das Etikett „altbewährt und nie erreicht“ aufzukleben. Aber das ist ja nur die eine Seite der Blechbläser-Medaille; die andere für die sie von ihrer treuen Fangemeinde geliebt wird, ist ihr unermüdliches Engagement, der Musik ihre spaßige Seite abzugewinnen und dabei jeden Versuch, unbedingt zwischen U- und E-Musik unterscheiden zu wollen, geradezu ad absurdum zu führen.
Neujahrskonzert mit Blechschaden
Die weltweit bekannte „Spaßfraktion“ der Münchener Philharmoniker zeigt mit jedem ihrer Auftritte, dass jede Art von Musik, egal ob Pop oder Oper, Musical oder klassische Symphonie, zum Vergnügen werden kann, bietet man sie nur richtig, also unkonventionell, dar. Auch im neuen Programm für ihre Tournee 2021/2022 mixen die philharmonischen „Fremdenlegionäre“ die verschiedenen musikalischen Genres zu einem höchst unterhaltsamen Melodien-Cocktail, garniert mit urkomischen Moderationen und Einlagen. Vor allem ihr schottischer Leiter Bob Ross greift dabei ganz unschottisch großzügig in die Humor-Kiste. Bei all der ernsthaften Professionalität, mit der die Musiker ihre Instrumente, beherrschen, steht für Blechschaden immer eines im Vordergrund: Dem Publikum Spaß an der und um die Musik herum zu bereiten.
Ein beschwingter Start ins neue Jahr mit Musik zum Träumen, mit vielen Gästen Kabarett und gute Laune.
A Night with Friends
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Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend. Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend.
Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Ein Neujahrskonzert à la Venedig wird in diesem Jahr in der Blauen Halle gefeiert. Mit Werken aus dem großen italienischen Opernrepertoire verschreiben sich die Konzerte zum Jahreswechsel ganz dem traditionellen „Concerto di Capodanno“ des Teatro la Fenice. Bekannte Arien des italienischen Belcanto sowie die großen Chöre aus „La Traviata“, „Un ballo in maschera“, „Il Trovatore“ und „Nabucco“ stehen auf dem Programm. Den individuellen Würzburger Touch bietet das Klarinettenquartett Ensemble clarezza mit dem Konzert für Klarinettenquartett und Kammerorchester über Themen von Puccini von Yannik Helm.
Konzert zum Jahreswechsel
Orchesterwoche über den Jahreswechsel / Abschlusskonzert
Internationaler Arbeitskreis für Musik e. V.
Die Bayerische Musikakademie Hammelburg und der Internationale Arbeitskreis für Musik laden ein zu einem Neujahrskonzert am 2.1.2023 um 19.30 Uhr in der Musikakademie.
Neujahrskonzert
Es erklingen Orchesterwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Cesar Franck und Sergej Prokoffieff. Mir der Ouvertüre über hebräische Themen und Redemption sind zwei Raritäten berühmter Meister zu hören, außerdem die große Reformationssinfonie von Mendelssohn. Alle drei Komponisten haben zum Jahreswechsel ein Jubiläum. Das Konzert bildet den Abschluß der Orchesterwoche zum Jahreswechsel des Internationalen Arbeitskreises für Musik. |
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Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend. Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend.
Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht. Theaterfreunde lassen sich immer wieder gern in faszinierende Geschichten, Sphären und Klangwelten entführen, die im Idealfall ganz und gar vergessen machen, dass sie künstlich erschaffen wurden. Doch was geschieht eigentlich hinter den Kulissen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Schauspielern, Tänzern, Sängern, Musikern, Dramaturgen… mit all den vielen beteiligten Gewerken wie Bühnentechnik, Kostümschneiderei, Ausstattung oder Kulissenbau, damit am Ende so eine perfekte Illusion auf der Bühne entsteht? Wie fühlt es sich an, selbst einmal auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten? Wie viel Technik ist „hinter dem Vorhang“ versteckt? Gibt es geheimnisvolle Räume in dem historischen Theatergebäude, von denen der Besucher nichts sieht und nichts ahnt? Welche Geschichte und welche interessanten Anekdoten verbinden sich mit dem Haus und seinen Menschen? Auf all solche Fragen seiner Gäste möchte das Staatstheater Meiningen bei den regelmäßig angebotenen Führungen durch das Haus eingehen, die interessierten Gruppen und Einzelpersonen einen Blick in die ganz eigene Welt des Theaters gewähren. Anmelden kann man sich für diesen Rundgang der besonderen Art bei Susanne Klapka unter der Telefonnummer 0172 7926723. Die Theatermitarbeiterin begrüßt die Besucher jeweils am Bühneneingang.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Sehnsucht. Ein großes Wort. Manchmal ein unbestimmbares Gefühl des sich Sehnens, manchmal ein sehr konkretes Verlangen. Für jeden Menschen bedeutet Sehnsucht vermutlich etwas anderes, und doch ist sie wohl für alle auch gleich. Der Liederabend Sehnsuchtswild! vereint verschiedenste Lieder, die in unterschiedlichen Facetten von Sehnsüchten erzählen. Richard Wagners „Träume“ und ein Hauch von Hugo Wolf umklammern hauptsächlich deutsche Chansons, Rock- und Popmusik sowie Schlager. Entstanden ist der Abend nach dem zweiten coronabedingten Lockdown, als wir schon ahnten, dass uns die Pandemie noch einige Zeit begleiten würde. Damit einher ging ein wildes Sehnen nach dem alten oder einem ganz neuen Leben – in jedem Fall abseits der Melancholie, die diese lange Zeit der sozialen Vereinzelung für viele mit sich gebracht hat.
Sehnsuchtswild!
In der Inszenierung von Intendant Markus Trabusch erzählen Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles eigene, selbstgeschriebene Geschichten, singen – begleitet von einer vierköpfigen Band unter der Leitung von Adrian Sieber – vom Verlangen und der Lust, wieder auf einer Bühne zu stehen. Sie erzählen von persönlichen Sehnsüchten, vom Scheitern, vom Hoffen und vom Mut, einen Neubeginn zu wagen – ob auf dem Rücken eines Orcas, bei einem Flug über den Mars oder in Community-Gärten, in denen sich alle bedienen können. Ein Liederabend des Schauspiels, der das Ensemble nochmals von einer neuen Seite in einem Bühnenbild von Verena Salome Bisle und Catharina Bornemann, Kostümen von Verena Salome Bisle und Feng Li, einer Choreografie von Elisabeth Margraf und der Dramaturgie von Schauspieldirektorin Barbara Bily in der Theaterfabrik Blaue Halle zeigt.
EIN NEUJAHRSKONZERT, DAS MUSEUMSBESUCH UND KONZERTGENUSS MITEINANDER VERBINDET
Walking Neujahrskonzert
Während unseres Neujahrskonzerts flanieren die Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellungsräume des Museums Otto Schäfer und können dabei im ganzen Haus dem Würzburger Kammerorchester lauschen. Das junge Ensemble setzt sich aus herausragenden Studenten der Hochschule für Musik in Würzburg sowie jungen Berufsmusikern zusammen. Es wirkte bereits als Festspielorchester bei den Opernaufführungen der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim sowie beim Mozartsommer in der Würzburger Residenz. In vielen Konzerten und bei Konzertreisen hat es jungen hervorragenden Solisten die Gelegenheit geboten, sich mit Orchester zu präsentieren. WÜRZBURGER KAMMERORCHESTER MUSIKALISCHE LEITUNG Prof. Wolfgang Kurz
Das Jahr 2022 lehrt uns, dass es die klassischen imperialistischen Träume noch immer gibt. Und es fühlt sich mitunter so an, als wären wir in eine Welt zurückversetzt, die wir doch eigentlich überwunden zu haben glaubten. Doch Imperialismus und Eroberungszüge gibt es nicht nur in der Politik und beim Militär. Globale und regionale Unternehmen ziehen ebenfalls in den Krieg. In Rabatt- und anderen Schlachten kämpfen sie um Marktanteile und um Kunden. Ihre Unternehmensstrategien zielen auf Alleinherrschaft. Und für eine bessere Bilanz sind viele CEOs und viele Manager bereit (fast) alles zu tun. Doch wer sind eigentlich die Kämpfer, die Generäle, die Strategen in diesem Krieg um die höchste Rendite? Wie ticken Wirtschaftsbosse? Wie herrschen sie über ihre Reiche, wie versuchen sie ihre Stellung auszubauen? Und was passiert, wenn statt satten Gewinnen plötzlich die Pleite ins Haus steht?
Kick & Kollaps
Ausgehend von einer Recherche über Wirecard, die Drogeriemarktkette Schlecker und das Pharmaunternehmen Merckle untersucht "Kick & Kollaps", wie Männer in der Wirtschaft Macht ausüben, wie sie Unternehmen aufbauen und gegen die Wand fahren. Vor allem aber: wovon diese Männer träumen und wovor sie sich fürchten sollten.
Sie ist ein Garant für frisches Lebensgefühl, Vitalität und Sinneslust: die »Wiener Johann Strauß Konzert-Gala«. Seit 1996 zog Matthias Georg Kendlingers Exportschlager – das Original mit den K&K Philharmonikern – mehr als 1 Million Liebhaber in 19 europäischen Ländern in seinen Bann – ein musikalischer Jungbrunnen, an dem selbst Könige und Kaiser ihre wahre Freude hätten – Kultstatus inbegriffen!
Das Original - Wiener Johann Strauß Konzert-Gala
Sie sind wleder da! Live! Auf der Bühne! Best Of Inventur – ein Abend voller Nummern, die, obwohl sie vielleicht doch schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel haben – nichts an Aktualität eingebüßt haben-Im „Best of Inventur“ – ein komödiantischer Jahresrückblick der Extraklasse mit Heidi Friedrich und Birgit Süss. Wie Immer mit herzergreifenden Tanzeinlagen und aberwitzigem Liedgut. Feiern Sle mit! |
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Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend. Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend.
Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Sie sind wleder da! Live! Auf der Bühne! Best Of Inventur – ein Abend voller Nummern, die, obwohl sie vielleicht doch schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel haben – nichts an Aktualität eingebüßt haben-Im „Best of Inventur“ – ein komödiantischer Jahresrückblick der Extraklasse mit Heidi Friedrich und Birgit Süss. Wie Immer mit herzergreifenden Tanzeinlagen und aberwitzigem Liedgut. Feiern Sle mit!
Als Alice im Garten einem weißen Kaninchen hinterherläuft, fällt sie durch seinen Bau und landet in einer Fantasiewelt. Dort begegnet sie einer Reihe wundersamer Figuren: Einer Grinsekatze, die immer wieder plötzlich unsichtbar wird, einem verrückten Hutmacher und einem Märzhasen, die sie zu einer Teeparty einladen, oder auch der Königin der Herzen, die liebend gerne jemandem den Kopf abschlagen lassen würde. Während Alice von einem wunderlichen Abenteuer ins nächste stolpert, lernt sie, zu ihren eigenen Überzeugungen zu stehen.
Alice im Wunderland
Lewis Carolls „Alice im Wunderland“ erschien 1865 und zählt inzwischen zu den Klassikern der Weltliteratur. Dabei begeistern Alices kuriose Abenteuer nicht nur Kinder, sie beflügeln die Fantasie von Leserinnen und Lesern jeden Alters und aller Fachrichtungen von Kunst bis Mathematik. Als eines der bekanntesten Werke des literarischen Nonsens, folgt die Geschichte keiner klaren Handlung, sondern rückt immer neue Charaktere in den Fokus. Dominique Dumais kreiert mit „Alice im Wunderland“ ihren ersten Handlungsabend für das Tanzensemble des Mainfranken Theaters. Dabei lässt sie sich von den skurrilen Charakteren zu einem amüsanten und zugleich tiefgründigen Stück inspirieren. Musikalisch wird der Abend vom Perkussionskünstler Peter Hinz begleitet. Seine Komposition lässt die verschiedenen wunderlichen Figuren der Geschichte auch klanglich zum Leben erwachen, wobei er zugleich selbst Teil der Fantasiewelt wird. Tschaikowskis Märchen ist ein Meisterwerk – kein Wunder, findet sich doch sonst kaum eine so vielfältige und einfallsreiche Musik, eine so lockere Spontaneität und sympathische Herzenswärme wie in diesem Glanzstück des Balletts. Die Eisenacher Produktion entführt dabei in eine Welt, in der einmal nicht Schneeflocken das Bild beherrschen, sondern singende, dicke Männer durch Winterlandschaften purzeln, in der Verwandte Paradiesvögeln gleichen und der Großvater endlich tanzen darf, wie er es sich schon lange erträumte. Eine wundervoll geheimnisvolle Weihnachtswelt, in der garstige Drillinge und fiese Ratten Clara das Leben schwer machen, bis – ja bis der Nussknacker sie in ein Märchen des Tanzes entführt. Dieser „Nussknacker“ ist ein Feuerwerk. In der Choreographie des Ballettdirektors Andris Plucis tanzt, spielt und singt das Eisenacher Ballettensemble! Die Stadt Theben hat eine Epidemie und einen Bruderkrieg überstanden. Die Leichen der Kontrahenten Eteokles und Polyneikes liegen noch auf dem Schlachtfeld, da erlässt Kreon, der neue König, ein Gesetz, das es bei Todesstrafe verbietet, Polyneikes, den Angreifer der Stadt, zu bestatten. Antigone, Tochter des Ödipus und Schwester des Toten, widersetzt sich diesem Befehl. Sie beruft sich auf ein höheres Recht und bestattet ihren Bruder. Antigones Verurteilung und ihr Selbstmord bringen Kreons Macht und den ganzen Staat ins Wanken. Zuletzt wird die ganze Familie mit in den Abgrund gerissen. „Antigone“ gilt als erstes Widerstandsdrama der Weltliteratur. Vermutlich wurde es 442 v. Chr. in Athen zum ersten Mal gespielt. In Meiningen stand dieses antike Meisterwerk seit rund 70 Jahren nicht mehr auf dem Spielplan. Ob vor 2500 Jahren oder heute, Sophokles konfrontiert uns immer wieder mit den ganz großen Fragen menschlicher Zivilisation: Was ist Gerechtigkeit, was Menschlichkeit? Wo verlaufen die Grenzen individueller Freiheit? Was darf ein Staat? Und gibt es einen Punkt, an dem es legitim ist, sich gegen geltendes Gesetz aufzulehnen oder es gar zu brechen?
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
Mit Fanfaren ins Filmmusik-Konzert: Wohl kein Komponist hat mit seinen überwältigenden Kompositionen die Welt des Films in den vergangenen zwei Jahrzehnten so sehr geprägt wie der Oscar-, Globe- und Emmy-Gewinner Hans Zimmer. Die Besucher erwartet ein besonderer musikalischer Abend in großer Aufführung mit Orchester, Chor, Solisten und einer Lichtinszenierung.
The Music of Hans Zimmer & Others - A Celebration of Film Music
Komödie von Andrea Sixt
Eine ganz heiße Nummer
In einem kleinen Dorf im Main-Spessart mangelt es seit der Schließung der letzten Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Auch der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Da kommt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice – im erzkatholischen Provinznest eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Fränkisch Rustikal“ werben die drei für ihre „ganz heiße Nummer“ – schon bald sorgen „Maya“, „Sarah“ und „Lolita“ im Dorf für Furore… "Unbedingt anschauen!" Leporello
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein… |
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Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend. Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend.
Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt. Ein quirliges Gespenster-Grusel-Spektakel für alle ab 3-99 Jahren. Zauberer ZaPPaloTT macht sich mit der Eisenbahn auf die Reise, um im alten Schloss der Großtante seines Schwippschwagers 9. Grades nach dem Rechten zu sehen. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Spukt es wohl in dem alten Gemäuer? Das will ZaPPaloTT gemeinsam mit den Kindern herauskriegen. Wieso rumort es so laut aus der alten Gießkanne? Und haben Gespenster eigentlich Angst im Dunkeln? Ein GEIST-reiches Gänsehautprogramm zum Dauergrinsen mit Zauberei, Clownerie, Theater und Liedern, die in’s Ohr gehen. Weitere Informationen gibt es unter zappalott.de.
Als zwei Schafe mitten in der Nacht durch ein gleißend helles Licht geweckt werden, stellen sie fest: Ihre Hirten sind verschwunden! Allein zurückgeblieben machen sie sich über die streng bewachten Leckerlis her. Bald hören sie Gerüchte, dass in der Nähe ein ganz besonderes Baby geboren worden sein soll. Was es mit diesem Mädchen auf sich hat, wissen die beiden Schafe nicht so genau, nur, dass es später mal die Welt retten soll. Und so beschließen sie, einen Wandertag zu unternehmen, um das Neugeborene zu besuchen. Natürlich muss man für so ein besonderes Kind auch ein Geschenk mitbringen – nur was? Gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden. Ein Gutschein? Zu unpersönlich. Etwas Selbstgebasteltes? Es ist einfach kompliziert, hätten sie doch nur mehr Zeit! Als dann auch noch eins der beiden Schafe verschwindet und kurz darauf ein Wolf auftaucht, ist das Weihnachtschaos komplett …
Das letzte Schaf
Ulrich Hub erzählt in Das letzte Schaf die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht zweier Schafe. Dabei geht es auch darum, wie man in einer Herde zusammenhält, und dass gemeinsam Vieles leichter ist als allein.
MÄRCHENKOMÖDIE VON JEWGENI SCHWARZ AUS DEM RUSSISCHEN VON GÜNTER JÄNICHE
Der Drache
Das Theater für Niedersachsen aus Hildesheim zeigt für die ganze Familie diese spannende, fantastische und tiefgründige Geschichte voller Humor, die nichts an Aktualität verloren hat, denn »Drachen« wird es immer geben. Es war einmal ein Land, in dem herrschte seit 400 Jahren ein fürchterlicher Drache. Doch obwohl die Menschen hier in Angst und Schrecken leben, haben sie sich mit der Situation arrangiert. Immerhin garantiert sie Stabilität. So hält sich die Begeisterung dann auch in Grenzen, als Drachentöter Lanzelot auftaucht, um den Drachen zu besiegen und so die schöne Jungfrau Elsa zu retten, die dem Drachen geopfert werden soll. »Der Drache«, geschrieben 1943, ist eine poetische und erschreckend komische Märchenparabel über das Leben in einer Diktatur, über Mechanismen von Machtmissbrauch und Unterdrückung – und den manchmal erstaunlichen Wunsch des Menschen nach Anpassung und Ruhe im Angesicht des Bösen. THEATER FÜR NIEDERSACHSEN Luise und Ferdinand, zwei junge Menschen voller Lebenslust und Hoffnungen, verlieben sich ineinander. Eine wunderbare Liebesgeschichte mit Happy End? Weit gefehlt! Ihre Liebe gerät ins Fadenkreuz unterschiedlicher Interessen der Väter: Luises Vater, Stadtmusikus Miller, fürchtet die Machenschaften des Adels und ist um die Familienehre besorgt. Ferdinands Vater dagegen, der Präsident, will seinen Sohn mit Lady Milford verheiraten, um so die eigene politische Karriere zu fördern. Zunächst scheinen die Standhaftigkeit Luises und der Idealismus Ferdinands den Sieg davonzutragen. Doch dann spinnt sein Vater unter der Anleitung seines Sekretärs Wurm eine grausame Intrige, der Luise und Ferdinand zum Opfer fallen. Zum Schluss triumphiert die infame Lüge über die aufrichtigen Gefühle eines Liebespaars. Friedrich Schillers leidenschaftliches Jugendwerk, unweit von Meiningen in Bauerbach entstanden und 1784 in Frankfurt am Main uraufgeführt, ist bürgerliches Trauerspiel und Polit-Drama zugleich. Schiller übt heftige Kritik an der herrschenden Kaste und zeigt eine kalte, von Aufstiegsfantasien korrumpierte Welt, in der eine Liebe wie die von Luise und Ferdinand keinen Platz hat und tragisch enden muss.
"Hamlet For You" ist ein Theaterspaß um zwei Schauspieler, die sich mit Shakespeares Klassiker vielleicht doch etwas zu viel zugemutet haben. Aber jetzt stehen sie auf der Bühne und geben alles! Sein oder Nichtsein. Wenn sie sich nur einig wären, wer welche Rolle spielt. Und wenn nicht nur der ausgewiesene Shakespeare-Kenner Friedrich wüsste, um was es in dem Stück eigentlich geht. Und wenn auch sein Mitspieler Johannes, der eher für Musicals schwärmt, jetzt in das Kostüm der Ophelia schlüpfen würde...
Hamlet for you
Mit viel Phantasie, Improvisationstalent und der Unterstützung des Publikums, schaffen die beiden es dann aber doch, das Stück auf die Bühne zu bringen. Am Ende sind jedenfalls alle Figuren tot, die im "Hamlet" tot sein müssen. Sebastian Seidel erzählt kurz, knackig und humorvoll das Wichtigste des Shakespeare-Werkes und vermittelt nebenbei noch Wissenswertes über den berühmten britischen Dichter und die damalige Theatergeschichte.
Kult im Januar: diese Band – seit den 80ern in der Szene unterwegs, mittlerweile mit Bläsersatz – schreibt längst Geschichte. Der handgemachte Groove, der erdige Rock und die Popmusik der 70er und 80er einer bunten Profi-Musiker-Truppe bringen alljährlich die Stadthalle zum Beben. Hier geht es nicht um die originalgetreue Reproduktion der Songs von Toto, Peter Gabriel, Steve Winwood, Van Halen oder Pink Floyd sondern um revolver-typische Interpretationen mit Improvisations-Freiraum – wie in den 70ern eben! Konzertane Feinheiten und unbändige Spielfreude erleben? Hier – bei einem der wenigen ausgesuchten Auftritte dieser Ausnahmeband – sind Sie absolut richtig!
Revolver
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Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend. Aus Chaos wird Raum? Und aus Träumen wachsen Bühnenwelten? Ja. Doch dazwischen liegen steinige Arbeitswege, inspirierte, angestrengte, verzwickte, verzweifelte, berauschende, weiterführende… Kreativität und Handwerk müssen zu einem überzeugenden Ziel zusammenfinden, wenn die Vision eines Bühnenbildes Realität werden soll. Die Ausstellung SPIEL(T)RÄUME führt das Publikum durch die Arbeitsstationen, die zu den Bühnen(t)räumen von Julius Theodor Semmelmann führen. Wieviel Spielraum hat ein Bühnenbildner bei seiner Ideenfindung? Wie groß ist seine Verantwortung bei der Realisation eines Bühnenkonzepts? Erst die Ausstattung verhilft einer Oper oder einem Schauspiel zu Ebenen, auf denen Musik oder Worte auch visuell erlebbar werden. Der Bayreuther Bühnenbildner gestaltet bildgewaltige Theaterräume, die mit Bezügen auf spezifische Epochen und Stile vorzugsweise Dramen der Musikgeschichte einen sinnlichen und gleichsam psychologischen Boden bereiten. Ob Salome im Betonpalast oder Otello im stacheldrahtgezäunten Haus Europa agieren, Semmelmann folgt stets den Impulsen der Musik und seinem Gespür für räumliche Erfahrung. Spielräume schuf er für zahlreiche Produktionen, unter anderem für die Bayreuther Festspiele, Wien, Graz, Saarbrücken, Köln und viele mehr. In einzigartiger Weise werden in SPIEL(T)RÄUME originale Zeichnungen, Modelle aber auch übrig gebliebene Bühnenbildteile, Requisiten, Kostüme des Bühnenbildners unter Einsatz mehrerer Steingraeber Transducer Flügel erlebbar. Die einzelnen Exponate stehen hier, mit der entsprechenden, live erzeugten Musik verbunden, erstmals abseits der Bühne im Fokus. Dadurch eröffnen sich, außerhalb eines Theatergebäudes, neue Perspektiven auf den Beruf des Bühnen- und Kostümbildners, die sonst im Verborgenen bleiben. SPIEL(T)RÄUME ermöglicht Neugierigen einen überraschenden Blick auf einen spannenden Theaterbereich und läd ein zu einer fesselnden Reise von der ersten Skizze bis zum fertigen Theaterabend.
Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt. Ein quirliges Gespenster-Grusel-Spektakel für alle ab 3-99 Jahren. Zauberer ZaPPaloTT macht sich mit der Eisenbahn auf die Reise, um im alten Schloss der Großtante seines Schwippschwagers 9. Grades nach dem Rechten zu sehen. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Spukt es wohl in dem alten Gemäuer? Das will ZaPPaloTT gemeinsam mit den Kindern herauskriegen. Wieso rumort es so laut aus der alten Gießkanne? Und haben Gespenster eigentlich Angst im Dunkeln? Ein GEIST-reiches Gänsehautprogramm zum Dauergrinsen mit Zauberei, Clownerie, Theater und Liedern, die in’s Ohr gehen. Weitere Informationen gibt es unter zappalott.de.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Komödie von Andrea Sixt
Eine ganz heiße Nummer
In einem kleinen Dorf im Main-Spessart mangelt es seit der Schließung der letzten Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Auch der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Da kommt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice – im erzkatholischen Provinznest eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Fränkisch Rustikal“ werben die drei für ihre „ganz heiße Nummer“ – schon bald sorgen „Maya“, „Sarah“ und „Lolita“ im Dorf für Furore… "Unbedingt anschauen!" Leporello
"Hamlet For You" ist ein Theaterspaß um zwei Schauspieler, die sich mit Shakespeares Klassiker vielleicht doch etwas zu viel zugemutet haben. Aber jetzt stehen sie auf der Bühne und geben alles! Sein oder Nichtsein. Wenn sie sich nur einig wären, wer welche Rolle spielt. Und wenn nicht nur der ausgewiesene Shakespeare-Kenner Friedrich wüsste, um was es in dem Stück eigentlich geht. Und wenn auch sein Mitspieler Johannes, der eher für Musicals schwärmt, jetzt in das Kostüm der Ophelia schlüpfen würde...
Hamlet for you
Mit viel Phantasie, Improvisationstalent und der Unterstützung des Publikums, schaffen die beiden es dann aber doch, das Stück auf die Bühne zu bringen. Am Ende sind jedenfalls alle Figuren tot, die im "Hamlet" tot sein müssen. Sebastian Seidel erzählt kurz, knackig und humorvoll das Wichtigste des Shakespeare-Werkes und vermittelt nebenbei noch Wissenswertes über den berühmten britischen Dichter und die damalige Theatergeschichte. Ein quirliges Gespenster-Grusel-Spektakel für alle ab 3-99 Jahren. Zauberer ZaPPaloTT macht sich mit der Eisenbahn auf die Reise, um im alten Schloss der Großtante seines Schwippschwagers 9. Grades nach dem Rechten zu sehen. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Spukt es wohl in dem alten Gemäuer? Das will ZaPPaloTT gemeinsam mit den Kindern herauskriegen. Wieso rumort es so laut aus der alten Gießkanne? Und haben Gespenster eigentlich Angst im Dunkeln? Ein GEIST-reiches Gänsehautprogramm zum Dauergrinsen mit Zauberei, Clownerie, Theater und Liedern, die in’s Ohr gehen. Weitere Informationen gibt es unter zappalott.de.
„oder:Wenn Mäuse Plätzchen backen
Zimtchen und KaterMOM
„Heute wird gebacken“, erklärt großspurig Mäusevater Edgar. Doch wie die armen Mäuse an Mehl, Mich, Eier und alle weiteren 7 Sachen kommen, wie Mäusemädchen Zimtchen auf den Geschmack kommt und wie Kater Mom die ersten brandheißen Zimtsterne jagt, das erzählt diese würzige Weihnachtsgeschichte. Für Kinder ab 3 Jahren Spiel: Norbert Böll Regie: Susanne Capar – Theater zwischen den Welten, Backnang„
Ganga ist die lebensspendende, personifizierte Gestalt des heiligen Flusses Ganges. Sie ist immer in Bewegung und hat zahlreiche Facetten, wie das Leben selbst und Lau-lau, die alte Frau, sinniert humorvoll über den ständigen Wandel, Werden und Vergehen. Masken-Tanz-Figurentheater für Jugendliche und Erwachsene
Ganga
Das Kreisjugendorchester Main-Spessart startet wieder durch. Nach zwei Jahren beschränkter Probenarbeit des Kreisjugendorchesters Main-Spessart startet das Schulungsorchester des Nordbayerischen Musikbundes wieder durch.
Neujahrskonzert mit dem Kreisjugendorchester
So wird in der 32. Orchester-Schulungsphase endlich das 30-jährige Bestehen des KJO-MSP musikalisch gefeiert und steht unter dem Titel: “32 Jahre KJO – Musik, die uns begeistert”. Für das Jubiläum wurden gezielt Stücke der vergangenen Jahre ausgewählt, welche das Orchester in ihren Bann zogen.
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine
Im Mittelpunkt der Oper steht die Lebens- und Liebesbeichte des Dichters Hoffmann. Berauscht vom Alkohol und enttäuscht vom Leben wettert er gegen die Frauen im Allgemeinen und im Besonderen gegen jene drei, die er einst vergeblich anbetete, ohne dass sie seine Liebe erwidert hätten. Zuerst verfällt er der scheinbar perfekten Olympia,
Hoffmanns Erzählungen
einer mechanischen Puppe. Deren seelenlose Hülle zerbricht ebenso wie das Herz der Sängerin Antonia, die von Dr. Mirakel zum tödlich endenden Gesang verführt wird. Nach der Begegnung mit der Kurtisane Giulietta steht Hoffmann gar als Mörder da, getrieben vom dämonischen Dapertutto. Die Muse allein weiß, dass Hoffmann in den fantastischen Erzählungen seiner Idealgestalt der Liebe – Stella – nachjagt. Doch am Ende bleibt ein zerstörter und desillusionierter Hoffmann zurück. „Les Contes d’Hoffmann“ gehört bis heute zu Jacques Offenbachs populärsten Werken. Neben den viel gespielten Meisteroperetten von „Orpheus in der Unterwelt“ und der „Schönen Helena“ zum Pariser Leben und zur „Großherzogin von Gerolstein“ gilt der „Hoffmann“ als Offenbachs gewichtigster Beitrag zur „Großen Oper“. Sein Tod am 5. Oktober 1880 inmitten der Vorbereitungen zur Uraufführung an der Pariser Opéra-Comique verhinderte die Fertigstellung einer endgültigen Fassung. Ungeachtet regelmäßiger neuer Notenfunde ist das letzte Wort in Sachen „Hoffmanns Erzählungen“ daher bis heute noch nicht gesprochen; ein Umstand, der sich auf eigentümliche Art auch in der Handlungsdramaturgie der Oper spiegelt: Das Ideal der Liebe kann in der finalen Apotheose durch die Muse zwar besungen, von Hoffmann im Leben aber nicht erreicht werden.
Die Art, in der in diesem Stück über die Wechselfälle des Lebens und den Zustand unserer modernen Welt philosophiert wird, ist von unbestechlichem Charme, hat Intelligenz, Witz und zeugt von einem scharfsichtigen Durchblick, den man diesen beiden unheroischen Helden zunächst gar nicht zutraut.
Elling
Das Leben kann wie ein Hürdenlauf wirken, wenn es Mut erfordert, ans Telefon zu gehen oder ein Restaurant zu durchqueren. Für Elling und seinen Freund Kjell Bjarne sind die alltäglichen Probleme, mit denen sie nach der Entlassung aus der psychiatrischen Klinik konfrontiert werden, eine echte Herausforderung. Um die beiden neurotischen Helden wieder in die »normale« Gesellschaft einzugliedern, stellt ihnen der norwegische Staat eine Wohnung und den Sozialarbeiter Frank, der ihnen mühsam ein paar Regeln beibringt: telefonieren, einkaufen, ausgehen. Nach anfänglichen Katastrophen, astronomisch hohen Rechnungen für Telefonsexanrufe (schließlich muss man das Gelernte anwenden) und einigen emotionalen Krisen entwickeln die beiden aber tatsächlich Spaß am Leben »draußen«. Als die schwangere Nachbarin buchstäblich in ihr Leben stürzt, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Das Theaterstück von Axel Hellstenius nach dem Bestseller-Roman von Ingvar Ambjørnsen war die Vorlage für den oscarnominierten Spielfilm von Peter Naess. »Getragen von ihren Besonderheiten und einer wunderbaren Freundschaft stellen sie sich dem, wovor sie sich fürchten. Wie? Das ist unsere Herausforderung und das, was mich sehr interessiert.« Stella Seefried Ein Fluch lastet auf dem Holländer, der für alle Zeiten auf den Weltmeeren segeln muss, bis ihm eine Frau die ewige Treue verspricht. Alle sieben Jahre darf er an Land gehen, um eine solche Frau zu finden. Er trifft auf Daland, der ihm seine Tochter Senta zur Frau geben will, verspricht der zukünftige Schwiegersohn doch den lang ersehnten Reichtum. Senta kennt bereits das Schicksal des Holländers und glaubt, dazu bestimmt zu sein, ihn zu erlösen. Als Daland den Holländer zu seiner Tochter führt, erkennen die beiden einander: Senta schwört ihm Treue bis in den Tod. Doch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, als Senta vorgeworfen wird, bereits einem anderen die Treue gelobt zu haben. Der Holländer fühlt sich betrogen, alles Dementieren ist zwecklos. Als er davonsegelt, stürzt sich Senta in die Fluten. Verschiedene Quellen inspirierten Richard Wagner zu seiner 1843 uraufgeführten Oper über die mythische Figur des rastlosen, nach Erlösung suchenden Holländers, in der die Naturgewalten den Ausdruck der Seele widerspiegeln. Todessehnsucht, Opferbereitschaft der Frau, Liebestod und Erlösung, das sind die vier Topoi seiner ersten romantischen Oper, die auch sein weiteres Schaffen bestimmen. Kay Metzger, Jahrgang 1960, studierte Theaterwissenschaften in München. Dort begann auch seine Theaterlaufbahn als Assistent von August Everding, mit dem er in Co-Regie 1994 „Die Meistersänger von Nürnberg“ in Meiningen realisierte. Nach langjährigen Intendanzen am Nordharzer Städtebundtheater und dem Landestheater Detmold ist Metzger seit der Spielzeit 2018/19 Intendant des Theaters Ulm.
Sie sind wieder da! Und wie! Mit voller Wucht und Energie!
Schöne Mannheims
In Ihrem 5. Programm "Das wird ja immer schöner!" präsentieren sich die Künstlerinnen mal wieder Wild, wunderbar witzig und wahnsinnig musikalisch! Längst Kult geworden, lassen sich diese Vollblutmusikerinnen auch nach all den Jahren nicht einem bestimmten Genre zuordnen: Das Programm ist eine gelungene Mischung aus hochkarätigem Gesang, exzellenter Parodien und eine explosive Mischung aus Comedy, Theater und Gesang, wie sie nur die Schönen auf die Bühne bringen können. Mit ihrer unschlagbar erfrischenden Kunst füllen sie seit Jahren die Häuser genauso wie die Herzen und Seelen ihrer Zuschauer. Für ihre neue Show haben sich die Vier einige Kracher der Pop-, ach was, der Musik-Geschichte schlechthin vorgenommen. Ob Oper, Schlager, Musical, Pop, Rock – nichts ist vor ihnen sicher! Von sinnlich bis sinnbefreit schaffen es die Künstlerinnen mühelos, den Zuschauer in extreme Gefühlswelten zu katapultieren, manchmal sogar in ein und demselben Lied. Sie betören und hypnotisieren geradezu ihr Publikum. Jede mit eigener Note, Witz und Klasse! Die Schönen - das sind die Sängerinnen und Schauspielerinnen Anna Krämer und Susanne Back, sowie Operndiva Smaida Platais. Am Klavier: Die Meisterin der hochgezogenen Augenbraue Stefanie Titus - virtuos, einfühlsam und nervenstark. In Shakespeares ausgelassenster und zugleich radikalster Komödie herrscht karnevaleske Anarchie. Als die schiffbrüchige Viola an der Küste des paradiesischen Illyriens strandet, setzt sich ein Liebeskarussell in Gang. Doch sowohl Herzog Orsino als auch Gräfin Olivia und erst recht der Haushofmeister Malvolio laufen mit traumwandlerischer Sicherheit der oder dem Falschen nach. Eine Doppelhochzeit beschließt diese aberwitzige Verwechslungskomödie, doch ein echtes Happy-End-Feeling will nicht aufkommen. Denn bevor der Mensch bereit ist zu wahrer Liebe, muss er sich die Frage stellen, die der Narr in einem ebenso klugen wie schlichten Vers formuliert: „Wer bin ich, und wenn ja warum?“ Der unvergleichliche Menschenkenner Shakespeare lässt uns in „Was ihr wollt“ tief in die Seele seiner tragikomischen Held:innen blicken. Die Figuren sind unablässig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, den sie in der Liebe vermuten. Um deren Wesen zu erforschen, bricht Shakespeare äußerst virtuos die Geschlechterzuschreibungen auf und schafft so immer neue Verwicklungen weitab von heteronormativen Setzungen. „Was ihr wollt“ verspricht in einer rein männlichen Besetzung – historisch völlig korrekt! – ein Spiel mit Rollenklischees zu werden, ein lustvoller Beitrag zur Gender-Debatte und eine augenzwinkernde Reflexion über toxische Männlichkeit.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein…
Ein Comedycal von Enrique Keil
Beatles an Bord
Babette, Jeanette und Raclette, die drei französischen Flugbegleiterinnen der Airline "Jetbaguette", fliegen mit ihrem Publikum nach Paris. Doch bei diesem Flug geht alles schief, was nur schief gehen kann: Der Co-Pilot liegt tot in der Gepäckablage, das Bord-Essen wird knapp, das Flugzeug entpuppt sich als höchst marode, und der betrunkene Kapitän verfliegt sich. Doch Babette, Jeanette und Raclette haben die Lage voll im Griff. Kein noch so peinliches Malheur bringt sie aus der Fassung: im Gegenteil, sie versuchen mit einem ausgefeilten "Unteralterungsprogramm" von den zahlreichen Pannen abzulenken und die Fluggäste bei Laune zu halten. Doch können sie trotz aller musikalischen Einfälle den Triebwerksausfall, die drohende Notwasserung auf einem Baggersee oder einen Absturz wirklich zu verhindern? In diesem luftigen Programm, bei dem drei Stewardessen um ihr Leben singen, werden Lieder in noch nie gehörten Stilen wiedergegeben. Salsa-Rhythmen, Opernarien und Rocknummern, Showeinlagen der drei vor Optimismus und Überlebensfreude singenden Flugentertainerinnen lassen den Abend wie im Fluge vergehen, und Panik kommt selbst dann nicht auf, wenn den Fluggästen charmant verkündet wird: "Dieses Flugzeug ist absolut sicher. Solange es nicht geht in die Luft." Drei tollkühne Frauen in Uniform rocken, jazzen und swingen, dass es eine wahre Freude ist. Legen Sie den Sicherheitsgurt an, sonst hält es Sie nicht mehr in den Sitzen. Bei diesem Spaß kämpfen die Lachmuskeln mit dem Tanzdrang - guten Flug!
"Hamlet For You" ist ein Theaterspaß um zwei Schauspieler, die sich mit Shakespeares Klassiker vielleicht doch etwas zu viel zugemutet haben. Aber jetzt stehen sie auf der Bühne und geben alles! Sein oder Nichtsein. Wenn sie sich nur einig wären, wer welche Rolle spielt. Und wenn nicht nur der ausgewiesene Shakespeare-Kenner Friedrich wüsste, um was es in dem Stück eigentlich geht. Und wenn auch sein Mitspieler Johannes, der eher für Musicals schwärmt, jetzt in das Kostüm der Ophelia schlüpfen würde...
Hamlet for you
Mit viel Phantasie, Improvisationstalent und der Unterstützung des Publikums, schaffen die beiden es dann aber doch, das Stück auf die Bühne zu bringen. Am Ende sind jedenfalls alle Figuren tot, die im "Hamlet" tot sein müssen. Sebastian Seidel erzählt kurz, knackig und humorvoll das Wichtigste des Shakespeare-Werkes und vermittelt nebenbei noch Wissenswertes über den berühmten britischen Dichter und die damalige Theatergeschichte. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine Auf dem Gut, auf dem Aschenbrödel lebt herrscht große Aufregung. Der König wird mit seinem Sohn erwartet. Seit Aschenbrödels Vater gestorben ist hat sie kein leichtes Leben auf dem Gut. Die Stiefmutter und ihre Tochter, das Dorchen, lassen sich jeden Tag böse Aufgaben für Aschenbrödel einfallen: Öfen kehren oder Erbsen von Linsen trennen. So erhält auch nur ihre Stiefschwester Dorchen eine Einladung für den großen Ball im Schloss. Vinzek, dem Diener, sind im Wald zufällig drei Haselnüsse in den Schoss gefallen, die er Aschenbrödel zum Trost mitgebracht hat. Doch die magischen Kräfte der kleinen Haselnüsse vermögen es, die geheimen Wünsche des Mädchens in Erfüllung gehen zu lassen. Endlich kann Aschenbrödel einmal, wie ein Junge, mit ihrem geliebten Pferd Nikolaus auf die Jagd gehen. Die zweite Haselnuss beschert ihr sogar ein wunderschönes Ballkleid. Heimlich schleicht sich Aschenbrödel auf den Ball und mit ihrer frechen und natürlichen Art verzaubert sie dort nicht nur den Prinzen. Das Märchen der tschechische Schriftstellerin Božena Němcová wurde 1973 in der Fernsehfassung von Václav Vorlíček und František Pavlíček zu einem der bedeutendsten Märchen unserer Zeit. Seit seinem Erscheinen begeisterte der tschechische Film, der in Kooperation mit der DEFA entstand, jedes Jahr weltweit Millionen von Kinder- und auch Erwachsenenherzen. Nicht zuletzt durch die berauschende und einzigartige Musik von Karel Svoboda erlangte das Märchen Welterfolg.
Ein russisches Märchen ist Ursprung dieser Geschichte, in der die kleine, mutige und schlaue Maschenka den Bären, in dessen „Fänge“ sie geraten ist, überlistet. Als Kamishibai (wörtlich „Papiertheater“) inszeniert, erleben Kinder eine intensivierte Art des Erzählens. Diese kleine Theaterform ist schon für Dreijährige bestens geeignet.
Maschenka und der Bär
Ein quirliges Gespenster-Grusel-Spektakel für alle ab 3-99 Jahren. Zauberer ZaPPaloTT macht sich mit der Eisenbahn auf die Reise, um im alten Schloss der Großtante seines Schwippschwagers 9. Grades nach dem Rechten zu sehen. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Spukt es wohl in dem alten Gemäuer? Das will ZaPPaloTT gemeinsam mit den Kindern herauskriegen. Wieso rumort es so laut aus der alten Gießkanne? Und haben Gespenster eigentlich Angst im Dunkeln? Ein GEIST-reiches Gänsehautprogramm zum Dauergrinsen mit Zauberei, Clownerie, Theater und Liedern, die in’s Ohr gehen. Weitere Informationen gibt es unter zappalott.de.
Ein Nachtwächter streift durch die Gassen einer kleinen Stadt, und weil er so viele Kinder trifft, vergißt er doch glatt seine Laterne. Diese nutzt die Gelegenheit und fliegt hinauf zu den Sternen, die sie so liebt. Dem Nachtwächter bleibt nichts anderes übrig, als sie wieder herunterzuholen. Zuerst versucht er es mit Hilfe des Sternenguckers. Doch dieser mag nicht helfen. Obwohl Nachtwächter Träumerlein Angst vor ihr hat, probiert er es bei der Hexe Besenstiel. Und, er hat Glück!
Laterne und Sterne
Dieses Spiel stellt sich ganz bewusst in die Tradition des Jahrmarkt- Puppentheaters. So wird vor und hinter einer Guckkastenbühne gespielt und eine Drehorgel übernimmt die Begleitmusik. Auf dieser liegen die hölzernen Puppen und Requisiten, aufgehäufelt zu einem kleinen „Spielberg“. Vor jeder Szene werden die Puppen vorgestellt und die kleinen Tricks erklärt, damit kleinere Kinder anschließend keine Angst bekommen und größere stolz darauf sind „durchzublicken“. Dies tut der Illusion keinen Abbruch und die Kinder sind immer Feuer und Flamme, wenn des Nachtwächters Pfeifenrauch zum Himmel hochsteigt und den Mond niesen lässt. Von und mit Norbert Böll für Kinder ab 4 Jahren
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Geführte Tour durch unseren Weinkeller
Kellerführung
Der Rundgang führt von der großen Kelterhalle hinab in den Holzfasskeller. Mit seinen einhundertsechzig Holzfässern zählt er zu den eindrucksvollsten und schönsten in Deutschland. Weiter geht es durch die Gewölbe zu den Schatzkammern des Weingutes und in den modernen Bereich, den Edelstahlkeller. Die Kellerführung ist speziell für Einzelpersonen oder kleine Gruppen geeignet. Treffpunkt: Bürgerspital Weinhaus, Ecke Theater-/Semmelstraße Dauer: ca. 1 Stunde Preis: 10 € pro Person, inklusive einem kleinen Weinpräsent Ticket: Der Kauf erfolgt direkt im Weinhaus, unmittelbar vor der Führung. Auf dem Gut, auf dem Aschenbrödel lebt herrscht große Aufregung. Der König wird mit seinem Sohn erwartet. Seit Aschenbrödels Vater gestorben ist hat sie kein leichtes Leben auf dem Gut. Die Stiefmutter und ihre Tochter, das Dorchen, lassen sich jeden Tag böse Aufgaben für Aschenbrödel einfallen: Öfen kehren oder Erbsen von Linsen trennen. So erhält auch nur ihre Stiefschwester Dorchen eine Einladung für den großen Ball im Schloss. Vinzek, dem Diener, sind im Wald zufällig drei Haselnüsse in den Schoss gefallen, die er Aschenbrödel zum Trost mitgebracht hat. Doch die magischen Kräfte der kleinen Haselnüsse vermögen es, die geheimen Wünsche des Mädchens in Erfüllung gehen zu lassen. Endlich kann Aschenbrödel einmal, wie ein Junge, mit ihrem geliebten Pferd Nikolaus auf die Jagd gehen. Die zweite Haselnuss beschert ihr sogar ein wunderschönes Ballkleid. Heimlich schleicht sich Aschenbrödel auf den Ball und mit ihrer frechen und natürlichen Art verzaubert sie dort nicht nur den Prinzen. Das Märchen der tschechische Schriftstellerin Božena Němcová wurde 1973 in der Fernsehfassung von Václav Vorlíček und František Pavlíček zu einem der bedeutendsten Märchen unserer Zeit. Seit seinem Erscheinen begeisterte der tschechische Film, der in Kooperation mit der DEFA entstand, jedes Jahr weltweit Millionen von Kinder- und auch Erwachsenenherzen. Nicht zuletzt durch die berauschende und einzigartige Musik von Karel Svoboda erlangte das Märchen Welterfolg.
Ganga ist die lebensspendende, personifizierte Gestalt des heiligen Flusses Ganges. Sie ist immer in Bewegung und hat zahlreiche Facetten, wie das Leben selbst und Lau-lau, die alte Frau, sinniert humorvoll über den ständigen Wandel, Werden und Vergehen. Masken-Tanz-Figurentheater für Jugendliche und Erwachsene
Ganga
Konzerthalle - Hegelsaal in Bamberg Komödie in drei Akten von Ulla Kling Bearbeitung Mona Freiberg Scheinbar, wie durch einen Zufall, gerät ein vor Charme sprühender, durch und durch integer wirkender Finanzberater in das Haus der zwei nicht mehr ganz taufrischen Schwestern Mena und Lore, samt deren Nichte Petra. Sie versprechen sich nicht nur charmante Unterhaltung, sondern auch eine zufällige, gewinnversprechende Anlagemöglichkeit! Plötzlich aber müssen sie feststellen: Hilfe, unser Geld ist weg!!! Sie wären nicht eine Familie, würden sie jetzt nicht zusammenhalten und so schmieden die drei „giftige“ Rachepläne. Die listige Schlacht um den Finanzhai kann beginnen, nach dem Motto: „Jetzt g’hörst der Katz“… Mena, Witwe: Mona Freiberg Lore, Lehrerin: Tina Kern Petra, Boutiquen-Besitzerin: Kristina Helfrich Gerald Duttler, Anlageberater: Andreas Kern Polizist: Rudi Unterkircher Zwei junge Bankräuber, eine mit allen Wassern gewaschene Heiratsschwindlerin, ein trauernder Ehemann und ein Polizei-Inspektor, der sich nicht an Gesetze hält. Das ist die Personage von Joe Ortons schwarzhumoriger Komödie „Beute“. Die Beute selbst scheint wie vom Erdboden verschluckt. „Beute“, das im Original „Loot“ heißt, stammt von Joe Orton, einem der anarchischsten englischen Dramatiker der 1960er Jahre. Orton hat sich im Baukasten der Komödie bedient und seine doppelte Außenseiterposition als Homosexueller aus der Unterschicht in beißende Kritik an oberflächlicher Moral verpackt. Entsprechend tiefschwarz sind seine Stücke – und gespickt mit sexuellen Anspielungen obendrein.
Als Alice im Garten einem weißen Kaninchen hinterherläuft, fällt sie durch seinen Bau und landet in einer Fantasiewelt. Dort begegnet sie einer Reihe wundersamer Figuren: Einer Grinsekatze, die immer wieder plötzlich unsichtbar wird, einem verrückten Hutmacher und einem Märzhasen, die sie zu einer Teeparty einladen, oder auch der Königin der Herzen, die liebend gerne jemandem den Kopf abschlagen lassen würde. Während Alice von einem wunderlichen Abenteuer ins nächste stolpert, lernt sie, zu ihren eigenen Überzeugungen zu stehen.
Alice im Wunderland
Lewis Carolls „Alice im Wunderland“ erschien 1865 und zählt inzwischen zu den Klassikern der Weltliteratur. Dabei begeistern Alices kuriose Abenteuer nicht nur Kinder, sie beflügeln die Fantasie von Leserinnen und Lesern jeden Alters und aller Fachrichtungen von Kunst bis Mathematik. Als eines der bekanntesten Werke des literarischen Nonsens, folgt die Geschichte keiner klaren Handlung, sondern rückt immer neue Charaktere in den Fokus. Dominique Dumais kreiert mit „Alice im Wunderland“ ihren ersten Handlungsabend für das Tanzensemble des Mainfranken Theaters. Dabei lässt sie sich von den skurrilen Charakteren zu einem amüsanten und zugleich tiefgründigen Stück inspirieren. Musikalisch wird der Abend vom Perkussionskünstler Peter Hinz begleitet. Seine Komposition lässt die verschiedenen wunderlichen Figuren der Geschichte auch klanglich zum Leben erwachen, wobei er zugleich selbst Teil der Fantasiewelt wird.
Das Symphonieorchester Nationaltheater Prag ist zu Gast in Bad Kissingen und präsentiert gemeinsam mit Marek Kozak, einem der begabtesten tschechischen Pianisten der heutigen Generation, das grand finale des Kissinger Winterzaubers.
Abschlusskonzert
Unter dem Dirigat von Petr Vronský interpretiert der junge Solist mit seiner einzigartigen Eleganz Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll und stellt dabei sein Können unter Beweis. Zudem erwartet Sie mit Dvořáks letzter Komposition, der Sinfonie „Aus der neuen Welt." Nr. 9 e-Moll, das wohl berühmteste Werk des tschechischen Komponisten. Freuen Sie sich auf einen glanzvollen Konzertabend mit bedeutenden Werken der Romantik und genießen Sie musikalische Momente, die unter die Haut gehen! Informationen zu Marek Kozák: Der 1993 geborene Pianist hat bereits eine Reihe von beeindruckenden Ergebnissen an internationalen Klavier Wettbewerben erzielt. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehört beispielsweise der dritte Preis am renommierten Geza Anda Klavierwettbewerb 2021 in Zürich. Gerne erinnert man sich seiner auch als Halbfinalist beim Internationalen Fryderyk Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau, dem weltweit wichtigsten Klavierwettbewerb in dieser Disziplin, oder an seinen zweiten Preis und Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition im Folgejahr 2016 beim Wettbewerb „Prager Frühling“. 2018 gewann er den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen und war im darauffolgen Jahr Finalist beim Busoni-Wettbewerb in Bozen. Kritiker loben immer wieder seine makellose Technik, seinen Sinn für Proportionen und Abstufungen, seine große Ausdrucksbreite, tiefe Musikalität und Notentreue. Informationen zum Dirigenten: Petr Vronský kann auf eine langjährige Dirigentenlaufbahn zurückblicken, die von zahlreichen Erfolgen im In- und Ausland gekrönt ist. Er gilt als vielseitiger Dirigent von großer Bandbreite mit einem außergewöhnlichen Temperament und Gespür für Interpretation. Seit der Konzertsaison 2018-2019 ist er Chefdirigent der Nordböhmischen Philharmonie Teplice. Parallel arbeitet Petr Vronský mit dem Kammer- und Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag regelmäßig zusammen, seit 2007 als Chefdirigent. Mit diesem Orchester gab er erfolgreiche Konzerte mit namhaften Solisten wie Julia Fischer, Gautier Capucon, Lilya Zilberstein u.a. Sein Repertoire umfasst über 200 klassische, moderne, opernhafte und symphonische Werke. Das Symphonieorchester des Prager Nationaltheaters zählt zu den führenden tschechischen Orchestern und tritt regelmäßig auf den bedeutenden tschechischen Podien auf. Im In- und Ausland konzertiert es mit international renommierten Solisten. Kulturboden in Hallstadt „Einer für alle – Alle für keinen“ fasst das momentane Weltbild ganz gut zusammen. Denn wie sonst nennt man eine Welt, in der ein Mädchen gegen den Klimawandel kämpft und dafür von erwachsenen Menschen angefeindet wird, deren Klimaziele erreicht sind sobald sie sich einen Furz (bair. Schoaß, politisch korrekt Darmwind) verdrücken. Wie sonst nennt man eine Welt, in der sich jeder wegen der kleinsten Kleinigkeit diskriminiert fühlt. Sei es ein Mann aufgrund von Frauenparkplätzen oder ein Mädchen, das nicht im Knabenchor singen darf. Aber verständlich, Martin wollte früher auch immer Mitglied im Frauenbund werden, dann hat ihm seine Mutter die Krampfader gezeigt und gesagt: „Ohne die geht es nicht!“, dann war die Sache für ihn erledigt. In seinem dritten Soloprogramm spitzt Martin Frank über die Baumkronen seines Bayerwaldes und sinniert gewohnt frech, hintersinnig und bitterböse über unser teils absurdes Leben auf dieser Erde. Die fahren wir sowieso bald mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand, wenn wir uns nicht endlich wieder den wirklich wichtigen Themen widmen und dabei eines nicht vergessen: Die Liebe! Dabei braucht man weder Kitsch noch schmachtendes Sehnsüchteln oder gar Esofirlefanz zu fürchten. Schließlich stammt Martin Frank aus dem emotional eher zurückhaltenden Niederbayern. Da bleibt auch die Liebe bodenständig. Selbst wenn noch mehr Arien von der Bühne geschmettert werden – er kann halt nicht anders. Aber das wusste die Oma schon: „Ohne Liab, is na koana oid woan!“
Komödie von Andrea Sixt
Eine ganz heiße Nummer
In einem kleinen Dorf im Main-Spessart mangelt es seit der Schließung der letzten Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Auch der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Da kommt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice – im erzkatholischen Provinznest eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Fränkisch Rustikal“ werben die drei für ihre „ganz heiße Nummer“ – schon bald sorgen „Maya“, „Sarah“ und „Lolita“ im Dorf für Furore… "Unbedingt anschauen!" Leporello Fans, Presse und Veranstalter sind sich einig: „BAROCK klingen wie AC/DC in den 80er/ 90er Jahren. Jung, frisch, frech und laut. Wenn AC/DC dann BAROCK“. „Ein Wahnsinns Konzert. Warum hab ich für das Original so viel bezahlt? Die Jungs von Barock stehen dem Original in nichts nach.“ „Gestern Abend das zweite Mal "Barock" live und ich war wieder, wie beim ersten Mal, total begeistert! Geile Band, geile Show, geiler Abend!“ Das liegt wohl daran, dass sich BAROCK zur Lebensaufgabe gemacht hat, mit weltbekannten Songs wie Highway to Hell, Back in Black oder Thunderstruck, den explosiven Soli von Gitarrengott Angus Young und einer typischen Show der Australier ihrem Publikum einzuheizen. Die Profi-Musiker kommen dem Original so nahe wie keine andere Tribute-Band, denn Sie spielen nicht nur die gleichen Instrumente wie ihre Idole, sondern haben deren Performance genauestens studiert um dem Zuschauer eine detailgetreue Show zu bieten. Auch visuell hat BAROCK einiges zu bieten: So kommen unter anderem bis zu acht der legendären Kanonen sowie die überdimensionale „Hells Bell“ zum Einsatz – je nachdem, was in den jeweiligen Locations möglich ist. Das musikalische Repertoire umfasst alle bekannten Songs sowie viele Album-Tracks, die AC/DC selbst niemals live gespielt hat. Ganz egal ob Stadthalle, Festzelt oder Open Air - die Band mit verwandelt jeden Spielort in einen Rock-Olymp. „Wer unsere Show besucht, erlebt puren, energiegeladenen, schweißtreibenden Rock ́n ́Roll!“, so Lead-Gitarrist Eugen Torscher ...und das begeistert nicht nur eingefleischte AC/DC-Fans! So überrascht es auch nicht, dass BAROCK 2015 die Ehre hatte, für das AC/DC Hörbuch „Maximum Rock ́n ́Roll“ (Bastei Lübbe Verlag) die Musik einzuspielen und somit einen musikalischen Beitrag zur Biographie von AC/DC zu leisten.
Eine musikalisch satirische Hommage an den weltberühmten Oberpfälzer Komponisten Christoph Willibald Gluck
Lizzy Aumeier und die weißen Lilien
Es scheint über Gluck schon alles gesagt worden zu sein, aber wenn sich 5 Frauen, allesamt Virtuosinnen auf ihren Instrumenten, dem Mann und musikalischen Philosophen künstlerisch nähern, entsteht ein neues Bild über ihn! Oder wussten Sie, dass ein Asteroid nach Willibald Gluck benannt war?! Auch dieser weltbekannte Komponist musste als Künstler viele Krisen durchstehen! In seiner Musik geht es um Schicksalsschläge und urmenschschliche Gefühle. Es gibt noch viele offene Fragen: Warum musste er sein Elternhaus heimlich verlassen um Musiker zu werden? Warum hat er so spät in seinem Leben geheiratet? Was wurde im 18.Jahrhundert gegessen und wie stand es um die Hygiene? Was Sie an diesem Abend erwartet ist hochvirtuose Musik, 5 hochmotivierte Musikerinnen. ungewöhnlich neue Erkenntnisse, und eine Hommage an die Oberpfalz! Alice Graf: Pianodirektion Swetlana Klimowa: Violine Irene von Fritsch: Cello Gaby Athmann: Flöte Lizzy Aumeier: Kontrabass, Texte, Regie als Willibald Gluck himself: Andreas Stock Die Schönheit einer letzten Nacht. Ausgehend von der Kraft dialogischer Perlen aus Filmen der 80er, 90er und 2000er, und bekannten Theatermonologen entwickeln wir einen musikalisch-dramatischen Abend über die Einsamkeit innerhalb eines Schwarms, über die Liebe zur Dunkelheit und das Warten auf eine ungewisse Zukunft. Mit Motiven, Texten und Liedern der Nacht. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Da haben sich drei alte Schwestern einen herrlichen Teig gerührt, in die Pfanne gegossen und warten auf den köstlichen Schmaus…. Doch kurz bevor der Pfannkuchen fertig ist, springt er - mirnixdirnix - aus der Pfanne heraus und rollt „kantapper, kantapper“ davon…. Was er erlebt, wem er begegnet und wo er am Ende landet, berichtet die „Geschichte vom dicken fetten Pfannkuchen“. Kamishibai mit Liedern, Reimen und lautmalerischen Versen für alle ab 3 Jahren.
Die Geschichte vom dicken fette Pfannkuchen (Kamishibai)
Lesung und Buffet
Lesebrunch
Wir verbinden Gaumen- und Ohrenkitzel. Gönnen Sie sich einen gemütlichen Sonntagvormittag im "Sommerhaus«. Vom Büffet gestärkt düren Sie einfach die Augen schließen und zuhören. Bei jedem Lesebrunch gibt es neue Texte, ausgewählt und vorgelesen von Brigitte Obermeier Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine „Best Of INVENTUR 2022!”
Sie sind wieder da! Live! Auf der Bühne! Schluss mit Zoomkonferenzen, keine Avatare wie beim ABBA Comeback! Heidi Friedrich und Birgit Süss feiern ihre verrückt verflixte 11. Inventur! Ein Best – Of Jahresrückblick mit den wirklich besten Nummern der besseren letzten besten zehn Jahre! Friedrich und Süss- Ihre Fachkräfte für Humor, Pointe und alltäglichen Wahnsinn, mutieren zu Höchstform und schnüren ein Entlastungspaket gegen Frust, Frost und Fake News. Darf Winnetou „Layla“ singen? Muss Christian Lindner mit dem neun Euro Ticket nach Sylt fahren, um dort eine Minute mit Habeck zu duschen? Ist der Eintritt ins Kabarett demnächst billiger als ein Liter Diesel? Best Of Inventur-ein Abend voller Nummern, die, obwohl sie vielleicht doch schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel haben – nichts an Aktualität eingebüßt haben-im Gegenteil. Wir cruisen im SUV oder auf Kreuzfahrtschiffen und sitzen mit Liebelein und Manfred beim Tierarzt und besuchen die Bundeswehr-Kita die „Kleinen Fähnriche“ in der Rudolf Scharping Kaserne. Dabei haben wir die Welt um uns herum immer im Blick, sei es durch ein Zielfernrohr oder durch die Blubberblasen im Champagnerkelch. Vielleicht müssen wir auch immer noch Mundschutz tragen. Aber, braucht die Frau überhaupt einen Mundschutz, wenn sie sich eine Burka überzieht? Wir freuen uns, wenn Sie bei unsere Inventur 2022 dabei sind! „Best of Inventur“ – ein komödiantischer Jahresrückblick der Extraklasse mit Heidi Friedrich und Birgit Süss. Wie immer mit herzergreifenden Tanzeinlagen und aberwitzigem Liedgut. Feiern Sie mit! Hier erhalten Sie erste Eindrücke zur Inszenierung „Maria Stuart“ und können mit dem Regie-Team und Gästen aus dem Ensemble direkt ins Gespräch kommen. Diese Matinee wird im Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ staatfinden.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Im Mittelpunkt der Oper steht die Lebens- und Liebesbeichte des Dichters Hoffmann. Berauscht vom Alkohol und enttäuscht vom Leben wettert er gegen die Frauen im Allgemeinen und im Besonderen gegen jene drei, die er einst vergeblich anbetete, ohne dass sie seine Liebe erwidert hätten. Zuerst verfällt er der scheinbar perfekten Olympia,
Hoffmanns Erzählungen
einer mechanischen Puppe. Deren seelenlose Hülle zerbricht ebenso wie das Herz der Sängerin Antonia, die von Dr. Mirakel zum tödlich endenden Gesang verführt wird. Nach der Begegnung mit der Kurtisane Giulietta steht Hoffmann gar als Mörder da, getrieben vom dämonischen Dapertutto. Die Muse allein weiß, dass Hoffmann in den fantastischen Erzählungen seiner Idealgestalt der Liebe – Stella – nachjagt. Doch am Ende bleibt ein zerstörter und desillusionierter Hoffmann zurück. „Les Contes d’Hoffmann“ gehört bis heute zu Jacques Offenbachs populärsten Werken. Neben den viel gespielten Meisteroperetten von „Orpheus in der Unterwelt“ und der „Schönen Helena“ zum Pariser Leben und zur „Großherzogin von Gerolstein“ gilt der „Hoffmann“ als Offenbachs gewichtigster Beitrag zur „Großen Oper“. Sein Tod am 5. Oktober 1880 inmitten der Vorbereitungen zur Uraufführung an der Pariser Opéra-Comique verhinderte die Fertigstellung einer endgültigen Fassung. Ungeachtet regelmäßiger neuer Notenfunde ist das letzte Wort in Sachen „Hoffmanns Erzählungen“ daher bis heute noch nicht gesprochen; ein Umstand, der sich auf eigentümliche Art auch in der Handlungsdramaturgie der Oper spiegelt: Das Ideal der Liebe kann in der finalen Apotheose durch die Muse zwar besungen, von Hoffmann im Leben aber nicht erreicht werden. Sonntag, 8. Januar 2023, 15:00 Uhr Leitung: Prof. Matthias Beckert Nach zwei Jahren Pause ist der renommierte Chor Cantabile Regensburg unter der Leitung von Prof. Matthias Beckert am Sonntag, dem 8. Januar 2023, um 15.00 Uhr wieder zu seinem traditionellen Neujahrskonzert in der Augustinerkirche in Würzburg zu Gast und verspricht seinem Publikum zu Beginn des neuen Jahres einen besonderen Konzertgenuss. Im Konzert erklingt ein breites Spektrum besinnlicher und festlicher A-Cappella-Chormusik von der Renaissance bis zur Moderne. Cantabile Regensburg zählt zu den Aushängeschildern der deutschen Chorszene. Der Chor präsentiert epochen- und stilgerecht A-Cappella-Literatur und überzeugt vor allem durch seinen homogenen Chorklang, der in Fachkreisen vielfach gelobt wird. Zahlreiche Auszeichnungen bei renommierten Wettbewerben im In- und Ausland sowie mehrere CD-Veröffentlichungen belegen das hohe Niveau des Ensembles. Regelmäßig ist der Chor bei regionalen und überregionalen Konzertreihen wie der Stuttgarter Stiftsmusik, dem Passauer Konzertwinter oder dem Musiksommer Obermain zu Gast. Im Jahr 2022 feierte das Ensemble sein 30-jähriges Bestehen mit der Regensburger Erstaufführung des „Requiems“ des renommierten Schweizer Komponisten Carl Rütti. Beim 11. Bayerischen Chorwettbewerb im November 2022 hat der Chor mit dem Prädikat „hervorragend“ in der Kategorie „Gemischte Chöre ab 32 Mitwirkende“ gewonnen und wurde damit als bayerischer Vertreter zum Deutschen Chorwettbewerb 2023 in Hannover weitergeleitet. Cantabile Regensburg steht seit 2002 unter der Leitung von Matthias Beckert, Professor für Chorleitung an der Musikhochschule in Karlsruhe. Karten sind im Vorverkauf für 13 Euro (ermäßigt 8 Euro) beim Musikhaus Deußer (Tel.: 0931/80 474 750) erhältlich, Restkarten an der Tageskasse. Mehr Informationen zum Chor unter: www.cantabile-regensburg.de
Das Musical
Dschungelbuch
Turbulente Dschungel-Action über Freundschaften, die Grenzen überwinden: Im energiegeladenen Musical „Dschungelbuch“ erwacht der Urwald zum Leben. Mogli und seine tierischen Freunde nehmen Klein und Groß mit auf eine abenteuerliche Reise. Eigens komponierte Musicalhits, viel Spannung und Humor sorgen für ein unterhaltsames Live-Erlebnis für die ganze Familie! Mit großem Herz und viel Temperament setzt das Theater Liberi den zeitlosen Bestseller von Rudyard Kipling über das mutige Findelkind und den Dschungelbuch- Liebling Balu neu in Szene. Ein beeindruckendes Bühnenbild, farbenfrohe Kostüme und bestens ausgebildete Musicaldarsteller hauchen dem Dschungel Leben ein. Musikalisch wird dem Publikum einiges geboten: eine groovende Affenbande, Shir Khan als König des Rock ’n‘ Roll und ein funkiges Finale – abgerundet durch rasante Choreografien. Seit über hundert Jahren fasziniert die Geschichte vom Findelkind Mogli ganze Generationen. In dem Wolfsrudel um Oberhaupt Akela, dem herzensguten Bären Balu und dem weisen Panther Baghira hat Mogli eine neue Familie gefunden, die ihm die Gesetze des Dschungels lehrt. Aufregende und große Abenteuer stehen bevor, denn Mogli trifft nicht nur auf eine wilde Affenbande, sondern auch auf ulkige Geier und die geheimnisvolle Schlange Kaa. Aber der Urwald birgt auch Gefahren: Der Tiger Shir Khan fürchtet seine Stellung als König des Dschungels und will das Menschenkind vertreiben. Mogli beginnt sich zu fragen, wo er eigentlich hingehört. Und als ihm dann noch das Mädchen mit der roten Blume begegnet, steht seine Welt endgültig auf dem Kopf… Neujahrskonzerte haben immer einen eigenen Charakter. Jeder Dirigent der vergangenen Jahre stellt diesen musikalischen Jahresauftakt in besonderer Weise zusammen. Unser 1. Kapellmeister Harish Shankar legt in diesem Konzert Wert auf große und populäre Klänge, auf die Opulenz der Meininger Hofkapelle. Den Auftakt bildet die Ouvertüre aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, ehe der Solist des letzten Sinfoniekonzertes, Yojo Christen, Gershwins populäre „Rhapsody in blue“ zu Gehör bringt; Ravels „La Valse“ wird den ersten Teil beschließen. Schmissig geht es in den zweiten Teil: nach der mitreißenden Ouvertüre aus „Ruslan und Ljudmila“ von Glinka folgen Kodálys „Tänze aus Galantha“, ehe die Hofkapelle zum Finale mit Skrjabins „Poème de l´extase“ ansetzt. Johann Strauss: »Die Fledermaus« – Ouvertüre George Gershwin: »Rhapsody in Blue« Maurice Ravel: »La Valse« Michail Glinka: »Ruslan und Ljudmila« – Ouvertüre Zoltán Kodály: Tänze aus Galantha Alexander Scriabin: »Poème de l’extase« op. 54
Ganga ist die lebensspendende, personifizierte Gestalt des heiligen Flusses Ganges. Sie ist immer in Bewegung und hat zahlreiche Facetten, wie das Leben selbst und Lau-lau, die alte Frau, sinniert humorvoll über den ständigen Wandel, Werden und Vergehen. Masken-Tanz-Figurentheater für Jugendliche und Erwachsene
Ganga
Letztes Jahr hat er seine DVD bei uns abgedreht – mit begrenzten Plätzen. Diesmal dürfen wir aus dem Vollen schöpfen. Seien Sie also endlich oder gerne nochmal dabei, wenn Sebastian sich in seinem vierten Soloprogramm „Verrückte Zeit“ daran erinnert, wie man früher den Film noch zum Entwickeln brachte, während die quirlige Nilpferd-Dame Amanda nur noch Selfies macht. Endlich wurde ihr Traum vom eigenen Smartphone wahr. Essen per App? Läuft! Fehlt nur das richtige Herzblatt! Amanda influenct und Sebastian fragt sich, ob früher auch schon alles so verrückt war?! Hippe Nilpferd-Comedy strapaziert die Lachmuskeln von Klein und Groß. Wissen Sie eigentlich noch wie man ohne Player eine Kassette zurückspult?
Sebastian Reich & Amanda
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
Wenn es ein Ballett gibt, das als Inbegriff für den klassischen Tanz stehen kann, so ist es sicherlich Schwanensee, das vor über 120 Jahren zu Beginn der Blütezeit des Balletts seine Geburtsstunde erlebte. Sehnsuchtsvolle Musik des genialen Ballettkomponisten Peter I. Tschaikowsky verbindet sich hier formvollendet mit einer anmutigen, klassisch-romantischen Bewegungssprache. Weltweit erliegen Ballettliebhaber bis heute dem Zauber der grazilen Schwanen-Mädchen und der zeitlosen Thematik von Liebe, Treue und Verrat – ein Ballett von überirdischer Strahlkraft!
Schwanensee - Italian National Ballet
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein… Christoph Hein gilt als einer der wichtigsten Chronisten der (ost-)deutschen Lebensverhältnisse. Mit seinem jüngsten Roman „Guldenberg“ (2021) blickt er erneut schonungslos hinter die Kulissen einer Kleinstadt und macht sie zum Symbolort für einen beängstigenden Niedergang. Als eine Gruppe von unbegleiteten jungen Syrern im Alten Seglerheim am Stadtrand einquartiert wird, ist es mit der Ruhe in Guldenberg vorbei. Der Stammtisch schäumt. Bald fliegt der erste Stein, Reifen werden zerstochen, das Gerücht um eine Vergewaltigung erregt die Öffentlichkeit. Schließlich brennt das Alte Seglerheim. Doch was wird aus einer Stadt, in der die Gewaltbereiten, die Ewiggestrigen die Zukunft bestimmen? Heins Roman folgt der Dramaturgie einer Eskalation. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden zu Brandbeschleunigern für unbewältigte historische Konflikte und zum Ventil für diffuse Zukunftsängste. Im Morast der Kleinstadt gelten eigene Gesetze, der Rechtsstaat dient hier allenfalls als Selbstbedienungsladen. Der kritische Blick des Autors macht dabei keinen Unterschied zwischen der Kleinstadtgesellschaft und den Menschen mit Fluchterfahrung. Mal wirkt „Guldenberg“ dokumentarisch, mal wie eine groteske Realsatire, auf jeden Fall ist er ein starker Stoff für die Bühne.
Komödie von Laurent Ruquier
Diese Nacht - oder nie!
Die fröhlich-freche Floristin Claudine mit Vorliebe zum Singen ist attraktiv und - sie ist verliebt. Seit fünf Jahren. In Valentin. Aber für den Freund ist sie nur sein "bester Kumpel", mit dem er unkomplizierte Abende vorm Fernseher oder beim Fußball verbringen kann. All die Jahre hatte sie nie den Mut, ihm ihre Liebe zu gestehen - und genau das soll sich jetzt ändern. Claudine hat sich ein Herz gefasst und beschlossen, es ihm zu sagen. Heute. Das Treffen wird in ihrem Blumenladen stattfinden, ein aus ihrer Sicht sehr geeigneter Ort, um ihre Absicht zu unterstreichen, wenn man(n) denn die Sprache der Blumen verstehen würde. Claudines Geständnis bleibt nicht das einzige Geheimnis, das an diesem Abend gelüftet wird. Und das wird ihre Beziehung in ein völlig neues Licht setzen. Gibt es platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau? Auf humorvolle Weise und mit vielen musikalischen Anklängen geht der französische Autor Laurent Ruquier in seiner schwungvollen Komödie dieser Frage nach und bringt ein Paar auf die Bühne, das beinahe dieses Rätsel gelöst hätte, wäre da nicht Amors Pfeil geflogen. Und so stellt sich die Frage ganz neu: zerbricht Freundschaft zwangsläufig, wenn Liebe ins Spiel kommt? Kulturboden in Hallstadt Heinz Erhardt war einer der beliebtesten und bekanntesten Humoristen seiner Zeit und hat viele spätere Komiker beeinflusst. Auch heute noch werden seine Gedichte, Lieder und Sprüche immer wieder rezitiert. Kaum jemand, der die Geschichte von der kleinen faden Made nicht kennt. Heinz Erhardt unvergessen also. Dabei hatte er gerade davor Angst, dass sich niemand an ihn erinnern wird. Eine unbegründete Sorge. Den Beweis treten Gerald Leiß und Patrick L. Schmitz in musikalischer Begleitung von Harald Hauck an. In ihrem zweieinhalbstündigen Programm “HEINZ UND HEINZ – DAS MACHT ZWEI! Der große Heinz-Erhardt-Abend“ bringen die beiden ehemaligen Ensemble-Mitglieder des Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theaters neben Erhardts schönsten Gedichten, Liedern und Conférencen auch unbekanntere Texte, kritische Gedichte und Einblicke in seine privaten Erinnerungsalben zur Aufführung. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. Veganes Essen gegen Spende. Unterstützt werden durch die Spendeneinnahmen wie immer aktuelle soziale, umweltpolitische oder kulturelle Projekte.
Es ist keine Anmeldung nötig. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. Bertins Vater sagt, es sei nur vorübergehend: Da beide Eltern ihren Job verloren haben, müssen sie mit dem Jungen das Haus verlassen, in dem sie lebten und ziehen in ein eine düstere Wohngegend. „Willkommen im ‘Ich sitze in der Scheiße‘-Klub“, so begrüßt ihn das Mädchen Sammy vor seinem neuen Zuhause, einem ärmlichen Hochhaus. Sammy ihrerseits erzählt vom Tod ihrer Mutter und dem Arbeitsverlust ihres Vaters. Bertin und Sammy verstehen sich von Anbeginn gut und unterstützen einander, so gut es eben geht. In den beiden von Armut gezeichneten Familien werden die nicht geöffneten Briefe, die nichts als Rechnungen beinhalten, zur täglichen Tortur. „Skiwochen sind Erinnerungen fürs ganze Leben“, heißt es in der Schule und schon beginnen die Vorbereitungen; die Vorfreude in der Klasse wächst. Die beiden müssen zurückbleiben, denn für die Eltern ist die Skiwoche eine unüberwindbare finanzielle Hürde. Für Sammy und Bertin ist klar: „Wir verstehen uns, ohne was zu sagen.“ Und so beschließen die beiden, nicht mehr zu sprechen, durch ihr Schweigen Stärke zu gewinnen. Die Autoren Sobrie und Ruëll belegten den 1. Platz des Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg 2020. Unter anderem überzeugte die Jury, dass die beiden Autoren ein so ernstes Thema wie Kinderarmut „mit viel Humor und Absurdität erzählen“. Der Liebende als Hundemeute – Hadamars von Laber animalisch-allegorische & Minnepsychologie
Hybrid: Toscanasaal, Residenzplatz 2, Südflügel / Online via Zoom
Felix Mendelssohn Bartholdy: Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“
Chorkonzert
Edvard Grieg: „Aus Holbergs Zeit“ – Suite im alten Stil op. 40 Anton Bruckner: Messe Nr. 1 d-Moll Meistersingerhalle in Nürnberg Das Kiew Grand Ballett aus der Ukraine zählt zu den erfolgreichsten Tournee-Ensembles in der internationalen Ballettwelt. Die traumhaften Kulissen und Kostüme stammen von Designkünstlern der Nationalen Oper der Ukraine. Die Tänzerinnen und Tänzer sind vielfach ausgezeichnet und haben auf berühmten Bühnen vom Bolschoi über Paris bis New York die Menschen gleichermaßen verzaubert. Mit Tschaikowskys „Schwanensee“ präsentiert das Ensemble einen der größten Klassiker des Balletts. Erleben Sie die getanzte Geschichte der verzauberten Schwanenkönigin, die nur durch die wahre Liebe erlöst werden kann – traumhaft-klassisch in Szene gesetzt vom Kiew Grand Ballett. Eine anmutig-märchenhafte Liebesgeschichte für Ballettliebhaber und die, die es werden wollen.
Auf die Schultern von Jazzgiganten wie Bill Evans, Bud Powell, Kenny Barron begibt sich Pianist Kevin Pfister, um gemeinsam mit Bassist Thomas Eilingsfeld und Konrad Patzig am Schlagzeug, mit klarem Blick einen Weg in neue Musiklandschaften zu bahnen. Das gemeinsame Studium in Würzburg legte das solide Fundament, auf dem die drei Musiker ihre facettenreichen Klangskulpturen in einer stetig interagierenden Spielweise aufbauen.
Jazz Jam Würzburg
Vorwiegend eigene Stücke von Kevin Pfister liefern dem Publikum Grund zum Verweilen, Schwelgen und Träumen, wenn er ungerade Taktarten mit seinen Kollegen elegant und humorvoll einsetzt, um faszinierende Geschichten über den Jazz und seine Zukunft zu erzählen. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Ein Mann bekommt ungerechten Lohn. Das kann er nicht auf sich sitzen lassen und zieht durch die Welt, um dem König gehörig die Meinung zu sagen. Da der Mann nicht der einzige ist, den der König vor den Kopf gestoßen hat, findet er auf seinem Weg rasch Mitstreiter. Ein jeder von ihnen besitzt märchenhafte Gaben. Gemeinsam und voller Kühnheit setzten sie ihre Fähigkeiten ein, um dem König ein Schnippchen zu schlagen und Gerechtigkeit walten zu lassen. Zum Glück hat auch die Prinzessin bei alldem noch ein Wörtchen mitzureden.
Sechse kommen durch die ganze Welt
Short Recitals zur MittagszeitStudierende aller Studienfächer und Studiengänge präsentieren abwechslungsreiche Programme in unterschiedlichster Besetzung von Barock über Klassik, Romantik, Moderne, Neue Musik und zeitgenössische Musik bis hin zu Jazz und Pop.
OPER VON JACQUES OFFENBACH
Hoffmanns Erzählungen
Im Mittelpunkt der Oper steht die Lebens- und Liebesbeichte des Dichters Hoffmann. Berauscht vom Alkohol und enttäuscht vom Leben wettert er gegen die Frauen im Allgemeinen und im Besonderen gegen jene Drei, die er einst vergeblich anbetete, ohne dass sie seine Liebe erwidert hätten. Neben seinen viel gespielten Meisteroperetten gilt »Hoffmanns Erzählungen« als Offenbachs gewichtigster Beitrag zur »Großen Oper«. Sein Tod inmitten der Vorbereitungen zur Uraufführung an der Pariser Opéra-Comique im Jahr 1880 verhinderte die Fertigstellung einer endgültigen Fassung. Ungeachtet regelmäßiger neuer Notenfunde ist das letzte Wort in Sachen »Hoffmanns Erzählungen« daher bis heute noch nicht gesprochen; ein Umstand, der sich auf eigentümliche Art auch in der Handlungsdramaturgie der Oper spiegelt: Das Ideal der Liebe kann in der finalen Apotheose durch die Muse zwar besungen, von Hoffmann im Leben aber nicht erreicht werden. Im Bus erhalten die Mitreisenden eine Einführung in das Stück durch den Intendanten des Theaters der Stadt Schweinfurt. Neu am Staatstheater! Einen schwungvollen musikalischen Einstieg in den Feierabend verheißt das Staatstheater Meiningen mit der Reihe "Feierabendsingen". Bei diesem neuen Format geht es vor allem um den Spaß und die Freude an der Musik, musikalische Vorkenntnis sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Lust am gemeinsamen Singen in fröhlicher Runde. Das Publikum darf sich Lieder wünschen, aus einer Wunschliste, die zu Beginn verteilt wird. Es sind allesamt bekannte Melodien, Rock- und Popsongs, Schlager und Volkslieder. Unterstützt werden die Feierabendsänger:innen von Künstler:innen der Ensembles, sowie von den musikalisch versierten Schauspiel-Dramaturgen Cornelius Edlefsen und Olaf Roth. Der Eintritt ist kostenfrei, die Gastronomie im Staatstheater hat geöffnet.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
im Trio
Event mit Dozent
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Geister-Trio op. 70 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847): Zweites Trio op. 66 Antonín Dvořák (1841 - 1904): Dumky Trio op. 90 Tobias Feldmann, Violine | Niklas Eppinger, Violoncello | Bernd Glemser, Klavier
Im Mittelpunkt der Oper steht die Lebens- und Liebesbeichte des Dichters Hoffmann. Berauscht vom Alkohol und enttäuscht vom Leben wettert er gegen die Frauen im Allgemeinen und im Besonderen gegen jene drei, die er einst vergeblich anbetete, ohne dass sie seine Liebe erwidert hätten. Zuerst verfällt er der scheinbar perfekten Olympia,
Hoffmanns Erzählungen
einer mechanischen Puppe. Deren seelenlose Hülle zerbricht ebenso wie das Herz der Sängerin Antonia, die von Dr. Mirakel zum tödlich endenden Gesang verführt wird. Nach der Begegnung mit der Kurtisane Giulietta steht Hoffmann gar als Mörder da, getrieben vom dämonischen Dapertutto. Die Muse allein weiß, dass Hoffmann in den fantastischen Erzählungen seiner Idealgestalt der Liebe – Stella – nachjagt. Doch am Ende bleibt ein zerstörter und desillusionierter Hoffmann zurück. „Les Contes d’Hoffmann“ gehört bis heute zu Jacques Offenbachs populärsten Werken. Neben den viel gespielten Meisteroperetten von „Orpheus in der Unterwelt“ und der „Schönen Helena“ zum Pariser Leben und zur „Großherzogin von Gerolstein“ gilt der „Hoffmann“ als Offenbachs gewichtigster Beitrag zur „Großen Oper“. Sein Tod am 5. Oktober 1880 inmitten der Vorbereitungen zur Uraufführung an der Pariser Opéra-Comique verhinderte die Fertigstellung einer endgültigen Fassung. Ungeachtet regelmäßiger neuer Notenfunde ist das letzte Wort in Sachen „Hoffmanns Erzählungen“ daher bis heute noch nicht gesprochen; ein Umstand, der sich auf eigentümliche Art auch in der Handlungsdramaturgie der Oper spiegelt: Das Ideal der Liebe kann in der finalen Apotheose durch die Muse zwar besungen, von Hoffmann im Leben aber nicht erreicht werden.
Ausgerechnet als der Architekt Arnold zusammen mit seiner Frau Kathrin und dem befreundeten Ehepaar, Götz und Diana, sein neues Projekt feiern möchte, kommt Kathrin mit der Diagnose einer Niereninsuffizienz nach Hause. Für Arnold ein Schock - er soll ihr eine seiner Nieren spenden?! So eine große Entscheidung sollte wohl überlegt sein, findet er, da es hier schließlich um seine Zukunft geht. Immerhin ist das Risiko, bei einer Lebendspende zu sterben, genauso groß wie bei einem Verbrechen umzukommen! Durch die Zweifel des Architekten drohen jedoch gleich zwei Ehen zu zerbrechen, denn Götz erklärt sich sofort zu einer Spende bereit... Anstatt der geplanten Feier entbrennt ein heftiger Streit zwischen den vier Eheleuten. Es geht nicht mehr nur um eine Niere, sondern um die Frage: Was ist wahre Liebe? Was bin ich bereit für meine Liebe zu geben?
Die Niere
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
"Ich musste in drei Minuten auf die Bühne und wusste nicht, welches Stück wir spielen!" Das ist das täglich Abendbrot des Improvisationstheaterensembles Ernst von Leben. Die freiberuflichen Performer und Musiker aus Bamberg treten "unvorbereitet" vor Publikum. In Formaten wie "Theaterjazz", "Wunschkonzert" oder dem Krimi "Tarte D'Ort!" verbinden sich Schauspiel, Musik und Text: niemand weiß, was passiert - manches ist tragisch, manches heiter, langsam, kurzweilig, blöd- oder tiefsinnig, absurd oder ernst. Was auch kommt, der Ernst nimmt es mit Humor!
Impro-Theater
„An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Mit diesen Worten führt Heinrich von Kleist seinen Protagonisten ein. Auf einer Reise nach Sachsen, wo er Reitpferde verkaufen möchte, wird Michael Kohlhaas auf der Burg des Junkers Wenzel von Tronka einer willkürlichen Schikane ausgesetzt. Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Die Novelle stellt sich dabei die Frage: Was ist besser? Gut sein oder gut handeln? Das Geschehen entfaltet einen ungeheuren Sog und enorme emotionale Wucht. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die „gebrechliche Einrichtung der Welt“.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein… |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt. Bertins Vater sagt, es sei nur vorübergehend: Da beide Eltern ihren Job verloren haben, müssen sie mit dem Jungen das Haus verlassen, in dem sie lebten und ziehen in ein eine düstere Wohngegend. „Willkommen im ‘Ich sitze in der Scheiße‘-Klub“, so begrüßt ihn das Mädchen Sammy vor seinem neuen Zuhause, einem ärmlichen Hochhaus. Sammy ihrerseits erzählt vom Tod ihrer Mutter und dem Arbeitsverlust ihres Vaters. Bertin und Sammy verstehen sich von Anbeginn gut und unterstützen einander, so gut es eben geht. In den beiden von Armut gezeichneten Familien werden die nicht geöffneten Briefe, die nichts als Rechnungen beinhalten, zur täglichen Tortur. „Skiwochen sind Erinnerungen fürs ganze Leben“, heißt es in der Schule und schon beginnen die Vorbereitungen; die Vorfreude in der Klasse wächst. Die beiden müssen zurückbleiben, denn für die Eltern ist die Skiwoche eine unüberwindbare finanzielle Hürde. Für Sammy und Bertin ist klar: „Wir verstehen uns, ohne was zu sagen.“ Und so beschließen die beiden, nicht mehr zu sprechen, durch ihr Schweigen Stärke zu gewinnen. Die Autoren Sobrie und Ruëll belegten den 1. Platz des Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg 2020. Unter anderem überzeugte die Jury, dass die beiden Autoren ein so ernstes Thema wie Kinderarmut „mit viel Humor und Absurdität erzählen“.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Globetrotter – in drei Gängen um die Welt
Themenkochkurs
Heinrich von Kleist gilt heute noch als einer der "großen Einsamen der deutschen Literatur" (Peter Michalzik) - ein bedeutender Dichter und verkanntes Genie, der auf einzigartige Weise sowohl zarteste Empfindungen als auch heftigste Gefühlsausbrüche in Worte zu fassen verstand. Auf der einen Seite ein schwer zugänglicher und verschlossener Mensch, auf der anderen Seite ein geschäftiger junger Mann in einer Zeit der Umbrüche, Kriege und Neuerungen, war er gleichermaßen Realist und Phantast. Stets verspürte er eine extreme Sehnsucht, von seinem Inneren zu reden, und verzweifelte immer wieder an der Sprache und einer zerbrechenden Welt. "Ein solcher Mensch", schreibt Kleist-Biograf Peter Michalzik, "muss wohl letztendlich einsam bleiben". Seine Verletzlichkeit und Zerrissenheit bringt Heinrich von Kleist auf herzerwärmende Weise in seinen fesselnden Erzählungen leidenschaftlich zum Ausdruck. Ergänzt werden die Erzählungen durch zahlreiche Briefe des Autors. So wird Kleist im Kontext der politischen, militärischen und ästhetischen Konflikte seiner Zeit erfahrbar. Wer war dieser geheimnisvolle und moderne Klassiker, der seinem intensiven Leben ein so frühes Ende setzte?
Zeit für einen Abend ganz im Sinne der großen Unbeschwertheit, für die die Südstaaten-Stadt New Orleans steht? Die quirlige Akkordeon-Spielerin und ihre Swamp Cats lassen ihre eigene Geschichte in der Musik der Kreolen widerspiegeln. Die selbst komponierten Songs erzählen von der Traurigkeit des Abschiednehmens, von purer Lebensfreude im Mardi Gras, von den Sehnsüchten der einsamen Bayous bis hin zum geselligen Beisammensein beim Fais Deaux Deaux. Farbenfrohe Lebenslust, sehnsuchtsvolle Hingabe und pulsierende Energie warten auf Sie mit DEM Aushängeschild Deutschlands für die Cajun- und Zydeco-Musik. Helt Oncale, gebürtiger New Orleanian, erlernte sein Handwerk in den Künstlerkneipen des „French Quarters“ und spielte mit den Besten in der „Bourbon Street“. Fühlen Sie sich durch seine Fiddle, Gitarre, Mandoline, sein Banjo und seinen Gesang von fröhlichen Fiddle-Tunes bis hin zu stampfendem Blues ein bisschen „Big Easy“!
Zydeco Annie
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Kategorie: LiedduoBesucherInnen sind herzlich willkommen. Zeitplan ab 10.01.23 hier. Short Recitals zur MittagszeitStudierende aller Studienfächer und Studiengänge präsentieren abwechslungsreiche Programme in unterschiedlichster Besetzung von Barock über Klassik, Romantik, Moderne, Neue Musik und zeitgenössische Musik bis hin zu Jazz und Pop. Königlicher Schatz aus Benin: Die Geschichte und Zukunft einer globalisierten Sammlung
Toscana-Saal der Residenz
Sterneküche vegetarisch
Themenkochkurs
Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine Zwei junge Bankräuber, eine mit allen Wassern gewaschene Heiratsschwindlerin, ein trauernder Ehemann und ein Polizei-Inspektor, der sich nicht an Gesetze hält. Das ist die Personage von Joe Ortons schwarzhumoriger Komödie „Beute“. Die Beute selbst scheint wie vom Erdboden verschluckt. „Beute“, das im Original „Loot“ heißt, stammt von Joe Orton, einem der anarchischsten englischen Dramatiker der 1960er Jahre. Orton hat sich im Baukasten der Komödie bedient und seine doppelte Außenseiterposition als Homosexueller aus der Unterschicht in beißende Kritik an oberflächlicher Moral verpackt. Entsprechend tiefschwarz sind seine Stücke – und gespickt mit sexuellen Anspielungen obendrein.
Da stehen oder sitzen sie, die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir und warten auf einen gewissen Godot, von dem sie nicht wissen, wer er ist oder wann er kommt. Sie wissen letztendlich nicht einmal, ob es ihn gibt. Auf clowneske Art vertreibt man sich die Zeit. Und: Es passiert nichts. Nichts von Belang. Man wartet und langweilt sich. Man tauscht Banalitäten aus. Und Weisheiten. Man nervt sich. Man könnte sich umbringen, dann würde endlich einmal etwas passieren. Man verzichtet darauf. Godot kommt nicht. Man wartet. Vielleicht morgen ... Absurd!
Warten auf Godot
Immerhin bringen die Begegnungen mit dem unheimlichen Pozzo, der seinen Leibeigenen Lucky tyrannisiert, ein wenig Abwechslung: Auch diese beiden scheinen untrennbar miteinander verbunden, verankert in einem Gefüge von Macht und Abhängigkeit, das sie in grotesker Komik zur Schau stellen. Die Frage, wer oder was Godot ist, ist so naheliegend wie überflüssig, da es die eine richtige Antwort nicht geben kann. Es gibt unzählige Deutungsversuche. Ist man gläubig, ist es Gott; ist man Kommunist, ist es die klassenlose Gesellschaft; ist man verliebt, ist es die Anerkennung der anderen Person. Die Interpretationen sagen stets mehr über den Interpretierenden selbst aus, als über das Drama. Die Antwort des Autors ist unergründlich wie sein Stück: „Wenn ich es wüsste, würde ich es sagen.“ Beckett schrieb „Warten auf Godot“ kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs; möglich ist auch, dass er darin eine konkrete historische Situation zweier Juden, die 1943 auf einen Schleuser warten, skizzierte oder eigene Fluchterfahrungen vor den Nazis verarbeitete, die er aufgrund seiner Aktivitäten in der Résistance machen musste. Die Uraufführung 1953 jedenfalls machte den irischen Autor beinahe über Nacht weltberühmt und zu einem der wichtigsten Vertreter des absurden Theaters. Reisen Sie mit uns zurück in jene Jahre, als Theaterherzog Georg II. die Legende der Meininger begründete. In einer multimedialen Show treffen Sie auf Georg II. und seine hochgeschätzten Theatermaler, die Brüder Brückner aus Coburg. Zusammen schufen sie Illusionen auf der Theaterbühne, deren Anblick das Publikum in ganz Europa in Staunen versetzte. Die Poesie und hohe handwerkliche Kunst der dreidimensionalen Bühnenbilder wird in dieser rasenten Zeitreise anhand zahlreicher originaler Prospekte aus dem Meininger Theatermuseum lebendig. Modernste Mittel der Videoprojektion machen es zudem möglich, dem Theaterherzog und seinen Theatemalern bei der Arbeit zuzusehen. Wie wird aus einer Landschaft erst eine Skizze und dann ein täuschend echter Bühnenraum?
Ein musikalischer Mädelsabend
Weiber
Von Martina Flügge Manchmal am Wochenenden treffen sich die Freundinnen Anke, Bärbel und Claudia, um über ihre Männer und alles andere, was es sonst noch so gibt, zu lästern. Es tut einfach gut und hebt die Laune. Diesmal soll es ein gemütliches Wellnesshotel sein. Ein Mädelsabend der besonderen Art, gespickt mit viel Musik. Claudia: Eine etwas unterkühlte Geschäftsfrau. Sie lebt mit ihrem Freund zusammen. Anke: Ein Sonnenschein. Verheiratet und Mutter. Bärbel: Unglücklich und Single. Sehr kurzsichtig.
Stephan Zinner hat den Blues. Was nicht bedeutet, dass er niedergeschlagen ist, nein, ganz im Gegenteil. Mit der, dem Blues eigenen Energie geht er auf eine Reise zu den Wurzeln des Blues. Und diese Wurzeln liegen nicht wie viele Denken, ausschließlich im Mississippi-Delta im Süden der USA, nein, sie liegen auch in Trostberg in Oberbayern. Natürlich gibt es dort keine Baumwollfelder, sondern Maisfelder, und den Teufel trifft man dort nicht an der Kreuzung, sondern in der Sparkasse am Eck, getrunken wird kein Bourbon, sondern Rüscherl, aber das Weibsvolk bringt einen auch dort zur Verzweiflung, die Arbeit ist hart, die Reichen sind reich, die Armen sind arm und nur die Musik kann einen retten. Also, nimmt Zinner die Gitarre in die Hand und wird mit der Unterstützung eines wahren Teufelskerls, namens Peter Pichler, den Blues jaulen, den Gospel predigen und tanzen, dass es dem Satan ganz schwindlig werden wird. Praise the Lord und rock on!
Stephan Zinner
Stephan Zinner wurde 1974 im oberbayerischen Trostberg geboren. Nach seiner Schauspielausbildung war er am Theater tätig, u.a. am Salzburger Landestheater und bei den Münchner Kammerspielen. Regelmäßig ist er im Film zu sehen, (u.a. „Räuber Kneißl“ und „Das Verschwinden“), in den Verfilmungen der Rita-Falk-Krimis (u.a. „Dampfnudelblues“ und aktuell „Sauerkrautkoma“) hat er die Rolle des Metzgers Simmerl. Bekannt ist Zinner zudem als Markus Söder bei den Nockherberg-Singspielen.
In dem Chanson-Abend „Unsinnlichkeiten“ verwandeln sich die Kammerspiele in ein Caféhaus. In gemütlicher Atmosphäre werden die Goldenen Zwanziger, Träume von Selbstbestimmung und finanzieller Unabhängigkeit lebendig.
Box - Unsinnlichkeiten
Gleichzeitig zeigt der Abend, wie schnell gesellschaftliche und sexuelle Freiheit in der Mitte des 20. Jahrhunderts verpufft. Doch der Abend wird keine historische Leerstunde! Katharina Fulda aus den Reihen des Staatstheaterchores schlüpft in die Rolle einer unterhaltsamen Entertainerin und Andreas Fulda begleitet als schmissiger Barpianist – ein Abend voll unterhaltsamer Schlager wie „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“, „Bel ami“, „Schöner Gigolo, armer Gigolo“, „Benjamin, ich hab’ nichts anzuzieh’n“, „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“, „Wer wird denn weinen, wenn man auseinander geht“ und viele mehr. Als Duo UNSINN traten Mezzosopranistin Katharina Fulda und der freiberufliche Chordirigent, Musikpädagoge und Lehrbeauftragter für Ensembleleitung Andreas Fulda, ihr Bruder, bereits in den vergangenen Jahren mit bekannten Schlagern des frühen und mittleren 20. Jahrhunderts auf. In dem Chanson-Abend „Unsinnlichkeiten“ knüpfen sie an ihre musikalischen Auftritte als musikalisches Duo an. Musiktheaterdramaturgin Julia Terwald gestaltet den szenischen Zusammenfassung und führt gastronomisch und inhaltlich durch die Veranstaltung. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine Kulturboden in Hallstadt Die zwei Freunde Tiger und Bär leben glücklich in ihrem Haus am Fluss, alles geht seinen ganz normalen Gang. Doch eines Tages beim friedlichen Angeln, zieht Bär statt eines Fisches eine leere Holzkiste mit der Aufschrift „PANAMA“ aus dem Wasser. Er schnuppert an der Kiste: Bananen! Für Bär ist Panama ab sofort das Land seiner Träume. Zusammen mit Tiger und der Tigerente (natürlich!) macht er sich auf den Weg dorthin. Und aus so einer langen Reise gibt es sicher auch jede Menge Abenteuer… Spiel und Inszenierung: Eike Adler, André Fischer, Holger Zessner ab 4 Jahren
(für Kinder ab 4 Jahren)
Vom kleinen König in der Hutschachtel
Es war einmal ein kleiner König. Der war so klein, dass er mit seinem Hofstaat in einer Hutschachtel Platz hatte. Als es wieder einmal um das Geburtstagsfest ging, und er, wie immer, Gäste laden wollte, da sagten Haushofmeister (ein echter Graf!) und Kinderfrau (eine echte Baronin!): Kinder? Womöglich bürgerliche? (wie jedes Mal, übrigens…) Nein, wir feiern so, wie immer! Geschenke auspacken, Blindekuh spielen und reichlich essen. (der Küchenchef empfiehlt gefüllte Pute oder Schweinskopf klar, so wie immer…) Aber auf »so wie immer« hatte unser kleiner König diesmal keine Lust! Er zeigte seinen königlichen Dickkopf (keine Gäste, kein Fest, jawohl!) und befahl, seine beiden Brieftauben je mit einer Einladung zu versehen, und um die Welt zu schicken. So! Auf der anderen Seite der Erde, in einem südlichen Meer, da schwamm eine kleine Insel, eine Insel, die die Form eines Hutes hatte… Diese kleine Geschichte – für verständige Menschen ab vier Jahren – erzählt davon, wie schön es sein kann, mal etwas anders als »so wie immer« zu machen, und wie »noch viel viel schöner« es ist, wenn man dies mit Freunden tun kann. Dauer ca. 45 Minuten.
Kinder lieben es Türme zu bauen. Gespannt und konzentriert verfolgen sie, wie er höher und höher wird... Bumm! Dann fällt er um. Zwar schade, aber auch kein Problem. Es geht einfach wieder von vorne los und macht Spaß. Genauso ist es auch bei „Lizzy baut einen Turm“, einem halbstündigen Stück, das sich an die ganz Kleinen ab zwei bis drei Jahren richtet. Ruhig, doch frohgemut und behutsam werden die Kinder mit einem Thema willkommen geheißen, das sie gut kennen: gehört das Turmbauen doch zum Repertoire klassischen Kinderspiels. Mit Babbel und Lizzy erlebt das junge Publikum Vertrautes, kann freudig entspannt mitgehen, den Prozess nachvollziehen und mitfiebern, ob das mit dem kleinen und dem großen Turm wohl klappen wird. Und die allzeit gelassene Habbel trägt nicht nur etwas Wichtiges zum Turmbau bei, sondern bringt auch eine sehr poetische Stimmung in das Stück. „Lizzy baut einen Turm“ ist ein feinsinniges Marionetten- und Stabpuppenspiel, das ganz dem Alter der Kinder entsprechend behutsam ohne Reizüberflutung inszeniert ist.
Lizzy baut einen Turm
„Herzschlag“ ist das erste Stück, das in der „Theaterhalle am Dom“ produziert wurde und Premiere feiert (8. Oktober 2022). Ausgangspunkt ist das Open Air Stück „Herzschlag“, das kollektiv anderer tanz im Jahr 2021 auf dem LGS-Gelände am Hubland in Würzburg produziert hat. Das damals entwickelte Material bearbeitet Choreograph Thomas K. Kopp speziell für die tollen Möglichkeiten in der „Theaterhalle am Dom“. So ist ein völlig neues Theatererlebnis entstanden, das die Thematik unter neuen Vorzeichen sieht und erweitert.
Herzschlag
sonic.art ist ein Kammermusikensemble mit internationalem Flair. Die sensible und sorgfältige Auswahl der Projekte, Programme und Kooperationen sowie Bühnenpräsenz, Charme und Feinsinnigkeit haben ihm den Ruf eines hochkarätigen Saxophonquartetts eingebracht. Valentin Butt ist Preisträger und erfolgreicher Teilnehmer zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und Festivals. Er arbeitet unter anderem mit den Berliner Philharmonikern als auch an großen Berliner Theatern wie der Schaubühne, dem Deutschen Theater und dem Berliner Ensemble als Musiker, Komponist und musikalischer Leiter.
sonic.art meets Valentin Butt
Im Januar 2022 erschien die neue CD von sonic.art mit Werken von Astor Piazzolla beim Label MDG. Das Quartett hat dafür Suiten des argentinischen Großmeisters für Saxophone arrangiert, welche die rhythmische Energie des Tangos auf höchst unterschiedliche Weise auf die Bühne bringen. Valentin Butts Akkordeon sorgt dabei für das unverkennbare Kolorit in den »Tango Sensations«. Eine Wartehalle am Flughafen: In Kürze soll die Maschine in Richtung New York abheben, doch das Flugzeug ist noch nicht startklar. In dieser nicht ganz entspannten Situation treffen vier Frauen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die Karrierefrau, die für ihr Meeting in der Metropole ihre Geschäftsunterlagen zu Hause vergessen hat, die Vornehme, die anfangs nichts aus der Ruhe zu bringen scheint, die Hausfrau, die den ersten Flug in ihrem Leben vor sich hat und ständig an ihren alleingelassenen Ehemann zu Hause denken muss, und die Junge, die sich nur danach sehnt, endlich schwanger zu werden. Zwischen One-Night-Stands, verblassten Illusionen, Harndrang, Beckenbodenübungen, Haarausfall und Viagra befasst sich das „stärkere Geschlecht” mit Fragen wie: „Wie kann man nur so vergesslich sein?” Wie schaffen die Damen es, „ewig jung und schön zu bleiben”? und „Wie geht man am besten um mit den Wechseljahren?” In Hadamar bei Limburg geboren, studierte Thomas Helmut Heep Theaterwissenschaften an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Dem Meininger Publikum ist er als Regisseur des Märchens „Der Räuber Hotzenplotz“ bekannt. Thomas Kässens, dessen Arrangements und Band das Musical „Blues Brothers“ über zwei Spielzeiten zum Erfolg brachte, wird auch diese Musical-Show musikalisch betreuen.
Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. Auch hierzulande begeistert die Kult-Comedy in der Übersetzung von Kristian Bader und der Regie von Esther Schweins alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. Denn CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau.
Caveman
Von seiner Frau vor die Tür gesetzt begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, im "magischen Unterwäschekreis" seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: "Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?" Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung „Rumsitzen, ohne zu reden“ bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten "Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren" beginnt und gleichzeitig endet. „An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Mit diesen Worten führt Heinrich von Kleist seinen Protagonisten ein. Auf einer Reise nach Sachsen, wo er Reitpferde verkaufen möchte, wird Michael Kohlhaas auf der Burg des Junkers Wenzel von Tronka einer willkürlichen Schikane ausgesetzt. Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Die Novelle stellt sich dabei die Frage: Was ist besser? Gut sein oder gut handeln? Das Geschehen entfaltet einen ungeheuren Sog und enorme emotionale Wucht. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die „gebrechliche Einrichtung der Welt“.
Peter Picciani hat 26 Jahre im Osten gelebt und jetzt fast 40 Jahre im Westen und also viele »östliche« und »westliche« Erfahrungen gesammelt. Seine »Besondere Reihe« findet im Rahmen des Schwerpunktthemas unserer aktuellen Spielzeit »Haltungen« statt, denn Peter Picciani ist gegenüber dem Staatsapparat der DDR für seine Überzeugung eingestanden. Bis heute liegen ihm klare Haltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen am Herzen.
Deckname Sänger
Peter Kähler, Jahrgang 1957, ist als Arbeiterkind in der DDR aufgewachsen, gehörte bereits als Jugendlicher in die sogenannte »Subkultur« der »Langhaarigen«, die Beatmusik hörten und dem Staat und den Eltern trotzten. Mit 20 Jahren schrieb er erste Lieder und Gedichte, hatte erste öffentliche Auftritte als »Liedermacher«, die 1983 ein jähes Ende nahmen mit Stasihaft und anschließender »Ausbürgerung« aus der DDR. Im Westen lernte er Wolf Biermann und Jürgen Fuchs kennen und freundete sich mit Erich Fried an. Heute ist er u.a. Bühnenbildner am Theater Schloss Maßbach und Holzbildhauer. »Deckname Sänger« ist die Geschichte eines »Operativen Vorganges« (so nannte die Stasi die gezielte Zersetzung und Vernichtung eines politischen Gegners). Sie ist Teil der Lebensgeschichte von Peter Picciani, denn Peter Kähler war sein Name in der DDR.
TBC macht schon laaange Kabarett. Seeeehr lange. Ewig eigentlich. Als TBC zum ersten Mal eine Bühne betrat, gab es noch Wählscheiben-Telefone und vierstellige Postleitzahlen. 7 Bundespräsidenten, 3 Päpste und 2 fränkische Ministerpräsidenten später ist TBC immer noch da und so gehen die drei Silberrücken (und Silbenrücker) jetzt „gag to the roots“. Mit „Bevor wir´s vergessen“ präsentiert Frankens größte Lachnummer ihre „Greatest Witz“ – ein Best-of der lautesten Sketche, schrägsten Songs und peinlichsten Kalauer. Erleben Sie den kompletten Wahnsinn aus mehr als 20 Programmen mit vielen erstaunlich aktuellen Nummern und schauen Sie sich die Kult-Truppe an, solange sie noch ohne Pfleger auf der Bühne stehen kann.
TBC
Mit Conor McPhersons hinreißendem Monolog „Rum und Wodka“ bringt Lukas Umlauft, ab dieser Spielzeit neu um Schauspiel-Ensemble, eine Produktion mit nach Meiningen, die er bereits an der Studiobühne des Staatstheaters Kassel in der Inszenierung von Janis Knorr ausprobiert hat. Ein junger Mann am Tresen einer Bar: Vor ihm liegt das Wochenende von Suff und Sex. Die titelgebende hochprozentige Kombi bewirkt, dass er seine privaten Probleme erst mal erfolgreich verdrängt - den Job hat er hingeschmissen und in seiner Rolle als zweifacher Vater fühlt er sich heillos überfordert.
Kammer-Box: Rum und Wodka
Mitglieder des Ensembles stellen vor, was ihnen unter den Nägeln brennt. Jedes Nachspiel ist anders und neu. Ob auf dem Platz, in Stadien oder vor den Bildschirmen: Täglich werden Millionen Zuschauer*innen in einen Zustand kollektiver Erregung versetzt. Und doch kann "die schönste Nebensache der Welt" schlagartig in Massenhysterie, Gewalt und kriegsähnliche Situationen umschlagen. Gemeinsam begeben wir uns in diesem Nachspiel auf eine theatrale Spurensuche nach dem Massenphänomen Sport. Was passiert mit dem Menschen hinter dem Sportstar, der nicht minder als moderner Held idolisiert wird? BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz) |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Geführte Tour durch unseren Weinkeller
Kellerführung
Der Rundgang führt von der großen Kelterhalle hinab in den Holzfasskeller. Mit seinen einhundertsechzig Holzfässern zählt er zu den eindrucksvollsten und schönsten in Deutschland. Weiter geht es durch die Gewölbe zu den Schatzkammern des Weingutes und in den modernen Bereich, den Edelstahlkeller. Die Kellerführung ist speziell für Einzelpersonen oder kleine Gruppen geeignet. Treffpunkt: Bürgerspital Weinhaus, Ecke Theater-/Semmelstraße Dauer: ca. 1 Stunde Preis: 10 € pro Person, inklusive einem kleinen Weinpräsent Ticket: Der Kauf erfolgt direkt im Weinhaus, unmittelbar vor der Führung.
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein…
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein… BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz)
Kinder lieben es Türme zu bauen. Gespannt und konzentriert verfolgen sie, wie er höher und höher wird... Bumm! Dann fällt er um. Zwar schade, aber auch kein Problem. Es geht einfach wieder von vorne los und macht Spaß. Genauso ist es auch bei „Lizzy baut einen Turm“, einem halbstündigen Stück, das sich an die ganz Kleinen ab zwei bis drei Jahren richtet. Ruhig, doch frohgemut und behutsam werden die Kinder mit einem Thema willkommen geheißen, das sie gut kennen: gehört das Turmbauen doch zum Repertoire klassischen Kinderspiels. Mit Babbel und Lizzy erlebt das junge Publikum Vertrautes, kann freudig entspannt mitgehen, den Prozess nachvollziehen und mitfiebern, ob das mit dem kleinen und dem großen Turm wohl klappen wird. Und die allzeit gelassene Habbel trägt nicht nur etwas Wichtiges zum Turmbau bei, sondern bringt auch eine sehr poetische Stimmung in das Stück. „Lizzy baut einen Turm“ ist ein feinsinniges Marionetten- und Stabpuppenspiel, das ganz dem Alter der Kinder entsprechend behutsam ohne Reizüberflutung inszeniert ist.
Lizzy baut einen Turm
Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine
Wir laden ganz herzlich zum zünftigem VeißVurstFrühstück in der Kellerperle ein!
VeißVurst Frühstück
Geboten werden vegane Weißwürste mit leckeren Brezen, süßem Senf und Weizen. Teilnahme nur mit Voranmeldung & Vorkasse möglich - Anmeldeschluss ist der 08.01.2022, Tickets über WueTix erhältlich
Landhausküche und echtes Handwerk
Spezial Themenkochkurs
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
„Herzschlag“ ist das erste Stück, das in der „Theaterhalle am Dom“ produziert wurde und Premiere feiert (8. Oktober 2022). Ausgangspunkt ist das Open Air Stück „Herzschlag“, das kollektiv anderer tanz im Jahr 2021 auf dem LGS-Gelände am Hubland in Würzburg produziert hat. Das damals entwickelte Material bearbeitet Choreograph Thomas K. Kopp speziell für die tollen Möglichkeiten in der „Theaterhalle am Dom“. So ist ein völlig neues Theatererlebnis entstanden, das die Thematik unter neuen Vorzeichen sieht und erweitert.
Herzschlag
Die Polizei löst bestehende Probleme nicht, sondern verschlimmert sie meistens noch, indem sie diskriminierende Machtverhältnisse stabilisiert. Einführend wollen wir uns mit einer postkolonialen-feministischen Kritik der Polizei beschäftigen und analysieren, woher die patriarchalen Strukturen im Polizeiapparat kommen. Danach entwickeln wir gemeinsam in Kleingruppen anhand von Alltagsszenarien Argumente für eine solidarische Gesellschaft und Strategien für eine Konfliktlösung, welche ohne die Polizei auskommt.
Feministische Polizei-Kritik
Rückspiegel 2022 – der satirische Jahresrückblick
Django Asül
Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen. Das lernt man schon in der ersten Fahrstunde. Was in der räumlichen Dimension angebracht ist, kann also für die zeitliche Dimension nicht schlecht sein. Und das Jahr 2022 hat einen eigenen Abend im Rückspiegel wahrlich verdient. Mit bissigem Blick, urkomischen Wortwitz und wie immer energiegeladen nimmt Django Asül die Ereignisse der letzten zwölf Monate ins Visier. Ob Highlights oder Riesenflops, ob Politik, Gesellschaft oder Sport – nichts wird ausgelassen, aber garniert mit den unglaublichsten Kuriositäten des Jahres. Und das Ganze kräftig gewürzt, gerne auch mal hinterhältig und erfrischend fies. Wer als Zuschauer die vergangenen zwölf Monate so kurzweilig serviert bekommt, freut sich garantiert und amüsiert auf das neue Jahr!
Im Zentrum der Geschichte steht das Dorf Anatevka. Seine Bewohner leben im Trott ihrer alten Traditionen. Unter ihnen der Milchmann Tevje mit seiner Frau Golde und den fünf Töchtern. Wie alle in Anatevka, so kämpft auch Tevje mit seiner Familie gegen bedrückende Armut und regelmäßige antijüdische Ausschreitungen an. In den schönsten Farben malt er sich aus, was er tun würde, wenn er einmal reich wär‘. Als sei die irdische Last unter den gegebenen Umständen nicht schon groß genug, wird Tevjes unerschütterlicher Glaube an die Tradition durch die Heiratsabsichten seiner drei ältesten Töchter gleich auf mehrere harte Proben gestellt: Er wünscht sich andere Schwiegersöhne als einen armen Schneider oder einen revoltierenden Studenten. Als Chava, die dritte Tochter, sich gegen seinen Willen mit einem Russen vermählt, wird sie von Tevje verstoßen. Unterdessen nehmen die Judenpogrome weiter zu. Anatevka wird geräumt und Tevjes Familie endgültig auseinandergerissen. Was bleibt, ist die Hoffnung auf ein späteres Wiedersehen.
Anatevka
Anatevka zählt zu den großen Musicalklassikern des 20. Jahrhunderts. Vom typischen Broadwaymusical unterscheidet sich Anatevka in erster Linie durch die Ernsthaftigkeit des Stoffes. Joseph Stein griff für sein Buch auf die Erzählungenfolge Tewje, der Milchmann (1916) von Scholem Alejchem zurück, der zu den bedeutendsten Mitbegründern der jiddischen Literatur zählt. Jerry Bocks Partitur verbindet ausgelassene Tanzmusik, rituelle Weisen und Melodramen zu einem ganz eigenen, melancholischen Sound. Unter dem Originaltitel Fiddler on the Roof – in Anlehnung an ein Gemälde Marc Chagalls – erlebte Anatevka am 22. September 1964 die umjubelte Uraufführung am Broadway und wurde im Folgejahr mit neun Tony Awards ausgezeichnet.
Gregor Hrabar, Viola
Konzert: Gregor Hrabar und Marie-Thérèse Zahnlecker
Marie-Thérèse Zahnlecker, Klavier Das Duokonzert verspricht einen Abend voller Glanzlichter der Bratschenliteratur zu werden. So schlagen die Musiker eine Brücke von Schumanns beliebten »Märchenbildern« zu Brittens feinsinnigem Variationswerk »Lachrymae« und Beethovens selten zu hörendem »Notturno«.
1920 rissen sich große Opernhäuser um die Uraufführungsrechte der „Toten Stadt“ des gerade 23-jährigen Erich Wolfgang Korngold. Trotz jugendlichen Alters genoss er den Status eines Genies, das sogar Mozart überträfe. Köln und Hamburg gewannen den Streit und brachten Korngolds erstes abendfüllendes Werk gleichzeitig mit sensationellem Erfolg auf die Bühne, das unmittelbar darauf seinen Siegeszug um die Welt antrat. Wie Richard Strauss und Gustav Mahler gelang es Korngold, die ambivalente Gefühlswelt einer Endzeit musikalisch kongenial einzufangen. Auch das Sujet konnte kaum besser gewählt sein: Im geheimnisumwobenen Brügge, der toten Stadt, hat sich Paul nach dem Tod seiner Frau Marie vollkommen der Vergangenheit hingegeben. In seiner „Kirche des Gewesenen“ lebt er einzig in der Erinnerung. Bei einem seiner einsamen Spaziergänge begegnet ihm die Tänzerin Marietta, in die er von nun an Marie projiziert. Was sich daraus entspinnt, ist ein Psychothriller im Zwischenreich von Traum und Realität, erotischer Expressivität und seelischer Zerstörtheit. Pauls besessene Liebe treibt das Geschehen unweigerlich in eine tödliche Katastrophe – oder war alles nur ein Traum?
Die tote Stadt
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Kulturboden in Hallstadt Mit hunderten absolvierten Konzerten vor zigtausenden Zuschauern im In- und Ausland - darunter Festivals mit Jethro Tull, Joe Cocker, Manfred Mann, Asia u.v.a. - sind Echoes eine der erfolgreichsten Pink Floyd-Tributebands weltweit. Dabei machen sie dem Original nicht nur musikalisch, sondern auch mit bombastischen und extrem aufwändigen Liveshows alle Ehre. Es ist ein Spektakel, attestierte selbst die Süddeutsche Zeitung. Seit 2015 beschreiten Pink Floyds Meisterschüler (Vogtland-Anzeiger) zusätzlich einen komplett anderen Weg und wagen ein spannendes Experiment: Pink Floyd akustisch - ohne Verstärker, Netz und doppelten Boden. Kann so etwas funktionieren? Kann man eine Musik, die wie kaum eine andere von ausladenden synthetischen Sound-Landschaften, verschachtelten elektronischen Klangkaskaden und ungeheurer atmosphärischer Dichte lebt, in eine derart reduzierte Form bringen, ohne dass man die Songs dabei beschädigt? Oder anders formuliert: Kann man barfuß zur dunklen Seite des Mondes gehen? Mit ihrer Akustik-Show Barefoot To The Moon haben Echoes in den letzten Jahren auf eindrucksvolle Art und Weise den Beweis angetreten. Dabei wird die Band um den Ausnahme- Gitarristen und -Sänger Oliver Hartmann (Rock Meets Classic, Avantasia) von einem exzellenten Streichquartett aus Prag unterstützt. Die komplexen Songs der britischen Rock-Giganten werden sorgsam entkleidet und mit spartanischem, teils ungewöhnlichem Instrumentarium auf die wesentlichen Strukturen reduziert. Dabei geht keineswegs die einzigartige Magie dieser Musik verloren, im Gegenteil. Vertraute Klänge wechseln ihre Farbe und bislang versteckte Nuancen treten hervor. Im quasi nackten Zustand offenbart sich eine faszinierende fragile Schönheit, die so bislang noch nicht zu hören war. Kurz gesagt: Echoes legen die Essenz von Pink Floyd frei. Das Außergewöhnliche dieser Acoustic-Show spiegelt sich auch im ganzen Ambiente wider. So treten Echoes mit ihrer Acoustic-Show ausschließlich in sorgsam ausgewählten Locations sowie mit entsprechendem Bühnendesign auf. Kerzen statt Laser, Akustik statt Elektronik, Streicher- statt Keyboard-Teppiche, Reduktion statt Bombast. Aus der gigantischen floydschen Materialschlacht wird ein intimes Musiktheater, getragen von Kreativität, Esprit, Charme, hoher Musikalität und großem Respekt vor dem Werk des Originals. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz)
Paulas Reisen ist ein fantasievolles Plädoyer für Toleranz und Vielfalt, Offenheit und Individualität.
Paulas Reisen
Paula hat einen großen Wunsch: Sie möchte Astronautin werden. Eines Nachts fliegt sie von Planet zu Planet und erlebt die merkwürdigsten Abenteuer. Ihre Reise wird mit Paul Maars humorvollen Reimen erzählt. Die Zuschauer*innen erfahren etwas über Formen, Farben, Emotionen - und Fantasie. Ab sofort können Sie die Produktion für Ihren Kindergarten buchen. Maximal kann eine Gruppe (etwa 20 Kinder) zuschauen. Das Stück dauert ca. 3o Minuten und wir empfehlen es für Kinder von 3 bis 5 Jahren.
Paulas Reisen ist ein fantasievolles Plädoyer für Toleranz und Vielfalt, Offenheit und Individualität.
Paulas Reisen
Paula hat einen großen Wunsch: Sie möchte Astronautin werden. Eines Nachts fliegt sie von Planet zu Planet und erlebt die merkwürdigsten Abenteuer. Ihre Reise wird mit Paul Maars humorvollen Reimen erzählt. Die Zuschauer*innen erfahren etwas über Formen, Farben, Emotionen - und Fantasie. Ab sofort können Sie die Produktion für Ihren Kindergarten buchen. Maximal kann eine Gruppe (etwa 20 Kinder) zuschauen. Das Stück dauert ca. 3o Minuten und wir empfehlen es für Kinder von 3 bis 5 Jahren.
Am 16.01.2023 widmet sich das "Foyer um Drei" dem Jungen Staatstheater. Mit von der Partie im Gespräch: Gerda Binder (Dramaturgie), Maria Albu (Puppentheaterdirektorin), Susanne Tenner-Ketzer, Alexander John (beide Leitung Junge Musik) und Gabriela Gillert (Leiterin Junges Theater). Und auf der Bühne zu erleben: Falk P. Ulke, Sebastian Putz (Puppentheater), Emil Schwarz, Leonie Hassfeld (Junges Theater), Ekkehard Hauenstein, Montserrat Piqué Muntané, Christina Julia Dreiner, Wolfgang Mischi, Christian Hengel, Wolfram Zeisberg (Musiker:innen der Meininger Hofkapelle).
Foyer um Drei
Ort: Hubland Süd, Geb. C3 (Zentralbau Chemie), HS C
Prof. Sjoerd Harder
Veranstalter: Institut für Anorganische Chemie Anorganisch-chemisches Kolloquium Das Institut für Anorganische Chemie lädt ein zum Vortrag von: Prof. Sjoerd Harder Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg -Inorganic and Organometallic Chemistry András Hamary - 24 Préludes für Klavier (Uraufführung)Erstes Heft1. Präambel Zweites Heft1. Csendes Korál (Stiller Choral) Markus Bellheim, Klavier
Der Titel "Paganini met Gershwin on 5th Avenue" ist eine Anspielung an das Stück "I met Heine in the Rue Fürstemberg“ von Morton Feldman. Die Préludes Nr. 1, 6, 7, 11 und 12 des zweiten Heftes sind durch die Melodie des Chorals, die Préludes 2 und 12 im selben Heft durch eine chromatische Akkordreihe miteinander verbunden. Der Zyklus ist Markus Bellheim gewidmet. Die Veranstaltungen des Studios für Neue Musik finden – soweit nicht anders angegeben – in Kooperation mit der HfM Würzburg statt und werden gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie von der Stadt Würzburg. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz)
Paulas Reisen ist ein fantasievolles Plädoyer für Toleranz und Vielfalt, Offenheit und Individualität.
Paulas Reisen
Paula hat einen großen Wunsch: Sie möchte Astronautin werden. Eines Nachts fliegt sie von Planet zu Planet und erlebt die merkwürdigsten Abenteuer. Ihre Reise wird mit Paul Maars humorvollen Reimen erzählt. Die Zuschauer*innen erfahren etwas über Formen, Farben, Emotionen - und Fantasie. Ab sofort können Sie die Produktion für Ihren Kindergarten buchen. Maximal kann eine Gruppe (etwa 20 Kinder) zuschauen. Das Stück dauert ca. 3o Minuten und wir empfehlen es für Kinder von 3 bis 5 Jahren.
Paulas Reisen ist ein fantasievolles Plädoyer für Toleranz und Vielfalt, Offenheit und Individualität.
Paulas Reisen
Paula hat einen großen Wunsch: Sie möchte Astronautin werden. Eines Nachts fliegt sie von Planet zu Planet und erlebt die merkwürdigsten Abenteuer. Ihre Reise wird mit Paul Maars humorvollen Reimen erzählt. Die Zuschauer*innen erfahren etwas über Formen, Farben, Emotionen - und Fantasie. Ab sofort können Sie die Produktion für Ihren Kindergarten buchen. Maximal kann eine Gruppe (etwa 20 Kinder) zuschauen. Das Stück dauert ca. 3o Minuten und wir empfehlen es für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Digitale Technologien für den Ackerbau – wie können Roboter, Drohnen und künstliche Intelligenz den Anbau von Nutzpflanzen neugestalten?
Potenziale und Grenzen digitaler Technologien eruieren und unternehmerische Möglichkeiten erkennen: Mit diesen Aspekten befasst sich die Ringvorlesung „Digitale Innovationen und Entrepreneurship“. In ihrem Vortrag Digitale Technologien für den Ackerbau – wie können Zwei herausragende Musiker prägen diesen Abend im Kammermusiksaal: András Hamary, Komponist, Dirigent, Konzertpianist und bis zu seiner Emeritierung Klavierprofessor in Würzburg, komponierte 2021/22 24 Préludes für Klavier und widmete sie Markus Bellheim den er aus der gemeinsamen Zeit als Lehrende an der Würzburger Musikhochschule kennt und schätzt. Bellheim ist international gefragter Konzertpianist bei allen großen Festivals, Musikschriftsteller und Klavierprofessor an der Musikhochschule München; er wird die neue Komposition 2023 für eine CD einspielen (sie erscheint bei dem Münchener Label NEOS). Die 24 Préludes von Hamary wurzeln in der Tradition von Chopin, Scriabin und Debussy, drei Komponisten, bei denen die Klaviermusik im Mittelpunkt des kompositorischen Schaffens steht, und als Werkstatt oder Experimentierfeld dient. Die Préludes von Hamary sind entweder durch etwas Gemeinsames, aber noch mehr durch Kontrastieren miteinander verbunden und bilden somit eine große Einheit. Sie öffnen den Blick auf einen ganz eigenen stilistischen Kosmos mit Anklängen an Debussy, Schostakowitsch, Gershwin, an Minimal Music und mit einer ganz eigenen assoziativ-phantastischen Tonsprache, die die Möglichkeiten des Klaviers aufs Äußerste auslotet und durch ihre ungewöhnlichen Klangeffekte verblüfft. Der Komponist wird am Konzertabend anwesend sein und seine Stücke kommentieren.
der Musikalischen Akademie Würzburg e.V.
Festliches Neujahrskonzert
Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester Antonín Dvořák: Bläserserenade d-Moll op. 33 Ivan Turkalj, Violoncello | Bläser: Studierende der HfM | Leitung: Paul Breyer Nach der Corona-Zeit beginnt die Musikalische Akademie Würzburg e. V. die Konzertsaison 2023 endlich wieder mit einem festlichen Neujahrskonzert. Das Besondere an diesem Konzert wird sein, dass sowohl der Solist Ivan Turkalj (Violoncello) als auch die Studierenden aus unserem Haus stammen und dieses Konzert unentgeltlich spielen werden, als Dankeschön für die Unterstützung durch den Förderverein während der Pandemie. Das Konzert von Friedrich Gulda für Violoncello und Blasorchester sowie die Bläserserenade von Antonín Dvořák sind zwei erzmusikantische Stücke, welche die ganze Bandbreite des Könnens unserer Studierenden zur Geltung bringen. Vögel als Hausgenossen im späten Mittelalter
Hybrid: Toscanasaal, Residenzplatz 2, Südflügel / Online via Zoom Kulturboden in Hallstadt RONTM3N – „Britische Eagles“ im Anflug auf Deutschland Die drei charmanten Engländer werden nicht müde und schicken bereits ihre „Enjoy The Ride“ – Tour 2023 in den Vorverkauf. FRONTM3N! Bekannt wurden die drei fabelhaften Sänger unter anderem als Sänger der Hollies, 10cc, Sweet, Sailor oder Smokie. Frontm3n die wegen ihres fantastischen Harmoniegesangs und ihrer Ohrwurm-Melodien längst als die „britischen Eagles“ gelten, veröffentlichten bereits Ende Oktober 2021 ihr neues Studioalbum „Enjoy The Ride“, das mit zwölf brandneuen, selbstgeschriebenen Songs ein kleines Meisterwerk geworden ist. Nun folgt die Tour zum Album. Wie gewohnt „An Exclusive Acoustic Night“, vollgepackt mit Hits und eigenen Songs die jeder kennt und jeder liebt, neu und auf frische, akustische Art interpretiert. Jeder Song mit seiner eigenen Geschichte aus der musikalischen Reise der drei Musiker. Das Brit-Trio ist durchaus eine Art Supergroup - immerhin ist oder war jeder von ihnen Sänger einer Band, die es bis in die höchsten Pop- und Rocksphären schaffte. Howarth ist seit Jahren Sänger von The Hollies, Lincoln war 13 Jahre Leadsänger bei Sweet und ist aktuell der Frontmann bei Smokie und Wilson lieh seine Stimme 20 Jahre lang der Band 10cc. Gemeinsam agiert das Trio seit fünf Jahren als FRONTM3N! Erleben Sie die drei Ausnahmemusiker auf Ihrer „Enjoy The Ride“ – Tour 2023 und genießen Sie ein „Unplugged“ – Konzert der Extraklasse. Weitere Infos online unter frontm3n.de
Thomas Schießl Trio
Jazz Jam Würzburg
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz) Short Recitals zur MittagszeitStudierende aller Studienfächer und Studiengänge präsentieren abwechslungsreiche Programme in unterschiedlichster Besetzung von Barock über Klassik, Romantik, Moderne, Neue Musik und zeitgenössische Musik bis hin zu Jazz und Pop.
Studierende der Klasse Prof. Korbinian Altenberger
Violinabend
REISERS Alpenküche: Traditionsgerichte für die Seele – Kasspatzen, Ochsenbackerl oder Hirschkalb, Nockerln oder Kaiserschmarrn – es wird himmlisch
Themenkochkurs
Hier können Sie den Probenprozess hautnah miterleben und dem Regieteam bei der Arbeit über die Schulter blicken. Kurze Einführung und Nachgespräch inklusive!
Kostprobe: Alte Sorgen
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt. Junge Autor*innen stellen ihre Literatur vor. Diese Werke, sowie weitere Texte aus dem Publikum, werden vorgelesen. Jedwedes Genre ist willkommen - aber lasst bloß euren Poetry Sing-Sang zuhause. Das ist eine Lesebühne, kein Slam! Schnallt euch die Altersklausel um (unsere Autor*innen bewegen sich im Bereich unter 27), und dann kann's losgehen. Wer eine eigene Sitzgelegenheit (Kissen, Decken, etc.) mitbringt, bekommt einen Premium-Platz auf der Bühne (und in unsrem Herzen)! Programm folgt. Stay Thunfisch. \\ Du willst auf die Bühne? Melde dich über die verlinkten Kanäle oder komm einfach so und deklamiere deine Texte in unser offenes Mikrophon! Konzerthalle - Hegelsaal in Bamberg „Die Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine bessere Hälfte. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman. Er verfügt nicht nur über flinke Finger, sondern auch über eine Riesenportion Humor und ein wunderbares Gefühl für Sprache.“ (3sat) Mit seinem vierten Klavierkabarettprogramm Klaviersdelikte beweist Bodo Wartke einmal mehr seine vielfältigen Qualitäten als Entertainer am Flügel. Ob er Liebeslieder singt, rappt, Gedichte rezitiert, Samba tanzt oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielt: sein facettenreiches Klavierkabarett in Reimkultur ist unterhaltsam, mitreißend und auf den Punkt. Mit augenzwinkernder Leichtigkeit führt der Sprachjongleur das Publikum singend durch den Abend und erzählt seine Geschichten. Seine Klaviersdelikte sind charmante Beobachtungen unseres Alltags und jener Komplikationen, die das zwischenmenschliche Miteinander aufwirft. So bietet das Leben in einer WG ebenso Stoff, wie die akustische Umweltverschmutzung und die lieben Nachbarn, die einen konstanten Lärmpegel um die Wohnung des dichtenden Künstlers aufrechterhalten. Erstaunliche Phänomene wie die überbordende Produktauswahl im Café oder die willkürliche Trennung der Musik in „ernst“ und „unterhaltend“ nimmt Bodo Wartke bissig ins Visier. Zudem räumt er auf mit dem verklärten Blick auf die Jugendzeit und wagt einen humorvoll-utopischen Ausblick in eine Zukunft ganz ohne Werbung. Und die Liebe? Mit einer Dame aus Konstanz verbindet den Lateintänzer eine rasante Tanzromanze. Béguine- und Tangorhythmen bezeugen musikalisch einmal mehr den richtigen Riecher für eine leidenschaftliche Liebeserklärung. Und mit Christine ist dem Dichter ein zutiefst berührendes Lied gelungen, mit dem er sich auch als Meister der leisen, nachdenklichen Töne empfiehlt.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein…
Ausgerechnet als der Architekt Arnold zusammen mit seiner Frau Kathrin und dem befreundeten Ehepaar, Götz und Diana, sein neues Projekt feiern möchte, kommt Kathrin mit der Diagnose einer Niereninsuffizienz nach Hause. Für Arnold ein Schock - er soll ihr eine seiner Nieren spenden?! So eine große Entscheidung sollte wohl überlegt sein, findet er, da es hier schließlich um seine Zukunft geht. Immerhin ist das Risiko, bei einer Lebendspende zu sterben, genauso groß wie bei einem Verbrechen umzukommen! Durch die Zweifel des Architekten drohen jedoch gleich zwei Ehen zu zerbrechen, denn Götz erklärt sich sofort zu einer Spende bereit... Anstatt der geplanten Feier entbrennt ein heftiger Streit zwischen den vier Eheleuten. Es geht nicht mehr nur um eine Niere, sondern um die Frage: Was ist wahre Liebe? Was bin ich bereit für meine Liebe zu geben?
Die Niere
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz)
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Ausgerechnet als der Architekt Arnold zusammen mit seiner Frau Kathrin und dem befreundeten Ehepaar, Götz und Diana, sein neues Projekt feiern möchte, kommt Kathrin mit der Diagnose einer Niereninsuffizienz nach Hause. Für Arnold ein Schock - er soll ihr eine seiner Nieren spenden?! So eine große Entscheidung sollte wohl überlegt sein, findet er, da es hier schließlich um seine Zukunft geht. Immerhin ist das Risiko, bei einer Lebendspende zu sterben, genauso groß wie bei einem Verbrechen umzukommen! Durch die Zweifel des Architekten drohen jedoch gleich zwei Ehen zu zerbrechen, denn Götz erklärt sich sofort zu einer Spende bereit... Anstatt der geplanten Feier entbrennt ein heftiger Streit zwischen den vier Eheleuten. Es geht nicht mehr nur um eine Niere, sondern um die Frage: Was ist wahre Liebe? Was bin ich bereit für meine Liebe zu geben?
Die Niere
Die Eierforscherin ist ganz aus dem Häuschen. Sie hat ein besonderes Ei gefunden, also das Ei, welches den Berechnungen der mobilen Forschungsstation nach, ein Zauber-Ei sein könnte. Doch während die Forscherin noch grübelt, macht sich inmitten ihres Arbeitsplatzes eine lustige Landkommune zwischen Kisten und Kästen breit: Hühner, Hahn, Hase und Bär wohnen in harmonischer Lebensgemeinschaft zusammen. Doch plötzlich platzt der Fuchs mitten ins friedliche Idyll und als dieser auch noch das abenteuerlustige Huhn Hetty entführt ist das Chaos komplett. Für Bär, Hase und Hahn beginnt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd, um das Huhn zu befreien.
Das Zauberei
Was hat das Ei damit zu tun? Und lassen sich etwa in den anderen Eiern der Forscherin weitere fabelhaften Überraschungen finden? Das Bilderbuch von Béatrice Rodriguez stellt Gewohntes auf den Kopf und schafft leicht und spielerisch ein fantastisches Abenteuer, bei dem ganz nebenbei außergewöhnliche Familienkonstellationen beleuchtet werden. Ob artenübergreifende Lebensgemeinschaften oder Vaterglück durch Adoption – Rodriguez zeigt, dass die wirklich guten Pointen vom (Familien-)Leben geschrieben werden.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Über drei Millionen Medien in der Universitätsbibliothek stehen für ein breites Angebot und große Vielfalt - und das seit über 400 Jahren!
Entdecken Sie die Uni-Bib
Bei dieser Entdeckungstour erhalten Sie Informationen rund um die Bibliothek und ihr vielfältiges Angebot. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unter 3,5 Millionen Büchern, Zeitschriften und Zeitungen das Passende für sich finden können, gehen mit Ihnen in unsere Lesesäle und das sonst unzugängliche Magazin. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Treffpunkt: Foyer der Zentralbibliothek
Japan und seine Köstlichkeiten: Suhsi, Ramen und Teppanyaki
Themenkochkurs
Mit der ART LOUNGE im Spitäle entwickeln wir ein Format, das zum Mitmachen einlädt. Einmal pro Monat lädt der TANZRAUM, Studio für Zeitgenössischen Tanz, zu einem Tanzabend ein. Die ausgestellten Kunstwerken inspirieren, in Bewegung zu gehen, Bild und/oder Skulptur zu verkörpern, ohne Worte mit den anderen Tänzer*innen zu kommunizieren, die live gespielte Musik durch unsere Körper fließen zu lassen.
Art Lounge – Tanzen im Spitäle
Warm-Up und Bewegungseinstimmung werden von Lisa Kuttner oder Kolleg*innen angeleitet, immer begleitet von Live Musik. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich auf experimentelles Tanzen zu experimenteller Musik einzulassen. Tanzerfahrung ist nicht erforderlich.
Hochschulsinfonieorchester
Sinfoniekonzert
Guillaume Lekeu: Adagio für Streichorchester Reinhold Glière: Harfenkonzert op. 74 Peter I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Andreas Mildner, Harfe solo | Hochschulsinfonieorchester | Ari Rasilainen, Dirigent Live-Club in Bamberg Mit Metal Hymnen wie Heavy Metal Breakdown gehören Grave Digger seit Beginn der 80er Jahre zu einer der prägendsten und einflussreichsten Bands der deutschen Metal Szene – 2020 läutet nun das bereits 40. Jubiläum der Teutonen Metal-Meister ein! Und dies soll natürlich gebührend gefeiert werden. Auf ihrem 20. Studio Album vollenden Grave Digger ihre epische Highlands-Geschichte, Fields of Blood ist die Vollendung einer legendären Triologie nach The Clans Will Rise Again und Tunes Of War, und eine wahre Sound-Schlacht einzigartigen Traditions-Metal! Fields of Blood nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch schottische Geschichte: Treibende Riffs und epische Refrains treffen auf die berühmten „Great Highland Bagpipes“. In den Highlands, den Schlachtfeldern von Stirling, Bannockburn und Culloden findet der Hörer sich auf einer emotionalen Achterbahn zwischen Trauer und Triumph wieder, leidet und siegt mit den schottischen Freiheitskämpfern. Mit Fields of Blood schließen Grave Digger ihre dreiteilige Highland Saga ehrwürdig ab. Einen ersten Track aus der kommenden Plage gibt es ab sofort auf die Ohren, die brandneue Single „All for the Kingdom“ zeigt gnadenlos episch direkt die Marschrichtung des neuen Grave Digger Albums auf! Hier werden keine Gefangenen gemacht und die Teutonen zeigen auch nach 40 Jahren Bandgeschichte das, was sie am besten können: Refrains und Riffs, die sich in eure Gehörgänge und Herzen fräsen um dort zu bleiben, sowie hundert Tausende Highlander auf den Schlachtfeldern geblieben sind, im Glauben an ein besseres Leben in Freiheit und Unabhängigkeit. Mal wieder herzhaft lachen, losgelassen feiern, einen drauf machen und es so richtig schön übertreiben? Der Zauber persönlicher menschlicher Begegnung. Die elementare Power der Musik, guter Gedanken und lebensfroher Frivolität. Deutschlands unanständigster Liedermacher, zurück auf Tour. Präsentiert von FLUT. Kulturboden in Hallstadt Sie sind wieder da! Live! Auf der Bühne! Schluss mit Zoomkonferenzen, keine Avatare wie beim ABBA Comeback! Heidi Friedrich und Birgit Süss feiern ihre verrückt verflixte 11. Inventur! Ein Best - Of Jahresrückblick mit den wirklich besten Nummern der besseren letzten besten zehn Jahre, inclusive eines Tunnelblicks auf das Jahr 2022! Friedrich und Süss- Ihre Fachkräfte für Humor, Pointe und alltäglichen Wahnsinn, mutieren zu Höchstform und schnüren ein Entlastungspaket gegen Frust, Frost und Fake News. Darf Winnetou „Layla“ singen? Muss Christian Lindner mit dem neun Euro Ticket nach Sylt fahren, um dort eine Minute mit Habeck zu duschen? Ist der Eintritt ins Kabarett demnächst billiger als ein Liter Diesel? Best Of Inventur-ein Abend voller Nummern, die, obwohl sie vielleicht doch schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel haben - nichts an Aktualität eingebüßt haben-im Gegenteil. Wir cruisen im SUV oder auf Kreuzfahrtschiffen und sitzen mit Liebelein und Manfred beim Tierarzt und besuchen die Bundeswehr-Kita die „Kleinen Fähnriche“ in der Rudolf Scharping Kaserne. Dabei haben wir die Welt um uns herum immer im Blick, sei es durch ein Zielfernrohr oder durch die Blubberblasen im Champagnerkelch. Vielleicht müssen wir auch immer noch Mundschutz tragen. Aber, braucht die Frau überhaupt einen Mundschutz, wenn sie sich eine Burka überzieht? Wir freuen uns, wenn Sie bei unsere Inventur 2022 dabei sind! „Best of Inventur“ - ein komödiantischer Jahresrückblick der Extraklasse mit Heidi Friedrich und Birgit Süss. Wie immer mit herzergreifenden Tanzeinlagen und aberwitzigem Liedgut. Feiern Sie mit! „An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Mit diesen Worten führt Heinrich von Kleist seinen Protagonisten ein. Auf einer Reise nach Sachsen, wo er Reitpferde verkaufen möchte, wird Michael Kohlhaas auf der Burg des Junkers Wenzel von Tronka einer willkürlichen Schikane ausgesetzt. Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Die Novelle stellt sich dabei die Frage: Was ist besser? Gut sein oder gut handeln? Das Geschehen entfaltet einen ungeheuren Sog und enorme emotionale Wucht. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die „gebrechliche Einrichtung der Welt“. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz)
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
„An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Mit diesen Worten führt Heinrich von Kleist seinen Protagonisten ein. Auf einer Reise nach Sachsen, wo er Reitpferde verkaufen möchte, wird Michael Kohlhaas auf der Burg des Junkers Wenzel von Tronka einer willkürlichen Schikane ausgesetzt. Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Die Novelle stellt sich dabei die Frage: Was ist besser? Gut sein oder gut handeln? Das Geschehen entfaltet einen ungeheuren Sog und enorme emotionale Wucht. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die „gebrechliche Einrichtung der Welt“. Short Recitals zur MittagszeitStudierende aller Studienfächer und Studiengänge präsentieren abwechslungsreiche Programme in unterschiedlichster Besetzung von Barock über Klassik, Romantik, Moderne, Neue Musik und zeitgenössische Musik bis hin zu Jazz und Pop.
Studierende der Klasse Marie-Paule Hallard
Gesangsabend "Le Français chanté"
Studierende der Klasse Prof. Bernd Glemser
Klavierabend
Gina Schäflein, Inhaberin Restaurant „VROHSTOFF“.
Kochkurs vegane Küche
Für Buchung klick hier –> www.vrohstoff.de
The end of the semester is closing in, studying for exams is on your mind 24/7. Wouldn’t it be nice to take a break, clear your head, enjoy the company of others, and apply that knowledge in the field? We are happy to invite you and your friends to a Trivia Night. The idea is simple: Ten teams of three to six players each compete against each other. Topics will be spread all across the board. The teams answering the most questions correctly will win the finally prices. So stop by and show what you’ve got!
WIN Trivia Night
Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine Die Jazzreihe Blue Friday Jazz Lounge in der Kulturscheune Höchberg. Jedes Programm mit „Special Guests“ individuell zusammengestellt von Felix Wiegand. Die „Goldenen Zeiten“ der Big Band Ära bilden den Schwerpunkt dieses Abends. Swing Hits von Frank Sinatra, Dean Martin, Count Basie , Glenn Miller und Benny Goodman – Stücke die jeder liebt und die man am liebsten live von einer erstklassig Band hört. Das hierfür zusammengestellte erstklassigen Musiker arbeitet seit Jahren in der professionellen Musical- und Bigbandszene Deutschlands ua mit HR ,SWR und WDR Big Band, Thilo Wolf Big Band, Peter Kraus, Sasha und sind das who ist who der deutschen Jazzscene.
Heinrich von Kleists Novelle stellt bis heute zeitlose Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählt von den Mechanismen des Fanatismus und der Verselbständigung von Gewalt.
Michael Kohlhaas
Kohlhaas werden an einer Grenzstation zwei Pferde als Pfand abgenommen. Als er zurückkehrt, findet er die stolzen Rösser halb verhungert und durch Feldarbeit ruiniert. Kohlhaas will Gerechtigkeit. Seine Frau, die ein Bittschreiben für Kohlhaas übergeben soll, wird von der Lanze einer Wache so unglücklich getroffen, dass sie stirbt. Jetzt hält Kohlhaas nichts mehr: Er wird Anführer von rebellierenden Bauern, legt Brände, attackiert Städte und mordet. So lange, bis der Staat dazu gezwungen ist, ihm zuzuhören. Der Name Michael Kohlhaas steht sowohl für Gerechtigkeitssinn wie für Fanatismus. Doch ab welchem Moment schlägt der Kampf für Gerechtigkeit selbst in Ungerechtigkeit um? Welche Formen des Widerstands sind angemessen und effektiv? »Ist er nun ein Attentäter oder ein Heiliger? Mein Blick fällt auf die, die mit den Konsequenzen dieses unerbittlichen Kampfes für die Gerechtigkeit leben und sterben müssen.« Für Maria Stuart, Königin von Schottland, geht es zu Beginn von Friedrich Schillers Trauerspiel nur noch um das nackte Überleben. Nach ihrer Flucht aus Schottland erhoffte sie sich politisches Asyl bei Elisabeth, der Königin von England. Nicht ohne Grund sah diese in ihr eine gefährliche Rivalin um die Krone und ließ sie inhaftieren. Jahre später, zermürbt und gedemütigt von der Willkür ihrer Kerkermeister, erhält sie das Todesurteil. Um dieses zu vollstrecken, bedarf es jedoch noch der Bestätigung durch Elisabeth. Es bleibt nicht viel Zeit, als Mortimer, ein junger fanatischer Anhänger der Maria, eine gewaltsame Befreiung plant. Ein Zusammentreffen der beiden Königinnen soll Elisabeth zu einem Gnadenakt bewegen, doch die Szene gerät zum offenen Schlagabtausch. Marias Schicksal ist besiegelt, und sie endet auf dem Schafott. Zwei Frauen, die nicht nur Geschichte geschrieben haben, sondern auch unentrinnbar verstrickt sind in die weltpolitischen und ideologischen Konflikte ihrer Zeit, stellt Schiller in das Zentrum seines 1800 am Weimarer Hoftheater uraufgeführten Trauerspiels. Die Unvereinbarkeit von Macht, Moral und Menschlichkeit zeigt sich dabei am individuellen Schicksal. Genau darin besteht die große Wirkung und die Modernität dieses Stücks, das als ein Meisterwerk europäischer Dichtkunst gilt. Avery wächst bei Mutter und Vater auf einer abgeschiedenen Farm auf. Durch die hohen Latten des Zauns kann sie, die zwischen den Geschlechtern steht, die Außenwelt nur erahnen, verlassen darf sie den Ort nicht. Jeden Morgen gibt es ein hart gekochtes Ei und ein Gebet. Dankbar soll Avery sein für das, was ihr Leben ist. Sie kennt niemanden in ihrem Alter, ihren Wortschatz erweitert sie durch ein Wörterbuch, das Onkel ihr schenkte. Nur er darf die Grenzen des Zauns übertreten, um mit seinem Truck Besorgungen zu machen und manchmal eine Frau mit nach Hause zu bringen. Er wird sich bald erschossen haben. Als Avery Kontakt mit Lieferjunge aufnimmt, plant sie aus der rituellen und ideologischen Enge zu fliehen. Doch so einfach ist das "traute Heim" nicht zu verlassen. Nach einem Verlust verheißenden Albtraum fehlen Mutter alle Zähne. Was hat Lieferjunge damit zu tun, der mit blutiger Zange im Flur steht?
Kulturboden in Hallstadt Comedian Django Asül blickt in den Rückspiegel - und damit zurück auf das vergangene Jahr.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein… Power of 12 Sie begeistern ihr Publikum in Europa, China und Japan: Klassische Arien, Pop-Hymnen, Rock-Klassiker – in ihrer neuen Show performen The 12 Tenors die größten Hits aller Zeiten! Mit ihren kraftvollen Stimmen und ihrer mitreißenden Energie ist kein Genre vor ihnen sicher. Mit ihrem unverwechselbaren klassischen und doch modernen Sound verbinden sie den Geschmack von Generationen. Aus unterschiedlichen Nationen zusammengekommen kennen sie nur ein Ziel: ihr Publikum mit ihrer mitreißenden Leidenschaft für Musik anzustecken. Freuen Sie sich auf Musik ohne (Alters-)Grenzen, eine neue spektakuläre Lichtshow, eindrucksvolle Choreographien, charmante Moderationen und auf ein zweistündiges vielfältiges Programm mit 12 Ausnahmesängern.
Komödie von Laurent Ruquier
Diese Nacht - oder nie!
Die fröhlich-freche Floristin Claudine mit Vorliebe zum Singen ist attraktiv und - sie ist verliebt. Seit fünf Jahren. In Valentin. Aber für den Freund ist sie nur sein "bester Kumpel", mit dem er unkomplizierte Abende vorm Fernseher oder beim Fußball verbringen kann. All die Jahre hatte sie nie den Mut, ihm ihre Liebe zu gestehen - und genau das soll sich jetzt ändern. Claudine hat sich ein Herz gefasst und beschlossen, es ihm zu sagen. Heute. Das Treffen wird in ihrem Blumenladen stattfinden, ein aus ihrer Sicht sehr geeigneter Ort, um ihre Absicht zu unterstreichen, wenn man(n) denn die Sprache der Blumen verstehen würde. Claudines Geständnis bleibt nicht das einzige Geheimnis, das an diesem Abend gelüftet wird. Und das wird ihre Beziehung in ein völlig neues Licht setzen. Gibt es platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau? Auf humorvolle Weise und mit vielen musikalischen Anklängen geht der französische Autor Laurent Ruquier in seiner schwungvollen Komödie dieser Frage nach und bringt ein Paar auf die Bühne, das beinahe dieses Rätsel gelöst hätte, wäre da nicht Amors Pfeil geflogen. Und so stellt sich die Frage ganz neu: zerbricht Freundschaft zwangsläufig, wenn Liebe ins Spiel kommt? |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. BACK TO THE 90S & 2000S! mit den Hits von: BACKSTREET BOYS - NIRVANA - MADONNA - ROBBIE WILLIAMS - SEEED - LADY GAGA - SCOOTER - uvm. +++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz) Theaterfreunde lassen sich immer wieder gern in faszinierende Geschichten, Sphären und Klangwelten entführen, die im Idealfall ganz und gar vergessen machen, dass sie künstlich erschaffen wurden. Doch was geschieht eigentlich hinter den Kulissen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Schauspielern, Tänzern, Sängern, Musikern, Dramaturgen… mit all den vielen beteiligten Gewerken wie Bühnentechnik, Kostümschneiderei, Ausstattung oder Kulissenbau, damit am Ende so eine perfekte Illusion auf der Bühne entsteht? Wie fühlt es sich an, selbst einmal auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten? Wie viel Technik ist „hinter dem Vorhang“ versteckt? Gibt es geheimnisvolle Räume in dem historischen Theatergebäude, von denen der Besucher nichts sieht und nichts ahnt? Welche Geschichte und welche interessanten Anekdoten verbinden sich mit dem Haus und seinen Menschen? Auf all solche Fragen seiner Gäste möchte das Staatstheater Meiningen bei den regelmäßig angebotenen Führungen durch das Haus eingehen, die interessierten Gruppen und Einzelpersonen einen Blick in die ganz eigene Welt des Theaters gewähren. Anmelden kann man sich für diesen Rundgang der besonderen Art bei Susanne Klapka unter der Telefonnummer 0172 7926723. Die Theatermitarbeiterin begrüßt die Besucher jeweils am Bühneneingang. Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine
Der zehnjährige Alfons Zitterbacke fühlt sich regelrecht vom Pech verfolgt. Nicht nur wegen seines Nachnamens wird er permanent gehänselt, auch seinen Eltern kann er es nie recht machen. Nur sein bester Freund Micki hält in allen Situationen zu ihm. So beschließt Alfons Kosmonaut zu werden und die beiden beginnen ein Training für die abenteuerliche Schwerelosigkeit. Als Alfons sich Watte in die Ohren steckt, um die kosmonautische Stille zu erleben, ist auch Ärger in der Schule vorprogrammiert. Gemeinsam machen sich Alfons und Micki für neue Weltraumabenteuer auf den Weg nach Moskau in die Kosmonautenschule. Die fantasievollen Geschichten um den vom Pech verfolgten Jungen Alfons Zitterbacke haben ihn zur wohl populärsten Kinderbuchfigur der DDR werden lassen. Gerhard Holtz-Baumerts Kinderbücher „Alfons Zitterbacke: Geschichten eines Pechvogels“ und „Alfons Zitterbacke hat wieder Ärger“ beschreiben episodenhaft auf eine wunderbar poetische, heitere, sowie nachdenkliche Weise die ungewollten Missgeschicke eines kleinen Jungen. Auch nach der berühmten Verfilmung aus dem Jahr 1965 in Jena wurden seine Bücher mehrfach verfilmt und erreichten ein Millionenpublikum. Gerhard Holtz-Baumert erschuf weit mehr als einen der bekanntesten und ideenreichsten Lausbuben unserer Zeit, vielmehr gelang ihm ein Plädoyer für die unbändige kindliche Fantasie.
Alfons Zitterbacke
»Jetzt pack schon aus!« Vogel Karl hat richtig Appetit auf Würmer. Die vermutet er in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch erstmal packen Dolittle und er nur Schnabelpolitur und Sprachübungsbälle aus. Nichts für Karls Hunger. Was im dritten Paket steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: »Hast du das bestellt?« Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. Eieiei! »Das Paket ist für den Professor von nebenan!« erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären, nicht ahnend, welchen kaltherzigen Plan der Professor und sein Komplize, Wurm Hubertus, mit dieser Bestellung verfolgen. Für alle ab 6 Jahren
Überraschung für Dolittle
Das Theater Lichtermeer vereint Menschen und Puppen, um die beliebten Erdmännchen Jan und Henry im Rahmen einer spannenden Show auf die Bühne zu bringen. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 verschreibt sich das Theater Lichtermeeer der Neuadaption von Kinderliteratur und bringt mit Jan und Henry erstmals eine TV-Serie auf die Bühne. Ständig umrungen von der Neugier und Liebe zu Geräuschen, leben Jan und Henry in einer Erdhöhle unter einem Mietshaus. Die Geräusche, die aus dem Haus kommen, haben die beiden mit der Zeit kennen und lieben gelernt. Als ein neuer Hausmeister in das Mietshaus einzieht, bleiben die Geräusche plötzlich weg. Um das Rätsel zu lösen, bedarf es der akribischen Detektivarbeit von Jan und Henry, die auf ihrer Reise so mancher Überraschung begegnen werden. Erleben Sie Jan und Henry auf musikalischer Mission mit der ganzen Familie. Jetzt Tickets für Jan und Henry - Die große Bühnenshow vom Theater Lichtermeer sichern und 2023 live dabei se Hänsel und Gretel. Eine böse Hexe und zwei mutige Kinder: Die Märchenoper Hänsel und Gretel machte den Komponisten Engelbert Humperdinck auf einen Schlag weltberühmt. Auf ihrem Weg durch den tiefen Wald werden Hänsel und Gretel in der Nacht von Englein beschützt, sie begegnen gutmütigen Gestalten wie dem Sandmännchen und treffen auf die Hexe, die sie in ihr himmlisch duftendes Knusperhäuschen lockt. Das Maruti Quintett und Jonathan Danigel zeigen die beliebte Oper als märchenhaftes Mitmachkonzert für die ganze Familie. Das Publikum erwarten packende Livemusik, ein farbenfrohes Bühnenbild und ein spaßiger Erzähler, der mit vielen Überraschungen durch die Geschichte führt und zum Mitmachen animiert. Durch spielerisches Heranführen wird die wunderbare Welt der klassischen Musik in circa 50 Minuten Aufführung zu einem wahren Vergnügen. Über das Ensemble: Das Maruti Quintett hat seinen Namen dem Gott des Windes zu verdanken. Die Luft ist das Fundament der Instrumente und deren Musik. Zarte Prisen, wogende Wellen bis hin zu stürmischen Passagen prägen die Musik des Ensembles. Die fünf jungen Musikerinnen Anna Maiershofer (Flöte), Katrin Schreck (Oboe), Julia Maiershofer (Klarinette), Isabel Krechlak (Horn) und Stefanie Rahm (Fagott) gründeten im Jahr 2016 das Maruti Quintett in Würzburg. Mit frischem Wind musizieren die fünf jungen Frauen und verbinden Spielfreude, technische Präzision und Liebe zum Detail. Das Ensemble spannt mit seinem Repertoire einen großen Bogen der vielseitigen Kammermusikliteratur von Original bis originell. Über den Sprecher: Jonathan Danigel arbeitet als freischaffender Kulturpädagoge, Autor und Redakteur für Theater, Museen und TV-Sender in ganz Deutschland. Als Erzähler nimmt er das Publikum auf eine aufregende Reise in die Oper Humperdincks mit. Im Märchenwald trifft Musikvermittlung auf Schauspiel und gemeinsam mit dem Maruti Quintett entsteht ein einzigartiges Erlebnis kultureller Bildung. Jonathan Danigel studierte Kultur- und Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie Medien-Kultur-Wirtschaft an der Universität Bayreuth. Einige Kinder werden ihn bereits aus der TV-Sendung Hallo Benjamin! kennen
Dauer etwa 60 Minuten. Stück für Kinder ab 5 bis 12 Jahren. Bitte beachten Sie: die ersten Reihen sind ausschließlich für die Kinder reserviert.
Apfelbaum, Baumhaus und Hans Apfelmus sind untrennbar miteinander verbunden. Wie jedes Jahr freut sich der Obstbaumzwerg auf die Apfelblüte. Doch dieses Mal spielt ihm der Frost einen bösen Streich. Mit viel Mühe kommt das Männchen dennoch zu seinen Blüten. Doch da droht erneut Gefahr. Ein Ungeheuer macht sich an die Äpfel ran. Im Eifer das Gefechtes verheddert es sich in Hans Apfelmus` Eimer und droht zu ersticken. Im letzten Augenblick verschafft ihm der mutige Apfelmann Luft. Und siehe da, das Untier stellt sich als ungeheuer nett heraus. Aber auch ungeheuer hungrig, zum Glück nur auf Vegetarisches.
Das Ungeheuer im Apfelbaum
Und so wachsen die Freundschaft und die Äpfel gleichermaßen, sodass es auch über den Winter für beide reicht. Übrigens, sehr zum Verdruss von Fritz Fröhlich, dem eifersüchtigen Vogel. Und hoppla, Toni Honig, den hätte ich jetzt fast vergessen, aber alles sei nun doch nicht verraten. Für Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren spielt das Kennenlernen von Natur und der Jahreslauf eine zentrale Rolle. Anders als in Sach- und Bilderbüchern wird das Thema hier in die Geschichte eines fabelhaften Naturbewohners eingebaut. Im Baumhaus lebend, steht und fällt sein Dasein mit den Früchten seines Baumes. In poetischer Weise wird nahegebracht, dass ein Apfel mehr ist als das Angebot im Supermarkt oder das Apfelmus aus dem Glas. Von Beginn an werden die Kinder in die Geschichte mit einbezogen, vom ratsuchenden Apfelmännchen selbst oder z.B. als wärmespendende Sonnenstrahlen. Ein Stück rund um die Paradiesfrucht Apfel, die Sie sicher auch in diese märchenhafte Geschichte entführen wird. ab 4 Jahren von und mit Norbert Böll
Die beiden sind ein Traumpaar!
Themenweinprobe Wein & Käse
Wein und Käse gelten dank ihrer jahrhundertealten Tradition und unglaublichen Vielfalt als Kulturgüter. So wie unsere Weine auf verschiedene Weise im Keller reifen, braucht auch jeder Käse seine spezielle Umgebung und benötigt Ruhe und Zeit. Genießen Sie an diesem Abend eine nuancenreiche Kombination aus sechs verschiedenen Weinen und dazu ausgewählten Käsesorten. Doch bevor es soweit ist, führen wir Sie durch unseren großen Holzfasskeller. Preis: 55 € pro Person inkl. 6 Proben, Käse und Mineralwasser Dauer: ca. 3,5 Stunden Kulturboden in Hallstadt “Flames of Gospel” aus Bamberg stimmen mit ihren Liedern auf die Weihnachtsfeiertage ein. Gemäß dem Motto: Christmas around the world sind Lieder aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Epochen zu hören. Neben Ohrwürmern sind auch viele unbekannte aber durchaus hörenswerte Lieder dabei.
Sie ist die beliebteste und meistgespielte deutsche Oper überhaupt: Mozarts „Zauberflöte“. Im Todesjahr des Komponisten 1791 verfasst, kompensiert dieses Bühnenwerk einen Kosmos menschlicher Stärken und Schwächen in höchst poetischer Form. Sie bringt Kinderaugen zum Leuchten, wenn sie sich märchenhaft zeigt, stürzt aber ebenso kühle Analytiker ins Grübeln ob des tieferen philosophischen Sinns. Zerrieben zwischen zwei konträren Mächten kämpfen Menschen um ihren Anspruch auf Liebe und Humanität. Dass Mozart dabei keine Schwarz-Weiß-Malerei betreibt, sondern jeder Figur ein Für und Wider erlaubt, macht die Sache so lebensnah, aber auch enorm kompliziert. Da stehen sich das Reich der hochemotionalen Königin der Nacht und des abgeklärten Sarastro unvereinbar gegenüber; scheinbar vermittelnd versuchen Tamino und Pamina ihrer Zuneigung einen Raum zu geben. Und dann funkt der Vogelfänger Papageno mit seinen sehr irdischen Ansichten ordentlich ins Geschehen der hehren Absichten.
Die Zauberflöte
Erleben Sie eine Aufführung als Gesamtkunstwerk von Achim Freyer, der für Regie, Bühne und Kostüme gleichermaßen verantwortlich ist und am 28.11.2022 mit dem FAUST-Theaterpreis für sein Lebenswerk geehrt wird.
Seit 1993 verbindet der Eurotunnel Großbritannien und Frankreich. Mit seinem Programm „Frenglish“ hat das Maruti Quintett jetzt noch eine musikalische Brücke geschlagen. Kompositionen von britischen, sowie französischen Komponisten, wie beispielsweise Edward Elgar, Paul Taffanel, Malcolm Arnold oder George Onslow dienen dabei als Stützpfeiler und ermöglichen dem Publikum ein akustisches Hin- und Herreisen zwischen diesen beiden Ländern. Achtung – ständig wechselnde Verkehrsrichtung.
Maruti Quintett
HARDCORE SOLIKONZERT FÜR DIE SEENOTRETTUNG!
Hardcore Solikonzert
Der Hardcore ist im Cairo zurück! Vier Bands werden das Privileg haben nach langer Pause den Moshpit wiederzubeleben. Ein Potpourri des Hardcoregenres erwartet euch an diesem Abend, dass das HC-Herz jedes*r Einzelnen höher schlagen lässt! Der Erlös wird an die Ortsgruppe Würzburg von Sea Eye e.V. gespendet! Informieren könnt ihr euch u.a. direkt an einem Infostand vor Ort. Haltet auch den ein oder anderen Euro für die aufgestellten Spendenboxen parat. Peace of Mind Gefunden durch Freundschaft und Liebe zum Hardcore. Peace Of Mind ist eine kontinuierlich arbeitende Band, die 2015 in Thüringen, Deutschland, gegründet wurde. Seitdem haben die 4 Jungs Touren und Konzerte in ganz Europa gespielt, dazu gehören Auftritte auf Festivals wie dem Return To Strength Fest, das Northcote Festival, das Abyss Festival, das Kharkiv Hardcore Festival oder dem Back To Reality Fest. Nach der letzten Platte ist die Band nun bereit, mit ihrem zweiten Studioalbum den nächsten Schritt zu machen. Sänger Louis ist wütend auf die Welt, hat Frustration und persönliche Enttäuschungen zu bewältigen. All das hat sich in den letzten 4 Jahren aufgestaut Jahren angesammelt und muss raus. Die Brüder David und Patrick haben Riffs auf dem zweiten Album heraus, die den Moshpit zum Beben bringen. Gepaart mit einzigartigem und aggressivem Gesang, ist dies der nächste Schritt für Peace Of Mind und den europäischen Hardcore. Die Band erinnert an Trapped Under Ice und Incendiary und hat mit ihrem Sound und ihrer Einstellung eine wichtige Mission und Einstellung. Swoon Aggressive Vocals und melodisch harte Instrumentals - das Leipziger Hardcore 4-Piece Swoon überzeugt seit 2016 mit Texten über Weltschmerz und Umbrüchen zwischen zornig wilden und melancholisch wütenden Riffs, die von knackigen Beats begleitet werden. Soulprison Soulprison ist eine 5-köpfige Metallic Hardcore/Crossover-Band aus Süddeutschland, die die unerbittlichen Grooves und lyrischen Botschaften des Hardcore mit der Härte und Geschwindigkeit ihrer diversen Metal-Einflüsse verbindet. Die 2020 gegründete Band hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre musikalische Idee und ihren Drive zu einer Mischung zu verbinden, die perfekt zu ihrer lyrischen Botschaft passt, die sich mit psychischer Gesundheit und sozialem Bewusstsein auseinandersetzt. Nach einer Demo-Veröffentlichung im Jahr 2020 und zwei eigenständigen Singles veröffentlichen Soulprison am 2. Dezember 2022 ihre neueste EP "Vision of the Void", die den nächsten Schritt in der Evolution ihres Sounds darstellt! Thin Ice THIN ICE aus Schweinfurt sind seit 2019 aktiv. Im selben Jahr veröffentlichte das Quintett ein Demotape mit 4 Songs und spielte auch erste Shows mit Bands wie JUDGE, AGNOSTIC FRONT und BOLD. THIN ICE nutzten das letzte Jahr, um mit Produzent Jason Rowe (CROWNED KINGS, CAPITAL ENEMY) ihre erste Veröffentlichung aufzunehmen. Das Ergebnis sind 7 klassische Hardcore-Songs mit einer Prise Rock, Oi! und Stoner, die im Frühjahr 2021 über Farewell Records (RISK IT!, TRAIL OF LIES, PAIN OF TRUTH) erscheinen werden. Keep It Alive ist als 12"-Vinyl in zwei verschiedenen Versionen, CD und digital erhältlich und kann ab sofort auf MERCHPIT.COM bestellt werden. Für Fans von NYHC und Motorrädern!
Ein Comedycal von Enrique Keil
Beatles an Bord
Babette, Jeanette und Raclette, die drei französischen Flugbegleiterinnen der Airline "Jetbaguette", fliegen mit ihrem Publikum nach Paris. Doch bei diesem Flug geht alles schief, was nur schief gehen kann: Der Co-Pilot liegt tot in der Gepäckablage, das Bord-Essen wird knapp, das Flugzeug entpuppt sich als höchst marode, und der betrunkene Kapitän verfliegt sich. Doch Babette, Jeanette und Raclette haben die Lage voll im Griff. Kein noch so peinliches Malheur bringt sie aus der Fassung: im Gegenteil, sie versuchen mit einem ausgefeilten "Unteralterungsprogramm" von den zahlreichen Pannen abzulenken und die Fluggäste bei Laune zu halten. Doch können sie trotz aller musikalischen Einfälle den Triebwerksausfall, die drohende Notwasserung auf einem Baggersee oder einen Absturz wirklich zu verhindern? In diesem luftigen Programm, bei dem drei Stewardessen um ihr Leben singen, werden Lieder in noch nie gehörten Stilen wiedergegeben. Salsa-Rhythmen, Opernarien und Rocknummern, Showeinlagen der drei vor Optimismus und Überlebensfreude singenden Flugentertainerinnen lassen den Abend wie im Fluge vergehen, und Panik kommt selbst dann nicht auf, wenn den Fluggästen charmant verkündet wird: "Dieses Flugzeug ist absolut sicher. Solange es nicht geht in die Luft." Drei tollkühne Frauen in Uniform rocken, jazzen und swingen, dass es eine wahre Freude ist. Legen Sie den Sicherheitsgurt an, sonst hält es Sie nicht mehr in den Sitzen. Bei diesem Spaß kämpfen die Lachmuskeln mit dem Tanzdrang - guten Flug!
Hans Klaffl, (Musik-) Lehrer aus Leidenschaft, geht in nicht weniger als vier kabarettistischen Soloprogrammen über Lehrer, Schüler und Eltern den weitverbreiteten Klischees über die Zunft der Pädagogen auf den Grund.
Hans Klaffl
Schonungslos deckt er auf, was wirklich hinter den verschlossenen Türen des Lehrerzimmers geschieht. Er taucht ein in die komplizierte Psyche von LehrerInnen, gibt wertvolle Tipps für die Gestaltung von Elternsprechstunden und weiht in die Geheimnisse des stressfreien Unterrichts ein. Auch die unglaublichen Überlebensstrategien, die Schüler im Laufe der Jahrhunderte ent-wickelt haben, stellt der „Staatskabarettist auf Lebenszeit“ anschaulich dar und gibt so noch nie dagewesene, tiefe Einblicke in das letzte unerforschte Biotop unserer Gesellschaft: die Schule. Dass diese Einblicke in die pädagogische Subkultur längst überfällig waren, erkennt man am nicht nachlassenden Interesse, das Lehrer, Eltern und Schüler dieser selbstironischen Abrechnung entgegenbringen. Aber natürlich weiß Hans Klaffl als begnadeter – oder war es begnadigter? – Pädagoge um die Vergesslichkeit, die so untrennbar mit dem menschlichen Gehirn verbunden ist wie die Leberkäs-Semmel mit dem Schul-Kiosk. Und deshalb gibt es jetzt einen Kompaktkurs, eine Auffrischung, quasi eine Art Best-of, mit dem Hans Klaffl etwaige Erinnerungslücken stopft. Freuen Sie sich auf einen Abend mit besonders beliebten Nummern aus vier Bühnenprogrammen! Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Gütlich, Gregorius und dem Hausmeister Grantinger! Freuen Sie sich auf eine Doppelstunde Frontalunterricht mit Klavier und Kontrabass, nach der garantiert keine Fragen mehr offenbleiben. Nachdem unsere erste MALLE POSTHALLE so gut bei euch ankam, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut damit wir direkt in die nächste Runde gehen können!! Wir holen diesmal die MALLORCAPARTYS DEUTSCHLAND nach Würzburg!
Sichert euch schnell die nächste Preiskategorie für 8 € Einlass ab 16 Jahren mit Aufsichtsübertragung (Alle Infos unter www.posthalle.de/jugendschutz) |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Geführte Tour durch unseren Weinkeller
Kellerführung
Der Rundgang führt von der großen Kelterhalle hinab in den Holzfasskeller. Mit seinen einhundertsechzig Holzfässern zählt er zu den eindrucksvollsten und schönsten in Deutschland. Weiter geht es durch die Gewölbe zu den Schatzkammern des Weingutes und in den modernen Bereich, den Edelstahlkeller. Die Kellerführung ist speziell für Einzelpersonen oder kleine Gruppen geeignet. Treffpunkt: Bürgerspital Weinhaus, Ecke Theater-/Semmelstraße Dauer: ca. 1 Stunde Preis: 10 € pro Person, inklusive einem kleinen Weinpräsent Ticket: Der Kauf erfolgt direkt im Weinhaus, unmittelbar vor der Führung.
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein…
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein…
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Die kleine Theatermaus, Liebling unseres jüngsten Publikums, lebt im Staatstheater Meiningen. Kinder und Familien können in verschiedenen Episoden ihre Abenteuer miterleben. Mit den Augen einer Maus blickt man hinter die Kulissen des Theaters und lernt mit ihr und dem Mäuseexpertenteam das Theater kennen. Der Eintritt beträgt 3 €, davon geht 1 € an das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt. Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Reservierung der Karten ausdrücklich empfohlen. Reservierte Karten müssen bis 30 Minuten vor Beginn an der Theaterkasse abgeholt werden. Altersfreigabe: Mit Elternteil ab 5 Jahre, ohne Eltern oder Vertrauensperson ab 8 Jahren.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die Musik machen kann. Da müssen Kasperl und Seppl helfen, denn Wachtmeister Dimpfelmoser hat keine Ahnung, wo der Schurke zu finden ist. Ein genialer Einfall und ein paar Schaufeln Sand führen die Jungs schließlich auf die Spur des Räubers. Aber dieser ist gefährlich und zudem mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann befreundet. Kasperl und Seppel geraten in die Fänge der beiden Bösewichte, treffen aber auch auf die gut Fee Amaryllis, die ihnen hoffentlich helfen kann. Seit Otfried Preußler das Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ im Jahr 1962 veröffentlicht hat, sind Kinder begeistert davon, dass Kasperl und Seppl den bösen Räuber verfolgen um die gestohlene Kaffeemühle wieder zur Großmutter zu bringen. Erst vorgelesen, später selbst gelesen und dann den eigenen Kindern vorgelesen. Die Geschichte ist ein echter Klassiker geworden, die Jung und Alt immer wieder begeistert. Martin Junghans hat Lieder dafür komponiert, Sven Höhnke die Bühne gebaut und Ute Friedrich die Kostüme genäht. Der Polizei kann jetzt geholfen werden! Weiter Spieltermine
Eine Hommage an das Cello: Das 3. Kammerkonzert stellt das Instrument in den Mittelpunkt, welches sich seinen Platz im Orchester erst erkämpfen musste und von dessen Klang man sich erzählt, er komme der menschlichen Stimme am nächsten. Cellicatessen vom Allerfeinsten bringen die Cellisten des Philharmonischen Orchesters Deanna Talens, Matthias Steinkrauß, Marion Basting-Vorraber und Jungmin Seo mit Musik für zwei bis vier Celli zu Gehör. Dabei werden die technischen Möglichkeiten und die klanglichen Facetten der „kleinen Bassgeige“ bis zum Äußersten ausgelotet. Mit Werken quer durch die Musikgeschichte, von Luigi Boccherini über Reinhold Glière und Wilhelm Fitzenhagen bis Krzysztof Penderecki, vom virtuosen bis gesanglichen Vortrag, wird das Cello von seinen vielen Seiten gezeigt.
Boccherini - Fitzenhagen
„Klavierquintette“
3. Foyerkonzert
Werke von W.A.Mozart und Ludwig van Beethoven Die schönsten Klavierquintette bringen die Musiker der Hofkapelle zu Gehör. Mozart schrieb, es wäre seine beste Komposition gewesen. Freuen Sie sich darauf und geben Sie sich hin: den wunderbaren Klängen von Mozart und Beethoven für Bläser und Klavier. Ein Dorf mit freundlichen Menschen am Schwarzen Meer in Georgien. Alle Dorfbewohner*innen glauben, sich zu kennen. Eines Tages wird der alte Eliko in seinem Haus erhängt aufgefunden. Vor allem Amnon, der am Strand eine kleine Bar betreibt, wirkt erschüttert. Elikos Enkelin Moe reist aus Tiflis an, um die Beerdigung zu organisieren. Im Dorf stößt sie auf ein Netz von Lügen und Geheimnissen. Erst als Amnon sein Schweigen bricht, scheint ein Neuanfang möglich … "Wet Sand" von Elene Naveriani gibt den Außenseiter*innen des ländlichen Georgiens eine Stimme und ist ein filmisches Manifest gegen Homophobie. Seine Premiere feierte das zugleich melancholische und hoffnungsvolle Drama über Generations-übergreifende Solidarität und queere Selbstermächtigung in Locarno, wo Hauptdarsteller Gia Agumava als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. Zeigen Sie im Kino Ihre Eintrittskarte von "Zaun" oder im Theater Ihre Kinokarte vor und freuen Sie sich auf eine kleine Überraschung. NEW YEAR - NEW LUCK - NEW CLOTHS
Am Sonntag, den 22.01.2023 öffnet die Posthalle wieder ihre Pforten für alle Shoppingfreund*innen! Natürlich mit Kaffee & Kuchen!
Du möchtest shoppen? Tickets gibt es ausschließlich vor Ort an der Tageskasse! Unsere Türen öffnen von 14 – 18 Uhr! Der Eintritt ins Shopping-Schlaraffenland kostet 3€ an der Tageskasse. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt!
Du möchtest einen Stand? (Nur über den roten Ticket-Button hier möglich)
Der Vorverkauf startet am 11.12.2022 um 12 Uhr!
Pro Stand bekommst du einen Tisch + 2 Bänke + zusätzlich 1m x 1,50m Platz für einen Kleiderständer o.ä. Kategorie 1 (ohne Rückwand) 32€ zzgl. Gebühren Kategorie 2 (mit Rückwand) 34€ zzgl. Gebühren Einlass zum Aufbau ist um 12 Uhr Pro Tisch sind bis zu zwei Verkäufer möglich, ihr könnt euch den Stand somit teilen.
Solltest du den Termin doch nicht wahrnehmen können, ist ein Weiterverkauf des Platzes über die Facebook Gruppe „Fashion Flohmarkt Würzburg“ möglich.
Bitte beachtet: Der Flohmarkt ist für den Privatverkauf, nicht für die gewerbliche Nutzung gedacht. Solltet ihr hierzu Fragen haben, wendet euch gerne an flohmarkt@posthalle.de
National Geographic Fotograf Dieter Schonlau und Sandra Hanke sind auf ihren Expeditionen den Geheimnissen der Regenwälder auf der Spur. Sie dokumentieren die Artenvielfalt und beeindrucken mit ihren spektakulären Bildern selbst Wissenschaftler. In ihrer Reportage geben sie Einblicke in eine verborgene Wunderwelt, in der leuchtende Pilze wachsen, fliegende Frösche leben und Insekten wie Blüten aussehen.
Faszination Abenteuer "Faszination Regenwald - Wunderwelt im Verborgenen" Dieter Schonlau
Mit Rucksack, Kompass und Fotoausrüstung bepackt, brechen Sandra Hanke und Dieter Schonlau jedes Jahr für einige Monate auf, um unter Urwaldriesen ihr Zelt aufzuschlagen und die artenreiche Tierwelt der Tropen zu beobachten. Borneo war ihr Initiations-Dschungel, hier hatten sie ein unglaubliches Schlüsselerlebnis mit einem Orang-Uran, hier wurde ihre Leidenschaft für die tropischen Wälder entfacht. Wenn sie von ihrem Leben und den Entdeckungen im Regenwald Borneos berichten, ist man als Zuschauer mittendrin, ist verzaubert und verblüfft. Ihre Komposition aus spektakulären Fotografien, spannenden Erlebnisberichten und einer beeindruckenden Geräuschkulisse macht diesen Vortrag zu einem unvergesslichen Ereignis.
Sehnsucht. Ein großes Wort. Manchmal ein unbestimmbares Gefühl des sich Sehnens, manchmal ein sehr konkretes Verlangen. Für jeden Menschen bedeutet Sehnsucht vermutlich etwas anderes, und doch ist sie wohl für alle auch gleich. Der Liederabend Sehnsuchtswild! vereint verschiedenste Lieder, die in unterschiedlichen Facetten von Sehnsüchten erzählen. Richard Wagners „Träume“ und ein Hauch von Hugo Wolf umklammern hauptsächlich deutsche Chansons, Rock- und Popmusik sowie Schlager. Entstanden ist der Abend nach dem zweiten coronabedingten Lockdown, als wir schon ahnten, dass uns die Pandemie noch einige Zeit begleiten würde. Damit einher ging ein wildes Sehnen nach dem alten oder einem ganz neuen Leben – in jedem Fall abseits der Melancholie, die diese lange Zeit der sozialen Vereinzelung für viele mit sich gebracht hat.
Sehnsuchtswild!
In der Inszenierung von Intendant Markus Trabusch erzählen Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles eigene, selbstgeschriebene Geschichten, singen – begleitet von einer vierköpfigen Band unter der Leitung von Adrian Sieber – vom Verlangen und der Lust, wieder auf einer Bühne zu stehen. Sie erzählen von persönlichen Sehnsüchten, vom Scheitern, vom Hoffen und vom Mut, einen Neubeginn zu wagen – ob auf dem Rücken eines Orcas, bei einem Flug über den Mars oder in Community-Gärten, in denen sich alle bedienen können. Ein Liederabend des Schauspiels, der das Ensemble nochmals von einer neuen Seite in einem Bühnenbild von Verena Salome Bisle und Catharina Bornemann, Kostümen von Verena Salome Bisle und Feng Li, einer Choreografie von Elisabeth Margraf und der Dramaturgie von Schauspieldirektorin Barbara Bily in der Theaterfabrik Blaue Halle zeigt.
Die Eierforscherin ist ganz aus dem Häuschen. Sie hat ein besonderes Ei gefunden, also das Ei, welches den Berechnungen der mobilen Forschungsstation nach, ein Zauber-Ei sein könnte. Doch während die Forscherin noch grübelt, macht sich inmitten ihres Arbeitsplatzes eine lustige Landkommune zwischen Kisten und Kästen breit: Hühner, Hahn, Hase und Bär wohnen in harmonischer Lebensgemeinschaft zusammen. Doch plötzlich platzt der Fuchs mitten ins friedliche Idyll und als dieser auch noch das abenteuerlustige Huhn Hetty entführt ist das Chaos komplett. Für Bär, Hase und Hahn beginnt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd, um das Huhn zu befreien.
Das Zauberei
Was hat das Ei damit zu tun? Und lassen sich etwa in den anderen Eiern der Forscherin weitere fabelhaften Überraschungen finden? Das Bilderbuch von Béatrice Rodriguez stellt Gewohntes auf den Kopf und schafft leicht und spielerisch ein fantastisches Abenteuer, bei dem ganz nebenbei außergewöhnliche Familienkonstellationen beleuchtet werden. Ob artenübergreifende Lebensgemeinschaften oder Vaterglück durch Adoption – Rodriguez zeigt, dass die wirklich guten Pointen vom (Familien-)Leben geschrieben werden. Für Maria Stuart, Königin von Schottland, geht es zu Beginn von Friedrich Schillers Trauerspiel nur noch um das nackte Überleben. Nach ihrer Flucht aus Schottland erhoffte sie sich politisches Asyl bei Elisabeth, der Königin von England. Nicht ohne Grund sah diese in ihr eine gefährliche Rivalin um die Krone und ließ sie inhaftieren. Jahre später, zermürbt und gedemütigt von der Willkür ihrer Kerkermeister, erhält sie das Todesurteil. Um dieses zu vollstrecken, bedarf es jedoch noch der Bestätigung durch Elisabeth. Es bleibt nicht viel Zeit, als Mortimer, ein junger fanatischer Anhänger der Maria, eine gewaltsame Befreiung plant. Ein Zusammentreffen der beiden Königinnen soll Elisabeth zu einem Gnadenakt bewegen, doch die Szene gerät zum offenen Schlagabtausch. Marias Schicksal ist besiegelt, und sie endet auf dem Schafott. Zwei Frauen, die nicht nur Geschichte geschrieben haben, sondern auch unentrinnbar verstrickt sind in die weltpolitischen und ideologischen Konflikte ihrer Zeit, stellt Schiller in das Zentrum seines 1800 am Weimarer Hoftheater uraufgeführten Trauerspiels. Die Unvereinbarkeit von Macht, Moral und Menschlichkeit zeigt sich dabei am individuellen Schicksal. Genau darin besteht die große Wirkung und die Modernität dieses Stücks, das als ein Meisterwerk europäischer Dichtkunst gilt.
Über mehrere Jahre hinweg taucht Pascal Violo immer wieder in die mystische Welt des Himalaya ein. In seiner Live-Reportage erzählt er die spannendsten Geschichten aus acht abenteuerlichen Reisen durch Nepal, Bhutan, Ladakh und Tibet. Über verschneite Pässe, auf eisige Berge und durch abgelegene Dörfer, vor allem aber zu den Menschen dieser einzigartigen Region.
Faszination Abenteuer "Himalaya - Gipfel, Götter, Glücksmomente" Pascal Violo live
Der Reisejournalist wandert in Nepal zum Basislager des Mount Everest, besteigt in Ladakh nahe der tibetischen Grenze einen 6.000er und überquert den höchsten befahrbaren Pass der Welt. Während einer Winterexpedition erkundet er bei minus 30 Grad den gefrorenen Zanskar Fluss. Schließlich trinkt Violo Buttertee mit Nomaden in ihren Jurten und wird von einem Mönch in die Mystik des Klosterlebens eingeweiht. Beeindruckt von der Herzlichkeit der Bewohner macht sich der Reisefotograf auf die Suche nach der Seele dieser Region und erkundet auf einem alten indischen Motorrad die Straßen und Wege Ladakhs in alle Himmelsrichtungen, um uralte Klöster zu besuchen, mit Mönchen Mantras zu singen und das magische Licht in seinen Bildern einzufangen. Nachdem sich Pascal Violo im letzten Himalaya Königreich Bhutan auf die Suche nach dem Glück begibt und dabei die buntesten Maskentänze der Region in beeindruckenden Filmsequenzen einfängt, erlebt er in Ladakh ein berührendes Treffen mit dem Dalai Lama. In Tibet umrundet Pascal Violo mit zahlreichen Pilgern den Berg Kailash, Quelle der vier größten Flüsse Südasiens und heiligster Berg für vier Religionen und feiert am Fuß des Berges das farbenprächtige Saga Dawa Fest - den Geburtstag Buddhas - mit tausenden Tibetern. Auf seinen Wanderungen über hohe Berge und durch einsame Täler begegnet der Fotograf immer wieder dieser ganz besonderen Mystik, die in den Bergregionen des Himalaya zu finden ist.
Heinrich von Kleists Novelle stellt bis heute zeitlose Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählt von den Mechanismen des Fanatismus und der Verselbständigung von Gewalt.
Michael Kohlhaas
Kohlhaas werden an einer Grenzstation zwei Pferde als Pfand abgenommen. Als er zurückkehrt, findet er die stolzen Rösser halb verhungert und durch Feldarbeit ruiniert. Kohlhaas will Gerechtigkeit. Seine Frau, die ein Bittschreiben für Kohlhaas übergeben soll, wird von der Lanze einer Wache so unglücklich getroffen, dass sie stirbt. Jetzt hält Kohlhaas nichts mehr: Er wird Anführer von rebellierenden Bauern, legt Brände, attackiert Städte und mordet. So lange, bis der Staat dazu gezwungen ist, ihm zuzuhören. Der Name Michael Kohlhaas steht sowohl für Gerechtigkeitssinn wie für Fanatismus. Doch ab welchem Moment schlägt der Kampf für Gerechtigkeit selbst in Ungerechtigkeit um? Welche Formen des Widerstands sind angemessen und effektiv? »Ist er nun ein Attentäter oder ein Heiliger? Mein Blick fällt auf die, die mit den Konsequenzen dieses unerbittlichen Kampfes für die Gerechtigkeit leben und sterben müssen.« Kulturboden in Hallstadt Kann man ernsthaft einen Doktortitel in Popmusik machen? Ja! Und was macht man dann damit? Comedy und Kabarett. Welche Musik kurbelt die Libido oder die Motivation zum Sport an? Welche Musik macht schlau und welche geistig taub? Warum beißen sich Termiten doppelt so schnell durchs Holz, wenn sie Heavy Metal hören? Und wieso sitzen heutzutage an einem Hit zehn Leute am Laptop und nicht mehr einer an der Gitarre? In seinem Solo-Live-Programm „Hitverdächtig“ entschlüsselt Dr. Pop, mit welcher Musik man eine Party, eine Beziehung und auch ein Leben retten kann. Er feuert in seiner Show Samples vertrauter und neuer Hits der Musikgeschichte ab – aus dem Hiphop, Rock, Pop, Schlager über die Klassik bis hin zum Jazz. Dr. Pop macht hörbar: zu jeder Lebenssituation gibt es den richtigen Hit. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen. Veganes Essen gegen Spende. Unterstützt werden durch die Spendeneinnahmen wie immer aktuelle soziale, umweltpolitische oder kulturelle Projekte.
Es ist keine Anmeldung nötig.
Studierende der Klasse Prof. Sören Uhde
Violinabend
Konzerthalle in Bamberg St. Petersburg Festival Ballet & Hungary Festival Orchestra Präsentieren Eine Feerie von Schönheit, Eleganz und Anmut DORNRÖSCHEN Das beste Ballettmärchen aller Zeiten Musik: P. I. Tschaikowsky Choreographie: V.Vsevolozhski und M. Petipa Künstlerische Leitung A. Abaturov Bühnenbild und Kostüme: V. Okunev (Mariinski Theater, St. Petersburg) Dornröschen, eines der bekanntesten Werke der Ballettliteratur und wunderschönes Kindermärchen. Getanzt vom besten Ballett-Ensemble Russlands des „St. Petersburg Festival Ballet“, erzählen sie die fabelhafte Geschichte nach dem Märchen „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault, welche mit der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und der Choreografie von Marius Petipa bereits 1890 als Ballett uraufgeführt wurde. Die beeindruckende Féerie von Schönheit, Eleganz und Anmut in Verbindung mit atemberaubenden Kostümen, einem wahrlich königlichen Bühnenbild und der einzigartigen Leidenschaft der Tänzer des „St. Petersburg Festival Ballet“ entführt das Publikum auf beeindruckende Weise in die märchenhafte Welt der Fantasien und Träume. Ein vollendetes Kunstwerk in Begleitung von dem Live-Orchester Dornröschen war ein schönes Kind... Es wird eine märchenhafte Welt aus Feen, Prinzen und einem schönen Mädchen, denn das beste Ballett-Ensemble des „St. Petersburg Festival Ballet“ präsentiert die fabelhafte Geschichte eines der beliebtesten Kindermärchen unsere Zeit – Dornröschen. Im deutschen Raum ursprünglich als Erzählung der Brüder Grimm bekannt, wurde die Geschichte des jungen Mädchens, welches von einer bösen Fee verflucht wird und nur mit dem Kuss der wahren Liebe gerettet werden kann, als Ballett adaptiert und 1890 am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt. Bis heute ist Dornröschen eines der populärsten Ballette und zählt mittlerweile zum internationalen Standardrepertoire des klassischen Balletts. Das Ballett Dornröschen entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Peter I. Tschaikowski und Marius Petipa, dem wohl bedeutendsten Choreographen des 19. Jahrhunderts und fasziniert aufgrund seiner formalen Vollkommenheit und seines hochentwickelten choreographischen und musikalischen Ausdrucks den verwöhnten Kenner; Dank seiner märchenhaften Unmittelbarkeit und seinem theatralischen Glanz begeistert das Ballett Dornröschen aber auch ein breites Publikum. Zudem sorgen das grandiose Bühnenbild des genialen Theater-Designers Vjatscheslav Okunev, der u.a. für Mariinski Theater St. Petersburg und La Scala in Mailand tätig ist, wunderschöne Kostüme und die grenzlose Eleganz und unbeschwerte Leichtigkeit des „St. Petersburg Ballet Festival“ Ballett-Ensembles für eine verträumte und märchenhaften Version eines klassischen Balletts, die auch nach über 100 Jahren fasziniert. Das St. Petersburg Festival Ballet Ensemble tanzt auf Künstlerische Leitung Alexander Abaturov Das „St. Petersburg Ballet Festival“ ist ein hochkarätiges Ensemble, das mit seiner strengen klassischen Eleganz, dem frischen Hauch des einundzwanzigsten Jahrhunderts und einer vollkommenen Tanzleistung weltweit überzeugt. Die Truppe besteht aus 42 Tänzern. Alle Tänzer sind Absolventen der besten russischen Ballett-Schulen wie der Vaganova-Akademie von Sankt Petersburg, der Moskauer Akademie der Choreografie, der Ufa Ballett-Schule und der Perm Ballett-Akademie. Zudem arbeitete das Ensemble mit den besten Ballett-Theatern Russlands zusammen und gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Ballett-Festivals und Wettbewerben. So stellen diese 42 Tänzer des „St. Petersburg Ballet Festival“ eines der schönsten und stärksten Ballett-Kompanien Russlands und zugleich auch eines der renommiertesten weltweit. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Sieben Fliegen auf einmal hat das Schneiderlein auf seinem Marmeladenbrot erlegt. Daraufhin fertigt es sich einen Gürtel mit der Aufschrift "Sieben auf einen Streich" an und spaziert damit stolz durch die Straßen. So hört auch der König von diesem ganz besonderen Schneiderlein. An seinen Hof bestellt, verspricht er ihm nicht nur das halbe Königreich, sonder auch die Hand der wunderschönen Königstocher - wenn es nur die Aufgaben meistert, die ihm gestellt werden. Riesen und Einhörner müssen besiegt werden, doch zum Glück hat das Schneiderlein so einige Tricks auf Lager...
Das tapfere Schneiderlein
Prof. Dr. Billy Sperlich Institut für Sportwissenschaft, Integrative & Experimental
Digitale Innovationen & Entrepreneurship
Exercise Science & Training, Julius-Maximilians-Universität Würzburg Potenziale und Grenzen digitaler Technologien eruieren und unternehmerische Möglichkeiten erkennen: Mit diesen Aspekten befasst sich die Ringvorlesung „Digitale Innovationen und Entrepreneurship“. In seinem Vortrag Wearable Technology: 10 Gründe warum Startups scheitern und was sie tun können, um dies zu vermeiden zeigt Prof. Dr. Billy Sperlich von der JMU, worauf es bereits in der Planungsphase eines Wearable Start-up ankommt.
Heinrich von Kleists Novelle stellt bis heute zeitlose Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählt von den Mechanismen des Fanatismus und der Verselbständigung von Gewalt.
Michael Kohlhaas
Kohlhaas werden an einer Grenzstation zwei Pferde als Pfand abgenommen. Als er zurückkehrt, findet er die stolzen Rösser halb verhungert und durch Feldarbeit ruiniert. Kohlhaas will Gerechtigkeit. Seine Frau, die ein Bittschreiben für Kohlhaas übergeben soll, wird von der Lanze einer Wache so unglücklich getroffen, dass sie stirbt. Jetzt hält Kohlhaas nichts mehr: Er wird Anführer von rebellierenden Bauern, legt Brände, attackiert Städte und mordet. So lange, bis der Staat dazu gezwungen ist, ihm zuzuhören. Der Name Michael Kohlhaas steht sowohl für Gerechtigkeitssinn wie für Fanatismus. Doch ab welchem Moment schlägt der Kampf für Gerechtigkeit selbst in Ungerechtigkeit um? Welche Formen des Widerstands sind angemessen und effektiv? »Ist er nun ein Attentäter oder ein Heiliger? Mein Blick fällt auf die, die mit den Konsequenzen dieses unerbittlichen Kampfes für die Gerechtigkeit leben und sterben müssen.«
Am 24.01.2023 um 19:30 Uhr findet im Rahmen der Ringvorlesung Mensch und Tier im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit die Vorlesung Adleraugen, Löwenmähnen und Schweinegesichter: Zum Tiervergleich in Physiognomik und Porträtkunst der Frühen Neuzeit statt.
Mensch und Tier im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
Christian Bekmulin 4tet
Jazz Jam Würzburg
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Sieben Fliegen auf einmal hat das Schneiderlein auf seinem Marmeladenbrot erlegt. Daraufhin fertigt es sich einen Gürtel mit der Aufschrift "Sieben auf einen Streich" an und spaziert damit stolz durch die Straßen. So hört auch der König von diesem ganz besonderen Schneiderlein. An seinen Hof bestellt, verspricht er ihm nicht nur das halbe Königreich, sonder auch die Hand der wunderschönen Königstocher - wenn es nur die Aufgaben meistert, die ihm gestellt werden. Riesen und Einhörner müssen besiegt werden, doch zum Glück hat das Schneiderlein so einige Tricks auf Lager...
Das tapfere Schneiderlein
1. Jugendkonzert mit Musik von Claude Debussy
La Mer
Das Meer, Debussys bekanntestes Orchesterwerk, entstand 1905. Es ist eine wunderbare Klangsprache im Sinne der Natur, das Meer in seiner ursprünglichen und musikalischen Veränderung, eine Sinfonie, welche berührt und in der jedes Thema und jeder Ton eine poetische Entsprechung besitzen. Debussy ahmt nicht nach, er übersetzt die Natur in Klänge: „Das Meer ist ein Kind, es spielt, es weiß nicht genau, was es tut. Es hat eine Seele, es geht, es kommt, es verändert sich ständig.“ Zwiesprache zwischen Dirigent und Orchester, aber mehr noch zwischen der Hofkapelle und Euch, dem Publikum! Fantastische Musik! Short Recitals zur MittagszeitStudierende aller Studienfächer und Studiengänge präsentieren abwechslungsreiche Programme in unterschiedlichster Besetzung von Barock über Klassik, Romantik, Moderne, Neue Musik und zeitgenössische Musik bis hin zu Jazz und Po
Barocktrompetenensemble – 'Tage der Alten Musik 2023'
Trompetenfanfaren
Klasse Hans-Martin Rux-Brachtendorf
typisch deutsch?! Eine kulinarische Reise durch drei Bundesländer (Bayern, Norddeutschland und Thüringen)
Themenkochkurs
Antonín Dvořák: „Der Wassermann“ op. 107 Auch das 3. Sinfoniekonzert widmet sich einer ausgewählten Thematik – diesmal entführt es in die Wasserwelten. Zu Beginn erklingt Antonín Dvořáks 1896 komponierte sinfonische Dichtung „Der Wassermann“. Angelehnt an eine alte Sage, wird der Naturgeist hier zum grausamen Kindsmörder und symbolisiert die dunklen Seiten des Kampfes zwischen Mensch und Natur. Auf ganz andere Weise findet der weltweit renommierte und in Meiningen bestens bekannte englische Komponist Thomas Adès (geb. 1971) in „Lieux retrouvés“ musikalisch Orte wieder. Entstanden 2009 und stellt das Werk mit seinen vier Sätzen „Wasser“, „Berge“, „Felder“ und „Städte“ extreme technische Anforderungen an den Solopart. Nie schlicht lautmalerisch, dafür mit zahllosen Effekten gespickt, stellt sich die Cellistin Karolina Ölmann den schwierigen und reizvollen Herausforderungen. Die gebürtige Schwedin ist seit 2016 Solocellistin der Kammerphilharmonie Graubünden und hat bereits zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke uraufgeführt.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Da stehen oder sitzen sie, die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir und warten auf einen gewissen Godot, von dem sie nicht wissen, wer er ist oder wann er kommt. Sie wissen letztendlich nicht einmal, ob es ihn gibt. Auf clowneske Art vertreibt man sich die Zeit. Und: Es passiert nichts. Nichts von Belang. Man wartet und langweilt sich. Man tauscht Banalitäten aus. Und Weisheiten. Man nervt sich. Man könnte sich umbringen, dann würde endlich einmal etwas passieren. Man verzichtet darauf. Godot kommt nicht. Man wartet. Vielleicht morgen ... Absurd!
Warten auf Godot
Immerhin bringen die Begegnungen mit dem unheimlichen Pozzo, der seinen Leibeigenen Lucky tyrannisiert, ein wenig Abwechslung: Auch diese beiden scheinen untrennbar miteinander verbunden, verankert in einem Gefüge von Macht und Abhängigkeit, das sie in grotesker Komik zur Schau stellen. Die Frage, wer oder was Godot ist, ist so naheliegend wie überflüssig, da es die eine richtige Antwort nicht geben kann. Es gibt unzählige Deutungsversuche. Ist man gläubig, ist es Gott; ist man Kommunist, ist es die klassenlose Gesellschaft; ist man verliebt, ist es die Anerkennung der anderen Person. Die Interpretationen sagen stets mehr über den Interpretierenden selbst aus, als über das Drama. Die Antwort des Autors ist unergründlich wie sein Stück: „Wenn ich es wüsste, würde ich es sagen.“ Beckett schrieb „Warten auf Godot“ kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs; möglich ist auch, dass er darin eine konkrete historische Situation zweier Juden, die 1943 auf einen Schleuser warten, skizzierte oder eigene Fluchterfahrungen vor den Nazis verarbeitete, die er aufgrund seiner Aktivitäten in der Résistance machen musste. Die Uraufführung 1953 jedenfalls machte den irischen Autor beinahe über Nacht weltberühmt und zu einem der wichtigsten Vertreter des absurden Theaters.
Tanzpräsentation - 'Tage der Alten Musik 2023'
'In Bewegung'
Studierende der Fachgruppe Historische Instrumente Leitung & Tanz: Ricardo Barros
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt. Avery wächst bei Mutter und Vater auf einer abgeschiedenen Farm auf. Durch die hohen Latten des Zauns kann sie, die zwischen den Geschlechtern steht, die Außenwelt nur erahnen, verlassen darf sie den Ort nicht. Jeden Morgen gibt es ein hart gekochtes Ei und ein Gebet. Dankbar soll Avery sein für das, was ihr Leben ist. Sie kennt niemanden in ihrem Alter, ihren Wortschatz erweitert sie durch ein Wörterbuch, das Onkel ihr schenkte. Nur er darf die Grenzen des Zauns übertreten, um mit seinem Truck Besorgungen zu machen und manchmal eine Frau mit nach Hause zu bringen. Er wird sich bald erschossen haben. Als Avery Kontakt mit Lieferjunge aufnimmt, plant sie aus der rituellen und ideologischen Enge zu fliehen. Doch so einfach ist das "traute Heim" nicht zu verlassen. Nach einem Verlust verheißenden Albtraum fehlen Mutter alle Zähne. Was hat Lieferjunge damit zu tun, der mit blutiger Zange im Flur steht?
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.
Vortrag – 'Tage der Alten Musik 2023'
Melchior Neusidler - von artlichen Fantaseien
Melchior Neusidler: Intabulierungen, Fantasien, Aufführungspraxis
Studierende der Klasse Prof. Lutz Koppetsch
Saxophonabend
Lauten- und Gitarrenmusik – 'Tage der Alten Musik 2023'
'In guter Gesellschaft'
Werke von Orlando Lasso, Cipriano de Rore, Melchior Neusidler u.a. für Laute und Bearbeitungen für Gitarre Yaqub El Kahled | Jürgen Ruck | Ryosuke Sakamoto | Alumna und Studierende der HfM
Studierende der Klassen Prof. Denise Benda et al.
Kammermusikabend
la cucina italiana alla mamma
Themenkochkurs
Eine mythische Reise zur Vorstellungswelt der Germanen
Filmabend: »Die Edda«
Michael Robohm hat ein außergewöhnliches Arrangement kreiert, das zeitgenössische Kunst und die Mythologie unserer germanischen Vorfahren auf fantasievolle und kurzweilige Art und Weise verknüpft. Eindrucksvolle Bilder Islands dienen als visueller Rahmen, in dem die mythischen und poetischen Geschichten aus der Edda erzählt werden. Die einzelnen Kapitel sind mit künstlerischen Collagen von Fotografien und Klavierimprovisationen zum Sinnieren verbunden. Zusammen mit den Klangwelten von Joachim Gesslein und der Improvisationskunst von Alexander Görlich am Piano entsteht ein filmisches Gesamtkunstwerk von hoher Ästhetik. (Dauer ca. 80min) Klavierwerke aus drei Jahrhunderten! Acht Pianistinnen und Pianisten aus den verschiedenen Klavier-Hauptfachklassen in Würzburg: am 26 Januar wir ein Klavierfeuerwerk bei Steingraeber entzündet! Das 18. Jahrhundert wird vertreten durch Joseph Haydn, das 19. durch Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Chopin und Liszt, und vom 20. Jahrhundert kommen Werke von Skrjabin, Ravel und Dutilleux zur Aufführung. Es sind allesamt große Werke, welche die jungen Meisterpianist:innen erarbeitet haben: aus den 4 Jahrhunderten 4 Sonaten – sozusagen im Vergleich! Berühmte Werke wie Mendelssohns „Variations serieuses“ und Listzs Mephisto-Walzer gesellen sich zu Meisterwerken des französischen Impressionismus aus der Feder Maurice Ravels Für Maria Stuart, Königin von Schottland, geht es zu Beginn von Friedrich Schillers Trauerspiel nur noch um das nackte Überleben. Nach ihrer Flucht aus Schottland erhoffte sie sich politisches Asyl bei Elisabeth, der Königin von England. Nicht ohne Grund sah diese in ihr eine gefährliche Rivalin um die Krone und ließ sie inhaftieren. Jahre später, zermürbt und gedemütigt von der Willkür ihrer Kerkermeister, erhält sie das Todesurteil. Um dieses zu vollstrecken, bedarf es jedoch noch der Bestätigung durch Elisabeth. Es bleibt nicht viel Zeit, als Mortimer, ein junger fanatischer Anhänger der Maria, eine gewaltsame Befreiung plant. Ein Zusammentreffen der beiden Königinnen soll Elisabeth zu einem Gnadenakt bewegen, doch die Szene gerät zum offenen Schlagabtausch. Marias Schicksal ist besiegelt, und sie endet auf dem Schafott. Zwei Frauen, die nicht nur Geschichte geschrieben haben, sondern auch unentrinnbar verstrickt sind in die weltpolitischen und ideologischen Konflikte ihrer Zeit, stellt Schiller in das Zentrum seines 1800 am Weimarer Hoftheater uraufgeführten Trauerspiels. Die Unvereinbarkeit von Macht, Moral und Menschlichkeit zeigt sich dabei am individuellen Schicksal. Genau darin besteht die große Wirkung und die Modernität dieses Stücks, das als ein Meisterwerk europäischer Dichtkunst gilt. Dreizehn deutschsprachige Lieder befinden sich auf dem neue Album GEZEITEN von ERIC FISH & FRIENDS, das am 21. August 2020 erscheint. Dieses Album ist ein Musik gewordener Ausdruck dessen, was Menschen in diesen denkwürdigen Zeiten empfinden. Diese Zeit macht uns reif für neues Nachdenken, neue Ansätze oder ganz einfach auch für den Versuch, sich auf Ursprüngliches zu besinnen. Die Texte von ERIC FISH geben ein Fundament, machen Mut, geben Hoffnung und rütteln auf. Musikalisch bleiben ERIC FISH & FRIENDS spartanisch. Fantasievolle Arrangements, mehrstimmiger Gesang, filigran gespielte Saiteninstrumente, mitreißende Grooves und der eindrückliche Gesangsvortrag ERIC FISHs machen dieses Album zu einem nachhaltigen
Geschrieben und gespielt sind die Lieder von: „An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Mit diesen Worten führt Heinrich von Kleist seinen Protagonisten ein. Auf einer Reise nach Sachsen, wo er Reitpferde verkaufen möchte, wird Michael Kohlhaas auf der Burg des Junkers Wenzel von Tronka einer willkürlichen Schikane ausgesetzt. Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Die Novelle stellt sich dabei die Frage: Was ist besser? Gut sein oder gut handeln? Das Geschehen entfaltet einen ungeheuren Sog und enorme emotionale Wucht. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die „gebrechliche Einrichtung der Welt“. |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.
A Long Way Down
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt. „An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ Mit diesen Worten führt Heinrich von Kleist seinen Protagonisten ein. Auf einer Reise nach Sachsen, wo er Reitpferde verkaufen möchte, wird Michael Kohlhaas auf der Burg des Junkers Wenzel von Tronka einer willkürlichen Schikane ausgesetzt. Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Die Novelle stellt sich dabei die Frage: Was ist besser? Gut sein oder gut handeln? Das Geschehen entfaltet einen ungeheuren Sog und enorme emotionale Wucht. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die „gebrechliche Einrichtung der Welt“.
Phänomene der historischen Aufführungspraxis im Spiegel aktueller Pop- und Rockmusik – 'Tage der Alten Musik 2023'
Von Johann Mattheson bis Udo Lindenberg
Vortrag von Stefan Fuchs Short Recitals zur Mittagszeit – 'Tage der Alten Musik 2023'Evergreens: Populäre Musik aus dem 17. und 18. Jh. mit Werken von Pachelbel, Corrette, u.a. Studierende der Fachgruppe "Historische Instrumente" Leitung: Prof. Ralf Waldner (Cembalo) Theaterfreunde lassen sich immer wieder gern in faszinierende Geschichten, Sphären und Klangwelten entführen, die im Idealfall ganz und gar vergessen machen, dass sie künstlich erschaffen wurden. Doch was geschieht eigentlich hinter den Kulissen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Schauspielern, Tänzern, Sängern, Musikern, Dramaturgen… mit all den vielen beteiligten Gewerken wie Bühnentechnik, Kostümschneiderei, Ausstattung oder Kulissenbau, damit am Ende so eine perfekte Illusion auf der Bühne entsteht? Wie fühlt es sich an, selbst einmal auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten? Wie viel Technik ist „hinter dem Vorhang“ versteckt? Gibt es geheimnisvolle Räume in dem historischen Theatergebäude, von denen der Besucher nichts sieht und nichts ahnt? Welche Geschichte und welche interessanten Anekdoten verbinden sich mit dem Haus und seinen Menschen? Auf all solche Fragen seiner Gäste möchte das Staatstheater Meiningen bei den regelmäßig angebotenen Führungen durch das Haus eingehen, die interessierten Gruppen und Einzelpersonen einen Blick in die ganz eigene Welt des Theaters gewähren. Anmelden kann man sich für diesen Rundgang der besonderen Art bei Susanne Klapka unter der Telefonnummer 0172 7926723. Die Theatermitarbeiterin begrüßt die Besucher jeweils am Bühneneingang.
Studierende der Klasse Prof. Martin Dombrowski
Klavierabend
Junge SolistInnen der HfM Würzburg – 'Tage der Alten Musik 2023'
Start-up Konzert
Junge SolistInnen der Hochschule für Musik Würzburg und ihre Ensembles stellen sich vor Organisation: Prof. Friederike Heumann (Viola da Gamba) & Verena Fischer (Traversflöte)
Studierende der Klasse Prof. Andreas Mildner
Harfenabend
Am 27. Januar 2023 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 78. Mal. 1996 wurde dieses Datum in Deutschland zum bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt, 2005 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das Staatstheater Meiningen wird mit einer Lesung in der Strupp’schen Villa den Opfern dieses menschenverachtenden Regimes gedenken. Die Erinnerung an diese Zeit darf nicht enden, sondern muss Mahnung sein – für uns und für zukünftige Generationen. Die Dauerausstellung im B.M. Strupp Lern- und Gedenkort - Jüdische Geschichte und Antisemitismus wird ab 18.30 Uhr für die Besucher:innen geöffnet sein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule des Landkreises Schmalkalden-Meiningen statt. mit: Künstler:innen des Staatstheaters Meiningen
Kellerführung und Weinprobe
Freitagsprobe
Während einer Führung durch die vielen Gänge und Gewölbe unseres großen Weinkellers geben wir Ihnen Einblicke in die Arbeit der Kellermeister. Wir begrüßen Sie dort mit einem Glas Sekt, bevor Sie in gemütlicher Atmosphäre unseres Weinguts eine geführte Probe mit fünf ausgewählten Weinen genießen. Auch als Geschenk ist diese Weinprobe sehr beliebt und ein schönes Erlebnis. Preis: 33 € pro Person Inkl. 6 Proben und Mineralwasser Dauer: ca. 3 Stunden
Neben Erfolgsmusicals wie „Jekyll & Hyde“und „Bonnie & Clyde“ adaptierte der US-amerikanische Komponist Frank Wildhorn 2009 eine weitere populäre literarische Vorlage. Alexandre Dumas’ „Der Graf von Monte Christo“ gilt als der Abenteuerroman schlechthin und vereint ein realistisches Geschichtsbild der postnapoleonischen Zeit Frankreichs mit dem schaurigen Leidensweg seines Protagonisten. Der junge Edmond Dantès, gerade zum Kapitän befördert, wird während seiner Verlobungsfeier mit der schönen Mercédès Opfer eines perfiden Komplotts. Unschuldig eingekerkert, treiben ihn 14 Jahre Arrest an den Rand des Wahnsinns. Der ebenfalls inhaftierte Abbé Faria verrät ihm die Lage eines Schatzes auf der kleinen Mittelmeerinsel Monte Christo. Nur Dantès gelingt die Flucht, er findet die Beute und verschafft sich mit diesem Reichtum als Graf von Monte Christo Eintritt in die höchsten Pariser Kreise. Seine einstigen Widersacher sind dank ihrer Skrupellosigkeit weit aufgestiegen. Umso tiefer ihr Fall, als Dantès Rache nimmt …
Der Graf von Monte Christo
Nach der Uraufführung 2009 in St. Gallen gelang es Cusch Jung, Chefregisseur der Musikalischen Komödie Leipzig, das umjubelte Musical 2012 erstmals auf einer deutschen Bühne zu präsentieren. Nun bringt er es nach Meiningen. Frankreich im Jahr 1794, fünf Jahre nach dem Sturm auf die Bastille. Der euphorische Beginn der Französischen Revolution ist längst vorbei. Die Monarchie ist zwar gestürzt, die Republik gegründet und die allgemeinen Menschenrechte verkündet, das Volk hungert jedoch weiter und lässt sich für fremde Ziele missbrauchen, die es für seine eigenen hält. Der Traum von "liberté, égalité, fraternité" ist ausgeträumt, humanistische Ideen und Ideale sind gescheitert und der Terror regiert. Viele Hundert Köpfe sind bereits gerollt, unter den Revolutionären herrscht Uneinigkeit. Einst wollten Georges Danton und Maximilien de Robespierre gemeinsam die vom Adel dominierte Gesellschaft verändern, nun stehen sie sich als ideologische Gegner gegenüber. Die Gewaltspirale ist nicht mehr zu kontrollieren und so macht die Revolution auch vor ihren eigenen Kindern nicht Halt ... Warum scheitern Revolutionen? Wie fühlt es sich an, wenn man dem Sterben zuschaut – dem Sterben all dessen, an das man geglaubt hat? Der damals erst 22-jährige Georg Büchner entwarf 1835, als ihm wegen seiner Streitschrift "Der Hessische Landbote" die Verhaftung drohte, nach umfangreichen Studien in wenigen Wochen sein großes Revolutionsdrama und stellt darin die Fragen nach der Notwendigkeit und Legitimität von Gewalt zur Verfolgung politischer Ziele und nach der individuellen Gestaltungsmöglichkeit einer Gesellschaft. Das Verhältnis von Politik und Moral, die Selbstrechtfertigung von Macht, persönliche Schuld und ethische Zweifel, das sind einige der Themen, die Büchners "Danton" bis heute aktuell machen.
Als Alice im Garten einem weißen Kaninchen hinterherläuft, fällt sie durch seinen Bau und landet in einer Fantasiewelt. Dort begegnet sie einer Reihe wundersamer Figuren: Einer Grinsekatze, die immer wieder plötzlich unsichtbar wird, einem verrückten Hutmacher und einem Märzhasen, die sie zu einer Teeparty einladen, oder auch der Königin der Herzen, die liebend gerne jemandem den Kopf abschlagen lassen würde. Während Alice von einem wunderlichen Abenteuer ins nächste stolpert, lernt sie, zu ihren eigenen Überzeugungen zu stehen.
Alice im Wunderland
Lewis Carolls „Alice im Wunderland“ erschien 1865 und zählt inzwischen zu den Klassikern der Weltliteratur. Dabei begeistern Alices kuriose Abenteuer nicht nur Kinder, sie beflügeln die Fantasie von Leserinnen und Lesern jeden Alters und aller Fachrichtungen von Kunst bis Mathematik. Als eines der bekanntesten Werke des literarischen Nonsens, folgt die Geschichte keiner klaren Handlung, sondern rückt immer neue Charaktere in den Fokus. Dominique Dumais kreiert mit „Alice im Wunderland“ ihren ersten Handlungsabend für das Tanzensemble des Mainfranken Theaters. Dabei lässt sie sich von den skurrilen Charakteren zu einem amüsanten und zugleich tiefgründigen Stück inspirieren. Musikalisch wird der Abend vom Perkussionskünstler Peter Hinz begleitet. Seine Komposition lässt die verschiedenen wunderlichen Figuren der Geschichte auch klanglich zum Leben erwachen, wobei er zugleich selbst Teil der Fantasiewelt wird.
Feiern statt Bayern 5.0 – Das Mieze-Soli-Festival
Feiern statt Bayern 5
Kellerperle Würzburg Lang ist es her. Im Herbst 2019 kam die Kellerperle an ihre Grenzen. Unter dem Motto „Feiern statt Bayern“ füllte sie sich bis zum letzten Platz. Corona war mexikanisches Bier und wieso mit Masken gedealt werden sollte, war noch nicht klar. Damals umarmte Bayerns Monarch Markus Söder Bäume, erfüllte seinem Volk den Wunsch der Bienenrettung und plante mit der "Bavaria One" den Orbit zu erkunden. Heute steckt das bayrische Regime wieder im gewohnten Kulturkampf gegen die „Klima-RAF“, Cannabis und Arbeitslose. Es wird wieder gekotzt auf der Wiesn. Als Gegenprogramm zur bayrischen Realität findet das fünfte Feiern statt Bayern endlich statt. Die Kellerperle ist auferstanden und wir helfen ihr an die wilden Zeiten anzuknüpfen. Am 27. Januar 2023 spielen für euch Cold Fury (Hardcore aus Sulzbach), Captain Crack (Punk aus Würzburg) und HC Baxxter (Elektro-Punk). Danach haben wir ein DJ-Programm für euch organisiert, bestehend aus Isa, die sonst u. a. im Institut für Zukunft in Leipzig auflegt und den Würzburger Lokalmatador Kor Karoli der für euch Techno auflegen wird. Kommt vorbei. Feiert mit uns ausgelassen. Wir bitten euch aber trotzdem, sich nicht rücksichtslos zu verhalten. Jede Form von Diskriminierung führt zum Ausschluss der Veranstaltung. Wir wollen schließlich einen Abend gemeinsam „Feiern statt Bayern!“. Kulturboden in Hallstadt „Das beste Fußballmagazin Deutschlands“ lobt der Tagesspiegel und der Spiegel findet Die schönste Fußballprosa der Republik. Beide meinen 11FREUNDE, das Magazin für Fußballkultur aus Berlin. Seit dem Jahr 2000 bereichert es die hiesige Fußballszene mit großen Reportagen und Interviews jenseits von drögen Tabellen und Statistiken. Vor allem aber hat 11FREUNDE eines: unschlagbaren Humor. Mal werden die neuesten Beziehungen von Lothar Matthäus seziert, mal das Wesen der deutschen Spielerfrau von Angela Hässler bis Claudia Effenberg nacherzählt. Und am Ende des Heftes kolumniert seit immer der feuchtfröhliche Günter Hetzer mit seinen Kumpel Delle und Waldi. Und eben dieser Humor geht seit 2005 auch auf Lesereise. Die Redakteure Philipp Köster und Jens Kirschneck bereisen mit Texten und Filmen im Gepäck das Land. Temporeich und immer auf Rasenhöhe erzählen die beiden freundlichen Fußballfanatiker von Telefonaten mit Lothar Matthäus, Besuchen beim sonntäglichen Fußballfrühschoppen „Doppelpass“ und verregneten Auswärtsfahrten nach Rostock. Dazu gibt es rasante Filme, von vergurkten Interviews am Spielfeldrand und popelnden Bundestrainern. Und sie haben dabei, wie der große Theoretiker Andreas Möller es einmal formulierte, „vom Feeling her ein gutes Gefühl“. Jens Kirschneck, geboren 1966 in Minden. Journalist seit den frühen 90ern, zuerst bei der Wochenzeitung Bielefelder StadtBlatt, später für die Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau und andere. Parallel langjährige Erfahrungen als Lesebühnenautor. Seit 2005 bei 11FREUNDE in Berlin, seitdem als „11 Freunde Lesereise“ regelmäßig mit Philipp Köster auf Tour. Philipp Köster, geboren 1972 in Bobingen bei Augsburg. 1995 Mitbegründer des Arminia Bielefeld-Fanzines „Um halb vier war die Welt noch in Ordnung“, seit 2000 Chefredakteur des Fußballmagazins 11FREUNDE. Nebenher immer mal wieder Kolumnist, mal für den Tagesspiegel, Spiegel Online, mal für den RBB-Sender Radio Eins. Am 21. Dezember 2010 wurde Philipp Köster vom Medium Magazin zum „Sportjournalisten des Jahres 2010“ gewählt.
Warschau 1939 kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs – das Ensemble des Polski-Theaters mit dem berühmten Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura spielt notgedrungen wieder „Hamlet“, nachdem ein geplantes antifaschistisches Stück kurzfristig verboten wurde. Während Josef auf der Bühne zum großen Monolog ansetzt, macht Maria hinter der Bühne Bekanntschaft mit dem jungen Bomberpiloten Sobinski.
Sein oder Nichtsein
Durch den Beginn der deutschen Invasion jedoch wird die sich anbahnende Affäre jäh beendet und das Theater wird geschlossen. Monate später kehrt der junge Sobinki heimlich nach Warschau zurück und bittet um Hilfe: Er muss einen Spion der Gestapo abfangen, der über brisante Informationen verfügt. Im Vertrauen auf ihre darstellerischen Fähigkeiten beschließen die Schauspieler, dem Spion eine Falle zu stellen. Uniformen und Kulissen des gescheiterten Nazi-Stücks erweisen sich hierbei als nützlich, künstlerische Eitelkeit und eheliche Eifersucht sind jedoch eher hinderlich und führen mehr als einmal an den Rand einer Katastrophe. Schon bald schon geht es für die Truppe buchstäblich um Sein oder Nichtsein… Anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau (1945) verweist, erinnert das Landestheater Dinkelsbühl mit einer Sonderveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus. Mit einer Lesung aus "Die Wannseekonferenz" und "Das Tagebuch der Anne Frank" nähert sich das Ensemble dem Thema an.
Ein Comedycal von Enrique Keil
Beatles an Bord
Babette, Jeanette und Raclette, die drei französischen Flugbegleiterinnen der Airline "Jetbaguette", fliegen mit ihrem Publikum nach Paris. Doch bei diesem Flug geht alles schief, was nur schief gehen kann: Der Co-Pilot liegt tot in der Gepäckablage, das Bord-Essen wird knapp, das Flugzeug entpuppt sich als höchst marode, und der betrunkene Kapitän verfliegt sich. Doch Babette, Jeanette und Raclette haben die Lage voll im Griff. Kein noch so peinliches Malheur bringt sie aus der Fassung: im Gegenteil, sie versuchen mit einem ausgefeilten "Unteralterungsprogramm" von den zahlreichen Pannen abzulenken und die Fluggäste bei Laune zu halten. Doch können sie trotz aller musikalischen Einfälle den Triebwerksausfall, die drohende Notwasserung auf einem Baggersee oder einen Absturz wirklich zu verhindern? In diesem luftigen Programm, bei dem drei Stewardessen um ihr Leben singen, werden Lieder in noch nie gehörten Stilen wiedergegeben. Salsa-Rhythmen, Opernarien und Rocknummern, Showeinlagen der drei vor Optimismus und Überlebensfreude singenden Flugentertainerinnen lassen den Abend wie im Fluge vergehen, und Panik kommt selbst dann nicht auf, wenn den Fluggästen charmant verkündet wird: "Dieses Flugzeug ist absolut sicher. Solange es nicht geht in die Luft." Drei tollkühne Frauen in Uniform rocken, jazzen und swingen, dass es eine wahre Freude ist. Legen Sie den Sicherheitsgurt an, sonst hält es Sie nicht mehr in den Sitzen. Bei diesem Spaß kämpfen die Lachmuskeln mit dem Tanzdrang - guten Flug!
Schonungslos entlarvt Chin Meyer, der Großmeister des Humor-Investments, die Märchen um nachhaltige Lebens- und Finanzlügen. Stets aktuell spielt er auf der ganzen Klaviatur der Wohlfühl-Umwelt-Kuschel-Romantik und stellt sich der Frage: Rettet Geld die Welt? Oder überlebt am Ende doch nur bunt bedrucktes Papier? Selbst wenn der Rubel rollt – interessiert das dieser Tage noch jemand? Oder taucht man lieber in eine Krypto-Blase, die mit nachhaltiger Energie überflüssige Berechnungen anstellt?
Chin Meyer
Durch die Nebelschwaden der Greenwashing-Methoden kämpft sich der Wahrheits-Sucher bis zu den Gestaden der Green-New-Deal-Konzepte. Denn "grüner die Gelder nie klingen" als zu der Anleger-Prospekt-Zeit. Wenn aus dem German Global Player "Wirecard" am Finanzmarkt aufgrund homöopathischer Verdünnung der Bilanzen ein "German Globuli Player" wird, dann können auch Energiekonzerne wie Shell und Exxon Klimaziele erreichen – und zwar mit dem gleichen simplen Rezept: alles rein in die Grün-Geld-Waschmaschine, auf "Pflegeleicht" stellen und bei 1,5 Grad-Ziel sanft schleudern. Was die Frage aufwirft: Ist die Weste anschließend weiß, grün oder genauso schmuddelig wie vorher? Zusammen mit Finanzprofis wie "Steuerfahnder Siegmund von Treiber", Chin Meyers Kultfigur aus dem bayrischen Fernsehen und anderen zwielichtigen Geld-Gurus surft der Satiriker durch die bunte Welt sogenannter nachhaltiger Investitionen und reflektiert sie im Spiegel humoristischer Überhöhung. Denn Umweltrettung ohne eine Prise Humor hat die gleichen Erfolgsaussichten wie Bankenrettung ohne Geld – oder ein Kanzlerwahlkampf mit Gerhard Schröder... Chin Meyer ist sich sicher: Lachen löst vielleicht keine Probleme – aber definitiv die Stimmung! Eine Welt voller Spaß, mit mehr Liebe, Guter-Laune-Musik und Pailletten-Anzügen… die einzigartige Tribute-Show
Mit einer einzigartigen Bühnenshow seid ihr direkt im Wohnzimmer der singenden Föhnwelle – Flowerpower und bunte Klamotten sind hierbei Pflicht!
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Julia Breunig, Paul Diestel, Marc Peschke, Isabel Roos
Breunig, Diestel, Peschke, Roos: »Open House«
Vier künstlerische Positionen der letzten Jahre, die ebenso eigenständig wie unterschiedlich sind, aber alle durch ihre Originalität, Konsequenz und Ausdruckskraft überzeugen.
Die Eierforscherin ist ganz aus dem Häuschen. Sie hat ein besonderes Ei gefunden, also das Ei, welches den Berechnungen der mobilen Forschungsstation nach, ein Zauber-Ei sein könnte. Doch während die Forscherin noch grübelt, macht sich inmitten ihres Arbeitsplatzes eine lustige Landkommune zwischen Kisten und Kästen breit: Hühner, Hahn, Hase und Bär wohnen in harmonischer Lebensgemeinschaft zusammen. Doch plötzlich platzt der Fuchs mitten ins friedliche Idyll und als dieser auch noch das abenteuerlustige Huhn Hetty entführt ist das Chaos komplett. Für Bär, Hase und Hahn beginnt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd, um das Huhn zu befreien.
Das Zauberei
Was hat das Ei damit zu tun? Und lassen sich etwa in den anderen Eiern der Forscherin weitere fabelhaften Überraschungen finden? Das Bilderbuch von Béatrice Rodriguez stellt Gewohntes auf den Kopf und schafft leicht und spielerisch ein fantastisches Abenteuer, bei dem ganz nebenbei außergewöhnliche Familienkonstellationen beleuchtet werden. Ob artenübergreifende Lebensgemeinschaften oder Vaterglück durch Adoption – Rodriguez zeigt, dass die wirklich guten Pointen vom (Familien-)Leben geschrieben werden.
»Jetzt pack schon aus!« Vogel Karl hat richtig Appetit auf Würmer. Die vermutet er in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch erstmal packen Dolittle und er nur Schnabelpolitur und Sprachübungsbälle aus. Nichts für Karls Hunger. Was im dritten Paket steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: »Hast du das bestellt?« Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. Eieiei! »Das Paket ist für den Professor von nebenan!« erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären, nicht ahnend, welchen kaltherzigen Plan der Professor und sein Komplize, Wurm Hubertus, mit dieser Bestellung verfolgen. Für alle ab 6 Jahren
Überraschung für Dolittle
Ausgerechnet als der Architekt Arnold zusammen mit seiner Frau Kathrin und dem befreundeten Ehepaar, Götz und Diana, sein neues Projekt feiern möchte, kommt Kathrin mit der Diagnose einer Niereninsuffizienz nach Hause. Für Arnold ein Schock - er soll ihr eine seiner Nieren spenden?! So eine große Entscheidung sollte wohl überlegt sein, findet er, da es hier schließlich um seine Zukunft geht. Immerhin ist das Risiko, bei einer Lebendspende zu sterben, genauso groß wie bei einem Verbrechen umzukommen! Durch die Zweifel des Architekten drohen jedoch gleich zwei Ehen zu zerbrechen, denn Götz erklärt sich sofort zu einer Spende bereit... Anstatt der geplanten Feier entbrennt ein heftiger Streit zwischen den vier Eheleuten. Es geht nicht mehr nur um eine Niere, sondern um die Frage: Was ist wahre Liebe? Was bin ich bereit für meine Liebe zu geben?
Die Niere
Apfelbaum, Baumhaus und Hans Apfelmus sind untrennbar miteinander verbunden. Wie jedes Jahr freut sich der Obstbaumzwerg auf die Apfelblüte. Doch dieses Mal spielt ihm der Frost einen bösen Streich. Mit viel Mühe kommt das Männchen dennoch zu seinen Blüten. Doch da droht erneut Gefahr. Ein Ungeheuer macht sich an die Äpfel ran. Im Eifer das Gefechtes verheddert es sich in Hans Apfelmus` Eimer und droht zu ersticken. Im letzten Augenblick verschafft ihm der mutige Apfelmann Luft. Und siehe da, das Untier stellt sich als ungeheuer nett heraus. Aber auch ungeheuer hungrig, zum Glück nur auf Vegetarisches.
Das Ungeheuer im Apfelbaum
Und so wachsen die Freundschaft und die Äpfel gleichermaßen, sodass es auch über den Winter für beide reicht. Übrigens, sehr zum Verdruss von Fritz Fröhlich, dem eifersüchtigen Vogel. Und hoppla, Toni Honig, den hätte ich jetzt fast vergessen, aber alles sei nun doch nicht verraten. Für Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren spielt das Kennenlernen von Natur und der Jahreslauf eine zentrale Rolle. Anders als in Sach- und Bilderbüchern wird das Thema hier in die Geschichte eines fabelhaften Naturbewohners eingebaut. Im Baumhaus lebend, steht und fällt sein Dasein mit den Früchten seines Baumes. In poetischer Weise wird nahegebracht, dass ein Apfel mehr ist als das Angebot im Supermarkt oder das Apfelmus aus dem Glas. Von Beginn an werden die Kinder in die Geschichte mit einbezogen, vom ratsuchenden Apfelmännchen selbst oder z.B. als wärmespendende Sonnenstrahlen. Ein Stück rund um die Paradiesfrucht Apfel, die Sie sicher auch in diese märchenhafte Geschichte entführen wird. ab 4 Jahren von und mit Norbert Böll
Themenführung mit Kurt Lindner
Winterabendführung mit Orgel und Glühwein
Im Winter legt sich ein besonderer Zauber auf die Klosteranlage. Erleben Sie eine außergewöhnliche Atmosphäre und lassen Sie sich ein auf die Perspektive der Mönche, die ganzjährig das Kloster Bronnbach bewohnen. Erfahren Sie Spannendes über den Winteralltag in Bronnbach – damals und heute. Anschließend wärmen wir mit einem Pott Glühwein (0,2l) in der Vinothek wieder auf. Ins Zentrum ihres neuen Stücks stellt die mehrfach preisgekrönte Autorin Maria Milisavljević eine Altenpflegerin. In einem System, dem Effizienz und materieller Gewinn mehr bedeuten als das Wohl des Menschen, ist jemand wie Kathrin eine einsame Kämpferin. Den alten Menschen ihre Würde zu lassen, ist für sie oberstes Gebot. In ihrer Selbstlosigkeit kümmert sie sich sogar um die Gräber gestorbener Patient:innen. Doch Kathrin ist machtlos angesichts der unzureichenden Personalsituation, die ständige seelische wie körperliche Überforderung bringt sie an den Rand des Burn-out. Die Angehörigen kritisieren sie, die eigene Tochter fühlt sich vernachlässigt. Als diese schwer erkrankt und ein dementer alter Patient die Pflegerin im Wahn beinahe umbringt, wird Kathrin völlig aus der Bahn geworfen. Sie droht sich in der Welt der Sterbenden zu verlieren. Ausgehend von Georg Büchners blind in ihr Schicksal laufender Dramenfigur Woyzeck, zeichnet die Autorin das einfühlsame Porträt einer Frau, die Pflege als Berufung versteht und die dennoch einem inhumanen System geopfert wird. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die vielen Unsichtbaren, die einen bedeutenden Beitrag für den Zusammenhalt unserer Solidargemeinschaft leisten. Und so lässt sich Milisavljevićs Text als behutsames Plädoyer für mehr Mitgefühl füreinander begreifen.
Festliches Abschlusskonzert der 'Tage der Alten Musik 2023'
Zeiten in Bewegung: Krieg, Frieden und Feierlichkeiten
Konzerteinführung: 19:00 Uhr (Dr. Tassilo Erhardt) Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066 Henry Purcell (1659 – 1695): Suite aus King Arthur Z. 628 Georg Friedrich Händel (1685 – 1759): Zadock the Priest HWV 258 Georg Friedrich Händel: The King shall Rejoice HWV 260 Dettingen Te Deum HWV 283 BAHI, Kammerchor und SolistInnen der HfM Würzburg Leitung: Pauline Nobes, Benedikt Haag „Best Of INVENTUR 2022!”
Sie sind wieder da! Live! Auf der Bühne! Schluss mit Zoomkonferenzen, keine Avatare wie beim ABBA Comeback! Heidi Friedrich und Birgit Süss feiern ihre verrückt verflixte 11. Inventur! Ein Best – Of Jahresrückblick mit den wirklich besten Nummern der besseren letzten besten zehn Jahre! Friedrich und Süss- Ihre Fachkräfte für Humor, Pointe und alltäglichen Wahnsinn, mutieren zu Höchstform und schnüren ein Entlastungspaket gegen Frust, Frost und Fake News. Darf Winnetou „Layla“ singen? Muss Christian Lindner mit dem neun Euro Ticket nach Sylt fahren, um dort eine Minute mit Habeck zu duschen? Ist der Eintritt ins Kabarett demnächst billiger als ein Liter Diesel? Best Of Inventur-ein Abend voller Nummern, die, obwohl sie vielleicht doch schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel haben – nichts an Aktualität eingebüßt haben-im Gegenteil. Wir cruisen im SUV oder auf Kreuzfahrtschiffen und sitzen mit Liebelein und Manfred beim Tierarzt und besuchen die Bundeswehr-Kita die „Kleinen Fähnriche“ in der Rudolf Scharping Kaserne. Dabei haben wir die Welt um uns herum immer im Blick, sei es durch ein Zielfernrohr oder durch die Blubberblasen im Champagnerkelch. Vielleicht müssen wir auch immer noch Mundschutz tragen. Aber, braucht die Frau überhaupt einen Mundschutz, wenn sie sich eine Burka überzieht? Wir freuen uns, wenn Sie bei unsere Inventur 2022 dabei sind! „Best of Inventur“ – ein komödiantischer Jahresrückblick der Extraklasse mit Heidi Friedrich und Birgit Süss. Wie immer mit herzergreifenden Tanzeinlagen und aberwitzigem Liedgut. Feiern Sie mit!
Die Oper handelt vom römischen Kaiser Titus, dargestellt als tugendreicher und sanftmütiger Herrscher; ungeachtet der Tatsache, dass der historische Titus als General im Jahr 70 n. Chr. maßgeblich an der Zerstörung Jerusalems beteiligt war. Vitellia, Tochter des gestürzten Kaisers Vitellius, stiftet ihren Geliebten Sextus zum Attentat auf den Kaiser an. Obwohl die Intrige am Ende aufgedeckt wird und Sextus seine Schuld bekennt, vergibt Titus allen und entwirft seine Vision eines großmütigen Herrschers.
La clemenza di Tito
Im Juli 1791 – die Komposition der „Zauberflöte“ war bereits in vollem Gange – erhielt Mozart den Auftrag der böhmischen Stände, aus Anlass der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen die offizielle Festoper zu schreiben. Das vorgegebene Libretto stammte von Pietro Metastasio, dem bedeutendsten Librettisten des 18. Jahrhunderts, der den Text bereits 1734 verfasst hatte. Mit Metastasios Text war der „Titus“ in der Folge durch Komponisten wie Antonio Caldara, Johann Adolf Hasse, Christoph Willibald Gluck oder Baldassare Galuppi vertont worden. Für Mozart richtete der am Dresdner Hof wirkende Caterino Mazzolà das Textbuch vollkommen neu ein. Die starre und mittlerweile veraltete Abfolge von Rezitativ und Arie in der Vorlage löste er auf und fügte stattdessen Duette, Terzette und weitere Ensemblesätze sowie große Chorbilder ein. Aus den ursprünglichen drei Akten formte er einen modernen Zweiakter. In Prag, wo der „Titus“ am 6. September 1791 erstmals über die Bühne ging, hatte Mozart mit „Figaros Hochzeit“ und „Don Giovanni“ seine größten Triumphe gefeiert. So wundert es nicht, dass er den Auftrag schließlich annahm und sich erstmals seit dem „Idomeneo“ von 1781 wieder der Form der großen Opera seria zuwandte. Tschaikowskis Märchen ist ein Meisterwerk – kein Wunder, findet sich doch sonst kaum eine so vielfältige und einfallsreiche Musik, eine so lockere Spontaneität und sympathische Herzenswärme wie in diesem Glanzstück des Balletts. Die Eisenacher Produktion entführt dabei in eine Welt, in der einmal nicht Schneeflocken das Bild beherrschen, sondern singende, dicke Männer durch Winterlandschaften purzeln, in der Verwandte Paradiesvögeln gleichen und der Großvater endlich tanzen darf, wie er es sich schon lange erträumte. Eine wundervoll geheimnisvolle Weihnachtswelt, in der garstige Drillinge und fiese Ratten Clara das Leben schwer machen, bis – ja bis der Nussknacker sie in ein Märchen des Tanzes entführt. Dieser „Nussknacker“ ist ein Feuerwerk. In der Choreographie des Ballettdirektors Andris Plucis tanzt, spielt und singt das Eisenacher Ballettensemble!
Heinrich von Kleists Novelle stellt bis heute zeitlose Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählt von den Mechanismen des Fanatismus und der Verselbständigung von Gewalt.
Michael Kohlhaas
Kohlhaas werden an einer Grenzstation zwei Pferde als Pfand abgenommen. Als er zurückkehrt, findet er die stolzen Rösser halb verhungert und durch Feldarbeit ruiniert. Kohlhaas will Gerechtigkeit. Seine Frau, die ein Bittschreiben für Kohlhaas übergeben soll, wird von der Lanze einer Wache so unglücklich getroffen, dass sie stirbt. Jetzt hält Kohlhaas nichts mehr: Er wird Anführer von rebellierenden Bauern, legt Brände, attackiert Städte und mordet. So lange, bis der Staat dazu gezwungen ist, ihm zuzuhören. Der Name Michael Kohlhaas steht sowohl für Gerechtigkeitssinn wie für Fanatismus. Doch ab welchem Moment schlägt der Kampf für Gerechtigkeit selbst in Ungerechtigkeit um? Welche Formen des Widerstands sind angemessen und effektiv? »Ist er nun ein Attentäter oder ein Heiliger? Mein Blick fällt auf die, die mit den Konsequenzen dieses unerbittlichen Kampfes für die Gerechtigkeit leben und sterben müssen.«
Schauspiel von Dietmar Jacobs & Moritz Netenjakob
Extrawurst
Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwurst bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten. Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplettzerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. Aus der Feder der beiden "Stromberg"- Autoren Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob eskaliert eine anfangs noch freundschaftliche geführte Diskussion rasch zum erbittert ausgetragenen Disput über die Grenzen von kultureller Toleranz, Political Correctness, Religion und Gleichberechtigung. Kulturboden in Hallstadt Brothers in Arms nicht nur diesen Song kennen dIRE sTRAITS Fans, sondern auch die vielen anderen Welthits der großartigen Band um Mark Knopfler. Konzertfreunde bedauern jedoch, dass gerade diese Band schon lange nicht mehr Live zu erleben war. Über 40 Jahre Dire Straits und eine Bühnenabstinenz seit rund 30 Jahren gaben Anlass, den musikalischen Waffenbrüdern eine Art Renaissance zu verpassen. So war es naheliegend, dass sich für die im Jahr 2002 gegründete Formation “Brothers in Arms” eine Handvoll auserwählter Musiker fand, die es nicht nur verstehen, die Hits sondern auch den Geist und die Atmosphäre von dIRE sTRAITS live zu reproduzieren. Seit nunmehr 19 Jahren gehören „Brothers in Arms“ zu den erfolgreichsten Tribute Bands im Lande und das mit einer von Jahr zu Jahr wachsenden Fangemeinde und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Das Programm Das über 2-stündige Programm führt den Zuhörer nicht nur durch die musikalische Geschichte der dIRE sTRAITS. Die Show, Präsenz und vor allem der hohe musikalische Anspruch der Band, überzeugte in bisher rund 1000 Live-Shows die Konzertbesucher und spricht für eine professionelle Performance. “Brothers in Arms” waren bei Ihrer Gründung 2002 europaweit die erste dIRE sTRAITS Tribute Show, stehen dem Original in nichts nach und versprechen ein beeindruckendes musikalisches Live-Erlebnis. Von Expresso Love, Sultans Of Swing, Telegraph Road, Money For Nothing über Latest Trick bis hin zu Brothers In Arms fehlt keiner der legendären Hits. Ein absolutes Muss für jeden Fan dieser legendären Band! Stadtschloss in Lichtenfels „Des lichd visäwie vom Bohnhof“ - mit dieser Ortsangabe zeigte Wolfgang Bucks Oma Kuni, dass sie durchaus Fremdsprachen beherrschte. Das Programm VISÄWIE ist nach dieser vereinsamenden Coronazeit eine Reminiszenz an die Menschen gegenüber – an die NachbarInnen, an die FreundInnen und auch ans lange vermisste Konzertpublikum. Die Leute visäwie, nach denen man sich monatelang gesehnt hat. Visäwie, das können aber auch die Menschen auf der anderen Seite einer Grenze sein. „Die da drüben“ – von denen man zu wenig weiß und deshalb seine Vorurteile pflegt. Die Menschen visäwie sind so lebensnotwendig, weil einem ohne sie nur das eigene Gesicht im Spiegel bleibt. Narzissmus ist keine Lösung. Im Gegenüber, im Rüber und Nüber, im Du liegt die Schönheit, aber auch die Spannung des Lebens. Mit hunderten absolvierten Konzerten vor zigtausenden Zuschauern im In- und Ausland – darunter Festivals mit Jethro Tull, Joe Cocker, Manfred Mann, Asia u.v.a. – sind Echoes eine der erfolgreichsten Pink Floyd-Tributebands weltweit. Dabei machen sie dem Original nicht nur musikalisch, sondern auch mit bombastischen und extrem aufwändigen Liveshows alle Ehre. „Es ist ein Spektakel“, attestierte selbst die Süddeutsche Zeitung. Seit 2015 beschreiten „Pink Floyds Meisterschüler“ (Vogtland-Anzeiger) zusätzlich einen komplett anderen Weg und wagen ein spannendes Experiment: Pink Floyd akustisch – ohne Verstärker, Netz und doppelten Boden. Kann so etwas funktionieren? Kann man eine Musik, die wie kaum eine andere von ausladenden synthetischen Sound-Landschaften, verschachtelten elektronischen Klangkaskaden und ungeheurer atmosphärischer Dichte lebt, in eine derart reduzierte Form bringen, ohne dass man die Songs dabei beschädigt? Oder anders formuliert: Kann man barfuß zur dunklen Seite des Mondes gehen? Mit ihrer Akustik-Show „Barefoot To The Moon“ haben Echoes in den letzten Jahren auf eindrucksvolle Art und Weise den Beweis angetreten. Dabei wird die Band um den Ausnahme-Gitarristen und -Sänger Oliver Hartmann (Rock Meets Classic, Avantasia) von einem exzellenten Streichquartett aus Prag unterstützt. Die komplexen Songs der britischen Rock-Giganten werden sorgsam entkleidet und mit spartanischem, teils ungewöhnlichem Instrumentarium auf die wesentlichen Strukturen reduziert. Dabei geht keineswegs die einzigartige Magie dieser Musik verloren, im Gegenteil. Vertraute Klänge wechseln ihre Farbe und bislang versteckte Nuancen treten hervor. Im quasi „nackten“ Zustand offenbart sich eine faszinierende fragile Schönheit, die so bislang noch nicht zu hören war. Kurz gesagt: Echoes legen die Essenz von Pink Floyd frei. Das Außergewöhnliche dieser Acoustic-Show spiegelt sich auch im ganzen Ambiente wieder. So treten Echoes mit ihrer Acoustic-Show ausschließlich in sorgsam ausgewählten Locations sowie mit entsprechendem Bühnendesign auf. Kerzen statt Laser, Akustik statt Elektronik, Streicher- statt Keyboard-Teppiche, Reduktion statt Bombast. Aus der gigantischen floyd’schen Materialschlacht wird ein intimes Musiktheater, getragen von Kreativität, Esprit, Charme, hoher Musikalität und großem Respekt vor dem Werk des Originals. Das Live-Album „Barefoot To The Moon“, welches im Vertrieb von Edel als DVD, Blu-ray, CD und Doppel-Vinyl-Album erschienen ist, dokumentiert das auf äußerst eindrucksvolle Art und Weise. Weltweit gab es begeisterte Kritiken („Meisterwerk!“), das Album erreichte die Top 20 der Media Control Charts DVD Musik und wurde in der Leser-Poll des renommierten Rockmagazins „Eclipsed“ gar in die Top Ten der besten DVDs des Jahres gewählt. Die Musik von Pink Floyd, wie sie noch nicht zu erleben war, gespielt von einer der anerkanntesten Pink Floyd Tributebands überhaupt.
Ausgerechnet als der Architekt Arnold zusammen mit seiner Frau Kathrin und dem befreundeten Ehepaar, Götz und Diana, sein neues Projekt feiern möchte, kommt Kathrin mit der Diagnose einer Niereninsuffizienz nach Hause. Für Arnold ein Schock - er soll ihr eine seiner Nieren spenden?! So eine große Entscheidung sollte wohl überlegt sein, findet er, da es hier schließlich um seine Zukunft geht. Immerhin ist das Risiko, bei einer Lebendspende zu sterben, genauso groß wie bei einem Verbrechen umzukommen! Durch die Zweifel des Architekten drohen jedoch gleich zwei Ehen zu zerbrechen, denn Götz erklärt sich sofort zu einer Spende bereit... Anstatt der geplanten Feier entbrennt ein heftiger Streit zwischen den vier Eheleuten. Es geht nicht mehr nur um eine Niere, sondern um die Frage: Was ist wahre Liebe? Was bin ich bereit für meine Liebe zu geben?
Die Niere
Viele Kabarettist*innen müssen wegen Corona völlig neue Programme schreiben.
Schwarze Grütze
Das Musikkabarett Schwarze Grütze kann sein Programm mit wenigen Aktualisierungen einfach weiterspielen. Denn die zahlreichen Lock-Downs haben mit Homeschooling, Homeoffice, Stream @ Co. die Problematik der digitalen Welt für wirklich jeden von uns spürbar werden lassen. Und genau diese Thematik behandeln Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihrem nach wie vor hochaktuellen Programm auf ihre ganz eigene satirische und manchmal schwarzhumorige Art. In ihren Liedern übertreiben die beiden bösen Braden den täglichen Wahnsinn nur unwesentlich . Da ändert die intelligente Autokorrektur das Wort „Bürste“ in „Brüste“, nur weil da ein Mann vor dem Bildschirm sitzt. Ein Kindergartenkind hilft etwas nach, damit die Zahnfee endlich den Restbetrag für das I-Phone bringt. Ein Superreicher isst nur Fleisch von aussterbenden Tieren, während ein armer Künstler wegen der Mieterhöhung nachts mit dem Metalldetektor über den Friedhof geht. Das Musikkabarett Schwarze Grütze legt den Finger in die offene Festplatte der Gesellschaft. Da trifft künstliche auf künstlerische Intelligenz und Download auf Herzblut. Pursche und Klucke bleiben ihrem Ruf treu: Pechschwarzer Humor paart sich mit genialen Wortspielen – ein ausgesprochen analoges Vergnügen! 60er, 70er, 80er, 90er, 2000er, 2010er– Jedes Jahrzehnt hat super Hits hervorgebracht. Aber ständig diese Qual der Wahl, welche Hits man lieber hören will…Damit ist jetzt Schluss! Mit der XXL-Party bekommt ihr das Beste aus allen Jahrzehnten auf die Ohren! Ob nun die Rolling Stones, the Doors und The Beatles aus der wilden Hippie-Zeit, Madonna, Michael Jackson und die neue deutsche Welle aus den 80ies. Oder doch lieber Techno, Boygroup-Hysterie aus den 90ies, Nelly, Black Eyed Peas und David Guetta aus dem Millenium oder die super Hits aus den letzten Jahren. Jede Stunde könnt ihr eine neue Party erleben! ++++ ab 16 J. mit Aufsichtsübertragung (Formular unter posthalle.de/jugendschutz) |
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Ein Kasper-Abenteuer
Kasper und der Schneemann
Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.
Christos Himmelfahrt
Heinrich von Kleists Novelle stellt bis heute zeitlose Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählt von den Mechanismen des Fanatismus und der Verselbständigung von Gewalt.
Michael Kohlhaas
Kohlhaas werden an einer Grenzstation zwei Pferde als Pfand abgenommen. Als er zurückkehrt, findet er die stolzen Rösser halb verhungert und durch Feldarbeit ruiniert. Kohlhaas will Gerechtigkeit. Seine Frau, die ein Bittschreiben für Kohlhaas übergeben soll, wird von der Lanze einer Wache so unglücklich getroffen, dass sie stirbt. Jetzt hält Kohlhaas nichts mehr: Er wird Anführer von rebellierenden Bauern, legt Brände, attackiert Städte und mordet. So lange, bis der Staat dazu gezwungen ist, ihm zuzuhören. Der Name Michael Kohlhaas steht sowohl für Gerechtigkeitssinn wie für Fanatismus. Doch ab welchem Moment schlägt der Kampf für Gerechtigkeit selbst in Ungerechtigkeit um? Welche Formen des Widerstands sind angemessen und effektiv? »Ist er nun ein Attentäter oder ein Heiliger? Mein Blick fällt auf die, die mit den Konsequenzen dieses unerbittlichen Kampfes für die Gerechtigkeit leben und sterben müssen.«
Am 29.01.2023 kann ich endlich wieder, nach fast drei Jahren, eine Modellbahnbörse veranstalten.
Modellbahn-Messe
Aber nicht mehr in der Bettelseehalle, sondern im Kulturboden Hallstadt. In 2023 finden noch weitere Börsen und zwar am 12.03., 15.10. und 03.12.2023 statt. Ich begrüße Sie gerne von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
Fisch & Krustentiere
Chefkochkurs
24. Dezember: Der Märchenwald, wunderschön glitzernd, aber auch bitterkalt. Hilmar, das Eichhörnchen, friert und sieht seine große Chance! Denn Mutter Josefine und Vater Torwald haben eine bunte Patchworkfamilie aus fünf aufgeweckten Geißlein, da wäre doch noch Platz für Nummer Sechs, oder? Schnell wird aus Hilmar ein echter Geißbock und natürlich nimmt die Geschichte nun ihren Lauf. Doch Moment, warum ist der Wolf eigentlich gar nicht so böse und Veganer? Und wann kommt endlich das siebte Geisslein? In der Fassung von Katharina Brankatschk, Oberspielleiterin am Thalia Theater in Halle, wird aus dem klassischen Märchen eine rasante Komödie für die ganze Familie, in welcher das grimmsche Original gehörig durchgewirbelt wird und sich die gängige Moral - Lass keine Fremden bei dir herein - zu einem großen Appell für Mut, Neugier und Solidarität wandelt.
Paulas Reisen ist ein fantasievolles Plädoyer für Toleranz und Vielfalt, Offenheit und Individualität.
Paulas Reisen
Paula hat einen großen Wunsch: Sie möchte Astronautin werden. Eines Nachts fliegt sie von Planet zu Planet und erlebt die merkwürdigsten Abenteuer. Ihre Reise wird mit Paul Maars humorvollen Reimen erzählt. Die Zuschauer*innen erfahren etwas über Formen, Farben, Emotionen - und Fantasie. Ab sofort können Sie die Produktion für Ihren Kindergarten buchen. Maximal kann eine Gruppe (etwa 20 Kinder) zuschauen. Das Stück dauert ca. 3o Minuten und wir empfehlen es für Kinder von 3 bis 5 Jahren. 24. Dezember: Der Märchenwald, wunderschön glitzernd, aber auch bitterkalt. Hilmar, das Eichhörnchen, friert und sieht seine große Chance! Denn Mutter Josefine und Vater Torwald haben eine bunte Patchworkfamilie aus fünf aufgeweckten Geißlein, da wäre doch noch Platz für Nummer Sechs, oder? Schnell wird aus Hilmar ein echter Geißbock und natürlich nimmt die Geschichte nun ihren Lauf. Doch Moment, warum ist der Wolf eigentlich gar nicht so böse und Veganer? Und wann kommt endlich das siebte Geisslein? In der Fassung von Katharina Brankatschk, Oberspielleiterin am Thalia Theater in Halle, wird aus dem klassischen Märchen eine rasante Komödie für die ganze Familie, in welcher das grimmsche Original gehörig durchgewirbelt wird und sich die gängige Moral - Lass keine Fremden bei dir herein - zu einem großen Appell für Mut, Neugier und Solidarität wandelt.
Da stehen oder sitzen sie, die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir und warten auf einen gewissen Godot, von dem sie nicht wissen, wer er ist oder wann er kommt. Sie wissen letztendlich nicht einmal, ob es ihn gibt. Auf clowneske Art vertreibt man sich die Zeit. Und: Es passiert nichts. Nichts von Belang. Man wartet und langweilt sich. Man tauscht Banalitäten aus. Und Weisheiten. Man nervt sich. Man könnte sich umbringen, dann würde endlich einmal etwas passieren. Man verzichtet darauf. Godot kommt nicht. Man wartet. Vielleicht morgen ... Absurd!
Warten auf Godot
Immerhin bringen die Begegnungen mit dem unheimlichen Pozzo, der seinen Leibeigenen Lucky tyrannisiert, ein wenig Abwechslung: Auch diese beiden scheinen untrennbar miteinander verbunden, verankert in einem Gefüge von Macht und Abhängigkeit, das sie in grotesker Komik zur Schau stellen. Die Frage, wer oder was Godot ist, ist so naheliegend wie überflüssig, da es die eine richtige Antwort nicht geben kann. Es gibt unzählige Deutungsversuche. Ist man gläubig, ist es Gott; ist man Kommunist, ist es die klassenlose Gesellschaft; ist man verliebt, ist es die Anerkennung der anderen Person. Die Interpretationen sagen stets mehr über den Interpretierenden selbst aus, als über das Drama. Die Antwort des Autors ist unergründlich wie sein Stück: „Wenn ich es wüsste, würde ich es sagen.“ Beckett schrieb „Warten auf Godot“ kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs; möglich ist auch, dass er darin eine konkrete historische Situation zweier Juden, die 1943 auf einen Schleuser warten, skizzierte oder eigene Fluchterfahrungen vor den Nazis verarbeitete, die er aufgrund seiner Aktivitäten in der Résistance machen musste. Die Uraufführung 1953 jedenfalls machte den irischen Autor beinahe über Nacht weltberühmt und zu einem der wichtigsten Vertreter des absurden Theaters.
Schauspiel von Andrew Bovell
Dinge, die ich sicher weiß
Deutsch von Maria Harpner & Anatol Preissler Wann fängt das Leben an? Diese Frage stellt sich Rosie, mit 18 das Nesthäkchen der Familie, nachdem sie die erste große Liebe gefunden hat. Aber dass nichts im Leben so bleibt wie es ist oder kommt wie man denkt, das erfährt Rosie in den nächsten Wochen gemeinsam mit ihrer Familie. Jedes der vier erwachsenen Kinder hat seinen Rucksack an Problemen, Wünschen und Sehnsüchten. Die Eltern, Bob und Fran, versuchen, die Dinge, die aus dem Ruder zu laufen scheinen, wieder hinzubiegen. Dinge, die sich vielleicht nicht hinbiegen lassen. Dinge, die ich sicher weiß - dazu macht sich Rosie eine Liste, um nicht den Bogen unter den Füßen zu verlieren. Aber auch die Eltern teilen Geheimnisse, wunderbare wie überraschende. Ein gleichermaßen erheiternd poetisches wie schmerzhaft ehrliches Stück, das die spannenden Beziehungen innerhalb der Familie offenlegt. Schnell wird man Teil der Familie Price, die eine übergroße Liebe zusammenhält wie auseinander treibt. Doch es wäre kein Stück von Andrew Bovell, wenn es nicht den Bogen über die Komödie hinaus spannte hin zu einem Stück über den Sinn des Lebens. Eine poetische Studie über Bindung, Liebe, Verlust, Träume, über den Lauf der Dinge, versinnbildlicht im Garten der Familie. "Dinge, die ich sicher weiß", sagt Rosie. "Ich weiß, dass der Sommer zum Herbst wird und der Herbst zum Winter. Und dass auf den Winter der Frühling folgt und nach dem Frühling wieder der Sommer kommt. Und es geht weiter. Das Leben. Es geht weiter." Avery wächst bei Mutter und Vater auf einer abgeschiedenen Farm auf. Durch die hohen Latten des Zauns kann sie, die zwischen den Geschlechtern steht, die Außenwelt nur erahnen, verlassen darf sie den Ort nicht. Jeden Morgen gibt es ein hart gekochtes Ei und ein Gebet. Dankbar soll Avery sein für das, was ihr Leben ist. Sie kennt niemanden in ihrem Alter, ihren Wortschatz erweitert sie durch ein Wörterbuch, das Onkel ihr schenkte. Nur er darf die Grenzen des Zauns übertreten, um mit seinem Truck Besorgungen zu machen und manchmal eine Frau mit nach Hause zu bringen. Er wird sich bald erschossen haben. Als Avery Kontakt mit Lieferjunge aufnimmt, plant sie aus der rituellen und ideologischen Enge zu fliehen. Doch so einfach ist das "traute Heim" nicht zu verlassen. Nach einem Verlust verheißenden Albtraum fehlen Mutter alle Zähne. Was hat Lieferjunge damit zu tun, der mit blutiger Zange im Flur steht?
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Schwarz-Weiß ist Farbe genug! Getreu diesem Motto photografiert Werner Scheithauer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß. Diese Faszination in analoger Technik umzusetzen gehört für ihn zum Gesamtprozess dazu. Nicht sofort das Bild auf einer winzigen Mattscheibe zu sehen, sondern auf einer größeren Mattscheibe zu gestalten, Licht und Schatten zu bewerten, Belichtung und Entwicklung des Filmmaterials aufeinander abzustimmen und letztendlich mit diesem Negativ in der Dunkelkammer ein Bild entstehen zu lassen – das ist die eigentliche Faszination an der analogen Photographie. Durch einen Workshop wurde er auf die so genannte Edeldrucktechniken aufmerksam. Das erste Verfahren, mit dem man die frühen Photoplatten vervielfachen konnte, die Heliogravure hatte es ihm angetan. Heliogravure ist der Vorläufer der heutigen Photoradierung mit Photopolymerplatten, eine Tiefdrucktechnik. So entstanden in den letzten Jahren viele Edeldrucke mit dieser Technik. Das Negativ wird als Positiv in Größe der Photopolymerplatte benötigt und mit UV-Licht auf diese aufbelichtet. Die so belichtete Platte wird im Wasser entwickelt, getrocknet und in der Sonne ausgehärtet. Jetzt kann die Druckplatte mit Farbe eingerieben und gleich wieder ausgerieben werden. Es soll ja nur Farbe in den tiefen Stellen verbleiben – Tiefdrucktechnik. Auf vorgewässertem Büttenpapier wird dann der eigentliche Druck mit einer Presse erstellt. Trocknen und glätten und fertig ist das Bild – photographisches Handwerk eben. Jeder dieser Drucke ist ein Unikat, wie dies bei Handarbeit oft der Fall ist. Einen Teil dieser Werke stellt der Künstler im Lese-Café der Stadtbücherei Würzburg aus. Die Ausstellung ist Mo. - Fr. von 10:00 - 18.00 Uhr und Sa. 10:00 h - 15:00 Uhr kostenlos zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Vortrag für die Lernwerkstatt der Stadtbücherei am 17.01.2023 mit dem Thema: „Photographieren mit der Lochkamera“, inkl. Führung durch die Ausstellung. Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht. Bezugnehmend auf Camille Saint-Saëns gleichnamiges berühmtes Orchesterwerk hat Andreas N. Tarkmann ein „alternatives“ Fest im Zoo zusammengestellt, bei dem es die Tiere so richtig krachen lassen. Nicht nur Löwen, Esel und ein Schwan wollen feiern! In diesem Konzert mit den Musiker:innen der Meininger Hofkapelle kommen musikalisch auch Hummeln. Schweine, Gänse und weitere tierische Überraschungsgäste zur Party. Schauspieler Michael Jeske, wird von dem schier unglaublichen nächtlichen Erlebnis eines Radioreporters, der sehr unfreiwillig in die tierische Feier gerät, berichten! Eine ca. einstündige Geschichte für Menschen ab 6 Jahren, illustriert mit Schattentheater, erarbeitet durch die JUNGE MUSIK mit Schüler:innen des Rhöngymansiums Klasse 8, die ein Kunstprojekt mit dem Jungen Staatstheater eingegangen sind. Bezugnehmend auf Camille Saint-Saëns gleichnamiges berühmtes Orchesterwerk hat Andreas N. Tarkmann ein „alternatives“ Fest im Zoo zusammengestellt, bei dem es die Tiere so richtig krachen lassen. Nicht nur Löwen, Esel und ein Schwan wollen feiern! In diesem Konzert mit den Musiker:innen der Meininger Hofkapelle kommen musikalisch auch Hummeln. Schweine, Gänse und weitere tierische Überraschungsgäste zur Party. Schauspieler Michael Jeske, wird von dem schier unglaublichen nächtlichen Erlebnis eines Radioreporters, der sehr unfreiwillig in die tierische Feier gerät, berichten! Eine ca. einstündige Geschichte für Menschen ab 6 Jahren, illustriert mit Schattentheater, erarbeitet durch die JUNGE MUSIK mit Schüler:innen des Rhöngymansiums Klasse 8, die ein Kunstprojekt mit dem Jungen Staatstheater eingegangen sind. Das Institut für Anorganische Chemie lädt ein zum Vortrag von:
Hubland Süd, Geb. C3 (Zentralbau Chemie), HS C
Studierende der Klasse Prof. Tianwa Yang
Violinabend
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Die neue Mitmach-Ausstellung
„Xperiment – Technikland® im Museum für Franken“
Technik und Kunst – wie geht denn sowas? Vom 28. Oktober 2022 bis zum 30. April 2023 zeigt das Museum für Franken wie perfekt Technik und Kunst einander ergänzen und beeinflussen. Die neue Mitmach-Ausstellung lädt naturwissenschaftlich und technisch Begeisterte dazu ein, zahlreiche eigene Experimente zu unternehmen: An 20 Stationen der erlebnisreichen Schau können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren selbstständig Versuche starten, Entdeckungen machen oder Phänomenen aus Natur und Technik auf die Spur kommen. Die Experimente führen historische Zusammenhänge und ihre Bedeutung für Kunst und Kultur vor Augen. Technische Abläufe im Alltag und aus der Geschichte werden intuitiv erleb- und begreifbar. Spielerisch und mit viel Spaß entwickeln sich so die eigenen Fertigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). – Ausprobieren mit Wow-Effekt! Die Ausstellung richtet sich an Jung und Alt und ist eine Kooperation mit dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. aus Erlangen, der hier federführend für die Partner der Marke Technikland – staunen @ lernen® agiert (www.technikland.org). Klaus Zaschka ist bildender Künstler aus Würzburg. Zahlreiche Werke im privaten und öffentlichen Raum hat er schon erschaffen – seine Ausstellungen waren im In- und Ausland zu sehen. Die Techniken, mit denen er seine Werke gestaltet, sind vielfältig: z.B. Tusche, Sprühfarbe, Aquarellfarbe, Ölfarbe, Kreide, Farbstifte. Aber auch Zeitschriftenartikel, Werbeflyer, Klebeband und Sonnenblumenöl. Auf Karton oder Papier sind Collagen entstanden, denen Zaschka kleine Gedanken-Impulse mitgibt. Er fängt Gedankenbilder ein und setzt sie in (neue) Beziehungen. Die Ausstellung „wenn etwas auf dem Boden liegt“ mit Collagen von Klaus Zaschka ist im Kunstcafé der „Theaterhalle am Dom“ zu sehen. Eintritt frei. Öffnungzeiten: Donnerstag – Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. (Weihnachtspause vom 22.12.22 bis 12.01.23) Fr, 17.12.2021 – So, 30.04.2023, 10.00 Uhr
Vom 17. Dezember 2021 bis zum 30. April 2023 entführt die Ausstellung „Zeitreise Mittelalter“ in die Lebenswelt des Hoch- und Spätmittelalters. Dabei gibt es auf mehr als 900 m² Ausstellungsfläche nicht nur über 140 spannende Exponate aus dem Mittelalter zu bestaunen, sondern auch zahlreiche Mitmachstationen, die jene ferne Zeit erlebbar machen. Auf Zeitreise Danach wird der Weg steinig, denn es geht hinauf zur Burg! Der Burgenbau ist in vollem Gange und kann geschickte Handwerkerinnen und Handwerker brauchen, die kräftig mit anpacken. Auf der mittelalterlichen Burg sind die Burgdamen und Ritter zuhause. Hier werden junge Recken und Fräulein für ihre späteren Aufgaben ausgebildet. Während man im Märchenturm sagenhaften Geschichten lauschen kann, lädt nebenan eine gemütliche Sitzecke dazu ein, mit kurzen Videos multimedial in die Vergangenheit einzutauchen. Kunstvolles wartet auch im Bereich „Minne und Musik“, wo Besucherinnen und Besucher selbst die Zauberharfe spielen. In Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Andreas Spindler und seiner Capella Antiqua Bambergensis erwecken historische Instrumente den Klang des Mittelalters zum Leben. Wer dem Weg bis hinauf in den letzten Ausstellungsraum folgt, hat die Ständepyramide von der Landbevölkerung über die Handwerkszünfte und die städtische Bürgerschaft bis zum Adel und Klerus erklommen. Hier stellt sich die Frage: Was ist so besonders an einem Fürstbischof? Wie ticken die Menschen im Mittelalter und wie rettet man sein Seelenheil? Die Ausstellung Die Ausstellungsbereiche regen zudem an, selbst aktiv zu werden. Bodenleitspuren führen zu Taststationen, Hörerlebnisse laden zum Lauschen ein und zahlreiche Bereiche warten darauf, spielerisch entdeckt zu werden. Nicht zuletzt die großen Ritterburgen, die von PLAYMOBIL/ Horst Brandstätter Group gesponsert werden, lassen Kinderherzen höher schlagen. So können alle Besucherinnen und Besucher sich ihren eigenen Zugang wählen und mit allen Sinnen in die „Zeitreise“ eintauchen. Bereichert und ergänzt wird die Schau durch Stationen der interaktiven Wanderausstellung „Rund um die Burg“ des Bezirks Unterfranken. Rund um die Familienausstellung veranstaltet das Museum für Franken ein buntes Programm, das mit Events, Konzerten, Workshops und Führungen den Ausflug zur Festung Marienberg zum besonderen Erlebnis macht.
Potenziale und Grenzen digitaler Technologien eruieren und unternehmerische Möglichkeiten erkennen: Mit diesen Aspekten befasst sich die Ringvorlesung „Digitale Innovationen und Entrepreneurship“. Im Vortrag Digitale Gesundheitsanwendungen und Mobile Health - wo stehen wir gerade? Eine kritische Bestandsaufnahme diskutiert Prof. Dr. Rüdiger Pryss am 31. Januar die Potenziale neuer digitaler Gesundheitsanwendungen wie Apps auf Rezept.
Digitale Innovationen & Entrepreneurship
Thailands Straßenküche – typische Gerichte der Garküchen (Tom Yum, Curry, Sticky Rice)
Themenkochkurs
Ins Zentrum ihres neuen Stücks stellt die mehrfach preisgekrönte Autorin Maria Milisavljević eine Altenpflegerin. In einem System, dem Effizienz und materieller Gewinn mehr bedeuten als das Wohl des Menschen, ist jemand wie Kathrin eine einsame Kämpferin. Den alten Menschen ihre Würde zu lassen, ist für sie oberstes Gebot. In ihrer Selbstlosigkeit kümmert sie sich sogar um die Gräber gestorbener Patient:innen. Doch Kathrin ist machtlos angesichts der unzureichenden Personalsituation, die ständige seelische wie körperliche Überforderung bringt sie an den Rand des Burn-out. Die Angehörigen kritisieren sie, die eigene Tochter fühlt sich vernachlässigt. Als diese schwer erkrankt und ein dementer alter Patient die Pflegerin im Wahn beinahe umbringt, wird Kathrin völlig aus der Bahn geworfen. Sie droht sich in der Welt der Sterbenden zu verlieren. Ausgehend von Georg Büchners blind in ihr Schicksal laufender Dramenfigur Woyzeck, zeichnet die Autorin das einfühlsame Porträt einer Frau, die Pflege als Berufung versteht und die dennoch einem inhumanen System geopfert wird. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die vielen Unsichtbaren, die einen bedeutenden Beitrag für den Zusammenhalt unserer Solidargemeinschaft leisten. Und so lässt sich Milisavljevićs Text als behutsames Plädoyer für mehr Mitgefühl füreinander begreifen.
Bigband der HfM Würzburg | Marko Lackner, Leitung
Bigbandkonzert
Die Oper handelt vom römischen Kaiser Titus, dargestellt als tugendreicher und sanftmütiger Herrscher; ungeachtet der Tatsache, dass der historische Titus als General im Jahr 70 n. Chr. maßgeblich an der Zerstörung Jerusalems beteiligt war. Vitellia, Tochter des gestürzten Kaisers Vitellius, stiftet ihren Geliebten Sextus zum Attentat auf den Kaiser an. Obwohl die Intrige am Ende aufgedeckt wird und Sextus seine Schuld bekennt, vergibt Titus allen und entwirft seine Vision eines großmütigen Herrschers.
La clemenza di Tito
Im Juli 1791 – die Komposition der „Zauberflöte“ war bereits in vollem Gange – erhielt Mozart den Auftrag der böhmischen Stände, aus Anlass der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen die offizielle Festoper zu schreiben. Das vorgegebene Libretto stammte von Pietro Metastasio, dem bedeutendsten Librettisten des 18. Jahrhunderts, der den Text bereits 1734 verfasst hatte. Mit Metastasios Text war der „Titus“ in der Folge durch Komponisten wie Antonio Caldara, Johann Adolf Hasse, Christoph Willibald Gluck oder Baldassare Galuppi vertont worden. Für Mozart richtete der am Dresdner Hof wirkende Caterino Mazzolà das Textbuch vollkommen neu ein. Die starre und mittlerweile veraltete Abfolge von Rezitativ und Arie in der Vorlage löste er auf und fügte stattdessen Duette, Terzette und weitere Ensemblesätze sowie große Chorbilder ein. Aus den ursprünglichen drei Akten formte er einen modernen Zweiakter. In Prag, wo der „Titus“ am 6. September 1791 erstmals über die Bühne ging, hatte Mozart mit „Figaros Hochzeit“ und „Don Giovanni“ seine größten Triumphe gefeiert. So wundert es nicht, dass er den Auftrag schließlich annahm und sich erstmals seit dem „Idomeneo“ von 1781 wieder der Form der großen Opera seria zuwandte.
Heinrich von Kleists Novelle stellt bis heute zeitlose Fragen nach Schuld, Recht, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählt von den Mechanismen des Fanatismus und der Verselbständigung von Gewalt.
Michael Kohlhaas
Kohlhaas werden an einer Grenzstation zwei Pferde als Pfand abgenommen. Als er zurückkehrt, findet er die stolzen Rösser halb verhungert und durch Feldarbeit ruiniert. Kohlhaas will Gerechtigkeit. Seine Frau, die ein Bittschreiben für Kohlhaas übergeben soll, wird von der Lanze einer Wache so unglücklich getroffen, dass sie stirbt. Jetzt hält Kohlhaas nichts mehr: Er wird Anführer von rebellierenden Bauern, legt Brände, attackiert Städte und mordet. So lange, bis der Staat dazu gezwungen ist, ihm zuzuhören. Der Name Michael Kohlhaas steht sowohl für Gerechtigkeitssinn wie für Fanatismus. Doch ab welchem Moment schlägt der Kampf für Gerechtigkeit selbst in Ungerechtigkeit um? Welche Formen des Widerstands sind angemessen und effektiv? »Ist er nun ein Attentäter oder ein Heiliger? Mein Blick fällt auf die, die mit den Konsequenzen dieses unerbittlichen Kampfes für die Gerechtigkeit leben und sterben müssen.«
Am 31.01.2023 um 19:30 Uhr findet im Rahmen der Ringvorlesung Mensch und Tier im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit die Vorlesung Kinder und Tiere auf Bildern des Spätmittelalters und der Renaissance statt.
Mensch und Tier im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
Wer den Maestro™ kennt, weiß, dass in keiner anderen Impro-Show so viel geschwitzt wird, wie in dieser. Nur die härtesten Kämpfer*innen trauen sich in den Ring, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mal spielen sie sich um Kopf um Kragen, mal spielen sie sich direkt in eure Herzen. Am Ende kann es nur eine*n Sieger*in geben – und ihr entscheidet, wer.
Maestro Improtheater
Für interessierte Improspieler*innen gibt es vor der Show um 18:00 Uhr einen Workshop im Cairo. Es darf jede*r kommen der*die interessiert ist. Am Ende des Workshops werden die Spieler*innen des Abends bestimmt. Man kann auch am Workshop teilnehmen, ohne bei der Show selbst mitspielen zu müssen. |
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