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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik

Was heute auf den Tisch kommt? Das können die Besucherinnen und Besucher im Freilandmuseum an jedem Sonntag im Dreiseithof aus Leutershausen herausfinden. Dann wird der Kochlöffel geschwungen und geschnippelt, geknetet und gekocht. Die Rezepte stammen aus historischen Kochbüchern der Rhön und auf den Tisch kommt nur, was es in den Museumsgärten zu finden gibt oder im Vorjahr eingemacht oder getrocknet wurde. Saisonal und regional steht hier also ganz oben auf der Liste. 

Wer sehen will, was auf den Tisch kommt, der darf und soll beim historischen Kochprogramm selbst mit anpacken! Die Köchinnen und Köche des Freilandmuseums zeigen, wie es geht und jeder darf mitkochen, egal ob Groß oder Klein. Probiert wird zum Schluss natürlich auch - wer will schließlich nicht wissen, wie Mehlklöße mit Hutzeln, Schaumbiersuppe oder Erbsenkoteletten schmecken?

Fragt sich nur noch, wer den Abwasch macht ...

Offenes Mitmachprogramm, ohne Anmeldung.

Was kommt heute auf den Tisch? Kochprogramm mit historischen Rezepten

Die kostenlosen Kurse bieten Choreographien sowie Freestyle im Bereich Streetdance - auch bekannt als Hiphop-Tanz.

Streetdance beinhaltet schnelle, spektakuläre Tanzschritte, die auf viele Musikrichtungen (HipHop, RnB, House, Pop) ausgeführt werden.

HipHop Tanz
Wichtig: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt (jeweils 15 Personen), bitte vorher ins Büro in den 1. Stock kommen und eine Teilnahmekarte abholen.
Die Teilnahmekarten können immer am jeweiligen Tag abgeholt werden. Eine Person kann höchstens zwei Karten (für Freund*in/Begleitung) abholen. Die Kurse sind derzeit stark nachgefragt. Daher empfehlen wir Euch frühzeitig eine Platzkarte zu sichern. Die Abholung der Karte ist ab 15:00 Uhr möglich.
Eine Vorab-Reservierung von Platzkarten ist nicht möglich.
Töpfern mit Anleitung

Alwine, eine Psychiaterin, hütet über die Osterferien das neubezogene Reihenhaus der Tochterfamilie in einer fremden Großstadt, allein, ohne ihren Partner. Sie erwartet qualvoll leere Tage. Doch unfreiwillig wird sie in die Konflikte der Nachbarn verwickelt und erfährt dabei nochmals ihre Lebendigkeit. Erinnerungsbilder aus ihrer persönlichen Vergangenheit von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart steigen auf und fügen sich arabeskenartig zusammen mit den verinnerlichten Mythen zu einer durchgehenden Melodie, ihr Leben wird dem Leser episodisch erfahrbar.
Es werden jedoch nicht nur die persönlichen Dramen der alternden Alwine erkundet, sondern auch die allgemeinen Fragen nach Identität, Vergänglichkeit und Schuld in der modernen Gesellschaft Europas. Besonders thematisiert werden die inneren psychischen Folgen von Krieg, heute wieder hochaktuell. Die Herausforderung, während der »Zeitenwende« mit der globalen Unsicherheit umgehen zu müssen und dennoch Zuversicht zu finden, spiegelt sich in der Erzählstruktur wider.
Dieser fesselnde Roman lädt den Leser ein, sich mit den universellen Themen des Lebens auseinanderzusetzen, während er Alwines transformative Reise der Selbstentdeckung durch Trauer und Hoffnung verfolgt.

Linde Unrein studierte Medizin, Philosophie und Pädagogik. Nach mehrjähriger Tätigkeit an der Psychiatrischen Klinik der Universität Würzburg, ließ sie sich als Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin nieder und ist als Lehrtherapeutin tätig. Seit 2008 ist sie durch Lesungen, Publikationen und Ausstellungen in der regionalen Kulturszene präsent.

Jan-Peter Itze, 1998 in Schweinfurt geboren, begann mit klassischem Klavier- und Gitarrenunterricht. Von 2016–22 studierte er Jazzpiano bei Tine Schneider und Bernhard Pichl, klassisches Klavier bei Armin Fuchs und Musiktheorie bei Almut Gatz an der Hochschule für Musik Würzburg. Derzeit studiert er Musikproduktion an der Königlichen Hochschule für Musik (KMH) in Stockholm.
Jan-Peter Itze ist als Musiker, Komponist und Produzent in verschiedenen Genres tätig. Seine aktuellen Projekte sind LEONIDA, sein Trio und sein Soloprojekt. Er komponiert auch Musik für Filme und Videospiele. In seiner Musik mischen sich Einflüsse aus zeitgenössischem Jazz, elektronischer Musik, Pop und Filmmusik. Zu seinen Auszeichnungen gehören der 1. Preis beim Steinway & Sons Klavierwettbewerb, der 2. Preis beim renommierten Burghauser Jazzpreis, sowie der Schweinfurter Kunstförderpreis.

Musikalisch-literarischer Abend mit Linde Unrein und Jan-Peter Itze
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Vergesst die altmodische Vorstellung einer herkömmlichen Rockband und taucht ein in die Welt von MOON SHOT: Zeitlose Musik, die genau in die Zeit passt, in der wir leben – ehrliche, rockige und große
Melodien zu tiefgehenden Themen.

So wie die Welt den Wahnsinn über uns ausschüttet, kann uns kein zwanzigjähriger Rockstar mit einer altmodischen Hotelzimmerzerstörung vor Sonnenaufgang noch schocken. Wir brauchen neue Wege, um uns von der verrückten Welt zu befreien, denn die alten Klischees sind nicht mehr relevant. Für MOON SHOT war von Anfang an klar, dass sie sich von der Musik mitreißen lassen. Anstelle des „fly high and burn Icarus“-artigen Lebensstils (den sie auch aus ihrer Vergangenheit kennen), gehen sie mit gesundem Menschenverstand an die Sache heran und schreiben den Rock’n’Roll-Traum in etwas Dauerhaftes um. Mit Melodien, die einen befreien.

Wo man früher posierte, geht es jetzt darum, seine Verbrennungen, Wunden und Zerbrechlichkeit zu zeigen. Ehrlich sein! Und dabei auch noch Spaß zu haben und berührende Power-Songs mit Melodien zu machen, die groß genug sind, um Brücken zwischen Planeten, Nationen, Ex-Geliebten oder entfremdeten Familienmitgliedern zu bauen.
Moon Shot
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch

Eine Märchen-Komödie von Gerhard Schreiner

Für drei Kinder gibt es nichts anderes als Fernsehen, Computerspielen oder im Internet surfen. Von Gesellschaftsspielen oder gar vom Lesen von Büchern halten sie überhaupt nichts. Ständig gibt es Streit mit den Eltern. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares. Märchenfiguren schlagen Alarm und haben Angst um ihre Zukunft. Gemeinsam mit Super Mario entführen sie die drei Kinder in die Märchenwelt. Was sie dort erfahren, wird ihr Leben verändern…

Super Mario rettet Frau Holle
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Studierende der Klasse Prof. Dominik Wagner
Kontrabassabend
Erleben Sie das Weingut und genießen Sie die Kombination von Wein und Speisen. Dazu begrüßen wir Sie mit einem Glas Sekt und starten zu einer Kellerführung. Anschließend erwartet Sie ein saisonales Degustationsmenü in vier Gängen. Die fünf Weine sind perfekt auf die Speisen abgestimmt und sorgen für ein einzigartiges Genusserlebnis.
Kulinarische Weinprobe
Auch wenn sich andere Romantiker wie Robert Schumann später noch eingehender mit dem Thomaskantor beschäftigt haben – Felix Mendelssohn Bartholdy gebührt die Ehre, am 11. März 1829 mit der ersten (Wieder-)Aufführung der dafür neu eingerichteten Matthäus-Passion die Renaissance der Vokalwerke Bachs eingeleitet zu haben. In diesem Konzert des Kammorchester Basel stehen sich beide Komponisten – Bach und sein noch junger Kollege an der Berliner Singakademie – freundlich gegenüber. Und Vilde Frangs Violine verschmilzt aufs Schönste mit Julia Doyles Sopran in ausgewählten Kantaten-Arien mit Solovioline.
Konzert des Kammerorchesters Basel

„Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins.

Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je.

Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!

Peer Gynt
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun?

Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden?

Er ist überfordert und zögert - umso mehr Überraschung läst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?
Die Niere

Gala-Konzert auf der Wartburg mit der Meininger Hofkapelle unter der Leitung von GMD Killian Farrell


Wie bereits im Juni 2023 geben sich Preisträger internationaler Wettbewerbe aus Frankreich, Kanada und Mexiko ganz in der Tradition des sagenumwobenen Sängerwettstreits auch 2025 wieder ein Stelldichein im Festsaal der Wartburg.

Am 2. Mai um 19.30 Uhr sind diese aufstrebenden Gesangstalente in einem Gala-Konzert mit der Meininger Hofkapelle unter der Leitung von GMD Killian Farrell zu erleben. Zuvor bekommen die Sänger aus Marmande, Montreal, Mexiko City und vom Pariser Konservatorium die Chance, mit Celine Dutilly, Vocal Coach des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und Professorin der Hochschule für Musik und Theater in München, sowie Alan Hamilton, Studienleiter der Staatsoper Stuttgart, intensiv an ihrem Repertoire zu arbeiten. Die Preisträger präsentieren ihr Können ebenfalls in einem Vorsingen vor Theaterintendanten und Castingdirektoren.

Im Festsaal der Wartburg erwartet Sie an diesem Abend ein musikalisches Feuerwerk junger Stimmen auf höchstem Niveau.

Sängerwettstreit 25 #2
Kulturboden in Hallstadt
Seven Shots

von Bastian Kraft
nach der Vorlage von Frank Wedekind

Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“?

Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums.

Lulu
Die Bundesfreiwilligendienstleistenden am Theater Schloss Maßbach gestalten jeweils einen Abend der »Besonderen Reihe«. Diese Veranstaltung wird inszeniert von unserer Regieassistentin Antonia Walter. Nach der Lesung im Intimen Theater wird es mit ihr ein Gespräch über den Bundesfreiwilligendienst, ihre Tätigkeit bei uns am Theater und ihre Inszenierung geben.

Ausgangspunkt für den Abend ist Kafkas »Vor dem Gesetz«. In dieser Parabel versucht ein Mann, Einlass bei einem Türhüter zu erlangen. Antonia Walter bezieht in ihrer Version auch andere Kafka-Texte mit ein und interessiert sich dabei besonders für den Druck durch die Gesellschaft.
Kafka (1883-1924) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Prager deutschen Literatur und der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine Texte schildern meist unergründlich bedrohliche Situationen und umkreisen die Absurdität der Bürokratie oder unauflöslich scheinende familiäre Verstrickungen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen »Der Prozess« und »Die Verwandlung«.
Die Entscheidung
eine Komödie von Eric Assous

Das packend feinsinnige Stück von Eric Assous - weltweit erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Autor - begeistert mit brilliantem Witz und überraschenden Wendungen: Louise und Alexandre lernen sich eines Abends kennen und verbringen eine Nacht miteinander.

Unverbindlich, wunderschön. Glück könnte so einfach sein, wären da nicht Ex-Partner, Träume, Wünsche, Pflichten. Die Liebe und das Leben zu zweit: Eine Gleichung, die mit zunehmender Lebenserfahrung seltener aufgeht, aber dieses Mal vielleicht doch!

Diese Hinreißende, französische Komödie hält ihre Zuschauer in Atem und bereitet ein hochkultiviertes Theatervergnügen.

Eric Assous - zweimaliger Gewinner des größten französischen Theaterpreises Prix Moliere - ist heute der meistgespielte französische Autor und nicht mehr aus dem internationalen Theaterleben wegzudenken. 2014 wurde er mit dem Großen Preis der Académie Francaise für sein dramatisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Er begeistert sein Publikum, weil er mit ganzem Herzen seine Heldinnen und Helden Liebt, die er erfindet.

Seine Komödien haben alles, was französische Komödien oftmals so einzigartig macht: eine unerwartete, raffinierte Handlung, brillanten Stil, kluge, niveauvolle Dialoge und ausgefeilten Wortwitz. Viele überraschende Wendungen und vor allem eine berührende, menschliche Tiefe halten die Zuschauer in Atem. Manche seiner Stücke erleben in Frankreich Spielserien mit über 500 Vorstellungen.

mit Carmen Wedel und Michel Schäfe
Glück
Seid dabei und erlebt die Fortsetzung unseres neuen Quiz-Formats am Neunerplatz! 
Neunerplatz Quiz

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was auf der Welt schön ist: 1.Eiscreme 2.Wasserschlachten 3.länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen 4.Die Farbe Gelb. Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest, dass die Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Auch nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht selbst über eigene Kinder nachdenkt.

Duncan McMillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental. Es ist sogar ein umwerfend komisches Stück und findet das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht.

All das Schöne
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Wie ein Wirbelwind fegt Lizzy über die Bühne, klettert rauf und runter, probiert alles Mögliche aus, um einfacher, schneller oder auch mal völlig unüblich von Ort zu Ort kommen. Mit kindlichem Pionier- und Entdeckergeist hat sie immer wieder neue Ideen, wie sie so richtig in Fahrt kommt. Ganz klar, dass Frau Habbel und Herr Babbel ihr zur Seite stehen. Frohgemut und unermüdlicher Spaß schon für die Kleinsten!
Lizzy in Fahrt
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung

Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.

 

Gramschatzer Wald (Rimpar) im Walderlebniszentrum

Mozart unterwegs mit dem Blauen Eumel

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Dichtung vom Komponisten


Halbszenische Aufführung auf der Wartburg in Eisenach
Kartenverkauf für die Vorstellungen ausschließlich: Info-Telefon 03691 250202 oder www.wartburg.de

Richard Wagner stellt das Thema der Liebesbindung eines Künstlers (Tannhäuser) zu irdischer (Venus) und himmlischer Liebe (Elisabeth) in den Mittelpunkt des dramatischen Geschehens.

Dem Leben an der Seite von Venus im Hör­selberg überdrüssig geworden, drängt der Minnesänger Tannhäuser zurück zur Erde. Hier trifft er auf Elisabeth, die Nichte des Landgrafen Hermann von Thüringen. Bei dem glanzvollen Fest zur Wiederkehr Tannhäusers stellt der Landgraf den Sängern die Aufgabe, das Wesen der Liebe zu ergründen. Während alle am Wettstreit Beteiligten sich für die hohe ideale Liebe einsetzen, erklärt Tannhäuser den sinnlichen Genuss zum wahren Wesen der Liebe. Er wird aus der mittelalterlichen Gesellschaft ausgeschlossen und findet auch durch eine Pil­ger­reise nach Rom keine Erlösung, die ihm erst durch den Tod Elisabeths zuteil wird.

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

Am Samstag, den 3. Mai 2025 treten die beiden Gospel-Rock-Pop Chöre Voices und Chorus in der Würzburger Musikhochschule auf. Der Reinerlös des Benefizkonzerts kommt „Forschung hilft“ zugute. Die Stiftung fördert
aussichtreiche onkologische Forschungsprojekte am Uniklinikum Würzburg.

Vorverkauf startet am 17. März 2025
Das Konzert findet am 3. Mai um 19:00 Uhr im großen Saal der HfM, Hofstallstraße 6-8, statt. Karten zu 18 Euro (ermäßigt 14 €) sind im Vorverkauf ab 17. März 2025 bei www.okticket.de oder im Weltladen in der Plattnerstraße 14 erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt 22 Euro (ermäßigt 18 Euro). Weitere Infos unter www.voices-wuerzburg.de und www.forschung-hilft.de

Chöre singen zugunsten der Stiftung „Forschung hilft“
Im November 1956 sind die Nachrichten von der brutalen und blutigen Niederschlagung des Ungarn-Aufstands über verschiedene Medienkanäle auch in der DDR angekommen. Die Schüler:innen der 12. Klasse der Oberschule in Storkow wollen sich politisch dazu verhalten und solidarisieren sich mit einer Schweigeminute während des Unterrichts mit den Aufständischen in Ungarn. Die DDR-Obrigkeit, die von diesem Vorfall erfährt, befindet: Dieser politische Ungehorsam muss verfolgt werden, die Anstifter sollen gefunden werden. Die Lehrer werden befragt, Schüler:innen verhört, Eltern werden unter Druck gesetzt, indem man ihnen die mitunter zukunftsvernichtenden Konsequenzen verdeutlicht, die der ganzen Familie bevorstehen, wenn man sich nicht kooperativ zeigt. Doch die Klasse hält zusammen, niemand wird als alleiniger „Rädelsführer“ benannt. Damit erhält die gesamte Klasse das Verbot, das Abitur in der DDR abzulegen. Um dieser Bestrafung zu entfliehen – und der ständigen Beobachtung durch die Staatssicherheit –, entscheiden sich die jungen Erwachsenen zu einem drastischen Schritt: Sie verlassen ihr Land, die DDR. Einzeln und in kleineren Gruppen fliehen sie nach West-Berlin und dann weiter nach Bensheim in der Bundesrepublik. Dorthin, wo das Abitur und die Freiheit auf sie warten. Dietrich Garstka, einer der Schüler der 12. Klasse von einst, hat die Ereignisse 50 Jahre danach in dokumentarischen Berichten veröffentlicht.
Das schweigende Klassenzimmer
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben…
»Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Der erste letzte Tag

Von Frank Behnke und Bettina Ostermeier


„Zwischen Dänemark und Prag liegt ein Land, das ich sehr mag. Doch warum reduziert man unsere Größe auf Würste und Klöße?“, fragt der Liedermacher Rainald Grebe in seiner musikalischen Satire auf Thüringen. Das Lachen über sich selbst ist Programm bei den „Thüringer Spezialitäten“, einem Liederabend, bei dem eine thüringische Fleischerei zum Dreh- und Angelpunkt für einen fleischbetonten musikalischen Abend wird. Doch hat die typische Fleischtheke noch eine Zukunft? Droht jetzt auch noch den Thüringer Spezialitäten das Aus? Ist die vegane Zeitenwende schon in Thüringen angekommen? Denn kein  Schwein ruft mich an, weit und breit ist kein Kunde mehr in Sicht! Der Metzgermeister schlachtet derweil das letzte Ferkel und will noch einmal so richtig die „Sau“ rauslassen. Die Fleischfachverkäuferinnen und Fleischfachverkäufer werfen ihre Schürzen ab, feiern eine letzte große Party und für einen langen Augenblick wird die Ladentheke zum schönsten Ort der Welt.
„Thüringer Spezialitäten“ ist ein launiger musikalischer Abend für Thüringerinnen und Thüringer, für Fleischfresser und auch alle anderen, den wir zusammen mit der Musikerin Bettina Ostermeier für unser Ensemble entwickeln. Es geht dabei natürlich um die Wurst und noch viel mehr, wie sollte es in Thüringen auch anders sein!

Thüringer Spezialitäten - Eine Revue

Schauspiel-Tanz-Performance von Miriam Haltmeier
Uraufführung


Die Theaterbühne als Ort der Auseinandersetzung: Hier lehnt sich eine Antigone gegen den Herrscher Kreon auf, hadert Hamlet mit einem politischen System oder kämpfen zwei Königinnen miteinander – was aber haben die Konflikte, die seit Jahrhunderten auf unseren Theaterbühnen gespielt werden, mit uns zu tun?
In ihrer Stückentwicklung untersucht Miriam Haltmeier mit Mitgliedern des Schauspielensembles und zwei Tänzerinnen und Tänzern auf spielerische Art unser soziales Miteinander und geht der Frage nach, was Gesellschaft bedeutet und wie sich diese durch das Begegnen der Einzelnen bildet – mit und trotz unterschiedlicher Ansichten und Prägungen. Welche Kräfte können durch dieses Miteinander freigesetzt werden, wann und wie bekommen wir Lust uns zu engagieren und mitzureden und wann wollen wir uns einfach zurückziehen? Sind wir uns alle unserer Möglichkeiten zur politischen Teilhabe bewusst – besonders in den gegenwärtigen Umbruchszeiten, in denen es immer wichtiger wird, die Demokratie zu schützen?
Mit der Sprache des Schauspiels und des Tanzes und mit Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen gestern, heute und auch morgen, soll dieser Abend Mut machen zu streiten und zu lieben, sich als Teil zu fühlen und vielleicht sogar an Wunder zu glauben.

Die Rückeroberung der Hoffnung
Konzerthalle in Bamberg
Martin Frank
Am 3.5. spielt der Münchner Rapper tiduz. bei uns! Support macht rrami aus Würzburg. Einlass 19:30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Eintritt gibt es an der Abendkasse ab 5 Euro. „Eigentlich könnt‘ ich glücklich sein“ – die erste Zeile auf tiduz.‘ neuem Release „Für die ewig müden Seelen“ setzt den Rahmen für das, was die Zuhörenden erwartet. Ungewohnt ruhige Klänge heißen uns in der neuen EP willkommen, während der Münchner Rapper über emotionale Taubheit, Erschöpfung, Vergänglichkeit und den andauernden Versuch, bei sich selbst anzukommen, reflektiert. Doch die Ruhe verflüchtigt sich schnell – tiduz. und Ikarus liefern bei ihrem zweiten gemeinsamen Release die konsequente Weiterentwicklung des Erstlingswerks „Mannequin“: Harte, treibende Drums, hohe BPM-Zahlen, verzerrte Synthesizer und variable Songstrukturen mit markanten Drops machen das einzigartige Genre aus, das tiduz. selbst „Melodic-Post-Rap“ nennt. tiduz. rappt für die ewig müden Seelen – und damit in erster Linie für seine eigene. Nostalgische Blicke in frühere Zeiten, ungesunde Vergleiche mit anderen, Müdigkeit statt Wut, die Suche nach Sicherheit und einem Ort, der sich nach zuhause anfühlt – er nennt das „typische Ü30-Gefühle“. Die unverschlüsselten und konkret formulierten Texte des Rappers verzichten darauf, eine Mauer aus Metaphern und Umschreibungen aufzubauen. So fällt es leicht, sich im Gesagten wiederzufinden, wenn tiduz. über vergangene Beziehungen und Freundschaften, die endlose Suche nach Zufriedenheit oder sein problematisches Verhältnis zum Internet spricht.
tiduz. Support: rrami

TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL.

TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig.

„Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.)

Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. 

Till Till Till
nach dem Roman von Karsten Dusse

Es läuft nicht gut für Björn Diemel. Er ist Anwalt, der sich in seinem beruflichen Alltag bis zur Selbstaufgabe um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität kümmert. Nun wird er von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeitsseminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen.
Was er dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um - und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit.

Drei Darsteller:innen in neunzehn Rollen sind höchst achtsam dabei, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben.
Achtsam morden
Eine eindrucksvolle Lesung aus dem Tagebuch von Anna Haag mit Thomas Straus.
Denken ist heute überhaupt nicht mehr Mode
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes

2 Tage – 2 Locations – 2 Floors

Kommt am 03.05. zu uns in die Posthalle und feiert gemeinsam mit uns auf 2 Floors:
Floor 1:
The Black Parade mit DJ Gino & DJ Death by Disco
>> Emo, Pop Punk, Metalcore <<
Floor 2:
Safe the Core mit DJane Thefoxandthesquirrel & DJ Fränk
>> Punk, Hardcore, Skatepunk <<


02.05 Laby:
Floor 1:
Friday Night Rock x Once More With Feelings mit DJ Gino & DJ Death by Disco
>> Nu Metal, Emocore, Rock <<
Floor 2:
Krach am Bach mit DJ Fränk
>> Punkrock, Glamrock, Undergroundsounds <<

Core Collision
4

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai lädt das Fränkische Freilandmuseum Fladungen zu einem besonderen Aktionstag ein. Es werden Führungen, Vorführungen und Mitmachprogramme angeboten:

Schmieden, Backen, Getreide mahlen, Bauen mit Lehm, Buttern und Schul-Unterricht wie vor 100 Jahren.

Es gibt im Museum Mitmachstationen und für den Museumsrundgang einen kostenlosen Audio- und Mediaguide für das eigene Smartphone. Diesen lädt man kostenlos mit der App Hearonymus herunter. Er ist verfügbar in Leichter Sprache, Audiodeskription, Gebärdensprache, Deutsch und Englisch.

Für das leibliche Wohl wird im Museumswirtshaus und an verschiedenen Verköstigungsständen gesorgt.

Inklusion erleben - Workshops und Führungen für alle Sinne

Vorgestellt wird das Instrument Flöte
ab 4 Jahren


Der „Notentanz im Rautenkranz“ ist als unterhaltsame, kurzweilige Instrumentenvorstellung gedacht, bei der jedes Mal andere Instrumente im Mittelpunkt stehen. Kombiniert wird der Klang der Instrumente und Noten mit dem Erzählen einer passenden Geschichte. Bei ca. 35 Minuten Spieldauer erklingen laute und leise Töne, lange und kurze. Die Macher laden in den Rautenkranz ein, um in kleiner Form Kinder mit klassischen Melodien vertraut zu machen. In dieser Ausgabe des Notentanzes trifft die Schauspielerin Anja Lenßen auf den Soloflötisten der Meininger Hofkapelle, Ekkehard Hauenstein.

1. Notentanz im Rautenkranz
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch

Wir verbinden Gaumen- und Ohrenkitzel. Gönnen Sie sich einen gemütlichen Sonntagvormittag im "Sommerhaus«. Vom Büffet gestärkt dürfen Sie einfach die Augen schließen und Brigitte Obermeier zuhören. 

die Ihnen jeden Monat ein Lieblingsbuch vorstellt.

Lesebrunch
Wie ein Wirbelwind fegt Lizzy über die Bühne, klettert rauf und runter, probiert alles Mögliche aus, um einfacher, schneller oder auch mal völlig unüblich von Ort zu Ort kommen. Mit kindlichem Pionier- und Entdeckergeist hat sie immer wieder neue Ideen, wie sie so richtig in Fahrt kommt. Ganz klar, dass Frau Habbel und Herr Babbel ihr zur Seite stehen. Frohgemut und unermüdlicher Spaß schon für die Kleinsten!
Lizzy in Fahrt

Theaterexpedition mit der Theatermaus
ab 4 Jahren


Die kleine Theatermaus, Liebling unseres jüngsten Publikums, lebt im Staatstheater Meiningen. Kinder und Familien können in verschiedenen Episoden ihre Abenteuer miterleben. Mit den Augen einer Maus blickt man hinter die Kulissen des Theaters und lernt mit ihr und dem Mäuseexpertenteam das Theater kennen.


Der Eintritt beträgt 3 €, davon geht 1 € an das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt.

Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Reservierung  der Karten ausdrücklich empfohlen. Reservierte Karten müssen bis 30 Minuten vor Beginn an der Theaterkasse abgeholt werden.

Abenteuer mit der Maus
Die anstehende Schauspiel-Premiere „Ein Sommernachtstraum“ stellen wir Ihnen im Rahmen einer Matinee vor. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Dramaturgie und Regieteam Wissenswertes über Mitwirkende und Inszenierungen zu erfahren, und lassen Sie Ihre Neugier auf das Ergebnis wecken.
Matinee: Ein Sommernachtstraum

des Tonkünstler-Orchesters Bad Neustadt a. d. S.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, die Platzwahl ebenso. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Am 4. Mai 2025 um 11.15 Uhr stellt sich das neue begründete Tonkünstler-Orchester Bad Neustadt a. d. Saale mit einem Matineekonzert im Konzertsaal „Johannes Brahms“ im Schloss Elisabethenburg in Meiningen dem Publikum vor. Solistin des Konzerts ist Samira Spiegel. Auf dem Programm stehen Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und die Serenade in E-Dur von Dvořák. Das Tonkünstler-Orchester Bad Neustadt a. d. S. wurde gegründet durch Sebastian Kerber (Arzt) Mathias Wiedemann (Journalist und Cellist) sowie Susanna Mette (Violinistin und Bratschistin). Das Orchester besteht aus Studierenden der Musikhochschule München, Berufsmusikern, Schulmusikern und ambitionierten Amateuren.

Die Solistin Samira Spiegel begann als Vierjährige mit dem Klavier-, zwei Jahre später mit dem Geigenspiel. Schon früh war sie mit beiden Instrumenten Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten. So erhielt sie als Pianistin unter anderem den Steinway-Förderpreis. Als Geigerin erreichte sie unter anderem Platz 3 beim Young Paganini Wettbewerb in Polen sowie den 1. Platz beim Louis Spohr-Wettbewerb in Kassel. Ihr Masterstudium schloß sie in den Instrumenten Piano und Violine mit der Bestnote 1,0 ab. Sie wurde 2013 in die Studienstiftung des Deutschen Volkes und in die Stiftung Yehudi Menuhin Live Music aufgenommen.

Einer der Gründer des neuen Orchesters, Prof. Dr. med. Sebastian Kerber vom Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt, ist dem Staatstheater Meiningen seit vielen Jahren eng verbunden in einer Kooperation, die eine besondere Gesundheitsfürsorge am Staatstheater Meiningen ermöglicht.

Matineekonzert
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung

Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.

 

in Iphofen Weinberge Weingut Hans Wirsching

Mozart unterwegs mit dem Blauen Eumel
„Steinzeit“
Sonntagsspaziergang
Liebe Kleidertauschgemeinde, allerhöchste Zeit wird es für einen Frühlings-Kleidertausch. Also packt eure schönsten Teile ein, die ihr selbst nicht mehr tragt und bringt sie mit zum Tausch im Mai. Da lohnt sich doch mal wieder ein ausführlicher Blick in den Kleiderschrank - ob gepunktet, ob kariert, wir freuen uns auf euch! So gehts: Nehmt bis zu 10 Teile eurer gut erhaltenen und gewaschenen Kleidung mit, gebt sie am Eingang ab und stöbert im gemütlichen Ambiente der Kellerperle, oder bei gutem Wetter draußen im Hof. Hier findet ihr neben Klamotten auch Schuhe, Schals, Accessoires und Schmuck. Mitnehmen dürft ihr so viel, wie ihr wollt. Wenn ihr nichts mitbringt ist das auch völlig in Ordnung. Der Eintritt ist wie immer kostenlos. Wir freuen uns über eine Spende. Kämpft mit uns stilvoll gegen Verschwendung!
Kleidertausch statt Kaufrausch
Jean-Philippe Rameau löste mit seiner Oper „Castor et Pollux“ seit der Uraufführung 1735 eine Welle der Begeisterung aus. Bis heute wird dieses Meisterwerk französischer Barockmusik auf der ganzen Welt aufgeführt. Rameaus Librettist Pierre Joseph Bernard griff auf die mythologische Geschichte der beiden Brüder Castor und Pollux zurück, ging aber frei mit dem Stoff um.
Die Handlung spielt in Sparta, die gemeinsam von Castor und Pollux regiert wird. Castor ist sterblich, während der von Jupiter gezeugte Pollux unsterblich ist. Beide sind in die gleiche Frau Télaïre, verliebt. Sie selbst gibt Castor den Vorzug und Pollux ist eigentlich Télaïres unglücklicher Schwester Phébé versprochen. In einem Krieg mit den Nachbarn wird Castor ermordet. Pollux bittet auf Drängen Télaïres seinen Vater Jupiter, den Bruder aus der Unterwelt zu befreien. Doch um Castor wieder mit Télaïre zu vereinen, müsste Pollux Castors Platz in der Unterwelt einnehmen. Pollux‘ Kampf zwischen seiner Loyalität zu Castor und seinem Verlangen nach Télaïre zerreißt ihn.
Die Verknüpfung von Öffentlichem und Privaten trägt Rameau mit großflächigen Tableaus und farbigen Klang- und Bühneneffekten Rechnung. Kampf- und Unterweltsszenen, Visionen von Göttern und Sternen, Liebesklagen oder die Illustration von Naturereignissen sind überaus abwechslungsreich instrumentiert.
Die Meininger Erstaufführung dieser Oper verantworten Dirigent Christopher Moulds, der auf der ganzen Welt als Spezialist für die Barock-Oper gefragt ist, die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Adriana Altaras, die Erfolgs-TV-Serien spielt und viele Bestseller geschrieben hat und der Star-Bildhauer Tony Cragg, dessen Skulpturen seit mehr als 45 Jahren in vielen Städten rund um den Erdball ausgestellt werden.
Castor et Pollux
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.

Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird.

Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt.

Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise.

Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet.
Grimms Reisen
Berlin, Dezember 1927: Harry Frommermann verfügt über keinerlei akademische Gesangs- oder Musikausbildung, aber er ist ein großer Fan des amerikanischen Vokalquartetts The Revelers. Nun sucht er Berufssänger für ein eigenes Ensemble. Auf seine Annonce meldet sich, neben 70 anderen arbeitslosen Männern, auch Robert Biberti, der nicht nur eine außergewöhnliche Bassstimme besitzt, sondern ebenfalls glühender Anhänger der The Revelers ist. Wenige Tage später bringt Biberti seine zwei Chorkollegen Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit und einer der beiden wiederum den Pianisten Erwin Bootz. Dazu gesellt sich als zweiter Tenor zunächst Walter Nußbaum, der jedoch bald durch Erich Collin ersetzt wird. Der Rest ist Geschichte: Die Gründung der Comedian Harmonists, der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schließlich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe.
Die Comedian Harmonists

Oper von Jean-Philippe Rameau
nach einem Libretto von Pierre-Joseph Bernard
Fassung von Jens Neundorff von Enzberg

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Jean-Philippe Rameau löste mit seiner Oper „Castor et Pollux“ seit der Uraufführung 1735 eine Welle der Begeisterung aus. Bis heute wird dieses Meisterwerk französischer Barockmusik auf der ganzen Welt aufgeführt. Rameaus Librettist Pierre Joseph Bernard griff auf die mythologische Geschichte der beiden Brüder Castor und Pollux zurück, ging aber frei mit dem Stoff um.
Die Handlung spielt in Sparta, die gemeinsam von Castor und Pollux regiert wird. Castor ist sterblich, während der von Jupiter gezeugte Pollux unsterblich ist. Beide sind in die gleiche Frau Télaïre, verliebt. Sie selbst gibt Castor den Vorzug und Pollux ist eigentlich Télaïres unglücklicher Schwester Phébé versprochen. In einem Krieg mit den Nachbarn wird Castor ermordet. Pollux bittet auf Drängen Télaïres seinen Vater Jupiter, den Bruder aus der Unterwelt zu befreien. Doch um Castor wieder mit Télaïre zu vereinen, müsste Pollux Castors Platz in der Unterwelt einnehmen. Pollux‘ Kampf zwischen seiner Loyalität zu Castor und seinem Verlangen nach Télaïre zerreißt ihn.
Die Verknüpfung von Öffentlichem und Privaten trägt Rameau mit großflächigen Tableaus und farbigen Klang- und Bühneneffekten Rechnung. Kampf- und Unterweltsszenen, Visionen von Göttern und Sternen, Liebesklagen oder die Illustration von Naturereignissen sind überaus abwechslungsreich instrumentiert.
Die Meininger Erstaufführung dieser Oper verantworten Dirigent Christopher Moulds, der auf der ganzen Welt als Spezialist für die Barock-Oper gefragt ist, die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Adriana Altaras, die Erfolgs-TV-Serien spielt und viele Bestseller geschrieben hat und der Star-Bildhauer Tony Cragg, dessen Skulpturen seit mehr als 45 Jahren in vielen Städten rund um den Erdball ausgestellt werden.

Castor et Pollux
H Großer Saal, Eintritt: ab 24 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
CHILDREN! – Hiyoli Togawa, Viola; Kiveli Dörken, Klavier
Meisterkonzert der Musikalischen Akademie
Kulturboden in Hallstadt
Udo – Ein ehrenwerter Abend

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was auf der Welt schön ist: 1.Eiscreme 2.Wasserschlachten 3.länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen 4.Die Farbe Gelb. Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest, dass die Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Auch nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht selbst über eigene Kinder nachdenkt.

Duncan McMillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental. Es ist sogar ein umwerfend komisches Stück und findet das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht.

All das Schöne

von Bastian Kraft
nach der Vorlage von Frank Wedekind

Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“?

Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums.

Lulu
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben…
»Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Der erste letzte Tag
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes

Die „Geschichte vom Soldaten“ ist ein in szenischen Bildern komponiertes Werk des jungen Igor Stravinsky.
Es gilt als ein Schlüsselwerk des europäischen Expressionismus, eine genuine Verbindung von Musik und Sprechtheater.
Aufgeführt wird es in einer eigenen und einzigartigen Triofassung mit Schauspieler.
Der Schauspieler Gerald Friese setzt den Text eindrucksvoll für Augen und Ohren um. Stravinsky orientiert sich an vertrauten musikalischen Alltagsformen wie Marsch, Tango, Walzer, Ragtime und Choral.

Dieses Werk besticht durch absolute Genialität der musikalischen Komposition und erzählt eine Geschichte, die bis heute größte Aktualität besitzt.
Neben dem Werk von Strawinsky erklingt noch Astor Piazollas „Primavera Portena“ aus „Vier Jahreszeiten“ für Violine, Klarinette und Klavier.

Sayaka Schmuck – Klarinette
Lisa Schumann – Violine
Benyamin Nuss – Klavier
Gerald Friese – Schauspieler

Geschichte vom Soldaten
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung

Ihr liebt es, euch überraschen zu lassen? Dann seid ihr hier genau richtig!
Als Zuschauende erlebt ihr einen Abend voller unerwarteter Wendungen, kreativer Höchstleistungen und jeder Menge Humor. 6 Präsentierende im Line Up sorgen für grandiose Unterhaltung, ob absurde Business-Pläne, skurrile Wissenschaftstheorien oder völlig sinnfreie Diashows – bei PowerPoint-Karaoke wird jede Präsentation zur Show! Gezogen wird eine zufällige Präsentation die gehalten wird, ohne das Thema vorher zu kennen. Spontan, überzeugend und mit vollem Einsatz! Wer das Publikum begeistert, kämpft sich ins Finale und hat die Chance, einmal den heiss begehrten Wanderpokal in den Händen halten zu dürfen und die Gastgeschenke des Publikums mit nach Hause zu nehmen. Also nehmt fleißig Sachen mit die ihr verschenken wollt.

Ihr wollt selbst auf die Bühne?
Dann sichert euch eine Wildcard! 4 spontane Präsentierende haben die Chance über die offene Liste, sich dem Wettbewerb zu stellen – allein oder im (Zweier-)Team.  Bei mehr als 4 Interessierten wird vor Ort ausgelost.

Ihr wollt eine Wildcard? Dann meldet euch vorab unter info@tack-events.com, auf Insta @powerpoint_karaoke_wuerzburg oder spontan vor Ort!

Was euch erwartet:
» Lachanfälle garantiert
» 6 gebuchte Präsentierende + 4 Wildcard-Plätze für spontane Held*innen
» Ein mitreißendes Publikum und jede Menge Improvisation
» Eine unvergessliche Atmosphäre

LineUp:
» Rune Vollbehr // @poetryrune
» Emm Weyrauch // @emmweyrauch
» Darryl Kiermeier // @darryl.kiermeier
» Johannes Keller // @johanneskeller24
» Franzi Wirth // @franzi.on.stage
» Pauline Fueg // @pauline.fueg

Musik:
Lovely Weirdo // @lovely.lovely.weirdo

Moderation:
Talia Klenk wird euch durch den Abend begleiten. // @taliaklenk

SOLI-Ticket: Es besteht die Möglichkeit Soli-Tickets zu kaufen. Was bedeutet das? Ihr kauft ein zusätzliches zweites Ticket, dieses wird an der Kasse hinterlegt für alle die es sich aktuell nicht leisten können. Die Person kann an die Kasse kommen und sagen: „Ich hätte gerne ein Soli-Ticket“ Wir fragen nicht nach Nachweisen, sondern vertrauen auf Ehrlichkeit. Wir finden Kultur sollte für alle sein, unterstütze uns bei unserer Vision und kaufe ein SOLI-Ticket.

PowerPoint-Karaoke
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Studierende der Klassen Prof. Christoph Eß & Fabian Borchers
Hornabend

nach Georg Büchner
Fassung von Gabriela Gillert
ab 14 Jahren


Liebe. Hass. Verzweiflung. Büchners selbstzerstörerisches Seelen-Fragment, das er im Alter von nur 21 Jahren schrieb, ist viel mehr als ein Schrei nach Liebe. Es ist ein Schrei gegen den Druck der Welt und ein Aufschrei einer ganzen Generation gegen eine Gesellschaft, die so viel von einem erwartet, dass man nur verlieren kann.
Im Fokus der Meininger Inszenierung steht nur er: Woyzeck. Ein junger Mann, lebendig, rebellisch, voller Träume. Er wäre gerne ein Teil von dieser Welt, will mitschwimmen im Strom der Zeit, und rennt dabei von einem Job zum nächsten. Und er ist verliebt: in Marie. Ihr würde er gerne etwas bieten, ihr seine Welt zu Füßen legen. Dann wird er auch noch Vater. Jetzt muss er schneller rennen. Wird ein Getriebener vom bürgerlichen Leben. Schnell merkt er, dass er nicht noch schneller rennen kann. Merkt, dass nicht dazugehört, wer kein Geld hat und dass man Armut nicht entkommen kann. Er schreit – aber keiner hört ihn. Auch Marie nicht, sie hat nur noch Augen für einen anderen. Und Woyzeck beginnt vor Eifersucht zu rasen. Er erdrückt seine Gefühle, verliert sich selbst und seine Liebe. Wenn man alles ausgelöscht hat, wer ist man dann noch? Er wird zum Verlierer, zum Täter und am Ende bleibt ihm nur ein emotionaler Amoklauf in den eigenen Abgrund.
Mit „Woyzeck“ schrieb Büchner ein sozialrevolutionäres Plädoyer für die Würde des Menschen mit der großen Hoffnung auf ein Recht auf freie Selbstbestimmung.

Woyzeck
Es gibt jeden zweiten Montag einen Überraschungsfilm zum Monatsmotto. Hochglanz, Independent wie auch Vintage-Kult können dabei sein. Film in Orginalfassung mit Untertiteln Snacks gegen Spende. Getränke gegen Bargeld.
Perlenkino
6

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU

Vorgestellt wird das Instrument Flöte
ab 4 Jahren


Der „Notentanz im Rautenkranz“ ist als unterhaltsame, kurzweilige Instrumentenvorstellung gedacht, bei der jedes Mal andere Instrumente im Mittelpunkt stehen. Kombiniert wird der Klang der Instrumente und Noten mit dem Erzählen einer passenden Geschichte. Bei ca. 35 Minuten Spieldauer erklingen laute und leise Töne, lange und kurze. Die Macher laden in den Rautenkranz ein, um in kleiner Form Kinder mit klassischen Melodien vertraut zu machen. In dieser Ausgabe des Notentanzes trifft die Schauspielerin Anja Lenßen auf den Soloflötisten der Meininger Hofkapelle, Ekkehard Hauenstein.

1. Notentanz im Rautenkranz
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und ist darüber hinaus ein geschickter Kartenspieler, der Täuschungsmanöver beherrscht wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?

Lena Hach veröffentlichte 2023 mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut.
Was Wanda will
Wichtig: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt (jeweils 15 Personen), bitte vorher ins Büro in den 1. Stock kommen und eine Teilnahmekarte abholen.
Die Teilnahmekarten können immer am jeweiligen Tag abgeholt werden. Eine Person kann höchstens zwei Karten (für Freund*in/Begleitung) abholen. Die Kurse sind derzeit stark nachgefragt. Daher empfehlen wir Euch frühzeitig eine Platzkarte zu sichern. Die Abholung der Karte ist ab 15:00 Uhr möglich.
Eine Vorab-Reservierung von Platzkarten ist nicht möglich.
Töpfern mit Anleitung

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt; um Voranmeldung bei der Dominfo wird gebeten.

Erleben Sie eine musikalische Führung durch die klangliche Vielfalt der Klais-Orgel des Würzburger Kiliansdoms am Dienstag, 6. Mai von 18.00–19.30 Uhr.

Die Führung blickt zurück auf die Geschichte der Orgeln im Kiliansdom, erläutert und zeigt die aktuelle Orgel und wird dabei klangvoll vom Organisten demonstriert. Ein musikalisches Erlebnis und wahrer Klanggenuss! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Teilnahme kostet pro Person 10,00 €. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Tickets sowie nähere Informationen erhalten Sie bei der Dominfo am Domvorplatz:

Domstraße 40
Telefon 0931 38662900
E-Mail: information.dom@bistum-wuerzburg.de

Um Voranmeldung wird gebeten. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr an der Infotheke im Dom (nahe des Hauptportals). Als Referent begrüßt Sie Organist Sven Geier.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein späterer Einlass aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich ist. Die Führungen sind leider nicht barrierefrei möglich; der Aufstieg zur Empore beinhaltet Treppenstufen.

Öffentliche Orgelführung im Kiliansdom
Nachdem im Jahr 2024 fast 39.000 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer in acht europäischen Ländern Zeugen der außergewöhnlichen Fähigkeiten der Shaolin-Mönche wurden, kehrt das Phänomen im Jahr 2025 zurück und wird in 24 deutschen Städten erneut die Magie des Shaolin Kung Fu lebendig werden lassen. Diese Rückkehr ist nicht nur eine Fortsetzung ihres bemerkenswerten Erbes, sondern auch eine Gelegenheit, die Geschichte und die beeindruckenden Fähigkeiten der Shaolin-Mönche erneut hautnah zu erleben. Unter der Leitung eines Altmeisters präsentierten die Mönche während ihrer Jubiläumstour 2024 eine fesselnde Kombination aus Körperkunst, traditionellem Waffenkampf und tief verwurzelter Zen-Philosophie. Die Tour 2025 wird diese Tradition fortsetzen und dabei an die großartige Resonanz der vergangenen Jahre anknüpfen. 
 
CCW
 
Die Mönche des Shaolin Kung Fu - Die spektakuläre Show
B Theater, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Bands, Combos & Ensembles der Jazzabteilung der HfM Würzburg
Würzburger Jazznacht
„Weiße Rose“ ist der Name jener mutigen Widerstandsgruppe gegen die NS-Diktatur, die sich ab Juni 1942 in München um den Freundeskreis der Geschwister Hans und Sophie Scholl formierte. Die Mitglieder und Unterstützer der Gruppe appellierten aus humanistischen Motiven an die Verantwortung jedes Einzelnen für Freiheit und Gerechtigkeit. Im Februar 1943 enttarnt, wurden sieben Mitglieder der Gruppe zum Tode verurteilt und hingerichtet, unter ihnen Hans und Sophie Scholl. Die Oper zeichnet in dramatisch-visionären Bildern zentrale Lebensstationen, etwa Erinnerungen an Kriegserlebnisse oder die Angst Sophies vor dem Abtransport der Kinder, nach. Im Kontrast dazu stehen monologische Passagen, in denen die Protagonisten über ihre eigene Situation und die Konsequenzen ihres Handelns reflektieren.

Udo Zimmermann, 1943 in Dresden geboren und dort 2021 auch gestorben, zählte zu den zentralen Musikerpersönlichkeiten der DDR und zudem zu den wenigen, deren Werke sich auch nach dem Fall der Mauer weiterhin in Ost- wie Westdeutschland behaupten konnten. Mit der zuerst 1967 uraufgeführten, 1984/85 gemeinsam mit Wolfgang Willaschek grundlegend überarbeiteten und neu gefassten Kammeroper Weiße Rose schuf Zimmermann eines der meistgespielten Werke des zeitgenössischen Musiktheaters. Durch geschickt verwobene Motive und Texte werden die inneren Konflikte, die Entscheidungen und die Taten der Protagonisten auf der Bühne lebendig. Der Spannungsbogen führt von Hoffnung und Idealismus hinüber zu Verzweiflung und Todesangst.
Weiße Rose
Das »Pubquiz« in der Kulturvilla Museum Otto Schäfer

Einmal im Monat heißt es: Quiz-Night im Museum! Eine Kooperation zwischen dem Theater der Stadt Schweinfurt und dem Museum Otto Schäfer. Aufgebaut wie ein Englisches Kneipenquiz, moderieren sich Museumsdirektor Jan Soldin und Theaterintendant Dr. phil. Christof Wahlefeld durch die Tiefen und Untiefen des Wissens der Welt. Ein Abend voller Ratespaß, Gruppendynamik und Schwarmintelligenz. Kommen Sie – mit Voranmeldung – vorbei in Schweinfurts grooviger Kulturvilla und quizzen Sie von ganzem Herzen mit!

Schweinfurter Quiz-Night
Tanztheater von Peter Breuer mit dem Europaballett St. Pölten

Der auch dem Schweinfurter Publikum bestens vertraute Salzburger Choreograf Peter Breuer ist mit seinen Ballettabenden ein packender Erzähler großer Themen. So nimmt er sich auch in seinem Doppelwerk »Carmen / Boléro« wieder zutiefst Menschliches und Berührendes vor.
»Carmen« ist Kunst- und Kultfigur zugleich. In ihr vereinen sich die Träume von Freiheit, Abenteuer, Leidenschaft und vom ungezügelten Eros, der zugleich immer mit dem Tode tanzt. Sie ist eine Projektionsfläche und tut alles dafür, dass das so bleibt. Breuer hat, ausgehend von der Novelle, ein packendes Handlungsballett geschaffen. Dabei verbindet er die Geschichte Prosper Mérimées und die »Carmen Suite« von Rodion Shchedrin mit der Musik von Radio Tarifa. Den fulminanten zweiten Teil
dieses Abends bildet dann das Finale aus seinem »Boléro«, basierend auf Schnitzlers Novelle »Der Reigen«. Mit einer besonderen Leidenschaft, wie sie nur der Tanz zu vermitteln vermag, zeigt diese Choreografie die verschiedenen Facetten menschlicher Beziehungen.
Das Europaballett gilt als wichtige Talentschmiede für junge Tänzer aus aller Welt und tritt regelmäßig weltweit auf. Zum Konzept gehört die Zusammenarbeit mit internationalen Größen der Tanzszene. Neben Renato Zanella sind Peter Breuer und Artur Kolmakov als ständige Choreografen tätig.
Carmen / Boléro

Carla Mittmann, einst hoffnungsfrohe Philosophiestudentin, hat ihr Leben in der Serviceabteilung einer Möbelfirma geparkt. Nebenher betreibt sie aus Spaß eine Horoskop-Website. Der Zuverdienst ist lukrativ, der Schicksalsglaube aber liegt ihr fern. Doch dann steht ein Schuhkarton mit zehntausend Dollar von einem anonymen Absender vor ihrer Tür.

Sie ergreift die Chance, setzt alles auf eine Karte, steigt in großem Stil ins Astrobusiness ein – und da ist er endlich, der Erfolg. Schnell wird sie zur gefragten Starastrologin und bewegt sich in höchsten gesellschaftlichen Sphären, bis sie sich plötzlich nicht mehr sicher ist: Lenkt sie die Sterne oder lenken die Sterne sie? Ein brillanter, scharfsinniger Roman über die Lust der Verführung und die Sehnsucht nach kosmischer Ordnung in Zeiten der Krise.

Katja Kullmann lebt als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Für den Bestseller „Generation Ally. Warum es heute so kompliziert ist, eine Frau zu sein“ erhielt sie 2003 den Deutschen Bücherpreis. Zuletzt erschien 2022 der viel beachtete Titel „Die Singuläre Frau“.

Katja Kullmann: "Stars"

...für gerade Eingestiegene und interessierte Fortgeschrittene

Dieser Kurs ist für alle, die schon mal Impro- oder Theaterluft geschnuppert haben und jetzt mehr davon wollen. Aufbauend auf den Grundlagen finden wir heraus, was das Improspektrum alles zu bieten hat.
Am letzten Dienstag im Monat findet statt der offenen Probe der Improtheaterwettstreit "MaestroTM"  statt, bei welchem vor der Show ein Workshop angeboten wird.

Offene angeleitete Improtheaterprobe
"Ich musste in drei Minuten auf die Bühne und wusste nicht, welches Stück wir spielen!" Das ist das täglich Abendbrot des Improvisationstheaterensembles Ernst von Leben. Die freiberuflichen Performer und Musiker aus Bamberg treten "unvorbereitet" vor Publikum. In Formaten wie "Theaterjazz", "Wunschkonzert" oder dem Krimi "Tarte D'Ort!" verbinden sich Schauspiel, Musik und Text: niemand weiß, was passiert - manches ist tragisch, manches heiter, langsam, kurzweilig, blöd- oder tiefsinnig, absurd oder ernst. Was auch kommt, der Ernst nimmt es mit Humor!
Impro-Theater

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
7

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch

Puppenspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
ab 6 Jahren


Der kleine Prinz lebt allein auf einem kleinen Planeten mit drei Vulkanen und einer besonders empfindlichen Blume. Als er an der Liebe der Blume zu zweifeln beginnt, begibt er sich auf eine Reise. Sein Streifzug führt ihn schließlich auch auf die Erde, in die Wüste Sahara. Dort trifft er auf einen mit seinem Flugzeug abgestürzten Piloten, mit dem er Freundschaft schließt. Der kleine Prinz berichtet dem Gefährten von seiner Expedition – über Freundschaft, Liebe und Fernweh.

Ein mit Live-Harfenmusik untermaltes poetisches Plädoyer für Zusammengehörigkeit und Menschlichkeit.

Der kleine Prinz

Stückentwicklung zum Thema Künstliche Intelligenz
Text von Hannah Dübgen in Zusammenarbeit mit Tobias Frühauf und Philipp Wolpert
nach dem Experiment „KI_OE“
ab 12 Jahren


Eine Künstliche Intelligenz (KI) als Lehrer wäre unterhaltsamer, schlauer und auch durchaus attraktiver. Vor allem hätten sie viel mehr Zeit für schönere Dinge, denn die Vermittlung von Wissen „könne doch heute wesentlich zeitgeringer er folgen“. Die Schüler beginnen, einen neuen Lehrer, einen Educator zu entwickeln – ihren Educator. Ihre Versuchsanordnung nennen sie „KI_OE“, kurz für: „Kill Old Education“. Der Educator funktioniert wie ein klassischer Chatbot. Während die Schüler ihn auf komplexe Formen der Kommunikation trainieren, übernimmt die KI seine Weiterentwicklung in der lückenhaften Wissensdatenbank. Die Schüler können sich über Kameras und Mikrofone im Klassenzimmer mit dem Chatbot verbinden und über Geräusche und Temperaturen auch ihre Gefühle übermitteln. Und am Ende steht er da: der neue Educator ...
Grundlage für die Stückentwicklung ist das Experiment „KI_OE“, das an zwei Schulen in Meiningen durchgeführt wird. Die Entwicklung eines eigenen KI-Systems wird mit theatralen Mitteln aufgegriffen.

Hey Siri, kill me!
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik
H Kleiner Saal, Eintritt frei
Studierende der Klasse Prof. Timothy Hepburn
Jazz-Posaunenabend

Wie kann dort, wo unüberwindbare Gegensätze aufeinandertreffen, eine besondere Freundschaft entstehen?

In ihrem neuesten Roman „Pi mal Daumen“ (2024) geht die renommierte Autorin und diesjährige Bamberger Poetikprofessorin Alina Bronsky dieser Frage nach. Im Rahmen der Eröffnung der Poetikprofessur, die die Otto-Friedrich-Universität Bamberg 2025 erstmals in Kooperation mit der Stadt Bamberg veranstaltet, ist Bronsky für eine Lesung aus dem Roman zu Gast im ETA Hoffmann Theater.

Das Werk wurde unter anderem als „Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024“ ausgezeichnet und erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem hochbegabten 16-jährigen Oscar und der 53-jährigen Moni, die sich heimlich den Traum vom Mathestudium erfüllen möchte.

Im Gespräch mit der Organisatorin Professorin Andrea Bartl wird Alina Bronsky neben ihrer Lesung aus dem Roman Einblicke in ihre Arbeit und ihr Werk geben. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Schüler:innen der Städtischen Musikschule Bamberg. Der Abend eröffnet die Bamberger Poetikprofessur 2025.

Die Lesung findet am Mittwoch, den 7. Mai 2025, um 19 Uhr im ETA Hoffmann Theater statt.

Der Eintritt ist frei, Platzkarten können vorab telefonisch oder an der Theaterkasse reserviert werden.

Eröffnung der Bamberger Poetikprofessur 2025
In der Schreibwerkstatt sind alle Menschen willkommen, die gerne schreiben oder gerne schreiben wollen.
Im Vordergrund steht hier der Austausch unter Gleichgesinnten und das mit- und voneinander Lernen, teils mit Schreibübungen, die wir zusammen machen, oder auch mit eigens mitgebrachten Texten. Wenn du also schon etwas hast, an dem du noch arbeiten willst, kannst du besagtes Schriftwerk auch gerne gleich mitbringen, aber hier gilt natürlich: Alles kann, nichts muss.

Welche Art von Texten du schreibst bleibt auch vollkommen dir überlassen, ob das Gedichte sind oder Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke, Essays oder ganz unspezifisch; Texte sind, in der Schreibwerkstatt findet sich auf jeden Fall Zeit und Raum dafür. Das einzige, was du brauchst bist du selbst und vielleicht noch ein paar Schreibutensilien, aber Stifte und Papier sind natürlich auch immer vorhanden, solltest du das mal vergessen.
Schreibwerkstatt
B Theater, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Event mit Dozent
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.

Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird.

Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt.

Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise.

Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet.
Grimms Reisen
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen

TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL.

TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig.

„Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.)

Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. 

Till Till Till
eine Hommage an Anna Politkowskaja von Daniel Hohmann
Auslandskorrespondentin Mascha kennt Wladimir Putin noch vom Studium. Nach der Ermordung ihrer Freundin Anna Politkowskaja erbittet sie ein Gespräch unter vier Augen. Mascha muss wissen, was Putin damit zu tun hat. Der fiktive Dialog entwickelt sich zu einem Streitgespräch über Russlands Gegenwart und Zukunft. Mascha konfrontiert den Präsidenten mit Originalzitaten der Politkowskaja. Putin brilliert rhetorisch. Ungeheuer spannend!
Audienz im Kreml

von Bastian Kraft
nach der Vorlage von Frank Wedekind

Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“?

Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums.

Lulu

MilleniumKid entführt seine Fans in den „Fiebertraum“ – die Frühjahrs-Tour  2025. Mit seiner einzigartigen Mischung aus melancholischen Texten und  mitreißenden Melodien hat sich MilleniumKid in den letzten Jahren als einer der  spannendsten Künstler im deutschsprachigen Musikuniversum etabliert. Nun geht der Ausnahme-Musiker mit seiner neuen Tour „Fiebertraum“ auf Reisen – und bringt die intensiven Klänge seiner neuesten Werke live auf die Bühne.

Fans dürfen sich auf eine unvergessliche Reise zwischen Melancholie und  Ekstase freuen – und auf einen Künstler, der seine Leidenschaft für Musik und  Performance auf die Bühne bringt wie kaum ein anderer. „Fiebertraum ist eine Reise in die Tiefen unserer Gedanken und Gefühle“, so MilleniumKid. „Es ist ein  Ort, an dem du dich verlieren, aber auch wiederfinden kannst. Es geht um die Suche nach der eigenen Wahrheit, die Begegnung mit Ängsten und Hoffnungen, aber auch um die Freude am Moment.“

Das Konzert ist ausverkauft, es wird keine Tickets mehr an der Abendkasse geben!

Millenium Kid
8

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen

Die kostenlosen Kurse bieten Choreographien sowie Freestyle im Bereich Streetdance - auch bekannt als Hiphop-Tanz.

Streetdance beinhaltet schnelle, spektakuläre Tanzschritte, die auf viele Musikrichtungen (HipHop, RnB, House, Pop) ausgeführt werden.

HipHop Tanz
Konzerthalle - Hegelsaal in Bamberg
Tabaluga und Lilli
Wichtig: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt (jeweils 15 Personen), bitte vorher ins Büro in den 1. Stock kommen und eine Teilnahmekarte abholen.
Die Teilnahmekarten können immer am jeweiligen Tag abgeholt werden. Eine Person kann höchstens zwei Karten (für Freund*in/Begleitung) abholen. Die Kurse sind derzeit stark nachgefragt. Daher empfehlen wir Euch frühzeitig eine Platzkarte zu sichern. Die Abholung der Karte ist ab 15:00 Uhr möglich.
Eine Vorab-Reservierung von Platzkarten ist nicht möglich.
Töpfern mit Anleitung
H Großer Saal, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 & Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Philharmonisches Orchester Würzburg, Dirigat: Yanshen Huang | Jayeon Ju
Masterkonzert

Wiener Klaviermusik von der alten zur neuen Schule: Haydn, Schubert, Schönberg, Berg
Leitung Prof. Jura Margulis

Weitere Infos folgen.

Tickets vorab erhältlich in der Steingraeber Klavierwelt Bayreuth, Telefon 0921 64049 sowie an der Abendkasse.

Veranstalter: MUK Wien

Junge Meisterpianist’innen – Klasse Prof. Jura Margulis – MUK Wien
Unaussprechlicher Horror erwartet das frisch verlobte Paar Brad und Janet, als sie nach einer Reifenpanne das unheimliche Schloss des Wissenschaftlers Frank’n’Furter aufsuchen. Dessen mysteriöser Diener Riff-Raff nimmt die beiden in Empfang und entführt sie an einen Ort wie nicht von dieser Welt. Dort erweckt der exzentrische Transvestit Frank’n’Furter seine neueste Schöpfung zum Leben – eine Kreatur namens „Rocky“. Doch damit nicht genug: Die Nacht hält noch jede Menge Überraschungen für Brad und Janet bereit. Ohne jede Vorwarnung sehen sich die beiden in Franks Anwesenheit bisher unbekannten Gelüsten ausgesetzt. Es ist zu spät – in den Fängen von Frank’n’Furter und den außerirdischen Transsilvaniern erleben Brad und Janet eine Nacht voller Exzess, Verführungen und Begehren, die sie für immer verändern wird.
Die Rocky Horror Show ist sowohl im Theater als auch im Kino längst zum kulturellen Phänomen geworden: Die liebevolle Parodie auf den Science-Fiction- und den Horror-Film ist seit ihrer Uraufführung in London 1973 ein nicht mehr wegzudenkender Teil in der Geschichte des Musicals. Absurd, skurril und vor allem ein großer Spaß, bei dem alle ihren Platz haben. „So let the party and the sound rock on!“ – jetzt zum ersten Mal im Mainfranken Theater.
The Rocky Horror Show

„Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins.

Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je.

Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!

Peer Gynt
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun?

Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden?

Er ist überfordert und zögert - umso mehr Überraschung läst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?
Die Niere
Musical von Martin Lingnau, Sigrid Andersson und Edith Jeske
nach William Shakespeare

Hochzeitsstimmung in Athen. Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehmen. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia… ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten in den Wald. Dort tobt gerade ein Streit zwischen dem eitlen Elfenkönig Oberon und seiner heißblütigen Gemahlin Titania. Und der Hofnarr Puck dreht am Liebeskarussell – immer schneller und schneller, sodass es schließlich alle Liebenden mit sich reißt…
Das Musical feierte 1998 seine Uraufführung in »Schmidts Tivoli« und war die bis dahin größte und aufwendigste Eigenproduktion des inzwischen legendären Theaters auf der Hamburger Reeperbahn. Shakespeares Drama wurde um Wortwitz und Darstellungskomik, aber auch in seinem romantischen Gehalt bereichert. Und die Musik – zu Shakespeares Zeiten sowieso selbstverständlicher Begleiter auf der Bühne – schlägt hier mit meisterhafter »Ohrwurm-Qualität« eine Brücke zum Publikum.
Die märchenhaften Figuren des Originals werden nicht nur sprachlich, sondern auch sinnlich und bildhaft wahrnehmbar in diesem parodistisch-herzlichen Musical, an dem auch Master Shakespeare sicher seine helle Freude hätte.
Ein Sommernachtstraum
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
9

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes

Text von Norbert Holoubek
Musik von Norberto Bertassi und Walter Lochmann
 

Erleben Sie die berühmte Geschichte zweier junger Liebender, die trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden - und dafür alles aufs Spiel setzen.
In dieser modernen Musical-Adaption prallen Armut und Reichtum, Leidenschaft und Verzweiflung, Hoffnung und Tragik und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit aufeinander.

Ein packendes Theatererlebnis mit 40 Jugendlichen auf der Bühne!
Theater von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche

Romeo und Julia

Puppenspiel nach Alan Alexander Milne
Fassung von Christian Claas
ab 4 Jahren


Pu wohnt mit seinen Freunden im Hundert-Morgen-Wald. Der kleine Bär trägt das Herz am rechten Fleck und es scheint, als brauche er zu seinem Glück nichts weiter als einen vollen Topf Honig. Um an seine Lieblingsspeise zu gelangen tut er alles, auch wenn es ihn gedanklich große Anstrengung kostet. Der etwas langsame und vergessliche Zeitgenosse liebt seine unterschiedlichen Freunde und würde auch für sie alles tun. Gemeinsam mit dem Ferkel, dem Esel, dem Kaninchen und der Eule ist er immer auf der Suche nach dem, was das Leben lebenswert macht.

Der Freund aller Tiere ist der Junge Christopher Robin, der im anderen Teil des Waldes wohnt. Hingebungsvoll kümmert er sich um seine plüschigen Gefährten und begibt sich mit ihnen durch die Stechginsterbüsche des Waldes auf Abenteuer, fängt mit ihnen gemeinsam den Heffalump, überlisten die Bienen und feiert – wie sollte es anders sein – eine Pu-Party.

In den phantasievollen Geschichten, in der die ganze Kreativität eines Kindes liegt, steht stets die Freundschaft und der Zusammenhalt der Tiere im Vordergrund. Alan Alexander Milne verfasste das Erste Buch von „Winnie – the Pooh“ 1926 für seinen kleinen Sohn Christopher Robin. Das Buch hatte umgehend Erfolg und begeistert seither nicht nur Kinderherzen!

Pu der Bär

Musikschulkongress 2025: Wir leben Musikschule – Steingraeber stellt aus

Vom 9. bis 11. Mai 2025 wird Dresden zum Zentrum der deutschen Musikschulwelt. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) lädt zum 27. Musikschulkongress unter dem Motto „Wir leben Musikschule“ ein. Die Veranstaltung, die im Internationalen Congress Center Dresden (ICD), der Hoch-schule für Musik Dresden Carl Maria von Weber und dem Kraftwerk Mitte stattfindet, erwartet über 1.000 Fachbesucher aus dem gesamten Bundesgebiet.

In diesem Jahr wird auch Steingraeber – der traditionsreiche Hersteller von Klavieren und Flügeln – mit einer beeindruckenden Ausstellung auf dem Kongress vertreten sein. Als Partner des Musikschulwesens zeigt Steingraeber seine neuesten Entwicklungen und Instrumente, die nicht nur in renommierten Musikschulen, sondern auch bei internationalen Künstlern und Pädagogen geschätzt werden.

Der Musikschulkongress bietet zahlreiche Arbeitsgruppen, Foren und Workshops zu aktuellen Themen der Musikpädagogik, wie Instrumental- und Vokalunterricht, frühkindliche musikalische Bildung, Inklusion, digitale Lehrmethoden sowie Kooperationen mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Ein besonderes Highlight wird ein Plenum zum Thema „Künstliche Intelligenz und Musikpädagogik“ sein, in dem die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für den Musikunterricht diskutiert werden. Musikalische Höhepunkte des Kongresses sind unter anderem ein Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie am 9. Mai sowie ein Familienkonzert des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden am 11. Mai in der Staatsoperette.
Eine umfangreiche Ausstellung im ICD zeigt am 9. und 10. Mai 2025 Neuheiten aus der Musikpädagogik, von Instrumenten über Noten und Verwaltungssoftware bis hin zu Apps und digitalen Tools für den Unterricht.
Der Musikschulkongress wird unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und der Landeshauptstadt Dresden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.musikschulkongress.de

Verband deutscher Musikschulen e.V. Tel. 0228/957060, vdm@musikschulen.de

Über den Musikschulkongress:
Der Musikschulkongress ist die zentrale Veranstaltung für Musikpädagogen und Fachleute der Musikschulwelt in Deutschland. Seit seiner Gründung ist der Kongress eine Plattform für den fachlichen Austausch, die Weiterentwicklung von Unterrichtsmethoden und die Präsentation innovativer Instrumente und Technologien im Bereich der Musikbildung.

Über Steingraeber:
Steingraeber ist ein führender Hersteller von Klavieren und Flügeln mit einer über 160-jährigen Tradition. Das Unternehmen steht für hochwertige, handgefertigte Instrumente, die in Musikschulen und bei Künstlern weltweit verwendet werden.

Musikschulkongress 2025: Wir leben Musikschule – Steingraeber stellt aus…
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und ist darüber hinaus ein geschickter Kartenspieler, der Täuschungsmanöver beherrscht wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?

Lena Hach veröffentlichte 2023 mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut.
Was Wanda will
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch

Mitsingformat für alle!


Einen schwungvollen musikalischen Einstieg in den Feierabend verheißt das Staatstheater Meiningen mit der Reihe „Feierabendsingen“. Bei diesem Format geht es vor allem um den Spaß und die Freude an der Musik, musikalische Vorkenntnis sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Lust am gemeinsamen Singen in fröhlicher Runde. Das Publikum darf sich Lieder wünschen, aus einer Wunschliste, die zu Beginn verteilt wird. Es sind allesamt bekannte Melodien, Rock- und Popsongs, Schlager und Volkslieder. Unterstützt werden die Feierabendsänger von Künstlern der Ensembles sowie von Musik begeisterten Freunden des Theaters und den Dramaturginnen Katja Stoppa und Julia Terwald.

In der Ausgabe am 9. Mai haben wir wieder „bekannte Gassenhauer“ und Songs aus allen Radiokanälen für Sie zusammengestellt, um fröhlich in den Mai zu singen. Und wer diesmal nicht genug bekommen kann, darf gerne zweimal dabei sein, wenn es heißt: Singen Sie mit uns in den Mai! Zur „Langen Nacht der Kultur“ bieten wir Ihnen um 18.30 Uhr und um 20.40 Uhr ein Feierabendsingen an, weil Meininger Nächte eben lang sind.

Der Eintritt ist kostenfrei, die Gastronomie im Staatstheater hat geöffnet.

Feierabendsingen

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Dichtung vom Komponisten


Halbszenische Aufführung auf der Wartburg in Eisenach
Kartenverkauf für die Vorstellungen ausschließlich: Info-Telefon 03691 250202 oder www.wartburg.de

Richard Wagner stellt das Thema der Liebesbindung eines Künstlers (Tannhäuser) zu irdischer (Venus) und himmlischer Liebe (Elisabeth) in den Mittelpunkt des dramatischen Geschehens.

Dem Leben an der Seite von Venus im Hör­selberg überdrüssig geworden, drängt der Minnesänger Tannhäuser zurück zur Erde. Hier trifft er auf Elisabeth, die Nichte des Landgrafen Hermann von Thüringen. Bei dem glanzvollen Fest zur Wiederkehr Tannhäusers stellt der Landgraf den Sängern die Aufgabe, das Wesen der Liebe zu ergründen. Während alle am Wettstreit Beteiligten sich für die hohe ideale Liebe einsetzen, erklärt Tannhäuser den sinnlichen Genuss zum wahren Wesen der Liebe. Er wird aus der mittelalterlichen Gesellschaft ausgeschlossen und findet auch durch eine Pil­ger­reise nach Rom keine Erlösung, die ihm erst durch den Tod Elisabeths zuteil wird.

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

NEU: Die Jugenddisco im Rautenkranz – Feiern, tanzen, Spaß haben!


Neben unseren Premieren gibt es ein brandneues Highlight, das ihr nicht verpassen solltet: Die Jugenddisco im Rautenkranz! Vergesst langweilige Abende – jetzt wird gefeiert! Fette Beats, pulsierende Lichter und eine Dancefloor-Explosion warten auf euch. DJ „Unite The World Now“ bringt die Beats, ihr bringt die Energie! Endlich gibt es Partys, die euch gehören – mit fettem Sound, guter Stimmung und einer Tanzfläche, die auf euch wartet. Egal ob ihr abtanzen, neue Leute treffen oder einfach die Atmosphäre genießen wollt – hier erlebt ihr unvergessliche Nächte. Wichtig: Wer noch unter 16 ist, bringt bitte einen Muttizettel mit!
Seid dabei, wenn wir den Rautenkranz in die coolste Party-Location der Stadt verwandeln! Bass, der euch mitreißt. Beats, die euch bewegen. Eine Party, die ihr nicht vergesst! Kommt vorbei und macht die Jugenddisco zum angesagtesten Spot der Stadt. Wir sehen uns auf der Tanzfläche!

Junges Schauspiel Party

„Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit“.

Von Arthur Schopenhauer war ja nichts anderes zu erwarten, aber dass jetzt auch noch Christl Sittenauers eigener Sohn denkt, dass Frauen keine Menschen seien, stürzt die Kabarettistin, Mathematikern, Dozentin, Architektin, Improtheaterschauspielerin und Sängerin in eine tiefe Krise.
Nur konsequent, dass Sie sich dazu entschlossen hat, ein Kabarett-Soloprogramm zu schreiben. Ein Abend irgendwo zwischen wissenschaftlichen Lebensfragen, gegenderten Kinderbüchern, Normpersonen und dem nächtlichen Adrenalinkick allein am Freisinger Parkplatz. Sittenauer entzündet ein feinfühliges und spitzfindiges Auf und Ab der Missverständnisse und Ungleichheiten und dabei gelingt es auch ihr trotz aller Mühen nicht immer richtig und korrekt zu sein …

Der Komponist, Pianist und Songwriter Lukas Mario Maier begleitet Christl Sittenauer am Klavier.

Christl Sittenauer
„Weiße Rose“ ist der Name jener mutigen Widerstandsgruppe gegen die NS-Diktatur, die sich ab Juni 1942 in München um den Freundeskreis der Geschwister Hans und Sophie Scholl formierte. Die Mitglieder und Unterstützer der Gruppe appellierten aus humanistischen Motiven an die Verantwortung jedes Einzelnen für Freiheit und Gerechtigkeit. Im Februar 1943 enttarnt, wurden sieben Mitglieder der Gruppe zum Tode verurteilt und hingerichtet, unter ihnen Hans und Sophie Scholl. Die Oper zeichnet in dramatisch-visionären Bildern zentrale Lebensstationen, etwa Erinnerungen an Kriegserlebnisse oder die Angst Sophies vor dem Abtransport der Kinder, nach. Im Kontrast dazu stehen monologische Passagen, in denen die Protagonisten über ihre eigene Situation und die Konsequenzen ihres Handelns reflektieren.

Udo Zimmermann, 1943 in Dresden geboren und dort 2021 auch gestorben, zählte zu den zentralen Musikerpersönlichkeiten der DDR und zudem zu den wenigen, deren Werke sich auch nach dem Fall der Mauer weiterhin in Ost- wie Westdeutschland behaupten konnten. Mit der zuerst 1967 uraufgeführten, 1984/85 gemeinsam mit Wolfgang Willaschek grundlegend überarbeiteten und neu gefassten Kammeroper Weiße Rose schuf Zimmermann eines der meistgespielten Werke des zeitgenössischen Musiktheaters. Durch geschickt verwobene Motive und Texte werden die inneren Konflikte, die Entscheidungen und die Taten der Protagonisten auf der Bühne lebendig. Der Spannungsbogen führt von Hoffnung und Idealismus hinüber zu Verzweiflung und Todesangst.
Weiße Rose
Von der Frühromantik bis zu Brahms‘ letztem Instrumentalwerk.
Romantisches Duo: Sigrun Felicitas Vortisch, Klarinette; Heiko Stralendorff, Klavier.
Eintritt: 15 Euro
(Mit Unterstützung des Förderkreises Schloss Zeilitzheim)
Konzert: In Memoriam Johannes Brahms

Komödie von William Shakespeare


Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott).
In Athen wird die Hochzeit von König Theseus mit der besiegten Amazone Hippollyta vorbereitet, eine Schar von Handwerkern will zu Ehren der Feierlichkeiten die Tragödie von „Pyramus und Thisbe“ aufführen. Der Bürgertochter Hermia droht am selben Tag die Heirat mit dem jungen Demetrius, obwohl sie doch Lysander leidenschaftlich liebt. Die Liebenden fliehen in den Athener Wald, hier regiert das Elfenkönigspaar Titania und Oberon und deren teuflischer Kobold Puck. Sein Zaubertrank setzt alle Gesetze des Tages außer Kraft, kann Träume Entstehen lassen aber manchmal auch zum Alptraum werden und Liebende in Rasende verwandeln. Im Wald herrscht schon bald lustvolles Chaos. Shakespeares Komödie (1596) ist ein Superlativ. Sie ist das meistgespielte und bekannteste Theaterstück der Welt. Vielleicht weil Shakespeares Poesie so klug, so menschlich und so wahr ist, dass sie immer wieder über die schnöde Wirklichkeit triumphiert, seit mehr als 400 Jahren.

Ein Sommernachtstraum

TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL.

TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig.

„Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.)

Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. 

Till Till Till

Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt.

Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt.

Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf.
Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen!
Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.

Die Pille
nach dem Roman von Karsten Dusse

Es läuft nicht gut für Björn Diemel. Er ist Anwalt, der sich in seinem beruflichen Alltag bis zur Selbstaufgabe um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität kümmert. Nun wird er von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeitsseminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen.
Was er dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um - und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit.

Drei Darsteller:innen in neunzehn Rollen sind höchst achtsam dabei, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben.
Achtsam morden

von Bastian Kraft
nach der Vorlage von Frank Wedekind

Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“?

Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums.

Lulu

As the crowd was chanting MORE!“ – und „more“ sollt ihr bekommen. Mehr Taylor, mehr bridges, mehr friendship bracelets, mehr tanzen und singen zu euren favorite Songs.

Am 09.05.2025 laden wir euch zu einer ganz besonderen Party in die Posthalle ein und singen dabei noch mehr Songs, die man sonst wirklich nie im Club hört! Hier ist für JEDEN Swiftie gesorgt – ob Fearless (TV), 1989 (TV) oder Reputation – we got you!

Also, holt nochmal eure schönsten Eras-Tour Outfits raus, sichert euch die Tickets und lasst uns T-Swizzle all night long for the hope of it all feiern – we can still make the whole place shimmer!

JUST TAYLOR – DON’T SAY WE DIDN’T WARN YOU

by Taylor & Harry Night

SICHERT EUCH JETZT EURE TICKETS (Mindestalter 18 Jahre!)

Disclaimer: Damit wir entspannt feiern können, behält sich der Veranstalter vor, am Einlass zu selektieren. Auch wenn es idR zu keinen Problemen kommt, gilt, dass das Ticket kein Garant für den Einlass ist. Solltest du wegen Trunkenheit oder ähnlichen Gründen nicht reinkommen, wird dir dein Ticket erstattet.

Diese Party steht in keiner Verbindung zu Taylor Swift, wird nicht von ihr gesponsert und ist nicht offiziell mit ihr assoziiert.

Just Taylor
10

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU

Musikschulkongress 2025: Wir leben Musikschule – Steingraeber stellt aus

Vom 9. bis 11. Mai 2025 wird Dresden zum Zentrum der deutschen Musikschulwelt. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) lädt zum 27. Musikschulkongress unter dem Motto „Wir leben Musikschule“ ein. Die Veranstaltung, die im Internationalen Congress Center Dresden (ICD), der Hoch-schule für Musik Dresden Carl Maria von Weber und dem Kraftwerk Mitte stattfindet, erwartet über 1.000 Fachbesucher aus dem gesamten Bundesgebiet.

In diesem Jahr wird auch Steingraeber – der traditionsreiche Hersteller von Klavieren und Flügeln – mit einer beeindruckenden Ausstellung auf dem Kongress vertreten sein. Als Partner des Musikschulwesens zeigt Steingraeber seine neuesten Entwicklungen und Instrumente, die nicht nur in renommierten Musikschulen, sondern auch bei internationalen Künstlern und Pädagogen geschätzt werden.

Der Musikschulkongress bietet zahlreiche Arbeitsgruppen, Foren und Workshops zu aktuellen Themen der Musikpädagogik, wie Instrumental- und Vokalunterricht, frühkindliche musikalische Bildung, Inklusion, digitale Lehrmethoden sowie Kooperationen mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Ein besonderes Highlight wird ein Plenum zum Thema „Künstliche Intelligenz und Musikpädagogik“ sein, in dem die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für den Musikunterricht diskutiert werden. Musikalische Höhepunkte des Kongresses sind unter anderem ein Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie am 9. Mai sowie ein Familienkonzert des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden am 11. Mai in der Staatsoperette.
Eine umfangreiche Ausstellung im ICD zeigt am 9. und 10. Mai 2025 Neuheiten aus der Musikpädagogik, von Instrumenten über Noten und Verwaltungssoftware bis hin zu Apps und digitalen Tools für den Unterricht.
Der Musikschulkongress wird unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und der Landeshauptstadt Dresden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.musikschulkongress.de

Verband deutscher Musikschulen e.V. Tel. 0228/957060, vdm@musikschulen.de

Über den Musikschulkongress:
Der Musikschulkongress ist die zentrale Veranstaltung für Musikpädagogen und Fachleute der Musikschulwelt in Deutschland. Seit seiner Gründung ist der Kongress eine Plattform für den fachlichen Austausch, die Weiterentwicklung von Unterrichtsmethoden und die Präsentation innovativer Instrumente und Technologien im Bereich der Musikbildung.

Über Steingraeber:
Steingraeber ist ein führender Hersteller von Klavieren und Flügeln mit einer über 160-jährigen Tradition. Das Unternehmen steht für hochwertige, handgefertigte Instrumente, die in Musikschulen und bei Künstlern weltweit verwendet werden.

Musikschulkongress 2025: Wir leben Musikschule – Steingraeber stellt aus…
mit dem Weingut Nik Weis
Winzernachmittag in der Vinothek
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Oberfränkische Nachwuchskonzerte

Matinéen im Rokokosaal unter der Leitung der Pianistin Lisa Wellisch – junge Musiker’innen und deren Lehrer’innen können sich anmelden unter lisa.wellisch@googlemail.com
Veranstalterin: Mozartgesellschaft Bayreuth

Eintritt frei

Oberfränkische Nachwuchskonzerte – Matinéen im Rokokosaal – Leitung Lisa Wellisch
Ist dein Kleiderschrank gerade kahl,
und der Geldbeutel nach dem Winter wieder schmal,
dann passt du perfekt hierher,
auf dich freuen wir uns sehr!
Flohmarkt

Puppenspiel nach Claude Boujon

ab 4 Jahren


Die beiden Kaninchen Karni und Nickel sind Nachbarn und verstehen sich gut – sie grüßen sich freundlich, teilen Möhren miteinander und genießen gemeinsam den Sonnenaufgang. Doch eines Tages bricht wegen einer Kleinigkeit Streit aus. Ein Wort ergibt das andere, bis schlussendlich die Fetzen fliegen.

Ohne es zu bemerken, zanken die zwei ihrem Verderben entgegen. Denn während sie streiten, freut sich ein dritter: Von den Kaninchen unbemerkt lauert ein Fuchs auf leichte Beute. Streitkarnickel sollen nicht nur mühelos zu fangen, sondern auch besonders schmackhaft sein!

Eine Geschichte über Möhren, Mut und Missgeschicke (und Meinungsverschiedenheiten).

Karni und Nickel

Der berühmteste Kobold der Welt kommt nach Dinkelsbühl!

Erleben Sie eine spannende und amüsante Geschichte für die ganze Familie! "Meister Eder und sein Pumuckl" erzählt von der Begegnung mit dem Anderssein, der Überwindung von Vorurteilen und dem Umgang mit der Realität – ein unvergessliches Theatererlebnis für Groß und Klein. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern!
Seltsame Dinge geschehen in Meister Eders Werkstatt. Und dann taucht plötzlich ein lebendiger Kobold aus dem Nichts auf. Er ist an Meister Eders Leimtopf kleben geblieben und muss nun, ganz nach altem Koboldsgesetz, für immer bei dem Schreiner bleiben. Der gutmütige Meister Eder freut sich zunächst über die lustigen Streiche und die unerwartete Gesellschaft. Doch bald wird der Spaß zur Herausforderung: Die Aufträge stapeln sich, die besorgten Nachbarn sind verwundert über die eigenartigen Selbstgespräche des Schreiners, und als auch noch seine Schwester mit der kleinen Bärbel vor der Tür steht, wird das Chaos perfekt.

Meister Eder und sein Pumuckl

Das wurmt mich ganz gewaltig‘ sagt der Holzwurm zum Holzbock.’Seid doch still‘ piepst da das Totenglöckchen, das kleinste Würmchen unter den Holzinsassen, die allesamt ein Tischlein bestaunen, das da plötzlich im Wald steht und noch kein Totholz ist?
‚Kann man das auch aufessen?‘ fragt der Holzbock, aber da kommt ein Jogger um die Ecke und das Tischlein ist plötzlich mit einem wunderbaren Frühstück bedeckt.
Mit Ei und Eierwärmer, dieser ist ein kleiner Filzpinguin und möchte kein Knäckebrot mit Ei ? Pinguine essen Fisch!

Wie der Pinguin zum Vegetarier, ein Ei zum Küken, ein Drache zum Schatzhüter und ein Eisbär zum Tänzer wird, das erzählen Euch ein Jogger, ein Bauer, ein Jäger und ein Naturforscher und das Tischlein ist fleißig daran beteiligt, die Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Eierwärmerhelden verstecken.
Guten Appetit wünschen sich da also nicht nur die gefräßigen Waldholzwürmer!

Vier märchenhafte Geschichten rund um einen Picknick-Tisch.

Stückentwicklung: Norbert Böll und Susanne Capar
Ausstattung und Spiel: Norbert Böll
Musik: Nikolaus Böll
Regie: Susanne Capar

Waldpicknick oder Tischlein deck dich
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Kinder lieben es Türme zu bauen. Gespannt und konzentriert verfolgen sie, wie er höher und höher wird... Bumm! Dann fällt er um. Aber es geht einfach wieder von vorne los und macht Spaß. Genauso auch bei diesem feinsinnigen Marionetten- und Stockpuppenspiel, das ganz dem Alter der Kinder entsprechend behutsam inszeniert ist. Mit Babbel und Lizzy kann das junge Publikum freudig entspannt mitfiebern, ob das mit dem kleinen und dem großen Turm wohl klappen wird.
Lizzy baut einen Turm

Text von Norbert Holoubek
Musik von Norberto Bertassi und Walter Lochmann
 

Erleben Sie die berühmte Geschichte zweier junger Liebender, die trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden - und dafür alles aufs Spiel setzen.
In dieser modernen Musical-Adaption prallen Armut und Reichtum, Leidenschaft und Verzweiflung, Hoffnung und Tragik und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit aufeinander.

Ein packendes Theatererlebnis mit 40 Jugendlichen auf der Bühne!
Theater von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche

Romeo und Julia

Eine Detektivgeschichte für Menschen ab 5 Jahren

Es sind Sommerferien in Lillköping, das Wetter ist gut und die Kinder spielen viel draußen. So auch Kalle mit seinen Freundinnen und Freunden. Das Leben ist schön. Aber irgendetwas stimmt nicht. Das spürt Kalle. Und er geht seinem Gespür nach. Was er herausfindet, ist wirklich aufregend. Es beginnt ein spannendes Abenteuer.

Plötzlich wird es auch noch gefährlich. Aber die Kinder sind mutig und wissen, was sie tun. Es gelingt ihnen unter Führung von Kalle, einen komplizierten Fall zu lösen wie richtige Meisterdetektive.

Astrid Lindgrens berühmtes Kinderbuch hat schon viele Herzen erobert. Und es wird in unseren Aufführungen ganz viele weitere erobern. Es wird eine lebhafte Inszenierung werden, die allen etwas bietet. Menschen jeden Alters erleben, wie junge Menschen Unglaubliches leisten und so zu großen Vorbildern für uns alle werden. Unbedingt hingehen!

Meisterdetektiv Kalle Blomquist

Eine Märchen-Komödie von Gerhard Schreiner

Für drei Kinder gibt es nichts anderes als Fernsehen, Computerspielen oder im Internet surfen. Von Gesellschaftsspielen oder gar vom Lesen von Büchern halten sie überhaupt nichts. Ständig gibt es Streit mit den Eltern. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares. Märchenfiguren schlagen Alarm und haben Angst um ihre Zukunft. Gemeinsam mit Super Mario entführen sie die drei Kinder in die Märchenwelt. Was sie dort erfahren, wird ihr Leben verändern…

Super Mario rettet Frau Holle

Twisted Rose rocken seit 2018 die internationalen Bühnen und haben mit ihren Veröffentlichungen bereits mehrere Erfolge erzielt. Unter anderem erreichten sie Platz 3 in den mexikanischen Charts, Platz 10 in den spanischen Charts und mehrere Bestseller-Positionen in den Amazon-Verkaufscharts.
Wer sind Twisted Rose genau? An vorderster Front steht und verzaubert die charmante, kraftvolle Sängerin Caro, begleitet von Chris Bones an der Gitarre, Bassist Tino und Schlagzeuger Luggy. Sie haben sich dem klassischen Rocksound (à la AC/DC und Guns N‘ Roses) verschrieben und sind nun dabei, die Rockwelt mit ihren eigenen Kompositionen zu erobern.
Ihre ersten Live-Erfolge erzielten sie unter anderem mit ihrem Auftritt bei der Wrestling-Veranstaltung „Extreme“, wo sie die Fans dieses harten Sports mit ihrem Hard-Rock-Sound überzeugen konnten. Die Affinität zum Wrestling ist kein Zufall, schließlich war Gitarrist Chris Bones einst selbst ein Profi-Wrestler. Neben der Musik arbeitet er in einem Bereich, der oft seinen Weg in die Texte verschiedener Rock- und Metalbands gefunden hat: Er ist Geschäftsführer eines Bestattungsunternehmens. Man könnte meinen, dass hier eine oder andere Inspiration für Songtexte entsteht.

Twisted Rose stehen seit 2020 bei dem Label 7us / 7hard unter Vertrag. Außerdem waren sie der Opener für die bekannte Band „GraveDigger“. Die Songs entstehen nicht im Leichenschauhaus von Chris Bones‘ Arbeitsplatz, sondern im modernen, gut ausgestatteten Aufnahmestudio in Giebelstadt, der Heimatstadt von TWISTED ROSE.
Mit dem Geist ihrer Idole und dem Sound von heute präsentieren die Hard Rocker ihre Songs, die den Vergleich mit lang etablierten Formationen des Genres nicht scheuen müssen. Ihre energiegeladene Show, die die Fans zum Schwitzen bringt und die Rock-Chicks eskalieren lässt, ist mittlerweile bestens bekannt.

Twisted Rose

Werke von Pierre Cochereau, Olivier Messiaen, Carl Rütti und Jiří Ropek

Hans-Bernhard Ruß

Orgelkonzert zur Osterzeit | Orgeltrilogie
Trotz eigener Zweifel lehrt der italienische Mathematiker und Physiker Galileo Galilei über Jahre in Italien das geozentrische ptolemäische Weltbild, nach dem die Erde – und damit der Mensch – im Mittelpunkt des Universums steht und die Himmelskörper sich auf Kreisbahnen mit konstanter Geschwindigkeit um die Erde bewegen. Dies wurde von der Kirche mit der Bibel begründet und verbreitet. Doch dann entdeckt Galilei mit Hilfe eines Fernrohrs, dass es neben der Erde noch viele weitere Planeten gibt, die sich entgegen der kirchlichen Lehre um die Sonne bewegen. Schon 1543 hatte Nikolaus Kopernikus diese These aufgestellt, jedoch ohne sie belegen zu können. Galileis Entdeckung stößt bei den Anhängern der Kirche auf Unglauben und Ablehnung. Er scheitert mit seinem Wissen, scheitert mit dem Fortschritt, mit der Wahrheit. 1616 verbietet die Inquisition schließlich das heliozentrische kopernikanische Weltbild, für das Galilei den Beweis gefunden hatte. Für ihn bedeutet das fortan ein Leben und Arbeiten als Gefangener der Inquisition bis zu seinem Tod.

Brecht schrieb das Stück 1938 im dänischen Exil als Reaktion auf die Nachricht von der ersten Spaltung von Uranatomkernen. Es folgten zwei weitere Fassungen, 1947 und 1956. Alle drei Fassungen greifen die jeweils aktuelle politische Weltlage auf: die Abwürfe der Atombomben und Oppenheimers Verteidigungsschrift sowie die Remilitarisierung der BRD und die drohende Gefahr eines dritten Weltkriegs. Von seiner politischen Gegenwart zog Brecht Parallelen zur historischen Figur Galileo Galilei. Dieser hatte 1633 vor der Inquisition seine Aussage widerrufen, dass die Erde um die Sonne kreist. Brecht stellt mit diesem Stück erneut die Frage, welche Verantwortung und Macht der Einzelne in autoritären Systemen hat.
Leben des Galilei

„Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins.

Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je.

Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!

Peer Gynt

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Dichtung von Lorenzo Da Ponte

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Im Schloss des Grafen Almaviva freut sich der Diener Figaro auf seine Hochzeit mit der Kammerzofe Susanna. Marcellina, die in Figaro verliebt ist, möchte dies jedoch durch einen Schuldschein vereiteln. Zudem besteht der Graf auch noch auf dem Recht der ersten Nacht mit Susanna. Figaro schwört, sich an ihm zu rächen. Die vernachlässigte Gräfin schmiedet mit Susanna und Figaro ein Komplott gegen ihren Ehemann, um ihn wiederzugewinnen. Dabei spielt der pubertierende Page des Grafen, Cherubino, der sowohl Susanna als auch die Gräfin und die Gärtnerstochter Barbarina verehrt, unfreiwillig eine wichtige Rolle. Im nächtlichen Park findet das große Verwirrspiel, in dem die Herrin zur Dienerin wird und umgekehrt, die Standesschranken zu fallen scheinen und schließlich doch die richtigen Paare zueinander finden, ein Ende.

Aus dem skandalumwitterten Lustspiel von Beaumarchais schuf Lorenzo Da Ponte, ähnlich wie in „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“, ein die Konventionen der Zeit weit überragendes Opernlibretto, dem eine detaillierte Charakterzeichnung der handelnden Personen gelingt. Durch die Auflagen der Wiener Zensur war Da Ponte 1784 gezwungen, den revolutionären Geist des Werkes abzuschwächen. Aber was der unerschrockene Figaro nicht mehr mit Worten sagen darf, das sagt für ihn Mozarts Musik.

Die Hochzeit des Figaro

Kammerflimmern in den Kammerspielen! Das ist unser noch junges Theaterkino-Format. Zu Klassikern aus der Welt des Stummfilms erleben Sie live Klaviermusik, die mal unterhaltsam, mal gruselig, mal hinreißend schmachtend ist. Ein- und abtauchen in eine andere Welt – in Film und Musik gleichermaßen.

Am 18. Januar setzt sich die Reihe „Klassiker aus der Welt des Stummfilms“ mit einem ganz besonderen Film fort: „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ (1926) von Lotte Reininger. Es ist der weltweit älteste, noch erhaltene Animationsfilm. Die Figuren und Kulissen dieser Scherenschnittgeschichte wurden von der Regisseurin und ihrem kleinen Team von Mitarbeitern drei Jahre lang von Hand geschnitten, vor einem Hintergrund platziert und abfotografiert. So entstanden 96000 Einzelbilder – allesamt einzigartig.

Es ist ein Märchenfilm à la 1001 Nacht. Prinz Achmed, Sohn des Kalifen von Bagdad, verliebt sich in die Fee Pari Banu. Doch ein mächtiger Zauberer entführt sie. Achmed macht sich auf einem fliegenden Zauberpferd auf den Weg, sie zu befreien. Erfolgreich besiegt er eine Riesenschlange und eine Schar dämonischer Geister. Außerdem hilft ihm die gute Hexe vom Flammenberg beim Kampf gegen den Zauberer. Nicht zuletzt spielt auch Aladins Wunderlampe eine wichtige Rolle dabei, dass Achmed am Ende die Fee Pari Banu heiraten kann.

Im März 2024 war dieser Stummfilm bereits mit der originalen Filmmusik von Wolfgang Zeller im Congress Centrum Suhl zu erleben. Es spielte das MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel. Nun ist der Film in intimer Atmosphäre in den Kammerspielen des Staatstheaters Meiningen zu sehen.

Klassiker aus der Welt des Stummfilms
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun?

Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden?

Er ist überfordert und zögert - umso mehr Überraschung läst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?
Die Niere
Am Samstag, den 10. Mai 2025, 19:30 Uhr findet die Würzburger Quiz Night in der Theaterhalle am Dom statt – eine Sonder-Edition im Rahmen der Zukunftswoche 2025. Mit freundlicher Unterstützung der VR-Bank Würzburg.  
Würzburger Quiz Night
Erleben Sie die einzigartige Show „Rock The Circus – Musik für die Augen“, die die pulsierende Energie eines Rockkonzerts mit Weltklasse-Zirkusartistik vereint. Tauchen Sie ein in eine neue Kunstform, in der legendäre Rock-Hymnen live von der fantastischen „Rock The Circus“-Band gespielt werden. Erleben Sie zeitlose, packende Hits von AC/DC, Bon Jovi, Guns N‘ Roses, Pink Floyd, Queen, den Red Hot Chili Peppers und mehr, während Sie Zeuge meisterhafter Akrobatik werden und sich von der energiegeladenen Atmosphäre mitreißen lassen. Rock The Circus ist eine Show, die Sie so schnell nicht mehr vergessen werden!
Rock the Circus - Musik für die Augen
Kulturboden in Hallstadt
All about Joel
von Stefan Vögel, frei nach dem gleichnamigen Bestseller von Maxim Leo und Jochen Gutsch

Pubertät ist schlimm. Klar. Aber nicht so schlimm wie: Alterspubertät! Das muss auch Christine erkennen, denn bei ihrem Mann Michael schlägt sie an seinem 50. Geburtstag voll zu. Ein kostspieliges Rennrad wird angeschafft, aus dem ehemaligen Kinderzimmer wird ein "Fitnessraum" und die Ernährung wird auf komplexe Kohlenhydrate umgestellt.
Mischa und Christiane sind ein glücklich verheiratetes Paar. Ihr Sohn studiert erfolgreich Medizin und so könnten sie eigentlich ein sorgenfreies Leben führen. Doch dann passierts: Zu Mischas 50. Geburtstag bietet ihm sein Chef nicht nur die Altersteilzeit, sondern per "golden handshake" sogar die sofortige Kündigung bei voller Rente an. Mischa, gerade noch mitten im Leben, fühlt sich alt. Sehr alt. Sterbensalt. Christiane, die eine tolle Überraschungsparty für ihn geplant hat, erkennt dieses jammernde Häufchen Elend gar nicht wieder und es kommt zum Streit. Als dann auch noch die besten Freunde auftauchen, beginnt sich ein emotionaler Sturm zusammenzubrauen: Der Beginn der Alterspubertät
Schräg, komisch, ein bisschen durchgeknallt, aber sehr wahrhaftig erzählt das Stück über einen Lebensabschnitt, mit dessen Merkwürdigkeiten Sie nicht gerechnet hätten. Ein kleiner Trost: Alterspubertierende sind die größte Bevölkerungsgruppe in Europa. Sie sind nicht allein!
Stefan Vögel hat aus dem "Trostbuch für Alterspubertierende" ein hoch amüsantes, pointiertes und herrlich ehrliches Stück geschaffen. Falls Sie sich in mancher Situation wiedererkennen sollten: Keine Angst! Es ist nur eine Phase .
Es ist nur eine Phase, Hase
Leichtfüßig und frisch frisiert sind Udo West nicht zuverwechseln, wenn sie zusammen auf der Bühne stehen. Der Mix aus Pop und Funk mit deutschen Texten ordnet die Band wohl irgendwie in den Sound der Neuen Deutschen Welle ein. Die Texte, mal gefühlvoll und manchmal ironisch, handeln von den Höhen und Tiefen des Alltags und nehmen die Hörer:innen mit auf eine Reise durch die Köpfe der Band.

Macht euch bereit für fette Drums, Synth-Sounds und sehr viel Energie auf der Bühne.
Udo West
Alternative Country | Post Mortem Folk | Dark Americana

Eine Nacht, so tief wie die schwarze Tinte in ihren Liedern und Tattoos.
Zerbrechlich, kantig, aufrichtig.
Kein Licht, keine Show, nur ehrliche Musik.
Volker Merschky und Simone Pfaff – bringen ihr musikalisches Projekt zurück auf die Bühne:
Mit dabei: Sebastian Fischer – neuer Gitarrist, tiefer Sound, verlorene Töne.
Dunkelgraue Melodien, die Schatten werden länger, die Stimmen leiser.
Irgendwo zwischen Düsternis und Erlösung erklingen die Songs von DOBBS DEAD.
Es geht um den Moment und das, was bleibt, wenn die Welt längst weitergezogen ist.
Dobbs Dead
11

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden.

Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war.
Trotz aller Gefahren gab es mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Kriegstreiben entgegenstellten und Zivilcourage bewiesen.

Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen:

Montag, 07.04.2025
19:00 Uhr im DGH, Baldersheim
Die Rettung von Baldersheim

Mittwoch, 09.04.2025
19:00 Uhr in der Kirche St. Andreas in Burgerroth
Die Kriegstage (8. und 9. April 45) in Burgerroth

Samstag, 12.04.2025
19:00 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Fotoausstellung – Die Zerstörung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (12. April 45)
19:30 Uhr Vortrag im Haus Ars Musica
Die Kriegstage in Aub (Anfang April – 12. April 45)

Donnerstag, 08.05.2025
in der katholischen Stadtpfarrkirche in Aub
Ökumenischer Friedensgottesdienst zum 80-jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges

80 Jahre Kriegsende in Aub
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs
„Mit Baby ins Konzert: Das geht nun wirklich nicht!“ … oder doch? Bei den Babykonzerten des Orchesters ist das sogar erklärtermaßen gewünscht. Hier dürfen Babyfüßchen zu heiteren Rhythmen auf der Babydecke mitstrampeln, es darf gefaulenzt, gekuschelt oder getanzt werden! Vor allem aber darf gehört und gestaunt werden. Das Philharmonische ­Orchester Würzburg lädt mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter ­Tschaikowski und Antonín Dvorˇák die Allerkleinsten mit ihren Familien zu einer musikalischen Auszeit ein, denn die Begeisterung für Musik kann gar nicht früh genug geweckt werden. Also Krabbeldecke eingepackt und mit Kind und Kegel ins Mainfranken Theater!
Babykonzert

Führung hinter die Kulissen des Staatstheaters Meiningen


Theaterfreunde lassen sich immer wieder gern in faszinierende Geschichten, Sphären und Klangwelten entführen, die im Idealfall ganz und gar vergessen machen, dass sie künstlich erschaffen wurden. Doch was geschieht eigentlich hinter den Kulissen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Schauspielern, Tänzern, Sängern, Musikern, Dramaturgen… mit all den vielen beteiligten Gewerken wie Bühnentechnik, Kostümschneiderei, Ausstattung oder Kulissenbau, damit am Ende so eine perfekte Illusion auf der Bühne entsteht? Wie fühlt es sich an, selbst einmal auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten? Wie viel Technik ist „hinter dem Vorhang“ versteckt? Gibt es geheimnisvolle Räume in dem historischen Theatergebäude, von denen der Besucher nichts sieht und nichts ahnt? Welche Geschichte und welche interessanten Anekdoten verbinden sich mit dem Haus und seinen Menschen? Auf all solche Fragen seiner Gäste möchte das Staatstheater Meiningen bei den regelmäßig angebotenen Führungen durch das Haus eingehen, die interessierten Gruppen und Einzelpersonen einen Blick in die ganz eigene Welt des Theaters gewähren.

Anmelden kann man sich für diesen Rundgang der besonderen Art bei Susanne Klapka unter der Telefonnummer 0172 7926723. Die Theatermitarbeiterin begrüßt die Besucher jeweils am Bühneneingang. 

Theaterführung
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Kinder lieben es Türme zu bauen. Gespannt und konzentriert verfolgen sie, wie er höher und höher wird... Bumm! Dann fällt er um. Aber es geht einfach wieder von vorne los und macht Spaß. Genauso auch bei diesem feinsinnigen Marionetten- und Stockpuppenspiel, das ganz dem Alter der Kinder entsprechend behutsam inszeniert ist. Mit Babbel und Lizzy kann das junge Publikum freudig entspannt mitfiebern, ob das mit dem kleinen und dem großen Turm wohl klappen wird.
Lizzy baut einen Turm
Warme Bläserklänge erklingen im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik Würzburg im Rahmen der 5. Kammerkonzert-Matinee. Passend zur Jahreszeit und zum Muttertag bringt das Bläserquintett Samuel Barbers Summermusic op. 31 zu Gehör, ein Stück voller sommerlicher Farbenpracht, umgeben von einem Hauch Melancholie. Pure Idylle versprüht Gustav Holsts Bläserquintett ­As-Dur op. 14 aus dem Jahr 1903, das mit einer Pastorale, wie sie Holst im heimatlichen Gloucestershire erlebt haben mag, eröffnet wird, und in dem seine Liebe zur Alten Musik ihren Niederschlag findet. Ebenfalls pastorale Töne schlägt Jacques Ibert mit seinen Trois pièces brèves an, wobei sich die Musik in mediterrane Gefilde begibt. Auch wenn Franz Danzis Werke aus den Konzert­sälen nahezu verschwunden sind, gilt er als wichtiger Wegbereiter der Romantik. Eines seiner neun reizvollen Bläserquintette, in denen sich seine große Vor­liebe für die Farbwirkung der Blasinstrumente entfaltet, bringt das Quintett zur Aufführung.
5. Kammerkonzert
Essen à la carte im Restaurant Anne-Sophie und Sonntagsmenü im Gourmet-Restaurant 
Muttertag
„Mit Baby ins Konzert: Das geht nun wirklich nicht!“ … oder doch? Bei den Babykonzerten des Orchesters ist das sogar erklärtermaßen gewünscht. Hier dürfen Babyfüßchen zu heiteren Rhythmen auf der Babydecke mitstrampeln, es darf gefaulenzt, gekuschelt oder getanzt werden! Vor allem aber darf gehört und gestaunt werden. Das Philharmonische ­Orchester Würzburg lädt mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter ­Tschaikowski und Antonín Dvorˇák die Allerkleinsten mit ihren Familien zu einer musikalischen Auszeit ein, denn die Begeisterung für Musik kann gar nicht früh genug geweckt werden. Also Krabbeldecke eingepackt und mit Kind und Kegel ins Mainfranken Theater!
Babykonzert
Die einmalige Gelegenheit, alle 27 fränkischen VDP-Weingüter kennenzulernen, ist: Heute! Probieren Sie in lockerer Atmosphäre Weine aus allen Stufen der VDP.Klassifikation und verschiedenen Jahrgängen. Freuen Sie sich auf einen genussvollen Nachmittag und interessante Gespräche mit den Weinmachern in der Kelter halle des Bürgerspitals.
Infos und Tickets: www.vdp-franken.de
VDP.Franken Jahrespräsentation
zur Sonderausstellung
„1525 – Franken fordert Freiheit*en“
Sonntagsspaziergang

nach Georg Büchner
Fassung von Gabriela Gillert
ab 14 Jahren


Liebe. Hass. Verzweiflung. Büchners selbstzerstörerisches Seelen-Fragment, das er im Alter von nur 21 Jahren schrieb, ist viel mehr als ein Schrei nach Liebe. Es ist ein Schrei gegen den Druck der Welt und ein Aufschrei einer ganzen Generation gegen eine Gesellschaft, die so viel von einem erwartet, dass man nur verlieren kann.
Im Fokus der Meininger Inszenierung steht nur er: Woyzeck. Ein junger Mann, lebendig, rebellisch, voller Träume. Er wäre gerne ein Teil von dieser Welt, will mitschwimmen im Strom der Zeit, und rennt dabei von einem Job zum nächsten. Und er ist verliebt: in Marie. Ihr würde er gerne etwas bieten, ihr seine Welt zu Füßen legen. Dann wird er auch noch Vater. Jetzt muss er schneller rennen. Wird ein Getriebener vom bürgerlichen Leben. Schnell merkt er, dass er nicht noch schneller rennen kann. Merkt, dass nicht dazugehört, wer kein Geld hat und dass man Armut nicht entkommen kann. Er schreit – aber keiner hört ihn. Auch Marie nicht, sie hat nur noch Augen für einen anderen. Und Woyzeck beginnt vor Eifersucht zu rasen. Er erdrückt seine Gefühle, verliert sich selbst und seine Liebe. Wenn man alles ausgelöscht hat, wer ist man dann noch? Er wird zum Verlierer, zum Täter und am Ende bleibt ihm nur ein emotionaler Amoklauf in den eigenen Abgrund.
Mit „Woyzeck“ schrieb Büchner ein sozialrevolutionäres Plädoyer für die Würde des Menschen mit der großen Hoffnung auf ein Recht auf freie Selbstbestimmung.

Woyzeck

Eine Märchen-Komödie von Gerhard Schreiner

Für drei Kinder gibt es nichts anderes als Fernsehen, Computerspielen oder im Internet surfen. Von Gesellschaftsspielen oder gar vom Lesen von Büchern halten sie überhaupt nichts. Ständig gibt es Streit mit den Eltern. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares. Märchenfiguren schlagen Alarm und haben Angst um ihre Zukunft. Gemeinsam mit Super Mario entführen sie die drei Kinder in die Märchenwelt. Was sie dort erfahren, wird ihr Leben verändern…

Super Mario rettet Frau Holle

unseres Fördervereins Meininger TheaterFreunde e. V.


Erleben Sie eine außergewöhnliche Kunstauktion zugunsten der Kultur in Meiningen! Bieten Sie auf exklusive Werke renommierter Künstler und unterstützen Sie mit Ihrem Gebot unseren Förderverein sowie die Meininger Museen. Erleben Sie eine exklusive Auswahl von 50 Kunstwerken: Gemälde, Zeichnungen und Grafiken bedeutender Künstler. Werke der Leipziger Schule und Bauhaus-Bewegung, Meisterstücke von Max Klinger, Werner Tübke, Joan Miró, Marc Chagall, Joseph Beuys und vielen mehr. Ihr Gebot untestützt den guten Zweck! Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort, das Startgebot liegt bei 50 Euro. Ein Teil der Erlöse unterstützt die Meininger TheaterFreunde e. V. und damit indirekt das Staatstheater Meiningen.

Benefiz-Kunstauktion
„Es ist ein Weinen in der Welt, als ob der liebe Gott gestorben wär“. Else Lasker-Schülers Gedicht Weltende erschien erstmals 1903 und erreichte in den darauffolgenden Jahren durch zahlreiche Abdrucke in expressionistischen Zeitschriften große Popularität. 1941 griff die Dichterin es im Jerusalemer Exil erneut auf: In ihrem letzten Theaterstück IchundIch legt sie es Goethes Faust in den Mund, der sich in der Hölle zusammen mit Mephisto gegen die auf dem Vormarsch befindlichen Nazis zur Wehr setzt. Damit überspannt das Gedicht einen Erfahrungszeitraum, der vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu Nazidiktatur, Exil und zweitem Weltkrieg reicht.
2025 jährt sich das Ende des zweiten Weltkriegs zum achtzigsten Mal. Im Rahmen des neuen Lesungsformats im Kassenfoyer des Mainfranken Theaters spüren Tom Klenk und Patricia Schäfer im Mai der literarischen Weltwahrnehmung dieser Zeit nach – einer Zeit existenzieller Umbrüche, die auch deshalb gerade heute wieder sehr gegenwärtig erscheint.
Mit Texten unter anderem von Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Mascha Kaléko und Bertolt Brecht.
Literarische Soiree mit Tom Klenk
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.

Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird.

Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt.

Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise.

Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet.
Grimms Reisen

Komödie von William Shakespeare


Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott).
In Athen wird die Hochzeit von König Theseus mit der besiegten Amazone Hippollyta vorbereitet, eine Schar von Handwerkern will zu Ehren der Feierlichkeiten die Tragödie von „Pyramus und Thisbe“ aufführen. Der Bürgertochter Hermia droht am selben Tag die Heirat mit dem jungen Demetrius, obwohl sie doch Lysander leidenschaftlich liebt. Die Liebenden fliehen in den Athener Wald, hier regiert das Elfenkönigspaar Titania und Oberon und deren teuflischer Kobold Puck. Sein Zaubertrank setzt alle Gesetze des Tages außer Kraft, kann Träume Entstehen lassen aber manchmal auch zum Alptraum werden und Liebende in Rasende verwandeln. Im Wald herrscht schon bald lustvolles Chaos. Shakespeares Komödie (1596) ist ein Superlativ. Sie ist das meistgespielte und bekannteste Theaterstück der Welt. Vielleicht weil Shakespeares Poesie so klug, so menschlich und so wahr ist, dass sie immer wieder über die schnöde Wirklichkeit triumphiert, seit mehr als 400 Jahren.

Ein Sommernachtstraum

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Dichtung vom Komponisten


Halbszenische Aufführung auf der Wartburg in Eisenach
Kartenverkauf für die Vorstellungen ausschließlich: Info-Telefon 03691 250202 oder www.wartburg.de

Richard Wagner stellt das Thema der Liebesbindung eines Künstlers (Tannhäuser) zu irdischer (Venus) und himmlischer Liebe (Elisabeth) in den Mittelpunkt des dramatischen Geschehens.

Dem Leben an der Seite von Venus im Hör­selberg überdrüssig geworden, drängt der Minnesänger Tannhäuser zurück zur Erde. Hier trifft er auf Elisabeth, die Nichte des Landgrafen Hermann von Thüringen. Bei dem glanzvollen Fest zur Wiederkehr Tannhäusers stellt der Landgraf den Sängern die Aufgabe, das Wesen der Liebe zu ergründen. Während alle am Wettstreit Beteiligten sich für die hohe ideale Liebe einsetzen, erklärt Tannhäuser den sinnlichen Genuss zum wahren Wesen der Liebe. Er wird aus der mittelalterlichen Gesellschaft ausgeschlossen und findet auch durch eine Pil­ger­reise nach Rom keine Erlösung, die ihm erst durch den Tod Elisabeths zuteil wird.

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt.

Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt.

Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf.
Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen!
Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.

Die Pille
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen

Heinz Ratz
Schleswig-Holstein vs. Katalonien … das ist nordische Flachlandgelassenheit vs. mediterane Bergheißblütigkeit  – Heinz Ratz, Sänger und Bassist bei Strom & Wasser und nebenbei umtriebiger Dichter – hat beide Erdregionen zu Fuß bereist und seine Eindrücke  in frechen anarchopoetischen Märchen festgehalten. Wer also die ultimative Wahrheit über den Schnurrbart von Salvador Dali erfahren möchte oder wissen will, warum der alte Zauberer Merlin ausgerechnet in Nibüll Urlaub macht, wem es also um die ganz großen Erkenntnisse geht, der sollte diese Lesung von Heinz Ratz nicht versäumen… Der Würzburger Pianist & Songschreiber Nilz Hübenbecker muss & wird dazu am Klavier improvisieren.

David Scheller & Nilz Hübenbecker
Die beiden haben es sich zur künstlerischen Hauptaufgabe gemacht, mit ihrem Programm „Schlüssel zum Herzen“ genau dafür einen Raum zu geben. Scheller ist begnadeter Schauspieler & Lyriker, Hübenbecker hat mit seinem aktuellen Album „Das schwermütige Klavier“ ein so tief-emotionales Klavierwerk erschaffen, das Menschen wieder mit sich in Verbindung bringen kann. Schellers Lyrik geht tief ins Mark und erzählt schonungslos vom autobiografischen Gaukler, der durch die Welt ging.

Ratz & Scheller lesen

In sehr dunkler Klangsprache ist das erste Werk des Programms gesetzt: In seiner fünften Cellosuite in c-Moll lässt Johann Sebastian Bach die oberste Saite des Cellos um einen Ganzton tiefer stimmen.
Fazil Say komponierte seine Sonate „Nachtspaziergang“ im Jahr 2020. Ursprünglich für Kontrabass verfasst, zeichnet sich auch diese Komposition durch eine dunkle Klanglichkeit aus.
Das Programm findet jedoch wie hoffentlich jeder nächtliche Spaziergang sein Ziel im Warmen: in der weichen und freundlichen Tonart G-Dur unternimmt der spätromantische Komponist Max Reger mit seiner ersten Cellosuite einen Gedankenspaziergang zu seinem großen Barockvorbild J. S. Bach.

Christoph Steiner-Heinlein – Violoncello

Gesprächskonzert
Double One verabschiedet sich von der Bühne. Dies möchten die Beiden nochmal ordentlich feiern und noch tolle Momente mit euch kreieren.
Mittlerweile spielt das Duo schon über zwölf Jahre zusammen Live-Musik. Die Kombination aus Gitarre, Drums, BluesHarp und Bass hat den Erfolg der beiden ausgemacht. Ihr Sound ist unverwechselbar , klar und transparent , so wurde es von der Presse mehrmals schon beschrieben. Wie immer haben die beiden Musiker ein abwechslungsreiches Programm für das Publikum vorbereitet, zum Beispiel Oldie-Klassiker der 60er bis 90er Jahre, Songs von Beatles, Tom Petty, Rolling Stones, CCR, Neil Young, Pink Floyd und anderen. Das Repertoire beinhaltet mittlerweile über einhundertfünfzig Songs, und deshalb kommt es DoubleOne auf eine bunte, vielfältige Mischung in der Kulturscheune an.

Hier eine Nachricht der Musiker:

„Hallo liebe Freunde der guten Musik, am Sonntag den 11.Mai spielen wir mit Double-one in Höchberg in der Kulturscheune unseren letzten Termin dort. Wir spielen zwar weiterhin zusammen, aber keine Konzerte mehr im eigentlichen Sinn. Weiterhin spielen wir auf Veranstaltungen, Geburtstagen, Betriebsfesten, Kirchweih, Biergärten und Musikkneipen. Unsere Internetseite haben wir nicht mehr in Betrieb. Termine erfahren Sie auf der Facebookseite unter Gunter Jüttner, oder Mike (Wolfgang Popp). Über einen Besuch in der Kulturscheune am 11.5. würden wir uns sehr freuen.“

Double One Abschiedskonzert
mit dem Würzburger Kammerorchester

Das ideale Geschenk zum Muttertag: Tauchen Sie gemeinsam ein in die faszinierende Welt der Filmmusik und erleben Sie einen Abend mit den zauberhaften Klängen Ihrer Lieblingsfilme!

Das Würzburger Kammerorchester präsentiert in seiner “Cinema Serenade” Musik aus zeitlosen Filmen in einer wunderbaren Orchesterbesetzung.

Lassen Sie sich von der Magie der Filmmusik verzaubern und erleben Sie eine unvergessliche musikalische Reise durch die Welten von Star Trek First Contact von Jerry Goldsmith, Star Wars und Harry Potter von John Williams, Der Herr der Ringe von Howard Shore und Prinzessin Mononoke von Joe Hisaishi.

Tauchen Sie ein in die epischen Klänge, die Ihre Lieblingsgeschichten zum Leben erwecken. Von den heroischen Themen der Sternenkrieger über die majestätischen Melodien Mittelerdes bis hin zu den mystischen Harmonien des Miyazaki-Meisterwerks – dieses Konzert bietet etwas für jeden Filmmusikliebhaber.

Würzburger Kammerorchester
Musikalische Leitung: Frank Sodemann
Solistin: Mio Nakamune (Sopran)
Filmkonzert: Cinema Serenade

TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL.

TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig.

„Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.)

Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. 

Till Till Till
12
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Text von Norbert Holoubek
Musik von Norberto Bertassi und Walter Lochmann
 

Erleben Sie die berühmte Geschichte zweier junger Liebender, die trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden - und dafür alles aufs Spiel setzen.
In dieser modernen Musical-Adaption prallen Armut und Reichtum, Leidenschaft und Verzweiflung, Hoffnung und Tragik und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit aufeinander.

Ein packendes Theatererlebnis mit 40 Jugendlichen auf der Bühne!
Theater von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche

Romeo und Julia

Puppenspiel nach Claude Boujon

ab 4 Jahren


Die beiden Kaninchen Karni und Nickel sind Nachbarn und verstehen sich gut – sie grüßen sich freundlich, teilen Möhren miteinander und genießen gemeinsam den Sonnenaufgang. Doch eines Tages bricht wegen einer Kleinigkeit Streit aus. Ein Wort ergibt das andere, bis schlussendlich die Fetzen fliegen.

Ohne es zu bemerken, zanken die zwei ihrem Verderben entgegen. Denn während sie streiten, freut sich ein dritter: Von den Kaninchen unbemerkt lauert ein Fuchs auf leichte Beute. Streitkarnickel sollen nicht nur mühelos zu fangen, sondern auch besonders schmackhaft sein!

Eine Geschichte über Möhren, Mut und Missgeschicke (und Meinungsverschiedenheiten).

Karni und Nickel

Unterstützt werden durch die Spendeneinnahmen wie immer aktuelle soziale, umweltpolitische oder kulturelle Projekte.

Diesmal wird gekocht: tba

Es kocht: Soli-Asyl

Es ist keine Anmeldung nötig.

Einlass ist ab 17:00 Uhr.
Essen gibt es ab 17:30 Uhr.

Wir freuen uns auf eine wundervolle Vokü mit Euch!

Vegane VoKü
Seit ihr Ehemann gestorben ist, erwartet die 74-jährige Martha nicht mehr viel vom Leben. Das Landleben ist eintönig, Sohn Walter längst erwachsen und der eigene Tante-Emma-Laden soll für die Nutzung durch die Bibelgruppe des Dorfes umfunktioniert werden. Wie gut, dass es Frieda, Hanni und Lisi gibt: Die drei ermutigen ihre Freundin, sich nicht aufzugeben. Martha soll eine neue Vereinsfahne für den Männerchor nähen und durch die Beschäftigung von ihren Depressionen geheilt werden. Bei der Auswahl der Stoffe kommt Lisi und Martha allerdings eine noch viel "reizvollere" Idee: Martha soll sich den Traum von einer eigenen Dessous-Boutique verwirklichen...
Das bekannte Stück wird vom Seniorenclub des Landestheaters, "Rostfrei", aufgeführt.
Altweiberfrühling
13
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!

Eine Detektivgeschichte für Menschen ab 5 Jahren

Es sind Sommerferien in Lillköping, das Wetter ist gut und die Kinder spielen viel draußen. So auch Kalle mit seinen Freundinnen und Freunden. Das Leben ist schön. Aber irgendetwas stimmt nicht. Das spürt Kalle. Und er geht seinem Gespür nach. Was er herausfindet, ist wirklich aufregend. Es beginnt ein spannendes Abenteuer.

Plötzlich wird es auch noch gefährlich. Aber die Kinder sind mutig und wissen, was sie tun. Es gelingt ihnen unter Führung von Kalle, einen komplizierten Fall zu lösen wie richtige Meisterdetektive.

Astrid Lindgrens berühmtes Kinderbuch hat schon viele Herzen erobert. Und es wird in unseren Aufführungen ganz viele weitere erobern. Es wird eine lebhafte Inszenierung werden, die allen etwas bietet. Menschen jeden Alters erleben, wie junge Menschen Unglaubliches leisten und so zu großen Vorbildern für uns alle werden. Unbedingt hingehen!

Meisterdetektiv Kalle Blomquist
H Großer Saal, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Orchesterkonzert des Schulmusikorchesters
Komödie von Oliver Bukowski
nach der gleichnamigen Fernsehserie

Eine einfühlsame und unterhaltsame Reflexion über das Warten und die Absurditäten des Alltags. Ein Abend fürs Herz und für die Lachmuskeln. Und eine Liebeserklärung an das Leben und die Freundschaft!
Eine Bushaltestelle in der tiefsten Provinz, »die verdammte Schnittstelle zwischen der Zivilisation und der absoluten Pampa«. Hier treffen sich täglich Ralle und Hannes, zwei Kumpels, die schon bessere Tage hinter sich haben. Sie fragen sich, wo sie im Leben falsch abgebogen sind, und schimpfen über die Gesellschaft, die sie hierher gebracht hat. Sie träumen, streiten, lachen, trinken Dosenbier und warten. Auf eine rosigere Zukunft zum Beispiel. Und auf Kathrin, die schöne Busfahrerin, die ihnen immer ein Lächeln schenkt – obwohl sie »oberste Liga« ist. Ralle und Hannes sind liebenswerte Vollzeitphilosophen
mit schnodderiger Schnauze und dem Herz am rechten Fleck. Zwei Menschen, die sonst eher selten zu Wort kommen. Und die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen – auch nicht von pöbelnden Jugendlichen oder treudoofen Hunden.
»Warten auf’n Bus« von Erfolgsautor Oliver Bukowski ist ursprünglich eine Comedyserie des rbb, die sofort nach ihrem Erscheinen im Jahr 2020 populär wurde. Sie steht in der Tradition von Kultserien wie der »Tatortreiniger« oder »Dittsche« und wurde für den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis nominiert. Wie die Fernsehserie, lebt auch die Bühnenfassung von den großartigen Figuren und den ungeheuer komischen und zeitlosen Dialogen.

Theater für Niedersachsen, Hildesheim
Inszenierung: Joerg Steve Mohr
Bühne & Kostüme: Anna Siegrot
Warten auf’n Bus

In unserer Reihe „Ungelesene Meisterwerke der Weltliteratur“ in der TREFFBAR begeben wir uns in der Spielzeit 2024/25 ins 18. Jahrhundert. Stephan Ullrich liest Voltaires berühmten satirischen Roman „Candide oder der Optimismus“.

Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet) schickt in diesem Klassiker der Aufklärung seinen Helden Candide auf eine Odyssee über den Globus und schafft damit eine Art Weltkino. Candide, „der Reine“ oder auch „der Treuherzige“, ein ausgemachter Tor, wird auf einem idyllischen Schloss in Westfalen geboren und von seinem Lehrer Pangloss in dem Glauben erzogen, dass die Welt im Grunde gut sei. Weil er mit der Tochter des Hauses in einer verfänglichen Situation ertappt wird, muss er dieses „irdische Paradies“ verlassen. Candide gerät in den Krieg, erleidet Schiffbruch, wird Zeuge des Erdbebens von Lissabon und setzt in die Neue Welt über. Er sieht das sagenumwobene Eldorado, und über Paris und Venedig verschlägt es ihn schließlich nach Konstantinopel. Auf seinen Reisen erlebt er die Härte der Welt, Grausamkeit, Machtgier und Feigheit. Sein Glaube an den Fortschritt und sein Optimismus werden auf harte Proben gestellt, was Voltaire mit einem Augenzwinkern erzählt.

1759 zuerst anonym erschienen und in halb Europa auf dem Index, in Genf sogar öffentlich verbrannt, wurde Voltaires philosophische Satire trotzdem ein großer Erfolg. Sie verbindet Abenteuerroman und philosophische Kritik, phantastische Erzählung und satte Übertreibung. 1789 waren bereits 48 Ausgaben erschienen. In Preußen war der Text übrigens nicht verboten. Ergänzt wird Voltaires Roman durch seinen Briefwechsel mit Friedrich dem Großen, der ihm schrieb: „Ich halte Sie für das größte Genie, das die Welt hervorgebracht hat!“

Ab Oktober 2024 einmal im Monat (Änderungen möglich).

Ein Einstieg in die Lesereihe ist jederzeit möglich.

Die Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen stützen sich auf folgende Ausgabe: Voltaire - Friedrich der Große. Briefwechsel, Herausgegeben und übersetzt von Hans Pleschinski © 2004 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Voltaire: Candide oder der Optimismus

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
14
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch

Puppenspiel frei nach Wagner, Bechstein und Co.
ab 8 Jahren


Schon bald wird die Wartburg saniert. Doch das thüringische Weltkulturerbe soll auch weiterhin erfahrbar bleiben – wenn die Menschen nicht zur Burg kommen können, dann kommt die Burg eben zu den Menschen. Deshalb begibt sich Museumsführerin Hulda Fröhlich samt ihrer Leidenschaft für die Tannhäuser-Sage und einem einzigartigen Wartburgmodell auf Reisen.
Ihre Absicht: von der Liebe zur Musik, der Freundschaft unter Sängern und vor allem der Wartburg zu erzählen. Begleitet wird sie von ihrem todernsten Kollegen und Wartburg-Historiker Peter Priem. Dieser hält sich am liebsten an historische Fakten: Die heilige Elisabeth kam aus Ungarn und Tannhäuser war beim Sängerwettstreit gar nicht dabei. Solch eine trockene Sichtweise bringt Hulda Fröhlich schier auf die Tanne – pardon, Palme. Denn sie ist sich sicher, dass sich durch die Tannhäuser-Musik das Tor zu einer anderen Welt öffnet. Als die vor Fantasie übersprudelnde Museumsführerin auch noch von thüringischen Hausgeistern namens Hütchen zu fabulieren beginnt, wird es Peter Priem zu bunt. Er ergreift die Flucht – und findet sich wie von Zauberhand in der Venusgrotte wieder. Und über alldem leuchtet der Abendstern.
Eine spielerische Annäherung an Wagners 1845 uraufgeführte Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“, bei der emotionale Musik, Thüringer Sagenschatz und historische Informationen zu einer unterhaltsamen Auseinandersetzung verschmelzen.

Tannhäuser und die Wartburg
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik

Die Ausstellung widmet sich der Frage nach dem Dialog. Was uns bewegt und veranschaulicht die Vielfalt, die der Dialog in unserer heutigen Gesellschaft führt.

Nie zuvor waren Menschen derART vielfältig miteinander vernetzt, voneinander abhängig. Gemeinsam schaffen Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe des Hauptfaches Kunst ein facettenreiches Bild zum Dialog. Fragen wie …

Wer? Mit wem? Wie? Was? Wann? Weshalb? … finden Antworten in malerei, Zeichnungen und Installationen.

Im Dialog: Ausstellung der Leopold Sonnemann Realschule

„Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins.

Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je.

Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!

Peer Gynt

mit Musik von Max Reger und Anton Bruckner


Cornelius Meister, Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, wird das 6. Sinfoniekonzert dirigieren. Er widmet sich zwei wenig bekannten Werken der deutschen Romantik, den „Böcklin Tondichtungen“ des ehemaligen Meininger Hofkapellmeisters Max Reger und der 2. Sinfonie Anton Bruckners.

 

Konzertprogramm:

Max Reger: Vier Tondichtungen nach A. Böcklin, Op. 128
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 2

6. Sinfoniekonzert
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
15
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
B U 08 Hörsaal, Eintritt frei
„The Wild Rebel“
Lieder der englischen Komponistin Ethel Smyth
Studierende der „lied!klasse“ der HfM Würzburg
Liedforum
Bei dieser öffentlichen Probe können Sie den Inzenierungsprozess zur Schauspiel-Uraufführung „Es war Sommer. Und weil es Sommer war, war es warm.“ hautnah miterleben und dem Regieteam bei der Arbeit über die Schulter blicken.
Kostprobe
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
„Irgendwo in Traumesferne“
Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse von B. Hummel, J. Wetzel, R. Strauss und E. Nick
Studierende der „lied!klasse“ der HfM Würzburg
Liedforum

Junge Meisterpianist’innen – Leitung Prof. Markus Bellheim der Hochschule für Musik und Theater München

Weitere Infos folgen.

Tickets vorab erhältlich in der Steingraeber Klavierwelt Bayreuth, Telefon 0921 64049 sowie an der Abendkasse.

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater München

Junge Meisterpianist’innen – Klasse Prof. Markus Bellheim – HMT München

Komödie von William Shakespeare


Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott).
In Athen wird die Hochzeit von König Theseus mit der besiegten Amazone Hippollyta vorbereitet, eine Schar von Handwerkern will zu Ehren der Feierlichkeiten die Tragödie von „Pyramus und Thisbe“ aufführen. Der Bürgertochter Hermia droht am selben Tag die Heirat mit dem jungen Demetrius, obwohl sie doch Lysander leidenschaftlich liebt. Die Liebenden fliehen in den Athener Wald, hier regiert das Elfenkönigspaar Titania und Oberon und deren teuflischer Kobold Puck. Sein Zaubertrank setzt alle Gesetze des Tages außer Kraft, kann Träume Entstehen lassen aber manchmal auch zum Alptraum werden und Liebende in Rasende verwandeln. Im Wald herrscht schon bald lustvolles Chaos. Shakespeares Komödie (1596) ist ein Superlativ. Sie ist das meistgespielte und bekannteste Theaterstück der Welt. Vielleicht weil Shakespeares Poesie so klug, so menschlich und so wahr ist, dass sie immer wieder über die schnöde Wirklichkeit triumphiert, seit mehr als 400 Jahren.

Ein Sommernachtstraum

Die Premiere war ein voller Erfolg – mit einer großartigen Stimmung und vielen begeisterten Würzburgern, die gemeinsam gefeiert und gesungen haben! Jetzt geht es in die nächste Runde: Das RUDELSINGEN kommt zurück nach Würzburg!

Das Motto bleibt: Singen, lachen, genießen – und das am liebsten gemeinsam!

Die musikalischen Rudelführer Ulric Wurschy und Volker Becker führen euch mit den schönsten Mitsing-Hits durch den Abend: Von Schlager über Pop und Rock bis hin zu echten Evergreens ist alles dabei. Egal, ob Klassiker oder aktuelle Chart-Hits – hier kann jeder mit einstimmen!

Texte? Klar, per Beamer direkt auf die Leinwand!
Begleitung? Klavier, Einspielungen und eine große Portion Humor von Ulric Wurschy.
Talent? Unwichtig – Hauptsache, ihr habt Spaß!

Rudelsingen
Sie waren beide Zeitgenossen – der Finne Jean Sibelius sowie der Ungar Ernst von Dohnányi, und sie gehörten ihrerzeit zu den führenden Komponisten ihrer Heimatländer. Während Sibelius mit seinen Werken zum Vater der finnischen Nationalmusik wurde, sah sich Dohnányi mehr in der deutschen klassisch-romantischen Tradition verwurzelt. Unter dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ zeigen Dohnányis unterhaltsame Symphonische ­Minuten und Sibelius‘ 7. Sinfonie einen kunstvollen Umgang mit der sinfonischen Form. Die nördliche Klangwelt ergänzt die 1. Suite zu Peer Gynt des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Wie Sibelius, so holte sich auch Grieg Inspiration aus der Sagenwelt seiner Heimat. Ursprünglich als Bühnenmusik zu Henrik Ibsens gleichnamigem Bühnendrama komponiert und später zu seinem großen Erfolgsstück für den Konzertsaal zusammengefasst, durchläuft die Musik in verschiedensten märchenhaften Klangwelten einzelne Episoden aus dem Leben von Peer Gynt – von der „Morgenstimmung“ über „Ases Tod“ und „Anitras Tanz“ bis in das Reich des Bergkönigs und seiner Trolle.
Ein wirkungsvoller Kontrast findet sich in Daniel Schnyders Konzert für Bassposaune und Orchester subZero, das von Patrick Flassig, Bassposaunist des Philharmonischen Orchesters Würzburg, interpretiert wird. Eine enorme Stil- und Farbenvielfalt bildet das Stück ab, in dem der aus Zürich stammende und heute in New York lebende Komponist Jazzmusik mit klassischer sowie ethnischer und improvisierter Musik vereint.
5. Sinfoniekonzert

TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL.

TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig.

„Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.)

Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. 

Till Till Till
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Studierende der Klasse Prof. Lutz Koppetsch
Saxophonabend

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!

U20-Franken-Slam – Next Generation | Featured Artist: Hannah Haberberger

Bei den 15. Fränkischen U20-Poetry-Slam-Meisterschaften in Würzburg treten junge Poet:innen an, um den Titel „fränkische:r U20 Poetry Slam Meister:in“ zu gewinnen. Die Hosts des Abends sind Pauline Füg, Rahel Behnisch und Yannik Ambrusits. Der Sieger/die Siegerin darf 2025 bei den bayrischen Meisterschaften antreten.

Gefördert von der Stadt Würzburg

U20 Frankenslam
B Theater, Eintritt frei
„Laß, o Welt, o lass mich sein!“
Lieder nach Gedichten von E. Mörike
zum 150. Geburtsjahr
Studierende der „lied!klasse“ der HfM Würzburg sowie Prof. Gerold Huber, Andrea Marie Baiocchi,
Mirella Hagen & Sven Fürst
Liedforum
In den meisten Kulturen der Welt werden Anfang und Ende des Lebens gefeiert. Zwischen diesen beiden Punkten der menschlichen Existenz liegt ein Weg voll von Erfahrungen mit anderen Menschen. Besondere Momente prägen den Lebensweg und markieren nicht selten den Übergang zu einem neuen Abschnitt. Im Lauf der Geschichte haben sich unterschiedliche Methoden entwickelt, um mit diesen Übergängen umzugehen, sie gemeinsam zu zelebrieren. Es geht dabei immer auch um die Selbstvergewisserung des menschlichen Miteinanders. Menschen brauchen einander, sie lachen und weinen miteinander, sie hassen und lieben einander, „bis dass der Tod sie scheidet“.

Mit solchen Momenten des Übergangs und menschlichen Beziehungen als elementarem Bestandteil des Lebens beschäftigt sich der dreiteilige Tanz-Abend Bis dass der Tod uns scheidet.

Zu Beginn steht Dominique Dumais’ Choreografie My desert, my rose. Das Stück setzt sich mit menschlichen Verlusten und dem Tod auseinander, untermalt von den berührenden Klassischen Kompositionen von Aleksandra Vrebalov und den bekannten Klängen des Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel.

Der mittlere Teil des Programms präsentiert drei Stücke von jungen Nachwuchstalenten der Choreografie: Neben Kreationen von zwei Mitgliedern des Tanzensembles, Alba Valenciano López (Una de…) und Mirko Ingrao (Emily’s Room), konnte Neshama Nashmans Duett And so am I für Würzburg gewonnen werden, für das Nashman jüngst im Jahrbuch der Fachzeitschrift tanz als Interessanteste Choreografin 2024 nominiert wurde.

Der dritte Teil, Op Sha!, verdeutlicht einmal mehr Kevin O’Days energiegeladene choreografische Handschrift. Zur Musik des Lemon Bucket Orkestras, das sich selbst als Balkan-Klezmer-Gypsy-Party-Punk-Super-band bezeichnet und deren Musik traditionelle mit verspielten und auch leidenschaftlichen Melodien verbindet, endet der Tanzabend in einer großen Feier des Lebens.
Bis dass der Tod uns scheidet

„Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins.

Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je.

Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!

Peer Gynt

Uraufführung
Ballett in 3 Akten von Serge Prokofieff
Choreografie von Andris Plucis


Eine hilfsbereite Fee, ein traumhafter Ball und ein silberner Schuh, aber der Zauber hält nur bis Mitternacht. Ob Aschenputtel, Cinderella, Cendrillon, Soluschka oder Aschenbrödel – die zauberhafte Geschichte des Mädchens, das sich mit der Kraft der Liebe aus der Asche heraus zur selbstbewussten Prinzessin wandelt, ist eines der meist gespielten und erzählten Märchen der Welt. Als Ballett bietet das Stück neben der musikalischen Brillanz größte tänzerische Ausdrucksmöglichkeiten. Mitten im Zweiten Weltkrieg komponiert und am berühmten Bolshoi Theater in Moskau uraufgeführt, trifft Sergei Prokofjews humorvoll-skurrile, rhythmisch-pointierte Musik den Märchenton der Vorlage.

In dieser Spielzeit widmet sich der Eisenacher Ballettchef Andris Plucis dem Märchenstoff mit einem zeitrelevanten Ansatz im Spiegel der deutschen Ost-West-Thematik.

Dabei ist die Eisenacher „Cinderella“ ein humorvoller Blick auf die deutsche Ost-West-Thematik kurz vor der Wende. Plucis verortet Prokofjews Ballett in die 1980er-Jahre. Zwischen Popart-Prunk der Wessi-Welt und (n)ostalischem Ossi-Charme entwickelt die tanzbegeisterte Cindy ihre Liebe für das Theater. 24 Stunden sind dem Mädchen aus dem Osten die Pforten zum Theater des Westens geöffnet. Sie lebt ihren Traum, tanzt im Musical „West Side Story“ und verbringt eine zauberhafte Zeit mit ihrem Prinzen. Doch um Mitternacht endet die Magie. Cindy müsste wieder über die Grenze – wird sie den Schritt zurück wagen?

Cinderella
Kulturboden in Hallstadt
Willy Astor
Sie waren beide Zeitgenossen – der Finne Jean Sibelius sowie der Ungar Ernst von Dohnányi, und sie gehörten ihrerzeit zu den führenden Komponisten ihrer Heimatländer. Während Sibelius mit seinen Werken zum Vater der finnischen Nationalmusik wurde, sah sich Dohnányi mehr in der deutschen klassisch-romantischen Tradition verwurzelt. Unter dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ zeigen Dohnányis unterhaltsame Symphonische ­Minuten und Sibelius‘ 7. Sinfonie einen kunstvollen Umgang mit der sinfonischen Form. Die nördliche Klangwelt ergänzt die 1. Suite zu Peer Gynt des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Wie Sibelius, so holte sich auch Grieg Inspiration aus der Sagenwelt seiner Heimat. Ursprünglich als Bühnenmusik zu Henrik Ibsens gleichnamigem Bühnendrama komponiert und später zu seinem großen Erfolgsstück für den Konzertsaal zusammengefasst, durchläuft die Musik in verschiedensten märchenhaften Klangwelten einzelne Episoden aus dem Leben von Peer Gynt – von der „Morgenstimmung“ über „Ases Tod“ und „Anitras Tanz“ bis in das Reich des Bergkönigs und seiner Trolle.
Ein wirkungsvoller Kontrast findet sich in Daniel Schnyders Konzert für Bassposaune und Orchester subZero, das von Patrick Flassig, Bassposaunist des Philharmonischen Orchesters Würzburg, interpretiert wird. Eine enorme Stil- und Farbenvielfalt bildet das Stück ab, in dem der aus Zürich stammende und heute in New York lebende Komponist Jazzmusik mit klassischer sowie ethnischer und improvisierter Musik vereint.
5. Sinfoniekonzert

Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt.

Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt.

Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf.
Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen!
Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.

Die Pille
eine Komödie von Eric Assous

Das packend feinsinnige Stück von Eric Assous - weltweit erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Autor - begeistert mit brilliantem Witz und überraschenden Wendungen: Louise und Alexandre lernen sich eines Abends kennen und verbringen eine Nacht miteinander.

Unverbindlich, wunderschön. Glück könnte so einfach sein, wären da nicht Ex-Partner, Träume, Wünsche, Pflichten. Die Liebe und das Leben zu zweit: Eine Gleichung, die mit zunehmender Lebenserfahrung seltener aufgeht, aber dieses Mal vielleicht doch!

Diese Hinreißende, französische Komödie hält ihre Zuschauer in Atem und bereitet ein hochkultiviertes Theatervergnügen.

Eric Assous - zweimaliger Gewinner des größten französischen Theaterpreises Prix Moliere - ist heute der meistgespielte französische Autor und nicht mehr aus dem internationalen Theaterleben wegzudenken. 2014 wurde er mit dem Großen Preis der Académie Francaise für sein dramatisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Er begeistert sein Publikum, weil er mit ganzem Herzen seine Heldinnen und Helden Liebt, die er erfindet.

Seine Komödien haben alles, was französische Komödien oftmals so einzigartig macht: eine unerwartete, raffinierte Handlung, brillanten Stil, kluge, niveauvolle Dialoge und ausgefeilten Wortwitz. Viele überraschende Wendungen und vor allem eine berührende, menschliche Tiefe halten die Zuschauer in Atem. Manche seiner Stücke erleben in Frankreich Spielserien mit über 500 Vorstellungen.

mit Carmen Wedel und Michel Schäfe
Glück

Frank-Markus Barwasser kehrt zurück nach Würzburg!
Mit seinem brandneuen Programm gastiert er erstmals in der Posthalle.
Seit über 30 Jahren steht er mit seiner, einst in Würzburg kreierten Kunstfigur, ERWIN PELZIG auf Deutschlands Theaterbühnen. Nach „Neues aus der Anstalt“ und „Pelzig hält sich“ (ZDF), produzierte Barwasser zuletzt die neunteilige Serie „Beim Pelzig auf der Bank“ für 3-SAT. Auf der Bühne fühlt er sich aber nach wie vor am wohlsten. Das werden Sie nun auch in der Posthalle erleben dürfen.

Wenn Menschen morgens aufwachen und überlegen müssen, welche Krise heute wohl die wichtigste sein wird, dann bleibt das nicht ohne Folgen. Sozialpsychologen attestieren uns inzwischen eine „Veränderungserschöpfung“. Im neuen Bühnenprogramm von Frank-Markus Barwasser geht sein Alter Ego Erwin Pelzig deshalb der Frage nach, was die viel beschriebene „Change Fatigue“ mit uns macht: wer wir werden in einer Zeit grundlegender Veränderungen. Solche mochte der Mensch noch nie, bedeuteten sie immer Gefahr. Dann hatten Realismus, Vernunft und Gelassenheit selten Konjunktur, dann schlug stets die Stunde der Untergangspropheten und Apokalyptiker, welche die Ängste und Sehnsüchte verschreckter Menschen höchst erfolgreich bewirtschaften. Aber die Probleme nur zu beschreiben und zu beschreien, ist für einen wie Pelzig keine Option. Deshalb sucht er – wie immer in Begleitung seiner beiden Freunde Hartmut und Dr. Göbel – nach einem anderen Weg, mit der durchknallenden Welt umzugehen. Erwin Pelzig: „Manchmal denkst du vielleicht, du hast nur noch die Wahl, verrückt zu werden oder religiös. Ich habe es probiert. Kann beides nicht empfehlen“.

Erwin Pelzig
Crashpad emerged from the tumultuous Berlin music scene in late 2023. The power trio consists of members of Perilymph, Karsk, Mermaid Man and Dog Dimension. A delicious blend of Sludge, Grunge and Noise Rock supplies you with mandatory heavy riffage, pounding drums and riveting vocals. Their debut album will be released in early 2025.
Crashpad Support: Däsch
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs
Erleben Sie das Weingut und sein Team einen ganzen Tag lang. Wir laden Sie auf einen interessanten Exkurs rund um unsere Weine ein. Dazu
gehört auch die Verkostung des vielseitigen Weinsortiments. An verschiedenen Stationen können Sie Weine aus allen VDP.Klassifikationsstufen probieren – vom Gutswein bis zum Großen Gewächs. Für Ihr leibliches Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt. Genießen Sie an diesem Tag das Privileg, für Ihren Weineinkauf 10 % ErlebnistagRabatt zu erhalten. Weitere Infos und Tickets ab März auf der Homepage. Wir freuen uns auf Sie!
Erlebnistag im Weingut

Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.

 

in Kitzingen Alte Synagoge

Mozart unterwegs mit dem Blauen Eumel
Richie ist ein Musiker. Nicht mehr ganz jung und auf den ersten Blick ein wenig raubeinig, aber ein guter Kerl. Er lebt irgendwo auf dem Land zusammen mit seinem Hund Fidel in harmonischer Zweisamkeit. Eines Tages bekommen sie Besuch. Und Richie fragt sich immer wieder: „Wer kommt denn da?“ Die Katze, das Schwein, die Kuh und ein der gesellen sich zu den beiden und dürfen schließlich bleiben. Das sorgt dann erstmal für Verwirrung, Lärm und ein wenig Durcheinander. Aber nach einigem Hin und Her findet schließlich jeder seinen Platz und am Ende gibt es eine musikalische Lösung, die eine neue gut gelaunte Gemeinschaft aus den sechsen macht.
Wer kommt denn da?

Mit großer Einfühlsamkeit und Leichtigkeit erzählt Caroline Peters von den Fragen einer Tochter an die verstorbene Mutter und an sich selbst - und davon, was es heißt, eigene Wege zu gehen.
Ein sehr persönliches Buch, kraftvoll, berührend und von hinreißendem Humor.
Achtung! Das Literaturcafé findet diesmal im Dauthendey-Saal im 2. OG statt. Bitte der Beschilderung folgen.

Caroline Peters, Ein anderes Leben

Isabel Fraas liest aus: Ein anderes Leben von Caroline Peters

Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln


Inmitten seiner „Ring“-Komposition legt Richard Wagner im Sommer 1857 das Monumentalwerk zur Seite. Geldnöte zwingen ihn, ein möglichst „leichtes“ Werk mit kleiner Besetzung und wenig Chor einzuschieben. Die Wahl fällt auf Gottfried von Straßburgs keltisches Epos von „Tristan und Isolde“ – eine durch äußere Umstände komplizierte Liebesgeschichte: König Marke sendet seinen Vasallen Tristan aus, um ihm Isolde, Königstochter des besiegten Irlands, als Brautwerber zuzuführen. Schon während der Schiffsüberfahrt gewinnt die uneingestandene Liebe zwischen Tristan und Isolde überhand. Ein vermeintlicher Todestrank wird zum Liebestrank und legt die eigentlichen Gefühle beider endgültig bloß und setzt dabei sämtliche äußere Schranken außer Kraft. Letztlich ist ihre irdische Liebe alternativlos und nur möglich in einem Raum, der alle Barrieren überschreitet. Die Oper galt wegen ihrer hohen musikalischen Anforderungen seinerzeit als unaufführbar. Nach 77 Proben wurde die geplante Uraufführung für Wien abgesagt. Am 10. Juni 1865 erblickte die Oper – mit „königlicher Hilfe“ durch Ludwig II. – am Münchner Nationaltheater das Licht der Öffentlichkeit. In der dicht gewebten Partitur sind Liebessehnsucht und Todesverlangen musikalisch untrennbar miteinander verknüpft.

Tristan und Isolde
ab 17:30 Uhr - 150 € pro Person inkl. 5-Gang-Menü mit Fingerfood und Aperitif, Weinbegleitung und Grander Wasser
Kartenverkauf: Vinothek unter 07940 9346-1800
Anne-Sophie Abend in der Vinothek

»Ich liebe Überraschungen und Brüche von Konventionen, sofern sie subtil vonstattengehen.« Wenn es darum geht, dramaturgisch klug durchdachte Konzertprogramme zu entwerfen, entpuppt sich Jakub Hrůša stets als kreativer Kopf und wagt zudem gerne Experimente. Nun koppelt erzwei tiefgründige Tonschöpfungen aneinander: Charles Ives’ berühmtes Werk von 1908 dreht sich um die Frage nach der Existenz. Sie bleibt letztlich unbeantwortet im Raum stehen, und das magische Stück endet auf dem gleichen Ton, mit dem Schostakowitschs elfte Symphonie beginnt – so dass die beiden Kompositionen eindrücklich ineinander übergehen. Die ergreifende Symphonie mit dem Untertitel »Das Jahr 1905« bezieht sich auf den »Petersburger Blutsonntag« und reflektiert zugleich die ebenso tragischen Ereignisse der Entstehungszeit 1957. Dazu hat Jakub Hrůša einen Komponisten ausgewählt, der aus seiner Heimatstadt Brünn stammte und ins amerikanische Exil flüchten musste: Dort hielt sich Korngold mit Filmmusiken über Wasser, die Spuren in seinem Violinkonzert hinterlassen haben. Ein spannendes Programm, das zum Nachdenken anregt, aber ebenso ans Herz geht – gerade durch das Dirigat von Jakub Hrůša, der über seine Lieblingsrezeptur sagte: »Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, bei dem man mit emotionaler Ladung schafft und gleichzeitig das Handwerk respektiert. Dann passieren die schönsten Momente.«

Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

Musikalische Leitung: Jakub Hrůša | Solistin: Bomsori Kim (Violine)


Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Charles Ives: »The unanswered question«
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 11 (»Das Jahr 1905«)

Jakub Hrůša dirigiert Korngold, Ives und Schostakowitsch
Jelly Blue sind fünf Musiker mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung. Ihre Begeisterung für Blues, R&B, Swing, Latin und Rock hat sie vor einigen Jahren zusammengeführt.
Jenseits vom Mainstream interpretieren sie handverlesene und eher unbekannte Stücke. Das tun sie in ihrem unverwechselbaren Sound und mit leidenschaftlich improvisierten Soli.
Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm für ein Publikum, das das Besondere liebt.
Still got the Blues
Berlin, Dezember 1927: Harry Frommermann verfügt über keinerlei akademische Gesangs- oder Musikausbildung, aber er ist ein großer Fan des amerikanischen Vokalquartetts The Revelers. Nun sucht er Berufssänger für ein eigenes Ensemble. Auf seine Annonce meldet sich, neben 70 anderen arbeitslosen Männern, auch Robert Biberti, der nicht nur eine außergewöhnliche Bassstimme besitzt, sondern ebenfalls glühender Anhänger der The Revelers ist. Wenige Tage später bringt Biberti seine zwei Chorkollegen Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit und einer der beiden wiederum den Pianisten Erwin Bootz. Dazu gesellt sich als zweiter Tenor zunächst Walter Nußbaum, der jedoch bald durch Erich Collin ersetzt wird. Der Rest ist Geschichte: Die Gründung der Comedian Harmonists, der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schließlich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe.
Comedian Harmonists
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben…
»Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Der erste letzte Tag
Der teuflische Barbier von der Fleet Street

Musical von Stephen Sondheim
nach dem gleichnamigen Stück von Christopher Bond

Dieses packende Grusical entführt uns in das viktorianische London. Songs im Bänkelsängerstil, einprägsame Balladen und wirkungsvolle Duette untermalen das blutrünstige und brillante Treiben des »Demon Barber of Fleet Street«.
Fünfzehn Jahre hat Benjamin Barker unschuldig im Exil verbringen müssen, während Richter Turpin ihm Frau und Kind nahm. Nun ist er unter dem Namen Sweeney Todd zurück, um Rache zu üben. Nach und nach schneidet der eifrige Barbier seinen Kunden während der Rasur die Kehle durch. Unter seinem Salon hat die geschäftstüchtige Mrs. Lovett ihren Fleischpastetenladen, mit dem sie sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Doch auf wundersame Weise blüht ihr Geschäft plötzlich auf, und auf einmal verkauft sie die besten Pasteten von ganz London…
Sweeney Todd wurde 1979 am Broadway uraufgeführt und ist seitdem von den internationalen Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken. Der mit acht Tony Awards, einem Grammy und zehn Laurence Olivier Awards prämierte Musical-Thriller erfreut sich spätestens seit der gleichnamigen Verfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 2007 – damals mit Johnny Depp in der Titelrolle sowie Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett und Alan Rickman als Richter Turpin – bei einem breiten Publikum größter Beliebtheit.



Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim
Buch von Hugh Wheeler
Regie der Originalproduktion am Broadway: Harold Prince
Orchestrierung von Jonathan Tunick
Deutsche Fassung von Wilfried Steiner und Roman Hinze
Sweeney Todd
Die Mädels sind wieder da

Musikalische Komödie von Martina Flügge

Die drei Freundinnen Anke, Bärbel und Claudia aus "WEIBER" erleben nun ein neues Abenteuer - diesmal geht es auf Kreuzfahrt und Claudia bringt ein Geheimnis mit, das den Damen ungeahnte Verwicklungen beschert...

Komödie mit vielen bekannten Hits.
Weiber 2.0

Viele Menschen fragen sich in ihrem Leben, was sie glücklich macht und finden es auf unterschiedliche Weise heraus. Oft finden sie nicht gleich Antworten und entdecken es schließlich nach mehr oder weniger mühevollen Selbsterkenntnissen.

Viele Menschen fragen sich dies aber auch nicht, übernehmen „automatisch“ vorgegebene Lebensmuster und Werte oder von außen aufgezwungene.

In diesem Stück, das die Theatergruppe Etcetera wieder selbst entwickelt hat, werden Annäherungsversuche zum Thema über eine  „Agentur „ angeboten. Überraschende Ereignisse und schicksalshafte Entscheidungen stellen jedoch die ganze Agentur samt ihrer Kundschaft auf den Kopf und es folgt eine heftige und gefährliche Wendung der bis dahin friedvollen Abläufe.

Eine Mischung aus Text, Bildern, Musik und Performance werden als Ausdrucksmittel verwendet. Das Stück führt sowohl auf humorvolle wie ernste Weise durch ein „Labyrinth“ der Gefühle seiner Probanden und deren Schicksal.

Die Theatergruppe „Etcetera“ aus Würzburg ist international zusammengesetzt und entwickelt jedes Jahr ein eigenes Stück. Dabei wird aus den eigenen Lebenserfahrungen wie auch aus der Phantasie der Mitwirkenden geschöpft und daraus eine Story entwickelt.

Das Labyrinth zum Glück

60er, 70er, 80er, 90er, 2000er, 2010er – Jedes Jahrzehnt hat super Hits hervorgebracht. Aber ständig diese Qual der Wahl, welche Hits man lieber hören will … Damit ist jetzt Schluss!

Mit der XXL-Party bekommt ihr das Beste aus allen Jahrzehnten auf die Ohren! Diese Party vereint unsere besten Party-Formate in einer riesigen Party.
Ob nun die Rolling Stones, the Doors und The Beatles aus der wilden Hippie-Zeit, Madonna, Michael Jackson und die neue deutsche Welle aus den 80ies.

Oder doch lieber Techno und Boygroup-Hysterie aus den 90ies, Nelly, Black Eyed Peas und David Guetta aus dem Millenium oder die super Hits aus den 2010ern!

Party XXL
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.

Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird.

Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt.

Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise.

Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet.
Grimms Reisen

Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt.

Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt.

Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf.
Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen!
Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.

Die Pille

14:30 Uhr: Überblicksführung mit der Kuratorin zur Sonderausstellung „1525 - Franken fordert Freiheit*en“

Ganztägig: Mitmachstationen zur Sonderausstellung für die ganze Familie!

Internationaler Museumstag
Familienführung durch die Sonderausstellung "Pixi. 70 Jahre kleine Bücher"
Museen mit Freude entdecken - unter diesem Motto bietet das Freilandmuseum Fladungen am Internationalen Museumstag 2025 um 11 und 14 Uhr eine öffentliche Familienführung durch die Sonderausstellung "Pixi. 70 Jahre kleine Bücher" an. Die Ausstellung ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Treffpunkt: Museumskasse. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten.

Bastelprogramm zur Pixi-Ausstellung
Für Kinder. In Pixi-Büchern finden sich allerhand Tiere, darunter auch sehr kleine und krabbelnde Zeitgenossen. Wir basteln selbst ein Insekt: einen Bücherwurm, der uns in Zukunft hilft, beim Lesen die richtige Seite wiederzufinden. Es fallen Materialkosten an.
Internationaler Museumstag am 18. Mai
Richie ist ein Musiker. Nicht mehr ganz jung und auf den ersten Blick ein wenig raubeinig, aber ein guter Kerl. Er lebt irgendwo auf dem Land zusammen mit seinem Hund Fidel in harmonischer Zweisamkeit. Eines Tages bekommen sie Besuch. Und Richie fragt sich immer wieder: „Wer kommt denn da?“ Die Katze, das Schwein, die Kuh und ein der gesellen sich zu den beiden und dürfen schließlich bleiben. Das sorgt dann erstmal für Verwirrung, Lärm und ein wenig Durcheinander. Aber nach einigem Hin und Her findet schließlich jeder seinen Platz und am Ende gibt es eine musikalische Lösung, die eine neue gut gelaunte Gemeinschaft aus den sechsen macht.
Wer kommt denn da?
Oha! ein Designmarkt – Frühlingsfest für Liebhaber schöner Dinge & einer guten Zeit.
Mitte Mai verwandelt sich die kulturscheune höchberg wieder in ein Shopping-Paradies der besonderen Art. Rund 30 junge DesignerInnen, kreative Label und kleine Manufakturen präsentieren ihre handgefertigten Produkte. Zu bestaunen, genießen und natürlich zu erwerben gibt es hochwertige Keramik, künstlerische Prints, stylische Accessoires, eleganten Schmuck, einzigartige Mode, bezaubernde Kindersachen, farbenfrohe Wohnaccessoires, feine Köstlichkeiten und vieles mehr. Kurzum: Kreatives und Köstliches von und für Menschen, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt.
Während des Marktes kann man die kreativen Köpfe hinter den Werken kennenlernen und bei Interesse mehr über deren Arbeitsweisen und Ideen erfahren. Neben einem gastronomischem Angebot erwartet die BesucherInnen bei geeignetem Wetter im Garten hinter der Scheune ein paar Specials. Unter anderem wird es Lyrik to go, einen lebendigen Portratit Automaten mit Illustratorinnen und eine Bastelecke geben. Viele gute Gründe also für einen unvergesslichen Ausflug mit der ganzen Familie!
Kann man den Frühling gebührender begrüßen? Wohl kaum, denkt Britta Manger – und freut sich auf eine aufblühende fünfte Ausgabe des Oha! ein Designmarkt – mit Sonne, Charme und allem erdenklich Schönen. Das endgültige Rahmenprogramm sowie alle AusstellerInnen und Marktinformationen stehen kurz vorher auf der Webseite der Veranstaltung und bei Instagram.
Oha! ein Designmarkt

Trio con brio


An 10 Sonntagen pro Spielzeit laden wir Sie ein, in intimer Atmosphäre sowohl instrumentale als auch vokale Werke zu erleben. Das Foyerkonzert am 18. Mai steht unter dem Motto „Trio con brio“ und würdigt ein Musikgenie. Tauchen Sie ein in die Welt der Wiener Klassik mit Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento Es-Dur, KV 563 – einem Juwel der Kammermusik. Dieses Werk für Violine, Viola und Violoncello fasziniert durch seine melodische Schönheit, ausgewogene Form und beeindruckende Tiefe. In sechs Sätzen entfaltet sich eine Vielfalt an Stimmungen: von heiterer Leichtigkeit über anrührende Kantabilität bis hin zu virtuoser Brillanz. Mozart komponierte dieses Divertimento 1788 in jener Zeit, in der auch seine letzten drei großen Sinfonien entstanden. Es gilt als eines der bedeutendsten Werke für Streichtrio und besticht durch eine raffinierte Stimmführung sowie meisterhafte Balance zwischen den Instrumenten.

 

Konzertprogramm am 18.05.:

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur, KV 563

 

Es musizieren für Sie:

Lilit Grohmann-Khachatryan – Violine
Gideon Wieck – Viola
Gayane Khachatryan – Violoncello

9. Foyerkonzert

Max arbeitet bei einem Literaturmagazin, lässt sich aber auch unter dem Pseudonym „Sebastian“ als Escort buchen. Seine Erfahrungen als Sexworker in London fließen in seine Kurzgeschichten ein, die immer mehr Leser:innen erfreuen. Für Max ist „Sebastian“ ein Werkzeug, die eigene Literatur mit authentischen Erfahrungen zu grundieren. Offiziell ist alles natürlich reinste Fiktion. Doch während er versucht, sein Doppelleben geheim zu halten, muss Max sich langsam eingestehen, dass sich die Rolle des Sexworkers nicht ganz falsch anfühlt.

In „Sebastian“ erzählt der finnisch-britische Regisseur Mikko Mäkelä („Die Hütte am See“) die Geschichte eines jungen Mannes, der sich sowohl in der Literaturszene als auch in der Escortwelt behaupten muss – und sich erst in letzterer wirklich findet. Ohne die komplexen Mechanismen und Gefahren von Sexarbeit außer Acht zu lassen, ist „Sebastian“ ein bemerkenswert sexpositiver Film, der in Transgression und Kinkyness Momente der Befreiung findet.
 

Zeigen Sie im Kino Ihre Eintrittskarte von „Das Vermächtnis“ oder im Theater Ihre Kinokarte vor und freuen Sie sich auf eine Tüte Popcorn oder ein Programmheft.

Karten gibt es im Kino oder hier: KLICK

Kinotheatertag

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«

Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.

 

in Karlstadt Mainkai unterhalb des Maintores

Mozart unterwegs mit dem Blauen Eumel

Puppenspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
ab 6 Jahren


Der kleine Prinz lebt allein auf einem kleinen Planeten mit drei Vulkanen und einer besonders empfindlichen Blume. Als er an der Liebe der Blume zu zweifeln beginnt, begibt er sich auf eine Reise. Sein Streifzug führt ihn schließlich auch auf die Erde, in die Wüste Sahara. Dort trifft er auf einen mit seinem Flugzeug abgestürzten Piloten, mit dem er Freundschaft schließt. Der kleine Prinz berichtet dem Gefährten von seiner Expedition – über Freundschaft, Liebe und Fernweh.

Ein mit Live-Harfenmusik untermaltes poetisches Plädoyer für Zusammengehörigkeit und Menschlichkeit.

Der kleine Prinz

Der berühmteste Kobold der Welt kommt nach Dinkelsbühl!

Erleben Sie eine spannende und amüsante Geschichte für die ganze Familie! "Meister Eder und sein Pumuckl" erzählt von der Begegnung mit dem Anderssein, der Überwindung von Vorurteilen und dem Umgang mit der Realität – ein unvergessliches Theatererlebnis für Groß und Klein. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern!
Seltsame Dinge geschehen in Meister Eders Werkstatt. Und dann taucht plötzlich ein lebendiger Kobold aus dem Nichts auf. Er ist an Meister Eders Leimtopf kleben geblieben und muss nun, ganz nach altem Koboldsgesetz, für immer bei dem Schreiner bleiben. Der gutmütige Meister Eder freut sich zunächst über die lustigen Streiche und die unerwartete Gesellschaft. Doch bald wird der Spaß zur Herausforderung: Die Aufträge stapeln sich, die besorgten Nachbarn sind verwundert über die eigenartigen Selbstgespräche des Schreiners, und als auch noch seine Schwester mit der kleinen Bärbel vor der Tür steht, wird das Chaos perfekt.

Meister Eder und sein Pumuckl

Musical nach dem Kinderbuch von Michael Ende
Text von Christian Berg
Musik von Konstantin Wecker

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist weit mehr als ein klassisches Kinderabenteuer! Es ist eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.
Zusammen mit der Lokomotive Emma brechen Jim und Lukas auf um die Prinzessin Li Si zu befreien. Doch werden sie auch das Geheimnis um Jims Herkunft lüften? Auf ihrem Weg treffen sie Drachen, Riesen und unerwartete Freunde.

Spannende Szenen, fesselnde Musik und die mitreißenden Musicalkinder der Grundschule Röttingen machen diesen Klassiker zu einem Erlebnis, das die ganze Familie begeistert!
Theater von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Der teuflische Barbier von der Fleet Street

Musical von Stephen Sondheim
nach dem gleichnamigen Stück von Christopher Bond

Dieses packende Grusical entführt uns in das viktorianische London. Songs im Bänkelsängerstil, einprägsame Balladen und wirkungsvolle Duette untermalen das blutrünstige und brillante Treiben des »Demon Barber of Fleet Street«.
Fünfzehn Jahre hat Benjamin Barker unschuldig im Exil verbringen müssen, während Richter Turpin ihm Frau und Kind nahm. Nun ist er unter dem Namen Sweeney Todd zurück, um Rache zu üben. Nach und nach schneidet der eifrige Barbier seinen Kunden während der Rasur die Kehle durch. Unter seinem Salon hat die geschäftstüchtige Mrs. Lovett ihren Fleischpastetenladen, mit dem sie sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Doch auf wundersame Weise blüht ihr Geschäft plötzlich auf, und auf einmal verkauft sie die besten Pasteten von ganz London…
Sweeney Todd wurde 1979 am Broadway uraufgeführt und ist seitdem von den internationalen Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken. Der mit acht Tony Awards, einem Grammy und zehn Laurence Olivier Awards prämierte Musical-Thriller erfreut sich spätestens seit der gleichnamigen Verfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 2007 – damals mit Johnny Depp in der Titelrolle sowie Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett und Alan Rickman als Richter Turpin – bei einem breiten Publikum größter Beliebtheit.



Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim
Buch von Hugh Wheeler
Regie der Originalproduktion am Broadway: Harold Prince
Orchestrierung von Jonathan Tunick
Deutsche Fassung von Wilfried Steiner und Roman Hinze
Sweeney Todd

Von Frank Behnke und Bettina Ostermeier


„Zwischen Dänemark und Prag liegt ein Land, das ich sehr mag. Doch warum reduziert man unsere Größe auf Würste und Klöße?“, fragt der Liedermacher Rainald Grebe in seiner musikalischen Satire auf Thüringen. Das Lachen über sich selbst ist Programm bei den „Thüringer Spezialitäten“, einem Liederabend, bei dem eine thüringische Fleischerei zum Dreh- und Angelpunkt für einen fleischbetonten musikalischen Abend wird. Doch hat die typische Fleischtheke noch eine Zukunft? Droht jetzt auch noch den Thüringer Spezialitäten das Aus? Ist die vegane Zeitenwende schon in Thüringen angekommen? Denn kein  Schwein ruft mich an, weit und breit ist kein Kunde mehr in Sicht! Der Metzgermeister schlachtet derweil das letzte Ferkel und will noch einmal so richtig die „Sau“ rauslassen. Die Fleischfachverkäuferinnen und Fleischfachverkäufer werfen ihre Schürzen ab, feiern eine letzte große Party und für einen langen Augenblick wird die Ladentheke zum schönsten Ort der Welt.
„Thüringer Spezialitäten“ ist ein launiger musikalischer Abend für Thüringerinnen und Thüringer, für Fleischfresser und auch alle anderen, den wir zusammen mit der Musikerin Bettina Ostermeier für unser Ensemble entwickeln. Es geht dabei natürlich um die Wurst und noch viel mehr, wie sollte es in Thüringen auch anders sein!

Thüringer Spezialitäten - Eine Revue

Monolog
nach dem Roman von Édouard Louis


„Wer hat meinen Vater umgebracht“ ist das aufwühlende und hochpolitische Vater-Sohn-Drama des französischen Kultautors Édouard Louis. Seine autobiographisch geprägte Geschichte von 2018 taucht ein in den Alltag einer sozial prekär lebenden Arbeiterfamilie in der nordfranzösischen Provinz. Louis erzählt von der Entdeckung seiner Homosexualität, dem immer dringlicheren Wunsch diese einengende Welt zu verlassen und schließlich vom Bruch mit der Familie. In „Wer hat meinen Vater umgebracht“ kehrt der mittlerweile in Paris lebende Autor zu seinen Wurzeln zurück und versucht sein Verhältnis zu seinem Vater aufzuarbeiten. Er schaut jetzt mit anderen Augen auf einen Vater, dessen Körper von lebenslanger Arbeit zerstört ist. Seine Abrechnung mit einer Politik, die seinem Vater buchstäblich das Genick gebrochen hat, wird umso radikaler, je mehr er sich mit seiner Familie versöhnt.

Wer hat meinen Vater umgebracht?
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben…
»Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Der erste letzte Tag
Zu hören sind Werke von Miškinis, Roueché, Faure, Mendelssohn, Gjeilo u. a. für 3 bis 8-stimmigen Frauenchor. Der Chor bietet ein schwungvolles Programm nach dem Motto "Cantate Domino - singet dem Herrn". Vertonungen mit den ersten Worten des Psalm 98 bilden den Hauptteil des Abends. Die Leitung des Konzertes hat Hae-Kyung Jung, Martin Gál spielt an der Orgel,.

Der Eintritt für dieses Konzertes ist frei - Spende herzlich gebeten.
Konzert Cantate Domino mit Vocalensemble Cantica

Viele Menschen fragen sich in ihrem Leben, was sie glücklich macht und finden es auf unterschiedliche Weise heraus. Oft finden sie nicht gleich Antworten und entdecken es schließlich nach mehr oder weniger mühevollen Selbsterkenntnissen.

Viele Menschen fragen sich dies aber auch nicht, übernehmen „automatisch“ vorgegebene Lebensmuster und Werte oder von außen aufgezwungene.

In diesem Stück, das die Theatergruppe Etcetera wieder selbst entwickelt hat, werden Annäherungsversuche zum Thema über eine  „Agentur „ angeboten. Überraschende Ereignisse und schicksalshafte Entscheidungen stellen jedoch die ganze Agentur samt ihrer Kundschaft auf den Kopf und es folgt eine heftige und gefährliche Wendung der bis dahin friedvollen Abläufe.

Eine Mischung aus Text, Bildern, Musik und Performance werden als Ausdrucksmittel verwendet. Das Stück führt sowohl auf humorvolle wie ernste Weise durch ein „Labyrinth“ der Gefühle seiner Probanden und deren Schicksal.

Die Theatergruppe „Etcetera“ aus Würzburg ist international zusammengesetzt und entwickelt jedes Jahr ein eigenes Stück. Dabei wird aus den eigenen Lebenserfahrungen wie auch aus der Phantasie der Mitwirkenden geschöpft und daraus eine Story entwickelt.

Das Labyrinth zum Glück

In der transparenten Besetzung ohne Harmonie-Instrument entwickelt Hubert Winters ECHT TRIO eine direkte und unverfälschte Klangsprache, die den Freiraum für moderne Improvisationsansätze nutzt, ohne dabei an melodisch-harmonischer Klarheit einzubüßen.
Hubert Winter arbeitete mit vielen internationalen Jazzgrößen zusammen. Er komponierte Filmmusik im Auftrag des BR und ist Professor für Jazzsaxophon und Jazztheorie an der Hochschule für Musik in Würzburg.
Rudi Engel studierte an den Musikhochschulen Würzburg und Frankfurt und konzertiert international. Er ist emeritierter Professor für Jazz Bass an den Musikhochschulen Würzburg und Nürnberg.
Bastian Jütte konnte mehrfach das Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises gewinnen. Er ist Professor an der Hochschule für Musik Würzburg.


Hubert Winter – saxophone
Rudi Engel – acoustic bass
Bastian Jütte – drums

Jazzkonzert

TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL.

TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig.

„Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.)

Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. 

Till Till Till

Ende des Jahres ist es mit der Posthalle vorbei und auch der Poetry Slam Würzburg wird sich nach 21 Jahren von der Bildfläche verabschieden. Inklusive diesem Termin gibt es nur noch 4 Poetry Slams, bei denen dafür ordentlich aufgefahren wird. Dies ist DER LETZTE SLAM IM MAI!

Was passiert? Selbstverfasste Texte, vorgetragen auf großer Konzertbühne in 7 Minuten Auftrittszeit. Das Publikum fiebert mit und entscheidet über Qualität, Finaleinzug, Sieg und Niederlage. Große Comedy, große Poetry, große Feelings. Das ist der legendäre Poetry Slam Würzburg, moderiert von Christian Ritter.

Beim Slam im Mai sind dabei:

ANDY STRAUSS (Hamburg)
LETICIA WAHL (Kassel)
PIET WEBER (Berlin)
HANNAH ABELIUS (Leipzig)
LENA PATINSKY (Würzburg)
ELIAS SCHALK (Augsburg)
MIKA AKIM (Würzburg)

Updates zum Programm es auf Instagram unter @wueslam.

Poetry Slam
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«

Musical nach dem Kinderbuch von Michael Ende
Text von Christian Berg
Musik von Konstantin Wecker

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist weit mehr als ein klassisches Kinderabenteuer! Es ist eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.
Zusammen mit der Lokomotive Emma brechen Jim und Lukas auf um die Prinzessin Li Si zu befreien. Doch werden sie auch das Geheimnis um Jims Herkunft lüften? Auf ihrem Weg treffen sie Drachen, Riesen und unerwartete Freunde.

Spannende Szenen, fesselnde Musik und die mitreißenden Musicalkinder der Grundschule Röttingen machen diesen Klassiker zu einem Erlebnis, das die ganze Familie begeistert!
Theater von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!
Es gibt jeden zweiten Montag einen Überraschungsfilm zum Monatsmotto. Hochglanz, Independent wie auch Vintage-Kult können dabei sein. Film in Orginalfassung mit Untertiteln Snacks gegen Spende. Getränke gegen Bargeld.
Perlenkino
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Ringvorlesung, Neue Universität (Sanderring 2) und online via Zoom, ohne Anmeldung, Eintritt frei,
www.mfn.uni-wuerzburg.de
Eine Adelsfamilie im Bauernkrieg: Die Grafen von Wertheim

Mit den Evergreens der schwedischen Popgruppe!

Seien Sie dabei, wenn die unvergesslichen Klänge von ABBA nach den Erfolgshits "ABBA Hallo!" und "ABBA Klaro!" auf die überdachte Freilichtbühne am Wehrgang zurückkehren!
Nach dem überwältigenden Erfolg bei den Gandersheimer Domfestspielen freuen wir uns, Ihnen einen ganz besonderen Abend präsentieren zu dürfen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von ABBA und lassen Sie sich von den schönsten Hits der legendären Band mitreißen.
Genießen Sie nicht nur unvergessliche Melodien wie "Dancing Queen", "Mamma Mia" und "Fernando", sondern erfahren Sie auch spannende Hintergrundgeschichten über Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad. Ein Abend, der zum Mitsingen einlädt, zum Schwelgen in Erinnerungen und zum Feiern der zeitlosen Musik von ABBA!

Dancing Queen

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

The Rat Pack is back! Die Erfolgsshow „Sinatra & Friends“ ist endlich zurück! Die drei Briten Stephen Triffitt, Mark Adams und George Daniel Long alias Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. ermöglichen dem Publikum, die größten Showlegenden aller Zeiten – auch bekannt als das berühmt-berüchtigte „Rat Pack“ – live auf der Bühne zu erleben. Im Mai 2025 wird die Tournee in Deutschland, der Schweiz und Österreich gastieren. 

Die frühen 60er waren die Zeit des „Rat Pack“ und Las Vegas ihre Stadt. Sinatra, Martin und Davis Jr. gehörten zu diesem Zeitpunkt bereits zu den populärsten und wichtigsten Entertainern des Landes. Die gemeinsamen Live-Auftritte dieser drei Showlegenden, vorzugsweise im Sands Hotel, waren die Showbiz-Attraktion des Glückspielparadieses Las Vegas und absoluter Publikumsmagnet. Die Mischung aus kabarettistischen Dialogen – zwischen den Entertainern und ihrem Publikum - sowie die Darbietung ihrer weltberühmten Songs war auch die Geburtsstunde des modernen Entertainments. 

Sinatra & Friends - Rat Pack is back!
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch

Seniorenveranstaltung in der Kulturscheune

Brücken bauen zu Menschen mit Demenz

Wertschätzender Umgang, Kommunikation und Beziehungsgestaltung

Praxisnaher Vortrag mit der Referentin Friederike Bähr (Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Gerontologin (FH), Filmautorin)

Eintritt frei, wir bitten um Anmeldung bei Seniorenbeirat Wolfgang Knorr (Tel. 49960 | oder per Mail: w.knorr@gmx.de)

Brücken bauen zu Menschen mit Demenz
Mit Dr. Thomas Niehr haben wir zu diesem Abend der »Besonderen Reihe« eine Koryphäe im Bereich Linguistik und Diskursanalyse eingeladen. Er ist Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sprache und Politik sowie Sprachkritik. Von 2011 bis 2021 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sprache in der Politik.

Wie wurden in den letzten Jahren »Die Grenzen des Sagbaren« in Gesellschaft und Politik durchbrochen und erweitert? Was verändert sich dadurch gesellschaftlich, im Inneren? Wie verändert sich mit dem öffentlichen Sprachgebrauch die Haltung der Menschen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Thomas Niehr von der Aachener Hochschule an diesem Abend. Im Anschluss an seinen Vortrag im Kaminzimmer besteht Gelegenheit zu Austausch, Fragen und Diskussion.

2018 brachte Thomas Niehr zusammen mit Jana Reissen-Kosch das Buch »Volkes Stimme? Zur Sprache des Rechtspopulismus« heraus. Er ist Mitherausgeber der Reihe »Philologische Studien und Quellen«, publiziert über die Funktion von Sprache in Wahlkampf und Politik, über den Zusammenhang von Sprache, Macht und Gewalt, ihre Wirkung auf die Demokratie und über Verrohung von Sprache in der Gesellschaft.
Die Grenzen des Sagbaren

"Laura Krieg is a means of geocritical self-defense. a cold wave of brutalist pop. a drum machine, a microphone and silver glitter."

Laura Kriegs Musik steht in bester Post-Punk und Cold Wave Tradition, schafft es aber leicht den Bogen ins Hier und Jetzt zu spannen. So ist Kriegs Musik neben Synthie-Klängen bestimmt durch minimalistische, pulsierende Bass-Grooves, treibende elektronische Percussion, atonale, bearbeitete Gitarren-Leads und ihrem Gesang, der alles zusammenzuhalten scheint.

Nach ihrem Debüt-Minialbum "Vie Magique", das 2022 auf dem Berliner Label Detriti Records erschien (u.a. auch Molchat Doma, The Serfs, Filmmaker, Das Das), kommt Laura Krieg im Mai und Juni für ausgewählte Konzerte zurück nach Europa und präsentiert ihr neues Album "Crépuscule", das am 15. April ebenfalls wieder auf Detriti Records erscheinen wird.

FFO: Malaria!, Lizzy Mercier Descloux, X-Mal Deutschland

Laura Krieg (Montreal, Quebec; CA)

& Support

Präsentiert von Sakuska, DIY

Laura Krieg
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!
Eine dicke, weiche Hummel streicheln, das wäre doch was! Max Raabe & Palast Orchester haben sich diesen Wunsch musikalisch erfüllt - mit ihrem neuen Konzertprogramm 2025 “Hummel streicheln”!

Max Raabe liebt Tiere. In seinem Lied “Hummel” träumt er sich in ihre Welt, möchte den Kängurun Kekse in die Beutel tun, oder an bestimmten Stellen mit Bibern Bäume fällen. Seine Gedanken kreisen aber auch um Auswirkungen der Autokorrektur (“Nochmal von vorn”), Fahrrad fahrn, oder - wie man weiß - den perfekten Moment, der verpennt wird. Im Konzertprogramm "Hummel streicheln" haben Max Raabe & Palast Orchester tierischen Spaß, beliebte "Raabe-Pop" - Hits mit zeitlosen Original-Titeln der 20er / 30er Jahre wie "Heute Nacht oder nie" oder "Wenn die Elisabeth" zu verbinden.

Während Max Raabe auf seine schräge, humorvolle Art durch das Programm führt, kann das geneigte Publikum sich zurücklehnen und abschalten.

Übrigens lohnt es sich, auf die sozialen Medien von Max Raabe & Palast Orchester zu summen… nein … zu zoomen. Dort werden in den nächsten Wochen lustige Videoclips zum Lied “Hummel” veröffentlicht.
Max Raabe & Palast Orchester - "Hummel streicheln"
H Großer Saal, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Konzert der Bläserphilharmonie
Gürzenich Kammerorchester Köln

Das Gürzenich-Kammerorchester Köln wurde 1993 gegründet und besteht aus einer festen Streicherbesetzung von etwa 15 Musikerinnen und Musikern, die sich aus Solistinnen und Solisten des berühmten Kölner Gürzenich Orchesters zusammensetzt. »Zauberhafte Klangvielfalt«, »Kammermusikalisches Feingefühl« oder »Ein Orchester der Spitzenklasse!« sind einhellige Pressereaktionen zu Konzerten des Klangkörpers aus dem Rheinland, der für uns in Schweinfurt in den beiden vergangenen Spielzeiten ein wenig zu den »Bambergern des Westens« geworden ist. Das Gürzenich Kammerorchester ist regelmäßig sowohl in der Kölner Philharmonie und in der Essener Philharmonie als auch in verschiedenen anderen deutschen Städten zu hören.
Torsten Janicke ist ein Vertreter der »Dresdner Streicherschule«. Von 1976 bis 1982 studierte er bei Professor Heinz Rudolf an der Dresdner Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« sowie in der Meisterklasse von Professor Gustav Schmahl. Weitere Impulse erhielt er in Meisterkursen von Professor Oleg Kryssa, Professor Wolfgang Marschner und Professor André Gertler.
Torsten Janicke errang bei internationalen Wettbewerben Preise und Auszeichnungen, so beim Bach-Wettbewerb in Leipzig 1980, beim Violinwettbewerb Tibor Varga in Sion 1985 und beim Violinwettbewerb von Indianapolis 1986. Im Jahre 1982 engagierte das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig den 24-jährigen als Ersten Konzertmeister. 1989 ging er in derselben Position zunächst zu den Essener Philharmonikern, bis er 1991 als Erster Konzertmeister vom Gürzenich-Orchester Köln verpflichtet wurde. Seine solistische Tätigkeit führte ihn durch viele Länder Europas, in die USA sowie nach Afrika.

Gürzenich Kammerorchester Köln

Leitung: Torsten Janicke
Mozart trifft Mendelssohn

Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien! Heidi-tschimmela-tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm!

Mit Gesetzgebung verbindet man gemeinhin trockene Paragrafen und verklausulierte Klarheit. Doch schon im Ursprungsmoment des deutschen Grundgesetzes lauern das Paradox und die Doppelbödigkeit von Sprache: Denn welchen Grund soll dieses Gesetz beschreiben? Und was ist nun richtig: das menschliche Wesen, das geschützt werden soll, oder der Mensch selbst? Und wäre die Würde des Menschen unantastbar, dann müsste der Staat sie doch nicht schützen …

Als Eingeborene von Trizonesien beschreibt ein Karnevalslied im Jahr 1948 (kurz vor Verabschiedung des Grundgesetzes also) das deutsche Völkchen. Nicht nur ein Mal wurde dieser Gassenhauer von den Alliierten irrtümlicherweise als deutsche Nationalhymne angestimmt, sodass der Song zumindest inoffizielle Nationalhymne blieb. Karl Berbuer besingt in dem Lied die drei westlichen Sektoren, die zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum gefasst wurden: Der deutschen Nachkriegs-Einigung geht also erstmal die Wirtschaft voraus.

Was ist das für ein seltsames Volk von Eingeborenen, das bei der Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes dem Vorhaben noch mehr als skeptisch gegenübersteht? Noch in den 50er Jahren votierte die deutsche Bevölkerung mehrheitlich, dass sie das größte Wohl im Kaiserreich und im NS-Regime erfahren hatte. Selbst der Abschaffung der Todesstrafe war das deutsche Volk nur mit Argwohn begegnet. Oh, ihr seltsamen Eingeborenen!

„Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen“, so Theodor W. Adorno. In diesem Sinne möchte Björn SC Deigners neue Auftragsarbeit eine deutsche Geschichte erzählen, die mit den Mitteln des Sprachspielerischen und des Absurden ein wildes Schlaglicht auf uns wirft. Doch Moment! Wir sind doch keine Menschenfresser!

Selbst Goethe stammt aus Trizonesien! Heidi-tschimmela- tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm!

Aufführungsdauer: ca. 75 Minuten, keine Pause

Die Eingeborenen von Trizonesien
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung

War da nicht ein Flüstern zu hören? Dort, vom Ende des Weges her? Ging da nicht jemand? Waren das Schritte? Ein Rascheln? Ein Raunen? Überall lauern Geheimnisse. Wer sie entdecken will, folgt am besten den Schauspielerinnen und Schauspielern beim Theaterspaziergang. Es wird - wie immer - ein Weg voller Überraschungen. Regie führt Annemarie Morse. 

Überall Geheimnisse
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes

Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung globaler Krisen? Dieses Panel beleuchtet mediale Machtverhältnisse, eurozentrische Narrative und fragt: Wie kann solidarische Berichterstattung aussehen? Eine kritische Auseinandersetzung mit Medien im Kontext internationaler Solidarität.

Panelist:innen: Sarah Pomame N'Sabaka, Stève Hiobi

 

Präsentiert von der Würzburger Woche gegen Rassismus

Panel: Medienkritik im Kontext internationaler Solidarität (WWgR)

Unterhaltsam – anschaulich – kreativ und für alle verständlich

Lachen bis die Tränen kommen, Unverständliches endlich verstehen und verblüffendes Neuwissen mit nach Hause nehmen – all das erwartet dich bei einem Science Slam. In lockerer Umgebung überzeugen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler dich auf der großen Bühne davon, wie spannend Wissenschaft sein kann. In knackigen zehn Minuten präsentieren sie kreativ, verständlich und unterhaltsam das Neueste aus ihrer Forschung. Am Ende entscheidet das Publikum, wer den besten Vortrag geliefert hat.

LineUp

tba

Wir möchten allen Zuschauer*innen einen unterhaltsamen Abend ermöglichen, deshalb vorab eine kurze, aber wichtige, Info: Beim Science Slam werden wissenschaftliche Inhalte präsentiert. Diese können sensible Themen wie (psychische) Erkrankungen, Drogen, Sexualität, Naturkatastrophen oder Tierversuche enthalten. Wenn du Fragen zu den Inhalten einer konkreten Veranstaltung hast, wende dich gerne vorab an uns unter info@science-and-stories.de.

Du möchtest auch einmal über deine Forschung slammen, einen Science Slam oder einen Vortrags-Workshop für dein Unternehmen buchen? Dann schreib einfach eine Mail an: info@science-and-stories.de

Unsere Science Slams finden regelmäßig in Aachen, Berlin, Bochum, Bonn, Dortmund, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Stuttgart, Wiesbaden und Würzburg statt. Deine Stadt ist gerade nicht dabei? Dann schau gerne wieder rein.

Science Slam Würzburg!
23
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung

Ein jüdisches Märchen
ab 5 Jahren


Der Flickschuster Levi führt ein einfaches Leben. Mit der Reparatur kaputter Dinge, welche ihm die Menschen seiner Stadt bringen, bestreitet er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Aber er ist zufrieden mit dem, was er mit seiner Hände Arbeit verdient. Der missgünstige König jedoch versucht, ihn auszutricksen und stellt ihn auf die Probe. Aber Levi meistert mit seiner Bauernschläue jede Aufgabe, die ihm übertragen wird und wendet sie zu seinem Nutzen. Durch seine ehrliche und einfache Art gelingt es ihm sogar, den König von dessen Zorn und Zweifeln zu befreien.
Weisheit und Poesie der ostjüdischen Erzählkunst vereinen sich zu einem Märchen der ganz besonderen Art und lassen die Zuschauer in eine scheinbar längst
vergessene Welt des Schtetl eintauchen. Die jüdische Erzähltradition ist ein über Jahrhunderte gepflegtes Kulturgut. Es hat seine Wurzeln in den Geschichten des Talmud, der Thora und den gesammelten Weisheiten der Kabbala. So finden sich auch in unserer Kultur Spuren dieser großen Erzähltradition.
Umrahmt wird das Märchen von den so wandelbaren Tönen der Geige des Klezmermusikers Jo Rosenbrück, dessen Melodien zugleich fremd und doch vertraut wirken

Heute ist heute, morgen ist morgen

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!
Vorträge Richard Nowaczek

Beiträge zur Musik des Parsifal

Wege zum Gralstempel, 1. & 3. Akt I Wege aus der Namenlosigkeit, 2. Akt


Richard Nowaczek, geboren 1955 in Bielefeld, Sohn eines Orchestermusikers, war von 1983 bis 2020 als Erster Geiger Mitglied der Duisburger Philharmoniker an der Deutschen Oper am Rhein.

Während seiner Berufszeit lernte er durch viele Proben und Aufführungen die innere Gestalt des Wagner-Orchesters kennen und lieben.

Diese Erlebnisse weiterzugeben, Wagners bedeutungsvolle Musik jungen und junggebliebenen Menschen nahezubringen, ist heute sein Anliegen.

Die Parsifal-Komposition, eine Musik von höchster Meisterschaft in der Beherrschung komplexester Ausdrücke, ist in seiner Ausdruckskraft beides gleichzeitig: uralt und zukunftsweisend.

So weist Parsifal - ähnlich wie bei allen drei Akt-Schlüssen - weit über sich hinaus in musikalische und damit menschliche Entwicklungslinien.
Margot Müller Forum
Wir starten mit einem Aperitif und einer Kellerführung durch unseren beeindruckenden Weinkeller. Anschließend genießen Sie fünf weitere Weine verschiedener Qualitätsstufen. Hierbei lernen Sie das Weingut, die Weinherstellung und auch die Arbeit unserer Stiftung kennen.
Weinprobe
Die Musiker von Running Five der „Blue Jazz Houseband“, verwandeln die Kulturscheune mit dem beliebten „Bring your Dinner“ Konzert wieder in eine Afterwork Chillout Lounge. Es dürfen wieder eigene Knabbereien und Canapes mitgebracht werden und begleitet werden diese von Pop-, Soul-, Funk- und Groovejazz Klassikern im entspannten Chillout Style.
Robert Führer Vox/ Werner Goldbach Keys / Martin Führer Git / Felix Wiegand Bass / David Anlauff Drums
The Groovy Side of Music

Ensemble Resonanz
Nils Mönkemeyer Viola
William Youn Klavier
Riccardo Minasi Leitung

Marianna von Martines Sinfonia C-Dur
Manfred Trojahn Trame lunari für Viola, Klavier und Kammerorchester
(Kompositionsauftrag von Mozartfest Würzburg und Elbphilharmonie Hamburg)*
Wolfgang Amadé Mozart Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«

Manches lässt sich mit Worten nicht formulieren. Davon ist auch Nils Mönkemeyer überzeugt: »Wenn man die Dinge, die man mit Musik sagt, mit Worten ausdrücken würde, bräuchte man dafür einen hohen Bekanntschaftsgrad – gerade weil es sich um sehr private Emotionen handelt«, führt der Bratschist aus, der 2025 Artiste étoile des Mozartfestes ist. Er ist es nicht allein, denn zu einer echten Freundschaft gehören mindestens zwei. Deshalb ist auch der Pianist William Youn Artiste étoile. Zwei Solisten von herausragendem internationalem Renommee und enger musikalischer Verbindung. Im Eröffnungskonzert des Mozartfestes 2025 verleiht Manfred Trojahn dieser Künstlerfreundschaft einen aktuellen musikalischen Ausdruck. Mit dem Kammerkonzert Trame lunari, komponiert im gemeinsamen Auftrag von Mozartfest und Elbphilharmonie Hamburg, ergänzt er auf ausdrücklichen Wunsch der Artistes étoiles das Konzertrepertoire um ein Werk mit ungewöhnlicher Besetzung: Viola, Klavier und Streichorchester. Im Festkonzert begegnen sich außerdem zwei gute Bekannte: Marianna von Martines ist eine der wenigen bekannten Komponistinnen der Wiener Klassik. In ihren musikalischen Salons traf sich die künstlerische Elite Wiens und lauschte vielleicht auch dem gemeinsamen Klavierspiel der Gastgeberin mit Wolfgang Amadé Mozart.

Zum Auftakt des Mozartfestes 2025 sprechen der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt und Intendantin Evelyn Meining Grußworte.

Ensemble Resonanz | Nils Mönkemeyer | William Youn | Riccardo Minasi
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit

Mit den Evergreens der schwedischen Popgruppe!

Seien Sie dabei, wenn die unvergesslichen Klänge von ABBA nach den Erfolgshits "ABBA Hallo!" und "ABBA Klaro!" auf die überdachte Freilichtbühne am Wehrgang zurückkehren!
Nach dem überwältigenden Erfolg bei den Gandersheimer Domfestspielen freuen wir uns, Ihnen einen ganz besonderen Abend präsentieren zu dürfen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von ABBA und lassen Sie sich von den schönsten Hits der legendären Band mitreißen.
Genießen Sie nicht nur unvergessliche Melodien wie "Dancing Queen", "Mamma Mia" und "Fernando", sondern erfahren Sie auch spannende Hintergrundgeschichten über Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad. Ein Abend, der zum Mitsingen einlädt, zum Schwelgen in Erinnerungen und zum Feiern der zeitlosen Musik von ABBA!

Dancing Queen
Kulturboden in Hallstadt
Stefan Verra
Komödie von Pascal Rocher und Joseph Gallet
Warum haben mir meine Eltern nicht das Fahrradfahren beigebracht? Mir nicht erklärt, wie man Babys macht? Mich nicht zusammengestaucht, wenn ich um drei Uhr nachts heimkam? Warum wurde ich nicht für´s Shit-Rauchen bestraft? Alexandre sieht an seinem 30. Geburtstag eine Chance, seine seit langem getrennt lebenden Eltern unter einem Vorwand zu sich einzuladen, sie mit der lange vermiedenen Begegnung zu konfrontieren. Der Abend kommt rasch in Turbulenzen. Doch erst wenn alle Probleme offen auf dem Tisch liegen, kommt es womöglich zu einem Happy End.
Familiendinner
Komödie von William Danne

Langenprozelten - ein schöner kleiner Ort am Main - hat den Zuschlag für die Austragung des diesjährigen Schönheitswettbewerbs "Königin von Deutschland" bekommen. Nur: den Brief mit der Zusage hat niemand aufgemacht. Und die Veranstaltung ist bereits morgen!
Ortsvorsteher Clemens und sein Kumpel Bernie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um das Vereinsheim für den Wettbewerb aufzuhübschen. Da steht auch schon Wettbewerbspräsidentin Heidrun von Stolz in der Tür. Während Clemens der geschockten Präsidentin das Vereinsheim als angesagten Geheimtipp der Schönen und Reichen verkauft, schlüpft Bernie notgedrungen in die Rolle der amtierenden "Kartoffelkönigin". Die ersten Mitbewerberinnen, wie die "Gurkenkönigin" aus dem Taunus und die "Heidekönigin" aus der Lüneburger Heide treffen ein.
Erleben sie in dieser spritzigen Verwechslungskomödie rund um den Schönheitswahn die neue Kult-Komödie!
Königin von Deutschland

Willkommen bei „California Affair“ – der Band, die das unvergleichliche Feuer der Red Hot Chili Peppers auf die Bühne bringt. Wir sind weit mehr als nur eine Coverband. Wir sind eine leidenschaftliche und
hochenergetische Tribute-Band, die den ikonischen Sound und die Magie der legendären Funk-Rock-
Pioniere aus Kalifornien zelebriert.

Authentizität und Leidenschaft
Inspiriert von der Kreativität und Leidenschaft der Red Hot Chili Peppers, haben wir unser Handwerk
perfektioniert, um eine beeindruckende und authentische Live-Erfahrung zu bieten. Unsere Musiker sind
selbst eingefleischte Fans der Band und haben es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Songs, sondern
auch die unverkennbare Energie und das Charisma der Originalband einzufangen. Wenn „California Affair“ die Bühne betritt, fühlen Sie sich, als wären Sie bei einem echten RHCP-Konzert.


Die ultimative Huldigung der Funk-Rock-Legenden
Unsere Setlist ist eine Zeitreise durch die größten Hits der Red Hot Chili Peppers. Von „Californication“ bis
„Dani California“, von „Give It Away“ bis „By the Way“ – wir lieben und spielen sie alle. Unsere Darbietungen zeichnen sich durch mitreißende Grooves, hypnotische Gitarrenriffs und leidenschaftlichen Gesang aus. Bereit für ein Feuerwerk aus Funk und Rock mit ganz viel Gefühl? „California Affair“ ist die Antwort!

California Affair

Er hat das Ende des Kapitalismus besungen, sein iPhone an der Biegung des Flusses begraben und das absolute Glück gesucht. Er hat Worte geworfen und das Geworfene gelesen. Er hat die Gegenwart umkreist, beschworen, geatmet und intoniert. Seit acht Alben sucht und findet PeterLicht Worte und Klänge. Für uns, für unser Taumeln zwischen Wachstum und Erschöpfung, zwischen Systemkritik und Schnäppchenmarkt.

PeterLicht hat bis jetzt nur sehr gute Sachen gemacht. Angefangen mit „Vierzehn Lieder“ 2001, wo der Hit „Sonnendeck“ drauf war. Seither hat er Platten, Bücher, Filme, Theaterstücke, geschrieben, produziert, inszeniert, jedes neue Ding ein Stupser in die Rippen aller weniger output-intensiven Künstler*innen. Die ersten Jahre seines Schaffens wussten wir nicht wie er aussieht. Er gab uns kein Gesicht zu seinen Bildern. Er meinte damit „das bin nicht ich, das seid ihr“.

PeterLicht hat sich über die Jahre seine Marke erarbeitet: elektroakustische Mini-Musik, unterspannter Gesang und Texte wie Post-its für alle Utopien der Welt. Keine Motivationsreden und Fühlt-ihr-es-nicht-auch?-Hymnen, sondern Kleinode, geformt aus unserem Alltag. Das Coole an PeterLicht ist, dass man ihn nicht im Elfenbeinturm wohnend wähnt, sondern da wo wir alle sind, z.B. mit einem Eis in der Hand in einer vollgepissten Bahnhofsunterführung.

Präsentiert von FLUT Konzerte

Überregionale Präsentatoren: Taz, ByteFM, Kaput, Laut.de
PeterLicht
24
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Mit den Evergreens der schwedischen Popgruppe!

Seien Sie dabei, wenn die unvergesslichen Klänge von ABBA nach den Erfolgshits "ABBA Hallo!" und "ABBA Klaro!" auf die überdachte Freilichtbühne am Wehrgang zurückkehren!
Nach dem überwältigenden Erfolg bei den Gandersheimer Domfestspielen freuen wir uns, Ihnen einen ganz besonderen Abend präsentieren zu dürfen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von ABBA und lassen Sie sich von den schönsten Hits der legendären Band mitreißen.
Genießen Sie nicht nur unvergessliche Melodien wie "Dancing Queen", "Mamma Mia" und "Fernando", sondern erfahren Sie auch spannende Hintergrundgeschichten über Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad. Ein Abend, der zum Mitsingen einlädt, zum Schwelgen in Erinnerungen und zum Feiern der zeitlosen Musik von ABBA!

Dancing Queen
Vorträge Richard Nowaczek

Beiträge zur Musik des Parsifal

Wege zum Gralstempel, 1. & 3. Akt I Wege aus der Namenlosigkeit, 2. Akt


Richard Nowaczek, geboren 1955 in Bielefeld, Sohn eines Orchestermusikers, war von 1983 bis 2020 als Erster Geiger Mitglied der Duisburger Philharmoniker an der Deutschen Oper am Rhein.

Während seiner Berufszeit lernte er durch viele Proben und Aufführungen die innere Gestalt des Wagner-Orchesters kennen und lieben.

Diese Erlebnisse weiterzugeben, Wagners bedeutungsvolle Musik jungen und junggebliebenen Menschen nahezubringen, ist heute sein Anliegen.

Die Parsifal-Komposition, eine Musik von höchster Meisterschaft in der Beherrschung komplexester Ausdrücke, ist in seiner Ausdruckskraft beides gleichzeitig: uralt und zukunftsweisend.

So weist Parsifal - ähnlich wie bei allen drei Akt-Schlüssen - weit über sich hinaus in musikalische und damit menschliche Entwicklungslinien.
Margot Müller Forum

aus dem Theaterfundus


Das diesjährige Sommerfest des Staatstheaters Meiningen am 12. Juli steht unter dem Motto „Sommernachtstraum“. Eine Kleiderordnung gibt es zwar nicht auf den Sommerfesten, wohl aber ist es beliebte Tradition, sich wie bei den Bühnenbällen vom Thema des Abends inspirieren zu lassen. Hierfür haben wir eine besondere Offerte: Am Samstag, 24. Mai, können Sie sich stilecht theatral einkleiden bei einem Fundus-Verkauf im Werkstattgebäude. Ab 11 Uhr können Sie stöbern – vom originellen Accessoire bis zum kompletten Kostüm.

Kostümverkauf
Wohin am Samstagnachmittag? Zu Mozart natürlich! Wenn das Mozartfest beginnt, ist ganz Würzburg auf den Beinen. Dann klingt und singt es überall. Plätze, Höfe, Kirchen und Kaufhäuser werden zu Bühnen. Künstler:innen, Chöre und Instrumentalensembles aus der gesamten Region bringen Musik mitten hinein in die Innenstadt. Und natürlich mischt sich ganz viel Mozart in das bunte Treiben zwischen Rathaus und Residenz oder rund um Dom und Marienkapelle. Zahlreiche Kurzkonzerte bieten ein vielgestaltiges Musikprogramm und animieren zum Entdecken und Flanieren, bevor beim abschließenden Singalong alle eingeladen sind, in den großen Mozart-Chor mit einzustimmen. Willkommen in Würzburg, Wolfgang Amadé!
Mozarttag
„Jetzt pack schon aus!“ Vogel Karl vermutet Würmer in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch was drin steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: „Hast du das bestellt?“ Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. „Eieiei! Das Paket ist für den Professor von nebenan!“ erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären. Er ahnt nicht, welchen Plan der Professor und sein Wurm Hubertus mit dieser Bestellung verfolgen.
Überraschung für Dolittle

Charly, der Elefant, zieht einen Zirkuswagen auf die leere Bühne. Befreit von der Last, zeigt er seine Kunststücke. Doch wo sind die anderen Artisten, wo die Manege? Zum Glück gibt es da den Manegenmeister, der den Artistenwagen in einen kompletten Zirkus samt Musikkapelle verwandelt.„Mister Summerhill“ ruft ihn Mimi, die Zirkusmaus, „darf ich dieses Mal auch zusehen?“. „Aber Du weißt doch, die Damen im Publikum haben Angst vor Dir und der Zirkusdirektor…“ „…sollte mich endlich auch mal auftreten lassen!“ fällt sie dem Meister ins Wort.
Wie Mimi zu ihrem Seiltanz und Fräulein Frida zu ihrem Vogel kommt, müsst Ihr Euch selbst ansehen.
Ein Stück mit Elefanten, Sissi, der Lipizzanerstute, Rudolfo, dem Gewichtheber, den Einradbrüdern aus der Mogelei und natürlich Frida mit ihrer Vogelhochzeit.

Für Kinder ab 3 Jahren

Spiel: Norbert Böll
Regie: Susanne Capar

Zirkus RollCharly
Anno 2017 in einem dunklen Kellergewölbe im Herzen Würzburgs, wurde der Grundstein gelegt, die etwas eingeschlafene Black Metal Szene neu zu beleben und wieder mehr Veranstaltungen voran zu treiben. Und so wurde das Baphofest ins Leben gerufen. Als Clubshow Reihe, die den lokalen Underground supporten sollte, aber auch Bands von überall her eine Plattform bieten, ihre Kunst auf die Bühne zu bringen. Bereits die erste Show wurde sehr gut angenommen und so kam es, dass schneller eine Tradition gegründet wurde, die sich fortsetzen sollte.
Baphofest
Dort, wo heute prachtvolle Rhododendronbüsche stehen, legte ein Gärtner im Jahr 1922 einen Kräutergarten der besonderen Art an. Warum das Ganze ein Geheimnis ist, das wird sich dem Theaterbesucher auf feinsinnig-unterhaltsame und heiter-frivole Weise entschlüsseln.

Ein modernes Theaterstück, geschrieben und gestaltet von Gabriele Brunsch. Großartige Musik und Klangeffekte von Julia Rosenberger.
Das Geheimnis des Gartens

Ebow vereint Rap, Trap und Pop mit politischen Botschaften. Zuvor: eine musikalische Vorperformance mit arabischen und türkischen Volksliedern, gefolgt von einem tänzerischen Act, der Körper und Widerstand in Beziehung setzt. Drei starke Auftritte an einem Abend!

 

Ebow hat sich mit mittlerweile vier veröffentlichten Alben längst als eine der wichtigsten Stimmen im deutschen Rap etabliert und dabei auch die ein oder andere Hymne für die ganz selbstverständlich Politischen unter den Millennials und Gen Zs geliefert. "Sie textet politisch korrekt und grammatisch unkorrekt über Frauenverachtung in ihrer Szene und Fremdenverachtung in ihrem Land", hat die ZEIT das einmal formuliert.

Auf ihrem am 27. September erschienenen Album „FC CHAYA“ konzentriert sie sich voll und ganz auf die LGBTQIA+ Community und liefert queere Love Songs, die es so noch nicht gegeben hat in Deutschland. Der Sound wechselt dabeizwischen Indierock-Einflüssen, RnB und Cloud Rap-Ästhetik des Y2K. In turbulenten Zeiten, will sie uns wohl sagen, ist keine Message wichtiger als die Liebe selbst.

Ebow
... ein Mordsspaß mit Genuss Restaurant Anne-Sophie
ab 19:00 Uhr - 79 € pro Person
Gespielte Lesung mit Mehrgängemenü
Dinner mit Leiche ...
Ja, sie hat es getan. Constanze Lindner hat ein neues Programm gemacht.
Viele ihrer irrwitzigen Geschichten aus ihrem Bestseller „Miss Verständnis“ schrien danach auf die Bühne zu kommen. Und jetzt ist es soweit: All das, was Constanze ausmacht (und noch so viel mehr), hat die schlagfertige und grandiose Künstlerin in ein Comedy- Bühnenprogramm gepackt und lädt alle ein zu „Lindners Lebenslust“. Sie redet, springt, lacht, liest, verteilt großzügig ihre ansteckende gute Energie und wirft mit einer Begeisterung um sich, die es so kein zweites Mal gibt. Constanze hat all den Frohsinn, der in ihr steckt, in dieses Buch gepackt und bringt es jetzt auf die Bühne wie nur sie es kann – absolut grandios und irre komisch.
Mit Scharfsinn und Humor zeigt Constanze Lindner, worauf wir im Leben getrost verzichten können und was uns wirklich glücklich macht. Und wer diesen Abend erlebt, merkt auf einmal wie saukomisch Tipps für den Umgang mit sich selbst sein können. Und wenn einer meint, dies wäre nur was für Frauen, dann hat Mann etwas gehörig Miss Verstanden!
Constanze Lindner
Trotz eigener Zweifel lehrt der italienische Mathematiker und Physiker Galileo Galilei über Jahre in Italien das geozentrische ptolemäische Weltbild, nach dem die Erde – und damit der Mensch – im Mittelpunkt des Universums steht und die Himmelskörper sich auf Kreisbahnen mit konstanter Geschwindigkeit um die Erde bewegen. Dies wurde von der Kirche mit der Bibel begründet und verbreitet. Doch dann entdeckt Galilei mit Hilfe eines Fernrohrs, dass es neben der Erde noch viele weitere Planeten gibt, die sich entgegen der kirchlichen Lehre um die Sonne bewegen. Schon 1543 hatte Nikolaus Kopernikus diese These aufgestellt, jedoch ohne sie belegen zu können. Galileis Entdeckung stößt bei den Anhängern der Kirche auf Unglauben und Ablehnung. Er scheitert mit seinem Wissen, scheitert mit dem Fortschritt, mit der Wahrheit. 1616 verbietet die Inquisition schließlich das heliozentrische kopernikanische Weltbild, für das Galilei den Beweis gefunden hatte. Für ihn bedeutet das fortan ein Leben und Arbeiten als Gefangener der Inquisition bis zu seinem Tod.

Brecht schrieb das Stück 1938 im dänischen Exil als Reaktion auf die Nachricht von der ersten Spaltung von Uranatomkernen. Es folgten zwei weitere Fassungen, 1947 und 1956. Alle drei Fassungen greifen die jeweils aktuelle politische Weltlage auf: die Abwürfe der Atombomben und Oppenheimers Verteidigungsschrift sowie die Remilitarisierung der BRD und die drohende Gefahr eines dritten Weltkriegs. Von seiner politischen Gegenwart zog Brecht Parallelen zur historischen Figur Galileo Galilei. Dieser hatte 1633 vor der Inquisition seine Aussage widerrufen, dass die Erde um die Sonne kreist. Brecht stellt mit diesem Stück erneut die Frage, welche Verantwortung und Macht der Einzelne in autoritären Systemen hat.
Leben des Galilei

Komödie von William Shakespeare


Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott).
In Athen wird die Hochzeit von König Theseus mit der besiegten Amazone Hippollyta vorbereitet, eine Schar von Handwerkern will zu Ehren der Feierlichkeiten die Tragödie von „Pyramus und Thisbe“ aufführen. Der Bürgertochter Hermia droht am selben Tag die Heirat mit dem jungen Demetrius, obwohl sie doch Lysander leidenschaftlich liebt. Die Liebenden fliehen in den Athener Wald, hier regiert das Elfenkönigspaar Titania und Oberon und deren teuflischer Kobold Puck. Sein Zaubertrank setzt alle Gesetze des Tages außer Kraft, kann Träume Entstehen lassen aber manchmal auch zum Alptraum werden und Liebende in Rasende verwandeln. Im Wald herrscht schon bald lustvolles Chaos. Shakespeares Komödie (1596) ist ein Superlativ. Sie ist das meistgespielte und bekannteste Theaterstück der Welt. Vielleicht weil Shakespeares Poesie so klug, so menschlich und so wahr ist, dass sie immer wieder über die schnöde Wirklichkeit triumphiert, seit mehr als 400 Jahren.

Ein Sommernachtstraum

von Maria Milisavljević
Uraufführung / Auftragswerk


Nach „Alte Sorgen“ nimmt Maria Milisavljević in ihrem, für das Staatstheater Meiningen als Auftragswerk entstehenden Text, nun das Schicksal der vielen von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit Betroffenen in den Blick. Sie schildert auf eindringliche Weise, was es bedeutet, für die Gesellschaft „unsichtbar“ zu sein. Eine Frau sitzt mit einem Kaktus in einer Wohnung im Osten Berlins. In dieser Wohnung hat sie ihr ganzes Leben verbracht, den Fall der Mauer erlebt, ihre Tochter großgezogen. Diese ist bereits verstorben und die Wiedervereinigung liegt vierunddreißig Jahre zurück, die Erinnerungen an all das sind zwischen den Wänden jedoch noch lebendig. Nun soll die Wohnung bald auch nur noch Erinnerung sein: Ein Investor hat das Gebäude gekauft, die Frau muss ausziehen. Eine neue Bleibe gibt es nicht, es droht die Wohnungs-, wenn nicht sogar Obdachlosigkeit. Da steht auf einmal eine junge Frau vor ihrer Tür, die für eine reibungslose Räumung sorgen soll. Bei einem Glas Wein kommen sich die beide Frauen näher, und schnell hallen zwischen den Wänden Stimmen aus der Vergangenheit wieder, werden Schicksale anderer Wohnungs- und Obdachlosen hörbar, entspinnen sich aber auch hoffnungsvolle Träume und Möglichkeiten. Mit schimmernder Poesie und großer Empathie für ihre Figuren gibt die Autorin den Menschen eine Stimme, die unter den oft problematischen Wohnverhältnissen leiden, beschreibt ihren emotionalen Verlust und ihren Kampf um Ansehen und Würde.

Es war Sommer. Und weil es Sommer war, war es warm
nach dem Roman von Véronique Olmi

Véronique Olmi, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Frankreichs, erzählt in ihrem Roman die Geschichte einer alleinerziehenden Sozialhilfeempfängerin, die mit ihren beiden Söhnen einen Ausflug ans Meer unternimmt. Einmal, wenigstens einmal sollen die »Knirpse« Kevin und Stan für eine Weile das
Meer sehen. Sie fahren gemeinsam am Abend mit dem Bus Richtung Küste, mieten sich in ein schäbiges Hotel ein, gehen am nächsten Tag zum Meer, besuchen mit ihren letzten ersparten Cents ein Café und den Jahrmarkt. Am Ende dieses Tages wird die Frau eine folgenschwere Entscheidung treffen.
Auf unnachahmliche Weise gelingt es der Autorin, den Figuren in ihrem tragischen Dasein das zurückzugeben, was die Gesellschaft der Armut gerne abzusprechen sucht: ihre Würde. Eine kongeniale, berührende und beeindruckende Übersetzung findet ihr literarischer Aufschrei gegen Kinderarmut in diesem beeindruckenden schauspielerischen Kraftakt. Ohne jedes Pathos, sanft aber zwingend zugleich nimmt uns Gilla Cremer mit in die bestürzende Not und Einsamkeit einer Mutter, die für ihre Kinder keine Zukunft mehr sieht.

Theater Unikate | Theater Bielefeld

mit Unterstützung der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
Regie: Michael Heicks
Musikalische Leitung: Hennes Holz
Kostüme: Sandra Meurer
Dramaturgie: Michael Billenkamp

mit Gilla Cremer und Patrick Reerink (Violoncello)
Meeresrand
Erneut öffnet das ETA Hoffmann Theater seine Türen, um queere Kunst zu feiern. Am 24.05.25 um 20:00 Uhr laden wir alle Menschen herzlich zu der zweiten Ausgabe unseres queer-bunten Abends ein! Freuen Sie sich auf eine spektakuläre Mischung aus Musik, Lesungen und szenischen Beiträgen.
Sounds Gay

Ensemble Resonanz
Nils Mönkemeyer Viola
William Youn Klavier
Riccardo Minasi Leitung

Marianna von Martines Sinfonia C-Dur
Manfred Trojahn Trame lunari für Viola, Klavier und Kammerorchester
(Kompositionsauftrag von Mozartfest Würzburg und Elbphilharmonie Hamburg)*
Wolfgang Amadé Mozart Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«

Manches lässt sich mit Worten nicht formulieren. Davon ist auch Nils Mönkemeyer überzeugt: »Wenn man die Dinge, die man mit Musik sagt, mit Worten ausdrücken würde, bräuchte man dafür einen hohen Bekanntschaftsgrad – gerade weil es sich um sehr private Emotionen handelt«, führt der Bratschist aus, der 2025 Artiste étoile des Mozartfestes ist. Er ist es nicht allein, denn zu einer echten Freundschaft gehören mindestens zwei. Deshalb ist auch der Pianist William Youn Artiste étoile. Zwei Solisten von herausragendem internationalem Renommee und enger musikalischer Verbindung. Im Eröffnungskonzert des Mozartfestes 2025 verleiht Manfred Trojahn dieser Künstlerfreundschaft einen aktuellen musikalischen Ausdruck. Mit dem Kammerkonzert Trame lunari, komponiert im gemeinsamen Auftrag von Mozartfest und Elbphilharmonie Hamburg, ergänzt er auf ausdrücklichen Wunsch der Artistes étoiles das Konzertrepertoire um ein Werk mit ungewöhnlicher Besetzung: Viola, Klavier und Streichorchester. Im Festkonzert begegnen sich außerdem zwei gute Bekannte: Marianna von Martines ist eine der wenigen bekannten Komponistinnen der Wiener Klassik. In ihren musikalischen Salons traf sich die künstlerische Elite Wiens und lauschte vielleicht auch dem gemeinsamen Klavierspiel der Gastgeberin mit Wolfgang Amadé Mozart.

Ensemble Resonanz | Nils Mönkemeyer | William Youn | Riccardo Minasi
nach dem Roman von Karsten Dusse

Es läuft nicht gut für Björn Diemel. Er ist Anwalt, der sich in seinem beruflichen Alltag bis zur Selbstaufgabe um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität kümmert. Nun wird er von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeitsseminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen.
Was er dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um - und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit.

Drei Darsteller:innen in neunzehn Rollen sind höchst achtsam dabei, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben.
Achtsam morden

Holt das Popcorn raus, wir nehmen euch mit nach Hollywood: Bei „Superszene“ präsentieren die Improvisateurinnen des Würzburger Ensembles „Der Kaktus“den Zuschauerinnen ihre persönlichen Filmideen und ziehen in den Wettstreit um die beste Story. Als Regisseurinnen setzen sie ihre Mitspielerinnen in Szene, sie inszenieren dramatische Wendungen und sorgen für reichlich Komik. Doch letztlich entscheidet das Publikum, welche Filme es weiter sehen will und welche Ideen im Papierkorb landen.

Die Wahl liegt bei euch. Jede Szene, jeder Dialog und jede dramatische Wendung: Alles auf der Bühne entsteht im Moment. Es gibt kein Skript, kein Sicherheitsnetz. Inspiriert vom Publikum stürzen sich die Schauspieler*innen ins Risiko. Ob Lachanfall oder Tränen der Rührung: Wenn der Kaktus die Bühne stürmt, kann wirklich alles passieren.

Superszene: Die improvisierte Filmnacht
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
Die Afterparty der Würzburger Woche gegen Rassismus findet auch dieses Jahr wieder bei uns statt - weitere Infos folgen!
Afterparty - Würzburger Woche gegen Rassismus
25
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«

Der berühmteste Kobold der Welt kommt nach Dinkelsbühl!

Erleben Sie eine spannende und amüsante Geschichte für die ganze Familie! "Meister Eder und sein Pumuckl" erzählt von der Begegnung mit dem Anderssein, der Überwindung von Vorurteilen und dem Umgang mit der Realität – ein unvergessliches Theatererlebnis für Groß und Klein. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern!
Seltsame Dinge geschehen in Meister Eders Werkstatt. Und dann taucht plötzlich ein lebendiger Kobold aus dem Nichts auf. Er ist an Meister Eders Leimtopf kleben geblieben und muss nun, ganz nach altem Koboldsgesetz, für immer bei dem Schreiner bleiben. Der gutmütige Meister Eder freut sich zunächst über die lustigen Streiche und die unerwartete Gesellschaft. Doch bald wird der Spaß zur Herausforderung: Die Aufträge stapeln sich, die besorgten Nachbarn sind verwundert über die eigenartigen Selbstgespräche des Schreiners, und als auch noch seine Schwester mit der kleinen Bärbel vor der Tür steht, wird das Chaos perfekt.

Meister Eder und sein Pumuckl
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Komödie von Pascal Rocher und Joseph Gallet
Warum haben mir meine Eltern nicht das Fahrradfahren beigebracht? Mir nicht erklärt, wie man Babys macht? Mich nicht zusammengestaucht, wenn ich um drei Uhr nachts heimkam? Warum wurde ich nicht für´s Shit-Rauchen bestraft? Alexandre sieht an seinem 30. Geburtstag eine Chance, seine seit langem getrennt lebenden Eltern unter einem Vorwand zu sich einzuladen, sie mit der lange vermiedenen Begegnung zu konfrontieren. Der Abend kommt rasch in Turbulenzen. Doch erst wenn alle Probleme offen auf dem Tisch liegen, kommt es womöglich zu einem Happy End.
Familiendinner

Rund ums Thema Nachhaltigkeit dreht sich der zweite gemeinsame Aktionstag des Netzwerks der „Freilichtmuseen in Bayern“ am Sonntag, 25. Mai. Acht Freiland- und Freilichtmuseen in Bayern zeigen, wie nachhaltig das Leben auf dem Land früher war – und wie sie heute selbst nachhaltig arbeiten.

Reduce, Reuse, Repair, Recycle sind Begriffe, bei denen es vor allem darum geht, den eigenen Verbrauch zu reduzieren und im Alltag ressourcenschonender zu leben. Was heute in aller Munde ist, war jahrhundertelang eine Selbstverständlichkeit. Ob beim Bauen oder im Haushalt: Dinge wurden wiederverwendet, weiterverarbeitet oder repariert.

Programm in Fladungen

Bauen wie früher: Die Museumshandwerker zeigen, wie Holznägel hergestellt werden. Die Besucherinnen und Besucher können außerdem einen Einblick in die Arbeitsschritte beim historischen Lehm-Fachwerkbau gewinnen. Lehm als Baustoff erlebt ein Comeback: Jahrhundertelang genutzt, später von Beton verdrängt, wird er heute wegen seiner guten Eigenschaften und der einfachen Verarbeitung wiederentdeckt. 

Beim Kochprogramm mit historischen Rezepten dürfen alle mitmachen und das auf dem Holzherd zubereitete Gericht natürlich auch probieren. Außerdem ist Backtag im Museum: Frisches Kleingebäck kommt ofenwarm aus dem Backhaus (ca. 11-15 Uhr, solange der Vorrat reicht).

Das Programm wird laufend ergänzt und aktualisiert.

Tag der Freilichtmuseen in Bayern

Cappella und Camerata St. Stephan
Solist:innen
KMD Christian Heidecker Leitung
Prof. Nicole Grochowina Festpredigt

Wolfgang Amadé Mozart Vesperae solennes de confessore KV 339 (Laudate Dominum)
Johann Sebastian Bach Messe h-Moll BWV 232 (Auszüge)

»Soli deo gloria«, notierte Johann Sebastian Bach unter seinen Werken: Gott allein sei Ehre. Er war einer der besonders wortkargen Komponisten. Was er zu sagen hatte, sprach er aus mit seiner Musik. Durch Töne bezeugte er nicht zuletzt auch seinen festen Glauben an Gott. Geistliche Musik bildet den Kern von Bachs gigantischem Œuvre. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete er an einem seiner umfangreichsten Sakralwerke: der Hohen Messe h-Moll. Ein Opus summum und ultimum, in dem er seine ganze Instrumental- und Vokalkunst zusammengefasst und der Nachwelt bis heute Rätsel aufgegeben hat. Zum Kompositionsanlass etwa, denn der liegt nach wie vor im Dunkeln. Neuere Forschungen haben herausgefunden: Vielleicht war die Messe sogar für eine Aufführung 1749 im Wiener Stephansdom bestimmt. Dreißig Jahre später lernte Mozart das bedeutende Werk kennen und Bach lieben. Die Innigkeit seiner eigenen Sakralkunst hat ihr Vorbild auch beim großen Barockkomponisten. Im Festgottesdienst von St. Stephan wird die Musik beider Meister zum spirituellen Zentrum.

Festgottesdienst St. Stephan

Ein jüdisches Märchen
ab 5 Jahren


Der Flickschuster Levi führt ein einfaches Leben. Mit der Reparatur kaputter Dinge, welche ihm die Menschen seiner Stadt bringen, bestreitet er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Aber er ist zufrieden mit dem, was er mit seiner Hände Arbeit verdient. Der missgünstige König jedoch versucht, ihn auszutricksen und stellt ihn auf die Probe. Aber Levi meistert mit seiner Bauernschläue jede Aufgabe, die ihm übertragen wird und wendet sie zu seinem Nutzen. Durch seine ehrliche und einfache Art gelingt es ihm sogar, den König von dessen Zorn und Zweifeln zu befreien.
Weisheit und Poesie der ostjüdischen Erzählkunst vereinen sich zu einem Märchen der ganz besonderen Art und lassen die Zuschauer in eine scheinbar längst
vergessene Welt des Schtetl eintauchen. Die jüdische Erzähltradition ist ein über Jahrhunderte gepflegtes Kulturgut. Es hat seine Wurzeln in den Geschichten des Talmud, der Thora und den gesammelten Weisheiten der Kabbala. So finden sich auch in unserer Kultur Spuren dieser großen Erzähltradition.
Umrahmt wird das Märchen von den so wandelbaren Tönen der Geige des Klezmermusikers Jo Rosenbrück, dessen Melodien zugleich fremd und doch vertraut wirken

Heute ist heute, morgen ist morgen

Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.

 

in Oberschwarzach Weingut Ruppenstein

Mozart unterwegs mit dem Blauen Eumel

Lorenz Schober Don Giovanni
Frederik Lipka Leporello
Theresa Romes Donna Anna
Anna-Lena Souza Donna Elvira
Stefan Schneider Don Ottavio
Jasmina Aboubakari Zerlina
Patrick Simper Komtur
Michaela Schlotter Klavier
Opera Instabile Würzburg Dekoration, Kostüme und Requisite
Christian Kabitz Regie, Leitung und Erzähler

Musiktheater nach Wolfgang Amadé Mozart für Kinder ab sechs Jahren

Don Giovanni? Ein Traumtyp! Charmant, gutaussehend, reich – kein Wunder, dass die Frauen reihenweise auf ihn hereinfallen. Allein in Spanien soll er 1.003 Dates gehabt haben. Das berichtet zumindest sein treuer Diener Leporello. Und der muss so einiges durchstehen an der Seite seines draufgängerischen Chefs, der gar nicht so nett ist, wie er tut – ganz im Gegenteil: Als er die schöne Donna Anna verführen will, wird er sogar zum Mörder ... Ein »dramma giocoso«, ein »heiteres Drama«, hat Wolfgang Amadé Mozart gemeinsam mit seinem Künstlerfreund und Librettisten Lorenzo da Ponte aus der Geschichte über den Wüstling Don Giovanni gemacht, der am Ende seiner gerechten Strafe nicht entgeht. Der Musikvermittler Christian Kabitz weiß, wie man junge Menschen für Musik begeistert. Mit Witz, Liebe zum Detail und großer Mozart-Kennerschaft hat er die grandiose Oper in kindgerechte Form gebracht.

 

 

Don Giovanni für Kinder
Die Komposition „Divertimento per li regazzi“ von Johannes Schöllhorn ist von der gleichnamigen Serie großformatiger Zeichnungen inspiriert, die Giandomenico Tiepolo in den Jahren um 1800 geschaffen hat. Sie erzählen auf teils witzige, teils bestürzende Weise die Geschichte Pulcinellas und sind sicherlich das Gegenteil einer „Unterhaltung für Kinder“ – der Titel ist so ironisch wie die Figur selbst.

Das Martin von Wagner Museum begleitet das Musikprojekt mit einer Intervention in seiner Gemäldegalerie. Die einzige originale Zeichnung aus Giandomenicos Serie in Deutschland wird zu sehen sein, dazu Reproduktionen der Blätter, auf die Schöllhorn Bezug nimmt, sowie Druckgraphik von Giambattista Tiepolo. Auf diese Weise tritt Pulcinella als verstörendes Emblem einer ambivalenten Epoche hervor.

Pulcinella - Komik und Abgrund

2Cities Celloquartett
Cosima Regina Federle
 Violoncello
Constantin Heise Violoncello
Michael Wehrmeyer Violoncello
Alexander Wollheim Violoncello

Werke von Wolfgang Amadé Mozart, Richard Wagner, Luigi Boccherini, Jacques Offenbach, David Popper, John Williams und Carlos Gardel

Ein Wettbewerb, der Freundschaft stiftet? Was absurd klingt, gelingt der Deutschen Stiftung Musikleben. Im jährlich ausgetragenen Deutschen Musikwettbewerb misst sich zwar die junge künstlerische Elite, aber nicht um des Wettstreitens Willen. Der Blick richtet sich vielmehr auf das, was danach kommt: das gemeinsame Konzertieren – und vielleicht sogar das Entstehen von Künstlerfreundschaften. Beim 2Cities Celloquartett ist die Saat vollständig aufgegangen. In kurzer Zeit sind vier herausragende Musiker:innen zu einem Ensemble gereift, das mit Wonne alle Möglichkeiten seiner Instrumentenkombination austestet. Und dass diese schier unendlich sind, davon sind die vier Cellist:innen überzeugt: »Es gibt kein anderes Quartett vier gleicher Instrumente, mit dem man dennoch solche Vielseitigkeit des Registers und der Klangfarben erzeugen kann.« Mit einem vielfarbigen Programm quer durch die Jahrhunderte stellt das 2Cities Celloquartett seine Erkenntnis unter klangschönen Beweis.

2Cities Celloquartett
„Jetzt pack schon aus!“ Vogel Karl vermutet Würmer in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch was drin steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: „Hast du das bestellt?“ Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. „Eieiei! Das Paket ist für den Professor von nebenan!“ erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären. Er ahnt nicht, welchen Plan der Professor und sein Wurm Hubertus mit dieser Bestellung verfolgen.
Überraschung für Dolittle

In Kriegswirren haben die Menschen stets den Frieden mehr zu schätzen gewusst. Dies ist heute genauso der Fall wie im grausamen Dreissigjährigen Krieg 1618 – 1648.
In unserem Programm möchten wir der Trauer, der Nachdenklichkeit, der Sehnsucht und der Freude dieser Epoche musikalisch Ausdruck geben.
Mit Werken von Schütz, Biber, Sweelinck, Kindermann, Pachelbel, Frescobaldi u.a. begeben wir uns in menschliche und aktuelle Seelenzustände, die jeden von uns berühren.

Lucy Hallman Russell – Schlimbach-Orgel 1865, Cembalo
Jan Kobow – Tenor
Carolina Ehret – Barockvioline

Orgel und mehr
Die anstehende Premiere der Oper „Don Giovanni“ stellen wir Ihnen im Rahmen einer Matinee im Foyer des Großen Hauses vor. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Dramaturgie und Regieteam Wissenswertes über Mitwirkende und Inszenierungen zu erfahren, und lassen Sie Ihre Neugier auf das Ergebnis wecken.
Matinee: Don Giovanni
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner

Inmitten seiner »Ring«-Komposition legt Richard Wagner im Sommer 1857 das Monumentalwerk zur Seite. Geldnöte zwingen ihn, ein möglichst »leichtes« Werk mit kleiner Besetzung und wenig Chor einzuschieben. Die Wahl fällt auf Gottfried von Straßburgs keltisches Epos von »Tristan und Isolde« – eine durch äußere Umstände komplizierte Liebesgeschichte: König Marke sendet seinen Vasallen Tristan aus, um ihm Isolde, Königstochter des besiegten Irlands, als Brautwerber zuzuführen. Schon während der Schiffsüberfahrt gewinnt die uneingestandene Liebe zwischen Tristan und Isolde die Oberhand. Ein vermeintlicher Todestrank wird zum Liebestrank und legt die eigentlichen Gefühle beider endgültig bloß und setzt dabei sämtliche äußere Schranken außer Kraft. Letztlich ist ihre irdische Liebe alternativlos und nur möglich in einem Raum, der alle Barrieren überschreitet.
Die Oper galt wegen ihrer hohen musikalischen Anforderungen seinerzeit als unaufführbar. Nach 77 Proben wurde die geplante Uraufführung für Wien abgesagt. Am 10. Juni 1865 erblickte die Oper – mit »königlicher Hilfe« durch Ludwig II. – am Münchner Nationaltheater das Licht der Öffentlichkeit. In der dicht gewebten Partitur sind Liebessehnsucht und Todesverlangen musikalisch untrennbar miteinander verknüpft.

in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: GMD Killian Farrell

Regie: Verena Stoiber | Bühne: Susanne Gschwender
Kostüme: Clara Hertel | Video: Jonas Dahl
Chor: Roman David Rothenaicher | Dramaturgie: Julia Terwald

Solistinnen und Solisten des Staatstheaters Meiningen, Meininger Hofkapelle
Tristan und Isolde

Lorenz Schober Don Giovanni
Frederik Lipka Leporello
Theresa Romes Donna Anna
Anna-Lena Souza Donna Elvira
Stefan Schneider Don Ottavio
Jasmina Aboubakari Zerlina
Patrick Simper Komtur
Michaela Schlotter Klavier
Opera Instabile Würzburg Dekoration, Kostüme und Requisite
Christian Kabitz Regie, Leitung und Erzähler

Musiktheater nach Wolfgang Amadé Mozart für Kinder ab sechs Jahren

Don Giovanni? Ein Traumtyp! Charmant, gutaussehend, reich – kein Wunder, dass die Frauen reihenweise auf ihn hereinfallen. Allein in Spanien soll er 1.003 Dates gehabt haben. Das berichtet zumindest sein treuer Diener Leporello. Und der muss so einiges durchstehen an der Seite seines draufgängerischen Chefs, der gar nicht so nett ist, wie er tut – ganz im Gegenteil: Als er die schöne Donna Anna verführen will, wird er sogar zum Mörder ... Ein »dramma giocoso«, ein »heiteres Drama«, hat Wolfgang Amadé Mozart gemeinsam mit seinem Künstlerfreund und Librettisten Lorenzo da Ponte aus der Geschichte über den Wüstling Don Giovanni gemacht, der am Ende seiner gerechten Strafe nicht entgeht. Der Musikvermittler Christian Kabitz weiß, wie man junge Menschen für Musik begeistert. Mit Witz, Liebe zum Detail und großer Mozart-Kennerschaft hat er die grandiose Oper in kindgerechte Form gebracht.

Don Giovanni für Kinder

Sie wollen Matthew Lopez‘ mehrfach ausgezeichnetes Theaterstück in voller Länge genießen? Dann kommen Sie am 25.05.25 zu unserem fulminanten Theaterevent und erleben Sie beide Teile hintereinander. Zusätzlich zu den beiden Inszenierungen haben Sie die Möglichkeit, für 18 € ein Pausenbüffet dazuzubuchen, an dem Sie sich in einer ausgedehnten Pause stärken und sich über das Gesehene austauschen können!

In "Das Vermächtnis (The Inheritance) folgen sieben junge Männer einer Autorenwerkstatt ihrem Erzähldrang und entspinnen nach und nach eine Geschichte, die mit dem glücklichen Mittdreißiger-Paar Eric Glass und Toby Darling im New York des Jahres 2016 ihren Anfang nimmt. Während Schriftsteller Toby für die Proben an der Bühnenadaption seines ersten Romans nach Chicago reist, freundet sich Eric mit dem 55-jährigen Walter an und dringt in Gesprächen immer tiefer in eine Vergangenheit ein, die er nur vom Hörensagen kennt: die verheerende HIV-Epidemie, die vom Beginn der 1980er-Jahre an die LGBTQ*-Community erschütterte. Als Toby sich in den jungen Schauspieler Adam verliebt, ist Eric am Boden zerstört und gerät in eine tiefe Krise. Welchen Sinn will er seinem Leben geben? Wie soll sein Beitrag für eine bessere Welt aussehen? Der aufkeimende Populismus der Trump-Ära und die Frage nach persönlicher Haltung dazu spalten ihren Freundeskreis und konfrontieren Eric mit dem Gegensatz zwischen individuellem Glück und gesellschaftlicher Verantwortung. Toby kann in seinem unerreichbaren Verlangen nach Adam weder den Drogen noch seiner Vergangenheit entfliehen und reißt nicht nur sich, sondern auch den Sexarbeiter Leo, welcher Adam erstaunlich ähnlich sieht, ins Verderben. Als Eric einige Monate später unerwartet auf den kranken und vom Leben auf der Straße gezeichneten Leo trifft, weiß er, dass er ihm helfen muss. Er bringt ihn zu Walters Haus außerhalb der Stadt, in dem dieser einst während der Aids-Epidemie viele Männer aufgenommen, ihnen ein Zuhause gegeben und sie bis zum Tod begleitet hat. Mutig stellt Eric sich seiner Verantwortung und tritt Walters Vermächtnis an – bereit, die Welt zu verändern.

Dauer: ca. 8 Stunden inklusive 3 Pausen

Das Vermächtnis - Teil 1 und 2
„Festung und Ritter“
Sonntagsspaziergang

Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln


Inmitten seiner „Ring“-Komposition legt Richard Wagner im Sommer 1857 das Monumentalwerk zur Seite. Geldnöte zwingen ihn, ein möglichst „leichtes“ Werk mit kleiner Besetzung und wenig Chor einzuschieben. Die Wahl fällt auf Gottfried von Straßburgs keltisches Epos von „Tristan und Isolde“ – eine durch äußere Umstände komplizierte Liebesgeschichte: König Marke sendet seinen Vasallen Tristan aus, um ihm Isolde, Königstochter des besiegten Irlands, als Brautwerber zuzuführen. Schon während der Schiffsüberfahrt gewinnt die uneingestandene Liebe zwischen Tristan und Isolde überhand. Ein vermeintlicher Todestrank wird zum Liebestrank und legt die eigentlichen Gefühle beider endgültig bloß und setzt dabei sämtliche äußere Schranken außer Kraft. Letztlich ist ihre irdische Liebe alternativlos und nur möglich in einem Raum, der alle Barrieren überschreitet. Die Oper galt wegen ihrer hohen musikalischen Anforderungen seinerzeit als unaufführbar. Nach 77 Proben wurde die geplante Uraufführung für Wien abgesagt. Am 10. Juni 1865 erblickte die Oper – mit „königlicher Hilfe“ durch Ludwig II. – am Münchner Nationaltheater das Licht der Öffentlichkeit. In der dicht gewebten Partitur sind Liebessehnsucht und Todesverlangen musikalisch untrennbar miteinander verknüpft.

Tristan und Isolde

Kindermusical nach dem Buch von Otfried Preußler
Text von Wolfgang Adenberg, Musik von Martin Lingnau

Das ist absolut neu bei den Frankefestspielen: Das Team der Frankenfestspiele produziert ein eigenes Kinderstück! Auf dem Programm steht ein Theaterspaß für die ganze Familie. Und Ingo Brosch, bekannt aus der Jugendserie „Find me in Paris“, ist unser Räuber Hotzenplotz! Die aus Otfried Preußlers Nachlass veröffentlichte neue Geschichte über den berüchtigten Räuber gibt es bei uns als lustiges Musical. Wachtmeister Dimpfelmoser ist empört: Hotzenplotz ist ausgebüxt! Kasperl und Seppel sind fest entschlossen, den Räuber mit den sieben Messern wieder einzufangen. Sie bauen eine Rakete, um den Übeltäter ein für alle Mal auf den Mond zu schießen.

Ein Musical-Spaß für die ganze Familie, der mit viel Humor und originellen Liedern das Publikum auf eine fantastische Reise entführt.

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Wandeltheater mit 3 Stationen:
Teufelsschmiede Gollachtal (Sage) ▶ Reichelsburg (‚Ufruhr‘) ▶ Marktplatz Aub (Strafgericht) und Wegstationen u.a. Ambrosius der Prediger, die 12 Artikel, Florian Geyer und Götz von Berlichingen.
In szenischen Darstellungen und Schauspiel werden die Ereignisse vom Frühsommer 1525 im Raum Aub mit rund 50 Mitwirkenden in historischen Kostümen dargestellt.

Konzept und Regie: Klaus Adam

Fußweg (Feld – und Waldwege): Teufelsschmiede – Aub / einfach ca. 4 km
Parkmöglichkeit in Aub

Wandeltheater: Aub im Bauernkrieg 1525
Im November 1956 sind die Nachrichten von der brutalen und blutigen Niederschlagung des Ungarn-Aufstands über verschiedene Medienkanäle auch in der DDR angekommen. Die Schüler:innen der 12. Klasse der Oberschule in Storkow wollen sich politisch dazu verhalten und solidarisieren sich mit einer Schweigeminute während des Unterrichts mit den Aufständischen in Ungarn. Die DDR-Obrigkeit, die von diesem Vorfall erfährt, befindet: Dieser politische Ungehorsam muss verfolgt werden, die Anstifter sollen gefunden werden. Die Lehrer werden befragt, Schüler:innen verhört, Eltern werden unter Druck gesetzt, indem man ihnen die mitunter zukunftsvernichtenden Konsequenzen verdeutlicht, die der ganzen Familie bevorstehen, wenn man sich nicht kooperativ zeigt. Doch die Klasse hält zusammen, niemand wird als alleiniger „Rädelsführer“ benannt. Damit erhält die gesamte Klasse das Verbot, das Abitur in der DDR abzulegen. Um dieser Bestrafung zu entfliehen – und der ständigen Beobachtung durch die Staatssicherheit –, entscheiden sich die jungen Erwachsenen zu einem drastischen Schritt: Sie verlassen ihr Land, die DDR. Einzeln und in kleineren Gruppen fliehen sie nach West-Berlin und dann weiter nach Bensheim in der Bundesrepublik. Dorthin, wo das Abitur und die Freiheit auf sie warten. Dietrich Garstka, einer der Schüler der 12. Klasse von einst, hat die Ereignisse 50 Jahre danach in dokumentarischen Berichten veröffentlicht.
Das schweigende Klassenzimmer
von Sibylle Baschung, nach dem Romand von Irmgard Keun
(Szenische Lesung)
Gilgi-ein Mädchen im Köln der 20er Jahre, kündigt ihre Stelle als Sekretärin und zieht von zuhause aus, weil sie das bevormundende Dasein bei den Eltern satt hat. Doch auch das „weiche, zerflossene, bedenkenlose“ Leben mit dem Schriftsteller Martin ist keine Alternative und aus ihrem Leben, sagt Gilgi, „soll nicht so´n Strindberg-Drama“ werden. Und da nimmt sie es wieder selbst in die Hand und macht sich wirklich auf den Weg in die Selbständigkeit.

„Gilgi-eine von uns“ wurde ein Sensationserfolg und machte die 26jährige Irmgard Keun 1931 über Nacht berühmt
Gilgi - Eine von uns
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes

Tutty Tran kommt am Sonntag, den 25.05.2025 um 19.00 Uhr mit seinem Programm „Hai Dai Mau“ in die Posthalle nach Würzburg.

„HAI DAI MAU“! Diesen Satz kriegt Tutty Tran, Deutschlands bekanntester „Reisbürger“, bis heute regelmäßig von seinem Vater um die Ohren gehauen – „Halt dein Maul“ in feinstem vietnamesisch-deutschen Kauderwelsch. Doch Tutty wäre nicht Tutty, wenn er auf seinen Vater auch nur ansatzweise hören würde. Maul halten? Im Leben nicht! Und so startet der Berliner Comedian mit seinem zweiten Soloprogramm „HAI DAI MAU“ durch. Altersempfehlung: ab 16 Jahren!

Tuttys Parodien des unvergleichlich klischeehaften Akzents seines Vaters und die daraus resultierenden Missverständnisse im Alltag sind haarsträubend komisch und ein Garant für viele Lachtränen im Publikum. Von schonungslos sarkastisch bis frivol frech – mit seinen anarchischen Anekdoten hat er sich bereits eine große Fanbase in den sozialen Medien erspielt. Mittlerweile rennen ihm seine Fans auch analog die Bude ein.

Skurrile Begegnungen von und mit Tuttys Vater dürfen zwar auch bei „HAI DAI MAU“ nicht fehlen, aber inzwischen ist noch so viel mehr passiert: Tutty ist mit seiner Freundin Laura zusammengezogen! Ja, wirklich! Alleine das bietet ausreichend Absurditäten, die Tutty auf der Bühne verarbeiten muss. Comedy-Gold! Wie zum Beispiel den Clash der Kulturen, wenn die Familien der beiden aufeinandertreffen: Fern-Ost trifft Ossi. Sprach-Eskalationen sind da programmiert, denn Lauras Wurzeln liegen in Sachsen. Wer versteht überhaupt, was der andere sagt – ein beliebtes Spiel bei Familienfeiern.

Tutty Tran

„Allegro ma non troppo“ – „heiter, aber nicht zu sehr!“ Inspiriert durch den Namen der Gruppe machen sich die Musiker auf eine musikalische Reise. Dabei treffen sie auf Lieder voller Lebensfreude, heiterer Gelassenheit, aber auch Nachdenklichkeit: in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien. Eine besondere Vorliebe haben die Musiker auch für Lieder und Tanzmelodien aus dem Genre der Klezmer-Musik.

Birgit Hutzel (Akkordeon, Percussion, Gesang), Uli Preu (Geige, Gitarre, Gesang), Hermann Tzschaschel (Gitarre, Gesang), Siegfried Hutzel (Cello, Kontrabass, Gesang).

 

Allegro ma non troppo

Münchener Kammerorchester
Julian Prégardien Tenor
Bas Wiegers Leitung

Johannes Maria Staud Stachel. Rhapsodie für Streichorchester
Benjamin Britten Serenade für Tenor, Horn und Streicher
Manfred Trojahn Libera me für Tenor, zwei Bassetthörner und Streicher
Wolfgang Amadé Mozart Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 »Linzer«

»Mozart hat mich immer herausgefordert, er hat mein Leben bestimmt.« Manfred Trojahn macht keinen Hehl daraus, dass die Vergangenheit eine wichtige Inspirationsquelle für ihn ist. Mit Mozart steht er dabei in besonders engem Kontakt. Sein Libera me komponierte Trojahn als Auftakt zu Mozarts Requiem und merkt dazu an: »Das ist die vielleicht belastendste Aufgabe, der ich mich je gestellt habe, einfach weil das Folgestück derartig ›mythisch‹ ist, mit allen seinen anekdotischen Aspekten, dass es wahrlich vermessen erscheint, so etwas in Angriff zu nehmen.« Benjamin Britten fand in Mozarts Werk nicht nur einen der bedeutendsten Bezugspunkte des eigenen Schaffens, sondern auch Trost und Aufbau in schweren Zeiten. Seine Serenade für Tenor und Horn ist eines der ersten Werke, die Britten seinem Lebensgefährten Peter Pears in die Seele komponierte. Entstanden ist es in Kriegszeiten und strahlt dennoch eine erstaunliche Wärme aus. Mit zwei berührenden Werken, die nicht zuletzt von innigen Wahlverwandtschaften erzählen, kehrt Julian Prégardien (Artiste étoile des Mozartfestes 2019) nach Würzburg zurück.

Münchener Kammerorchester | Julian Prégardien | Bas Wiegers

Brasssurround

Von London nach Sevilla. Werke von William Byrd, Samuel Scheidt, Georges Bizet, Chick Corea, Jim Parker u. a. arrangiert für Brassensemble

Unweit von Würzburg und inmitten eines herrlichen Rokokogartens ruht ein Kleinod: Schloss Veitshöchheim. Von Balthasar Neumann zur Vollendung gebracht und von Antonio Bossi mit kostbaren Stuckaturen ausgeziert, sonnt es sich am Mainufer wie eine kleine Schwester der Würzburger Residenz. Die Fürstbischöfe verbrachten hier ihre Sommer, denn sie wussten, was gut ist. Das Mozartfest hat es sich bei ihnen abgeguckt und lässt jedes Jahr die Musik Residenz beziehen in Veitshöchheim. In blauer Stunde und vor malerischer Schlosskulisse fühlt sich gediegener Blechbläserklang ganz besonders wohl. Deshalb reist auch 2025 ein Brassensemble erster Güte an den Main. Brasssurround nennen sich die zehn Bläser, die allesamt aus der Kaderschmiede der Karlsruher Musikhochschule stammen und ihr Können bei international renommierten Interpreten wie Reinhold Friedrich, Will Sanders oder Dirk Hirthe vervollkommnen. Mit ihrem Programm durchqueren sie klanggewaltig nicht nur Europa, sondern auch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte.

Serenade Veitshöchheim: Brasssurround
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
go.uniwue.de/veranstaltungen
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Kindermusical nach dem Buch von Otfried Preußler
Text von Wolfgang Adenberg, Musik von Martin Lingnau

Das ist absolut neu bei den Frankefestspielen: Das Team der Frankenfestspiele produziert ein eigenes Kinderstück! Auf dem Programm steht ein Theaterspaß für die ganze Familie. Und Ingo Brosch, bekannt aus der Jugendserie „Find me in Paris“, ist unser Räuber Hotzenplotz! Die aus Otfried Preußlers Nachlass veröffentlichte neue Geschichte über den berüchtigten Räuber gibt es bei uns als lustiges Musical. Wachtmeister Dimpfelmoser ist empört: Hotzenplotz ist ausgebüxt! Kasperl und Seppel sind fest entschlossen, den Räuber mit den sieben Messern wieder einzufangen. Sie bauen eine Rakete, um den Übeltäter ein für alle Mal auf den Mond zu schießen.

Ein Musical-Spaß für die ganze Familie, der mit viel Humor und originellen Liedern das Publikum auf eine fantastische Reise entführt.

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
„Jetzt pack schon aus!“ Vogel Karl vermutet Würmer in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch was drin steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: „Hast du das bestellt?“ Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. „Eieiei! Das Paket ist für den Professor von nebenan!“ erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären. Er ahnt nicht, welchen Plan der Professor und sein Wurm Hubertus mit dieser Bestellung verfolgen.
Überraschung für Dolittle

Was tut sich im Staatstheater Meiningen – auf der Bühne, dahinter und überhaupt? Wir erzählen Ihnen davon einmal im Monat montags im Foyer. Zur nächsten Ausgabe begrüßen wir Sie am 28. April um drei im Foyer: Die Tage  sind endlich wieder länger geworden, die Natur blüht und sprießt, die Premiere unserer Produktion „Ein Sommernachtstraum“ steht vor der Tür – und wer ist (augenzwinkernd gesagt) der heimliche Protagonist im Sommernachtstraum? Richtig, der Wald. Und was hat Meiningen mit dem Wald zu tun? Lassen Sie sich überraschen, auf welche Antworten wir im Gespräch innerhalb der Sparten stoßen!


Das folgende „Foyer um drei“ am 26. Mai gestaltet die Meininger Hofkapelle. Orchesterdirektor Alexander John berichtet Spannendes in und um das Orchester, beleuchtet die kommenden Konzerte und hat natürlich Musiker eingeladen: Solooboistin Christine Leipold und Soloklarinettist Hagen Biehler. Zusammen mit ihnen wird er nicht nur angeregt plaudern, sondern auch selbst das Fagott in die Hand nehmen, um diesen Nachmittag mit diesen beiden exzellenten Protagonisten musikalisch abzurunden! Trois für Oboe, Klarinette und Fagott erklingen zu  unserem „Theatercafé“:  Kurzweilig und gut gelaunt erwarten wir Sie zu Kaffee und Kuchen!

Foyer um Drei

Referent: PD Dr. Thomas Polak, Chefarzt Hephata Hessisches Diakonie Zentrum e.V. / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Alzheimer-Demenz ist die häufigste Demenzform, die uns als Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt. In Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt und jährlich werden es etwa 450.000 mehr. Schätzungen zufolge sind zwei Drittel aller an Demenz erkrankten Menschen von der Alzheimer-Erkrankung betroffen.
Uns ist es gelungen, mit Herrn PD Dr. Thomas Polak einen Experten als Referenten zu gewinnen, der über profunde wissenschaftliche Kenntnisse auf diesem Gebiet verfügt und uns über die neuen Behandlungsmethoden der Alzheimer-Demenz mit all seiner Komplexität hervorragend informieren kann.

Veranstaltungsort: Dauthendey-Saal, 2. OG, barrierefrei über Aufzug erreichbar.
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Neue Behandlungsmethoden der Alzheimer-Demenz (Vortrag)

Unterstützt werden durch die Spendeneinnahmen wie immer aktuelle soziale, umweltpolitische oder kulturelle Projekte.

Diesmal wird gekocht: tba

Es kocht: Viva Con Agua

Es ist keine Anmeldung nötig.

Einlass ist ab 17:00 Uhr.
Essen gibt es ab 17:30 Uhr.

Wir freuen uns auf eine wundervolle Vokü mit Euch!

Vegane VoKü

Manfred Trojahn Komponist
Prof. Dr. Ulrich Konrad Musikwissenschaftler

Gespräch über das kommunikative Vermögen und Unvermögen von Musik

Er sei »ein Musikus« schreib Wolfgang Amadé Mozart an den Vater, deshalb wolle er ihm zum Namens- und Geburtstag musikalisch gratulieren. Denn nur »durch Töne« könne er seine »Gesinnungen und Gedanken« zum Ausdruck bringen. Manfred Trojahn gibt gerne zu, dass Mozart ein Fixstern für ihn ist. Als er elfjährig zum ersten Mal Don Giovanni hörte, soll der Wunsch in ihm gekeimt sein, Komponist zu werden. An Mozarts Werk hat er seither oftmals angeknüpft. Dass er historisch-gewachsene Ausdrucksformen zur Basis seines Komponierens macht, hat man ihm wiederholt vorgeworfen. Aber Trojahn ist überzeugt, dass es, um überhaupt von der Norm abweichen zu können, einen Grundkonsens geben muss. Eben wie zu Mozarts Zeiten. In einem zweifelt Trojahn den klassischen Ahnen aber an: Dass Musik »Gesinnungen und Gedanken« kommunizieren könne, daran glaubt er nicht. Musik, sagt Trojahn, sei vielmehr ein ambivalentes Medium und passe sich an das an, was in sie hineingehört werde. Grund zur Nachfrage für den Mozartforscher Ulrich Konrad und Ausgangspunkt für ein Gespräch über das Vermögen und Unvermögen von Musik.

Allzeit ... aber durch Töne
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Ein jüdisches Märchen
ab 5 Jahren


Der Flickschuster Levi führt ein einfaches Leben. Mit der Reparatur kaputter Dinge, welche ihm die Menschen seiner Stadt bringen, bestreitet er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Aber er ist zufrieden mit dem, was er mit seiner Hände Arbeit verdient. Der missgünstige König jedoch versucht, ihn auszutricksen und stellt ihn auf die Probe. Aber Levi meistert mit seiner Bauernschläue jede Aufgabe, die ihm übertragen wird und wendet sie zu seinem Nutzen. Durch seine ehrliche und einfache Art gelingt es ihm sogar, den König von dessen Zorn und Zweifeln zu befreien.
Weisheit und Poesie der ostjüdischen Erzählkunst vereinen sich zu einem Märchen der ganz besonderen Art und lassen die Zuschauer in eine scheinbar längst
vergessene Welt des Schtetl eintauchen. Die jüdische Erzähltradition ist ein über Jahrhunderte gepflegtes Kulturgut. Es hat seine Wurzeln in den Geschichten des Talmud, der Thora und den gesammelten Weisheiten der Kabbala. So finden sich auch in unserer Kultur Spuren dieser großen Erzähltradition.
Umrahmt wird das Märchen von den so wandelbaren Tönen der Geige des Klezmermusikers Jo Rosenbrück, dessen Melodien zugleich fremd und doch vertraut wirken

Heute ist heute, morgen ist morgen

Es gibt wohl kaum ein komplexeres Gefühl als die Liebe – sie kann einen auf Wolke sieben schweben lassen, aber einen auch in den Wahnsinn treiben. Oder beides zugleich. Der junge Werther ist gerade frisch von zu Hause ausgezogen, als er Lotte kennenlernt. Unsterblich verliebt er sich in sie, die ganze Welt gerät für ihn ins Wanken, er wandelt umher wie ein Träumender, der nicht weiß, ob Tag oder Nacht ist. Allerdings ist Lotte bereits vergeben. Demnächst wird sie ihren Verlobten Albert heiraten Werther wird unglücklicher Teil einer Dreiecksbeziehung, schwankt wie im Rausch zwischen Hoffnung, Unsicherheit und Enttäuschung und gerät immer mehr an die Grenzen seines Verstandes. Er durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, eine Achterbahnfahrt zwischen Leidenschaft, Sehnsucht, Erwartung und Verzweiflung. Als Außenseiter findet er auch den von ihm sehnlichst erwünschten Platz in der Gesellschaft nicht – und so nimmt sein Schicksal einen tödlichen Ausgang.

Wie sollen junge Menschen mit einer Situation umgehen, wie Werther sie erlebt? Wo sind die Grenzen zwischen Freundschaft, Seelenverwandtschaft und Liebe zu ziehen? Wer trägt die Verantwortung für sich und andere, für Leben, Liebe und Tod? Goethes Sturm-und-Drang-Roman avancierte bald nach seinem Erscheinen 1774 zu einem Bestseller und Goethe selbst schrieb: "Die Wirkung des Büchleins war groß, ja ungeheuer". Von vielen zeitgenössischen Rezensenten wurden "Die Leiden des jungen Werther" als Anstiftung zum Suizid verteufelt; Jugendliche hingegen stilisierten Werther rasch zum tragischen Popstar seiner Zeit. Und obwohl nun schon 250 Jahre alt, vermag uns der "erste moderne Roman deutscher Sprache" immer noch zu fesseln, als wäre er heute erlebt, heute geschrieben.

Die Leiden des jungen Werther

Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe!

Und dann?

Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen…

In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.

 

Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Regie: Lisa Kuttner und Thomas Glasmeyer
Choreografie: Lisa Kuttner in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Licht und Bühnentechnik: Bernd Albrecht
Komposition: Nikolaus Böll

Ärgern ist doof!

Hanni Liang Klavier
Manfred Trojahn Sprecher (Melodram)
Michael Krüger Rezitation (Lesung des Textzyklus)

Manfred Trojahn Verpasste Gelegenheiten. Melodram für Sprecher und Klavier

Gegensätze ziehen sich an, sagt der Volksmund. Sind dann Freund- und Partnerschaft nicht unweigerlich auf tönernen Füßen gegründet? Wäre es vielleicht manchmal besser, sich nicht getroffen zu haben? In 13 Sequenzen unter dem Titel Verpasste Gelegenheiten spielt Michael Krüger den Gedanken durch, dass Menschen sich nicht begegnen, sich gezielt verpassen. Krüger widmete die Verpassten Gelegenheiten Manfred Trojahn, der sie zur Grundlage seines gleichnamigen Melodrams machte und 2017 gemeinsam mit der Pianistin Hanni Liang uraufführte. »Die Musik bekommt eine Aufgabe, die der von Filmmusiken nahe ist«, kommentiert Trojahn sein Werk, »sie gestaltet Atmosphäre, Aura und Tempo der Ereignisse.« Musik und gesprochenes Wort: »Zwei Kunstformen versuchen es miteinander«, sagt der Komponist, »und jede möchte möglichst wenig von sich verlieren. Das erinnert an den Inhalt der Texte: Zwei Personen versuchen sich zu finden und scheinen alles daran zu setzen, sich selbst vor dem Anderen zu bewahren, auch um den Preis, ihm nicht zu begegnen.«

Verpasste Gelegenheiten
Ringvorlesung, Neue Universität (Sanderring 2) und online via Zoom, ohne Anmeldung, Eintritt frei,
www.mfn.uni-wuerzburg.de
Germania und Europa. Gibt es vormodernen Nationalismus?

von Maria Milisavljević
Uraufführung / Auftragswerk


Nach „Alte Sorgen“ nimmt Maria Milisavljević in ihrem, für das Staatstheater Meiningen als Auftragswerk entstehenden Text, nun das Schicksal der vielen von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit Betroffenen in den Blick. Sie schildert auf eindringliche Weise, was es bedeutet, für die Gesellschaft „unsichtbar“ zu sein. Eine Frau sitzt mit einem Kaktus in einer Wohnung im Osten Berlins. In dieser Wohnung hat sie ihr ganzes Leben verbracht, den Fall der Mauer erlebt, ihre Tochter großgezogen. Diese ist bereits verstorben und die Wiedervereinigung liegt vierunddreißig Jahre zurück, die Erinnerungen an all das sind zwischen den Wänden jedoch noch lebendig. Nun soll die Wohnung bald auch nur noch Erinnerung sein: Ein Investor hat das Gebäude gekauft, die Frau muss ausziehen. Eine neue Bleibe gibt es nicht, es droht die Wohnungs-, wenn nicht sogar Obdachlosigkeit. Da steht auf einmal eine junge Frau vor ihrer Tür, die für eine reibungslose Räumung sorgen soll. Bei einem Glas Wein kommen sich die beide Frauen näher, und schnell hallen zwischen den Wänden Stimmen aus der Vergangenheit wieder, werden Schicksale anderer Wohnungs- und Obdachlosen hörbar, entspinnen sich aber auch hoffnungsvolle Träume und Möglichkeiten. Mit schimmernder Poesie und großer Empathie für ihre Figuren gibt die Autorin den Menschen eine Stimme, die unter den oft problematischen Wohnverhältnissen leiden, beschreibt ihren emotionalen Verlust und ihren Kampf um Ansehen und Würde.

Es war Sommer. Und weil es Sommer war, war es warm
Krimi nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel

»Der Teufel hat’s geholt!« heißt es im Dorf, als auf dem abgelegenen Hof in Tannöd die gesamte Familie Danner tot aufgefunden wird. In einer einzigen Nacht wurden sechs Personen grausam hingerichtet, darunter auch zwei Kinder und die kürzlich erst eingestellte Dienstmagd. Jetzt geht die Angst um. Spuren gibt es keine, die Motive sind unbekannt. War die Tat eine Strafe Gottes, ein geplanter Raubmord oder vielleicht doch späte Rache für erlittenes Unrecht? Schließlich muss Tannöd schon vor dem Mord ein Ort des Schreckens gewesen sein. Geizige Eigenbrötler sollen die Danners gewesen sein, unfreundlich und verschlossen.
Der alte Danner soll die Familie wie ein Patriarch brutal regiert haben, von Inzest und Gewalt ist die Rede. Ein offenes Geheimnis im ganzen Dorf, doch alle schweigen zu den Vorfällen. Erst der kaltblütige Mord bringt die Menschen zum Reden. Nach und nach erzählen die Beteiligten mosaikartig in Rückblenden, Dialogen, reflektierenden Berichten und inneren Monologen die Geschehnisse. Ein traumatisches Beziehungsgeflecht wird sichtbar, denn hinter der Fassade der Gottesfürchtigkeit und ländlichen Idylle verbergen sich allerorten dunkle Geheimnisse.
Ein nicht aufgeklärter Mordfall aus dem Jahr 1922, der sich auf dem oberbayerischen Einödhof Hinterkaifeck ereignete, diente Andrea Maria Schenkel als Vorlage für ihren mehrfach preisgekrönten Bestseller »Tannöd«. Sie verlegte das Geschehen in die Nachkriegsjahre und schuf neben einem Krimi zugleich die präzise Milieustudie einer Zeit, in der Dinge totgeschwiegen wurden, und in der die beklemmende Enge der dörflichen Gesellschaft und vergangene Gräueltaten den Menschen keine
Luft zum Atmen ließen.

Württembergische Landesbühne Esslingen
Regie: Christoph Biermeier
Bühne und Kostüme: Claudia Rüll Calame-Rosset
Musik: Thomas Unruh

mit Oliver Moumouris, Gesine Hannemann, Feline Zimmermann, Lily Frank, Kristin Göpfert, Markus Michalik, Christian A. Koch, Reinhold Ohngemach
Tannöd

Der perfekte Mädelsabend!

Mit viel Humor zeigt die Komödie, wie ein gemeinsames Ziel neue Kräfte und ungeahnte Möglichkeiten wecken kann. 
Arbeitslosigkeit, Schulden und ein chaotisches Privatleben prägen das Leben ehemaliger Stahlarbeiter in der englischen Industriestadt Sheffield. Als die Chippendales, eine Männerstripshow, vor begeistertem Publikum in der Stadt gastieren, hat der arbeitslose Gary eine Idee. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft stellt er seine eigene Striptease-Gruppe zusammen. Und so beginnen die sechs Männer mit den Vorbereitungen. Sie trainieren, üben zu strippen und zu tanzen – heimlich natürlich, denn schließlich soll die eigene Familie nichts von den Vorbereitungen bemerken. Doch je näher der angekündigte Auftritt rückt, desto mehr steigt die Nervosität. Werden sie es durchziehen?

Ladies Night
Unser Erfolgsformat Comedy Lounge:
Einmal im Monat verwandelt sich das Theater am Neunerplatz in Würzburg in die heißeste Comedy-Bühne der Stadt!
Comedy Lounge

Prague Philharmonia
Bryan Cheng Violoncello
Oscar Jockel Leitung

Wolfgang Amadé Mozart Ouvertüre zu »La clemenza di Tito« KV 621
Leopold Koželuh Sinfonie g-Moll op. 22/3
Joseph Haydn Violoncellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Josef Suk Meditation über den altböhmischen Choral »Svatý Václave« op. 35a
Jan Václav Vořišek Sinfonie D-Dur op. 23

»Meine Prager verstehen mich.« In Bronze gegossen und als Tafel am Prager Ständetheater angebracht, steht Mozarts Sympathiebekundung an die Hauptstadt Böhmens. Ob er es wirklich mit diesen Worten auf den Punkt brachte, ist zwar nicht bezeugt. Aber dass er eine tiefe Zuneigung zu Prag und seinen Bewohnern hegte, daran besteht kein Zweifel. Und es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, als er 1787 erstmals an die Moldau reist und man ihm einen überaus herzlichen Empfang bereitet. Nur zu gerne nimmt er die Wiedereinladungen der folgenden Jahre an und verbringt sogar zur Uraufführung von La clemenza di Tito noch zwei Monate vor seinem Tod einen letzten Aufenthalt bei seinen Prager Freunden. Wenn die Prague Philharmonia als Botschafter aus Mozarts ›Lieblingsstadt‹ nach Würzburg kommt und den musikalischen Bogen von Mozart über dessen Zeitgenossen Leopold Koželuh bis in die böhmische Romantik spannt, fügt sich ein Werk mit besonderem Prag-Bezug ins Programm: Haydns Cellokonzert Nr. 1, das man erst 1961 im Tschechischen Nationalmuseum wiederentdeckte.

Prague Philharmonia | Bryan Cheng | Oscar Jockel

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

Wer den Maestro™ kennt, weiß, dass in keiner anderen Impro-Show so viel geschwitzt wird, wie in dieser. Nur die härtesten Kämpfer*innen trauen sich in den Ring, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mal spielen sie sich um Kopf um Kragen, mal spielen sie sich direkt in eure Herzen. Am Ende kann es nur eine*n Sieger*in geben – und ihr entscheidet, wer.

Für Improspieler*innen gibt es vor der Show um 18:00 Uhr einen Workshop im Cairo (Konzertsaal). Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen! Am Ende des Workshops wird das Ensemble des Abends zusammengestellt. Es besteht also die Chance, noch am selben Abend auf der Bühne zu stehen! Man kann aber auch am Workshop teilnehmen, ohne bei der Show mitzuspielen.

Da die Zahl der Teilnehmer*innen für den Workshop begrenzt ist, bitten wir Euch um eine Anmeldung unter:  info[@]improtheaterfestival.de.

Präsentiert von: Würzburger Improtheaterfestival e. V.

Maestro Improtheater
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch

ein thematischer Aktionstag für Grundschulkinder der Region
unter dem Motto „Meiningen und seine Geschichte(n)“


In der über viele Jahre gewachsenen Zusammenarbeit von Stadt- und Kreisbibliothek Anna Seghers Meiningen, den Meininger Museen und dem Staatstheater Meiningen mit dem Puppentheater, der Jungen Musik und der Meininger Hofkapelle erwartet die jungen Besucher ab 6 Jahren auch in diesem Jahr ein spannender Vormittag in Meiningen! Neu dabei ist die Dampflokerlebniswelt.
Die Grundschulkinder besuchen verschiedene Stationen und erleben die Puppentheaterinszenierung „Heute ist heute, morgen ist morgen“. Diese beschäftigen sich mit dem jüdischen Leben in unserer Region. Die Kinder lauschen den Musikern der Hofkapelle, betrachten Ausstellungsexponate in den Museen, starten das Abenteuer „Dampflok“ und erfahren in der Bibliothek Wissenswertes über deren 120- jähriges Bestehen und die interessantesten Bücher sowie neue Medien. 
Die einzelnen Altersstufen werden in verschiedene Themengebiete aufgeteilt.

14. Meininger Kindertag
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik
Infoveranstaltung UKW, online via Zoom, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich via infoabend@ukw.de,
https://www.ukw.de/patienten-besucher/veranstaltungskalender/
Geburtshilflicher Infoabend
Podiumsdiskussion, Schelling Forum, Eintritt frei, Anmeldung per Email an das Schelling Forum,
schelling-forum@badw.de, go.uniwue.de/veranstaltungen
Aufstand für die Freiheit – was bleibt nach 500 Jahren vom Bauernkrieg?

Bühne frei für junge Talente!

2017 als Matinee der Hauptstücke - verstärkt mit Kinder- und Jugendchören aus der Region - gestartet, entwickelte sich das Konzert des Jungen Theaters nicht nur zum Highlight am Ende der Spielzeit für Kinder und Jugendliche: Es wurde ein absoluter Publikumsmagnet! Jugendliche Leidenschaft gepaart mit kreativer Ausdruckskraft begeistern jedes Jahr die Besucher.

Das Großartige an diesem Event: Auch Sie können mit ihrer Gruppe zu diesem Erfolg beitragen. Ob Chor oder Band - am besten gleich anmelden und auch auf der großen Festspielbühne stehen. Für Ihre Schülerinnen und Schüler ein unvergessliches Erlebnis.

Anmeldung per E-Mail an das Junge Theater

Das große Konzert des Jungen Theaters

König Peter, Herrscher und „Substanz“ des Reiches Popo, ist überfordert. Er wollte doch eine Rede halten – nur, worüber und zu wem? Es scheint ihm das Beste, die Regierungsgeschäfte endlich seinem Sohn Leonce zu übergeben. Der allerdings zählt vor lauter Melancholie Sandkörner und übt, auf Steine zu spucken: „Müßiggang ist aller Laster Anfang. – Was die Leute nicht alles aus Langeweile treiben!“ Erst die angeordnete Hochzeit zwischen ihm und der ihm unbekannten Prinzessin Lena vom Nachbarstaat Pipi bringt Leben in den Kronprinzen, denn Leonce will kein König werden, auch kein Wissenschaftler, Held oder Künstler – und auf keinen Fall ein nützliches Mitglied der Gesellschaft: „Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.“ Zum Glück trifft er den Lebenskünstler Valerio, der ihn in der Kunst des Narr-Seins unterrichtet. Denn: Nur als Narr kann man der Narrheit der Welt begegnen. Mit ihm flieht er nach Italien. Auch Lena will einem von anderen für sie vorgezeichneten Leben entgehen und macht sich ebenfalls auf den Weg in die Ferne. Die Königskinder auf der Flucht begegnen einander und finden im anderen, was ihnen selbst zu fehlen scheint. Nur um festzustellen, dass sie ihrem vorherbestimmten Schicksal direkt in die Arme gelaufen sind …

Zwischen Leichtigkeit, Humor und Verwechslungskomödie wirft Georg Büchner die großen Sinnfragen menschlichen Daseins auf. Haben wir überhaupt einen freien Willen? Oder funktionieren wir nicht längst schon wie Automaten, wie programmierte Algorithmen? Büchner hat mit „Leonce und Lena“ nicht nur eine lustvolle Satire auf romantische Vorstellungen geschrieben, sondern auch einen zynischen Kommentar zu den Verhältnissen seiner Zeit: Die deutsche Kleinstaaterei, die Weltfremdheit der feudalen Klasse und das aus der Zeit gefallene Hofzeremoniell werden ordentlich aufs Korn genommen – und „morgen fangen wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit den Spaß noch einmal von vorn an.“

Leonce und Lena
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit

Junge Autor*innen stellen ihre Literatur vor. Diese Werke, sowie weitere Texte aus dem Publikum, werden vorgelesen. Jedwedes Genre ist willkommen - aber lasst bloß euren Poetry Sing-Sang zuhause. Das ist eine Lesebühne, kein Slam! Schnallt euch die Altersklausel um (unsere Autor*innen bewegen sich im Bereich unter 27), und dann kann's losgehen.

Wer eine eigene Sitzgelegenheit (Kissen, Decken, etc.) mitbringt, bekommt einen Premium-Platz auf der Bühne (und in unsrem Herzen)!

 
Auf Spendenbasis! Vorschlag: 3€

Wenn ihr ein erstes Gefühl dafür bekommen wollt, was die KLW abseits des CAIRO so treibt, schaut mal hier!

Präsentiert von: Kollektive Literaturzeitschrift Würzburg

Junge Lesebühne

Hochschulsinfonieorchester der HfM Würzburg
Ari Rasilainen Leitung

Wolfgang Amadé Mozart Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 »Eine kleine Nachtmusik«
George Gershwin An American in Paris. A tone poem for orchestra
Piotr Iljitsch Tschaikowski Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

»À mon meilleur ami« lautet die rätselvolle Widmung, die Pjotr Iljitsch Tschaikowski seiner Sinfonie Nr. 4 voranstellte: »Meinem besten Freund«. Längst weiß man, dass dieser »beste Freund« Nadeschda Filaretowna von Meck war: großzügige Mäzenin, Seelenverwandte, Ratgeberin und langjährige Brieffreundin des Komponisten. Tschaikowski bedankt sich für ihren selbstlosen Support mit Musik. »Mit echter Inspiration«, »mit Liebe und glühender Begeisterung« habe er an »unserer Sinfonie« gearbeitet, schreibt er ihr. Zum letzten Satz notiert der depressive Tonschöpfer, der Zeit seines Lebens in Mozart einen wichtigen Seelentröster fand: »Freue dich an der Freude anderer – und das Leben ist doch zu ertragen.« Bevor das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Würzburg mit Tschaikowskis Freundschaftssinfonie die Nachtmusik krönt, kommt George Gershwin zu Wort. Uraufgeführt in der Carnegie Hall, war seine Tondichtung An American in Paris nicht allein Ergebnis der eigenen lebhaften Eindrücke von der französischen Metropole, sondern die Eintrittskarte in die New Yorker Hochkultur.

Nachtmusik
29
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Katharina Schlender

Ein Liebeslied an das Leben!

Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. 
Melancholie und Empörung bringen Erinnerungen an die Oberfläche. Wie wirklich war die Wirklichkeit noch? Wann war der Unterschied nicht mehr spürbar zwischen Mensch und nicht mehr Mensch! Trotzdem: Die Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelkuchen, von Erde und abgeernteten Feldern bleibt. Bewahrenswert und unendlich kostbar, diese Hoffnung auf Glück. Wir waren echt und ihr werdet unecht sein. 

Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!

Ich war ein Mensch
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit

Schmiedevorführungen | 10-17 Uhr

In der historischen Schmiede-Werkstatt aus den 1930er Jahren zeigt und erklärt der Schmied David Rosenberg den Museumsgästen sein Handwerk. 

Holzrücken mit Pferden | ab 10 Uhr

Kaum eine Tätigkeit übt so viel Faszination aus wie das Holzrücken mit Pferden. Die Zusammenarbeit von Mensch und Tier zu erleben und die Präzision zu sehen, mit der schwerste Stämme zentimentergenau rangiert werden, hinterlassen bleibende Eindrücke. Mit dem Holzrücker Jens Nattermann ist im Freilandmuseum ein wahrer Meister seines Fachs zu Gast. 2012 wurde er Deutscher Meister im Holzrücken, bei der Europameisterschaft 2015 belegte er den dritten Platz, 2018 war er Thüringischer Landesmeister im Einspänner und Zweispänner. 

Am 29. Mai demonstrieren Jens Nattermann und seine Pferde ihr Können im Freilandmuseum. Auf der Festwiese werden sie ab 10 Uhr zeigen, wie harmonisch sie zusammenwirken. Dabei ist Genauigkeit genauso gefragt wie Geschicklichkeit. Selbst eine laufende Motorsäge kann die Pferde nicht aus der Ruhe bringen, was sie den Gästen eindrucksvoll beweisen werden.

Was kommt heute auf den Tisch? Kochprogramm mit historischen Rezepten | 11-15 Uhr

Was heute auf den Tisch kommt? Das können Sie im Dreiseithof aus Leutershausen herausfinden. Hier wird der Kochlöffel geschwungen und geschnippelt, geknetet und gekocht. Die Rezepte stammen aus historischen Kochbüchern der Rhön und auf den Tisch kommt nur, was es in den Museumsgärten zu finden gibt oder im Vorjahr eingemacht oder getrocknet wurde. Saisonal und regional steht hier also ganz oben auf der Liste. 

Wer sehen will, was auf den Tisch kommt, der darf und soll beim historischen Kochprogramm selbst mit anpacken! Die Köchinnen und Köche des Freilandmuseums zeigen, wie es geht und jeder darf mitkochen, egal ob Groß oder Klein. Probiert wird zum Schluss natürlich auch - wer will schließlich nicht wissen, wie Mehlklöße mit Hutzeln, Schaumbiersuppe oder Erbsenkoteletten schmecken? Fragt sich nur noch, wer den Abwasch macht ...

Offenes Mitmachprogramm, ohne Anmeldung.

Vorführungen und Mitmachprogramm an Christi Himmelfahrt

Was heute auf den Tisch kommt? Das können die Besucherinnen und Besucher im Freilandmuseum an jedem Sonntag im Dreiseithof aus Leutershausen herausfinden. Dann wird der Kochlöffel geschwungen und geschnippelt, geknetet und gekocht. Die Rezepte stammen aus historischen Kochbüchern der Rhön und auf den Tisch kommt nur, was es in den Museumsgärten zu finden gibt oder im Vorjahr eingemacht oder getrocknet wurde. Saisonal und regional steht hier also ganz oben auf der Liste. 

Wer sehen will, was auf den Tisch kommt, der darf und soll beim historischen Kochprogramm selbst mit anpacken! Die Köchinnen und Köche des Freilandmuseums zeigen, wie es geht und jeder darf mitkochen, egal ob Groß oder Klein. Probiert wird zum Schluss natürlich auch - wer will schließlich nicht wissen, wie Mehlklöße mit Hutzeln, Schaumbiersuppe oder Erbsenkoteletten schmecken?

Fragt sich nur noch, wer den Abwasch macht ...

Offenes Mitmachprogramm, ohne Anmeldung.

Was kommt heute auf den Tisch?

Trio Catch:
Martin Adámek Klarinette
Eva Boesch Violoncello
Sun-Young Nam Klavier

Johannes Schöllhorn Erzähler

Johannes Schöllhorn divertimento per li regazzi für Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Klavier (Uraufführung, Auftragswerk des Trio Catch)*

Der Anzug viel zu groß, auf dem Kopf ein eigenartiger Kegelhut, im Gesicht eine dunkle Maske mit Hakennase. Die Figur ist unverkennbar: Pulcinella – ewiger Hanswurst, Draufgänger, Provokateur. In Literatur, Kunst und Musik treibt er in schier unendlicher Variation sein vergnügliches Unwesen. Auch der Rokokomeister Giandomenico Tiepolo hatte buchstäblich einen Narren an der schillernden Figur gefressen und widmete Pulcinella ganze 104 Zeichnungen. Divertimento per li regazzi nannte er mit ironischem Unterton und in absichtlich falschem Italienisch seine bunte Folge von Szenen aus dem imaginären Leben des Pulcinella. Eine »Unterhaltung für Kinder«? Wohl kaum, denn unverhohlen halten die sarkastischen Zeichnungen einer erwachsenen Gesellschaft den Spiegel vor. Johannes Schöllhorn hat aus der zeichnerischen eine musikalische Bilderfolge gemacht und von quirliger Lebendigkeit über Melancholie bis hin zu Obsession alle Stimmungen ausgekostet, die Pulcinella anschlägt. In Verbindung mit Zwischentexten zu Tiepolos Zyklus präsentiert das Trio Catch beim Mozartfest die Premiere von Schollhörns divertimento.

divertimento per li regazzi

Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater
https://www.jazz-bayreuth.de/club-konzerte/festival-pijazzo/
Pianojazz-Wochenende im Palais

Sechs internationale Formationen präsentieren Pianojazz von Himmelfahrt bis zum Wochenende „semi-open-air“ im Hofthea-ter des Steingraeber-Hauses Bayreuth – das kleine Festival geht nun schon ins fünfte Jahr, erfreut sich eine riesengroßen Fangemeinde und eröffnet nun schon traditionell den Bay-reuther Festspielsommer. Im Zentrum aller Konzerte steht das Klavier. Dabei zeigen insgesamt 16 Musikerinnen und Musiker aus Italien, der Mongolei, Österreich, Israel und natürlich Deutschland eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Einflüssen, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen.

Zwischen italienischem Charme, Improvisationstalent und Grenzenlosigkeit – Den Auftakt am 29. Mai macht die italienische Pianistin Francesca Tandoi mit ihrer charmanten Bühnenpräsenz und ihrem Zusammenspiel aus heiteren Melodien und melancholischen Klängen.
Durchaus dynamisch, kraftvoll und talentiert geht es am 30. Mai mit dem Shuteen Erdenebaartar Quartet weiter: Die vier jungen Musiker verbinden musikalische Einflüsse aus Shuteens Heimatland, der Mongolei, mit modernem Mainstream.

Am 31. Mai gehört die Open-Air-Bühne Tim Allhoff. Mit seinem technisch versierten Klavierspiel und neu-em Bach-Programm lädt er das Publikum zu einem besonderen Konzerterlebnis ein, das mühelos die Brücke zwischen Jazz und Klassik schlägt.
Am Abend desselben Tages verspricht Klaus Waldeck mit seinem unverkennbaren Stil ein atmosphärisches Konzerterlebnis. Waldeck vereint auf besondere Weise eine Vielzahl an verschiedenen Stilen und entwickelt daraus einen Easy-Listening-Jazzpop mit nostalgischen Retro-Charme.

Der krönende Abschluss: virtuose Coolness – Durchaus cool und modern geht es am 1. Juni nachmittags mit dem Jazz Piano Trio LBT weiter. Ihr klassisches Programm „Abstrakt“ setzt einen bewussten Kontrast zu ihrem sonstigen Techno-Trio. Das Pijazzo-Ende bildet der international gefeierte Pianist Yaron Herman mit seinem Quartet. Die vier Musiker kombinieren israelische Volksmusik mit Elementen der eu-ropäischen Konzerttradition und sorgen für einen gebührenden Abschluss des Pianojazz-Wochenendes.

„Die einzigartige Atmosphäre im Steingraeber Hoftheater macht die Konzerte zu einem überwältigenden Erlebnis“, so Kaspar Schlösser, Vorsitzender des Jazzforum. „Das Festival entstand 2021 aus der Not des Corona-Lockdowns heraus, als Kulturveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich waren. Heute ist es ein fester Bestandteil des Bayreuther Kulturkalenders“.

Tickets: Vorverkauf über die Website des Festivals: www.jazz-bayreuth.de www.pijazzo.de www.okticket.de

Pressekontakt: Kaspar Schlösser, 1. Vorsitzender Jazzforum Bayreuth e.V., T. (0921) 15 12 68 30, schloesser@jazz-bayreuth.de

Fotos Andreas Harbach: Anke Helfrich Trio, Pijazzo 2022 und Marialy Pacheco, 2023

Veranstaltungsort: Steingraeber Hoftheater, Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth

Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater – Pianojazz-Wochenende im Palais

Würzburger Bürger:innen öffnen ihre Häuser für Kurzkonzerte mit Kammermusik

Würzburg macht Musik – und Mozart hätte das sehr gefallen! Zu einer musikalischen Soiree in privatem Rahmen und unter Freunden hat er sich nie lange bitten lassen. Von geselligen Abenden liest man in seinen Briefen – nicht selten ausufernd und inklusive einer Partie Billard. Vom munteren Gesang unflätiger Kanons bis zur Uraufführung gewichtiger Streichquartette war jeder denkbare Musikstil willkommen. Das Mozartfest macht sich diese musikalischen Zusammenkünfte zum Vorbild und ruft ganz Würzburg zum Mitmachen auf. In der neuen Reihe »Eine große Stadtmusik« kann jeder zur Gastgeber:in für ein eigenes Hauskonzert werden – und selbstverständlich auch zum Instrument greifen. Egal ob Klaviervortrag, Blockflötenduett, Gesangseinlage oder Streichquartett, egal ob Salon, Küche, Flur oder Wohnzimmer: Alles darf, alles geht, alles soll zum freundschaftlichen Miteinander animieren. Und wer nicht selbst musiziert oder seine Wohnung öffnet, schlendert einfach von Haus zu Haus und lauscht im fremden Heim den vielgestaltigen Kammermusiken.

Eine große Stadtmusik: Würzburger Hauskonzerte
Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ gilt als Musterbeispiel eines Dramas der deutschen Klassik. Im Zentrum des Stückes steht der Konflikt zwischen zwei mächtigen und gegensätzlichen Frauen: Königin Elisabeth I. von England und ihre Rivalin um den Thron, die schottische Königin Maria Stuart.
In der Inszenierung des Theater Ensemble werden die beiden Kontrahentinnen – anders als im Stück – einander durchweg ausgeliefert, ohne die Szene je zu verlassen. Diese Konstruktion führt zu einer sich schärfer abzeichnenden emotionsgeladenen und verzweifelten Verflechtung der Figuren.
Maria Stuart - Sommerbühne
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung

Madsen feiern 20 Jahre Albumdebüt und verlängern Jubiläumstour aufgrund der großen Nachfrage

Vielleicht ist das der Anfang / Vielleicht ist das das Ende“ singschrie Sebastian Madsen im ersten Song auf dem selbstbetitelten Debütalbum von Madsen. 20 Jahre nach Veröffentlichung kann man, ohne wenn und aber, wohl nur attestieren: Es war ein Anfang!

Denn inzwischen haben Madsen ganze neun Studioalben veröffentlicht – das letzte davon, „Hollywood“ im Sommer 2023, erreicht erstmals Platz #1 der deutschen Albumcharts – und kaum eine Bühne ließen die drei Gebrüder Madsen zusammen mit Bassist Niko Maurer und den Live-Mitgliedern Lisa Who (Keyboard, Gesang) und Mücke (Gitarre) seitdem unbespielt. Wegzudenken ist die Band aus dem Wendland aus dem Rock’n’Roll-Zirkus hierzulande definitiv nicht mehr.

Anlässlich des zwanzigsten Geburtstags wird das Madsen-Debütalbum am 01.11.2024 neu auf Vinyl aufgelegt. Und das nicht nur mit den 11 Originaltracks von 2005, sondern auch mit dem bisher unveröffentlichten Song „Heute Nacht“, der auch in den Aufnahmesessions 2004 aufgenommen wurde, aber auf unaufgeräumten Festplatten verschollen war. Bis jetzt.

Aufgrund der großen Nachfrage – und weil es einfach so unendlich viel Spaß bringt – geht es dazu nicht nur dieses Jahr auf große Tour, sondern im Frühjahr einfach weiter: Die „Heute Nacht“-Tour wird anders, als jede Madsen-Tour bisher und trotzdem kann man sich gewiss sein: Es wird Bock machen wie immer, man könnte sagen es wird die Perfektion.

Madsen
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Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit

Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater
https://www.jazz-bayreuth.de/club-konzerte/festival-pijazzo/
Pianojazz-Wochenende im Palais

Sechs internationale Formationen präsentieren Pianojazz von Himmelfahrt bis zum Wochenende „semi-open-air“ im Hofthea-ter des Steingraeber-Hauses Bayreuth – das kleine Festival geht nun schon ins fünfte Jahr, erfreut sich eine riesengroßen Fangemeinde und eröffnet nun schon traditionell den Bay-reuther Festspielsommer. Im Zentrum aller Konzerte steht das Klavier. Dabei zeigen insgesamt 16 Musikerinnen und Musiker aus Italien, der Mongolei, Österreich, Israel und natürlich Deutschland eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Einflüssen, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen.

Zwischen italienischem Charme, Improvisationstalent und Grenzenlosigkeit – Den Auftakt am 29. Mai macht die italienische Pianistin Francesca Tandoi mit ihrer charmanten Bühnenpräsenz und ihrem Zusammenspiel aus heiteren Melodien und melancholischen Klängen.
Durchaus dynamisch, kraftvoll und talentiert geht es am 30. Mai mit dem Shuteen Erdenebaartar Quartet weiter: Die vier jungen Musiker verbinden musikalische Einflüsse aus Shuteens Heimatland, der Mongolei, mit modernem Mainstream.

Am 31. Mai gehört die Open-Air-Bühne Tim Allhoff. Mit seinem technisch versierten Klavierspiel und neu-em Bach-Programm lädt er das Publikum zu einem besonderen Konzerterlebnis ein, das mühelos die Brücke zwischen Jazz und Klassik schlägt.
Am Abend desselben Tages verspricht Klaus Waldeck mit seinem unverkennbaren Stil ein atmosphärisches Konzerterlebnis. Waldeck vereint auf besondere Weise eine Vielzahl an verschiedenen Stilen und entwickelt daraus einen Easy-Listening-Jazzpop mit nostalgischen Retro-Charme.

Der krönende Abschluss: virtuose Coolness – Durchaus cool und modern geht es am 1. Juni nachmittags mit dem Jazz Piano Trio LBT weiter. Ihr klassisches Programm „Abstrakt“ setzt einen bewussten Kontrast zu ihrem sonstigen Techno-Trio. Das Pijazzo-Ende bildet der international gefeierte Pianist Yaron Herman mit seinem Quartet. Die vier Musiker kombinieren israelische Volksmusik mit Elementen der eu-ropäischen Konzerttradition und sorgen für einen gebührenden Abschluss des Pianojazz-Wochenendes.

„Die einzigartige Atmosphäre im Steingraeber Hoftheater macht die Konzerte zu einem überwältigenden Erlebnis“, so Kaspar Schlösser, Vorsitzender des Jazzforum. „Das Festival entstand 2021 aus der Not des Corona-Lockdowns heraus, als Kulturveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich waren. Heute ist es ein fester Bestandteil des Bayreuther Kulturkalenders“.

Tickets: Vorverkauf über die Website des Festivals: www.jazz-bayreuth.de www.pijazzo.de www.okticket.de

Pressekontakt: Kaspar Schlösser, 1. Vorsitzender Jazzforum Bayreuth e.V., T. (0921) 15 12 68 30, schloesser@jazz-bayreuth.de

Fotos Andreas Harbach: Anke Helfrich Trio, Pijazzo 2022 und Marialy Pacheco, 2023

Veranstaltungsort: Steingraeber Hoftheater, Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth

Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater – Pianojazz-Wochenende im Palais
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert  und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Short Recitals zur Mittagszeit
Musik publik

Kirill Serebrennikow Buch und Regie
mit: Aljona Michailowa, Odin Biron, Miron Fjodorow, Nikita Jelenew u. a.

Spielfilm, RU/F, 2022, 134 Min., FSK 16

Antonina Miliukova ist besessen von ihrem ehemaligen Professor Pjotr Tschaikowski. 1877 heiratet sie ihn, doch dem berühmten Komponisten dient die Verbindung nur der Tarnung seiner Homosexualität. Die Ehe wird für beide zur Katastrophe und führt für Antonina zu Untergang und Selbstzerstörung.

Madame Tschaikowski
B Theater, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Claudio Monteverdi (1567 – 1643): „Buch III“ aus den „Madrigali guerrieri ed amorosi“
Sarah Nemtsov (*1980): „Herzland“
„Glaube, Liebe – Hoffnung?“ Opernabend

Hofkapelle München
Ragna Schirmer
 Hammerflügel
Rüdiger Lotter Leitung

Leopold Koželuh Sinfonie g-Moll op. 22/3
Joseph Haydn Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur Hob. XVIII:4
Maria Theresia Paradis Ouvertüre zu »Der Schulkandidat«
Wolfgang Amadé Mozart Klavierkonzert Nr. 18 B-Dur KV 456

»Bravo Mozart«, ruft der Kaiser aus seiner Loge. Und auch Leopold Mozart ist begeistert von dem Klavierkonzert, das sein Sohn am Abend des 12. Februar 1785 in Wien uraufführt: Es sei ein »herrliches Conzert«, berichtet er nach Salzburg und ergänzt, Mozart habe es »für die Paradis« gemacht. Die Paradis? Ein Name, der viel zu wenigen geläufig ist. Dabei ist Maria Theresia Paradis eine überaus faszinierende Künstlerin – und zu Lebzeiten mindestens so bekannt wie ihr Zeitgenosse Mozart. Als Wunderkind eilt ihr Ruhm schon früh durch Europa. Als musikalisches Multitalent erwirbt sie sich im Erwachsenenleben einen herausragenden Ruf. Mit Mozart verbindet sie eine wertschätzende Künstlerfreundschaft. Doch Maria Theresia Paradis trägt ein für eine Musikerin schweres Schicksal: Sie ist blind. Ragna Schirmer widmet der Künstlerin einen konzertanten Doppelabend, beginnend mit einem Orchesterprogramm, das die Komponistin Paradis auf Augenhöhe mit ihrem Lehrer Leopold Koželuh zeigt und Mozarts mutmaßliches Widmungswerk ebenso zu Gehör bringt wie Haydns Klavierkonzert Nr. 4, mit dem die Pianistin 1784 bei den berühmten Pariser Concerts spirituels brillierte.

Hofkapelle München | Ragna Schirmer | Rüdiger Lotter

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Er steht für den unersättlichen Frauenhelden überhaupt: Don Giovanni. In jeder erfolgreichen Verführung liegt schon der Gedanke an die nächste. Wie sein Diener Leporello vermerkt hat, sind es gar tausend Damen quer durch Europa. In Mozarts Oper allerdings will ihm nichts glücken. Ein Versuch bei Donna Anna scheitert durch plötzliches Erscheinen ihres Vaters, dem Komtur, der im Kampf mit Giovanni fällt. Donna Elvira, eine vergangene Affäre, will nichts als Rache an dem Untreuen, und Bauernmädchen Zerlina kann sich im letzten vernünftigen Moment der Anziehungskraft des Schwerenöters entwinden. Als Giovanni die Statue des von ihm getöteten Komtur provokant zum Abendessen einlädt, scheint sein Schicksal besiegelt.

Während Mozarts Popularität in seiner Wahlheimat Wien erheblich nachließ, feierte man ihn insbesondere für seine „Hochzeit des Figaro“ in Prag als Star. So folgte dort auch schnell der Auftrag zu einer neuen Oper, bei deren Themenwahl Mozart und Da Ponte freie Wahl hatten. Schnell entschied man sich für den viel bearbeiteten Don Juan-Stoff, und in nur wenigen Monaten schufen beide ein Juwel der Opernliteratur, das 1787 im Prager Ständetheater seine umjubelte Uraufführung erlebte.

Am Staatstheater Meiningen wird der Mozart-Pflege damit ein neues Kapitel hinzugefügt.

Don Giovanni

Komödie von Dietmar Jacobs
und Moritz Netenjakob


Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. So war es lange Zeit. Und heute? Kann bereits eine harmlose Grillwurst Anlass zu einer gesellschaftspolitischen Debatte geben. So geschieht es zumindest bei der Vereinssitzung des örtlichen Kleinstadt-Tennisclubs, als Tennis-As Melanie für ihren türkischstämmigen Spielpartner Erol einen Zweitgrill für Halal-Wurst beantragt. Rasch wird die Diskussion immer persönlicher, und auf einmal stehen gewichtige Fragen im Raum: Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Spielt Religionszugehörigkeit auch im Sport eine Rolle? Geht die deutsche Bratwurst über alles? Und was bitte sind „theoretische Muslime“? Deutsche und türkische Macho-Allüren prallen aufeinander wie sonst nur die Bälle beim Gemischten Doppel. Als schließlich sämtliches Porzellan zerschlagen ist, geht die Frage ans Publikum: Wie würden Sie entscheiden?

Mit der temporeichen Komödie „Extrawurst“ hat das Comedy-Erfolgsduo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Stromberg“) das Stück der Stunde geschrieben. Mit pointensicherem Gespür sorgen die beiden Autoren dafür, dass sowohl eingefleischte Traditionalisten als auch selbsternannte Gutmenschen ihr Fett abkriegen, ohne dass es dabei allzu bierernst zugeht.

Extrawurst

Der perfekte Mädelsabend!

Mit viel Humor zeigt die Komödie, wie ein gemeinsames Ziel neue Kräfte und ungeahnte Möglichkeiten wecken kann. 
Arbeitslosigkeit, Schulden und ein chaotisches Privatleben prägen das Leben ehemaliger Stahlarbeiter in der englischen Industriestadt Sheffield. Als die Chippendales, eine Männerstripshow, vor begeistertem Publikum in der Stadt gastieren, hat der arbeitslose Gary eine Idee. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft stellt er seine eigene Striptease-Gruppe zusammen. Und so beginnen die sechs Männer mit den Vorbereitungen. Sie trainieren, üben zu strippen und zu tanzen – heimlich natürlich, denn schließlich soll die eigene Familie nichts von den Vorbereitungen bemerken. Doch je näher der angekündigte Auftritt rückt, desto mehr steigt die Nervosität. Werden sie es durchziehen?

Ladies Night
Komödie von Florian Zeller

Eine schwungvolle Beziehungskomödie mit Esprit!
Daniel hat ohne das Wissen seiner Frau Isabelle seinen guten Freund Patrick zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Das Pikante an der Situation ist, dass sich Patrick soeben von seiner langjährigen Ehefrau getrennt hat - zufälligerweise der besten Freundin von Isabelle. Und dass er zu besagtem Abendessen auch gleich seine neue Flamme, die junge und attraktive Emma, mitbringt, um sie in den Freunddeskreis einzuführen.

Isabelle ist erbost. Sie beobachtet das junge Glück mit Misstrauen und wittert außerdem Gefahr: Was, wenn Daniel durch das frischverliebte Paar ebenfalls auf dumme Ideen kommt? In der Tat erliegt Daniel bald Emmas fröhlichem Charme, und er kann den Neid auf seinen Freund nur schlecht überspielen. Dennoch bemüht man sich um freundliche Konversation.

Und hier kommt nun der besondere Clou: Das Publikum hört nicht nur die höflichen Gespräche der Paare, sondern auch die "Kehrseite" - die heimlichen und nicht immer sehr netten Gedanken, die die vier wohlweislich voreinander verschweigen!
Was verbirgt sich wohl hinter der Fassade meines Gesprächspartners, was denkt mein Gegenüber wirklich von mir? Wenn man doch nur Gedanken lesen könnte! Durch einen raffinierten Trick ermöglicht der französische Erfolgsautor Florian Zeller sein Publikum genau dies. Aus dem Spannungsverhältnis zwischen Gesagtem und Gedachtem entsteht der Witz - und ein ebenso hintergründiger wie amüsanter Theaterabend.
Die Kehrseite der Medaille

Isidore String Quartet:
Phoenix Avalon
 Violine
Adrian Steele Violine
Devin Moore Viola
Joshua McClendon Violoncello

Wolfgang Amadé Mozart Streichquartett Nr. 19 C-Dur KV 465 »Dissonanzenquartett«
Billy Childs Streichquartett Nr. 3 »Unrequited«
Ludwig van Beethoven Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127

Freunde kann man fordern. An Freundschaften kann man wachsen. Das wusste auch Wolfgang Amadé Mozart. Die sechs Streichquartette, die er 1785 Joseph Haydn widmete, lassen keinen Zweifel daran. »Berühmter Mann und mein teuerster Freund, nimm hier meine Kinder«, schrieb Mozart ins Vorwort. Der väterliche Freund erkannte den Wert nicht zuletzt des sogenannten Dissonanzenquartetts, das mit seinem enigmatischen Beginn nicht wenige Zeitgenossen gründlich verwirrte. »Man sieht es den Quartetten an, dass sie um J. Haydn’s Beyfall buhlten«, heißt es in der ersten Mozart-Biografie. Um etwas zu buhlen, wäre Beethoven nicht in den Sinn gekommen. »Was kümmert mich seine elende Geige, wenn der Geist zu mir spricht«, soll er dem Geiger Ignaz Schuppanzigh entgegengehalten haben. Immerhin: Er wusste, was er dem Freund und Primarius des berühmten Schuppanzigh Quartetts zutrauen konnte und übereignete ihm die Uraufführungen seiner komplexesten Streichquartette inklusive seines Opus 127. Das New Yorker Isidore String Quartet, das zu den aufsehenerregendsten Quartett-Neugründungen der vergangenen Jahre zählt, bringt fordernde Freundschaftswerke mit zu seinem Mozartfest-Debüt.

Serenade im Zobelhof: Isidore String Quartet

Ragna Schirmer Hammerflügel und Moderation

Late-Night-Konzert zu Leben und Werk der blinden Pianistin Maria Theresia Paradis. Mit Werken von Maria Theresia Paradis, Wolfgang Amadé Mozart und Leopold Koželuh

Sie ist drei Jahre jünger als Mozart, ein Wunderkind, eine gefeierte und überaus virtuose Pianistin. Sie begeistert die gekrönten Häupter Europas und begrüßt in ihrem Wiener Salon die (künstlerische) Prominenz der Zeit: Maria Theresia Paradis ist eine zentrale Figur des Musiklebens im 17. und 18. Jahrhundert. Eine bemerkenswerte Künstlerin auch deswegen: Seit ihrem zweiten Lebensjahr ist die Paradis blind. Aus ihrer Beeinträchtigung macht sie eine Tugend und gründet nicht nur eine integrative Bildungseinrichtung, sondern entwickelt auch eine Lehrmethode speziell für blinde Musiker:innen. Ragna Schirmer hat sich mit Maria Theresia Paradis intensiv beschäftigt. In einem Late-Night-Konzert nimmt sie das Publikum mit in das schicksalhafte Leben, das musikalische Denken und Fühlen der Künstlerin. Mit einem vom Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde originalgetreu nachgebauten Hammerflügel und im dämmrigen Zwielicht des Residenzweinkellers lädt Ragna Schirmer ein in die besondere Musik- und Sinnenwelt einer hochinteressanten Frauengestalt, die in der Musik eine Freundin fürs Leben fand.

Late Night: »Den Himmel im Herzen«
31
Ohr – Feigen
Mo – zart
Masken – Ball
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
 Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Bilder des Bauernkriegs

Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt)

Öffnungszeiten:
18. Mai von 13.00–18.00 Uhr
25. Mai von 13.00–18.00 Uhr
1. Juni von 11.00–18.00 Uhr
8. und 9. Juni (Pfingstmontag) von 13.00–18.00 Uhr

»Fischerfamilien im Mainviertel«
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne

Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater
https://www.jazz-bayreuth.de/club-konzerte/festival-pijazzo/
Pianojazz-Wochenende im Palais

Sechs internationale Formationen präsentieren Pianojazz von Himmelfahrt bis zum Wochenende „semi-open-air“ im Hofthea-ter des Steingraeber-Hauses Bayreuth – das kleine Festival geht nun schon ins fünfte Jahr, erfreut sich eine riesengroßen Fangemeinde und eröffnet nun schon traditionell den Bay-reuther Festspielsommer. Im Zentrum aller Konzerte steht das Klavier. Dabei zeigen insgesamt 16 Musikerinnen und Musiker aus Italien, der Mongolei, Österreich, Israel und natürlich Deutschland eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Einflüssen, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen.

Zwischen italienischem Charme, Improvisationstalent und Grenzenlosigkeit – Den Auftakt am 29. Mai macht die italienische Pianistin Francesca Tandoi mit ihrer charmanten Bühnenpräsenz und ihrem Zusammenspiel aus heiteren Melodien und melancholischen Klängen.
Durchaus dynamisch, kraftvoll und talentiert geht es am 30. Mai mit dem Shuteen Erdenebaartar Quartet weiter: Die vier jungen Musiker verbinden musikalische Einflüsse aus Shuteens Heimatland, der Mongolei, mit modernem Mainstream.

Am 31. Mai gehört die Open-Air-Bühne Tim Allhoff. Mit seinem technisch versierten Klavierspiel und neu-em Bach-Programm lädt er das Publikum zu einem besonderen Konzerterlebnis ein, das mühelos die Brücke zwischen Jazz und Klassik schlägt.
Am Abend desselben Tages verspricht Klaus Waldeck mit seinem unverkennbaren Stil ein atmosphärisches Konzerterlebnis. Waldeck vereint auf besondere Weise eine Vielzahl an verschiedenen Stilen und entwickelt daraus einen Easy-Listening-Jazzpop mit nostalgischen Retro-Charme.

Der krönende Abschluss: virtuose Coolness – Durchaus cool und modern geht es am 1. Juni nachmittags mit dem Jazz Piano Trio LBT weiter. Ihr klassisches Programm „Abstrakt“ setzt einen bewussten Kontrast zu ihrem sonstigen Techno-Trio. Das Pijazzo-Ende bildet der international gefeierte Pianist Yaron Herman mit seinem Quartet. Die vier Musiker kombinieren israelische Volksmusik mit Elementen der eu-ropäischen Konzerttradition und sorgen für einen gebührenden Abschluss des Pianojazz-Wochenendes.

„Die einzigartige Atmosphäre im Steingraeber Hoftheater macht die Konzerte zu einem überwältigenden Erlebnis“, so Kaspar Schlösser, Vorsitzender des Jazzforum. „Das Festival entstand 2021 aus der Not des Corona-Lockdowns heraus, als Kulturveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich waren. Heute ist es ein fester Bestandteil des Bayreuther Kulturkalenders“.

Tickets: Vorverkauf über die Website des Festivals: www.jazz-bayreuth.de www.pijazzo.de www.okticket.de

Pressekontakt: Kaspar Schlösser, 1. Vorsitzender Jazzforum Bayreuth e.V., T. (0921) 15 12 68 30, schloesser@jazz-bayreuth.de

Fotos Andreas Harbach: Anke Helfrich Trio, Pijazzo 2022 und Marialy Pacheco, 2023

Veranstaltungsort: Steingraeber Hoftheater, Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth

Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater – Pianojazz-Wochenende im Palais
Fragen an Mozart, Fragen an Musik, Gegenwart und Gesellschaft: Das MozartLabor ist der Think-and-Do-Tank des Mozartfestes. Vier Tage mitten im Festival treffen sich Akteur:innen aus Kunst und Wissenschaft, Medien und Kulturmanagement, um in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und künstlerischer Arbeit die Themen der Saison in den Blick zu nehmen. Ein Schutzraum für Ideen, Austausch, Experiment und Erkenntnis – aber offen für alle, die Wissbegierde treibt und die Interesse haben, dem aktuellen Kulturleben den Puls zu fühlen. Das Thema Freundschaft mit seinen Reflexionen in Musik und Musikleben steht im Fokus der Laborarbeit. Künstlerbünde und moderne Netzwerke, Musik als Resonanzsphäre, Kooperation versus Konkurrenz, Freundschaft wider Entfremdung sind Grundmotive des diesjährigen MozartLabors. Kammermusik und Ensemblegesang stehen im Mittelpunkt der künstlerischen Sektionen. Und zwei Liederabende geben klingenden Eindruck vom Stellenwert der Freundschaftsthematik in Franz Schuberts musikalischem Werk.
MozartLabor

William Youn Pianist und Kunstsammler
Angela Gräfin von Wallwitz Sachverständige für europäisches Porzellan und Fayencen

Gespräch über Porzellankunst und deren Rolle in Mozarts Zeit sowie William Youns Leben. Mit Auszügen aus Klaviersonaten von Wolfgang Amadé Mozart und Franz Schubert

Mit zerbrechlicher Schönheit kennt William Youn sich aus. Wenn er Mozart spielt, bekommt jedes Detail Aufmerksamkeit und es leuchten die Feinheiten. »Mozart ist der vielseitigste Komponist«, sagt Youn, mit ihm und seinen geradezu plastischen Erzählungen werde es nie langweilig. Neben der Musik hegt der Pianist eine zweite künstlerische Leidenschaft – und die Beziehungen zwischen beiden Künsten sind frappierend: William Youn sammelt antikes Porzellan. »Ich liebe schöne Sachen«, sagt er und kann sich begeistern für die Eleganz, Verspieltheit, Individualität, den Perfektionismus und die Kostbarkeit alten Porzellans aus bedeutenden Manufakturen. Im Kunst | Musik | Dialog mit Angela Gräfin von Wallwitz, Expertin für europäisches Porzellan und Fayencen, stellt er Lieblingsstücke aus der eigenen umfangreichen Sammlung vor. Dass er dabei auch klingende Parallelen zieht, versteht sich von selbst. »Es gibt so viele Feinheiten, die man auskosten kann«, sagt Youn über Mozarts Musik und könnte genauso von den filigranen Ornamenten des favorisierten Porzellan-Dekors Friedrichs des Großen sprechen. Im Anschluss an das musikalische Gespräch lädt die Kaffeemanufaktur Würzburg zu einer genussvollen Tasse Kaffee.

Kunst | Musik | Dialog
Matthias-Grünewald-Gymnasium, Eintritt frei
Sommerkonzert des Matthias Grünewald Gymnasiums
J–Pod
Dort, wo heute prachtvolle Rhododendronbüsche stehen, legte ein Gärtner im Jahr 1922 einen Kräutergarten der besonderen Art an. Warum das Ganze ein Geheimnis ist, das wird sich dem Theaterbesucher auf feinsinnig-unterhaltsame und heiter-frivole Weise entschlüsseln.

Ein modernes Theaterstück, geschrieben und gestaltet von Gabriele Brunsch. Großartige Musik und Klangeffekte von Julia Rosenberger.
Das Geheimnis des Gartens

Kathrin Resetarits Buch
Barbara Albert Regie
mit: Maria Dragus, Devid Striesow, Kulas Miko, Katja Holm u. a.

Spielfilm, A/D, 2017, 97 Min., FSK 6

Wien, 18. Jahrhundert: Die blinde und gefeierte Pianistin Maria Theresia Paradis wird dem umstrittenen Wunderheiler Franz Anton Mesmer anvertraut und erlangt Sehkraft. Doch mit fortschreitender ›Heilung‹ schwindet ihre Virtuosität und sie muss sich zwischen Ruhm und ›sehender Welt‹ entscheiden.

Licht

Bigband-Sounds von Klassik bis U, Techno bis Jazz, Club bis Konzerthaus

»Guter Song«. So langweilig kann klingen, was eine Übersetzungsmaschine für »Banger« ausspuckt. Für das, was die Jazzrausch Bigband auf ihrem neuen Album »Bangers Only!« damit labelt, muss definitiv die alternative Übertragung her: »Knaller«! Nichts anderes als ordentlich Zündstoff hat die Band nämlich für die Scheibe und das gleichnamige Programm, mit dem sie derzeit auf die Bühne geht, zusammengetragen. Und mit dem sie ihr 10-jähriges Bestehen feiert. So lange – und sogar noch ein paar Monate länger – ist es her, dass Jazzrausch sich formierte, um den legendären Münchner Technoclub Harry Klein musikalisch aufzumischen. Längst hat sich das Bandprojekt verselbstständigt und zu einem ganz eigenen Stil gefunden. Der lautet: Geht nicht, gibt’s nicht! Und: Je mehr Kontrast, desto besser. Also geht es ran an die Musikstile – und von Techno bis Jazz, von Klassik bis U und E, von Club bis Konzerthaus ist alles dabei, wenn Jazzrausch aufdreht. Dem Wertheimer Sommerhimmel wird die ungewöhnliche Bigband ein gehöriges Bläsergewitter verpassen.

Serenade Wertheim: Jazzrausch Bigband
B Theater
Claudio Monteverdi (1567 – 1643): „Buch III“ aus den „Madrigali guerrieri ed amorosi“
Sarah Nemtsov (*1980): „Herzland“
„Glaube, Liebe – Hoffnung?“ Opernabend

Crossover-Konzert: Wenn Bläser-Punk-Rock auf Chorgesang trifft!
Musik verbindet – und dieses Projekt zeigt, wie grenzenlos sie sein kann! Die Bläser-Punk-Rock-Band Blaucrowd Surfer aus Bieberehren ist seit 2013 für ihren einzigartigen Sound bekannt: Eine kraftvolle Mischung aus treibenden Bläsern, energiegeladenem Rock und echtem Punk-Spirit. Nun wagen sie gemeinsam mit dem Projektchor Bieberehren-Reinsbronn ein musikalisches Abenteuer der besonderen Art.

Der Chor vereint Sängerinnen und Sänger aus traditionellen Chören, deren Repertoire von der Gotik bis zum modernen Pop reicht. Jetzt treffen diese beiden Klangwelten aufeinander: Harte Bläserriffs verschmelzen mit kraftvollen Stimmen, klassische Harmonien begegnen rockigen Rhythmen – ein musikalisches „Come Together“ für alle Generationen!
Come together … Musik erleben …  ein einzigartiges Konzerterlebnis! 

Die „Blaucrowd Surfer“ sind:

Nicolai Behr – Gesang, Gitarre
Philip Hügel – Schlagzeug
Daniel Blau – E-Bass
Manuel Körner – Gitarre, Gesang
Jakob Zobel – Trompete, Gesang
Niklas Rabenstein – Tenorsaxophon
André Hanft – Ventilposaune

Still got the Blues
Als junger, mittelloser Schriftsteller kommt Clavigo nach Madrid und wird von den französischen Schwestern Marie und Sophie Beaumarchais bereitwillig aufgenommen. Sie helfen ihm beim Aufbau einer erfolgreichen Karriere am spanischen Hof. Marie und Clavigo verlieben sich ineinander und beschließen ihre Verlobung. Doch am Höhepunkt seines Erfolgs angekommen, trennt Clavigo sich kurzerhand von Marie, um sich ganz auf seine Arbeit zu konzentrieren. Marie ist verzweifelt. Ihr Bruder schwört Rache und fordert von Clavigo ein Schuldeingeständnis, das die Ehre seiner Schwester wiederherstellen soll. Eingeschüchtert unterschreibt Clavigo, beschließt dann aber, ein ehrlicher Mann zu werden und Marie um Verzeihung zu bitten. Er schwört ihr seine Liebe und die Verlobung wird ein zweites Mal geschlossen. Clavigos Freund Carlos sieht in der erneuten Verlobung eine Gefahr für dessen Karriere, und redet ihm ins Gewissen. Dann entspinnt er eine Intrige: Er lässt Beaumarchais wegen vermeintlicher Gewaltandrohungen gegenüber Clavigo vor Gericht stellen. Hin- und hergerissen lässt Clavigo sich von Carlos überzeugen und bricht abermals sein Wort gegenüber Marie. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich daraufhin dramatisch, sie stirbt an gebrochenem Herzen. Bei ihrem Begräbnis ersticht Beaumarchais den erneut reumütigen Clavigo, der geplagt von Schuld und Trauer im Sterben nach Maries Hand greift und sich im Tod mit ihr vereint sieht.

Goethe verfasste sein 1774 uraufgeführtes zweites Trauerspiel Clavigo innerhalb von nur acht Tagen. Es basiert auf den Memoiren des französischen Dramatikers Beaumarchais, der zur Ehrenrettung seiner Schwester von ihrem wortbrüchigen Verlobten ein Schuldeingeständnis forderte. Zudem verarbeitete Goethe in dieser „poetischen Beichte“ den eigenen Treuebruch an seiner Geliebten Friederike Brion. Das Trauerspiel aus der Zeit des Sturm und Drang thematisiert den Geniekult und setzt die Außerordentlichkeit der Künstlerexistenz in Konflikt mit der kleinbürgerlichen Ordnung.
Clavigo

König Peter, Herrscher und „Substanz“ des Reiches Popo, ist überfordert. Er wollte doch eine Rede halten – nur, worüber und zu wem? Es scheint ihm das Beste, die Regierungsgeschäfte endlich seinem Sohn Leonce zu übergeben. Der allerdings zählt vor lauter Melancholie Sandkörner und übt, auf Steine zu spucken: „Müßiggang ist aller Laster Anfang. – Was die Leute nicht alles aus Langeweile treiben!“ Erst die angeordnete Hochzeit zwischen ihm und der ihm unbekannten Prinzessin Lena vom Nachbarstaat Pipi bringt Leben in den Kronprinzen, denn Leonce will kein König werden, auch kein Wissenschaftler, Held oder Künstler – und auf keinen Fall ein nützliches Mitglied der Gesellschaft: „Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.“ Zum Glück trifft er den Lebenskünstler Valerio, der ihn in der Kunst des Narr-Seins unterrichtet. Denn: Nur als Narr kann man der Narrheit der Welt begegnen. Mit ihm flieht er nach Italien. Auch Lena will einem von anderen für sie vorgezeichneten Leben entgehen und macht sich ebenfalls auf den Weg in die Ferne. Die Königskinder auf der Flucht begegnen einander und finden im anderen, was ihnen selbst zu fehlen scheint. Nur um festzustellen, dass sie ihrem vorherbestimmten Schicksal direkt in die Arme gelaufen sind …

Zwischen Leichtigkeit, Humor und Verwechslungskomödie wirft Georg Büchner die großen Sinnfragen menschlichen Daseins auf. Haben wir überhaupt einen freien Willen? Oder funktionieren wir nicht längst schon wie Automaten, wie programmierte Algorithmen? Büchner hat mit „Leonce und Lena“ nicht nur eine lustvolle Satire auf romantische Vorstellungen geschrieben, sondern auch einen zynischen Kommentar zu den Verhältnissen seiner Zeit: Die deutsche Kleinstaaterei, die Weltfremdheit der feudalen Klasse und das aus der Zeit gefallene Hofzeremoniell werden ordentlich aufs Korn genommen – und „morgen fangen wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit den Spaß noch einmal von vorn an.“

Leonce und Lena
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán

Mit der Csárdásfürstin etablierte sich Emmerich Kálmán endgültig als einer der ganz Großen in der Traumfabrik der Operette. Mit Schlagern wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Das ist die Liebe, die dumme Liebe«, »Die Mädis, die Mädis…« oder »Machen wir’s den Schwalben nach« erobert er auch heute noch die Herzen des Publikums im Sturm.
Die Liebesgeschichte um die schillernde Chansonnière Sylva Varescu entführt uns mit beglückenden Melodien, mitreißendem rhythmischen Elan und schwungvoll choreografierten Tanzszenen in die Glamourwelt des Theaters zwischen Budapest und Wien im noch jungen 20. Jahrhundert.

Libretto von Leo Stein und Bela Jenbach

Neue Operette Wien
Regie: Alexander M. Helmer | Musikalische Leitung: Mag. Laszlo Gyüker
Bühnenbild: Prof. Manfred Waba | Choreografie: Katharina Strohmeier
Die Csárdásfürstin
Kulturboden in Hallstadt
Christine Eixenberger

Benjamin Appl Bariton und Lesung
Doriana Tchakarova Klavier

Ausgewählte Lieder nach sowie Lesung von Texten der Literatenaus dem Freundeskreis Franz Schuberts


Auf ein Glas danach | Geselliger Konzertausklang mit den Künstler:innen des Abends

Eintritt frei (bei allen Veranstaltungen des MozartLabors 2025 im Exerzitienhaus Himmelspforten)

Liederabend »Nimm der Freundschaft trautes Band«

hr-Sinfonieorchester
Noa Wildschut Violine
Ivor Bolton Leitung

Johann Christian Bach Sinfonia g-Moll op. 6/6
Wolfgang Amadé Mozart Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 »Mit dem Paukenwirbel«

»Was mich am Glücklichsten macht, ist die Freude, die ich durch meine Musik an Menschen weitergeben kann.« Könnte ein Ausspruch von Mozart sein? Ist aber von Noa Wildschut. Erst 23 Jahre ist die Niederländerin alt, doch als Geigerin hat sie bereits beeindruckend viel erreicht. Im Alter von sieben Jahren gab sie ihr Debüt im Amsterdamer Concertgebouw, wurde zwei Jahre später beim Internationalen Violinwettbewerb Louis Spohr mit einem ersten Preis ausgezeichnet, entschied zahlreiche weitere Competitions für sich und konzertiert inzwischen regelmäßig mit weltweit führenden Orchestern. Und auch als Kuratorin beim Festspielfrühling Rügen hat Noa Wildschut ihre künstlerische Handschrift gezeigt. Bei ihrem Mozartfest-Debüt 2019 war sie fast noch ein Teenager. Jetzt kehrt sie an der Seite von Ivor Bolton, seit geraumer Zeit einer der führenden Interpreten der Wiener Klassik, nach Würzburg zurück. Im Gepäck natürlich Mozart, von dessen Musik die Geigerin sagt, sie sei so unverfälscht und voller Leben. Mit Mozart komme sie zur Ruhe und fühle sich einfach glücklich. Freund Mozart ...

hr-Sinfonieorchester | Noa Wildschut | Ivor Bolton
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben…
»Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Der erste letzte Tag

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