Nachsommer Schweinfurt vom 8. bis 29. September zusätzlich mit Tanz

von Petra Jendryssek (erschienen in Ausgabe 7-9/2017)

Mit „Night Garden“ eröffnet das eVolution dance theater am 8. September den 18. Nachsommer Schweinfurt in der SKF Halle 411.Klassik, Weltmusik, Percussion, Jazz, A Capella, Brass und in diesem Jahr verstärkt auch noch Tanz – Jung und spritzig überschreitet der 18. Nachsommer Schweinfurt mit Künstlern aus dem In- und Ausland vom 8. bis 29. September in der großen SKF Halle 411 wieder Grenzen, blickt in gewohnter Weise über den Tellerrand und wird damit einmal mehr zum Fest der musikalischen Völkerverständigung.

Mit einer aufregenden Symbiose aus Schein und Sein, Licht und Körpern in einer neuen leuchtenden Welt startet das Musikfest am 8. September mit der Formation „eVolution dance theater“ und seinem Programm „Night Garden“.

Hier haben Schatten Farben, Landschaften werden mit Licht gemalt und die Gesetze der Natur verwandeln sich in eine surrealistische, glühende, faszinierende neue Wirklichkeit.

Als A-Capella-Band sind sie alte Hasen. Mit ihrem Stil haben sie ein ganz eigenes Genre geschaffen: „Vox-Pop“ nennt „Viva Voce“ seinen satten Sound, der jeder Stimme den perfekten Platz zur Entfaltung bietet und dabei den Spaß nicht zu kurz kommen lässt.

Mit seinem wohl bisher persönlichsten Programm „Ego“ ist das Quintett am 15. September in der SKF Halle 411 zu Gast.

Afrikanische Trommeln verschmelzen, lateinamerikanische Rhythmen und asiatische Taiko-Kunst bringen wunderbare Klangwelten hervor, wenn das „World Percussion Ensemble“ am 16. September Jazz auf sprechende Trommeln, feurigen Samba auf japanische Virtuosität und Dschungelgeräusche auf den Gesang aus Kamerun treffen lässt.

Ihr Markenzeichen sind Wortspielereien und sprachverliebte Texte über zwischenmenschliche Beziehungen und die Besonderheiten des Alltages. Gepaart mit einer ungeheuerlichen Musikalität wird aus jedem Song eine perfekte kleine Kurzgeschichte.

Anna Depenbusch wird dabei zur expressiven Geschichtenerzählerin. Am 21. September kann man ihrem neuen Programm „Das Alphabet der Anna Depenbusch“ lauschen.

Mit M.O.O.P.topia findet die zehnköpfige Band „Moop Mama“ endgültig zu sich und erschafft ihr eigenes Utopia. Zu hören am 22. September.Die feinen Schattierungen des Mensch-Seins stehen ebenso wie die großen Themen unserer Zeit im Fokus des neuen Programms von Moop Mama. Am 22. September erzählt auch das zehnköpfige Ensemble mit einem einzigartigen Sound aus Bläsern, Beats und Rap Geschichten und erschafft damit sein eigenes Utopia.

Märchenhaft und legendenreich geht es mit dem Trio „Ganes“ am 23. September weiter. Die Schwestern Elisabeth und Marlene sowie ihre Cousine Maria aus einem kleinen Südtiroler Dorf in den Dolomiten singen in ihrer eigenen, rätoromanischen Sprache: ladinisch.

„An cunta che“ – „Man erzählt, dass ...“ heißt ihr neues Album, das von der ladinischen Märchenwelt inspiriert ist, und die Zuhörer in das Reich der Fanes führt.

Mit „DuckTapeTicket“ ist am 24. September ein groovendes Streichtrio in der Kunsthalle Schweinfurt zu Gast, das sich aus den verschiedensten musikalischen Winkeln seine Lieblingselemente zusammensucht, ohne sich von stilistischen Grenzen abschrecken zu lassen.

Gemeinsame Kreativität, individuell vollendetes musikalisches Können und die Lust, alle Möglichkeiten einer reinen Blechbläser- Formation zu erkunden, zeichnet Canadian Brass, eines der berühmtesten Brass-Ensembles der Welt, aus.

Mit ihrer heiter-virtuosen Mischung aus Unterhaltung, Spontaneität und Spaß sind Canadian Brass am 28. September zu hören.

Mit einem poetischen Schattentanztheater voll hinreißender und einfallsreicher Geschichten verabschiedet sich der Nachsommer Schweinfurt am 29. September mit den „Mobilés“ aus Köln.

Ihr Programm „Moving Shadows“ entführt in eine fantastische Welt. Menschen, Tiere und Pflanzen, geformt aus Körpern, setzen Schatten auf begeisternde Weise in Bewegung.

INFO: Tickets gibt es online über www.nachsommer.de und Ticketmaster sowie an allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen.

Bildnachweis: Company, Sandra Ludewig , Moop Mama

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