Der Verlag hinter Leporello und Leporellino
Es war der richtige Weg

Fast zehn Jahre beruflichen Werdegang in knapp eine Stunde Vortrag zu packen, das ist beileibe nicht einfach. Im Rahmen der Reihe „Berufe konkret“ des Career Services an der Uni Würzburg stellten sich die beiden Leporello- Chefredakteurinnen Petra Jendryssek und Susanna Khoury auf Einladung der Fachschaftsinitiative Volkskunde dennoch dieser Herausforderung.
„Kunst, Literatur, Musik – Wie das Magazin Leporello regionales Kulturleben zur Entfaltung bringt“ lautete die Vorgabe, innerhalb derer sie den Studierenden just an dem Tag, an dem ihre 97. Ausgabe in den Druck ging, einen Blick hinter die Kulissen gewährten. Ausgestattet mit Leporello- und Leporellino- Ausgaben, einem Kulturplakat, Flyern zu Veranstaltungen wie „La vie en rose“, Exemplaren des 2011 neu erscheinenden Kultukompasses, „Sinnenrausch“-CDs und einem Computer, der die Homepage des kunstvoll Verlags, seiner dazugehörigen Facebook-Präsenz sowie der Agentur kunstvoll Media zeigt, verdeutlichten sie in kurzweiliger Form: Unser „Lebensmittel Kultur“ ist äußerst vielschichtig.
Seit 2002 bereichern sie
Kulturinteressierte im gesamten
Gebiet Mainfranken in zehn Ausgaben
pro Jahr mit spannenden
Geschichten, differenzierten Rezensionen,
erlesenen Hinweisen
und vielem mehr. Einen Kreis von
250.000 Lesern Monat für Monat
haben sie sich im Laufe der Jahre
erschlossen und mit ihrer parallel
etablierten Werbeagentur nicht
nur einmal für unvergessliche
Momente und staunende Gesichter
gesorgt. Viel Engagement
und Risikobereitschaft verlangt
das, neben all der Kreativität,
noch heute von ihnen ab. Sie sind
froh, dass sich schon seit Beginn
des Projekts „Kulturmagazin“
ein engmaschiges Netz aus mittlerweile
25 freien Mitarbeitern,
prominenten Fürsprechern und
zuverlässigen Unterstützern etabliert
hat, das sich gemeinsam
mit ihnen kontinuierlich weiterentwickelt
und sie nun sukzessive
auch ins Web 2.0 getragen hat. „Es
war der richtige Weg“, stellen sie
während der abschließenden Fragerunde
für sich fest. Denn nur wer
ein Risiko eingeht, kann dafür am
Ende auch belohnt werden.




