„The 12 Tenors“ am 24. Januar in Aschaffenburg und am 8. Februar in Bad Kissingen

von Nicole Oppelt (erschienen in Ausgabe 11/2017)

Mal gefühlvoll, mal ergreifend oder rockig unterhalten "The 12 Tenors" am 24. Januar in Aschaffenburg.

„Wenn Michael Jackson singt, geschieht das mit Engelsstimme“, soll Sir Bob Geldof einmal über den King of Pop gesagt haben.

Was viele vielleicht nicht wissen: Diese Engelsstimme war kein Falsetto, also eine Kopfstimme, wie oftmals angenommen wurde. Diese besondere Tonlage war ein waschechter, hoher Tenor, wie sein Stimmlehrer Seth Riggs einmal klar gestellt hat.

Auch „The 12 Tenors“ haben sich diesem, wohl aufregendsten Stimmfach der Gesangsmusik angenommen. Mit großem Erfolg.

Die Sänger, die unter anderem aus Deutschland, Schottland, Irland und auch Polen stammen, ersangen sie sich damit in den vergangenen Jahren vor allem in China, Japan und natürlich hierzulande einen hervorragenden Ruf.

Das Geheimnis ihrer großen Popularität dürfte vor allem in ihrer besonderen Mixtur zu finden sein. Mal geben sie sich gefühlvoll, mal unterhaltend, dann wieder ergreifend oder rockig.

Untermalt wird ihr Gesang durch eine aufwendige Lichtshow, begleitet von anspruchsvollen Choreographien und charmanten Moderationen. Genregrenzen?

Die scheint es für sie dabei nicht zu geben. Von ernsthaften klassischen Arien wie „Nessun Dorma“ bis hin zu großen Pop-Hymnen wie „Music“ erstreckt sich ihre Bandbreite.

Übrigens, in ihrer zweistündigen Bühnenshow findet sich selbstverständlich auch ein neu arrangiertes und choreografiertes Michael Jackson-Medley.

Und wer das in Würzburg verpasst haben sollte, der hat am 24. Januar in der Stadthalle Aschaffenburg sowie am 8. Februar im Regentenbau von Bad Kissingen noch einmal die Gelegenheit.

Bildnachweis: Star Concerts

Anzeigen