Kalender
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025 Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball Was heute auf den Tisch kommt? Das können die Besucherinnen und Besucher im Freilandmuseum an jedem Sonntag im Dreiseithof aus Leutershausen herausfinden. Dann wird der Kochlöffel geschwungen und geschnippelt, geknetet und gekocht. Die Rezepte stammen aus historischen Kochbüchern der Rhön und auf den Tisch kommt nur, was es in den Museumsgärten zu finden gibt oder im Vorjahr eingemacht oder getrocknet wurde. Saisonal und regional steht hier also ganz oben auf der Liste. Wer sehen will, was auf den Tisch kommt, der darf und soll beim historischen Kochprogramm selbst mit anpacken! Die Köchinnen und Köche des Freilandmuseums zeigen, wie es geht und jeder darf mitkochen, egal ob Groß oder Klein. Probiert wird zum Schluss natürlich auch - wer will schließlich nicht wissen, wie Mehlklöße mit Hutzeln, Schaumbiersuppe oder Erbsenkoteletten schmecken? Fragt sich nur noch, wer den Abwasch macht ... Offenes Mitmachprogramm, ohne Anmeldung. Die kostenlosen Kurse bieten Choreographien sowie Freestyle im Bereich Streetdance - auch bekannt als Hiphop-Tanz. Streetdance beinhaltet schnelle, spektakuläre Tanzschritte, die auf viele Musikrichtungen (HipHop, RnB, House, Pop) ausgeführt werden.
Wichtig: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt (jeweils 15 Personen), bitte vorher ins Büro in den 1. Stock kommen und eine Teilnahmekarte abholen.
Töpfern mit Anleitung
Die Teilnahmekarten können immer am jeweiligen Tag abgeholt werden. Eine Person kann höchstens zwei Karten (für Freund*in/Begleitung) abholen. Die Kurse sind derzeit stark nachgefragt. Daher empfehlen wir Euch frühzeitig eine Platzkarte zu sichern. Die Abholung der Karte ist ab 15:00 Uhr möglich. Eine Vorab-Reservierung von Platzkarten ist nicht möglich. Alwine, eine Psychiaterin, hütet über die Osterferien das neubezogene Reihenhaus der Tochterfamilie in einer fremden Großstadt, allein, ohne ihren Partner. Sie erwartet qualvoll leere Tage. Doch unfreiwillig wird sie in die Konflikte der Nachbarn verwickelt und erfährt dabei nochmals ihre Lebendigkeit. Erinnerungsbilder aus ihrer persönlichen Vergangenheit von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart steigen auf und fügen sich arabeskenartig zusammen mit den verinnerlichten Mythen zu einer durchgehenden Melodie, ihr Leben wird dem Leser episodisch erfahrbar. Linde Unrein studierte Medizin, Philosophie und Pädagogik. Nach mehrjähriger Tätigkeit an der Psychiatrischen Klinik der Universität Würzburg, ließ sie sich als Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin nieder und ist als Lehrtherapeutin tätig. Seit 2008 ist sie durch Lesungen, Publikationen und Ausstellungen in der regionalen Kulturszene präsent. Jan-Peter Itze, 1998 in Schweinfurt geboren, begann mit klassischem Klavier- und Gitarrenunterricht. Von 2016–22 studierte er Jazzpiano bei Tine Schneider und Bernhard Pichl, klassisches Klavier bei Armin Fuchs und Musiktheorie bei Almut Gatz an der Hochschule für Musik Würzburg. Derzeit studiert er Musikproduktion an der Königlichen Hochschule für Musik (KMH) in Stockholm.
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Vergesst die altmodische Vorstellung einer herkömmlichen Rockband und taucht ein in die Welt von MOON SHOT: Zeitlose Musik, die genau in die Zeit passt, in der wir leben – ehrliche, rockige und große
Moon Shot
Melodien zu tiefgehenden Themen. So wie die Welt den Wahnsinn über uns ausschüttet, kann uns kein zwanzigjähriger Rockstar mit einer altmodischen Hotelzimmerzerstörung vor Sonnenaufgang noch schocken. Wir brauchen neue Wege, um uns von der verrückten Welt zu befreien, denn die alten Klischees sind nicht mehr relevant. Für MOON SHOT war von Anfang an klar, dass sie sich von der Musik mitreißen lassen. Anstelle des „fly high and burn Icarus“-artigen Lebensstils (den sie auch aus ihrer Vergangenheit kennen), gehen sie mit gesundem Menschenverstand an die Sache heran und schreiben den Rock’n’Roll-Traum in etwas Dauerhaftes um. Mit Melodien, die einen befreien. Wo man früher posierte, geht es jetzt darum, seine Verbrennungen, Wunden und Zerbrechlichkeit zu zeigen. Ehrlich sein! Und dabei auch noch Spaß zu haben und berührende Power-Songs mit Melodien zu machen, die groß genug sind, um Brücken zwischen Planeten, Nationen, Ex-Geliebten oder entfremdeten Familienmitgliedern zu bauen. |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Eine Märchen-Komödie von Gerhard Schreiner Für drei Kinder gibt es nichts anderes als Fernsehen, Computerspielen oder im Internet surfen. Von Gesellschaftsspielen oder gar vom Lesen von Büchern halten sie überhaupt nichts. Ständig gibt es Streit mit den Eltern. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares. Märchenfiguren schlagen Alarm und haben Angst um ihre Zukunft. Gemeinsam mit Super Mario entführen sie die drei Kinder in die Märchenwelt. Was sie dort erfahren, wird ihr Leben verändern…
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Kontrabassabend
Studierende der Klasse Prof. Dominik Wagner
Erleben Sie das Weingut und genießen Sie die Kombination von Wein und Speisen. Dazu begrüßen wir Sie mit einem Glas Sekt und starten zu einer Kellerführung. Anschließend erwartet Sie ein saisonales Degustationsmenü in vier Gängen. Die fünf Weine sind perfekt auf die Speisen abgestimmt und sorgen für ein einzigartiges Genusserlebnis.
Kulinarische Weinprobe
Auch wenn sich andere Romantiker wie Robert Schumann später noch eingehender mit dem Thomaskantor beschäftigt haben – Felix Mendelssohn Bartholdy gebührt die Ehre, am 11. März 1829 mit der ersten (Wieder-)Aufführung der dafür neu eingerichteten Matthäus-Passion die Renaissance der Vokalwerke Bachs eingeleitet zu haben. In diesem Konzert des Kammorchester Basel stehen sich beide Komponisten – Bach und sein noch junger Kollege an der Berliner Singakademie – freundlich gegenüber. Und Vilde Frangs Violine verschmilzt aufs Schönste mit Julia Doyles Sopran in ausgewählten Kantaten-Arien mit Solovioline.
Konzert des Kammerorchesters Basel
„Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins. Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je. Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun?
Die Niere
Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert - umso mehr Überraschung läst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen. Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun? Gala-Konzert auf der Wartburg mit der Meininger Hofkapelle unter der Leitung von GMD Killian Farrell Wie bereits im Juni 2023 geben sich Preisträger internationaler Wettbewerbe aus Frankreich, Kanada und Mexiko ganz in der Tradition des sagenumwobenen Sängerwettstreits auch 2025 wieder ein Stelldichein im Festsaal der Wartburg. Am 2. Mai um 19.30 Uhr sind diese aufstrebenden Gesangstalente in einem Gala-Konzert mit der Meininger Hofkapelle unter der Leitung von GMD Killian Farrell zu erleben. Zuvor bekommen die Sänger aus Marmande, Montreal, Mexiko City und vom Pariser Konservatorium die Chance, mit Celine Dutilly, Vocal Coach des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und Professorin der Hochschule für Musik und Theater in München, sowie Alan Hamilton, Studienleiter der Staatsoper Stuttgart, intensiv an ihrem Repertoire zu arbeiten. Die Preisträger präsentieren ihr Können ebenfalls in einem Vorsingen vor Theaterintendanten und Castingdirektoren. Im Festsaal der Wartburg erwartet Sie an diesem Abend ein musikalisches Feuerwerk junger Stimmen auf höchstem Niveau.
Kulturboden in Hallstadt
Seven Shots
von Bastian Kraft Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“? Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums.
Die Bundesfreiwilligendienstleistenden am Theater Schloss Maßbach gestalten jeweils einen Abend der »Besonderen Reihe«. Diese Veranstaltung wird inszeniert von unserer Regieassistentin Antonia Walter. Nach der Lesung im Intimen Theater wird es mit ihr ein Gespräch über den Bundesfreiwilligendienst, ihre Tätigkeit bei uns am Theater und ihre Inszenierung geben.
Die Entscheidung
Ausgangspunkt für den Abend ist Kafkas »Vor dem Gesetz«. In dieser Parabel versucht ein Mann, Einlass bei einem Türhüter zu erlangen. Antonia Walter bezieht in ihrer Version auch andere Kafka-Texte mit ein und interessiert sich dabei besonders für den Druck durch die Gesellschaft. Kafka (1883-1924) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Prager deutschen Literatur und der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine Texte schildern meist unergründlich bedrohliche Situationen und umkreisen die Absurdität der Bürokratie oder unauflöslich scheinende familiäre Verstrickungen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen »Der Prozess« und »Die Verwandlung«.
eine Komödie von Eric Assous
Glück
Das packend feinsinnige Stück von Eric Assous - weltweit erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Autor - begeistert mit brilliantem Witz und überraschenden Wendungen: Louise und Alexandre lernen sich eines Abends kennen und verbringen eine Nacht miteinander. Unverbindlich, wunderschön. Glück könnte so einfach sein, wären da nicht Ex-Partner, Träume, Wünsche, Pflichten. Die Liebe und das Leben zu zweit: Eine Gleichung, die mit zunehmender Lebenserfahrung seltener aufgeht, aber dieses Mal vielleicht doch! Diese Hinreißende, französische Komödie hält ihre Zuschauer in Atem und bereitet ein hochkultiviertes Theatervergnügen. Eric Assous - zweimaliger Gewinner des größten französischen Theaterpreises Prix Moliere - ist heute der meistgespielte französische Autor und nicht mehr aus dem internationalen Theaterleben wegzudenken. 2014 wurde er mit dem Großen Preis der Académie Francaise für sein dramatisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Er begeistert sein Publikum, weil er mit ganzem Herzen seine Heldinnen und Helden Liebt, die er erfindet. Seine Komödien haben alles, was französische Komödien oftmals so einzigartig macht: eine unerwartete, raffinierte Handlung, brillanten Stil, kluge, niveauvolle Dialoge und ausgefeilten Wortwitz. Viele überraschende Wendungen und vor allem eine berührende, menschliche Tiefe halten die Zuschauer in Atem. Manche seiner Stücke erleben in Frankreich Spielserien mit über 500 Vorstellungen. mit Carmen Wedel und Michel Schäfe
Seid dabei und erlebt die Fortsetzung unseres neuen Quiz-Formats am Neunerplatz!
Neunerplatz Quiz
Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was auf der Welt schön ist: 1.Eiscreme 2.Wasserschlachten 3.länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen 4.Die Farbe Gelb. Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest, dass die Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Auch nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht selbst über eigene Kinder nachdenkt. Duncan McMillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental. Es ist sogar ein umwerfend komisches Stück und findet das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht. |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Wie ein Wirbelwind fegt Lizzy über die Bühne, klettert rauf und runter, probiert alles Mögliche aus, um einfacher, schneller oder auch mal völlig unüblich von Ort zu Ort kommen. Mit kindlichem Pionier- und Entdeckergeist hat sie immer wieder neue Ideen, wie sie so richtig in Fahrt kommt. Ganz klar, dass Frau Habbel und Herr Babbel ihr zur Seite stehen. Frohgemut und unermüdlicher Spaß schon für die Kleinsten!
Lizzy in Fahrt
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.
Gramschatzer Wald (Rimpar) im Walderlebniszentrum Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner Dichtung vom Komponisten Halbszenische Aufführung auf der Wartburg in Eisenach Richard Wagner stellt das Thema der Liebesbindung eines Künstlers (Tannhäuser) zu irdischer (Venus) und himmlischer Liebe (Elisabeth) in den Mittelpunkt des dramatischen Geschehens. Dem Leben an der Seite von Venus im Hörselberg überdrüssig geworden, drängt der Minnesänger Tannhäuser zurück zur Erde. Hier trifft er auf Elisabeth, die Nichte des Landgrafen Hermann von Thüringen. Bei dem glanzvollen Fest zur Wiederkehr Tannhäusers stellt der Landgraf den Sängern die Aufgabe, das Wesen der Liebe zu ergründen. Während alle am Wettstreit Beteiligten sich für die hohe ideale Liebe einsetzen, erklärt Tannhäuser den sinnlichen Genuss zum wahren Wesen der Liebe. Er wird aus der mittelalterlichen Gesellschaft ausgeschlossen und findet auch durch eine Pilgerreise nach Rom keine Erlösung, die ihm erst durch den Tod Elisabeths zuteil wird. Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! Am Samstag, den 3. Mai 2025 treten die beiden Gospel-Rock-Pop Chöre Voices und Chorus in der Würzburger Musikhochschule auf. Der Reinerlös des Benefizkonzerts kommt „Forschung hilft“ zugute. Die Stiftung fördert Vorverkauf startet am 17. März 2025
Im November 1956 sind die Nachrichten von der brutalen und blutigen Niederschlagung des Ungarn-Aufstands über verschiedene Medienkanäle auch in der DDR angekommen. Die Schüler:innen der 12. Klasse der Oberschule in Storkow wollen sich politisch dazu verhalten und solidarisieren sich mit einer Schweigeminute während des Unterrichts mit den Aufständischen in Ungarn. Die DDR-Obrigkeit, die von diesem Vorfall erfährt, befindet: Dieser politische Ungehorsam muss verfolgt werden, die Anstifter sollen gefunden werden. Die Lehrer werden befragt, Schüler:innen verhört, Eltern werden unter Druck gesetzt, indem man ihnen die mitunter zukunftsvernichtenden Konsequenzen verdeutlicht, die der ganzen Familie bevorstehen, wenn man sich nicht kooperativ zeigt. Doch die Klasse hält zusammen, niemand wird als alleiniger „Rädelsführer“ benannt. Damit erhält die gesamte Klasse das Verbot, das Abitur in der DDR abzulegen. Um dieser Bestrafung zu entfliehen – und der ständigen Beobachtung durch die Staatssicherheit –, entscheiden sich die jungen Erwachsenen zu einem drastischen Schritt: Sie verlassen ihr Land, die DDR. Einzeln und in kleineren Gruppen fliehen sie nach West-Berlin und dann weiter nach Bensheim in der Bundesrepublik. Dorthin, wo das Abitur und die Freiheit auf sie warten. Dietrich Garstka, einer der Schüler der 12. Klasse von einst, hat die Ereignisse 50 Jahre danach in dokumentarischen Berichten veröffentlicht.
Das schweigende Klassenzimmer
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.
Der erste letzte Tag
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben… »Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow Von Frank Behnke und Bettina Ostermeier „Zwischen Dänemark und Prag liegt ein Land, das ich sehr mag. Doch warum reduziert man unsere Größe auf Würste und Klöße?“, fragt der Liedermacher Rainald Grebe in seiner musikalischen Satire auf Thüringen. Das Lachen über sich selbst ist Programm bei den „Thüringer Spezialitäten“, einem Liederabend, bei dem eine thüringische Fleischerei zum Dreh- und Angelpunkt für einen fleischbetonten musikalischen Abend wird. Doch hat die typische Fleischtheke noch eine Zukunft? Droht jetzt auch noch den Thüringer Spezialitäten das Aus? Ist die vegane Zeitenwende schon in Thüringen angekommen? Denn kein Schwein ruft mich an, weit und breit ist kein Kunde mehr in Sicht! Der Metzgermeister schlachtet derweil das letzte Ferkel und will noch einmal so richtig die „Sau“ rauslassen. Die Fleischfachverkäuferinnen und Fleischfachverkäufer werfen ihre Schürzen ab, feiern eine letzte große Party und für einen langen Augenblick wird die Ladentheke zum schönsten Ort der Welt. Schauspiel-Tanz-Performance von Miriam Haltmeier Die Theaterbühne als Ort der Auseinandersetzung: Hier lehnt sich eine Antigone gegen den Herrscher Kreon auf, hadert Hamlet mit einem politischen System oder kämpfen zwei Königinnen miteinander – was aber haben die Konflikte, die seit Jahrhunderten auf unseren Theaterbühnen gespielt werden, mit uns zu tun?
Konzerthalle in Bamberg
Martin Frank
Am 3.5. spielt der Münchner Rapper tiduz. bei uns! Support macht rrami aus Würzburg. Einlass 19:30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Eintritt gibt es an der Abendkasse ab 5 Euro. „Eigentlich könnt‘ ich glücklich sein“ – die erste Zeile auf tiduz.‘ neuem Release „Für die ewig müden Seelen“ setzt den Rahmen für das, was die Zuhörenden erwartet. Ungewohnt ruhige Klänge heißen uns in der neuen EP willkommen, während der Münchner Rapper über emotionale Taubheit, Erschöpfung, Vergänglichkeit und den andauernden Versuch, bei sich selbst anzukommen, reflektiert. Doch die Ruhe verflüchtigt sich schnell – tiduz. und Ikarus liefern bei ihrem zweiten gemeinsamen Release die konsequente Weiterentwicklung des Erstlingswerks „Mannequin“: Harte, treibende Drums, hohe BPM-Zahlen, verzerrte Synthesizer und variable Songstrukturen mit markanten Drops machen das einzigartige Genre aus, das tiduz. selbst „Melodic-Post-Rap“ nennt. tiduz. rappt für die ewig müden Seelen – und damit in erster Linie für seine eigene. Nostalgische Blicke in frühere Zeiten, ungesunde Vergleiche mit anderen, Müdigkeit statt Wut, die Suche nach Sicherheit und einem Ort, der sich nach zuhause anfühlt – er nennt das „typische Ü30-Gefühle“. Die unverschlüsselten und konkret formulierten Texte des Rappers verzichten darauf, eine Mauer aus Metaphern und Umschreibungen aufzubauen. So fällt es leicht, sich im Gesagten wiederzufinden, wenn tiduz. über vergangene Beziehungen und Freundschaften, die endlose Suche nach Zufriedenheit oder sein problematisches Verhältnis zum Internet spricht.
tiduz. Support: rrami
TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL. TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig. „Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.) Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein.
nach dem Roman von Karsten Dusse
Achtsam morden
Es läuft nicht gut für Björn Diemel. Er ist Anwalt, der sich in seinem beruflichen Alltag bis zur Selbstaufgabe um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität kümmert. Nun wird er von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeitsseminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen. Was er dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um - und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit. Drei Darsteller:innen in neunzehn Rollen sind höchst achtsam dabei, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben.
Eine eindrucksvolle Lesung aus dem Tagebuch von Anna Haag mit Thomas Straus.
Denken ist heute überhaupt nicht mehr Mode
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
2 Tage – 2 Locations – 2 Floors 02.05 Laby: |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai lädt das Fränkische Freilandmuseum Fladungen zu einem besonderen Aktionstag ein. Es werden Führungen, Vorführungen und Mitmachprogramme angeboten: Schmieden, Backen, Getreide mahlen, Bauen mit Lehm, Buttern und Schul-Unterricht wie vor 100 Jahren. Es gibt im Museum Mitmachstationen und für den Museumsrundgang einen kostenlosen Audio- und Mediaguide für das eigene Smartphone. Diesen lädt man kostenlos mit der App Hearonymus herunter. Er ist verfügbar in Leichter Sprache, Audiodeskription, Gebärdensprache, Deutsch und Englisch. Für das leibliche Wohl wird im Museumswirtshaus und an verschiedenen Verköstigungsständen gesorgt. Vorgestellt wird das Instrument Flöte Der „Notentanz im Rautenkranz“ ist als unterhaltsame, kurzweilige Instrumentenvorstellung gedacht, bei der jedes Mal andere Instrumente im Mittelpunkt stehen. Kombiniert wird der Klang der Instrumente und Noten mit dem Erzählen einer passenden Geschichte. Bei ca. 35 Minuten Spieldauer erklingen laute und leise Töne, lange und kurze. Die Macher laden in den Rautenkranz ein, um in kleiner Form Kinder mit klassischen Melodien vertraut zu machen. In dieser Ausgabe des Notentanzes trifft die Schauspielerin Anja Lenßen auf den Soloflötisten der Meininger Hofkapelle, Ekkehard Hauenstein.
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Wir verbinden Gaumen- und Ohrenkitzel. Gönnen Sie sich einen gemütlichen Sonntagvormittag im "Sommerhaus«. Vom Büffet gestärkt dürfen Sie einfach die Augen schließen und Brigitte Obermeier zuhören. die Ihnen jeden Monat ein Lieblingsbuch vorstellt.
Wie ein Wirbelwind fegt Lizzy über die Bühne, klettert rauf und runter, probiert alles Mögliche aus, um einfacher, schneller oder auch mal völlig unüblich von Ort zu Ort kommen. Mit kindlichem Pionier- und Entdeckergeist hat sie immer wieder neue Ideen, wie sie so richtig in Fahrt kommt. Ganz klar, dass Frau Habbel und Herr Babbel ihr zur Seite stehen. Frohgemut und unermüdlicher Spaß schon für die Kleinsten!
Lizzy in Fahrt
Theaterexpedition mit der Theatermaus Die kleine Theatermaus, Liebling unseres jüngsten Publikums, lebt im Staatstheater Meiningen. Kinder und Familien können in verschiedenen Episoden ihre Abenteuer miterleben. Mit den Augen einer Maus blickt man hinter die Kulissen des Theaters und lernt mit ihr und dem Mäuseexpertenteam das Theater kennen. Der Eintritt beträgt 3 €, davon geht 1 € an das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt. Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Reservierung der Karten ausdrücklich empfohlen. Reservierte Karten müssen bis 30 Minuten vor Beginn an der Theaterkasse abgeholt werden.
Die anstehende Schauspiel-Premiere „Ein Sommernachtstraum“ stellen wir Ihnen im Rahmen einer Matinee vor. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Dramaturgie und Regieteam Wissenswertes über Mitwirkende und Inszenierungen zu erfahren, und lassen Sie Ihre Neugier auf das Ergebnis wecken.
Matinee: Ein Sommernachtstraum
des Tonkünstler-Orchesters Bad Neustadt a. d. S. Am 4. Mai 2025 um 11.15 Uhr stellt sich das neue begründete Tonkünstler-Orchester Bad Neustadt a. d. Saale mit einem Matineekonzert im Konzertsaal „Johannes Brahms“ im Schloss Elisabethenburg in Meiningen dem Publikum vor. Solistin des Konzerts ist Samira Spiegel. Auf dem Programm stehen Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und die Serenade in E-Dur von Dvořák. Das Tonkünstler-Orchester Bad Neustadt a. d. S. wurde gegründet durch Sebastian Kerber (Arzt) Mathias Wiedemann (Journalist und Cellist) sowie Susanna Mette (Violinistin und Bratschistin). Das Orchester besteht aus Studierenden der Musikhochschule München, Berufsmusikern, Schulmusikern und ambitionierten Amateuren. Die Solistin Samira Spiegel begann als Vierjährige mit dem Klavier-, zwei Jahre später mit dem Geigenspiel. Schon früh war sie mit beiden Instrumenten Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten. So erhielt sie als Pianistin unter anderem den Steinway-Förderpreis. Als Geigerin erreichte sie unter anderem Platz 3 beim Young Paganini Wettbewerb in Polen sowie den 1. Platz beim Louis Spohr-Wettbewerb in Kassel. Ihr Masterstudium schloß sie in den Instrumenten Piano und Violine mit der Bestnote 1,0 ab. Sie wurde 2013 in die Studienstiftung des Deutschen Volkes und in die Stiftung Yehudi Menuhin Live Music aufgenommen. Einer der Gründer des neuen Orchesters, Prof. Dr. med. Sebastian Kerber vom Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt, ist dem Staatstheater Meiningen seit vielen Jahren eng verbunden in einer Kooperation, die eine besondere Gesundheitsfürsorge am Staatstheater Meiningen ermöglicht.
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.
in Iphofen Weinberge Weingut Hans Wirsching
„Steinzeit“
Sonntagsspaziergang
Liebe Kleidertauschgemeinde, allerhöchste Zeit wird es für einen Frühlings-Kleidertausch. Also packt eure schönsten Teile ein, die ihr selbst nicht mehr tragt und bringt sie mit zum Tausch im Mai. Da lohnt sich doch mal wieder ein ausführlicher Blick in den Kleiderschrank - ob gepunktet, ob kariert, wir freuen uns auf euch! So gehts: Nehmt bis zu 10 Teile eurer gut erhaltenen und gewaschenen Kleidung mit, gebt sie am Eingang ab und stöbert im gemütlichen Ambiente der Kellerperle, oder bei gutem Wetter draußen im Hof. Hier findet ihr neben Klamotten auch Schuhe, Schals, Accessoires und Schmuck. Mitnehmen dürft ihr so viel, wie ihr wollt. Wenn ihr nichts mitbringt ist das auch völlig in Ordnung. Der Eintritt ist wie immer kostenlos. Wir freuen uns über eine Spende. Kämpft mit uns stilvoll gegen Verschwendung!
Kleidertausch statt Kaufrausch
Jean-Philippe Rameau löste mit seiner Oper „Castor et Pollux“ seit der Uraufführung 1735 eine Welle der Begeisterung aus. Bis heute wird dieses Meisterwerk französischer Barockmusik auf der ganzen Welt aufgeführt. Rameaus Librettist Pierre Joseph Bernard griff auf die mythologische Geschichte der beiden Brüder Castor und Pollux zurück, ging aber frei mit dem Stoff um.
Castor et Pollux
Die Handlung spielt in Sparta, die gemeinsam von Castor und Pollux regiert wird. Castor ist sterblich, während der von Jupiter gezeugte Pollux unsterblich ist. Beide sind in die gleiche Frau Télaïre, verliebt. Sie selbst gibt Castor den Vorzug und Pollux ist eigentlich Télaïres unglücklicher Schwester Phébé versprochen. In einem Krieg mit den Nachbarn wird Castor ermordet. Pollux bittet auf Drängen Télaïres seinen Vater Jupiter, den Bruder aus der Unterwelt zu befreien. Doch um Castor wieder mit Télaïre zu vereinen, müsste Pollux Castors Platz in der Unterwelt einnehmen. Pollux‘ Kampf zwischen seiner Loyalität zu Castor und seinem Verlangen nach Télaïre zerreißt ihn. Die Verknüpfung von Öffentlichem und Privaten trägt Rameau mit großflächigen Tableaus und farbigen Klang- und Bühneneffekten Rechnung. Kampf- und Unterweltsszenen, Visionen von Göttern und Sternen, Liebesklagen oder die Illustration von Naturereignissen sind überaus abwechslungsreich instrumentiert. Die Meininger Erstaufführung dieser Oper verantworten Dirigent Christopher Moulds, der auf der ganzen Welt als Spezialist für die Barock-Oper gefragt ist, die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Adriana Altaras, die Erfolgs-TV-Serien spielt und viele Bestseller geschrieben hat und der Star-Bildhauer Tony Cragg, dessen Skulpturen seit mehr als 45 Jahren in vielen Städten rund um den Erdball ausgestellt werden.
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.
Grimms Reisen
Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird. Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt. Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise. Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet.
Berlin, Dezember 1927: Harry Frommermann verfügt über keinerlei akademische Gesangs- oder Musikausbildung, aber er ist ein großer Fan des amerikanischen Vokalquartetts The Revelers. Nun sucht er Berufssänger für ein eigenes Ensemble. Auf seine Annonce meldet sich, neben 70 anderen arbeitslosen Männern, auch Robert Biberti, der nicht nur eine außergewöhnliche Bassstimme besitzt, sondern ebenfalls glühender Anhänger der The Revelers ist. Wenige Tage später bringt Biberti seine zwei Chorkollegen Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit und einer der beiden wiederum den Pianisten Erwin Bootz. Dazu gesellt sich als zweiter Tenor zunächst Walter Nußbaum, der jedoch bald durch Erich Collin ersetzt wird. Der Rest ist Geschichte: Die Gründung der Comedian Harmonists, der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schließlich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe.
Die Comedian Harmonists
Oper von Jean-Philippe Rameau In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Jean-Philippe Rameau löste mit seiner Oper „Castor et Pollux“ seit der Uraufführung 1735 eine Welle der Begeisterung aus. Bis heute wird dieses Meisterwerk französischer Barockmusik auf der ganzen Welt aufgeführt. Rameaus Librettist Pierre Joseph Bernard griff auf die mythologische Geschichte der beiden Brüder Castor und Pollux zurück, ging aber frei mit dem Stoff um.
H Großer Saal, Eintritt: ab 24 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Meisterkonzert der Musikalischen Akademie
CHILDREN! – Hiyoli Togawa, Viola; Kiveli Dörken, Klavier
Kulturboden in Hallstadt
Udo – Ein ehrenwerter Abend
Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was auf der Welt schön ist: 1.Eiscreme 2.Wasserschlachten 3.länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen 4.Die Farbe Gelb. Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest, dass die Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Auch nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht selbst über eigene Kinder nachdenkt. Duncan McMillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental. Es ist sogar ein umwerfend komisches Stück und findet das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht. von Bastian Kraft Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“? Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums.
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.
Der erste letzte Tag
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben… »Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
Die „Geschichte vom Soldaten“ ist ein in szenischen Bildern komponiertes Werk des jungen Igor Stravinsky. Dieses Werk besticht durch absolute Genialität der musikalischen Komposition und erzählt eine Geschichte, die bis heute größte Aktualität besitzt. Sayaka Schmuck – Klarinette
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Ihr liebt es, euch überraschen zu lassen? Dann seid ihr hier genau richtig! Ihr wollt selbst auf die Bühne? Ihr wollt eine Wildcard? Dann meldet euch vorab unter info@tack-events.com, auf Insta @powerpoint_karaoke_wuerzburg oder spontan vor Ort! Was euch erwartet: LineUp: Musik: Moderation: SOLI-Ticket: Es besteht die Möglichkeit Soli-Tickets zu kaufen. Was bedeutet das? Ihr kauft ein zusätzliches zweites Ticket, dieses wird an der Kasse hinterlegt für alle die es sich aktuell nicht leisten können. Die Person kann an die Kasse kommen und sagen: „Ich hätte gerne ein Soli-Ticket“ Wir fragen nicht nach Nachweisen, sondern vertrauen auf Ehrlichkeit. Wir finden Kultur sollte für alle sein, unterstütze uns bei unserer Vision und kaufe ein SOLI-Ticket. |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Hornabend
Studierende der Klassen Prof. Christoph Eß & Fabian Borchers nach Georg Büchner Liebe. Hass. Verzweiflung. Büchners selbstzerstörerisches Seelen-Fragment, das er im Alter von nur 21 Jahren schrieb, ist viel mehr als ein Schrei nach Liebe. Es ist ein Schrei gegen den Druck der Welt und ein Aufschrei einer ganzen Generation gegen eine Gesellschaft, die so viel von einem erwartet, dass man nur verlieren kann.
Es gibt jeden zweiten Montag einen Überraschungsfilm zum Monatsmotto. Hochglanz, Independent wie auch Vintage-Kult können dabei sein. Film in Orginalfassung mit Untertiteln Snacks gegen Spende. Getränke gegen Bargeld.
Perlenkino
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen Vorgestellt wird das Instrument Flöte Der „Notentanz im Rautenkranz“ ist als unterhaltsame, kurzweilige Instrumentenvorstellung gedacht, bei der jedes Mal andere Instrumente im Mittelpunkt stehen. Kombiniert wird der Klang der Instrumente und Noten mit dem Erzählen einer passenden Geschichte. Bei ca. 35 Minuten Spieldauer erklingen laute und leise Töne, lange und kurze. Die Macher laden in den Rautenkranz ein, um in kleiner Form Kinder mit klassischen Melodien vertraut zu machen. In dieser Ausgabe des Notentanzes trifft die Schauspielerin Anja Lenßen auf den Soloflötisten der Meininger Hofkapelle, Ekkehard Hauenstein.
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und ist darüber hinaus ein geschickter Kartenspieler, der Täuschungsmanöver beherrscht wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?
Was Wanda will
Lena Hach veröffentlichte 2023 mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut.
Wichtig: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt (jeweils 15 Personen), bitte vorher ins Büro in den 1. Stock kommen und eine Teilnahmekarte abholen.
Töpfern mit Anleitung
Die Teilnahmekarten können immer am jeweiligen Tag abgeholt werden. Eine Person kann höchstens zwei Karten (für Freund*in/Begleitung) abholen. Die Kurse sind derzeit stark nachgefragt. Daher empfehlen wir Euch frühzeitig eine Platzkarte zu sichern. Die Abholung der Karte ist ab 15:00 Uhr möglich. Eine Vorab-Reservierung von Platzkarten ist nicht möglich. Erleben Sie eine musikalische Führung durch die klangliche Vielfalt der Klais-Orgel des Würzburger Kiliansdoms am Dienstag, 6. Mai von 18.00–19.30 Uhr. Die Führung blickt zurück auf die Geschichte der Orgeln im Kiliansdom, erläutert und zeigt die aktuelle Orgel und wird dabei klangvoll vom Organisten demonstriert. Ein musikalisches Erlebnis und wahrer Klanggenuss! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die Teilnahme kostet pro Person 10,00 €. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Tickets sowie nähere Informationen erhalten Sie bei der Dominfo am Domvorplatz: Domstraße 40 Um Voranmeldung wird gebeten. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr an der Infotheke im Dom (nahe des Hauptportals). Als Referent begrüßt Sie Organist Sven Geier. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein späterer Einlass aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich ist. Die Führungen sind leider nicht barrierefrei möglich; der Aufstieg zur Empore beinhaltet Treppenstufen. Nachdem im Jahr 2024 fast 39.000 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer in acht europäischen Ländern Zeugen der außergewöhnlichen Fähigkeiten der Shaolin-Mönche wurden, kehrt das Phänomen im Jahr 2025 zurück und wird in 24 deutschen Städten erneut die Magie des Shaolin Kung Fu lebendig werden lassen. Diese Rückkehr ist nicht nur eine Fortsetzung ihres bemerkenswerten Erbes, sondern auch eine Gelegenheit, die Geschichte und die beeindruckenden Fähigkeiten der Shaolin-Mönche erneut hautnah zu erleben. Unter der Leitung eines Altmeisters präsentierten die Mönche während ihrer Jubiläumstour 2024 eine fesselnde Kombination aus Körperkunst, traditionellem Waffenkampf und tief verwurzelter Zen-Philosophie. Die Tour 2025 wird diese Tradition fortsetzen und dabei an die großartige Resonanz der vergangenen Jahre anknüpfen.
CCW
B Theater, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Würzburger Jazznacht
Bands, Combos & Ensembles der Jazzabteilung der HfM Würzburg
„Weiße Rose“ ist der Name jener mutigen Widerstandsgruppe gegen die NS-Diktatur, die sich ab Juni 1942 in München um den Freundeskreis der Geschwister Hans und Sophie Scholl formierte. Die Mitglieder und Unterstützer der Gruppe appellierten aus humanistischen Motiven an die Verantwortung jedes Einzelnen für Freiheit und Gerechtigkeit. Im Februar 1943 enttarnt, wurden sieben Mitglieder der Gruppe zum Tode verurteilt und hingerichtet, unter ihnen Hans und Sophie Scholl. Die Oper zeichnet in dramatisch-visionären Bildern zentrale Lebensstationen, etwa Erinnerungen an Kriegserlebnisse oder die Angst Sophies vor dem Abtransport der Kinder, nach. Im Kontrast dazu stehen monologische Passagen, in denen die Protagonisten über ihre eigene Situation und die Konsequenzen ihres Handelns reflektieren.
Weiße Rose
Udo Zimmermann, 1943 in Dresden geboren und dort 2021 auch gestorben, zählte zu den zentralen Musikerpersönlichkeiten der DDR und zudem zu den wenigen, deren Werke sich auch nach dem Fall der Mauer weiterhin in Ost- wie Westdeutschland behaupten konnten. Mit der zuerst 1967 uraufgeführten, 1984/85 gemeinsam mit Wolfgang Willaschek grundlegend überarbeiteten und neu gefassten Kammeroper Weiße Rose schuf Zimmermann eines der meistgespielten Werke des zeitgenössischen Musiktheaters. Durch geschickt verwobene Motive und Texte werden die inneren Konflikte, die Entscheidungen und die Taten der Protagonisten auf der Bühne lebendig. Der Spannungsbogen führt von Hoffnung und Idealismus hinüber zu Verzweiflung und Todesangst.
Tanztheater von Peter Breuer mit dem Europaballett St. Pölten
Carmen / Boléro
Der auch dem Schweinfurter Publikum bestens vertraute Salzburger Choreograf Peter Breuer ist mit seinen Ballettabenden ein packender Erzähler großer Themen. So nimmt er sich auch in seinem Doppelwerk »Carmen / Boléro« wieder zutiefst Menschliches und Berührendes vor. »Carmen« ist Kunst- und Kultfigur zugleich. In ihr vereinen sich die Träume von Freiheit, Abenteuer, Leidenschaft und vom ungezügelten Eros, der zugleich immer mit dem Tode tanzt. Sie ist eine Projektionsfläche und tut alles dafür, dass das so bleibt. Breuer hat, ausgehend von der Novelle, ein packendes Handlungsballett geschaffen. Dabei verbindet er die Geschichte Prosper Mérimées und die »Carmen Suite« von Rodion Shchedrin mit der Musik von Radio Tarifa. Den fulminanten zweiten Teil dieses Abends bildet dann das Finale aus seinem »Boléro«, basierend auf Schnitzlers Novelle »Der Reigen«. Mit einer besonderen Leidenschaft, wie sie nur der Tanz zu vermitteln vermag, zeigt diese Choreografie die verschiedenen Facetten menschlicher Beziehungen. Das Europaballett gilt als wichtige Talentschmiede für junge Tänzer aus aller Welt und tritt regelmäßig weltweit auf. Zum Konzept gehört die Zusammenarbeit mit internationalen Größen der Tanzszene. Neben Renato Zanella sind Peter Breuer und Artur Kolmakov als ständige Choreografen tätig. Carla Mittmann, einst hoffnungsfrohe Philosophiestudentin, hat ihr Leben in der Serviceabteilung einer Möbelfirma geparkt. Nebenher betreibt sie aus Spaß eine Horoskop-Website. Der Zuverdienst ist lukrativ, der Schicksalsglaube aber liegt ihr fern. Doch dann steht ein Schuhkarton mit zehntausend Dollar von einem anonymen Absender vor ihrer Tür. Sie ergreift die Chance, setzt alles auf eine Karte, steigt in großem Stil ins Astrobusiness ein – und da ist er endlich, der Erfolg. Schnell wird sie zur gefragten Starastrologin und bewegt sich in höchsten gesellschaftlichen Sphären, bis sie sich plötzlich nicht mehr sicher ist: Lenkt sie die Sterne oder lenken die Sterne sie? Ein brillanter, scharfsinniger Roman über die Lust der Verführung und die Sehnsucht nach kosmischer Ordnung in Zeiten der Krise. Katja Kullmann lebt als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Für den Bestseller „Generation Ally. Warum es heute so kompliziert ist, eine Frau zu sein“ erhielt sie 2003 den Deutschen Bücherpreis. Zuletzt erschien 2022 der viel beachtete Titel „Die Singuläre Frau“. ...für gerade Eingestiegene und interessierte Fortgeschrittene Dieser Kurs ist für alle, die schon mal Impro- oder Theaterluft geschnuppert haben und jetzt mehr davon wollen. Aufbauend auf den Grundlagen finden wir heraus, was das Improspektrum alles zu bieten hat.
"Ich musste in drei Minuten auf die Bühne und wusste nicht, welches Stück wir spielen!" Das ist das täglich Abendbrot des Improvisationstheaterensembles Ernst von Leben. Die freiberuflichen Performer und Musiker aus Bamberg treten "unvorbereitet" vor Publikum. In Formaten wie "Theaterjazz", "Wunschkonzert" oder dem Krimi "Tarte D'Ort!" verbinden sich Schauspiel, Musik und Text: niemand weiß, was passiert - manches ist tragisch, manches heiter, langsam, kurzweilig, blöd- oder tiefsinnig, absurd oder ernst. Was auch kommt, der Ernst nimmt es mit Humor!
Impro-Theater
Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Puppenspiel nach Antoine de Saint-Exupéry Der kleine Prinz lebt allein auf einem kleinen Planeten mit drei Vulkanen und einer besonders empfindlichen Blume. Als er an der Liebe der Blume zu zweifeln beginnt, begibt er sich auf eine Reise. Sein Streifzug führt ihn schließlich auch auf die Erde, in die Wüste Sahara. Dort trifft er auf einen mit seinem Flugzeug abgestürzten Piloten, mit dem er Freundschaft schließt. Der kleine Prinz berichtet dem Gefährten von seiner Expedition – über Freundschaft, Liebe und Fernweh. Ein mit Live-Harfenmusik untermaltes poetisches Plädoyer für Zusammengehörigkeit und Menschlichkeit. Stückentwicklung zum Thema Künstliche Intelligenz Eine Künstliche Intelligenz (KI) als Lehrer wäre unterhaltsamer, schlauer und auch durchaus attraktiver. Vor allem hätten sie viel mehr Zeit für schönere Dinge, denn die Vermittlung von Wissen „könne doch heute wesentlich zeitgeringer er folgen“. Die Schüler beginnen, einen neuen Lehrer, einen Educator zu entwickeln – ihren Educator. Ihre Versuchsanordnung nennen sie „KI_OE“, kurz für: „Kill Old Education“. Der Educator funktioniert wie ein klassischer Chatbot. Während die Schüler ihn auf komplexe Formen der Kommunikation trainieren, übernimmt die KI seine Weiterentwicklung in der lückenhaften Wissensdatenbank. Die Schüler können sich über Kameras und Mikrofone im Klassenzimmer mit dem Chatbot verbinden und über Geräusche und Temperaturen auch ihre Gefühle übermitteln. Und am Ende steht er da: der neue Educator ...
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit
H Kleiner Saal, Eintritt frei
Jazz-Posaunenabend
Studierende der Klasse Prof. Timothy Hepburn Wie kann dort, wo unüberwindbare Gegensätze aufeinandertreffen, eine besondere Freundschaft entstehen? In ihrem neuesten Roman „Pi mal Daumen“ (2024) geht die renommierte Autorin und diesjährige Bamberger Poetikprofessorin Alina Bronsky dieser Frage nach. Im Rahmen der Eröffnung der Poetikprofessur, die die Otto-Friedrich-Universität Bamberg 2025 erstmals in Kooperation mit der Stadt Bamberg veranstaltet, ist Bronsky für eine Lesung aus dem Roman zu Gast im ETA Hoffmann Theater. Das Werk wurde unter anderem als „Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2024“ ausgezeichnet und erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem hochbegabten 16-jährigen Oscar und der 53-jährigen Moni, die sich heimlich den Traum vom Mathestudium erfüllen möchte. Im Gespräch mit der Organisatorin Professorin Andrea Bartl wird Alina Bronsky neben ihrer Lesung aus dem Roman Einblicke in ihre Arbeit und ihr Werk geben. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Schüler:innen der Städtischen Musikschule Bamberg. Der Abend eröffnet die Bamberger Poetikprofessur 2025. Die Lesung findet am Mittwoch, den 7. Mai 2025, um 19 Uhr im ETA Hoffmann Theater statt. Der Eintritt ist frei, Platzkarten können vorab telefonisch oder an der Theaterkasse reserviert werden.
In der Schreibwerkstatt sind alle Menschen willkommen, die gerne schreiben oder gerne schreiben wollen.
Schreibwerkstatt
Im Vordergrund steht hier der Austausch unter Gleichgesinnten und das mit- und voneinander Lernen, teils mit Schreibübungen, die wir zusammen machen, oder auch mit eigens mitgebrachten Texten. Wenn du also schon etwas hast, an dem du noch arbeiten willst, kannst du besagtes Schriftwerk auch gerne gleich mitbringen, aber hier gilt natürlich: Alles kann, nichts muss. Welche Art von Texten du schreibst bleibt auch vollkommen dir überlassen, ob das Gedichte sind oder Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke, Essays oder ganz unspezifisch; Texte sind, in der Schreibwerkstatt findet sich auf jeden Fall Zeit und Raum dafür. Das einzige, was du brauchst bist du selbst und vielleicht noch ein paar Schreibutensilien, aber Stifte und Papier sind natürlich auch immer vorhanden, solltest du das mal vergessen.
B Theater, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Event mit Dozent
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.
Grimms Reisen
Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird. Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt. Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise. Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet.
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL. TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig. „Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.) Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein.
eine Hommage an Anna Politkowskaja von Daniel Hohmann
Audienz im Kreml
Auslandskorrespondentin Mascha kennt Wladimir Putin noch vom Studium. Nach der Ermordung ihrer Freundin Anna Politkowskaja erbittet sie ein Gespräch unter vier Augen. Mascha muss wissen, was Putin damit zu tun hat. Der fiktive Dialog entwickelt sich zu einem Streitgespräch über Russlands Gegenwart und Zukunft. Mascha konfrontiert den Präsidenten mit Originalzitaten der Politkowskaja. Putin brilliert rhetorisch. Ungeheuer spannend! von Bastian Kraft Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“? Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums. MilleniumKid entführt seine Fans in den „Fiebertraum“ – die Frühjahrs-Tour 2025. Mit seiner einzigartigen Mischung aus melancholischen Texten und mitreißenden Melodien hat sich MilleniumKid in den letzten Jahren als einer der spannendsten Künstler im deutschsprachigen Musikuniversum etabliert. Nun geht der Ausnahme-Musiker mit seiner neuen Tour „Fiebertraum“ auf Reisen – und bringt die intensiven Klänge seiner neuesten Werke live auf die Bühne. Fans dürfen sich auf eine unvergessliche Reise zwischen Melancholie und Ekstase freuen – und auf einen Künstler, der seine Leidenschaft für Musik und Performance auf die Bühne bringt wie kaum ein anderer. „Fiebertraum ist eine Reise in die Tiefen unserer Gedanken und Gefühle“, so MilleniumKid. „Es ist ein Ort, an dem du dich verlieren, aber auch wiederfinden kannst. Es geht um die Suche nach der eigenen Wahrheit, die Begegnung mit Ängsten und Hoffnungen, aber auch um die Freude am Moment.“ Das Konzert ist ausverkauft, es wird keine Tickets mehr an der Abendkasse geben! |
8
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
Die kostenlosen Kurse bieten Choreographien sowie Freestyle im Bereich Streetdance - auch bekannt als Hiphop-Tanz. Streetdance beinhaltet schnelle, spektakuläre Tanzschritte, die auf viele Musikrichtungen (HipHop, RnB, House, Pop) ausgeführt werden.
Konzerthalle - Hegelsaal in Bamberg
Tabaluga und Lilli
Wichtig: Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt (jeweils 15 Personen), bitte vorher ins Büro in den 1. Stock kommen und eine Teilnahmekarte abholen.
Töpfern mit Anleitung
Die Teilnahmekarten können immer am jeweiligen Tag abgeholt werden. Eine Person kann höchstens zwei Karten (für Freund*in/Begleitung) abholen. Die Kurse sind derzeit stark nachgefragt. Daher empfehlen wir Euch frühzeitig eine Platzkarte zu sichern. Die Abholung der Karte ist ab 15:00 Uhr möglich. Eine Vorab-Reservierung von Platzkarten ist nicht möglich.
H Großer Saal, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Masterkonzert
Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 & Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90 Philharmonisches Orchester Würzburg, Dirigat: Yanshen Huang | Jayeon Ju Wiener Klaviermusik von der alten zur neuen Schule: Haydn, Schubert, Schönberg, Berg Weitere Infos folgen. Tickets vorab erhältlich in der Steingraeber Klavierwelt Bayreuth, Telefon 0921 64049 sowie an der Abendkasse. Veranstalter: MUK Wien
Unaussprechlicher Horror erwartet das frisch verlobte Paar Brad und Janet, als sie nach einer Reifenpanne das unheimliche Schloss des Wissenschaftlers Frank’n’Furter aufsuchen. Dessen mysteriöser Diener Riff-Raff nimmt die beiden in Empfang und entführt sie an einen Ort wie nicht von dieser Welt. Dort erweckt der exzentrische Transvestit Frank’n’Furter seine neueste Schöpfung zum Leben – eine Kreatur namens „Rocky“. Doch damit nicht genug: Die Nacht hält noch jede Menge Überraschungen für Brad und Janet bereit. Ohne jede Vorwarnung sehen sich die beiden in Franks Anwesenheit bisher unbekannten Gelüsten ausgesetzt. Es ist zu spät – in den Fängen von Frank’n’Furter und den außerirdischen Transsilvaniern erleben Brad und Janet eine Nacht voller Exzess, Verführungen und Begehren, die sie für immer verändern wird.
The Rocky Horror Show
Die Rocky Horror Show ist sowohl im Theater als auch im Kino längst zum kulturellen Phänomen geworden: Die liebevolle Parodie auf den Science-Fiction- und den Horror-Film ist seit ihrer Uraufführung in London 1973 ein nicht mehr wegzudenkender Teil in der Geschichte des Musicals. Absurd, skurril und vor allem ein großer Spaß, bei dem alle ihren Platz haben. „So let the party and the sound rock on!“ – jetzt zum ersten Mal im Mainfranken Theater. „Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins. Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je. Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen!
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun?
Die Niere
Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert - umso mehr Überraschung läst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen. Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?
Musical von Martin Lingnau, Sigrid Andersson und Edith Jeske
Ein Sommernachtstraum
nach William Shakespeare Hochzeitsstimmung in Athen. Der siegreiche Feldherr Theseus will die schöne Hippolyta ehelichen. Hermia soll den jungen Demetrius zum Manne nehmen. Doch Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia… ebenso wie auch Demetrius Hermia liebt. Demetrius wiederum wird von Helena begehrt, die allerdings niemand liebt. Was für ein Schlamassel. Aus all ihrer Not fliehen die Protagonisten in den Wald. Dort tobt gerade ein Streit zwischen dem eitlen Elfenkönig Oberon und seiner heißblütigen Gemahlin Titania. Und der Hofnarr Puck dreht am Liebeskarussell – immer schneller und schneller, sodass es schließlich alle Liebenden mit sich reißt… Das Musical feierte 1998 seine Uraufführung in »Schmidts Tivoli« und war die bis dahin größte und aufwendigste Eigenproduktion des inzwischen legendären Theaters auf der Hamburger Reeperbahn. Shakespeares Drama wurde um Wortwitz und Darstellungskomik, aber auch in seinem romantischen Gehalt bereichert. Und die Musik – zu Shakespeares Zeiten sowieso selbstverständlicher Begleiter auf der Bühne – schlägt hier mit meisterhafter »Ohrwurm-Qualität« eine Brücke zum Publikum. Die märchenhaften Figuren des Originals werden nicht nur sprachlich, sondern auch sinnlich und bildhaft wahrnehmbar in diesem parodistisch-herzlichen Musical, an dem auch Master Shakespeare sicher seine helle Freude hätte.
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
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9
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
Text von Norbert Holoubek Erleben Sie die berühmte Geschichte zweier junger Liebender, die trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden - und dafür alles aufs Spiel setzen. Ein packendes Theatererlebnis mit 40 Jugendlichen auf der Bühne! Puppenspiel nach Alan Alexander Milne Pu wohnt mit seinen Freunden im Hundert-Morgen-Wald. Der kleine Bär trägt das Herz am rechten Fleck und es scheint, als brauche er zu seinem Glück nichts weiter als einen vollen Topf Honig. Um an seine Lieblingsspeise zu gelangen tut er alles, auch wenn es ihn gedanklich große Anstrengung kostet. Der etwas langsame und vergessliche Zeitgenosse liebt seine unterschiedlichen Freunde und würde auch für sie alles tun. Gemeinsam mit dem Ferkel, dem Esel, dem Kaninchen und der Eule ist er immer auf der Suche nach dem, was das Leben lebenswert macht. Musikschulkongress 2025: Wir leben Musikschule – Steingraeber stellt aus Vom 9. bis 11. Mai 2025 wird Dresden zum Zentrum der deutschen Musikschulwelt. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) lädt zum 27. Musikschulkongress unter dem Motto „Wir leben Musikschule“ ein. Die Veranstaltung, die im Internationalen Congress Center Dresden (ICD), der Hoch-schule für Musik Dresden Carl Maria von Weber und dem Kraftwerk Mitte stattfindet, erwartet über 1.000 Fachbesucher aus dem gesamten Bundesgebiet. In diesem Jahr wird auch Steingraeber – der traditionsreiche Hersteller von Klavieren und Flügeln – mit einer beeindruckenden Ausstellung auf dem Kongress vertreten sein. Als Partner des Musikschulwesens zeigt Steingraeber seine neuesten Entwicklungen und Instrumente, die nicht nur in renommierten Musikschulen, sondern auch bei internationalen Künstlern und Pädagogen geschätzt werden. Der Musikschulkongress bietet zahlreiche Arbeitsgruppen, Foren und Workshops zu aktuellen Themen der Musikpädagogik, wie Instrumental- und Vokalunterricht, frühkindliche musikalische Bildung, Inklusion, digitale Lehrmethoden sowie Kooperationen mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Ein besonderes Highlight wird ein Plenum zum Thema „Künstliche Intelligenz und Musikpädagogik“ sein, in dem die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für den Musikunterricht diskutiert werden. Musikalische Höhepunkte des Kongresses sind unter anderem ein Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie am 9. Mai sowie ein Familienkonzert des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden am 11. Mai in der Staatsoperette. Verband deutscher Musikschulen e.V. Tel. 0228/957060, vdm@musikschulen.de Über den Musikschulkongress: Über Steingraeber:
Als Wanda ihre neue Schule betritt, hat sie einen Plan. Einen geheimen Plan, von dem erstmal niemand etwas wissen darf. Auf dem Weg zum Unterricht trifft sie auf David, genannt „der Meister“. Er scheint in der Schule den Überblick zu haben und ist darüber hinaus ein geschickter Kartenspieler, der Täuschungsmanöver beherrscht wie kein Zweiter. Wanda ist sich sicher – wenn sie ihn für sich gewinnt, ist das der erste Schritt zur Umsetzung ihres Vorhabens. Und dieses ist spektakulär: Es handelt sich dabei um nichts Geringeres als einen Einbruch in die große Stadtvilla, aus der sie einen wertvollen Tennisball stehlen will. Und genau dafür gilt es nun, das richtige Team zu finden. Schnell hat Wanda auch noch andere Kandidat:innen im Blick, zum Beispiel die handwerklich begabte Lynn und Schulze, der so unauffällig ist, dass er sich beinahe unsichtbar machen kann. Verschiedener könnten die auserkorenen Teammitglieder nicht sein – und genau deshalb ergänzen sie sich perfekt. Leider sind nicht alle sofort von Wandas Plan begeistert, oder eher von Wanda überhaupt. Aber davon lässt sie sich nicht entmutigen. Schließlich ist alles, was zählt, die gelungene Umsetzung ihres Plans. Oder?
Was Wanda will
Lena Hach veröffentlichte 2023 mit ihrem Kinder-Kriminalroman Was Wanda will eine kluge, humorvolle und vor allem spannende Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut.
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Mitsingformat für alle! Einen schwungvollen musikalischen Einstieg in den Feierabend verheißt das Staatstheater Meiningen mit der Reihe „Feierabendsingen“. Bei diesem Format geht es vor allem um den Spaß und die Freude an der Musik, musikalische Vorkenntnis sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Lust am gemeinsamen Singen in fröhlicher Runde. Das Publikum darf sich Lieder wünschen, aus einer Wunschliste, die zu Beginn verteilt wird. Es sind allesamt bekannte Melodien, Rock- und Popsongs, Schlager und Volkslieder. Unterstützt werden die Feierabendsänger von Künstlern der Ensembles sowie von Musik begeisterten Freunden des Theaters und den Dramaturginnen Katja Stoppa und Julia Terwald. In der Ausgabe am 9. Mai haben wir wieder „bekannte Gassenhauer“ und Songs aus allen Radiokanälen für Sie zusammengestellt, um fröhlich in den Mai zu singen. Und wer diesmal nicht genug bekommen kann, darf gerne zweimal dabei sein, wenn es heißt: Singen Sie mit uns in den Mai! Zur „Langen Nacht der Kultur“ bieten wir Ihnen um 18.30 Uhr und um 20.40 Uhr ein Feierabendsingen an, weil Meininger Nächte eben lang sind. Der Eintritt ist kostenfrei, die Gastronomie im Staatstheater hat geöffnet. Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner Dichtung vom Komponisten Halbszenische Aufführung auf der Wartburg in Eisenach Richard Wagner stellt das Thema der Liebesbindung eines Künstlers (Tannhäuser) zu irdischer (Venus) und himmlischer Liebe (Elisabeth) in den Mittelpunkt des dramatischen Geschehens. Dem Leben an der Seite von Venus im Hörselberg überdrüssig geworden, drängt der Minnesänger Tannhäuser zurück zur Erde. Hier trifft er auf Elisabeth, die Nichte des Landgrafen Hermann von Thüringen. Bei dem glanzvollen Fest zur Wiederkehr Tannhäusers stellt der Landgraf den Sängern die Aufgabe, das Wesen der Liebe zu ergründen. Während alle am Wettstreit Beteiligten sich für die hohe ideale Liebe einsetzen, erklärt Tannhäuser den sinnlichen Genuss zum wahren Wesen der Liebe. Er wird aus der mittelalterlichen Gesellschaft ausgeschlossen und findet auch durch eine Pilgerreise nach Rom keine Erlösung, die ihm erst durch den Tod Elisabeths zuteil wird. NEU: Die Jugenddisco im Rautenkranz – Feiern, tanzen, Spaß haben! Neben unseren Premieren gibt es ein brandneues Highlight, das ihr nicht verpassen solltet: Die Jugenddisco im Rautenkranz! Vergesst langweilige Abende – jetzt wird gefeiert! Fette Beats, pulsierende Lichter und eine Dancefloor-Explosion warten auf euch. DJ „Unite The World Now“ bringt die Beats, ihr bringt die Energie! Endlich gibt es Partys, die euch gehören – mit fettem Sound, guter Stimmung und einer Tanzfläche, die auf euch wartet. Egal ob ihr abtanzen, neue Leute treffen oder einfach die Atmosphäre genießen wollt – hier erlebt ihr unvergessliche Nächte. Wichtig: Wer noch unter 16 ist, bringt bitte einen Muttizettel mit! „Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit“. Von Arthur Schopenhauer war ja nichts anderes zu erwarten, aber dass jetzt auch noch Christl Sittenauers eigener Sohn denkt, dass Frauen keine Menschen seien, stürzt die Kabarettistin, Mathematikern, Dozentin, Architektin, Improtheaterschauspielerin und Sängerin in eine tiefe Krise. Der Komponist, Pianist und Songwriter Lukas Mario Maier begleitet Christl Sittenauer am Klavier.
„Weiße Rose“ ist der Name jener mutigen Widerstandsgruppe gegen die NS-Diktatur, die sich ab Juni 1942 in München um den Freundeskreis der Geschwister Hans und Sophie Scholl formierte. Die Mitglieder und Unterstützer der Gruppe appellierten aus humanistischen Motiven an die Verantwortung jedes Einzelnen für Freiheit und Gerechtigkeit. Im Februar 1943 enttarnt, wurden sieben Mitglieder der Gruppe zum Tode verurteilt und hingerichtet, unter ihnen Hans und Sophie Scholl. Die Oper zeichnet in dramatisch-visionären Bildern zentrale Lebensstationen, etwa Erinnerungen an Kriegserlebnisse oder die Angst Sophies vor dem Abtransport der Kinder, nach. Im Kontrast dazu stehen monologische Passagen, in denen die Protagonisten über ihre eigene Situation und die Konsequenzen ihres Handelns reflektieren.
Weiße Rose
Udo Zimmermann, 1943 in Dresden geboren und dort 2021 auch gestorben, zählte zu den zentralen Musikerpersönlichkeiten der DDR und zudem zu den wenigen, deren Werke sich auch nach dem Fall der Mauer weiterhin in Ost- wie Westdeutschland behaupten konnten. Mit der zuerst 1967 uraufgeführten, 1984/85 gemeinsam mit Wolfgang Willaschek grundlegend überarbeiteten und neu gefassten Kammeroper Weiße Rose schuf Zimmermann eines der meistgespielten Werke des zeitgenössischen Musiktheaters. Durch geschickt verwobene Motive und Texte werden die inneren Konflikte, die Entscheidungen und die Taten der Protagonisten auf der Bühne lebendig. Der Spannungsbogen führt von Hoffnung und Idealismus hinüber zu Verzweiflung und Todesangst.
Von der Frühromantik bis zu Brahms‘ letztem Instrumentalwerk.
Konzert: In Memoriam Johannes Brahms
Romantisches Duo: Sigrun Felicitas Vortisch, Klarinette; Heiko Stralendorff, Klavier. Eintritt: 15 Euro (Mit Unterstützung des Förderkreises Schloss Zeilitzheim) Komödie von William Shakespeare Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott). TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL. TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig. „Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.) Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt. Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt. Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf. Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen! Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.
nach dem Roman von Karsten Dusse
Achtsam morden
Es läuft nicht gut für Björn Diemel. Er ist Anwalt, der sich in seinem beruflichen Alltag bis zur Selbstaufgabe um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität kümmert. Nun wird er von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeitsseminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen. Was er dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um - und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit. Drei Darsteller:innen in neunzehn Rollen sind höchst achtsam dabei, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben. von Bastian Kraft Von ihrem Ziehvater zu einer jungen Dame erzogen, heiratet die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lulu noch vor ihrer Volljährigkeit den deutlich älteren und ewig eifersüchtigen Medizinalrat Dr. Goll. Diesen trifft sprichwörtlich der Schlag, als er Lulu mit einem jungen Maler ertappt. So verwitwet, hangelt sie sich von einer Ehe zur nächsten: immer darauf bedacht, genau das zu sein, was ihr aktueller Ehemann will und nie dazu fähig, ihm die Treue zu halten. Die klassische Geschichte einer „Femme Fatale“? Frank Wedekinds Drama LULU war um den vorletzten Jahrhundertwechsel mehrfach Grund für Theaterskandale, zog drei Gerichtsverfahren nach sich und hatte lange mit Zensur zu kämpfen. Durch die Figur Lulu hinterfragt Wedekind nicht nur die biedere Sexualmoral seiner Zeit, sondern auch die Rollenverteilung von Mann und Frau und den voyeuristischen Blick des Publikums. „As the crowd was chanting MORE!“ – und „more“ sollt ihr bekommen. Mehr Taylor, mehr bridges, mehr friendship bracelets, mehr tanzen und singen zu euren favorite Songs. Am 09.05.2025 laden wir euch zu einer ganz besonderen Party in die Posthalle ein und singen dabei noch mehr Songs, die man sonst wirklich nie im Club hört! Hier ist für JEDEN Swiftie gesorgt – ob Fearless (TV), 1989 (TV) oder Reputation – we got you! Also, holt nochmal eure schönsten Eras-Tour Outfits raus, sichert euch die Tickets und lasst uns T-Swizzle all night long for the hope of it all feiern – we can still make the whole place shimmer! JUST TAYLOR – DON’T SAY WE DIDN’T WARN YOU SICHERT EUCH JETZT EURE TICKETS (Mindestalter 18 Jahre!) Disclaimer: Damit wir entspannt feiern können, behält sich der Veranstalter vor, am Einlass zu selektieren. Auch wenn es idR zu keinen Problemen kommt, gilt, dass das Ticket kein Garant für den Einlass ist. Solltest du wegen Trunkenheit oder ähnlichen Gründen nicht reinkommen, wird dir dein Ticket erstattet. Diese Party steht in keiner Verbindung zu Taylor Swift, wird nicht von ihr gesponsert und ist nicht offiziell mit ihr assoziiert. |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen Musikschulkongress 2025: Wir leben Musikschule – Steingraeber stellt aus Vom 9. bis 11. Mai 2025 wird Dresden zum Zentrum der deutschen Musikschulwelt. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) lädt zum 27. Musikschulkongress unter dem Motto „Wir leben Musikschule“ ein. Die Veranstaltung, die im Internationalen Congress Center Dresden (ICD), der Hoch-schule für Musik Dresden Carl Maria von Weber und dem Kraftwerk Mitte stattfindet, erwartet über 1.000 Fachbesucher aus dem gesamten Bundesgebiet. In diesem Jahr wird auch Steingraeber – der traditionsreiche Hersteller von Klavieren und Flügeln – mit einer beeindruckenden Ausstellung auf dem Kongress vertreten sein. Als Partner des Musikschulwesens zeigt Steingraeber seine neuesten Entwicklungen und Instrumente, die nicht nur in renommierten Musikschulen, sondern auch bei internationalen Künstlern und Pädagogen geschätzt werden. Der Musikschulkongress bietet zahlreiche Arbeitsgruppen, Foren und Workshops zu aktuellen Themen der Musikpädagogik, wie Instrumental- und Vokalunterricht, frühkindliche musikalische Bildung, Inklusion, digitale Lehrmethoden sowie Kooperationen mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Ein besonderes Highlight wird ein Plenum zum Thema „Künstliche Intelligenz und Musikpädagogik“ sein, in dem die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für den Musikunterricht diskutiert werden. Musikalische Höhepunkte des Kongresses sind unter anderem ein Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie am 9. Mai sowie ein Familienkonzert des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden am 11. Mai in der Staatsoperette. Verband deutscher Musikschulen e.V. Tel. 0228/957060, vdm@musikschulen.de Über den Musikschulkongress: Über Steingraeber:
mit dem Weingut Nik Weis
Winzernachmittag in der Vinothek
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Oberfränkische Nachwuchskonzerte Matinéen im Rokokosaal unter der Leitung der Pianistin Lisa Wellisch – junge Musiker’innen und deren Lehrer’innen können sich anmelden unter lisa.wellisch@googlemail.com Eintritt frei
Ist dein Kleiderschrank gerade kahl,
Flohmarkt
und der Geldbeutel nach dem Winter wieder schmal, dann passt du perfekt hierher, auf dich freuen wir uns sehr! Puppenspiel nach Claude Boujon ab 4 Jahren Die beiden Kaninchen Karni und Nickel sind Nachbarn und verstehen sich gut – sie grüßen sich freundlich, teilen Möhren miteinander und genießen gemeinsam den Sonnenaufgang. Doch eines Tages bricht wegen einer Kleinigkeit Streit aus. Ein Wort ergibt das andere, bis schlussendlich die Fetzen fliegen. Ohne es zu bemerken, zanken die zwei ihrem Verderben entgegen. Denn während sie streiten, freut sich ein dritter: Von den Kaninchen unbemerkt lauert ein Fuchs auf leichte Beute. Streitkarnickel sollen nicht nur mühelos zu fangen, sondern auch besonders schmackhaft sein! Eine Geschichte über Möhren, Mut und Missgeschicke (und Meinungsverschiedenheiten). Der berühmteste Kobold der Welt kommt nach Dinkelsbühl! Erleben Sie eine spannende und amüsante Geschichte für die ganze Familie! "Meister Eder und sein Pumuckl" erzählt von der Begegnung mit dem Anderssein, der Überwindung von Vorurteilen und dem Umgang mit der Realität – ein unvergessliches Theatererlebnis für Groß und Klein. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern! Das wurmt mich ganz gewaltig‘ sagt der Holzwurm zum Holzbock.’Seid doch still‘ piepst da das Totenglöckchen, das kleinste Würmchen unter den Holzinsassen, die allesamt ein Tischlein bestaunen, das da plötzlich im Wald steht und noch kein Totholz ist? Wie der Pinguin zum Vegetarier, ein Ei zum Küken, ein Drache zum Schatzhüter und ein Eisbär zum Tänzer wird, das erzählen Euch ein Jogger, ein Bauer, ein Jäger und ein Naturforscher und das Tischlein ist fleißig daran beteiligt, die Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Eierwärmerhelden verstecken. Vier märchenhafte Geschichten rund um einen Picknick-Tisch. Stückentwicklung: Norbert Böll und Susanne Capar
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Kinder lieben es Türme zu bauen. Gespannt und konzentriert verfolgen sie, wie er höher und höher wird... Bumm! Dann fällt er um. Aber es geht einfach wieder von vorne los und macht Spaß. Genauso auch bei diesem feinsinnigen Marionetten- und Stockpuppenspiel, das ganz dem Alter der Kinder entsprechend behutsam inszeniert ist. Mit Babbel und Lizzy kann das junge Publikum freudig entspannt mitfiebern, ob das mit dem kleinen und dem großen Turm wohl klappen wird.
Lizzy baut einen Turm
Text von Norbert Holoubek Erleben Sie die berühmte Geschichte zweier junger Liebender, die trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden - und dafür alles aufs Spiel setzen. Ein packendes Theatererlebnis mit 40 Jugendlichen auf der Bühne! Eine Detektivgeschichte für Menschen ab 5 Jahren Plötzlich wird es auch noch gefährlich. Aber die Kinder sind mutig und wissen, was sie tun. Es gelingt ihnen unter Führung von Kalle, einen komplizierten Fall zu lösen wie richtige Meisterdetektive. Astrid Lindgrens berühmtes Kinderbuch hat schon viele Herzen erobert. Und es wird in unseren Aufführungen ganz viele weitere erobern. Es wird eine lebhafte Inszenierung werden, die allen etwas bietet. Menschen jeden Alters erleben, wie junge Menschen Unglaubliches leisten und so zu großen Vorbildern für uns alle werden. Unbedingt hingehen! Eine Märchen-Komödie von Gerhard Schreiner Für drei Kinder gibt es nichts anderes als Fernsehen, Computerspielen oder im Internet surfen. Von Gesellschaftsspielen oder gar vom Lesen von Büchern halten sie überhaupt nichts. Ständig gibt es Streit mit den Eltern. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares. Märchenfiguren schlagen Alarm und haben Angst um ihre Zukunft. Gemeinsam mit Super Mario entführen sie die drei Kinder in die Märchenwelt. Was sie dort erfahren, wird ihr Leben verändern… Twisted Rose rocken seit 2018 die internationalen Bühnen und haben mit ihren Veröffentlichungen bereits mehrere Erfolge erzielt. Unter anderem erreichten sie Platz 3 in den mexikanischen Charts, Platz 10 in den spanischen Charts und mehrere Bestseller-Positionen in den Amazon-Verkaufscharts. Twisted Rose stehen seit 2020 bei dem Label 7us / 7hard unter Vertrag. Außerdem waren sie der Opener für die bekannte Band „GraveDigger“. Die Songs entstehen nicht im Leichenschauhaus von Chris Bones‘ Arbeitsplatz, sondern im modernen, gut ausgestatteten Aufnahmestudio in Giebelstadt, der Heimatstadt von TWISTED ROSE. Werke von Pierre Cochereau, Olivier Messiaen, Carl Rütti und Jiří Ropek Hans-Bernhard Ruß
Trotz eigener Zweifel lehrt der italienische Mathematiker und Physiker Galileo Galilei über Jahre in Italien das geozentrische ptolemäische Weltbild, nach dem die Erde – und damit der Mensch – im Mittelpunkt des Universums steht und die Himmelskörper sich auf Kreisbahnen mit konstanter Geschwindigkeit um die Erde bewegen. Dies wurde von der Kirche mit der Bibel begründet und verbreitet. Doch dann entdeckt Galilei mit Hilfe eines Fernrohrs, dass es neben der Erde noch viele weitere Planeten gibt, die sich entgegen der kirchlichen Lehre um die Sonne bewegen. Schon 1543 hatte Nikolaus Kopernikus diese These aufgestellt, jedoch ohne sie belegen zu können. Galileis Entdeckung stößt bei den Anhängern der Kirche auf Unglauben und Ablehnung. Er scheitert mit seinem Wissen, scheitert mit dem Fortschritt, mit der Wahrheit. 1616 verbietet die Inquisition schließlich das heliozentrische kopernikanische Weltbild, für das Galilei den Beweis gefunden hatte. Für ihn bedeutet das fortan ein Leben und Arbeiten als Gefangener der Inquisition bis zu seinem Tod.
Leben des Galilei
Brecht schrieb das Stück 1938 im dänischen Exil als Reaktion auf die Nachricht von der ersten Spaltung von Uranatomkernen. Es folgten zwei weitere Fassungen, 1947 und 1956. Alle drei Fassungen greifen die jeweils aktuelle politische Weltlage auf: die Abwürfe der Atombomben und Oppenheimers Verteidigungsschrift sowie die Remilitarisierung der BRD und die drohende Gefahr eines dritten Weltkriegs. Von seiner politischen Gegenwart zog Brecht Parallelen zur historischen Figur Galileo Galilei. Dieser hatte 1633 vor der Inquisition seine Aussage widerrufen, dass die Erde um die Sonne kreist. Brecht stellt mit diesem Stück erneut die Frage, welche Verantwortung und Macht der Einzelne in autoritären Systemen hat. „Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins. Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je. Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen! Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Im Schloss des Grafen Almaviva freut sich der Diener Figaro auf seine Hochzeit mit der Kammerzofe Susanna. Marcellina, die in Figaro verliebt ist, möchte dies jedoch durch einen Schuldschein vereiteln. Zudem besteht der Graf auch noch auf dem Recht der ersten Nacht mit Susanna. Figaro schwört, sich an ihm zu rächen. Die vernachlässigte Gräfin schmiedet mit Susanna und Figaro ein Komplott gegen ihren Ehemann, um ihn wiederzugewinnen. Dabei spielt der pubertierende Page des Grafen, Cherubino, der sowohl Susanna als auch die Gräfin und die Gärtnerstochter Barbarina verehrt, unfreiwillig eine wichtige Rolle. Im nächtlichen Park findet das große Verwirrspiel, in dem die Herrin zur Dienerin wird und umgekehrt, die Standesschranken zu fallen scheinen und schließlich doch die richtigen Paare zueinander finden, ein Ende. Aus dem skandalumwitterten Lustspiel von Beaumarchais schuf Lorenzo Da Ponte, ähnlich wie in „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“, ein die Konventionen der Zeit weit überragendes Opernlibretto, dem eine detaillierte Charakterzeichnung der handelnden Personen gelingt. Durch die Auflagen der Wiener Zensur war Da Ponte 1784 gezwungen, den revolutionären Geist des Werkes abzuschwächen. Aber was der unerschrockene Figaro nicht mehr mit Worten sagen darf, das sagt für ihn Mozarts Musik. Kammerflimmern in den Kammerspielen! Das ist unser noch junges Theaterkino-Format. Zu Klassikern aus der Welt des Stummfilms erleben Sie live Klaviermusik, die mal unterhaltsam, mal gruselig, mal hinreißend schmachtend ist. Ein- und abtauchen in eine andere Welt – in Film und Musik gleichermaßen. Am 18. Januar setzt sich die Reihe „Klassiker aus der Welt des Stummfilms“ mit einem ganz besonderen Film fort: „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ (1926) von Lotte Reininger. Es ist der weltweit älteste, noch erhaltene Animationsfilm. Die Figuren und Kulissen dieser Scherenschnittgeschichte wurden von der Regisseurin und ihrem kleinen Team von Mitarbeitern drei Jahre lang von Hand geschnitten, vor einem Hintergrund platziert und abfotografiert. So entstanden 96000 Einzelbilder – allesamt einzigartig. Es ist ein Märchenfilm à la 1001 Nacht. Prinz Achmed, Sohn des Kalifen von Bagdad, verliebt sich in die Fee Pari Banu. Doch ein mächtiger Zauberer entführt sie. Achmed macht sich auf einem fliegenden Zauberpferd auf den Weg, sie zu befreien. Erfolgreich besiegt er eine Riesenschlange und eine Schar dämonischer Geister. Außerdem hilft ihm die gute Hexe vom Flammenberg beim Kampf gegen den Zauberer. Nicht zuletzt spielt auch Aladins Wunderlampe eine wichtige Rolle dabei, dass Achmed am Ende die Fee Pari Banu heiraten kann. Im März 2024 war dieser Stummfilm bereits mit der originalen Filmmusik von Wolfgang Zeller im Congress Centrum Suhl zu erleben. Es spielte das MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel. Nun ist der Film in intimer Atmosphäre in den Kammerspielen des Staatstheaters Meiningen zu sehen.
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun?
Die Niere
Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert - umso mehr Überraschung läst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen. Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?
Am Samstag, den 10. Mai 2025, 19:30 Uhr findet die Würzburger Quiz Night in der Theaterhalle am Dom statt – eine Sonder-Edition im Rahmen der Zukunftswoche 2025. Mit freundlicher Unterstützung der VR-Bank Würzburg.
Würzburger Quiz Night
Erleben Sie die einzigartige Show „Rock The Circus – Musik für die Augen“, die die pulsierende Energie eines Rockkonzerts mit Weltklasse-Zirkusartistik vereint. Tauchen Sie ein in eine neue Kunstform, in der legendäre Rock-Hymnen live von der fantastischen „Rock The Circus“-Band gespielt werden. Erleben Sie zeitlose, packende Hits von AC/DC, Bon Jovi, Guns N‘ Roses, Pink Floyd, Queen, den Red Hot Chili Peppers und mehr, während Sie Zeuge meisterhafter Akrobatik werden und sich von der energiegeladenen Atmosphäre mitreißen lassen. Rock The Circus ist eine Show, die Sie so schnell nicht mehr vergessen werden!
Rock the Circus - Musik für die Augen
Kulturboden in Hallstadt
All about Joel
von Stefan Vögel, frei nach dem gleichnamigen Bestseller von Maxim Leo und Jochen Gutsch
Es ist nur eine Phase, Hase
Pubertät ist schlimm. Klar. Aber nicht so schlimm wie: Alterspubertät! Das muss auch Christine erkennen, denn bei ihrem Mann Michael schlägt sie an seinem 50. Geburtstag voll zu. Ein kostspieliges Rennrad wird angeschafft, aus dem ehemaligen Kinderzimmer wird ein "Fitnessraum" und die Ernährung wird auf komplexe Kohlenhydrate umgestellt. Mischa und Christiane sind ein glücklich verheiratetes Paar. Ihr Sohn studiert erfolgreich Medizin und so könnten sie eigentlich ein sorgenfreies Leben führen. Doch dann passierts: Zu Mischas 50. Geburtstag bietet ihm sein Chef nicht nur die Altersteilzeit, sondern per "golden handshake" sogar die sofortige Kündigung bei voller Rente an. Mischa, gerade noch mitten im Leben, fühlt sich alt. Sehr alt. Sterbensalt. Christiane, die eine tolle Überraschungsparty für ihn geplant hat, erkennt dieses jammernde Häufchen Elend gar nicht wieder und es kommt zum Streit. Als dann auch noch die besten Freunde auftauchen, beginnt sich ein emotionaler Sturm zusammenzubrauen: Der Beginn der Alterspubertät Schräg, komisch, ein bisschen durchgeknallt, aber sehr wahrhaftig erzählt das Stück über einen Lebensabschnitt, mit dessen Merkwürdigkeiten Sie nicht gerechnet hätten. Ein kleiner Trost: Alterspubertierende sind die größte Bevölkerungsgruppe in Europa. Sie sind nicht allein! Stefan Vögel hat aus dem "Trostbuch für Alterspubertierende" ein hoch amüsantes, pointiertes und herrlich ehrliches Stück geschaffen. Falls Sie sich in mancher Situation wiedererkennen sollten: Keine Angst! Es ist nur eine Phase .
Leichtfüßig und frisch frisiert sind Udo West nicht zuverwechseln, wenn sie zusammen auf der Bühne stehen. Der Mix aus Pop und Funk mit deutschen Texten ordnet die Band wohl irgendwie in den Sound der Neuen Deutschen Welle ein. Die Texte, mal gefühlvoll und manchmal ironisch, handeln von den Höhen und Tiefen des Alltags und nehmen die Hörer:innen mit auf eine Reise durch die Köpfe der Band.
Udo West
Macht euch bereit für fette Drums, Synth-Sounds und sehr viel Energie auf der Bühne.
Alternative Country | Post Mortem Folk | Dark Americana
Dobbs Dead
Eine Nacht, so tief wie die schwarze Tinte in ihren Liedern und Tattoos. Zerbrechlich, kantig, aufrichtig. Kein Licht, keine Show, nur ehrliche Musik. Volker Merschky und Simone Pfaff – bringen ihr musikalisches Projekt zurück auf die Bühne: Mit dabei: Sebastian Fischer – neuer Gitarrist, tiefer Sound, verlorene Töne. Dunkelgraue Melodien, die Schatten werden länger, die Stimmen leiser. Irgendwo zwischen Düsternis und Erlösung erklingen die Songs von DOBBS DEAD. Es geht um den Moment und das, was bleibt, wenn die Welt längst weitergezogen ist. |
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Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Ein Krieg, der unermessliches Leid über die Welt brachte und Millionen Menschen das Leben kostete. Im April 1945 erreichten die Kriegshandlungen auch unsere Gemeinden. Die Zivilbevölkerung hatte unter schweren Gefechten, Artillerie- und Panzerbeschuss und Luftangriffen zu leiden. Verblendete Kommandeure und Soldaten der Wehrmacht wollten nicht erkennen, dass der Krieg längst verloren war. Heute dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir seit acht Jahrzehnten in Frieden und Freiheit leben. Mit der Gedenkwoche wollen wir gemeinsam an die tragischen Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Aub, Baldersheim und Burgerroth erinnern und Sorge dafür tragen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Alle interessierten Personen sind herzlich zu den folgenden Veranstaltungen eingeladen: Montag, 07.04.2025 Mittwoch, 09.04.2025 Samstag, 12.04.2025 Donnerstag, 08.05.2025
Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
„Mit Baby ins Konzert: Das geht nun wirklich nicht!“ … oder doch? Bei den Babykonzerten des Orchesters ist das sogar erklärtermaßen gewünscht. Hier dürfen Babyfüßchen zu heiteren Rhythmen auf der Babydecke mitstrampeln, es darf gefaulenzt, gekuschelt oder getanzt werden! Vor allem aber darf gehört und gestaunt werden. Das Philharmonische Orchester Würzburg lädt mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Tschaikowski und Antonín Dvorˇák die Allerkleinsten mit ihren Familien zu einer musikalischen Auszeit ein, denn die Begeisterung für Musik kann gar nicht früh genug geweckt werden. Also Krabbeldecke eingepackt und mit Kind und Kegel ins Mainfranken Theater!
Babykonzert
Führung hinter die Kulissen des Staatstheaters Meiningen Theaterfreunde lassen sich immer wieder gern in faszinierende Geschichten, Sphären und Klangwelten entführen, die im Idealfall ganz und gar vergessen machen, dass sie künstlich erschaffen wurden. Doch was geschieht eigentlich hinter den Kulissen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Schauspielern, Tänzern, Sängern, Musikern, Dramaturgen… mit all den vielen beteiligten Gewerken wie Bühnentechnik, Kostümschneiderei, Ausstattung oder Kulissenbau, damit am Ende so eine perfekte Illusion auf der Bühne entsteht? Wie fühlt es sich an, selbst einmal auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten? Wie viel Technik ist „hinter dem Vorhang“ versteckt? Gibt es geheimnisvolle Räume in dem historischen Theatergebäude, von denen der Besucher nichts sieht und nichts ahnt? Welche Geschichte und welche interessanten Anekdoten verbinden sich mit dem Haus und seinen Menschen? Auf all solche Fragen seiner Gäste möchte das Staatstheater Meiningen bei den regelmäßig angebotenen Führungen durch das Haus eingehen, die interessierten Gruppen und Einzelpersonen einen Blick in die ganz eigene Welt des Theaters gewähren. Anmelden kann man sich für diesen Rundgang der besonderen Art bei Susanne Klapka unter der Telefonnummer 0172 7926723. Die Theatermitarbeiterin begrüßt die Besucher jeweils am Bühneneingang.
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Kinder lieben es Türme zu bauen. Gespannt und konzentriert verfolgen sie, wie er höher und höher wird... Bumm! Dann fällt er um. Aber es geht einfach wieder von vorne los und macht Spaß. Genauso auch bei diesem feinsinnigen Marionetten- und Stockpuppenspiel, das ganz dem Alter der Kinder entsprechend behutsam inszeniert ist. Mit Babbel und Lizzy kann das junge Publikum freudig entspannt mitfiebern, ob das mit dem kleinen und dem großen Turm wohl klappen wird.
Lizzy baut einen Turm
Warme Bläserklänge erklingen im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik Würzburg im Rahmen der 5. Kammerkonzert-Matinee. Passend zur Jahreszeit und zum Muttertag bringt das Bläserquintett Samuel Barbers Summermusic op. 31 zu Gehör, ein Stück voller sommerlicher Farbenpracht, umgeben von einem Hauch Melancholie. Pure Idylle versprüht Gustav Holsts Bläserquintett As-Dur op. 14 aus dem Jahr 1903, das mit einer Pastorale, wie sie Holst im heimatlichen Gloucestershire erlebt haben mag, eröffnet wird, und in dem seine Liebe zur Alten Musik ihren Niederschlag findet. Ebenfalls pastorale Töne schlägt Jacques Ibert mit seinen Trois pièces brèves an, wobei sich die Musik in mediterrane Gefilde begibt. Auch wenn Franz Danzis Werke aus den Konzertsälen nahezu verschwunden sind, gilt er als wichtiger Wegbereiter der Romantik. Eines seiner neun reizvollen Bläserquintette, in denen sich seine große Vorliebe für die Farbwirkung der Blasinstrumente entfaltet, bringt das Quintett zur Aufführung.
5. Kammerkonzert
Essen à la carte im Restaurant Anne-Sophie und Sonntagsmenü im Gourmet-Restaurant
Muttertag
„Mit Baby ins Konzert: Das geht nun wirklich nicht!“ … oder doch? Bei den Babykonzerten des Orchesters ist das sogar erklärtermaßen gewünscht. Hier dürfen Babyfüßchen zu heiteren Rhythmen auf der Babydecke mitstrampeln, es darf gefaulenzt, gekuschelt oder getanzt werden! Vor allem aber darf gehört und gestaunt werden. Das Philharmonische Orchester Würzburg lädt mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Tschaikowski und Antonín Dvorˇák die Allerkleinsten mit ihren Familien zu einer musikalischen Auszeit ein, denn die Begeisterung für Musik kann gar nicht früh genug geweckt werden. Also Krabbeldecke eingepackt und mit Kind und Kegel ins Mainfranken Theater!
Babykonzert
Die einmalige Gelegenheit, alle 27 fränkischen VDP-Weingüter kennenzulernen, ist: Heute! Probieren Sie in lockerer Atmosphäre Weine aus allen Stufen der VDP.Klassifikation und verschiedenen Jahrgängen. Freuen Sie sich auf einen genussvollen Nachmittag und interessante Gespräche mit den Weinmachern in der Kelter halle des Bürgerspitals.
VDP.Franken Jahrespräsentation
Infos und Tickets: www.vdp-franken.de
zur Sonderausstellung
Sonntagsspaziergang
„1525 – Franken fordert Freiheit*en“ nach Georg Büchner Liebe. Hass. Verzweiflung. Büchners selbstzerstörerisches Seelen-Fragment, das er im Alter von nur 21 Jahren schrieb, ist viel mehr als ein Schrei nach Liebe. Es ist ein Schrei gegen den Druck der Welt und ein Aufschrei einer ganzen Generation gegen eine Gesellschaft, die so viel von einem erwartet, dass man nur verlieren kann. Eine Märchen-Komödie von Gerhard Schreiner Für drei Kinder gibt es nichts anderes als Fernsehen, Computerspielen oder im Internet surfen. Von Gesellschaftsspielen oder gar vom Lesen von Büchern halten sie überhaupt nichts. Ständig gibt es Streit mit den Eltern. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares. Märchenfiguren schlagen Alarm und haben Angst um ihre Zukunft. Gemeinsam mit Super Mario entführen sie die drei Kinder in die Märchenwelt. Was sie dort erfahren, wird ihr Leben verändern… unseres Fördervereins Meininger TheaterFreunde e. V. Erleben Sie eine außergewöhnliche Kunstauktion zugunsten der Kultur in Meiningen! Bieten Sie auf exklusive Werke renommierter Künstler und unterstützen Sie mit Ihrem Gebot unseren Förderverein sowie die Meininger Museen. Erleben Sie eine exklusive Auswahl von 50 Kunstwerken: Gemälde, Zeichnungen und Grafiken bedeutender Künstler. Werke der Leipziger Schule und Bauhaus-Bewegung, Meisterstücke von Max Klinger, Werner Tübke, Joan Miró, Marc Chagall, Joseph Beuys und vielen mehr. Ihr Gebot untestützt den guten Zweck! Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort, das Startgebot liegt bei 50 Euro. Ein Teil der Erlöse unterstützt die Meininger TheaterFreunde e. V. und damit indirekt das Staatstheater Meiningen.
„Es ist ein Weinen in der Welt, als ob der liebe Gott gestorben wär“. Else Lasker-Schülers Gedicht Weltende erschien erstmals 1903 und erreichte in den darauffolgenden Jahren durch zahlreiche Abdrucke in expressionistischen Zeitschriften große Popularität. 1941 griff die Dichterin es im Jerusalemer Exil erneut auf: In ihrem letzten Theaterstück IchundIch legt sie es Goethes Faust in den Mund, der sich in der Hölle zusammen mit Mephisto gegen die auf dem Vormarsch befindlichen Nazis zur Wehr setzt. Damit überspannt das Gedicht einen Erfahrungszeitraum, der vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu Nazidiktatur, Exil und zweitem Weltkrieg reicht.
Literarische Soiree mit Tom Klenk
2025 jährt sich das Ende des zweiten Weltkriegs zum achtzigsten Mal. Im Rahmen des neuen Lesungsformats im Kassenfoyer des Mainfranken Theaters spüren Tom Klenk und Patricia Schäfer im Mai der literarischen Weltwahrnehmung dieser Zeit nach – einer Zeit existenzieller Umbrüche, die auch deshalb gerade heute wieder sehr gegenwärtig erscheint. Mit Texten unter anderem von Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Mascha Kaléko und Bertolt Brecht.
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.
Grimms Reisen
Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird. Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt. Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise. Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet. Komödie von William Shakespeare Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott). Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner Dichtung vom Komponisten Halbszenische Aufführung auf der Wartburg in Eisenach Richard Wagner stellt das Thema der Liebesbindung eines Künstlers (Tannhäuser) zu irdischer (Venus) und himmlischer Liebe (Elisabeth) in den Mittelpunkt des dramatischen Geschehens. Dem Leben an der Seite von Venus im Hörselberg überdrüssig geworden, drängt der Minnesänger Tannhäuser zurück zur Erde. Hier trifft er auf Elisabeth, die Nichte des Landgrafen Hermann von Thüringen. Bei dem glanzvollen Fest zur Wiederkehr Tannhäusers stellt der Landgraf den Sängern die Aufgabe, das Wesen der Liebe zu ergründen. Während alle am Wettstreit Beteiligten sich für die hohe ideale Liebe einsetzen, erklärt Tannhäuser den sinnlichen Genuss zum wahren Wesen der Liebe. Er wird aus der mittelalterlichen Gesellschaft ausgeschlossen und findet auch durch eine Pilgerreise nach Rom keine Erlösung, die ihm erst durch den Tod Elisabeths zuteil wird. Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt. Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt. Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf. Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen! Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
Heinz Ratz David Scheller & Nilz Hübenbecker In sehr dunkler Klangsprache ist das erste Werk des Programms gesetzt: In seiner fünften Cellosuite in c-Moll lässt Johann Sebastian Bach die oberste Saite des Cellos um einen Ganzton tiefer stimmen. Christoph Steiner-Heinlein – Violoncello Double One verabschiedet sich von der Bühne. Dies möchten die Beiden nochmal ordentlich feiern und noch tolle Momente mit euch kreieren.
Mittlerweile spielt das Duo schon über zwölf Jahre zusammen Live-Musik. Die Kombination aus Gitarre, Drums, BluesHarp und Bass hat den Erfolg der beiden ausgemacht. Ihr Sound ist unverwechselbar , klar und transparent , so wurde es von der Presse mehrmals schon beschrieben. Wie immer haben die beiden Musiker ein abwechslungsreiches Programm für das Publikum vorbereitet, zum Beispiel Oldie-Klassiker der 60er bis 90er Jahre, Songs von Beatles, Tom Petty, Rolling Stones, CCR, Neil Young, Pink Floyd und anderen. Das Repertoire beinhaltet mittlerweile über einhundertfünfzig Songs, und deshalb kommt es DoubleOne auf eine bunte, vielfältige Mischung in der Kulturscheune an.
Hier eine Nachricht der Musiker: „Hallo liebe Freunde der guten Musik, am Sonntag den 11.Mai spielen wir mit Double-one in Höchberg in der Kulturscheune unseren letzten Termin dort. Wir spielen zwar weiterhin zusammen, aber keine Konzerte mehr im eigentlichen Sinn. Weiterhin spielen wir auf Veranstaltungen, Geburtstagen, Betriebsfesten, Kirchweih, Biergärten und Musikkneipen. Unsere Internetseite haben wir nicht mehr in Betrieb. Termine erfahren Sie auf der Facebookseite unter Gunter Jüttner, oder Mike (Wolfgang Popp). Über einen Besuch in der Kulturscheune am 11.5. würden wir uns sehr freuen.“
mit dem Würzburger Kammerorchester
Filmkonzert: Cinema Serenade
Das ideale Geschenk zum Muttertag: Tauchen Sie gemeinsam ein in die faszinierende Welt der Filmmusik und erleben Sie einen Abend mit den zauberhaften Klängen Ihrer Lieblingsfilme! Das Würzburger Kammerorchester präsentiert in seiner “Cinema Serenade” Musik aus zeitlosen Filmen in einer wunderbaren Orchesterbesetzung. Lassen Sie sich von der Magie der Filmmusik verzaubern und erleben Sie eine unvergessliche musikalische Reise durch die Welten von Star Trek First Contact von Jerry Goldsmith, Star Wars und Harry Potter von John Williams, Der Herr der Ringe von Howard Shore und Prinzessin Mononoke von Joe Hisaishi. Tauchen Sie ein in die epischen Klänge, die Ihre Lieblingsgeschichten zum Leben erwecken. Von den heroischen Themen der Sternenkrieger über die majestätischen Melodien Mittelerdes bis hin zu den mystischen Harmonien des Miyazaki-Meisterwerks – dieses Konzert bietet etwas für jeden Filmmusikliebhaber. Würzburger Kammerorchester Musikalische Leitung: Frank Sodemann Solistin: Mio Nakamune (Sopran) TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL. TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig. „Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.) Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Text von Norbert Holoubek Erleben Sie die berühmte Geschichte zweier junger Liebender, die trotz aller Widrigkeiten zueinanderfinden - und dafür alles aufs Spiel setzen. Ein packendes Theatererlebnis mit 40 Jugendlichen auf der Bühne! Puppenspiel nach Claude Boujon ab 4 Jahren Die beiden Kaninchen Karni und Nickel sind Nachbarn und verstehen sich gut – sie grüßen sich freundlich, teilen Möhren miteinander und genießen gemeinsam den Sonnenaufgang. Doch eines Tages bricht wegen einer Kleinigkeit Streit aus. Ein Wort ergibt das andere, bis schlussendlich die Fetzen fliegen. Ohne es zu bemerken, zanken die zwei ihrem Verderben entgegen. Denn während sie streiten, freut sich ein dritter: Von den Kaninchen unbemerkt lauert ein Fuchs auf leichte Beute. Streitkarnickel sollen nicht nur mühelos zu fangen, sondern auch besonders schmackhaft sein! Eine Geschichte über Möhren, Mut und Missgeschicke (und Meinungsverschiedenheiten). Unterstützt werden durch die Spendeneinnahmen wie immer aktuelle soziale, umweltpolitische oder kulturelle Projekte. Es ist keine Anmeldung nötig. Einlass ist ab 17:00 Uhr. Wir freuen uns auf eine wundervolle Vokü mit Euch!
Seit ihr Ehemann gestorben ist, erwartet die 74-jährige Martha nicht mehr viel vom Leben. Das Landleben ist eintönig, Sohn Walter längst erwachsen und der eigene Tante-Emma-Laden soll für die Nutzung durch die Bibelgruppe des Dorfes umfunktioniert werden. Wie gut, dass es Frieda, Hanni und Lisi gibt: Die drei ermutigen ihre Freundin, sich nicht aufzugeben. Martha soll eine neue Vereinsfahne für den Männerchor nähen und durch die Beschäftigung von ihren Depressionen geheilt werden. Bei der Auswahl der Stoffe kommt Lisi und Martha allerdings eine noch viel "reizvollere" Idee: Martha soll sich den Traum von einer eigenen Dessous-Boutique verwirklichen...
Altweiberfrühling
Das bekannte Stück wird vom Seniorenclub des Landestheaters, "Rostfrei", aufgeführt. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner Eine Detektivgeschichte für Menschen ab 5 Jahren Plötzlich wird es auch noch gefährlich. Aber die Kinder sind mutig und wissen, was sie tun. Es gelingt ihnen unter Führung von Kalle, einen komplizierten Fall zu lösen wie richtige Meisterdetektive. Astrid Lindgrens berühmtes Kinderbuch hat schon viele Herzen erobert. Und es wird in unseren Aufführungen ganz viele weitere erobern. Es wird eine lebhafte Inszenierung werden, die allen etwas bietet. Menschen jeden Alters erleben, wie junge Menschen Unglaubliches leisten und so zu großen Vorbildern für uns alle werden. Unbedingt hingehen!
H Großer Saal, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Orchesterkonzert des Schulmusikorchesters
Komödie von Oliver Bukowski
Warten auf’n Bus
nach der gleichnamigen Fernsehserie Eine einfühlsame und unterhaltsame Reflexion über das Warten und die Absurditäten des Alltags. Ein Abend fürs Herz und für die Lachmuskeln. Und eine Liebeserklärung an das Leben und die Freundschaft! Eine Bushaltestelle in der tiefsten Provinz, »die verdammte Schnittstelle zwischen der Zivilisation und der absoluten Pampa«. Hier treffen sich täglich Ralle und Hannes, zwei Kumpels, die schon bessere Tage hinter sich haben. Sie fragen sich, wo sie im Leben falsch abgebogen sind, und schimpfen über die Gesellschaft, die sie hierher gebracht hat. Sie träumen, streiten, lachen, trinken Dosenbier und warten. Auf eine rosigere Zukunft zum Beispiel. Und auf Kathrin, die schöne Busfahrerin, die ihnen immer ein Lächeln schenkt – obwohl sie »oberste Liga« ist. Ralle und Hannes sind liebenswerte Vollzeitphilosophen mit schnodderiger Schnauze und dem Herz am rechten Fleck. Zwei Menschen, die sonst eher selten zu Wort kommen. Und die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen – auch nicht von pöbelnden Jugendlichen oder treudoofen Hunden. »Warten auf’n Bus« von Erfolgsautor Oliver Bukowski ist ursprünglich eine Comedyserie des rbb, die sofort nach ihrem Erscheinen im Jahr 2020 populär wurde. Sie steht in der Tradition von Kultserien wie der »Tatortreiniger« oder »Dittsche« und wurde für den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis nominiert. Wie die Fernsehserie, lebt auch die Bühnenfassung von den großartigen Figuren und den ungeheuer komischen und zeitlosen Dialogen. Theater für Niedersachsen, Hildesheim Inszenierung: Joerg Steve Mohr Bühne & Kostüme: Anna Siegrot In unserer Reihe „Ungelesene Meisterwerke der Weltliteratur“ in der TREFFBAR begeben wir uns in der Spielzeit 2024/25 ins 18. Jahrhundert. Stephan Ullrich liest Voltaires berühmten satirischen Roman „Candide oder der Optimismus“. Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet) schickt in diesem Klassiker der Aufklärung seinen Helden Candide auf eine Odyssee über den Globus und schafft damit eine Art Weltkino. Candide, „der Reine“ oder auch „der Treuherzige“, ein ausgemachter Tor, wird auf einem idyllischen Schloss in Westfalen geboren und von seinem Lehrer Pangloss in dem Glauben erzogen, dass die Welt im Grunde gut sei. Weil er mit der Tochter des Hauses in einer verfänglichen Situation ertappt wird, muss er dieses „irdische Paradies“ verlassen. Candide gerät in den Krieg, erleidet Schiffbruch, wird Zeuge des Erdbebens von Lissabon und setzt in die Neue Welt über. Er sieht das sagenumwobene Eldorado, und über Paris und Venedig verschlägt es ihn schließlich nach Konstantinopel. Auf seinen Reisen erlebt er die Härte der Welt, Grausamkeit, Machtgier und Feigheit. Sein Glaube an den Fortschritt und sein Optimismus werden auf harte Proben gestellt, was Voltaire mit einem Augenzwinkern erzählt. 1759 zuerst anonym erschienen und in halb Europa auf dem Index, in Genf sogar öffentlich verbrannt, wurde Voltaires philosophische Satire trotzdem ein großer Erfolg. Sie verbindet Abenteuerroman und philosophische Kritik, phantastische Erzählung und satte Übertreibung. 1789 waren bereits 48 Ausgaben erschienen. In Preußen war der Text übrigens nicht verboten. Ergänzt wird Voltaires Roman durch seinen Briefwechsel mit Friedrich dem Großen, der ihm schrieb: „Ich halte Sie für das größte Genie, das die Welt hervorgebracht hat!“ Ab Oktober 2024 einmal im Monat (Änderungen möglich). Ein Einstieg in die Lesereihe ist jederzeit möglich. Die Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen stützen sich auf folgende Ausgabe: Voltaire - Friedrich der Große. Briefwechsel, Herausgegeben und übersetzt von Hans Pleschinski © 2004 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
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Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Puppenspiel frei nach Wagner, Bechstein und Co. Schon bald wird die Wartburg saniert. Doch das thüringische Weltkulturerbe soll auch weiterhin erfahrbar bleiben – wenn die Menschen nicht zur Burg kommen können, dann kommt die Burg eben zu den Menschen. Deshalb begibt sich Museumsführerin Hulda Fröhlich samt ihrer Leidenschaft für die Tannhäuser-Sage und einem einzigartigen Wartburgmodell auf Reisen.
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit Die Ausstellung widmet sich der Frage nach dem Dialog. Was uns bewegt und veranschaulicht die Vielfalt, die der Dialog in unserer heutigen Gesellschaft führt. Nie zuvor waren Menschen derART vielfältig miteinander vernetzt, voneinander abhängig. Gemeinsam schaffen Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe des Hauptfaches Kunst ein facettenreiches Bild zum Dialog. Fragen wie … Wer? Mit wem? Wie? Was? Wann? Weshalb? … finden Antworten in malerei, Zeichnungen und Installationen. „Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins. Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je. Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen! mit Musik von Max Reger und Anton Bruckner Cornelius Meister, Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, wird das 6. Sinfoniekonzert dirigieren. Er widmet sich zwei wenig bekannten Werken der deutschen Romantik, den „Böcklin Tondichtungen“ des ehemaligen Meininger Hofkapellmeisters Max Reger und der 2. Sinfonie Anton Bruckners.
Konzertprogramm: Max Reger: Vier Tondichtungen nach A. Böcklin, Op. 128
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
B U 08 Hörsaal, Eintritt frei
Liedforum
„The Wild Rebel“ Lieder der englischen Komponistin Ethel Smyth Studierende der „lied!klasse“ der HfM Würzburg
Bei dieser öffentlichen Probe können Sie den Inzenierungsprozess zur Schauspiel-Uraufführung „Es war Sommer. Und weil es Sommer war, war es warm.“ hautnah miterleben und dem Regieteam bei der Arbeit über die Schulter blicken.
Kostprobe
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Liedforum
„Irgendwo in Traumesferne“ Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse von B. Hummel, J. Wetzel, R. Strauss und E. Nick Studierende der „lied!klasse“ der HfM Würzburg Junge Meisterpianist’innen – Leitung Prof. Markus Bellheim der Hochschule für Musik und Theater München Weitere Infos folgen. Tickets vorab erhältlich in der Steingraeber Klavierwelt Bayreuth, Telefon 0921 64049 sowie an der Abendkasse. Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater München Komödie von William Shakespeare Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott). Die Premiere war ein voller Erfolg – mit einer großartigen Stimmung und vielen begeisterten Würzburgern, die gemeinsam gefeiert und gesungen haben! Jetzt geht es in die nächste Runde: Das RUDELSINGEN kommt zurück nach Würzburg! Das Motto bleibt: Singen, lachen, genießen – und das am liebsten gemeinsam! Die musikalischen Rudelführer Ulric Wurschy und Volker Becker führen euch mit den schönsten Mitsing-Hits durch den Abend: Von Schlager über Pop und Rock bis hin zu echten Evergreens ist alles dabei. Egal, ob Klassiker oder aktuelle Chart-Hits – hier kann jeder mit einstimmen! Texte? Klar, per Beamer direkt auf die Leinwand!
Sie waren beide Zeitgenossen – der Finne Jean Sibelius sowie der Ungar Ernst von Dohnányi, und sie gehörten ihrerzeit zu den führenden Komponisten ihrer Heimatländer. Während Sibelius mit seinen Werken zum Vater der finnischen Nationalmusik wurde, sah sich Dohnányi mehr in der deutschen klassisch-romantischen Tradition verwurzelt. Unter dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ zeigen Dohnányis unterhaltsame Symphonische Minuten und Sibelius‘ 7. Sinfonie einen kunstvollen Umgang mit der sinfonischen Form. Die nördliche Klangwelt ergänzt die 1. Suite zu Peer Gynt des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Wie Sibelius, so holte sich auch Grieg Inspiration aus der Sagenwelt seiner Heimat. Ursprünglich als Bühnenmusik zu Henrik Ibsens gleichnamigem Bühnendrama komponiert und später zu seinem großen Erfolgsstück für den Konzertsaal zusammengefasst, durchläuft die Musik in verschiedensten märchenhaften Klangwelten einzelne Episoden aus dem Leben von Peer Gynt – von der „Morgenstimmung“ über „Ases Tod“ und „Anitras Tanz“ bis in das Reich des Bergkönigs und seiner Trolle.
5. Sinfoniekonzert
Ein wirkungsvoller Kontrast findet sich in Daniel Schnyders Konzert für Bassposaune und Orchester subZero, das von Patrick Flassig, Bassposaunist des Philharmonischen Orchesters Würzburg, interpretiert wird. Eine enorme Stil- und Farbenvielfalt bildet das Stück ab, in dem der aus Zürich stammende und heute in New York lebende Komponist Jazzmusik mit klassischer sowie ethnischer und improvisierter Musik vereint. TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL. TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig. „Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.) Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein.
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Saxophonabend
Studierende der Klasse Prof. Lutz Koppetsch Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner U20-Franken-Slam – Next Generation | Featured Artist: Hannah Haberberger Bei den 15. Fränkischen U20-Poetry-Slam-Meisterschaften in Würzburg treten junge Poet:innen an, um den Titel „fränkische:r U20 Poetry Slam Meister:in“ zu gewinnen. Die Hosts des Abends sind Pauline Füg, Rahel Behnisch und Yannik Ambrusits. Der Sieger/die Siegerin darf 2025 bei den bayrischen Meisterschaften antreten. Gefördert von der Stadt Würzburg
B Theater, Eintritt frei
Liedforum
„Laß, o Welt, o lass mich sein!“ Lieder nach Gedichten von E. Mörike zum 150. Geburtsjahr Studierende der „lied!klasse“ der HfM Würzburg sowie Prof. Gerold Huber, Andrea Marie Baiocchi, Mirella Hagen & Sven Fürst
In den meisten Kulturen der Welt werden Anfang und Ende des Lebens gefeiert. Zwischen diesen beiden Punkten der menschlichen Existenz liegt ein Weg voll von Erfahrungen mit anderen Menschen. Besondere Momente prägen den Lebensweg und markieren nicht selten den Übergang zu einem neuen Abschnitt. Im Lauf der Geschichte haben sich unterschiedliche Methoden entwickelt, um mit diesen Übergängen umzugehen, sie gemeinsam zu zelebrieren. Es geht dabei immer auch um die Selbstvergewisserung des menschlichen Miteinanders. Menschen brauchen einander, sie lachen und weinen miteinander, sie hassen und lieben einander, „bis dass der Tod sie scheidet“.
Bis dass der Tod uns scheidet
Mit solchen Momenten des Übergangs und menschlichen Beziehungen als elementarem Bestandteil des Lebens beschäftigt sich der dreiteilige Tanz-Abend Bis dass der Tod uns scheidet. Zu Beginn steht Dominique Dumais’ Choreografie My desert, my rose. Das Stück setzt sich mit menschlichen Verlusten und dem Tod auseinander, untermalt von den berührenden Klassischen Kompositionen von Aleksandra Vrebalov und den bekannten Klängen des Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel. Der mittlere Teil des Programms präsentiert drei Stücke von jungen Nachwuchstalenten der Choreografie: Neben Kreationen von zwei Mitgliedern des Tanzensembles, Alba Valenciano López (Una de…) und Mirko Ingrao (Emily’s Room), konnte Neshama Nashmans Duett And so am I für Würzburg gewonnen werden, für das Nashman jüngst im Jahrbuch der Fachzeitschrift tanz als Interessanteste Choreografin 2024 nominiert wurde. Der dritte Teil, Op Sha!, verdeutlicht einmal mehr Kevin O’Days energiegeladene choreografische Handschrift. Zur Musik des Lemon Bucket Orkestras, das sich selbst als Balkan-Klezmer-Gypsy-Party-Punk-Super-band bezeichnet und deren Musik traditionelle mit verspielten und auch leidenschaftlichen Melodien verbindet, endet der Tanzabend in einer großen Feier des Lebens. „Peer, du lügst!“ – Peer Gynt ist ein hemmungsloser Schwindler und ein Träumer, ein Antiheld zwischen Einsamkeit und Größenwahn, jemand, der sich die Welt zu eigen macht, so wie sie ihm gefällt. Nach dem Tod seines Vaters wächst er als Außenseiter in ärmlichen Verhältnissen auf. Voller Sehnsucht nach Anerkennung erfindet er sich mit Geschichten immer wieder neu. Als Sonderling ausgeschlossen, werden ihm jedoch ständig seine Grenzen aufgezeigt und so beschließt er, seiner Bedeutungslosigkeit zu entkommen: „Wartet nur, bis ich was richtig Großes mache. Ja, ich werde König, Kaiser werden, wer weiß, was einer wird.“ Er lässt sein Zuhause hinter sich und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise um die Welt, auf die Suche nach seinem „Gynt’schen Ich“. Über Jahrzehnte und stets rastlos treibt ihn sein Leben auf der Überholspur an, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Er landet im Reich der Trolle, in der Wüste, auf hoher See, probiert Lebensentwürfe, blendet, wechselt Identitäten, sucht, flüchtet und verwirft. Beim Versuch, er selbst zu sein, begegnet er unzähligen Menschen und Sagengestalten, aber nie sich selbst. All die Zeit über hat er nichts bewirkt, nichts geändert oder vollendet. Und so steht der „Faust des Nordens“ am Ende als alter Mann in seiner inzwischen zerstörten Heimat, ein armer Tor, eine Zwiebel in der Hand, nicht schlauer als zuvor und befindet: „Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?! Bis zum innersten Innern, – da schau mir einer! – Bloß Häute, – nur immer kleiner und kleiner“ – ohne Kern im Innersten des Bewusstseins. Henrik Ibsen schrieb 1867 mit seinem dramatischen Gedicht ein rätselhaftes, vor Einfallsreichtum strotzendes und weltumspannendes Meisterwerk. Und obwohl inzwischen über 150 Jahre alt, erscheint Peer Gynt wie ein typischer Charakter der Gegenwart. Getrieben vom Wunsch nach Identität in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt empfindet manch einer den Verlust des Selbst stärker denn je. Im Anschluss an die Premiere laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu tanzen! Uraufführung Eine hilfsbereite Fee, ein traumhafter Ball und ein silberner Schuh, aber der Zauber hält nur bis Mitternacht. Ob Aschenputtel, Cinderella, Cendrillon, Soluschka oder Aschenbrödel – die zauberhafte Geschichte des Mädchens, das sich mit der Kraft der Liebe aus der Asche heraus zur selbstbewussten Prinzessin wandelt, ist eines der meist gespielten und erzählten Märchen der Welt. Als Ballett bietet das Stück neben der musikalischen Brillanz größte tänzerische Ausdrucksmöglichkeiten. Mitten im Zweiten Weltkrieg komponiert und am berühmten Bolshoi Theater in Moskau uraufgeführt, trifft Sergei Prokofjews humorvoll-skurrile, rhythmisch-pointierte Musik den Märchenton der Vorlage. In dieser Spielzeit widmet sich der Eisenacher Ballettchef Andris Plucis dem Märchenstoff mit einem zeitrelevanten Ansatz im Spiegel der deutschen Ost-West-Thematik. Dabei ist die Eisenacher „Cinderella“ ein humorvoller Blick auf die deutsche Ost-West-Thematik kurz vor der Wende. Plucis verortet Prokofjews Ballett in die 1980er-Jahre. Zwischen Popart-Prunk der Wessi-Welt und (n)ostalischem Ossi-Charme entwickelt die tanzbegeisterte Cindy ihre Liebe für das Theater. 24 Stunden sind dem Mädchen aus dem Osten die Pforten zum Theater des Westens geöffnet. Sie lebt ihren Traum, tanzt im Musical „West Side Story“ und verbringt eine zauberhafte Zeit mit ihrem Prinzen. Doch um Mitternacht endet die Magie. Cindy müsste wieder über die Grenze – wird sie den Schritt zurück wagen?
Kulturboden in Hallstadt
Willy Astor
Sie waren beide Zeitgenossen – der Finne Jean Sibelius sowie der Ungar Ernst von Dohnányi, und sie gehörten ihrerzeit zu den führenden Komponisten ihrer Heimatländer. Während Sibelius mit seinen Werken zum Vater der finnischen Nationalmusik wurde, sah sich Dohnányi mehr in der deutschen klassisch-romantischen Tradition verwurzelt. Unter dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ zeigen Dohnányis unterhaltsame Symphonische Minuten und Sibelius‘ 7. Sinfonie einen kunstvollen Umgang mit der sinfonischen Form. Die nördliche Klangwelt ergänzt die 1. Suite zu Peer Gynt des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Wie Sibelius, so holte sich auch Grieg Inspiration aus der Sagenwelt seiner Heimat. Ursprünglich als Bühnenmusik zu Henrik Ibsens gleichnamigem Bühnendrama komponiert und später zu seinem großen Erfolgsstück für den Konzertsaal zusammengefasst, durchläuft die Musik in verschiedensten märchenhaften Klangwelten einzelne Episoden aus dem Leben von Peer Gynt – von der „Morgenstimmung“ über „Ases Tod“ und „Anitras Tanz“ bis in das Reich des Bergkönigs und seiner Trolle.
5. Sinfoniekonzert
Ein wirkungsvoller Kontrast findet sich in Daniel Schnyders Konzert für Bassposaune und Orchester subZero, das von Patrick Flassig, Bassposaunist des Philharmonischen Orchesters Würzburg, interpretiert wird. Eine enorme Stil- und Farbenvielfalt bildet das Stück ab, in dem der aus Zürich stammende und heute in New York lebende Komponist Jazzmusik mit klassischer sowie ethnischer und improvisierter Musik vereint. Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt. Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt. Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf. Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen! Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist.
eine Komödie von Eric Assous
Glück
Das packend feinsinnige Stück von Eric Assous - weltweit erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Autor - begeistert mit brilliantem Witz und überraschenden Wendungen: Louise und Alexandre lernen sich eines Abends kennen und verbringen eine Nacht miteinander. Unverbindlich, wunderschön. Glück könnte so einfach sein, wären da nicht Ex-Partner, Träume, Wünsche, Pflichten. Die Liebe und das Leben zu zweit: Eine Gleichung, die mit zunehmender Lebenserfahrung seltener aufgeht, aber dieses Mal vielleicht doch! Diese Hinreißende, französische Komödie hält ihre Zuschauer in Atem und bereitet ein hochkultiviertes Theatervergnügen. Eric Assous - zweimaliger Gewinner des größten französischen Theaterpreises Prix Moliere - ist heute der meistgespielte französische Autor und nicht mehr aus dem internationalen Theaterleben wegzudenken. 2014 wurde er mit dem Großen Preis der Académie Francaise für sein dramatisches Gesamtwerk ausgezeichnet. Er begeistert sein Publikum, weil er mit ganzem Herzen seine Heldinnen und Helden Liebt, die er erfindet. Seine Komödien haben alles, was französische Komödien oftmals so einzigartig macht: eine unerwartete, raffinierte Handlung, brillanten Stil, kluge, niveauvolle Dialoge und ausgefeilten Wortwitz. Viele überraschende Wendungen und vor allem eine berührende, menschliche Tiefe halten die Zuschauer in Atem. Manche seiner Stücke erleben in Frankreich Spielserien mit über 500 Vorstellungen. mit Carmen Wedel und Michel Schäfe Frank-Markus Barwasser kehrt zurück nach Würzburg! Wenn Menschen morgens aufwachen und überlegen müssen, welche Krise heute wohl die wichtigste sein wird, dann bleibt das nicht ohne Folgen. Sozialpsychologen attestieren uns inzwischen eine „Veränderungserschöpfung“. Im neuen Bühnenprogramm von Frank-Markus Barwasser geht sein Alter Ego Erwin Pelzig deshalb der Frage nach, was die viel beschriebene „Change Fatigue“ mit uns macht: wer wir werden in einer Zeit grundlegender Veränderungen. Solche mochte der Mensch noch nie, bedeuteten sie immer Gefahr. Dann hatten Realismus, Vernunft und Gelassenheit selten Konjunktur, dann schlug stets die Stunde der Untergangspropheten und Apokalyptiker, welche die Ängste und Sehnsüchte verschreckter Menschen höchst erfolgreich bewirtschaften. Aber die Probleme nur zu beschreiben und zu beschreien, ist für einen wie Pelzig keine Option. Deshalb sucht er – wie immer in Begleitung seiner beiden Freunde Hartmut und Dr. Göbel – nach einem anderen Weg, mit der durchknallenden Welt umzugehen. Erwin Pelzig: „Manchmal denkst du vielleicht, du hast nur noch die Wahl, verrückt zu werden oder religiös. Ich habe es probiert. Kann beides nicht empfehlen“.
Crashpad emerged from the tumultuous Berlin music scene in late 2023. The power trio consists of members of Perilymph, Karsk, Mermaid Man and Dog Dimension. A delicious blend of Sludge, Grunge and Noise Rock supplies you with mandatory heavy riffage, pounding drums and riveting vocals. Their debut album will be released in early 2025.
Crashpad Support: Däsch
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Erleben Sie das Weingut und sein Team einen ganzen Tag lang. Wir laden Sie auf einen interessanten Exkurs rund um unsere Weine ein. Dazu
Erlebnistag im Weingut
gehört auch die Verkostung des vielseitigen Weinsortiments. An verschiedenen Stationen können Sie Weine aus allen VDP.Klassifikationsstufen probieren – vom Gutswein bis zum Großen Gewächs. Für Ihr leibliches Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt. Genießen Sie an diesem Tag das Privileg, für Ihren Weineinkauf 10 % ErlebnistagRabatt zu erhalten. Weitere Infos und Tickets ab März auf der Homepage. Wir freuen uns auf Sie! Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.
in Kitzingen Alte Synagoge
Richie ist ein Musiker. Nicht mehr ganz jung und auf den ersten Blick ein wenig raubeinig, aber ein guter Kerl. Er lebt irgendwo auf dem Land zusammen mit seinem Hund Fidel in harmonischer Zweisamkeit. Eines Tages bekommen sie Besuch. Und Richie fragt sich immer wieder: „Wer kommt denn da?“ Die Katze, das Schwein, die Kuh und ein der gesellen sich zu den beiden und dürfen schließlich bleiben. Das sorgt dann erstmal für Verwirrung, Lärm und ein wenig Durcheinander. Aber nach einigem Hin und Her findet schließlich jeder seinen Platz und am Ende gibt es eine musikalische Lösung, die eine neue gut gelaunte Gemeinschaft aus den sechsen macht.
Wer kommt denn da?
Mit großer Einfühlsamkeit und Leichtigkeit erzählt Caroline Peters von den Fragen einer Tochter an die verstorbene Mutter und an sich selbst - und davon, was es heißt, eigene Wege zu gehen. Caroline Peters, Ein anderes Leben Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Inmitten seiner „Ring“-Komposition legt Richard Wagner im Sommer 1857 das Monumentalwerk zur Seite. Geldnöte zwingen ihn, ein möglichst „leichtes“ Werk mit kleiner Besetzung und wenig Chor einzuschieben. Die Wahl fällt auf Gottfried von Straßburgs keltisches Epos von „Tristan und Isolde“ – eine durch äußere Umstände komplizierte Liebesgeschichte: König Marke sendet seinen Vasallen Tristan aus, um ihm Isolde, Königstochter des besiegten Irlands, als Brautwerber zuzuführen. Schon während der Schiffsüberfahrt gewinnt die uneingestandene Liebe zwischen Tristan und Isolde überhand. Ein vermeintlicher Todestrank wird zum Liebestrank und legt die eigentlichen Gefühle beider endgültig bloß und setzt dabei sämtliche äußere Schranken außer Kraft. Letztlich ist ihre irdische Liebe alternativlos und nur möglich in einem Raum, der alle Barrieren überschreitet. Die Oper galt wegen ihrer hohen musikalischen Anforderungen seinerzeit als unaufführbar. Nach 77 Proben wurde die geplante Uraufführung für Wien abgesagt. Am 10. Juni 1865 erblickte die Oper – mit „königlicher Hilfe“ durch Ludwig II. – am Münchner Nationaltheater das Licht der Öffentlichkeit. In der dicht gewebten Partitur sind Liebessehnsucht und Todesverlangen musikalisch untrennbar miteinander verknüpft.
ab 17:30 Uhr - 150 € pro Person inkl. 5-Gang-Menü mit Fingerfood und Aperitif, Weinbegleitung und Grander Wasser
Anne-Sophie Abend in der Vinothek
Kartenverkauf: Vinothek unter 07940 9346-1800
Jelly Blue sind fünf Musiker mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung. Ihre Begeisterung für Blues, R&B, Swing, Latin und Rock hat sie vor einigen Jahren zusammengeführt.
Still got the Blues
Jenseits vom Mainstream interpretieren sie handverlesene und eher unbekannte Stücke. Das tun sie in ihrem unverwechselbaren Sound und mit leidenschaftlich improvisierten Soli. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm für ein Publikum, das das Besondere liebt.
Berlin, Dezember 1927: Harry Frommermann verfügt über keinerlei akademische Gesangs- oder Musikausbildung, aber er ist ein großer Fan des amerikanischen Vokalquartetts The Revelers. Nun sucht er Berufssänger für ein eigenes Ensemble. Auf seine Annonce meldet sich, neben 70 anderen arbeitslosen Männern, auch Robert Biberti, der nicht nur eine außergewöhnliche Bassstimme besitzt, sondern ebenfalls glühender Anhänger der The Revelers ist. Wenige Tage später bringt Biberti seine zwei Chorkollegen Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit und einer der beiden wiederum den Pianisten Erwin Bootz. Dazu gesellt sich als zweiter Tenor zunächst Walter Nußbaum, der jedoch bald durch Erich Collin ersetzt wird. Der Rest ist Geschichte: Die Gründung der Comedian Harmonists, der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schließlich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe.
Comedian Harmonists
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.
Der erste letzte Tag
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben… »Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Der teuflische Barbier von der Fleet Street
Sweeney Todd
Musical von Stephen Sondheim nach dem gleichnamigen Stück von Christopher Bond Dieses packende Grusical entführt uns in das viktorianische London. Songs im Bänkelsängerstil, einprägsame Balladen und wirkungsvolle Duette untermalen das blutrünstige und brillante Treiben des »Demon Barber of Fleet Street«. Fünfzehn Jahre hat Benjamin Barker unschuldig im Exil verbringen müssen, während Richter Turpin ihm Frau und Kind nahm. Nun ist er unter dem Namen Sweeney Todd zurück, um Rache zu üben. Nach und nach schneidet der eifrige Barbier seinen Kunden während der Rasur die Kehle durch. Unter seinem Salon hat die geschäftstüchtige Mrs. Lovett ihren Fleischpastetenladen, mit dem sie sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Doch auf wundersame Weise blüht ihr Geschäft plötzlich auf, und auf einmal verkauft sie die besten Pasteten von ganz London… Sweeney Todd wurde 1979 am Broadway uraufgeführt und ist seitdem von den internationalen Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken. Der mit acht Tony Awards, einem Grammy und zehn Laurence Olivier Awards prämierte Musical-Thriller erfreut sich spätestens seit der gleichnamigen Verfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 2007 – damals mit Johnny Depp in der Titelrolle sowie Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett und Alan Rickman als Richter Turpin – bei einem breiten Publikum größter Beliebtheit. Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim Buch von Hugh Wheeler Regie der Originalproduktion am Broadway: Harold Prince Orchestrierung von Jonathan Tunick Deutsche Fassung von Wilfried Steiner und Roman Hinze
Die Mädels sind wieder da
Weiber 2.0
Musikalische Komödie von Martina Flügge Die drei Freundinnen Anke, Bärbel und Claudia aus "WEIBER" erleben nun ein neues Abenteuer - diesmal geht es auf Kreuzfahrt und Claudia bringt ein Geheimnis mit, das den Damen ungeahnte Verwicklungen beschert... Komödie mit vielen bekannten Hits. Viele Menschen fragen sich in ihrem Leben, was sie glücklich macht und finden es auf unterschiedliche Weise heraus. Oft finden sie nicht gleich Antworten und entdecken es schließlich nach mehr oder weniger mühevollen Selbsterkenntnissen. Viele Menschen fragen sich dies aber auch nicht, übernehmen „automatisch“ vorgegebene Lebensmuster und Werte oder von außen aufgezwungene. In diesem Stück, das die Theatergruppe Etcetera wieder selbst entwickelt hat, werden Annäherungsversuche zum Thema über eine „Agentur „ angeboten. Überraschende Ereignisse und schicksalshafte Entscheidungen stellen jedoch die ganze Agentur samt ihrer Kundschaft auf den Kopf und es folgt eine heftige und gefährliche Wendung der bis dahin friedvollen Abläufe. Eine Mischung aus Text, Bildern, Musik und Performance werden als Ausdrucksmittel verwendet. Das Stück führt sowohl auf humorvolle wie ernste Weise durch ein „Labyrinth“ der Gefühle seiner Probanden und deren Schicksal. Die Theatergruppe „Etcetera“ aus Würzburg ist international zusammengesetzt und entwickelt jedes Jahr ein eigenes Stück. Dabei wird aus den eigenen Lebenserfahrungen wie auch aus der Phantasie der Mitwirkenden geschöpft und daraus eine Story entwickelt. 60er, 70er, 80er, 90er, 2000er, 2010er – Jedes Jahrzehnt hat super Hits hervorgebracht. Aber ständig diese Qual der Wahl, welche Hits man lieber hören will … Damit ist jetzt Schluss! Mit der XXL-Party bekommt ihr das Beste aus allen Jahrzehnten auf die Ohren! Diese Party vereint unsere besten Party-Formate in einer riesigen Party. Oder doch lieber Techno und Boygroup-Hysterie aus den 90ies, Nelly, Black Eyed Peas und David Guetta aus dem Millenium oder die super Hits aus den 2010ern! |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein.
Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) sind weltweit bekannt für ihre Zusammenstellung von Märchen aus dem Volksmund. Die Sammlung erschien zwischen 1812 und 1815 als Kinder und Hausmärchen. Sie gilt als erste schriftliche Märchensammlung in Deutschland, denn Märchenerzählen war zuvor eine rein mündliche Tradition.
Grimms Reisen
Die Reisen der Grimm Brüder brachten sie auch in die Nähe Würzburgs. So wird etwa das Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenfiguren der Sammlung, heute auf ein junges Mädchen aus Lohr am Main zurückgeführt. Die vielfältigen Märchenfiguren der Sammlung haben sich im Laufe der Zeit zu Archetypen entwickelt, auf die bis heute in den unterschiedlichsten Kontexten Bezug genommen wird. Grimms Reisen untersucht, was die Märchensammlung bis heute ansprechend macht. Die unterschiedlichen Szenen des Stücks zitieren die vielseitigen Geschichten und lassen dabei viele der bekannten Charaktere zum Leben erwachen. Neben dem Märchen um Schneewittchen werden unter anderen etwa Rapunzel und Aschenputtel behandelt. Ballettdirektorin Dominique Dumais teilt sich den Abend mit Gastchoreografin Wubkje Kuindersma. Beide Choreografinnen tauchen tief in die Welt der Märchen ein und verweben Grimms Leben und Märchen mit Fantasie und Verspieltheit ebenso wie mit Tiefgang zu einer bewegenden Entdeckungsreise. Das Tanzensemble wird für Grimms Reisen vom Philharmonischen Orchester Würzburg begleitet. Noch mal jung sein, und sei es nur für eine halbe Stunde, wer hätte nicht schon davon geträumt. Orgad Galili, Jahrgangsbester seiner Fakultät und ein quasi noch unentdecktes Genie, hat eine Pille entwickelt, mit der er die Menschheit diesem Traum ein ganzes Stück näherbringt. Seine achtzigjährige Vermieterin Adina erklärt sich trotz anfänglicher Skepsis zu einem Versuch bereit, und im Handumdrehen ist sie noch mal sechsundzwanzig. Dass die Pille unweigerlich nicht nur längst verschüttete Sehnsüchte und Träume, sondern auch das Jiddisch ihrer Jugendzeit an die Oberfläche bringt, nimmt Adina dabei gern in Kauf. Dann mal „Masl tow“, könnte man meinen, hätte Adina in ihrem jugendlichen Überschwang nicht versehentlich eine Liebelei mit dem neuen Freund ihrer eigenen Enkelin begonnen, und wäre da nicht ihr argwöhnischer Ehemann, dem Adinas gehäufte Besuche bei ihrem jungen Mieter äußerst verdächtig vorkommen. Um den Scherbenhaufen zu kitten, braucht Adina nur eins: Mehr Pillen! Mit seiner Komödie „Die Pille“ ist Roni Sinai eine rasante Mischung aus Situationskomik, romantischem Tiefgang und Wortwitz gelungen, die den vielleicht ältesten Traum der Menschheit gehörig aufs Korn nimmt, und die mit ihrer jiddischen Würze doppelt schmackhaft ist. 14:30 Uhr: Überblicksführung mit der Kuratorin zur Sonderausstellung „1525 - Franken fordert Freiheit*en“ Ganztägig: Mitmachstationen zur Sonderausstellung für die ganze Familie!
Familienführung durch die Sonderausstellung "Pixi. 70 Jahre kleine Bücher"
Internationaler Museumstag am 18. Mai
Museen mit Freude entdecken - unter diesem Motto bietet das Freilandmuseum Fladungen am Internationalen Museumstag 2025 um 11 und 14 Uhr eine öffentliche Familienführung durch die Sonderausstellung "Pixi. 70 Jahre kleine Bücher" an. Die Ausstellung ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Treffpunkt: Museumskasse. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Bastelprogramm zur Pixi-Ausstellung Für Kinder. In Pixi-Büchern finden sich allerhand Tiere, darunter auch sehr kleine und krabbelnde Zeitgenossen. Wir basteln selbst ein Insekt: einen Bücherwurm, der uns in Zukunft hilft, beim Lesen die richtige Seite wiederzufinden. Es fallen Materialkosten an.
Richie ist ein Musiker. Nicht mehr ganz jung und auf den ersten Blick ein wenig raubeinig, aber ein guter Kerl. Er lebt irgendwo auf dem Land zusammen mit seinem Hund Fidel in harmonischer Zweisamkeit. Eines Tages bekommen sie Besuch. Und Richie fragt sich immer wieder: „Wer kommt denn da?“ Die Katze, das Schwein, die Kuh und ein der gesellen sich zu den beiden und dürfen schließlich bleiben. Das sorgt dann erstmal für Verwirrung, Lärm und ein wenig Durcheinander. Aber nach einigem Hin und Her findet schließlich jeder seinen Platz und am Ende gibt es eine musikalische Lösung, die eine neue gut gelaunte Gemeinschaft aus den sechsen macht.
Wer kommt denn da?
Oha! ein Designmarkt – Frühlingsfest für Liebhaber schöner Dinge & einer guten Zeit.
Mitte Mai verwandelt sich die kulturscheune höchberg wieder in ein Shopping-Paradies der besonderen Art. Rund 30 junge DesignerInnen, kreative Label und kleine Manufakturen präsentieren ihre handgefertigten Produkte. Zu bestaunen, genießen und natürlich zu erwerben gibt es hochwertige Keramik, künstlerische Prints, stylische Accessoires, eleganten Schmuck, einzigartige Mode, bezaubernde Kindersachen, farbenfrohe Wohnaccessoires, feine Köstlichkeiten und vieles mehr. Kurzum: Kreatives und Köstliches von und für Menschen, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt.
Während des Marktes kann man die kreativen Köpfe hinter den Werken kennenlernen und bei Interesse mehr über deren Arbeitsweisen und Ideen erfahren. Neben einem gastronomischem Angebot erwartet die BesucherInnen bei geeignetem Wetter im Garten hinter der Scheune ein paar Specials. Unter anderem wird es Lyrik to go, einen lebendigen Portratit Automaten mit Illustratorinnen und eine Bastelecke geben. Viele gute Gründe also für einen unvergesslichen Ausflug mit der ganzen Familie!
Kann man den Frühling gebührender begrüßen? Wohl kaum, denkt Britta Manger – und freut sich auf eine aufblühende fünfte Ausgabe des Oha! ein Designmarkt – mit Sonne, Charme und allem erdenklich Schönen. Das endgültige Rahmenprogramm sowie alle AusstellerInnen und Marktinformationen stehen kurz vorher auf der Webseite der Veranstaltung und bei Instagram.
Trio con brio An 10 Sonntagen pro Spielzeit laden wir Sie ein, in intimer Atmosphäre sowohl instrumentale als auch vokale Werke zu erleben. Das Foyerkonzert am 18. Mai steht unter dem Motto „Trio con brio“ und würdigt ein Musikgenie. Tauchen Sie ein in die Welt der Wiener Klassik mit Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento Es-Dur, KV 563 – einem Juwel der Kammermusik. Dieses Werk für Violine, Viola und Violoncello fasziniert durch seine melodische Schönheit, ausgewogene Form und beeindruckende Tiefe. In sechs Sätzen entfaltet sich eine Vielfalt an Stimmungen: von heiterer Leichtigkeit über anrührende Kantabilität bis hin zu virtuoser Brillanz. Mozart komponierte dieses Divertimento 1788 in jener Zeit, in der auch seine letzten drei großen Sinfonien entstanden. Es gilt als eines der bedeutendsten Werke für Streichtrio und besticht durch eine raffinierte Stimmführung sowie meisterhafte Balance zwischen den Instrumenten.
Konzertprogramm am 18.05.: Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur, KV 563
Es musizieren für Sie: Lilit Grohmann-Khachatryan – Violine Max arbeitet bei einem Literaturmagazin, lässt sich aber auch unter dem Pseudonym „Sebastian“ als Escort buchen. Seine Erfahrungen als Sexworker in London fließen in seine Kurzgeschichten ein, die immer mehr Leser:innen erfreuen. Für Max ist „Sebastian“ ein Werkzeug, die eigene Literatur mit authentischen Erfahrungen zu grundieren. Offiziell ist alles natürlich reinste Fiktion. Doch während er versucht, sein Doppelleben geheim zu halten, muss Max sich langsam eingestehen, dass sich die Rolle des Sexworkers nicht ganz falsch anfühlt. In „Sebastian“ erzählt der finnisch-britische Regisseur Mikko Mäkelä („Die Hütte am See“) die Geschichte eines jungen Mannes, der sich sowohl in der Literaturszene als auch in der Escortwelt behaupten muss – und sich erst in letzterer wirklich findet. Ohne die komplexen Mechanismen und Gefahren von Sexarbeit außer Acht zu lassen, ist „Sebastian“ ein bemerkenswert sexpositiver Film, der in Transgression und Kinkyness Momente der Befreiung findet. Zeigen Sie im Kino Ihre Eintrittskarte von „Das Vermächtnis“ oder im Theater Ihre Kinokarte vor und freuen Sie sich auf eine Tüte Popcorn oder ein Programmheft. Karten gibt es im Kino oder hier: KLICK Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten: Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.
in Karlstadt Mainkai unterhalb des Maintores Puppenspiel nach Antoine de Saint-Exupéry Der kleine Prinz lebt allein auf einem kleinen Planeten mit drei Vulkanen und einer besonders empfindlichen Blume. Als er an der Liebe der Blume zu zweifeln beginnt, begibt er sich auf eine Reise. Sein Streifzug führt ihn schließlich auch auf die Erde, in die Wüste Sahara. Dort trifft er auf einen mit seinem Flugzeug abgestürzten Piloten, mit dem er Freundschaft schließt. Der kleine Prinz berichtet dem Gefährten von seiner Expedition – über Freundschaft, Liebe und Fernweh. Ein mit Live-Harfenmusik untermaltes poetisches Plädoyer für Zusammengehörigkeit und Menschlichkeit. Der berühmteste Kobold der Welt kommt nach Dinkelsbühl! Erleben Sie eine spannende und amüsante Geschichte für die ganze Familie! "Meister Eder und sein Pumuckl" erzählt von der Begegnung mit dem Anderssein, der Überwindung von Vorurteilen und dem Umgang mit der Realität – ein unvergessliches Theatererlebnis für Groß und Klein. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern! Musical nach dem Kinderbuch von Michael Ende Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist weit mehr als ein klassisches Kinderabenteuer! Es ist eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Spannende Szenen, fesselnde Musik und die mitreißenden Musicalkinder der Grundschule Röttingen machen diesen Klassiker zu einem Erlebnis, das die ganze Familie begeistert!
Der teuflische Barbier von der Fleet Street
Sweeney Todd
Musical von Stephen Sondheim nach dem gleichnamigen Stück von Christopher Bond Dieses packende Grusical entführt uns in das viktorianische London. Songs im Bänkelsängerstil, einprägsame Balladen und wirkungsvolle Duette untermalen das blutrünstige und brillante Treiben des »Demon Barber of Fleet Street«. Fünfzehn Jahre hat Benjamin Barker unschuldig im Exil verbringen müssen, während Richter Turpin ihm Frau und Kind nahm. Nun ist er unter dem Namen Sweeney Todd zurück, um Rache zu üben. Nach und nach schneidet der eifrige Barbier seinen Kunden während der Rasur die Kehle durch. Unter seinem Salon hat die geschäftstüchtige Mrs. Lovett ihren Fleischpastetenladen, mit dem sie sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Doch auf wundersame Weise blüht ihr Geschäft plötzlich auf, und auf einmal verkauft sie die besten Pasteten von ganz London… Sweeney Todd wurde 1979 am Broadway uraufgeführt und ist seitdem von den internationalen Theaterbühnen nicht mehr wegzudenken. Der mit acht Tony Awards, einem Grammy und zehn Laurence Olivier Awards prämierte Musical-Thriller erfreut sich spätestens seit der gleichnamigen Verfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 2007 – damals mit Johnny Depp in der Titelrolle sowie Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett und Alan Rickman als Richter Turpin – bei einem breiten Publikum größter Beliebtheit. Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim Buch von Hugh Wheeler Regie der Originalproduktion am Broadway: Harold Prince Orchestrierung von Jonathan Tunick Deutsche Fassung von Wilfried Steiner und Roman Hinze Von Frank Behnke und Bettina Ostermeier „Zwischen Dänemark und Prag liegt ein Land, das ich sehr mag. Doch warum reduziert man unsere Größe auf Würste und Klöße?“, fragt der Liedermacher Rainald Grebe in seiner musikalischen Satire auf Thüringen. Das Lachen über sich selbst ist Programm bei den „Thüringer Spezialitäten“, einem Liederabend, bei dem eine thüringische Fleischerei zum Dreh- und Angelpunkt für einen fleischbetonten musikalischen Abend wird. Doch hat die typische Fleischtheke noch eine Zukunft? Droht jetzt auch noch den Thüringer Spezialitäten das Aus? Ist die vegane Zeitenwende schon in Thüringen angekommen? Denn kein Schwein ruft mich an, weit und breit ist kein Kunde mehr in Sicht! Der Metzgermeister schlachtet derweil das letzte Ferkel und will noch einmal so richtig die „Sau“ rauslassen. Die Fleischfachverkäuferinnen und Fleischfachverkäufer werfen ihre Schürzen ab, feiern eine letzte große Party und für einen langen Augenblick wird die Ladentheke zum schönsten Ort der Welt. Monolog „Wer hat meinen Vater umgebracht“ ist das aufwühlende und hochpolitische Vater-Sohn-Drama des französischen Kultautors Édouard Louis. Seine autobiographisch geprägte Geschichte von 2018 taucht ein in den Alltag einer sozial prekär lebenden Arbeiterfamilie in der nordfranzösischen Provinz. Louis erzählt von der Entdeckung seiner Homosexualität, dem immer dringlicheren Wunsch diese einengende Welt zu verlassen und schließlich vom Bruch mit der Familie. In „Wer hat meinen Vater umgebracht“ kehrt der mittlerweile in Paris lebende Autor zu seinen Wurzeln zurück und versucht sein Verhältnis zu seinem Vater aufzuarbeiten. Er schaut jetzt mit anderen Augen auf einen Vater, dessen Körper von lebenslanger Arbeit zerstört ist. Seine Abrechnung mit einer Politik, die seinem Vater buchstäblich das Genick gebrochen hat, wird umso radikaler, je mehr er sich mit seiner Familie versöhnt.
Anne, Eddie und Johannes, alle bereits im Rentenalter angekommen, beschließen, auch aus finanziellen Gründen, ihre alte WG aus Studienzeiten wieder aufleben zu lassen. Dabei soll alles so sein wie früher: Bis spät nachts in der Küche sitzen, Rotwein trinken, philosophieren, kiffen und laute Rockmusik hören. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Die Nachbarn über ihnen, die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten, fühlen sich von den feiersüchtigen Althippies schon bald beim Lernen gestört. Sie beschweren sich über die Lärmbelästigung der „lustigen Alten" und bestehen auf penible Einhaltung der Hausordnung. Die Alten dagegen sind erstaunt über die Angepasstheit und Spießigkeit der Jungen. Was läuft da falsch? Sind die Alten aus der Zeit gefallen oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? Ein Generationenkonflikt der besonderen Art mit allerlei Scharmützeln beginnt…
Wir sind die Neuen
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.
Der erste letzte Tag
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben… »Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow
Zu hören sind Werke von Miškinis, Roueché, Faure, Mendelssohn, Gjeilo u. a. für 3 bis 8-stimmigen Frauenchor. Der Chor bietet ein schwungvolles Programm nach dem Motto "Cantate Domino - singet dem Herrn". Vertonungen mit den ersten Worten des Psalm 98 bilden den Hauptteil des Abends. Die Leitung des Konzertes hat Hae-Kyung Jung, Martin Gál spielt an der Orgel,.
Konzert Cantate Domino mit Vocalensemble Cantica
Der Eintritt für dieses Konzertes ist frei - Spende herzlich gebeten. Viele Menschen fragen sich in ihrem Leben, was sie glücklich macht und finden es auf unterschiedliche Weise heraus. Oft finden sie nicht gleich Antworten und entdecken es schließlich nach mehr oder weniger mühevollen Selbsterkenntnissen. Viele Menschen fragen sich dies aber auch nicht, übernehmen „automatisch“ vorgegebene Lebensmuster und Werte oder von außen aufgezwungene. In diesem Stück, das die Theatergruppe Etcetera wieder selbst entwickelt hat, werden Annäherungsversuche zum Thema über eine „Agentur „ angeboten. Überraschende Ereignisse und schicksalshafte Entscheidungen stellen jedoch die ganze Agentur samt ihrer Kundschaft auf den Kopf und es folgt eine heftige und gefährliche Wendung der bis dahin friedvollen Abläufe. Eine Mischung aus Text, Bildern, Musik und Performance werden als Ausdrucksmittel verwendet. Das Stück führt sowohl auf humorvolle wie ernste Weise durch ein „Labyrinth“ der Gefühle seiner Probanden und deren Schicksal. Die Theatergruppe „Etcetera“ aus Würzburg ist international zusammengesetzt und entwickelt jedes Jahr ein eigenes Stück. Dabei wird aus den eigenen Lebenserfahrungen wie auch aus der Phantasie der Mitwirkenden geschöpft und daraus eine Story entwickelt. In der transparenten Besetzung ohne Harmonie-Instrument entwickelt Hubert Winters ECHT TRIO eine direkte und unverfälschte Klangsprache, die den Freiraum für moderne Improvisationsansätze nutzt, ohne dabei an melodisch-harmonischer Klarheit einzubüßen. Hubert Winter – saxophone TILL TILL TILL macht Station in Bamberg! Diese Show nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, mal wieder so richtig auf den Putz zu hauen. Denn in diesen Zeiten muss gelacht werden! Und wer wäre da ein besseres Vorbild als der Gaukler, Wortverdreher, Narr, Schalk, Spaßmacher Till Eulenspiegel: Oberfiesling und ehrenlos steil gehender Clown war er im Mittelalter, fieser Witzbold, Wortspielmeister und Allesernstnehmer. Er kannte keine Gnade, hat alle hinters Licht geführt und alle auflaufen lassen. Niemand war vor ihm sicher. Eulenspiegel hat den grauen Alltag bunter gemacht. Er konnte sich immer rausreden. Mit seinen Pippi-Kacka-Witzen hat er allen eine Nase gedreht! Um ihn dreht sich alles in TILL TILL TILL. TILL TILL TILL legt den Finger in die Wunden der Gegenwart. Albern, blöd und schmutzig. „Lustiger als Mario Barth!“ (Mario B.) Hannes Weiler beschäftigt sich in seiner Stückentwicklung mit dem Muster, das hinter Eulenspiegels Streichen und seinem Schabernack steckt. Was hat Till Eulenspiegel uns heute noch zu sagen? Was ist der Kern der Taten, die Till Eulenspiegel zugeschrieben werden? Ist er ein Rebell gewesen, wenn schon nicht gegen die Obrigkeit, dann gegen jede vorgegebene Ordnung, sei es die soziale oder die der Sprache? Gemeinsam mit Ausstatter Florian Dietrich schickt Hannes Weiler drei Tills auf die Reise. Eine Reise zwischen Schein und Sein. Ende des Jahres ist es mit der Posthalle vorbei und auch der Poetry Slam Würzburg wird sich nach 21 Jahren von der Bildfläche verabschieden. Inklusive diesem Termin gibt es nur noch 4 Poetry Slams, bei denen dafür ordentlich aufgefahren wird. Dies ist DER LETZTE SLAM IM MAI! Was passiert? Selbstverfasste Texte, vorgetragen auf großer Konzertbühne in 7 Minuten Auftrittszeit. Das Publikum fiebert mit und entscheidet über Qualität, Finaleinzug, Sieg und Niederlage. Große Comedy, große Poetry, große Feelings. Das ist der legendäre Poetry Slam Würzburg, moderiert von Christian Ritter. Beim Slam im Mai sind dabei: ANDY STRAUSS (Hamburg) Updates zum Programm es auf Instagram unter @wueslam. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten: Musical nach dem Kinderbuch von Michael Ende Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist weit mehr als ein klassisches Kinderabenteuer! Es ist eine zeitlose Geschichte über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Spannende Szenen, fesselnde Musik und die mitreißenden Musicalkinder der Grundschule Röttingen machen diesen Klassiker zu einem Erlebnis, das die ganze Familie begeistert! Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Es gibt jeden zweiten Montag einen Überraschungsfilm zum Monatsmotto. Hochglanz, Independent wie auch Vintage-Kult können dabei sein. Film in Orginalfassung mit Untertiteln Snacks gegen Spende. Getränke gegen Bargeld.
Perlenkino
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Ringvorlesung, Neue Universität (Sanderring 2) und online via Zoom, ohne Anmeldung, Eintritt frei,
Eine Adelsfamilie im Bauernkrieg: Die Grafen von Wertheim
www.mfn.uni-wuerzburg.de Mit den Evergreens der schwedischen Popgruppe! Seien Sie dabei, wenn die unvergesslichen Klänge von ABBA nach den Erfolgshits "ABBA Hallo!" und "ABBA Klaro!" auf die überdachte Freilichtbühne am Wehrgang zurückkehren! Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! The Rat Pack is back! Die Erfolgsshow „Sinatra & Friends“ ist endlich zurück! Die drei Briten Stephen Triffitt, Mark Adams und George Daniel Long alias Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. ermöglichen dem Publikum, die größten Showlegenden aller Zeiten – auch bekannt als das berühmt-berüchtigte „Rat Pack“ – live auf der Bühne zu erleben. Im Mai 2025 wird die Tournee in Deutschland, der Schweiz und Österreich gastieren. Die frühen 60er waren die Zeit des „Rat Pack“ und Las Vegas ihre Stadt. Sinatra, Martin und Davis Jr. gehörten zu diesem Zeitpunkt bereits zu den populärsten und wichtigsten Entertainern des Landes. Die gemeinsamen Live-Auftritte dieser drei Showlegenden, vorzugsweise im Sands Hotel, waren die Showbiz-Attraktion des Glückspielparadieses Las Vegas und absoluter Publikumsmagnet. Die Mischung aus kabarettistischen Dialogen – zwischen den Entertainern und ihrem Publikum - sowie die Darbietung ihrer weltberühmten Songs war auch die Geburtsstunde des modernen Entertainments. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten: Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
Seniorenveranstaltung in der Kulturscheune Brücken bauen zu Menschen mit Demenz Wertschätzender Umgang, Kommunikation und Beziehungsgestaltung Praxisnaher Vortrag mit der Referentin Friederike Bähr (Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Gerontologin (FH), Filmautorin) Eintritt frei, wir bitten um Anmeldung bei Seniorenbeirat Wolfgang Knorr (Tel. 49960 | oder per Mail: w.knorr@gmx.de)
Mit Dr. Thomas Niehr haben wir zu diesem Abend der »Besonderen Reihe« eine Koryphäe im Bereich Linguistik und Diskursanalyse eingeladen. Er ist Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sprache und Politik sowie Sprachkritik. Von 2011 bis 2021 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sprache in der Politik.
Die Grenzen des Sagbaren
Wie wurden in den letzten Jahren »Die Grenzen des Sagbaren« in Gesellschaft und Politik durchbrochen und erweitert? Was verändert sich dadurch gesellschaftlich, im Inneren? Wie verändert sich mit dem öffentlichen Sprachgebrauch die Haltung der Menschen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Thomas Niehr von der Aachener Hochschule an diesem Abend. Im Anschluss an seinen Vortrag im Kaminzimmer besteht Gelegenheit zu Austausch, Fragen und Diskussion. 2018 brachte Thomas Niehr zusammen mit Jana Reissen-Kosch das Buch »Volkes Stimme? Zur Sprache des Rechtspopulismus« heraus. Er ist Mitherausgeber der Reihe »Philologische Studien und Quellen«, publiziert über die Funktion von Sprache in Wahlkampf und Politik, über den Zusammenhang von Sprache, Macht und Gewalt, ihre Wirkung auf die Demokratie und über Verrohung von Sprache in der Gesellschaft. "Laura Krieg is a means of geocritical self-defense. a cold wave of brutalist pop. a drum machine, a microphone and silver glitter." Laura Kriegs Musik steht in bester Post-Punk und Cold Wave Tradition, schafft es aber leicht den Bogen ins Hier und Jetzt zu spannen. So ist Kriegs Musik neben Synthie-Klängen bestimmt durch minimalistische, pulsierende Bass-Grooves, treibende elektronische Percussion, atonale, bearbeitete Gitarren-Leads und ihrem Gesang, der alles zusammenzuhalten scheint. Nach ihrem Debüt-Minialbum "Vie Magique", das 2022 auf dem Berliner Label Detriti Records erschien (u.a. auch Molchat Doma, The Serfs, Filmmaker, Das Das), kommt Laura Krieg im Mai und Juni für ausgewählte Konzerte zurück nach Europa und präsentiert ihr neues Album "Crépuscule", das am 15. April ebenfalls wieder auf Detriti Records erscheinen wird. FFO: Malaria!, Lizzy Mercier Descloux, X-Mal Deutschland Laura Krieg (Montreal, Quebec; CA) & Support Präsentiert von Sakuska, DIY |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten: Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Eine dicke, weiche Hummel streicheln, das wäre doch was! Max Raabe & Palast Orchester haben sich diesen Wunsch musikalisch erfüllt - mit ihrem neuen Konzertprogramm 2025 “Hummel streicheln”!
Max Raabe & Palast Orchester - "Hummel streicheln"
Max Raabe liebt Tiere. In seinem Lied “Hummel” träumt er sich in ihre Welt, möchte den Kängurun Kekse in die Beutel tun, oder an bestimmten Stellen mit Bibern Bäume fällen. Seine Gedanken kreisen aber auch um Auswirkungen der Autokorrektur (“Nochmal von vorn”), Fahrrad fahrn, oder - wie man weiß - den perfekten Moment, der verpennt wird. Im Konzertprogramm "Hummel streicheln" haben Max Raabe & Palast Orchester tierischen Spaß, beliebte "Raabe-Pop" - Hits mit zeitlosen Original-Titeln der 20er / 30er Jahre wie "Heute Nacht oder nie" oder "Wenn die Elisabeth" zu verbinden. Während Max Raabe auf seine schräge, humorvolle Art durch das Programm führt, kann das geneigte Publikum sich zurücklehnen und abschalten. Übrigens lohnt es sich, auf die sozialen Medien von Max Raabe & Palast Orchester zu summen… nein … zu zoomen. Dort werden in den nächsten Wochen lustige Videoclips zum Lied “Hummel” veröffentlicht.
H Großer Saal, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
Konzert der Bläserphilharmonie
Gürzenich Kammerorchester Köln
Mozart trifft Mendelssohn
Das Gürzenich-Kammerorchester Köln wurde 1993 gegründet und besteht aus einer festen Streicherbesetzung von etwa 15 Musikerinnen und Musikern, die sich aus Solistinnen und Solisten des berühmten Kölner Gürzenich Orchesters zusammensetzt. »Zauberhafte Klangvielfalt«, »Kammermusikalisches Feingefühl« oder »Ein Orchester der Spitzenklasse!« sind einhellige Pressereaktionen zu Konzerten des Klangkörpers aus dem Rheinland, der für uns in Schweinfurt in den beiden vergangenen Spielzeiten ein wenig zu den »Bambergern des Westens« geworden ist. Das Gürzenich Kammerorchester ist regelmäßig sowohl in der Kölner Philharmonie und in der Essener Philharmonie als auch in verschiedenen anderen deutschen Städten zu hören. Torsten Janicke ist ein Vertreter der »Dresdner Streicherschule«. Von 1976 bis 1982 studierte er bei Professor Heinz Rudolf an der Dresdner Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« sowie in der Meisterklasse von Professor Gustav Schmahl. Weitere Impulse erhielt er in Meisterkursen von Professor Oleg Kryssa, Professor Wolfgang Marschner und Professor André Gertler. Torsten Janicke errang bei internationalen Wettbewerben Preise und Auszeichnungen, so beim Bach-Wettbewerb in Leipzig 1980, beim Violinwettbewerb Tibor Varga in Sion 1985 und beim Violinwettbewerb von Indianapolis 1986. Im Jahre 1982 engagierte das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig den 24-jährigen als Ersten Konzertmeister. 1989 ging er in derselben Position zunächst zu den Essener Philharmonikern, bis er 1991 als Erster Konzertmeister vom Gürzenich-Orchester Köln verpflichtet wurde. Seine solistische Tätigkeit führte ihn durch viele Länder Europas, in die USA sowie nach Afrika. Gürzenich Kammerorchester Köln Leitung: Torsten Janicke Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien! Heidi-tschimmela-tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm! Mit Gesetzgebung verbindet man gemeinhin trockene Paragrafen und verklausulierte Klarheit. Doch schon im Ursprungsmoment des deutschen Grundgesetzes lauern das Paradox und die Doppelbödigkeit von Sprache: Denn welchen Grund soll dieses Gesetz beschreiben? Und was ist nun richtig: das menschliche Wesen, das geschützt werden soll, oder der Mensch selbst? Und wäre die Würde des Menschen unantastbar, dann müsste der Staat sie doch nicht schützen … Als Eingeborene von Trizonesien beschreibt ein Karnevalslied im Jahr 1948 (kurz vor Verabschiedung des Grundgesetzes also) das deutsche Völkchen. Nicht nur ein Mal wurde dieser Gassenhauer von den Alliierten irrtümlicherweise als deutsche Nationalhymne angestimmt, sodass der Song zumindest inoffizielle Nationalhymne blieb. Karl Berbuer besingt in dem Lied die drei westlichen Sektoren, die zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum gefasst wurden: Der deutschen Nachkriegs-Einigung geht also erstmal die Wirtschaft voraus. Was ist das für ein seltsames Volk von Eingeborenen, das bei der Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes dem Vorhaben noch mehr als skeptisch gegenübersteht? Noch in den 50er Jahren votierte die deutsche Bevölkerung mehrheitlich, dass sie das größte Wohl im Kaiserreich und im NS-Regime erfahren hatte. Selbst der Abschaffung der Todesstrafe war das deutsche Volk nur mit Argwohn begegnet. Oh, ihr seltsamen Eingeborenen! „Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen“, so Theodor W. Adorno. In diesem Sinne möchte Björn SC Deigners neue Auftragsarbeit eine deutsche Geschichte erzählen, die mit den Mitteln des Sprachspielerischen und des Absurden ein wildes Schlaglicht auf uns wirft. Doch Moment! Wir sind doch keine Menschenfresser! Selbst Goethe stammt aus Trizonesien! Heidi-tschimmela- tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm! Aufführungsdauer: ca. 75 Minuten, keine Pause
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
War da nicht ein Flüstern zu hören? Dort, vom Ende des Weges her? Ging da nicht jemand? Waren das Schritte? Ein Rascheln? Ein Raunen? Überall lauern Geheimnisse. Wer sie entdecken will, folgt am besten den Schauspielerinnen und Schauspielern beim Theaterspaziergang. Es wird - wie immer - ein Weg voller Überraschungen. Regie führt Annemarie Morse.
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung globaler Krisen? Dieses Panel beleuchtet mediale Machtverhältnisse, eurozentrische Narrative und fragt: Wie kann solidarische Berichterstattung aussehen? Eine kritische Auseinandersetzung mit Medien im Kontext internationaler Solidarität. Panelist:innen: Sarah Pomame N'Sabaka, Stève Hiobi
Präsentiert von der Würzburger Woche gegen Rassismus Unterhaltsam – anschaulich – kreativ und für alle verständlich Lachen bis die Tränen kommen, Unverständliches endlich verstehen und verblüffendes Neuwissen mit nach Hause nehmen – all das erwartet dich bei einem Science Slam. In lockerer Umgebung überzeugen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler dich auf der großen Bühne davon, wie spannend Wissenschaft sein kann. In knackigen zehn Minuten präsentieren sie kreativ, verständlich und unterhaltsam das Neueste aus ihrer Forschung. Am Ende entscheidet das Publikum, wer den besten Vortrag geliefert hat. LineUp tba Wir möchten allen Zuschauer*innen einen unterhaltsamen Abend ermöglichen, deshalb vorab eine kurze, aber wichtige, Info: Beim Science Slam werden wissenschaftliche Inhalte präsentiert. Diese können sensible Themen wie (psychische) Erkrankungen, Drogen, Sexualität, Naturkatastrophen oder Tierversuche enthalten. Wenn du Fragen zu den Inhalten einer konkreten Veranstaltung hast, wende dich gerne vorab an uns unter info@science-and-stories.de. Du möchtest auch einmal über deine Forschung slammen, einen Science Slam oder einen Vortrags-Workshop für dein Unternehmen buchen? Dann schreib einfach eine Mail an: info@science-and-stories.de Unsere Science Slams finden regelmäßig in Aachen, Berlin, Bochum, Bonn, Dortmund, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Stuttgart, Wiesbaden und Würzburg statt. Deine Stadt ist gerade nicht dabei? Dann schau gerne wieder rein. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Ein jüdisches Märchen Der Flickschuster Levi führt ein einfaches Leben. Mit der Reparatur kaputter Dinge, welche ihm die Menschen seiner Stadt bringen, bestreitet er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Aber er ist zufrieden mit dem, was er mit seiner Hände Arbeit verdient. Der missgünstige König jedoch versucht, ihn auszutricksen und stellt ihn auf die Probe. Aber Levi meistert mit seiner Bauernschläue jede Aufgabe, die ihm übertragen wird und wendet sie zu seinem Nutzen. Durch seine ehrliche und einfache Art gelingt es ihm sogar, den König von dessen Zorn und Zweifeln zu befreien. Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner
Vorträge Richard Nowaczek
Margot Müller Forum
Beiträge zur Musik des Parsifal Wege zum Gralstempel, 1. & 3. Akt I Wege aus der Namenlosigkeit, 2. Akt Richard Nowaczek, geboren 1955 in Bielefeld, Sohn eines Orchestermusikers, war von 1983 bis 2020 als Erster Geiger Mitglied der Duisburger Philharmoniker an der Deutschen Oper am Rhein. Während seiner Berufszeit lernte er durch viele Proben und Aufführungen die innere Gestalt des Wagner-Orchesters kennen und lieben. Diese Erlebnisse weiterzugeben, Wagners bedeutungsvolle Musik jungen und junggebliebenen Menschen nahezubringen, ist heute sein Anliegen. Die Parsifal-Komposition, eine Musik von höchster Meisterschaft in der Beherrschung komplexester Ausdrücke, ist in seiner Ausdruckskraft beides gleichzeitig: uralt und zukunftsweisend. So weist Parsifal - ähnlich wie bei allen drei Akt-Schlüssen - weit über sich hinaus in musikalische und damit menschliche Entwicklungslinien.
Wir starten mit einem Aperitif und einer Kellerführung durch unseren beeindruckenden Weinkeller. Anschließend genießen Sie fünf weitere Weine verschiedener Qualitätsstufen. Hierbei lernen Sie das Weingut, die Weinherstellung und auch die Arbeit unserer Stiftung kennen.
Weinprobe
Die Musiker von Running Five der „Blue Jazz Houseband“, verwandeln die Kulturscheune mit dem beliebten „Bring your Dinner“ Konzert wieder in eine Afterwork Chillout Lounge. Es dürfen wieder eigene Knabbereien und Canapes mitgebracht werden und begleitet werden diese von Pop-, Soul-, Funk- und Groovejazz Klassikern im entspannten Chillout Style.
Robert Führer Vox/ Werner Goldbach Keys / Martin Führer Git / Felix Wiegand Bass / David Anlauff Drums
Ensemble Resonanz Marianna von Martines Sinfonia C-Dur Manches lässt sich mit Worten nicht formulieren. Davon ist auch Nils Mönkemeyer überzeugt: »Wenn man die Dinge, die man mit Musik sagt, mit Worten ausdrücken würde, bräuchte man dafür einen hohen Bekanntschaftsgrad – gerade weil es sich um sehr private Emotionen handelt«, führt der Bratschist aus, der 2025 Artiste étoile des Mozartfestes ist. Er ist es nicht allein, denn zu einer echten Freundschaft gehören mindestens zwei. Deshalb ist auch der Pianist William Youn Artiste étoile. Zwei Solisten von herausragendem internationalem Renommee und enger musikalischer Verbindung. Im Eröffnungskonzert des Mozartfestes 2025 verleiht Manfred Trojahn dieser Künstlerfreundschaft einen aktuellen musikalischen Ausdruck. Mit dem Kammerkonzert Trame lunari, komponiert im gemeinsamen Auftrag von Mozartfest und Elbphilharmonie Hamburg, ergänzt er auf ausdrücklichen Wunsch der Artistes étoiles das Konzertrepertoire um ein Werk mit ungewöhnlicher Besetzung: Viola, Klavier und Streichorchester. Im Festkonzert begegnen sich außerdem zwei gute Bekannte: Marianna von Martines ist eine der wenigen bekannten Komponistinnen der Wiener Klassik. In ihren musikalischen Salons traf sich die künstlerische Elite Wiens und lauschte vielleicht auch dem gemeinsamen Klavierspiel der Gastgeberin mit Wolfgang Amadé Mozart. Zum Auftakt des Mozartfestes 2025 sprechen der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt und Intendantin Evelyn Meining Grußworte.
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit
Mit den Evergreens der schwedischen Popgruppe! Seien Sie dabei, wenn die unvergesslichen Klänge von ABBA nach den Erfolgshits "ABBA Hallo!" und "ABBA Klaro!" auf die überdachte Freilichtbühne am Wehrgang zurückkehren!
Kulturboden in Hallstadt
Stefan Verra
Komödie von Pascal Rocher und Joseph Gallet
Familiendinner
Warum haben mir meine Eltern nicht das Fahrradfahren beigebracht? Mir nicht erklärt, wie man Babys macht? Mich nicht zusammengestaucht, wenn ich um drei Uhr nachts heimkam? Warum wurde ich nicht für´s Shit-Rauchen bestraft? Alexandre sieht an seinem 30. Geburtstag eine Chance, seine seit langem getrennt lebenden Eltern unter einem Vorwand zu sich einzuladen, sie mit der lange vermiedenen Begegnung zu konfrontieren. Der Abend kommt rasch in Turbulenzen. Doch erst wenn alle Probleme offen auf dem Tisch liegen, kommt es womöglich zu einem Happy End.
Komödie von William Danne
Königin von Deutschland
Langenprozelten - ein schöner kleiner Ort am Main - hat den Zuschlag für die Austragung des diesjährigen Schönheitswettbewerbs "Königin von Deutschland" bekommen. Nur: den Brief mit der Zusage hat niemand aufgemacht. Und die Veranstaltung ist bereits morgen! Ortsvorsteher Clemens und sein Kumpel Bernie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um das Vereinsheim für den Wettbewerb aufzuhübschen. Da steht auch schon Wettbewerbspräsidentin Heidrun von Stolz in der Tür. Während Clemens der geschockten Präsidentin das Vereinsheim als angesagten Geheimtipp der Schönen und Reichen verkauft, schlüpft Bernie notgedrungen in die Rolle der amtierenden "Kartoffelkönigin". Die ersten Mitbewerberinnen, wie die "Gurkenkönigin" aus dem Taunus und die "Heidekönigin" aus der Lüneburger Heide treffen ein. Erleben sie in dieser spritzigen Verwechslungskomödie rund um den Schönheitswahn die neue Kult-Komödie! Willkommen bei „California Affair“ – der Band, die das unvergleichliche Feuer der Red Hot Chili Peppers auf die Bühne bringt. Wir sind weit mehr als nur eine Coverband. Wir sind eine leidenschaftliche und Authentizität und Leidenschaft
Er hat das Ende des Kapitalismus besungen, sein iPhone an der Biegung des Flusses begraben und das absolute Glück gesucht. Er hat Worte geworfen und das Geworfene gelesen. Er hat die Gegenwart umkreist, beschworen, geatmet und intoniert. Seit acht Alben sucht und findet PeterLicht Worte und Klänge. Für uns, für unser Taumeln zwischen Wachstum und Erschöpfung, zwischen Systemkritik und Schnäppchenmarkt. PeterLicht hat bis jetzt nur sehr gute Sachen gemacht. Angefangen mit „Vierzehn Lieder“ 2001, wo der Hit „Sonnendeck“ drauf war. Seither hat er Platten, Bücher, Filme, Theaterstücke, geschrieben, produziert, inszeniert, jedes neue Ding ein Stupser in die Rippen aller weniger output-intensiven Künstler*innen. Die ersten Jahre seines Schaffens wussten wir nicht wie er aussieht. Er gab uns kein Gesicht zu seinen Bildern. Er meinte damit „das bin nicht ich, das seid ihr“. PeterLicht hat sich über die Jahre seine Marke erarbeitet: elektroakustische Mini-Musik, unterspannter Gesang und Texte wie Post-its für alle Utopien der Welt. Keine Motivationsreden und Fühlt-ihr-es-nicht-auch?-Hymnen, sondern Kleinode, geformt aus unserem Alltag. Das Coole an PeterLicht ist, dass man ihn nicht im Elfenbeinturm wohnend wähnt, sondern da wo wir alle sind, z.B. mit einem Eis in der Hand in einer vollgepissten Bahnhofsunterführung. Präsentiert von FLUT Konzerte Überregionale Präsentatoren: Taz, ByteFM, Kaput, Laut.de
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Mit den Evergreens der schwedischen Popgruppe! Seien Sie dabei, wenn die unvergesslichen Klänge von ABBA nach den Erfolgshits "ABBA Hallo!" und "ABBA Klaro!" auf die überdachte Freilichtbühne am Wehrgang zurückkehren!
Vorträge Richard Nowaczek
Margot Müller Forum
Beiträge zur Musik des Parsifal Wege zum Gralstempel, 1. & 3. Akt I Wege aus der Namenlosigkeit, 2. Akt Richard Nowaczek, geboren 1955 in Bielefeld, Sohn eines Orchestermusikers, war von 1983 bis 2020 als Erster Geiger Mitglied der Duisburger Philharmoniker an der Deutschen Oper am Rhein. Während seiner Berufszeit lernte er durch viele Proben und Aufführungen die innere Gestalt des Wagner-Orchesters kennen und lieben. Diese Erlebnisse weiterzugeben, Wagners bedeutungsvolle Musik jungen und junggebliebenen Menschen nahezubringen, ist heute sein Anliegen. Die Parsifal-Komposition, eine Musik von höchster Meisterschaft in der Beherrschung komplexester Ausdrücke, ist in seiner Ausdruckskraft beides gleichzeitig: uralt und zukunftsweisend. So weist Parsifal - ähnlich wie bei allen drei Akt-Schlüssen - weit über sich hinaus in musikalische und damit menschliche Entwicklungslinien. aus dem Theaterfundus Das diesjährige Sommerfest des Staatstheaters Meiningen am 12. Juli steht unter dem Motto „Sommernachtstraum“. Eine Kleiderordnung gibt es zwar nicht auf den Sommerfesten, wohl aber ist es beliebte Tradition, sich wie bei den Bühnenbällen vom Thema des Abends inspirieren zu lassen. Hierfür haben wir eine besondere Offerte: Am Samstag, 24. Mai, können Sie sich stilecht theatral einkleiden bei einem Fundus-Verkauf im Werkstattgebäude. Ab 11 Uhr können Sie stöbern – vom originellen Accessoire bis zum kompletten Kostüm.
Wohin am Samstagnachmittag? Zu Mozart natürlich! Wenn das Mozartfest beginnt, ist ganz Würzburg auf den Beinen. Dann klingt und singt es überall. Plätze, Höfe, Kirchen und Kaufhäuser werden zu Bühnen. Künstler:innen, Chöre und Instrumentalensembles aus der gesamten Region bringen Musik mitten hinein in die Innenstadt. Und natürlich mischt sich ganz viel Mozart in das bunte Treiben zwischen Rathaus und Residenz oder rund um Dom und Marienkapelle. Zahlreiche Kurzkonzerte bieten ein vielgestaltiges Musikprogramm und animieren zum Entdecken und Flanieren, bevor beim abschließenden Singalong alle eingeladen sind, in den großen Mozart-Chor mit einzustimmen. Willkommen in Würzburg, Wolfgang Amadé!
Mozarttag
„Jetzt pack schon aus!“ Vogel Karl vermutet Würmer in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch was drin steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: „Hast du das bestellt?“ Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. „Eieiei! Das Paket ist für den Professor von nebenan!“ erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären. Er ahnt nicht, welchen Plan der Professor und sein Wurm Hubertus mit dieser Bestellung verfolgen.
Überraschung für Dolittle
Charly, der Elefant, zieht einen Zirkuswagen auf die leere Bühne. Befreit von der Last, zeigt er seine Kunststücke. Doch wo sind die anderen Artisten, wo die Manege? Zum Glück gibt es da den Manegenmeister, der den Artistenwagen in einen kompletten Zirkus samt Musikkapelle verwandelt.„Mister Summerhill“ ruft ihn Mimi, die Zirkusmaus, „darf ich dieses Mal auch zusehen?“. „Aber Du weißt doch, die Damen im Publikum haben Angst vor Dir und der Zirkusdirektor…“ „…sollte mich endlich auch mal auftreten lassen!“ fällt sie dem Meister ins Wort. Für Kinder ab 3 Jahren Spiel: Norbert Böll
Anno 2017 in einem dunklen Kellergewölbe im Herzen Würzburgs, wurde der Grundstein gelegt, die etwas eingeschlafene Black Metal Szene neu zu beleben und wieder mehr Veranstaltungen voran zu treiben. Und so wurde das Baphofest ins Leben gerufen. Als Clubshow Reihe, die den lokalen Underground supporten sollte, aber auch Bands von überall her eine Plattform bieten, ihre Kunst auf die Bühne zu bringen. Bereits die erste Show wurde sehr gut angenommen und so kam es, dass schneller eine Tradition gegründet wurde, die sich fortsetzen sollte.
Baphofest
Dort, wo heute prachtvolle Rhododendronbüsche stehen, legte ein Gärtner im Jahr 1922 einen Kräutergarten der besonderen Art an. Warum das Ganze ein Geheimnis ist, das wird sich dem Theaterbesucher auf feinsinnig-unterhaltsame und heiter-frivole Weise entschlüsseln.
Das Geheimnis des Gartens
Ein modernes Theaterstück, geschrieben und gestaltet von Gabriele Brunsch. Großartige Musik und Klangeffekte von Julia Rosenberger. Ebow vereint Rap, Trap und Pop mit politischen Botschaften. Zuvor: eine musikalische Vorperformance mit arabischen und türkischen Volksliedern, gefolgt von einem tänzerischen Act, der Körper und Widerstand in Beziehung setzt. Drei starke Auftritte an einem Abend!
Ebow hat sich mit mittlerweile vier veröffentlichten Alben längst als eine der wichtigsten Stimmen im deutschen Rap etabliert und dabei auch die ein oder andere Hymne für die ganz selbstverständlich Politischen unter den Millennials und Gen Zs geliefert. "Sie textet politisch korrekt und grammatisch unkorrekt über Frauenverachtung in ihrer Szene und Fremdenverachtung in ihrem Land", hat die ZEIT das einmal formuliert. Auf ihrem am 27. September erschienenen Album „FC CHAYA“ konzentriert sie sich voll und ganz auf die LGBTQIA+ Community und liefert queere Love Songs, die es so noch nicht gegeben hat in Deutschland. Der Sound wechselt dabeizwischen Indierock-Einflüssen, RnB und Cloud Rap-Ästhetik des Y2K. In turbulenten Zeiten, will sie uns wohl sagen, ist keine Message wichtiger als die Liebe selbst.
... ein Mordsspaß mit Genuss Restaurant Anne-Sophie
Dinner mit Leiche ...
ab 19:00 Uhr - 79 € pro Person Gespielte Lesung mit Mehrgängemenü
Ja, sie hat es getan. Constanze Lindner hat ein neues Programm gemacht.
Constanze Lindner
Viele ihrer irrwitzigen Geschichten aus ihrem Bestseller „Miss Verständnis“ schrien danach auf die Bühne zu kommen. Und jetzt ist es soweit: All das, was Constanze ausmacht (und noch so viel mehr), hat die schlagfertige und grandiose Künstlerin in ein Comedy- Bühnenprogramm gepackt und lädt alle ein zu „Lindners Lebenslust“. Sie redet, springt, lacht, liest, verteilt großzügig ihre ansteckende gute Energie und wirft mit einer Begeisterung um sich, die es so kein zweites Mal gibt. Constanze hat all den Frohsinn, der in ihr steckt, in dieses Buch gepackt und bringt es jetzt auf die Bühne wie nur sie es kann – absolut grandios und irre komisch. Mit Scharfsinn und Humor zeigt Constanze Lindner, worauf wir im Leben getrost verzichten können und was uns wirklich glücklich macht. Und wer diesen Abend erlebt, merkt auf einmal wie saukomisch Tipps für den Umgang mit sich selbst sein können. Und wenn einer meint, dies wäre nur was für Frauen, dann hat Mann etwas gehörig Miss Verstanden!
Trotz eigener Zweifel lehrt der italienische Mathematiker und Physiker Galileo Galilei über Jahre in Italien das geozentrische ptolemäische Weltbild, nach dem die Erde – und damit der Mensch – im Mittelpunkt des Universums steht und die Himmelskörper sich auf Kreisbahnen mit konstanter Geschwindigkeit um die Erde bewegen. Dies wurde von der Kirche mit der Bibel begründet und verbreitet. Doch dann entdeckt Galilei mit Hilfe eines Fernrohrs, dass es neben der Erde noch viele weitere Planeten gibt, die sich entgegen der kirchlichen Lehre um die Sonne bewegen. Schon 1543 hatte Nikolaus Kopernikus diese These aufgestellt, jedoch ohne sie belegen zu können. Galileis Entdeckung stößt bei den Anhängern der Kirche auf Unglauben und Ablehnung. Er scheitert mit seinem Wissen, scheitert mit dem Fortschritt, mit der Wahrheit. 1616 verbietet die Inquisition schließlich das heliozentrische kopernikanische Weltbild, für das Galilei den Beweis gefunden hatte. Für ihn bedeutet das fortan ein Leben und Arbeiten als Gefangener der Inquisition bis zu seinem Tod.
Leben des Galilei
Brecht schrieb das Stück 1938 im dänischen Exil als Reaktion auf die Nachricht von der ersten Spaltung von Uranatomkernen. Es folgten zwei weitere Fassungen, 1947 und 1956. Alle drei Fassungen greifen die jeweils aktuelle politische Weltlage auf: die Abwürfe der Atombomben und Oppenheimers Verteidigungsschrift sowie die Remilitarisierung der BRD und die drohende Gefahr eines dritten Weltkriegs. Von seiner politischen Gegenwart zog Brecht Parallelen zur historischen Figur Galileo Galilei. Dieser hatte 1633 vor der Inquisition seine Aussage widerrufen, dass die Erde um die Sonne kreist. Brecht stellt mit diesem Stück erneut die Frage, welche Verantwortung und Macht der Einzelne in autoritären Systemen hat. Komödie von William Shakespeare Fliehende, sich Suchende und sich verirrende Liebende, eine Elfenkönigin, die mit einem Esel schläft und ein Schauspieler, der unbedingt den Löwen spielen will: In keiner anderen Komödie treibt Shakespeare sein komisches Spiel so weit. Die Liebe ist dabei immer auch wie das „Betreten einer Gefahrenzone“ (Jan Kott). von Maria Milisavljević Nach „Alte Sorgen“ nimmt Maria Milisavljević in ihrem, für das Staatstheater Meiningen als Auftragswerk entstehenden Text, nun das Schicksal der vielen von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit Betroffenen in den Blick. Sie schildert auf eindringliche Weise, was es bedeutet, für die Gesellschaft „unsichtbar“ zu sein. Eine Frau sitzt mit einem Kaktus in einer Wohnung im Osten Berlins. In dieser Wohnung hat sie ihr ganzes Leben verbracht, den Fall der Mauer erlebt, ihre Tochter großgezogen. Diese ist bereits verstorben und die Wiedervereinigung liegt vierunddreißig Jahre zurück, die Erinnerungen an all das sind zwischen den Wänden jedoch noch lebendig. Nun soll die Wohnung bald auch nur noch Erinnerung sein: Ein Investor hat das Gebäude gekauft, die Frau muss ausziehen. Eine neue Bleibe gibt es nicht, es droht die Wohnungs-, wenn nicht sogar Obdachlosigkeit. Da steht auf einmal eine junge Frau vor ihrer Tür, die für eine reibungslose Räumung sorgen soll. Bei einem Glas Wein kommen sich die beide Frauen näher, und schnell hallen zwischen den Wänden Stimmen aus der Vergangenheit wieder, werden Schicksale anderer Wohnungs- und Obdachlosen hörbar, entspinnen sich aber auch hoffnungsvolle Träume und Möglichkeiten. Mit schimmernder Poesie und großer Empathie für ihre Figuren gibt die Autorin den Menschen eine Stimme, die unter den oft problematischen Wohnverhältnissen leiden, beschreibt ihren emotionalen Verlust und ihren Kampf um Ansehen und Würde.
nach dem Roman von Véronique Olmi
Meeresrand
Véronique Olmi, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Frankreichs, erzählt in ihrem Roman die Geschichte einer alleinerziehenden Sozialhilfeempfängerin, die mit ihren beiden Söhnen einen Ausflug ans Meer unternimmt. Einmal, wenigstens einmal sollen die »Knirpse« Kevin und Stan für eine Weile das Meer sehen. Sie fahren gemeinsam am Abend mit dem Bus Richtung Küste, mieten sich in ein schäbiges Hotel ein, gehen am nächsten Tag zum Meer, besuchen mit ihren letzten ersparten Cents ein Café und den Jahrmarkt. Am Ende dieses Tages wird die Frau eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auf unnachahmliche Weise gelingt es der Autorin, den Figuren in ihrem tragischen Dasein das zurückzugeben, was die Gesellschaft der Armut gerne abzusprechen sucht: ihre Würde. Eine kongeniale, berührende und beeindruckende Übersetzung findet ihr literarischer Aufschrei gegen Kinderarmut in diesem beeindruckenden schauspielerischen Kraftakt. Ohne jedes Pathos, sanft aber zwingend zugleich nimmt uns Gilla Cremer mit in die bestürzende Not und Einsamkeit einer Mutter, die für ihre Kinder keine Zukunft mehr sieht. Theater Unikate | Theater Bielefeld mit Unterstützung der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg Regie: Michael Heicks Musikalische Leitung: Hennes Holz Kostüme: Sandra Meurer Dramaturgie: Michael Billenkamp mit Gilla Cremer und Patrick Reerink (Violoncello)
Erneut öffnet das ETA Hoffmann Theater seine Türen, um queere Kunst zu feiern. Am 24.05.25 um 20:00 Uhr laden wir alle Menschen herzlich zu der zweiten Ausgabe unseres queer-bunten Abends ein! Freuen Sie sich auf eine spektakuläre Mischung aus Musik, Lesungen und szenischen Beiträgen.
Sounds Gay
Ensemble Resonanz Marianna von Martines Sinfonia C-Dur Manches lässt sich mit Worten nicht formulieren. Davon ist auch Nils Mönkemeyer überzeugt: »Wenn man die Dinge, die man mit Musik sagt, mit Worten ausdrücken würde, bräuchte man dafür einen hohen Bekanntschaftsgrad – gerade weil es sich um sehr private Emotionen handelt«, führt der Bratschist aus, der 2025 Artiste étoile des Mozartfestes ist. Er ist es nicht allein, denn zu einer echten Freundschaft gehören mindestens zwei. Deshalb ist auch der Pianist William Youn Artiste étoile. Zwei Solisten von herausragendem internationalem Renommee und enger musikalischer Verbindung. Im Eröffnungskonzert des Mozartfestes 2025 verleiht Manfred Trojahn dieser Künstlerfreundschaft einen aktuellen musikalischen Ausdruck. Mit dem Kammerkonzert Trame lunari, komponiert im gemeinsamen Auftrag von Mozartfest und Elbphilharmonie Hamburg, ergänzt er auf ausdrücklichen Wunsch der Artistes étoiles das Konzertrepertoire um ein Werk mit ungewöhnlicher Besetzung: Viola, Klavier und Streichorchester. Im Festkonzert begegnen sich außerdem zwei gute Bekannte: Marianna von Martines ist eine der wenigen bekannten Komponistinnen der Wiener Klassik. In ihren musikalischen Salons traf sich die künstlerische Elite Wiens und lauschte vielleicht auch dem gemeinsamen Klavierspiel der Gastgeberin mit Wolfgang Amadé Mozart.
nach dem Roman von Karsten Dusse
Achtsam morden
Es läuft nicht gut für Björn Diemel. Er ist Anwalt, der sich in seinem beruflichen Alltag bis zur Selbstaufgabe um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität kümmert. Nun wird er von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeitsseminar zu besuchen, um seine Ehe ins Reine zu bringen, sich als guter Vater zu beweisen und die etwas aus den Fugen geratene Work-Life-Balance wieder herzustellen. Was er dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu. Denn als sein Mandant, ein brutaler und mehr als schuldiger Großkrimineller, beginnt, ihm ernstliche Probleme zu bereiten, bringt er ihn einfach um - und zwar nach allen Regeln der Achtsamkeit. Drei Darsteller:innen in neunzehn Rollen sind höchst achtsam dabei, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben. Holt das Popcorn raus, wir nehmen euch mit nach Hollywood: Bei „Superszene“ präsentieren die Improvisateurinnen des Würzburger Ensembles „Der Kaktus“den Zuschauerinnen ihre persönlichen Filmideen und ziehen in den Wettstreit um die beste Story. Als Regisseurinnen setzen sie ihre Mitspielerinnen in Szene, sie inszenieren dramatische Wendungen und sorgen für reichlich Komik. Doch letztlich entscheidet das Publikum, welche Filme es weiter sehen will und welche Ideen im Papierkorb landen. Die Wahl liegt bei euch. Jede Szene, jeder Dialog und jede dramatische Wendung: Alles auf der Bühne entsteht im Moment. Es gibt kein Skript, kein Sicherheitsnetz. Inspiriert vom Publikum stürzen sich die Schauspieler*innen ins Risiko. Ob Lachanfall oder Tränen der Rührung: Wenn der Kaktus die Bühne stürmt, kann wirklich alles passieren.
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
Die Afterparty der Würzburger Woche gegen Rassismus findet auch dieses Jahr wieder bei uns statt - weitere Infos folgen!
Afterparty - Würzburger Woche gegen Rassismus
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Erleben Sie eine Tour durch unseren Weinkeller mit der Verkostung von drei Weinen.
Keller-Schlendern
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Ein Rundgang durch unseren Weinkeller. Am Ende der Führung erhalten Sie ein Weinpräsent.
Kellerführung
Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten: Der berühmteste Kobold der Welt kommt nach Dinkelsbühl! Erleben Sie eine spannende und amüsante Geschichte für die ganze Familie! "Meister Eder und sein Pumuckl" erzählt von der Begegnung mit dem Anderssein, der Überwindung von Vorurteilen und dem Umgang mit der Realität – ein unvergessliches Theatererlebnis für Groß und Klein. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern!
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Komödie von Pascal Rocher und Joseph Gallet
Familiendinner
Warum haben mir meine Eltern nicht das Fahrradfahren beigebracht? Mir nicht erklärt, wie man Babys macht? Mich nicht zusammengestaucht, wenn ich um drei Uhr nachts heimkam? Warum wurde ich nicht für´s Shit-Rauchen bestraft? Alexandre sieht an seinem 30. Geburtstag eine Chance, seine seit langem getrennt lebenden Eltern unter einem Vorwand zu sich einzuladen, sie mit der lange vermiedenen Begegnung zu konfrontieren. Der Abend kommt rasch in Turbulenzen. Doch erst wenn alle Probleme offen auf dem Tisch liegen, kommt es womöglich zu einem Happy End. Rund ums Thema Nachhaltigkeit dreht sich der zweite gemeinsame Aktionstag des Netzwerks der „Freilichtmuseen in Bayern“ am Sonntag, 25. Mai. Acht Freiland- und Freilichtmuseen in Bayern zeigen, wie nachhaltig das Leben auf dem Land früher war – und wie sie heute selbst nachhaltig arbeiten. Reduce, Reuse, Repair, Recycle sind Begriffe, bei denen es vor allem darum geht, den eigenen Verbrauch zu reduzieren und im Alltag ressourcenschonender zu leben. Was heute in aller Munde ist, war jahrhundertelang eine Selbstverständlichkeit. Ob beim Bauen oder im Haushalt: Dinge wurden wiederverwendet, weiterverarbeitet oder repariert. Programm in FladungenBauen wie früher: Die Museumshandwerker zeigen, wie Holznägel hergestellt werden. Die Besucherinnen und Besucher können außerdem einen Einblick in die Arbeitsschritte beim historischen Lehm-Fachwerkbau gewinnen. Lehm als Baustoff erlebt ein Comeback: Jahrhundertelang genutzt, später von Beton verdrängt, wird er heute wegen seiner guten Eigenschaften und der einfachen Verarbeitung wiederentdeckt. Beim Kochprogramm mit historischen Rezepten dürfen alle mitmachen und das auf dem Holzherd zubereitete Gericht natürlich auch probieren. Außerdem ist Backtag im Museum: Frisches Kleingebäck kommt ofenwarm aus dem Backhaus (ca. 11-15 Uhr, solange der Vorrat reicht). Das Programm wird laufend ergänzt und aktualisiert. Cappella und Camerata St. Stephan Wolfgang Amadé Mozart Vesperae solennes de confessore KV 339 (Laudate Dominum) »Soli deo gloria«, notierte Johann Sebastian Bach unter seinen Werken: Gott allein sei Ehre. Er war einer der besonders wortkargen Komponisten. Was er zu sagen hatte, sprach er aus mit seiner Musik. Durch Töne bezeugte er nicht zuletzt auch seinen festen Glauben an Gott. Geistliche Musik bildet den Kern von Bachs gigantischem Œuvre. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete er an einem seiner umfangreichsten Sakralwerke: der Hohen Messe h-Moll. Ein Opus summum und ultimum, in dem er seine ganze Instrumental- und Vokalkunst zusammengefasst und der Nachwelt bis heute Rätsel aufgegeben hat. Zum Kompositionsanlass etwa, denn der liegt nach wie vor im Dunkeln. Neuere Forschungen haben herausgefunden: Vielleicht war die Messe sogar für eine Aufführung 1749 im Wiener Stephansdom bestimmt. Dreißig Jahre später lernte Mozart das bedeutende Werk kennen und Bach lieben. Die Innigkeit seiner eigenen Sakralkunst hat ihr Vorbild auch beim großen Barockkomponisten. Im Festgottesdienst von St. Stephan wird die Musik beider Meister zum spirituellen Zentrum. Ein jüdisches Märchen Der Flickschuster Levi führt ein einfaches Leben. Mit der Reparatur kaputter Dinge, welche ihm die Menschen seiner Stadt bringen, bestreitet er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Aber er ist zufrieden mit dem, was er mit seiner Hände Arbeit verdient. Der missgünstige König jedoch versucht, ihn auszutricksen und stellt ihn auf die Probe. Aber Levi meistert mit seiner Bauernschläue jede Aufgabe, die ihm übertragen wird und wendet sie zu seinem Nutzen. Durch seine ehrliche und einfache Art gelingt es ihm sogar, den König von dessen Zorn und Zweifeln zu befreien. Wenn der knallblaue Lastwagen auftaucht, dann kommen Klassik, Jazz und Theater auf Plätze, Wiesen oder Hinterhöfe. Die Ladefläche wird zur Bühne und die Fußgängerzone zum Mehrspartentheater. Das mobile Kunstprojekt bringt Musik und Schauspiel mitten unter die Menschen: barrierefrei, unentgeltlich, genreübergreifend. Auch in diesem Jahr steuert Der Blaue Eumel in Kooperation mit dem Mozartfest größere und kleinere Orte in und um Würzburg an. Dabei wird das Programm thematisch dichter, die Sparten künstlerisch enger miteinander verknüpft. Drei Sparten – ein Titel: »KASSANDRA. Bruchstücke der Zukunft«.
in Oberschwarzach Weingut Ruppenstein Lorenz Schober Don Giovanni Musiktheater nach Wolfgang Amadé Mozart für Kinder ab sechs Jahren Don Giovanni? Ein Traumtyp! Charmant, gutaussehend, reich – kein Wunder, dass die Frauen reihenweise auf ihn hereinfallen. Allein in Spanien soll er 1.003 Dates gehabt haben. Das berichtet zumindest sein treuer Diener Leporello. Und der muss so einiges durchstehen an der Seite seines draufgängerischen Chefs, der gar nicht so nett ist, wie er tut – ganz im Gegenteil: Als er die schöne Donna Anna verführen will, wird er sogar zum Mörder ... Ein »dramma giocoso«, ein »heiteres Drama«, hat Wolfgang Amadé Mozart gemeinsam mit seinem Künstlerfreund und Librettisten Lorenzo da Ponte aus der Geschichte über den Wüstling Don Giovanni gemacht, der am Ende seiner gerechten Strafe nicht entgeht. Der Musikvermittler Christian Kabitz weiß, wie man junge Menschen für Musik begeistert. Mit Witz, Liebe zum Detail und großer Mozart-Kennerschaft hat er die grandiose Oper in kindgerechte Form gebracht.
Die Komposition „Divertimento per li regazzi“ von Johannes Schöllhorn ist von der gleichnamigen Serie großformatiger Zeichnungen inspiriert, die Giandomenico Tiepolo in den Jahren um 1800 geschaffen hat. Sie erzählen auf teils witzige, teils bestürzende Weise die Geschichte Pulcinellas und sind sicherlich das Gegenteil einer „Unterhaltung für Kinder“ – der Titel ist so ironisch wie die Figur selbst.
Das Martin von Wagner Museum begleitet das Musikprojekt mit einer Intervention in seiner Gemäldegalerie. Die einzige originale Zeichnung aus Giandomenicos Serie in Deutschland wird zu sehen sein, dazu Reproduktionen der Blätter, auf die Schöllhorn Bezug nimmt, sowie Druckgraphik von Giambattista Tiepolo. Auf diese Weise tritt Pulcinella als verstörendes Emblem einer ambivalenten Epoche hervor. 2Cities Celloquartett Werke von Wolfgang Amadé Mozart, Richard Wagner, Luigi Boccherini, Jacques Offenbach, David Popper, John Williams und Carlos Gardel Ein Wettbewerb, der Freundschaft stiftet? Was absurd klingt, gelingt der Deutschen Stiftung Musikleben. Im jährlich ausgetragenen Deutschen Musikwettbewerb misst sich zwar die junge künstlerische Elite, aber nicht um des Wettstreitens Willen. Der Blick richtet sich vielmehr auf das, was danach kommt: das gemeinsame Konzertieren – und vielleicht sogar das Entstehen von Künstlerfreundschaften. Beim 2Cities Celloquartett ist die Saat vollständig aufgegangen. In kurzer Zeit sind vier herausragende Musiker:innen zu einem Ensemble gereift, das mit Wonne alle Möglichkeiten seiner Instrumentenkombination austestet. Und dass diese schier unendlich sind, davon sind die vier Cellist:innen überzeugt: »Es gibt kein anderes Quartett vier gleicher Instrumente, mit dem man dennoch solche Vielseitigkeit des Registers und der Klangfarben erzeugen kann.« Mit einem vielfarbigen Programm quer durch die Jahrhunderte stellt das 2Cities Celloquartett seine Erkenntnis unter klangschönen Beweis.
„Jetzt pack schon aus!“ Vogel Karl vermutet Würmer in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch was drin steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: „Hast du das bestellt?“ Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. „Eieiei! Das Paket ist für den Professor von nebenan!“ erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären. Er ahnt nicht, welchen Plan der Professor und sein Wurm Hubertus mit dieser Bestellung verfolgen.
Überraschung für Dolittle
In Kriegswirren haben die Menschen stets den Frieden mehr zu schätzen gewusst. Dies ist heute genauso der Fall wie im grausamen Dreissigjährigen Krieg 1618 – 1648. Lucy Hallman Russell – Schlimbach-Orgel 1865, Cembalo
Die anstehende Premiere der Oper „Don Giovanni“ stellen wir Ihnen im Rahmen einer Matinee im Foyer des Großen Hauses vor. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Dramaturgie und Regieteam Wissenswertes über Mitwirkende und Inszenierungen zu erfahren, und lassen Sie Ihre Neugier auf das Ergebnis wecken.
Matinee: Don Giovanni
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Tristan und Isolde
Inmitten seiner »Ring«-Komposition legt Richard Wagner im Sommer 1857 das Monumentalwerk zur Seite. Geldnöte zwingen ihn, ein möglichst »leichtes« Werk mit kleiner Besetzung und wenig Chor einzuschieben. Die Wahl fällt auf Gottfried von Straßburgs keltisches Epos von »Tristan und Isolde« – eine durch äußere Umstände komplizierte Liebesgeschichte: König Marke sendet seinen Vasallen Tristan aus, um ihm Isolde, Königstochter des besiegten Irlands, als Brautwerber zuzuführen. Schon während der Schiffsüberfahrt gewinnt die uneingestandene Liebe zwischen Tristan und Isolde die Oberhand. Ein vermeintlicher Todestrank wird zum Liebestrank und legt die eigentlichen Gefühle beider endgültig bloß und setzt dabei sämtliche äußere Schranken außer Kraft. Letztlich ist ihre irdische Liebe alternativlos und nur möglich in einem Raum, der alle Barrieren überschreitet. Die Oper galt wegen ihrer hohen musikalischen Anforderungen seinerzeit als unaufführbar. Nach 77 Proben wurde die geplante Uraufführung für Wien abgesagt. Am 10. Juni 1865 erblickte die Oper – mit »königlicher Hilfe« durch Ludwig II. – am Münchner Nationaltheater das Licht der Öffentlichkeit. In der dicht gewebten Partitur sind Liebessehnsucht und Todesverlangen musikalisch untrennbar miteinander verknüpft. in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: GMD Killian Farrell Regie: Verena Stoiber | Bühne: Susanne Gschwender Kostüme: Clara Hertel | Video: Jonas Dahl Chor: Roman David Rothenaicher | Dramaturgie: Julia Terwald Solistinnen und Solisten des Staatstheaters Meiningen, Meininger Hofkapelle Lorenz Schober Don Giovanni Musiktheater nach Wolfgang Amadé Mozart für Kinder ab sechs Jahren Don Giovanni? Ein Traumtyp! Charmant, gutaussehend, reich – kein Wunder, dass die Frauen reihenweise auf ihn hereinfallen. Allein in Spanien soll er 1.003 Dates gehabt haben. Das berichtet zumindest sein treuer Diener Leporello. Und der muss so einiges durchstehen an der Seite seines draufgängerischen Chefs, der gar nicht so nett ist, wie er tut – ganz im Gegenteil: Als er die schöne Donna Anna verführen will, wird er sogar zum Mörder ... Ein »dramma giocoso«, ein »heiteres Drama«, hat Wolfgang Amadé Mozart gemeinsam mit seinem Künstlerfreund und Librettisten Lorenzo da Ponte aus der Geschichte über den Wüstling Don Giovanni gemacht, der am Ende seiner gerechten Strafe nicht entgeht. Der Musikvermittler Christian Kabitz weiß, wie man junge Menschen für Musik begeistert. Mit Witz, Liebe zum Detail und großer Mozart-Kennerschaft hat er die grandiose Oper in kindgerechte Form gebracht. Sie wollen Matthew Lopez‘ mehrfach ausgezeichnetes Theaterstück in voller Länge genießen? Dann kommen Sie am 25.05.25 zu unserem fulminanten Theaterevent und erleben Sie beide Teile hintereinander. Zusätzlich zu den beiden Inszenierungen haben Sie die Möglichkeit, für 18 € ein Pausenbüffet dazuzubuchen, an dem Sie sich in einer ausgedehnten Pause stärken und sich über das Gesehene austauschen können! In "Das Vermächtnis (The Inheritance) folgen sieben junge Männer einer Autorenwerkstatt ihrem Erzähldrang und entspinnen nach und nach eine Geschichte, die mit dem glücklichen Mittdreißiger-Paar Eric Glass und Toby Darling im New York des Jahres 2016 ihren Anfang nimmt. Während Schriftsteller Toby für die Proben an der Bühnenadaption seines ersten Romans nach Chicago reist, freundet sich Eric mit dem 55-jährigen Walter an und dringt in Gesprächen immer tiefer in eine Vergangenheit ein, die er nur vom Hörensagen kennt: die verheerende HIV-Epidemie, die vom Beginn der 1980er-Jahre an die LGBTQ*-Community erschütterte. Als Toby sich in den jungen Schauspieler Adam verliebt, ist Eric am Boden zerstört und gerät in eine tiefe Krise. Welchen Sinn will er seinem Leben geben? Wie soll sein Beitrag für eine bessere Welt aussehen? Der aufkeimende Populismus der Trump-Ära und die Frage nach persönlicher Haltung dazu spalten ihren Freundeskreis und konfrontieren Eric mit dem Gegensatz zwischen individuellem Glück und gesellschaftlicher Verantwortung. Toby kann in seinem unerreichbaren Verlangen nach Adam weder den Drogen noch seiner Vergangenheit entfliehen und reißt nicht nur sich, sondern auch den Sexarbeiter Leo, welcher Adam erstaunlich ähnlich sieht, ins Verderben. Als Eric einige Monate später unerwartet auf den kranken und vom Leben auf der Straße gezeichneten Leo trifft, weiß er, dass er ihm helfen muss. Er bringt ihn zu Walters Haus außerhalb der Stadt, in dem dieser einst während der Aids-Epidemie viele Männer aufgenommen, ihnen ein Zuhause gegeben und sie bis zum Tod begleitet hat. Mutig stellt Eric sich seiner Verantwortung und tritt Walters Vermächtnis an – bereit, die Welt zu verändern. Dauer: ca. 8 Stunden inklusive 3 Pausen
„Festung und Ritter“
Sonntagsspaziergang
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Inmitten seiner „Ring“-Komposition legt Richard Wagner im Sommer 1857 das Monumentalwerk zur Seite. Geldnöte zwingen ihn, ein möglichst „leichtes“ Werk mit kleiner Besetzung und wenig Chor einzuschieben. Die Wahl fällt auf Gottfried von Straßburgs keltisches Epos von „Tristan und Isolde“ – eine durch äußere Umstände komplizierte Liebesgeschichte: König Marke sendet seinen Vasallen Tristan aus, um ihm Isolde, Königstochter des besiegten Irlands, als Brautwerber zuzuführen. Schon während der Schiffsüberfahrt gewinnt die uneingestandene Liebe zwischen Tristan und Isolde überhand. Ein vermeintlicher Todestrank wird zum Liebestrank und legt die eigentlichen Gefühle beider endgültig bloß und setzt dabei sämtliche äußere Schranken außer Kraft. Letztlich ist ihre irdische Liebe alternativlos und nur möglich in einem Raum, der alle Barrieren überschreitet. Die Oper galt wegen ihrer hohen musikalischen Anforderungen seinerzeit als unaufführbar. Nach 77 Proben wurde die geplante Uraufführung für Wien abgesagt. Am 10. Juni 1865 erblickte die Oper – mit „königlicher Hilfe“ durch Ludwig II. – am Münchner Nationaltheater das Licht der Öffentlichkeit. In der dicht gewebten Partitur sind Liebessehnsucht und Todesverlangen musikalisch untrennbar miteinander verknüpft. Kindermusical nach dem Buch von Otfried Preußler Das ist absolut neu bei den Frankefestspielen: Das Team der Frankenfestspiele produziert ein eigenes Kinderstück! Auf dem Programm steht ein Theaterspaß für die ganze Familie. Und Ingo Brosch, bekannt aus der Jugendserie „Find me in Paris“, ist unser Räuber Hotzenplotz! Die aus Otfried Preußlers Nachlass veröffentlichte neue Geschichte über den berüchtigten Räuber gibt es bei uns als lustiges Musical. Wachtmeister Dimpfelmoser ist empört: Hotzenplotz ist ausgebüxt! Kasperl und Seppel sind fest entschlossen, den Räuber mit den sieben Messern wieder einzufangen. Sie bauen eine Rakete, um den Übeltäter ein für alle Mal auf den Mond zu schießen. Ein Musical-Spaß für die ganze Familie, der mit viel Humor und originellen Liedern das Publikum auf eine fantastische Reise entführt. Wandeltheater mit 3 Stationen: Konzept und Regie: Klaus Adam Fußweg (Feld – und Waldwege): Teufelsschmiede – Aub / einfach ca. 4 km
Im November 1956 sind die Nachrichten von der brutalen und blutigen Niederschlagung des Ungarn-Aufstands über verschiedene Medienkanäle auch in der DDR angekommen. Die Schüler:innen der 12. Klasse der Oberschule in Storkow wollen sich politisch dazu verhalten und solidarisieren sich mit einer Schweigeminute während des Unterrichts mit den Aufständischen in Ungarn. Die DDR-Obrigkeit, die von diesem Vorfall erfährt, befindet: Dieser politische Ungehorsam muss verfolgt werden, die Anstifter sollen gefunden werden. Die Lehrer werden befragt, Schüler:innen verhört, Eltern werden unter Druck gesetzt, indem man ihnen die mitunter zukunftsvernichtenden Konsequenzen verdeutlicht, die der ganzen Familie bevorstehen, wenn man sich nicht kooperativ zeigt. Doch die Klasse hält zusammen, niemand wird als alleiniger „Rädelsführer“ benannt. Damit erhält die gesamte Klasse das Verbot, das Abitur in der DDR abzulegen. Um dieser Bestrafung zu entfliehen – und der ständigen Beobachtung durch die Staatssicherheit –, entscheiden sich die jungen Erwachsenen zu einem drastischen Schritt: Sie verlassen ihr Land, die DDR. Einzeln und in kleineren Gruppen fliehen sie nach West-Berlin und dann weiter nach Bensheim in der Bundesrepublik. Dorthin, wo das Abitur und die Freiheit auf sie warten. Dietrich Garstka, einer der Schüler der 12. Klasse von einst, hat die Ereignisse 50 Jahre danach in dokumentarischen Berichten veröffentlicht.
Das schweigende Klassenzimmer
von Sibylle Baschung, nach dem Romand von Irmgard Keun
Gilgi - Eine von uns
(Szenische Lesung) Gilgi-ein Mädchen im Köln der 20er Jahre, kündigt ihre Stelle als Sekretärin und zieht von zuhause aus, weil sie das bevormundende Dasein bei den Eltern satt hat. Doch auch das „weiche, zerflossene, bedenkenlose“ Leben mit dem Schriftsteller Martin ist keine Alternative und aus ihrem Leben, sagt Gilgi, „soll nicht so´n Strindberg-Drama“ werden. Und da nimmt sie es wieder selbst in die Hand und macht sich wirklich auf den Weg in die Selbständigkeit. „Gilgi-eine von uns“ wurde ein Sensationserfolg und machte die 26jährige Irmgard Keun 1931 über Nacht berühmt
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit
Die weißen Weiten des Schnees bergen viele Gefahren, wilde Tiere, den Frost, Hunger. Und dennoch brechen viele abenteuerlustige Goldsucher auf, um hier ihr Glück zu versuchen. Unter ihnen sind das unzertrennliche Duo Alaska Kid und Shorty, der Draufgänger Burning Daylight und der dickköpfige Greis John Tarwater. Alle lockt der Schatten des einen Goldfundes, der sie reich machen wird, der all die Mühen wert war, die sie auf sich nehmen mussten. Doch in der Eiswüste treiben sich auch andere Schatten herum, die nichts mit dem glänzenden Metall zu tun haben.
Der Lockruf des Goldes
Tutty Tran kommt am Sonntag, den 25.05.2025 um 19.00 Uhr mit seinem Programm „Hai Dai Mau“ in die Posthalle nach Würzburg. „HAI DAI MAU“! Diesen Satz kriegt Tutty Tran, Deutschlands bekanntester „Reisbürger“, bis heute regelmäßig von seinem Vater um die Ohren gehauen – „Halt dein Maul“ in feinstem vietnamesisch-deutschen Kauderwelsch. Doch Tutty wäre nicht Tutty, wenn er auf seinen Vater auch nur ansatzweise hören würde. Maul halten? Im Leben nicht! Und so startet der Berliner Comedian mit seinem zweiten Soloprogramm „HAI DAI MAU“ durch. Altersempfehlung: ab 16 Jahren! Tuttys Parodien des unvergleichlich klischeehaften Akzents seines Vaters und die daraus resultierenden Missverständnisse im Alltag sind haarsträubend komisch und ein Garant für viele Lachtränen im Publikum. Von schonungslos sarkastisch bis frivol frech – mit seinen anarchischen Anekdoten hat er sich bereits eine große Fanbase in den sozialen Medien erspielt. Mittlerweile rennen ihm seine Fans auch analog die Bude ein. Skurrile Begegnungen von und mit Tuttys Vater dürfen zwar auch bei „HAI DAI MAU“ nicht fehlen, aber inzwischen ist noch so viel mehr passiert: Tutty ist mit seiner Freundin Laura zusammengezogen! Ja, wirklich! Alleine das bietet ausreichend Absurditäten, die Tutty auf der Bühne verarbeiten muss. Comedy-Gold! Wie zum Beispiel den Clash der Kulturen, wenn die Familien der beiden aufeinandertreffen: Fern-Ost trifft Ossi. Sprach-Eskalationen sind da programmiert, denn Lauras Wurzeln liegen in Sachsen. Wer versteht überhaupt, was der andere sagt – ein beliebtes Spiel bei Familienfeiern. „Allegro ma non troppo“ – „heiter, aber nicht zu sehr!“ Inspiriert durch den Namen der Gruppe machen sich die Musiker auf eine musikalische Reise. Dabei treffen sie auf Lieder voller Lebensfreude, heiterer Gelassenheit, aber auch Nachdenklichkeit: in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien. Eine besondere Vorliebe haben die Musiker auch für Lieder und Tanzmelodien aus dem Genre der Klezmer-Musik. Birgit Hutzel (Akkordeon, Percussion, Gesang), Uli Preu (Geige, Gitarre, Gesang), Hermann Tzschaschel (Gitarre, Gesang), Siegfried Hutzel (Cello, Kontrabass, Gesang).
Münchener Kammerorchester Johannes Maria Staud Stachel. Rhapsodie für Streichorchester »Mozart hat mich immer herausgefordert, er hat mein Leben bestimmt.« Manfred Trojahn macht keinen Hehl daraus, dass die Vergangenheit eine wichtige Inspirationsquelle für ihn ist. Mit Mozart steht er dabei in besonders engem Kontakt. Sein Libera me komponierte Trojahn als Auftakt zu Mozarts Requiem und merkt dazu an: »Das ist die vielleicht belastendste Aufgabe, der ich mich je gestellt habe, einfach weil das Folgestück derartig ›mythisch‹ ist, mit allen seinen anekdotischen Aspekten, dass es wahrlich vermessen erscheint, so etwas in Angriff zu nehmen.« Benjamin Britten fand in Mozarts Werk nicht nur einen der bedeutendsten Bezugspunkte des eigenen Schaffens, sondern auch Trost und Aufbau in schweren Zeiten. Seine Serenade für Tenor und Horn ist eines der ersten Werke, die Britten seinem Lebensgefährten Peter Pears in die Seele komponierte. Entstanden ist es in Kriegszeiten und strahlt dennoch eine erstaunliche Wärme aus. Mit zwei berührenden Werken, die nicht zuletzt von innigen Wahlverwandtschaften erzählen, kehrt Julian Prégardien (Artiste étoile des Mozartfestes 2019) nach Würzburg zurück. Brasssurround Von London nach Sevilla. Werke von William Byrd, Samuel Scheidt, Georges Bizet, Chick Corea, Jim Parker u. a. arrangiert für Brassensemble Unweit von Würzburg und inmitten eines herrlichen Rokokogartens ruht ein Kleinod: Schloss Veitshöchheim. Von Balthasar Neumann zur Vollendung gebracht und von Antonio Bossi mit kostbaren Stuckaturen ausgeziert, sonnt es sich am Mainufer wie eine kleine Schwester der Würzburger Residenz. Die Fürstbischöfe verbrachten hier ihre Sommer, denn sie wussten, was gut ist. Das Mozartfest hat es sich bei ihnen abgeguckt und lässt jedes Jahr die Musik Residenz beziehen in Veitshöchheim. In blauer Stunde und vor malerischer Schlosskulisse fühlt sich gediegener Blechbläserklang ganz besonders wohl. Deshalb reist auch 2025 ein Brassensemble erster Güte an den Main. Brasssurround nennen sich die zehn Bläser, die allesamt aus der Kaderschmiede der Karlsruher Musikhochschule stammen und ihr Können bei international renommierten Interpreten wie Reinhold Friedrich, Will Sanders oder Dirk Hirthe vervollkommnen. Mit ihrem Programm durchqueren sie klanggewaltig nicht nur Europa, sondern auch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Tafelausstellung, Hofstraße 11, Foyer des Mozartareals, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei,
Der deutsche Orden im Bauernkrieg – Tafelausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der JMU
go.uniwue.de/veranstaltungen
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Kindermusical nach dem Buch von Otfried Preußler Das ist absolut neu bei den Frankefestspielen: Das Team der Frankenfestspiele produziert ein eigenes Kinderstück! Auf dem Programm steht ein Theaterspaß für die ganze Familie. Und Ingo Brosch, bekannt aus der Jugendserie „Find me in Paris“, ist unser Räuber Hotzenplotz! Die aus Otfried Preußlers Nachlass veröffentlichte neue Geschichte über den berüchtigten Räuber gibt es bei uns als lustiges Musical. Wachtmeister Dimpfelmoser ist empört: Hotzenplotz ist ausgebüxt! Kasperl und Seppel sind fest entschlossen, den Räuber mit den sieben Messern wieder einzufangen. Sie bauen eine Rakete, um den Übeltäter ein für alle Mal auf den Mond zu schießen. Ein Musical-Spaß für die ganze Familie, der mit viel Humor und originellen Liedern das Publikum auf eine fantastische Reise entführt.
„Jetzt pack schon aus!“ Vogel Karl vermutet Würmer in einem der Pakete, die gerade mit der Post gekommen sind. Doch was drin steckt, macht den Doktor und seinen gefiederten Freund ziemlich ratlos: „Hast du das bestellt?“ Nein, hat er nicht, der Karl. Aber wer dann? Schwein Yogi und die Hühner Agathe und Polykarp jedenfalls auch nicht. „Eieiei! Das Paket ist für den Professor von nebenan!“ erkennt Dolittle und will die Verwechslung aufklären. Er ahnt nicht, welchen Plan der Professor und sein Wurm Hubertus mit dieser Bestellung verfolgen.
Überraschung für Dolittle
Was tut sich im Staatstheater Meiningen – auf der Bühne, dahinter und überhaupt? Wir erzählen Ihnen davon einmal im Monat montags im Foyer. Zur nächsten Ausgabe begrüßen wir Sie am 28. April um drei im Foyer: Die Tage sind endlich wieder länger geworden, die Natur blüht und sprießt, die Premiere unserer Produktion „Ein Sommernachtstraum“ steht vor der Tür – und wer ist (augenzwinkernd gesagt) der heimliche Protagonist im Sommernachtstraum? Richtig, der Wald. Und was hat Meiningen mit dem Wald zu tun? Lassen Sie sich überraschen, auf welche Antworten wir im Gespräch innerhalb der Sparten stoßen! Das folgende „Foyer um drei“ am 26. Mai gestaltet die Meininger Hofkapelle. Orchesterdirektor Alexander John berichtet Spannendes in und um das Orchester, beleuchtet die kommenden Konzerte und hat natürlich Musiker eingeladen: Solooboistin Christine Leipold und Soloklarinettist Hagen Biehler. Zusammen mit ihnen wird er nicht nur angeregt plaudern, sondern auch selbst das Fagott in die Hand nehmen, um diesen Nachmittag mit diesen beiden exzellenten Protagonisten musikalisch abzurunden! Trois für Oboe, Klarinette und Fagott erklingen zu unserem „Theatercafé“: Kurzweilig und gut gelaunt erwarten wir Sie zu Kaffee und Kuchen! Referent: PD Dr. Thomas Polak, Chefarzt Hephata Hessisches Diakonie Zentrum e.V. / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Alzheimer-Demenz ist die häufigste Demenzform, die uns als Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt. In Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt und jährlich werden es etwa 450.000 mehr. Schätzungen zufolge sind zwei Drittel aller an Demenz erkrankten Menschen von der Alzheimer-Erkrankung betroffen. Veranstaltungsort: Dauthendey-Saal, 2. OG, barrierefrei über Aufzug erreichbar. Unterstützt werden durch die Spendeneinnahmen wie immer aktuelle soziale, umweltpolitische oder kulturelle Projekte. Es ist keine Anmeldung nötig. Einlass ist ab 17:00 Uhr. Wir freuen uns auf eine wundervolle Vokü mit Euch! Manfred Trojahn Komponist Gespräch über das kommunikative Vermögen und Unvermögen von Musik Er sei »ein Musikus« schreib Wolfgang Amadé Mozart an den Vater, deshalb wolle er ihm zum Namens- und Geburtstag musikalisch gratulieren. Denn nur »durch Töne« könne er seine »Gesinnungen und Gedanken« zum Ausdruck bringen. Manfred Trojahn gibt gerne zu, dass Mozart ein Fixstern für ihn ist. Als er elfjährig zum ersten Mal Don Giovanni hörte, soll der Wunsch in ihm gekeimt sein, Komponist zu werden. An Mozarts Werk hat er seither oftmals angeknüpft. Dass er historisch-gewachsene Ausdrucksformen zur Basis seines Komponierens macht, hat man ihm wiederholt vorgeworfen. Aber Trojahn ist überzeugt, dass es, um überhaupt von der Norm abweichen zu können, einen Grundkonsens geben muss. Eben wie zu Mozarts Zeiten. In einem zweifelt Trojahn den klassischen Ahnen aber an: Dass Musik »Gesinnungen und Gedanken« kommunizieren könne, daran glaubt er nicht. Musik, sagt Trojahn, sei vielmehr ein ambivalentes Medium und passe sich an das an, was in sie hineingehört werde. Grund zur Nachfrage für den Mozartforscher Ulrich Konrad und Ausgangspunkt für ein Gespräch über das Vermögen und Unvermögen von Musik. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Ein jüdisches Märchen Der Flickschuster Levi führt ein einfaches Leben. Mit der Reparatur kaputter Dinge, welche ihm die Menschen seiner Stadt bringen, bestreitet er mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt. Aber er ist zufrieden mit dem, was er mit seiner Hände Arbeit verdient. Der missgünstige König jedoch versucht, ihn auszutricksen und stellt ihn auf die Probe. Aber Levi meistert mit seiner Bauernschläue jede Aufgabe, die ihm übertragen wird und wendet sie zu seinem Nutzen. Durch seine ehrliche und einfache Art gelingt es ihm sogar, den König von dessen Zorn und Zweifeln zu befreien. Es gibt wohl kaum ein komplexeres Gefühl als die Liebe – sie kann einen auf Wolke sieben schweben lassen, aber einen auch in den Wahnsinn treiben. Oder beides zugleich. Der junge Werther ist gerade frisch von zu Hause ausgezogen, als er Lotte kennenlernt. Unsterblich verliebt er sich in sie, die ganze Welt gerät für ihn ins Wanken, er wandelt umher wie ein Träumender, der nicht weiß, ob Tag oder Nacht ist. Allerdings ist Lotte bereits vergeben. Demnächst wird sie ihren Verlobten Albert heiraten Werther wird unglücklicher Teil einer Dreiecksbeziehung, schwankt wie im Rausch zwischen Hoffnung, Unsicherheit und Enttäuschung und gerät immer mehr an die Grenzen seines Verstandes. Er durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, eine Achterbahnfahrt zwischen Leidenschaft, Sehnsucht, Erwartung und Verzweiflung. Als Außenseiter findet er auch den von ihm sehnlichst erwünschten Platz in der Gesellschaft nicht – und so nimmt sein Schicksal einen tödlichen Ausgang. Wie sollen junge Menschen mit einer Situation umgehen, wie Werther sie erlebt? Wo sind die Grenzen zwischen Freundschaft, Seelenverwandtschaft und Liebe zu ziehen? Wer trägt die Verantwortung für sich und andere, für Leben, Liebe und Tod? Goethes Sturm-und-Drang-Roman avancierte bald nach seinem Erscheinen 1774 zu einem Bestseller und Goethe selbst schrieb: "Die Wirkung des Büchleins war groß, ja ungeheuer". Von vielen zeitgenössischen Rezensenten wurden "Die Leiden des jungen Werther" als Anstiftung zum Suizid verteufelt; Jugendliche hingegen stilisierten Werther rasch zum tragischen Popstar seiner Zeit. Und obwohl nun schon 250 Jahre alt, vermag uns der "erste moderne Roman deutscher Sprache" immer noch zu fesseln, als wäre er heute erlebt, heute geschrieben. Kennst du das mit dem Ärgern? Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Aber viel mehr ärgert es mich, wenn ich geärgert werde. Richtig schlimm wird es, wenn ich immer wieder von allen geärgert werde und dann ganz allein dastehe! Und dann? Vielleicht kann Drachin ALMA weiterhelfen… In unserem neuen Tanzstück tanzen 8 Tänzer*innen und eine Drachin, gebaut und gespielt von Thomas Glasmeyer.
Idee und Konzept: Lisa Kuttner Hanni Liang Klavier Manfred Trojahn Verpasste Gelegenheiten. Melodram für Sprecher und Klavier Gegensätze ziehen sich an, sagt der Volksmund. Sind dann Freund- und Partnerschaft nicht unweigerlich auf tönernen Füßen gegründet? Wäre es vielleicht manchmal besser, sich nicht getroffen zu haben? In 13 Sequenzen unter dem Titel Verpasste Gelegenheiten spielt Michael Krüger den Gedanken durch, dass Menschen sich nicht begegnen, sich gezielt verpassen. Krüger widmete die Verpassten Gelegenheiten Manfred Trojahn, der sie zur Grundlage seines gleichnamigen Melodrams machte und 2017 gemeinsam mit der Pianistin Hanni Liang uraufführte. »Die Musik bekommt eine Aufgabe, die der von Filmmusiken nahe ist«, kommentiert Trojahn sein Werk, »sie gestaltet Atmosphäre, Aura und Tempo der Ereignisse.« Musik und gesprochenes Wort: »Zwei Kunstformen versuchen es miteinander«, sagt der Komponist, »und jede möchte möglichst wenig von sich verlieren. Das erinnert an den Inhalt der Texte: Zwei Personen versuchen sich zu finden und scheinen alles daran zu setzen, sich selbst vor dem Anderen zu bewahren, auch um den Preis, ihm nicht zu begegnen.«
Ringvorlesung, Neue Universität (Sanderring 2) und online via Zoom, ohne Anmeldung, Eintritt frei,
Germania und Europa. Gibt es vormodernen Nationalismus?
www.mfn.uni-wuerzburg.de von Maria Milisavljević Nach „Alte Sorgen“ nimmt Maria Milisavljević in ihrem, für das Staatstheater Meiningen als Auftragswerk entstehenden Text, nun das Schicksal der vielen von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit Betroffenen in den Blick. Sie schildert auf eindringliche Weise, was es bedeutet, für die Gesellschaft „unsichtbar“ zu sein. Eine Frau sitzt mit einem Kaktus in einer Wohnung im Osten Berlins. In dieser Wohnung hat sie ihr ganzes Leben verbracht, den Fall der Mauer erlebt, ihre Tochter großgezogen. Diese ist bereits verstorben und die Wiedervereinigung liegt vierunddreißig Jahre zurück, die Erinnerungen an all das sind zwischen den Wänden jedoch noch lebendig. Nun soll die Wohnung bald auch nur noch Erinnerung sein: Ein Investor hat das Gebäude gekauft, die Frau muss ausziehen. Eine neue Bleibe gibt es nicht, es droht die Wohnungs-, wenn nicht sogar Obdachlosigkeit. Da steht auf einmal eine junge Frau vor ihrer Tür, die für eine reibungslose Räumung sorgen soll. Bei einem Glas Wein kommen sich die beide Frauen näher, und schnell hallen zwischen den Wänden Stimmen aus der Vergangenheit wieder, werden Schicksale anderer Wohnungs- und Obdachlosen hörbar, entspinnen sich aber auch hoffnungsvolle Träume und Möglichkeiten. Mit schimmernder Poesie und großer Empathie für ihre Figuren gibt die Autorin den Menschen eine Stimme, die unter den oft problematischen Wohnverhältnissen leiden, beschreibt ihren emotionalen Verlust und ihren Kampf um Ansehen und Würde.
Krimi nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel
Tannöd
»Der Teufel hat’s geholt!« heißt es im Dorf, als auf dem abgelegenen Hof in Tannöd die gesamte Familie Danner tot aufgefunden wird. In einer einzigen Nacht wurden sechs Personen grausam hingerichtet, darunter auch zwei Kinder und die kürzlich erst eingestellte Dienstmagd. Jetzt geht die Angst um. Spuren gibt es keine, die Motive sind unbekannt. War die Tat eine Strafe Gottes, ein geplanter Raubmord oder vielleicht doch späte Rache für erlittenes Unrecht? Schließlich muss Tannöd schon vor dem Mord ein Ort des Schreckens gewesen sein. Geizige Eigenbrötler sollen die Danners gewesen sein, unfreundlich und verschlossen. Der alte Danner soll die Familie wie ein Patriarch brutal regiert haben, von Inzest und Gewalt ist die Rede. Ein offenes Geheimnis im ganzen Dorf, doch alle schweigen zu den Vorfällen. Erst der kaltblütige Mord bringt die Menschen zum Reden. Nach und nach erzählen die Beteiligten mosaikartig in Rückblenden, Dialogen, reflektierenden Berichten und inneren Monologen die Geschehnisse. Ein traumatisches Beziehungsgeflecht wird sichtbar, denn hinter der Fassade der Gottesfürchtigkeit und ländlichen Idylle verbergen sich allerorten dunkle Geheimnisse. Ein nicht aufgeklärter Mordfall aus dem Jahr 1922, der sich auf dem oberbayerischen Einödhof Hinterkaifeck ereignete, diente Andrea Maria Schenkel als Vorlage für ihren mehrfach preisgekrönten Bestseller »Tannöd«. Sie verlegte das Geschehen in die Nachkriegsjahre und schuf neben einem Krimi zugleich die präzise Milieustudie einer Zeit, in der Dinge totgeschwiegen wurden, und in der die beklemmende Enge der dörflichen Gesellschaft und vergangene Gräueltaten den Menschen keine Luft zum Atmen ließen. Württembergische Landesbühne Esslingen Regie: Christoph Biermeier Bühne und Kostüme: Claudia Rüll Calame-Rosset Musik: Thomas Unruh mit Oliver Moumouris, Gesine Hannemann, Feline Zimmermann, Lily Frank, Kristin Göpfert, Markus Michalik, Christian A. Koch, Reinhold Ohngemach Der perfekte Mädelsabend! Mit viel Humor zeigt die Komödie, wie ein gemeinsames Ziel neue Kräfte und ungeahnte Möglichkeiten wecken kann.
Unser Erfolgsformat Comedy Lounge:
Comedy Lounge
Einmal im Monat verwandelt sich das Theater am Neunerplatz in Würzburg in die heißeste Comedy-Bühne der Stadt! Prague Philharmonia Wolfgang Amadé Mozart Ouvertüre zu »La clemenza di Tito« KV 621 »Meine Prager verstehen mich.« In Bronze gegossen und als Tafel am Prager Ständetheater angebracht, steht Mozarts Sympathiebekundung an die Hauptstadt Böhmens. Ob er es wirklich mit diesen Worten auf den Punkt brachte, ist zwar nicht bezeugt. Aber dass er eine tiefe Zuneigung zu Prag und seinen Bewohnern hegte, daran besteht kein Zweifel. Und es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, als er 1787 erstmals an die Moldau reist und man ihm einen überaus herzlichen Empfang bereitet. Nur zu gerne nimmt er die Wiedereinladungen der folgenden Jahre an und verbringt sogar zur Uraufführung von La clemenza di Tito noch zwei Monate vor seinem Tod einen letzten Aufenthalt bei seinen Prager Freunden. Wenn die Prague Philharmonia als Botschafter aus Mozarts ›Lieblingsstadt‹ nach Würzburg kommt und den musikalischen Bogen von Mozart über dessen Zeitgenossen Leopold Koželuh bis in die böhmische Romantik spannt, fügt sich ein Werk mit besonderem Prag-Bezug ins Programm: Haydns Cellokonzert Nr. 1, das man erst 1961 im Tschechischen Nationalmuseum wiederentdeckte. Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! Wer den Maestro™ kennt, weiß, dass in keiner anderen Impro-Show so viel geschwitzt wird, wie in dieser. Nur die härtesten Kämpfer*innen trauen sich in den Ring, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mal spielen sie sich um Kopf um Kragen, mal spielen sie sich direkt in eure Herzen. Am Ende kann es nur eine*n Sieger*in geben – und ihr entscheidet, wer. Für Improspieler*innen gibt es vor der Show um 18:00 Uhr einen Workshop im Cairo (Konzertsaal). Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen! Am Ende des Workshops wird das Ensemble des Abends zusammengestellt. Es besteht also die Chance, noch am selben Abend auf der Bühne zu stehen! Man kann aber auch am Workshop teilnehmen, ohne bei der Show mitzuspielen. Da die Zahl der Teilnehmer*innen für den Workshop begrenzt ist, bitten wir Euch um eine Anmeldung unter: info[@]improtheaterfestival.de. Präsentiert von: Würzburger Improtheaterfestival e. V. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie! ein thematischer Aktionstag für Grundschulkinder der Region In der über viele Jahre gewachsenen Zusammenarbeit von Stadt- und Kreisbibliothek Anna Seghers Meiningen, den Meininger Museen und dem Staatstheater Meiningen mit dem Puppentheater, der Jungen Musik und der Meininger Hofkapelle erwartet die jungen Besucher ab 6 Jahren auch in diesem Jahr ein spannender Vormittag in Meiningen! Neu dabei ist die Dampflokerlebniswelt.
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit
Infoveranstaltung UKW, online via Zoom, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich via infoabend@ukw.de,
Geburtshilflicher Infoabend
https://www.ukw.de/patienten-besucher/veranstaltungskalender/
Podiumsdiskussion, Schelling Forum, Eintritt frei, Anmeldung per Email an das Schelling Forum,
Aufstand für die Freiheit – was bleibt nach 500 Jahren vom Bauernkrieg?
schelling-forum@badw.de, go.uniwue.de/veranstaltungen Bühne frei für junge Talente! 2017 als Matinee der Hauptstücke - verstärkt mit Kinder- und Jugendchören aus der Region - gestartet, entwickelte sich das Konzert des Jungen Theaters nicht nur zum Highlight am Ende der Spielzeit für Kinder und Jugendliche: Es wurde ein absoluter Publikumsmagnet! Jugendliche Leidenschaft gepaart mit kreativer Ausdruckskraft begeistern jedes Jahr die Besucher. Das Großartige an diesem Event: Auch Sie können mit ihrer Gruppe zu diesem Erfolg beitragen. Ob Chor oder Band - am besten gleich anmelden und auch auf der großen Festspielbühne stehen. Für Ihre Schülerinnen und Schüler ein unvergessliches Erlebnis. Anmeldung per E-Mail an das Junge Theater König Peter, Herrscher und „Substanz“ des Reiches Popo, ist überfordert. Er wollte doch eine Rede halten – nur, worüber und zu wem? Es scheint ihm das Beste, die Regierungsgeschäfte endlich seinem Sohn Leonce zu übergeben. Der allerdings zählt vor lauter Melancholie Sandkörner und übt, auf Steine zu spucken: „Müßiggang ist aller Laster Anfang. – Was die Leute nicht alles aus Langeweile treiben!“ Erst die angeordnete Hochzeit zwischen ihm und der ihm unbekannten Prinzessin Lena vom Nachbarstaat Pipi bringt Leben in den Kronprinzen, denn Leonce will kein König werden, auch kein Wissenschaftler, Held oder Künstler – und auf keinen Fall ein nützliches Mitglied der Gesellschaft: „Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.“ Zum Glück trifft er den Lebenskünstler Valerio, der ihn in der Kunst des Narr-Seins unterrichtet. Denn: Nur als Narr kann man der Narrheit der Welt begegnen. Mit ihm flieht er nach Italien. Auch Lena will einem von anderen für sie vorgezeichneten Leben entgehen und macht sich ebenfalls auf den Weg in die Ferne. Die Königskinder auf der Flucht begegnen einander und finden im anderen, was ihnen selbst zu fehlen scheint. Nur um festzustellen, dass sie ihrem vorherbestimmten Schicksal direkt in die Arme gelaufen sind … Zwischen Leichtigkeit, Humor und Verwechslungskomödie wirft Georg Büchner die großen Sinnfragen menschlichen Daseins auf. Haben wir überhaupt einen freien Willen? Oder funktionieren wir nicht längst schon wie Automaten, wie programmierte Algorithmen? Büchner hat mit „Leonce und Lena“ nicht nur eine lustvolle Satire auf romantische Vorstellungen geschrieben, sondern auch einen zynischen Kommentar zu den Verhältnissen seiner Zeit: Die deutsche Kleinstaaterei, die Weltfremdheit der feudalen Klasse und das aus der Zeit gefallene Hofzeremoniell werden ordentlich aufs Korn genommen – und „morgen fangen wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit den Spaß noch einmal von vorn an.“
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit
Junge Autor*innen stellen ihre Literatur vor. Diese Werke, sowie weitere Texte aus dem Publikum, werden vorgelesen. Jedwedes Genre ist willkommen - aber lasst bloß euren Poetry Sing-Sang zuhause. Das ist eine Lesebühne, kein Slam! Schnallt euch die Altersklausel um (unsere Autor*innen bewegen sich im Bereich unter 27), und dann kann's losgehen. Wer eine eigene Sitzgelegenheit (Kissen, Decken, etc.) mitbringt, bekommt einen Premium-Platz auf der Bühne (und in unsrem Herzen)! Auf Spendenbasis! Vorschlag: 3€
Wenn ihr ein erstes Gefühl dafür bekommen wollt, was die KLW abseits des CAIRO so treibt, schaut mal hier! Präsentiert von: Kollektive Literaturzeitschrift Würzburg Hochschulsinfonieorchester der HfM Würzburg Wolfgang Amadé Mozart Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 »Eine kleine Nachtmusik« »À mon meilleur ami« lautet die rätselvolle Widmung, die Pjotr Iljitsch Tschaikowski seiner Sinfonie Nr. 4 voranstellte: »Meinem besten Freund«. Längst weiß man, dass dieser »beste Freund« Nadeschda Filaretowna von Meck war: großzügige Mäzenin, Seelenverwandte, Ratgeberin und langjährige Brieffreundin des Komponisten. Tschaikowski bedankt sich für ihren selbstlosen Support mit Musik. »Mit echter Inspiration«, »mit Liebe und glühender Begeisterung« habe er an »unserer Sinfonie« gearbeitet, schreibt er ihr. Zum letzten Satz notiert der depressive Tonschöpfer, der Zeit seines Lebens in Mozart einen wichtigen Seelentröster fand: »Freue dich an der Freude anderer – und das Leben ist doch zu ertragen.« Bevor das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Würzburg mit Tschaikowskis Freundschaftssinfonie die Nachtmusik krönt, kommt George Gershwin zu Wort. Uraufgeführt in der Carnegie Hall, war seine Tondichtung An American in Paris nicht allein Ergebnis der eigenen lebhaften Eindrücke von der französischen Metropole, sondern die Eintrittskarte in die New Yorker Hochkultur. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Katharina Schlender Ein Liebeslied an das Leben! Verrückt wie das war, ein Mensch zu sein. Ich habe versucht, es gut zu machen. Ich war ein Mensch - tiefschürfend, komplex und voller Poesie!
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit
Schmiedevorführungen | 10-17 UhrIn der historischen Schmiede-Werkstatt aus den 1930er Jahren zeigt und erklärt der Schmied David Rosenberg den Museumsgästen sein Handwerk. Holzrücken mit Pferden | ab 10 UhrKaum eine Tätigkeit übt so viel Faszination aus wie das Holzrücken mit Pferden. Die Zusammenarbeit von Mensch und Tier zu erleben und die Präzision zu sehen, mit der schwerste Stämme zentimentergenau rangiert werden, hinterlassen bleibende Eindrücke. Mit dem Holzrücker Jens Nattermann ist im Freilandmuseum ein wahrer Meister seines Fachs zu Gast. 2012 wurde er Deutscher Meister im Holzrücken, bei der Europameisterschaft 2015 belegte er den dritten Platz, 2018 war er Thüringischer Landesmeister im Einspänner und Zweispänner. Am 29. Mai demonstrieren Jens Nattermann und seine Pferde ihr Können im Freilandmuseum. Auf der Festwiese werden sie ab 10 Uhr zeigen, wie harmonisch sie zusammenwirken. Dabei ist Genauigkeit genauso gefragt wie Geschicklichkeit. Selbst eine laufende Motorsäge kann die Pferde nicht aus der Ruhe bringen, was sie den Gästen eindrucksvoll beweisen werden. Was kommt heute auf den Tisch? Kochprogramm mit historischen Rezepten | 11-15 UhrWas heute auf den Tisch kommt? Das können Sie im Dreiseithof aus Leutershausen herausfinden. Hier wird der Kochlöffel geschwungen und geschnippelt, geknetet und gekocht. Die Rezepte stammen aus historischen Kochbüchern der Rhön und auf den Tisch kommt nur, was es in den Museumsgärten zu finden gibt oder im Vorjahr eingemacht oder getrocknet wurde. Saisonal und regional steht hier also ganz oben auf der Liste. Wer sehen will, was auf den Tisch kommt, der darf und soll beim historischen Kochprogramm selbst mit anpacken! Die Köchinnen und Köche des Freilandmuseums zeigen, wie es geht und jeder darf mitkochen, egal ob Groß oder Klein. Probiert wird zum Schluss natürlich auch - wer will schließlich nicht wissen, wie Mehlklöße mit Hutzeln, Schaumbiersuppe oder Erbsenkoteletten schmecken? Fragt sich nur noch, wer den Abwasch macht ... Offenes Mitmachprogramm, ohne Anmeldung. Was heute auf den Tisch kommt? Das können die Besucherinnen und Besucher im Freilandmuseum an jedem Sonntag im Dreiseithof aus Leutershausen herausfinden. Dann wird der Kochlöffel geschwungen und geschnippelt, geknetet und gekocht. Die Rezepte stammen aus historischen Kochbüchern der Rhön und auf den Tisch kommt nur, was es in den Museumsgärten zu finden gibt oder im Vorjahr eingemacht oder getrocknet wurde. Saisonal und regional steht hier also ganz oben auf der Liste. Wer sehen will, was auf den Tisch kommt, der darf und soll beim historischen Kochprogramm selbst mit anpacken! Die Köchinnen und Köche des Freilandmuseums zeigen, wie es geht und jeder darf mitkochen, egal ob Groß oder Klein. Probiert wird zum Schluss natürlich auch - wer will schließlich nicht wissen, wie Mehlklöße mit Hutzeln, Schaumbiersuppe oder Erbsenkoteletten schmecken? Fragt sich nur noch, wer den Abwasch macht ... Offenes Mitmachprogramm, ohne Anmeldung. Trio Catch: Johannes Schöllhorn Erzähler Johannes Schöllhorn divertimento per li regazzi für Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Klavier (Uraufführung, Auftragswerk des Trio Catch)* Der Anzug viel zu groß, auf dem Kopf ein eigenartiger Kegelhut, im Gesicht eine dunkle Maske mit Hakennase. Die Figur ist unverkennbar: Pulcinella – ewiger Hanswurst, Draufgänger, Provokateur. In Literatur, Kunst und Musik treibt er in schier unendlicher Variation sein vergnügliches Unwesen. Auch der Rokokomeister Giandomenico Tiepolo hatte buchstäblich einen Narren an der schillernden Figur gefressen und widmete Pulcinella ganze 104 Zeichnungen. Divertimento per li regazzi nannte er mit ironischem Unterton und in absichtlich falschem Italienisch seine bunte Folge von Szenen aus dem imaginären Leben des Pulcinella. Eine »Unterhaltung für Kinder«? Wohl kaum, denn unverhohlen halten die sarkastischen Zeichnungen einer erwachsenen Gesellschaft den Spiegel vor. Johannes Schöllhorn hat aus der zeichnerischen eine musikalische Bilderfolge gemacht und von quirliger Lebendigkeit über Melancholie bis hin zu Obsession alle Stimmungen ausgekostet, die Pulcinella anschlägt. In Verbindung mit Zwischentexten zu Tiepolos Zyklus präsentiert das Trio Catch beim Mozartfest die Premiere von Schollhörns divertimento. Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater Sechs internationale Formationen präsentieren Pianojazz von Himmelfahrt bis zum Wochenende „semi-open-air“ im Hofthea-ter des Steingraeber-Hauses Bayreuth – das kleine Festival geht nun schon ins fünfte Jahr, erfreut sich eine riesengroßen Fangemeinde und eröffnet nun schon traditionell den Bay-reuther Festspielsommer. Im Zentrum aller Konzerte steht das Klavier. Dabei zeigen insgesamt 16 Musikerinnen und Musiker aus Italien, der Mongolei, Österreich, Israel und natürlich Deutschland eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Einflüssen, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen. Zwischen italienischem Charme, Improvisationstalent und Grenzenlosigkeit – Den Auftakt am 29. Mai macht die italienische Pianistin Francesca Tandoi mit ihrer charmanten Bühnenpräsenz und ihrem Zusammenspiel aus heiteren Melodien und melancholischen Klängen. Am 31. Mai gehört die Open-Air-Bühne Tim Allhoff. Mit seinem technisch versierten Klavierspiel und neu-em Bach-Programm lädt er das Publikum zu einem besonderen Konzerterlebnis ein, das mühelos die Brücke zwischen Jazz und Klassik schlägt. Der krönende Abschluss: virtuose Coolness – Durchaus cool und modern geht es am 1. Juni nachmittags mit dem Jazz Piano Trio LBT weiter. Ihr klassisches Programm „Abstrakt“ setzt einen bewussten Kontrast zu ihrem sonstigen Techno-Trio. Das Pijazzo-Ende bildet der international gefeierte Pianist Yaron Herman mit seinem Quartet. Die vier Musiker kombinieren israelische Volksmusik mit Elementen der eu-ropäischen Konzerttradition und sorgen für einen gebührenden Abschluss des Pianojazz-Wochenendes. „Die einzigartige Atmosphäre im Steingraeber Hoftheater macht die Konzerte zu einem überwältigenden Erlebnis“, so Kaspar Schlösser, Vorsitzender des Jazzforum. „Das Festival entstand 2021 aus der Not des Corona-Lockdowns heraus, als Kulturveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich waren. Heute ist es ein fester Bestandteil des Bayreuther Kulturkalenders“. Tickets: Vorverkauf über die Website des Festivals: www.jazz-bayreuth.de www.pijazzo.de www.okticket.de Pressekontakt: Kaspar Schlösser, 1. Vorsitzender Jazzforum Bayreuth e.V., T. (0921) 15 12 68 30, schloesser@jazz-bayreuth.de Fotos Andreas Harbach: Anke Helfrich Trio, Pijazzo 2022 und Marialy Pacheco, 2023 Veranstaltungsort: Steingraeber Hoftheater, Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth Würzburger Bürger:innen öffnen ihre Häuser für Kurzkonzerte mit Kammermusik Würzburg macht Musik – und Mozart hätte das sehr gefallen! Zu einer musikalischen Soiree in privatem Rahmen und unter Freunden hat er sich nie lange bitten lassen. Von geselligen Abenden liest man in seinen Briefen – nicht selten ausufernd und inklusive einer Partie Billard. Vom munteren Gesang unflätiger Kanons bis zur Uraufführung gewichtiger Streichquartette war jeder denkbare Musikstil willkommen. Das Mozartfest macht sich diese musikalischen Zusammenkünfte zum Vorbild und ruft ganz Würzburg zum Mitmachen auf. In der neuen Reihe »Eine große Stadtmusik« kann jeder zur Gastgeber:in für ein eigenes Hauskonzert werden – und selbstverständlich auch zum Instrument greifen. Egal ob Klaviervortrag, Blockflötenduett, Gesangseinlage oder Streichquartett, egal ob Salon, Küche, Flur oder Wohnzimmer: Alles darf, alles geht, alles soll zum freundschaftlichen Miteinander animieren. Und wer nicht selbst musiziert oder seine Wohnung öffnet, schlendert einfach von Haus zu Haus und lauscht im fremden Heim den vielgestaltigen Kammermusiken.
Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ gilt als Musterbeispiel eines Dramas der deutschen Klassik. Im Zentrum des Stückes steht der Konflikt zwischen zwei mächtigen und gegensätzlichen Frauen: Königin Elisabeth I. von England und ihre Rivalin um den Thron, die schottische Königin Maria Stuart.
Maria Stuart - Sommerbühne
In der Inszenierung des Theater Ensemble werden die beiden Kontrahentinnen – anders als im Stück – einander durchweg ausgeliefert, ohne die Szene je zu verlassen. Diese Konstruktion führt zu einer sich schärfer abzeichnenden emotionsgeladenen und verzweifelten Verflechtung der Figuren.
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
Madsen feiern 20 Jahre Albumdebüt und verlängern Jubiläumstour aufgrund der großen Nachfrage „Vielleicht ist das der Anfang / Vielleicht ist das das Ende“ singschrie Sebastian Madsen im ersten Song auf dem selbstbetitelten Debütalbum von Madsen. 20 Jahre nach Veröffentlichung kann man, ohne wenn und aber, wohl nur attestieren: Es war ein Anfang! Denn inzwischen haben Madsen ganze neun Studioalben veröffentlicht – das letzte davon, „Hollywood“ im Sommer 2023, erreicht erstmals Platz #1 der deutschen Albumcharts – und kaum eine Bühne ließen die drei Gebrüder Madsen zusammen mit Bassist Niko Maurer und den Live-Mitgliedern Lisa Who (Keyboard, Gesang) und Mücke (Gitarre) seitdem unbespielt. Wegzudenken ist die Band aus dem Wendland aus dem Rock’n’Roll-Zirkus hierzulande definitiv nicht mehr. Anlässlich des zwanzigsten Geburtstags wird das Madsen-Debütalbum am 01.11.2024 neu auf Vinyl aufgelegt. Und das nicht nur mit den 11 Originaltracks von 2005, sondern auch mit dem bisher unveröffentlichten Song „Heute Nacht“, der auch in den Aufnahmesessions 2004 aufgenommen wurde, aber auf unaufgeräumten Festplatten verschollen war. Bis jetzt. Aufgrund der großen Nachfrage – und weil es einfach so unendlich viel Spaß bringt – geht es dazu nicht nur dieses Jahr auf große Tour, sondern im Frühjahr einfach weiter: Die „Heute Nacht“-Tour wird anders, als jede Madsen-Tour bisher und trotzdem kann man sich gewiss sein: Es wird Bock machen wie immer, man könnte sagen es wird die Perfektion. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de
Dass es bei einer Komödie mit dem Titel „Die Wahrheit“ eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten. Der französische Autor Florian Zeller wählt als Motto für seine tempo- und pointenreiche Komödie einen Text des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire: ‚Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet...
Die Wahrheit
Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater Sechs internationale Formationen präsentieren Pianojazz von Himmelfahrt bis zum Wochenende „semi-open-air“ im Hofthea-ter des Steingraeber-Hauses Bayreuth – das kleine Festival geht nun schon ins fünfte Jahr, erfreut sich eine riesengroßen Fangemeinde und eröffnet nun schon traditionell den Bay-reuther Festspielsommer. Im Zentrum aller Konzerte steht das Klavier. Dabei zeigen insgesamt 16 Musikerinnen und Musiker aus Italien, der Mongolei, Österreich, Israel und natürlich Deutschland eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Einflüssen, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen. Zwischen italienischem Charme, Improvisationstalent und Grenzenlosigkeit – Den Auftakt am 29. Mai macht die italienische Pianistin Francesca Tandoi mit ihrer charmanten Bühnenpräsenz und ihrem Zusammenspiel aus heiteren Melodien und melancholischen Klängen. Am 31. Mai gehört die Open-Air-Bühne Tim Allhoff. Mit seinem technisch versierten Klavierspiel und neu-em Bach-Programm lädt er das Publikum zu einem besonderen Konzerterlebnis ein, das mühelos die Brücke zwischen Jazz und Klassik schlägt. Der krönende Abschluss: virtuose Coolness – Durchaus cool und modern geht es am 1. Juni nachmittags mit dem Jazz Piano Trio LBT weiter. Ihr klassisches Programm „Abstrakt“ setzt einen bewussten Kontrast zu ihrem sonstigen Techno-Trio. Das Pijazzo-Ende bildet der international gefeierte Pianist Yaron Herman mit seinem Quartet. Die vier Musiker kombinieren israelische Volksmusik mit Elementen der eu-ropäischen Konzerttradition und sorgen für einen gebührenden Abschluss des Pianojazz-Wochenendes. „Die einzigartige Atmosphäre im Steingraeber Hoftheater macht die Konzerte zu einem überwältigenden Erlebnis“, so Kaspar Schlösser, Vorsitzender des Jazzforum. „Das Festival entstand 2021 aus der Not des Corona-Lockdowns heraus, als Kulturveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich waren. Heute ist es ein fester Bestandteil des Bayreuther Kulturkalenders“. Tickets: Vorverkauf über die Website des Festivals: www.jazz-bayreuth.de www.pijazzo.de www.okticket.de Pressekontakt: Kaspar Schlösser, 1. Vorsitzender Jazzforum Bayreuth e.V., T. (0921) 15 12 68 30, schloesser@jazz-bayreuth.de Fotos Andreas Harbach: Anke Helfrich Trio, Pijazzo 2022 und Marialy Pacheco, 2023 Veranstaltungsort: Steingraeber Hoftheater, Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth
"Ewig jung" wurde von Erik Gedeon ursprünglich unter dem Namen "Thalia Vista Social Club" als musikalische Farce für SchauspielerInnen, die ihr greises Alter-Ego verkörpern, für das Hamburger Thalia-Theater konzipiert und entwickelte sich aufgrund seiner Mischung aus Slapstick, berührenden Szenen, anarchistischem Witz und eigenwilligen Interpretationen unsterblicher Hits der Pop-und Rockgeschichte nach kurzer Zeit zum Publikumsrenner mit Kultstatus.
Ewig jung
… der ein großer Sänger werden wollte. Ein Stück von und mit Thomas Glasmeyer.
Vom kleinen Frosch
R Kammermusiksaal, Eintritt frei
Musik publik
Short Recitals zur Mittagszeit Kirill Serebrennikow Buch und Regie Spielfilm, RU/F, 2022, 134 Min., FSK 16 Antonina Miliukova ist besessen von ihrem ehemaligen Professor Pjotr Tschaikowski. 1877 heiratet sie ihn, doch dem berühmten Komponisten dient die Verbindung nur der Tarnung seiner Homosexualität. Die Ehe wird für beide zur Katastrophe und führt für Antonina zu Untergang und Selbstzerstörung.
B Theater, Eintritt: 10 € (VVK über Falkenhaus / Reservix)
„Glaube, Liebe – Hoffnung?“ Opernabend
Claudio Monteverdi (1567 – 1643): „Buch III“ aus den „Madrigali guerrieri ed amorosi“ Sarah Nemtsov (*1980): „Herzland“ Hofkapelle München Leopold Koželuh Sinfonie g-Moll op. 22/3 »Bravo Mozart«, ruft der Kaiser aus seiner Loge. Und auch Leopold Mozart ist begeistert von dem Klavierkonzert, das sein Sohn am Abend des 12. Februar 1785 in Wien uraufführt: Es sei ein »herrliches Conzert«, berichtet er nach Salzburg und ergänzt, Mozart habe es »für die Paradis« gemacht. Die Paradis? Ein Name, der viel zu wenigen geläufig ist. Dabei ist Maria Theresia Paradis eine überaus faszinierende Künstlerin – und zu Lebzeiten mindestens so bekannt wie ihr Zeitgenosse Mozart. Als Wunderkind eilt ihr Ruhm schon früh durch Europa. Als musikalisches Multitalent erwirbt sie sich im Erwachsenenleben einen herausragenden Ruf. Mit Mozart verbindet sie eine wertschätzende Künstlerfreundschaft. Doch Maria Theresia Paradis trägt ein für eine Musikerin schweres Schicksal: Sie ist blind. Ragna Schirmer widmet der Künstlerin einen konzertanten Doppelabend, beginnend mit einem Orchesterprogramm, das die Komponistin Paradis auf Augenhöhe mit ihrem Lehrer Leopold Koželuh zeigt und Mozarts mutmaßliches Widmungswerk ebenso zu Gehör bringt wie Haydns Klavierkonzert Nr. 4, mit dem die Pianistin 1784 bei den berühmten Pariser Concerts spirituels brillierte. Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Er steht für den unersättlichen Frauenhelden überhaupt: Don Giovanni. In jeder erfolgreichen Verführung liegt schon der Gedanke an die nächste. Wie sein Diener Leporello vermerkt hat, sind es gar tausend Damen quer durch Europa. In Mozarts Oper allerdings will ihm nichts glücken. Ein Versuch bei Donna Anna scheitert durch plötzliches Erscheinen ihres Vaters, dem Komtur, der im Kampf mit Giovanni fällt. Donna Elvira, eine vergangene Affäre, will nichts als Rache an dem Untreuen, und Bauernmädchen Zerlina kann sich im letzten vernünftigen Moment der Anziehungskraft des Schwerenöters entwinden. Als Giovanni die Statue des von ihm getöteten Komtur provokant zum Abendessen einlädt, scheint sein Schicksal besiegelt. Während Mozarts Popularität in seiner Wahlheimat Wien erheblich nachließ, feierte man ihn insbesondere für seine „Hochzeit des Figaro“ in Prag als Star. So folgte dort auch schnell der Auftrag zu einer neuen Oper, bei deren Themenwahl Mozart und Da Ponte freie Wahl hatten. Schnell entschied man sich für den viel bearbeiteten Don Juan-Stoff, und in nur wenigen Monaten schufen beide ein Juwel der Opernliteratur, das 1787 im Prager Ständetheater seine umjubelte Uraufführung erlebte. Am Staatstheater Meiningen wird der Mozart-Pflege damit ein neues Kapitel hinzugefügt. Komödie von Dietmar Jacobs Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. So war es lange Zeit. Und heute? Kann bereits eine harmlose Grillwurst Anlass zu einer gesellschaftspolitischen Debatte geben. So geschieht es zumindest bei der Vereinssitzung des örtlichen Kleinstadt-Tennisclubs, als Tennis-As Melanie für ihren türkischstämmigen Spielpartner Erol einen Zweitgrill für Halal-Wurst beantragt. Rasch wird die Diskussion immer persönlicher, und auf einmal stehen gewichtige Fragen im Raum: Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Spielt Religionszugehörigkeit auch im Sport eine Rolle? Geht die deutsche Bratwurst über alles? Und was bitte sind „theoretische Muslime“? Deutsche und türkische Macho-Allüren prallen aufeinander wie sonst nur die Bälle beim Gemischten Doppel. Als schließlich sämtliches Porzellan zerschlagen ist, geht die Frage ans Publikum: Wie würden Sie entscheiden? Mit der temporeichen Komödie „Extrawurst“ hat das Comedy-Erfolgsduo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Stromberg“) das Stück der Stunde geschrieben. Mit pointensicherem Gespür sorgen die beiden Autoren dafür, dass sowohl eingefleischte Traditionalisten als auch selbsternannte Gutmenschen ihr Fett abkriegen, ohne dass es dabei allzu bierernst zugeht. Der perfekte Mädelsabend! Mit viel Humor zeigt die Komödie, wie ein gemeinsames Ziel neue Kräfte und ungeahnte Möglichkeiten wecken kann.
Komödie von Florian Zeller
Die Kehrseite der Medaille
Eine schwungvolle Beziehungskomödie mit Esprit! Daniel hat ohne das Wissen seiner Frau Isabelle seinen guten Freund Patrick zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Das Pikante an der Situation ist, dass sich Patrick soeben von seiner langjährigen Ehefrau getrennt hat - zufälligerweise der besten Freundin von Isabelle. Und dass er zu besagtem Abendessen auch gleich seine neue Flamme, die junge und attraktive Emma, mitbringt, um sie in den Freunddeskreis einzuführen. Isabelle ist erbost. Sie beobachtet das junge Glück mit Misstrauen und wittert außerdem Gefahr: Was, wenn Daniel durch das frischverliebte Paar ebenfalls auf dumme Ideen kommt? In der Tat erliegt Daniel bald Emmas fröhlichem Charme, und er kann den Neid auf seinen Freund nur schlecht überspielen. Dennoch bemüht man sich um freundliche Konversation. Und hier kommt nun der besondere Clou: Das Publikum hört nicht nur die höflichen Gespräche der Paare, sondern auch die "Kehrseite" - die heimlichen und nicht immer sehr netten Gedanken, die die vier wohlweislich voreinander verschweigen! Was verbirgt sich wohl hinter der Fassade meines Gesprächspartners, was denkt mein Gegenüber wirklich von mir? Wenn man doch nur Gedanken lesen könnte! Durch einen raffinierten Trick ermöglicht der französische Erfolgsautor Florian Zeller sein Publikum genau dies. Aus dem Spannungsverhältnis zwischen Gesagtem und Gedachtem entsteht der Witz - und ein ebenso hintergründiger wie amüsanter Theaterabend. Isidore String Quartet: Wolfgang Amadé Mozart Streichquartett Nr. 19 C-Dur KV 465 »Dissonanzenquartett« Freunde kann man fordern. An Freundschaften kann man wachsen. Das wusste auch Wolfgang Amadé Mozart. Die sechs Streichquartette, die er 1785 Joseph Haydn widmete, lassen keinen Zweifel daran. »Berühmter Mann und mein teuerster Freund, nimm hier meine Kinder«, schrieb Mozart ins Vorwort. Der väterliche Freund erkannte den Wert nicht zuletzt des sogenannten Dissonanzenquartetts, das mit seinem enigmatischen Beginn nicht wenige Zeitgenossen gründlich verwirrte. »Man sieht es den Quartetten an, dass sie um J. Haydn’s Beyfall buhlten«, heißt es in der ersten Mozart-Biografie. Um etwas zu buhlen, wäre Beethoven nicht in den Sinn gekommen. »Was kümmert mich seine elende Geige, wenn der Geist zu mir spricht«, soll er dem Geiger Ignaz Schuppanzigh entgegengehalten haben. Immerhin: Er wusste, was er dem Freund und Primarius des berühmten Schuppanzigh Quartetts zutrauen konnte und übereignete ihm die Uraufführungen seiner komplexesten Streichquartette inklusive seines Opus 127. Das New Yorker Isidore String Quartet, das zu den aufsehenerregendsten Quartett-Neugründungen der vergangenen Jahre zählt, bringt fordernde Freundschaftswerke mit zu seinem Mozartfest-Debüt. Ragna Schirmer Hammerflügel und Moderation Late-Night-Konzert zu Leben und Werk der blinden Pianistin Maria Theresia Paradis. Mit Werken von Maria Theresia Paradis, Wolfgang Amadé Mozart und Leopold Koželuh Sie ist drei Jahre jünger als Mozart, ein Wunderkind, eine gefeierte und überaus virtuose Pianistin. Sie begeistert die gekrönten Häupter Europas und begrüßt in ihrem Wiener Salon die (künstlerische) Prominenz der Zeit: Maria Theresia Paradis ist eine zentrale Figur des Musiklebens im 17. und 18. Jahrhundert. Eine bemerkenswerte Künstlerin auch deswegen: Seit ihrem zweiten Lebensjahr ist die Paradis blind. Aus ihrer Beeinträchtigung macht sie eine Tugend und gründet nicht nur eine integrative Bildungseinrichtung, sondern entwickelt auch eine Lehrmethode speziell für blinde Musiker:innen. Ragna Schirmer hat sich mit Maria Theresia Paradis intensiv beschäftigt. In einem Late-Night-Konzert nimmt sie das Publikum mit in das schicksalhafte Leben, das musikalische Denken und Fühlen der Künstlerin. Mit einem vom Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde originalgetreu nachgebauten Hammerflügel und im dämmrigen Zwielicht des Residenzweinkellers lädt Ragna Schirmer ein in die besondere Musik- und Sinnenwelt einer hochinteressanten Frauengestalt, die in der Musik eine Freundin fürs Leben fand. |
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Ohr – Feigen
Constanze Hochmuth-Simonetti: »Wort-Spiele« in Collagentechnik
Mo – zart Masken – Ball
Hermann-Josef Diedrich zeigt seine aktuelle Fotoausstellung. Das Projekt erstreckte sich über ein komplettes Jahr, in dem jeden Tag mindestens ein kurioses Bild oder eine spontane Serie entstand. Durch die Technik des Doppelgängers/Zwillings ergeben sich immer wieder neu gespielte Szenen und unerwartete Geschichten. Die Bilder begleiten durch den gewöhnlichen Alltag, immer mit dem Blick auf die kleinen, unscheinbaren Dinge, an denen man meist achtlos vorübergeht und die erst durch die fotografische Komposition ihren unerwarteten Zauber entfalten. Ein (meist) humorvoller Blick auf den Menschen, das Leben, die Welt …“ Sie können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Kunstcafés (Erster Sonntag im Montag, 14:00-16:30 Uhr) und zu den Vorverkaufszeiten ansehen (FR-SO, 14:00 – 15:30 Uhr).
Fotoausstellung
Gemeinsame Ausstellung von Stadtarchiv und Staatsarchiv Würzburg
Bilder des Bauernkriegs
2025 ist der Bauernkrieg in aller Munde – und in den Köpfen. Bilder und Vorstellungen entstehen. Dies ist jedoch nicht nur in der Gegenwart so. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert war der Bauernkrieg nicht nur Gegenstand wissenschaftlicher Forschung, sondern auch in der Würzburger Öffentlichkeit präsent. Für die Wahrnehmung der historischen Ereignisse durch die Nachwelt spielten dabei die eigene Gegenwart und der jeweilige geschichtsphilosophische bzw. ideologische Standpunkt eine entscheidende Rolle. Dies zeigt die Ausstellung »Bilder des Bauernkriegs« anhand mehrerer Stationen mit Tafeln, Bildern, Archivalien und anderen Exponaten. Sie wird im Spitäle vom 10. Mai bis zum 9. Juni zu sehen sein. Ausstellung der Fischerzunft Würzburg im Tivoli-Pavillon (wenige gehminuten vom Spitäle entfernt) Öffnungszeiten:
Posterausstellung Universität Sanderring, Öffnungszeiten: Mo-Fr; 08:00-20:00 Uhr, ohne Anmeldung,
Aufruhr oder Freiheitskampf? Deutungen des „Bauernkrieges“ bis in die Moderne
Eintritt frei www.mfn.uni-wuerzburg.de Pijazzo 2025: Jazzforum Bayreuth präsentiert im Steingraeber Hoftheater Sechs internationale Formationen präsentieren Pianojazz von Himmelfahrt bis zum Wochenende „semi-open-air“ im Hofthea-ter des Steingraeber-Hauses Bayreuth – das kleine Festival geht nun schon ins fünfte Jahr, erfreut sich eine riesengroßen Fangemeinde und eröffnet nun schon traditionell den Bay-reuther Festspielsommer. Im Zentrum aller Konzerte steht das Klavier. Dabei zeigen insgesamt 16 Musikerinnen und Musiker aus Italien, der Mongolei, Österreich, Israel und natürlich Deutschland eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Einflüssen, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen. Zwischen italienischem Charme, Improvisationstalent und Grenzenlosigkeit – Den Auftakt am 29. Mai macht die italienische Pianistin Francesca Tandoi mit ihrer charmanten Bühnenpräsenz und ihrem Zusammenspiel aus heiteren Melodien und melancholischen Klängen. Am 31. Mai gehört die Open-Air-Bühne Tim Allhoff. Mit seinem technisch versierten Klavierspiel und neu-em Bach-Programm lädt er das Publikum zu einem besonderen Konzerterlebnis ein, das mühelos die Brücke zwischen Jazz und Klassik schlägt. Der krönende Abschluss: virtuose Coolness – Durchaus cool und modern geht es am 1. Juni nachmittags mit dem Jazz Piano Trio LBT weiter. Ihr klassisches Programm „Abstrakt“ setzt einen bewussten Kontrast zu ihrem sonstigen Techno-Trio. Das Pijazzo-Ende bildet der international gefeierte Pianist Yaron Herman mit seinem Quartet. Die vier Musiker kombinieren israelische Volksmusik mit Elementen der eu-ropäischen Konzerttradition und sorgen für einen gebührenden Abschluss des Pianojazz-Wochenendes. „Die einzigartige Atmosphäre im Steingraeber Hoftheater macht die Konzerte zu einem überwältigenden Erlebnis“, so Kaspar Schlösser, Vorsitzender des Jazzforum. „Das Festival entstand 2021 aus der Not des Corona-Lockdowns heraus, als Kulturveranstaltungen in Innenräumen nicht möglich waren. Heute ist es ein fester Bestandteil des Bayreuther Kulturkalenders“. Tickets: Vorverkauf über die Website des Festivals: www.jazz-bayreuth.de www.pijazzo.de www.okticket.de Pressekontakt: Kaspar Schlösser, 1. Vorsitzender Jazzforum Bayreuth e.V., T. (0921) 15 12 68 30, schloesser@jazz-bayreuth.de Fotos Andreas Harbach: Anke Helfrich Trio, Pijazzo 2022 und Marialy Pacheco, 2023 Veranstaltungsort: Steingraeber Hoftheater, Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth
Fragen an Mozart, Fragen an Musik, Gegenwart und Gesellschaft: Das MozartLabor ist der Think-and-Do-Tank des Mozartfestes. Vier Tage mitten im Festival treffen sich Akteur:innen aus Kunst und Wissenschaft, Medien und Kulturmanagement, um in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und künstlerischer Arbeit die Themen der Saison in den Blick zu nehmen. Ein Schutzraum für Ideen, Austausch, Experiment und Erkenntnis – aber offen für alle, die Wissbegierde treibt und die Interesse haben, dem aktuellen Kulturleben den Puls zu fühlen. Das Thema Freundschaft mit seinen Reflexionen in Musik und Musikleben steht im Fokus der Laborarbeit. Künstlerbünde und moderne Netzwerke, Musik als Resonanzsphäre, Kooperation versus Konkurrenz, Freundschaft wider Entfremdung sind Grundmotive des diesjährigen MozartLabors. Kammermusik und Ensemblegesang stehen im Mittelpunkt der künstlerischen Sektionen. Und zwei Liederabende geben klingenden Eindruck vom Stellenwert der Freundschaftsthematik in Franz Schuberts musikalischem Werk.
MozartLabor
William Youn Pianist und Kunstsammler Gespräch über Porzellankunst und deren Rolle in Mozarts Zeit sowie William Youns Leben. Mit Auszügen aus Klaviersonaten von Wolfgang Amadé Mozart und Franz Schubert Mit zerbrechlicher Schönheit kennt William Youn sich aus. Wenn er Mozart spielt, bekommt jedes Detail Aufmerksamkeit und es leuchten die Feinheiten. »Mozart ist der vielseitigste Komponist«, sagt Youn, mit ihm und seinen geradezu plastischen Erzählungen werde es nie langweilig. Neben der Musik hegt der Pianist eine zweite künstlerische Leidenschaft – und die Beziehungen zwischen beiden Künsten sind frappierend: William Youn sammelt antikes Porzellan. »Ich liebe schöne Sachen«, sagt er und kann sich begeistern für die Eleganz, Verspieltheit, Individualität, den Perfektionismus und die Kostbarkeit alten Porzellans aus bedeutenden Manufakturen. Im Kunst | Musik | Dialog mit Angela Gräfin von Wallwitz, Expertin für europäisches Porzellan und Fayencen, stellt er Lieblingsstücke aus der eigenen umfangreichen Sammlung vor. Dass er dabei auch klingende Parallelen zieht, versteht sich von selbst. »Es gibt so viele Feinheiten, die man auskosten kann«, sagt Youn über Mozarts Musik und könnte genauso von den filigranen Ornamenten des favorisierten Porzellan-Dekors Friedrichs des Großen sprechen. Im Anschluss an das musikalische Gespräch lädt die Kaffeemanufaktur Würzburg zu einer genussvollen Tasse Kaffee.
Matthias-Grünewald-Gymnasium, Eintritt frei
J–Pod
Sommerkonzert des Matthias Grünewald Gymnasiums
Dort, wo heute prachtvolle Rhododendronbüsche stehen, legte ein Gärtner im Jahr 1922 einen Kräutergarten der besonderen Art an. Warum das Ganze ein Geheimnis ist, das wird sich dem Theaterbesucher auf feinsinnig-unterhaltsame und heiter-frivole Weise entschlüsseln.
Das Geheimnis des Gartens
Ein modernes Theaterstück, geschrieben und gestaltet von Gabriele Brunsch. Großartige Musik und Klangeffekte von Julia Rosenberger. Kathrin Resetarits Buch Spielfilm, A/D, 2017, 97 Min., FSK 6 Wien, 18. Jahrhundert: Die blinde und gefeierte Pianistin Maria Theresia Paradis wird dem umstrittenen Wunderheiler Franz Anton Mesmer anvertraut und erlangt Sehkraft. Doch mit fortschreitender ›Heilung‹ schwindet ihre Virtuosität und sie muss sich zwischen Ruhm und ›sehender Welt‹ entscheiden. Bigband-Sounds von Klassik bis U, Techno bis Jazz, Club bis Konzerthaus »Guter Song«. So langweilig kann klingen, was eine Übersetzungsmaschine für »Banger« ausspuckt. Für das, was die Jazzrausch Bigband auf ihrem neuen Album »Bangers Only!« damit labelt, muss definitiv die alternative Übertragung her: »Knaller«! Nichts anderes als ordentlich Zündstoff hat die Band nämlich für die Scheibe und das gleichnamige Programm, mit dem sie derzeit auf die Bühne geht, zusammengetragen. Und mit dem sie ihr 10-jähriges Bestehen feiert. So lange – und sogar noch ein paar Monate länger – ist es her, dass Jazzrausch sich formierte, um den legendären Münchner Technoclub Harry Klein musikalisch aufzumischen. Längst hat sich das Bandprojekt verselbstständigt und zu einem ganz eigenen Stil gefunden. Der lautet: Geht nicht, gibt’s nicht! Und: Je mehr Kontrast, desto besser. Also geht es ran an die Musikstile – und von Techno bis Jazz, von Klassik bis U und E, von Club bis Konzerthaus ist alles dabei, wenn Jazzrausch aufdreht. Dem Wertheimer Sommerhimmel wird die ungewöhnliche Bigband ein gehöriges Bläsergewitter verpassen.
B Theater
„Glaube, Liebe – Hoffnung?“ Opernabend
Claudio Monteverdi (1567 – 1643): „Buch III“ aus den „Madrigali guerrieri ed amorosi“ Sarah Nemtsov (*1980): „Herzland“ Crossover-Konzert: Wenn Bläser-Punk-Rock auf Chorgesang trifft! Der Chor vereint Sängerinnen und Sänger aus traditionellen Chören, deren Repertoire von der Gotik bis zum modernen Pop reicht. Jetzt treffen diese beiden Klangwelten aufeinander: Harte Bläserriffs verschmelzen mit kraftvollen Stimmen, klassische Harmonien begegnen rockigen Rhythmen – ein musikalisches „Come Together“ für alle Generationen! Die „Blaucrowd Surfer“ sind: Nicolai Behr – Gesang, Gitarre
Als junger, mittelloser Schriftsteller kommt Clavigo nach Madrid und wird von den französischen Schwestern Marie und Sophie Beaumarchais bereitwillig aufgenommen. Sie helfen ihm beim Aufbau einer erfolgreichen Karriere am spanischen Hof. Marie und Clavigo verlieben sich ineinander und beschließen ihre Verlobung. Doch am Höhepunkt seines Erfolgs angekommen, trennt Clavigo sich kurzerhand von Marie, um sich ganz auf seine Arbeit zu konzentrieren. Marie ist verzweifelt. Ihr Bruder schwört Rache und fordert von Clavigo ein Schuldeingeständnis, das die Ehre seiner Schwester wiederherstellen soll. Eingeschüchtert unterschreibt Clavigo, beschließt dann aber, ein ehrlicher Mann zu werden und Marie um Verzeihung zu bitten. Er schwört ihr seine Liebe und die Verlobung wird ein zweites Mal geschlossen. Clavigos Freund Carlos sieht in der erneuten Verlobung eine Gefahr für dessen Karriere, und redet ihm ins Gewissen. Dann entspinnt er eine Intrige: Er lässt Beaumarchais wegen vermeintlicher Gewaltandrohungen gegenüber Clavigo vor Gericht stellen. Hin- und hergerissen lässt Clavigo sich von Carlos überzeugen und bricht abermals sein Wort gegenüber Marie. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich daraufhin dramatisch, sie stirbt an gebrochenem Herzen. Bei ihrem Begräbnis ersticht Beaumarchais den erneut reumütigen Clavigo, der geplagt von Schuld und Trauer im Sterben nach Maries Hand greift und sich im Tod mit ihr vereint sieht.
Clavigo
Goethe verfasste sein 1774 uraufgeführtes zweites Trauerspiel Clavigo innerhalb von nur acht Tagen. Es basiert auf den Memoiren des französischen Dramatikers Beaumarchais, der zur Ehrenrettung seiner Schwester von ihrem wortbrüchigen Verlobten ein Schuldeingeständnis forderte. Zudem verarbeitete Goethe in dieser „poetischen Beichte“ den eigenen Treuebruch an seiner Geliebten Friederike Brion. Das Trauerspiel aus der Zeit des Sturm und Drang thematisiert den Geniekult und setzt die Außerordentlichkeit der Künstlerexistenz in Konflikt mit der kleinbürgerlichen Ordnung. König Peter, Herrscher und „Substanz“ des Reiches Popo, ist überfordert. Er wollte doch eine Rede halten – nur, worüber und zu wem? Es scheint ihm das Beste, die Regierungsgeschäfte endlich seinem Sohn Leonce zu übergeben. Der allerdings zählt vor lauter Melancholie Sandkörner und übt, auf Steine zu spucken: „Müßiggang ist aller Laster Anfang. – Was die Leute nicht alles aus Langeweile treiben!“ Erst die angeordnete Hochzeit zwischen ihm und der ihm unbekannten Prinzessin Lena vom Nachbarstaat Pipi bringt Leben in den Kronprinzen, denn Leonce will kein König werden, auch kein Wissenschaftler, Held oder Künstler – und auf keinen Fall ein nützliches Mitglied der Gesellschaft: „Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.“ Zum Glück trifft er den Lebenskünstler Valerio, der ihn in der Kunst des Narr-Seins unterrichtet. Denn: Nur als Narr kann man der Narrheit der Welt begegnen. Mit ihm flieht er nach Italien. Auch Lena will einem von anderen für sie vorgezeichneten Leben entgehen und macht sich ebenfalls auf den Weg in die Ferne. Die Königskinder auf der Flucht begegnen einander und finden im anderen, was ihnen selbst zu fehlen scheint. Nur um festzustellen, dass sie ihrem vorherbestimmten Schicksal direkt in die Arme gelaufen sind … Zwischen Leichtigkeit, Humor und Verwechslungskomödie wirft Georg Büchner die großen Sinnfragen menschlichen Daseins auf. Haben wir überhaupt einen freien Willen? Oder funktionieren wir nicht längst schon wie Automaten, wie programmierte Algorithmen? Büchner hat mit „Leonce und Lena“ nicht nur eine lustvolle Satire auf romantische Vorstellungen geschrieben, sondern auch einen zynischen Kommentar zu den Verhältnissen seiner Zeit: Die deutsche Kleinstaaterei, die Weltfremdheit der feudalen Klasse und das aus der Zeit gefallene Hofzeremoniell werden ordentlich aufs Korn genommen – und „morgen fangen wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit den Spaß noch einmal von vorn an.“
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Die Csárdásfürstin
Mit der Csárdásfürstin etablierte sich Emmerich Kálmán endgültig als einer der ganz Großen in der Traumfabrik der Operette. Mit Schlagern wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Das ist die Liebe, die dumme Liebe«, »Die Mädis, die Mädis…« oder »Machen wir’s den Schwalben nach« erobert er auch heute noch die Herzen des Publikums im Sturm. Die Liebesgeschichte um die schillernde Chansonnière Sylva Varescu entführt uns mit beglückenden Melodien, mitreißendem rhythmischen Elan und schwungvoll choreografierten Tanzszenen in die Glamourwelt des Theaters zwischen Budapest und Wien im noch jungen 20. Jahrhundert. Libretto von Leo Stein und Bela Jenbach Neue Operette Wien Regie: Alexander M. Helmer | Musikalische Leitung: Mag. Laszlo Gyüker Bühnenbild: Prof. Manfred Waba | Choreografie: Katharina Strohmeier
Kulturboden in Hallstadt
Christine Eixenberger
Benjamin Appl Bariton und Lesung Ausgewählte Lieder nach sowie Lesung von Texten der Literatenaus dem Freundeskreis Franz Schuberts Auf ein Glas danach | Geselliger Konzertausklang mit den Künstler:innen des Abends Eintritt frei (bei allen Veranstaltungen des MozartLabors 2025 im Exerzitienhaus Himmelspforten) hr-Sinfonieorchester Johann Christian Bach Sinfonia g-Moll op. 6/6 »Was mich am Glücklichsten macht, ist die Freude, die ich durch meine Musik an Menschen weitergeben kann.« Könnte ein Ausspruch von Mozart sein? Ist aber von Noa Wildschut. Erst 23 Jahre ist die Niederländerin alt, doch als Geigerin hat sie bereits beeindruckend viel erreicht. Im Alter von sieben Jahren gab sie ihr Debüt im Amsterdamer Concertgebouw, wurde zwei Jahre später beim Internationalen Violinwettbewerb Louis Spohr mit einem ersten Preis ausgezeichnet, entschied zahlreiche weitere Competitions für sich und konzertiert inzwischen regelmäßig mit weltweit führenden Orchestern. Und auch als Kuratorin beim Festspielfrühling Rügen hat Noa Wildschut ihre künstlerische Handschrift gezeigt. Bei ihrem Mozartfest-Debüt 2019 war sie fast noch ein Teenager. Jetzt kehrt sie an der Seite von Ivor Bolton, seit geraumer Zeit einer der führenden Interpreten der Wiener Klassik, nach Würzburg zurück. Im Gepäck natürlich Mozart, von dessen Musik die Geigerin sagt, sie sei so unverfälscht und voller Leben. Mit Mozart komme sie zur Ruhe und fühle sich einfach glücklich. Freund Mozart ...
Ein Roadtrip voller Komik und unvorhersehbarer Abzweigungen – mit zwei sehr unterschiedlichen, schrägen Hauptfiguren, die man ins Herz schließt.
Der erste letzte Tag
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Doch ausgerechnet an diesem Tag wird sein Flug gestrichen und er muss sich mit einer Frau, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte, den einzig noch verfügbaren Mietwagen teilen. In seinen Augen ist sie zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich – mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – jedoch weiß er nicht, dass durch diese Begegnung nicht nur die Fahrt einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben… »Wie das Ensemble in diesem Road-Movie auf der Maßbacher Bühne durch die ganze Republik rast, wird eine tolle Herausforderung und ein großer Spaß zu inszenieren.« Jona Manow |
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