Zwei Chöre, zwei Orchester und zweieinhalb Stunden Musik: Bachs Matthäus-Passion ist der Mount Everest der Barockmusik. Und das nicht nur aufgrund der äußeren Dimensionen, sondern auch wegen ihrer gedanklichen Tiefe. Die Dialogstruktur des Textes inspirierte Bach zu einer doppelchörigen Komposition. Durch die Verdoppelung der Ensembles hat Bach eine Stereofonie geschaffen, die nicht nur klanglichen Reiz hat.
Durch die gegenüberliegende Aufstellung im Altarraum und auf der Empore im Würzburger Dom singen sich die beiden Chöre zudem direkt an und können so in einen wirklichen Dialog miteinander treten. Als das Oratorium 1727 in der Karfreitagsvesper der Leipziger Thomaskirche erstmals erklang, übertraf es mit seiner berührenden und überwältigenden Ausdruckskraft alles bisher Dagewesene. Die "Matthäus-Passion" ist ein herausragendes Kunstwerk, das die Kernaussagen des christlichen Glaubens, ihren religiösen Gehalt und die Dramatik des Passionsgeschehens zu einem musikalisch-theologischen Ganzen formt.
Im Würzburger Dom musiziert der Kammerchor am Würzburger Dom zusammen mit der Cappella Lacensis sowie den Würzburger Domsingknaben unter Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und P. Philipp Meyer OSB. Begleitet werden die beiden Chöre von Concerto München.
Als Solisten konnten Anna-Lena Elbert | Sopran, Jan Jerlitschka | Altus, Martin Platz | Tenor-Evangelist, David Jerusalem | Bass, Jakob Ewert | Bass-Christus gewonnen werden.
Der Vorverkauf für das Konzert startet am Monatg, den 23.2.2026. Tickets für das Konzert zu 39 / 32 / 10 Euro sind bei der Dominfo, an allen Vorverkaufsstellen und online unter reservix.de, sowie an der Konzertkasse erhältlich.




