„Ausgezeichnet! 14 Würzburger Nobelpreisträger“ ist ab 6. August im Beratungscenter der Sparkasse Mainfranken zu sehen

von red (erschienen in Ausgabe 02/2026)
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 14 Wissenschaftler, die an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) geforscht oder gelehrt haben und mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Vom 6. August bis zum 7. September können Interessierte sie im zentralen Beratungscenter der Sparkasse Mainfranken in der Hofstraße 7-9 anschauen. Zwölf allgemeinverständliche Informationstafeln erzählen von ihren Entdeckungen und zeigen, wie ihre Forschung bis heute nachwirkt – in der Medizin, in den Technik- und Naturwissenschaften und im Alltag.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, den 6. August 2026, um 13 Uhr. Dr. Marcus Holtz, Leiter des Universitätsarchivs, führt die Gäste kurz durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an presse@uni-wuerzburg.de ist erforderlich.
 
125 Jahre Würzburger Nobelpreisgeschichte

Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein besonderes Jubiläum: 1901, vor genau 125 Jahren, erhielt der Würzburger Wilhelm Conrad Röntgen den weltweit ersten Nobelpreis für seine Entdeckung der nach ihm benannten Röntgenstrahlen. Neben dem Physiker porträtiert die Ausstellung auch Würzburger Nobelpreisträger wie den Chemiker Svante Arrhenius, der wichtige Grundlagen der modernen Elektrochemie legte, und den Mediziner Harald zur Hausen, dessen Forschung zu Humanen Papillomviren (HPV) den Weg für die Entwicklung einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ebnete.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Entstehungsgeschichte des Nobelpreises und dem Blick auf exzellente Forschung an der Universität Würzburg früher und heute. Ebenso greift sie die Rolle von Frauen in der Forschung auf und thematisiert die Frage, warum sich bislang nur Männer unter den Preisträgern aus Würzburg befinden. Entwickelt wurde die Ausstellung von der Pressestelle der Universität zusammen mit dem Universitätsarchiv.
 
Universitätspräsident: „Wissenschaft in die Gesellschaft bringen“

„Forschung entfaltet ihre Wirkung nicht nur in Laboren und Hörsälen, sondern auch im Austausch mit der Gesellschaft“, sagt JMU-Präsident Paul Pauli. „Mit unserer Ausstellung möchten wir die Geschichten hinter den Nobelpreisen erzählen und zugleich zeigen, welchen Beitrag Forschung aus Würzburg bis heute leistet. Mein Dank gilt der Sparkasse Mainfranken Würzburg, die uns dafür einen so zentralen Ausstellungsort zur Verfügung stellt.“

Das Beratungscenter der Sparkasse Mainfranken liegt im Herzen der Würzburger Innenstadt und wird täglich von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern frequentiert. Damit erreicht die Ausstellung ein breites Publikum weit über die Universität hinaus. „Als regional verwurzeltes Institut freuen wir uns, dieser besonderen Ausstellung Raum zu geben“, so Stefan Hebig, Leiter Kommunikation bei der Sparkasse Würzburg. „Sie verbindet Wissenschaft, Geschichte und gesellschaftliche Relevanz auf anschauliche Weise und lädt dazu ein, die Leistungen dieser außergewöhnlichen Persönlichkeiten neu zu entdecken.“
 
Die wichtigsten Informationen
 
Ausstellung: „Ausgezeichnet! 14 Würzburger Nobelpreisträger – geniale Köpfe, die die Welt veränderten“
Zeitraum: 6. August bis 7. September 2026, Eröffnung am 6. August um 13 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr
Ort: Zentrales Beratungscenter der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Hofstraße 7–9, 97070 Würzburg
Eintritt: frei
Bildnachweis: Brandstätter/JMU

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