Die Reihe „Musik in Historischen Häusern & Höfen“ vom 6. bis 8. Juli in Karlstadt

von Nicole Oppelt (erschienen in Ausgabe 6/2018)

„Gretchens Antwort“ pfeift auf Plattitüden und singt sich querbeet durch die Musikgeschichte – ob mit Purcell, Schubert, Knef, Grönemeyer oder Adele.„Frauen von heute warten nicht auf das Wunderbare, sie inszenieren ihre Wunder selbst“, war sich die US-amerikanische Schauspielerin Katharine Hepburn sicher. In ihrer Kunst hat sie diese Überzeugung wahr gemacht – und unzählige folgten ihr nach.

„Frauen-Power“ ist aktueller denn je. Auch die beliebte Open-Air-Reihe „Musik in Historischen Häusern & Höfen“ in Karlstadt greift diesen Gedanken vom 6. bis 8. Juli auf.

In der malerischen Kulisse unweit des Mains zeigen diesmal ausschließlich gestandene Frauen, was in ihnen steckt.

„Mit Witz, Kreativität und vor allem einer großen Portion wahrem Können beweisen die Künstlerinnen, dass auch in der Musik nichts ohne sie geht“, freut sich Karlstadts Erster Bürgermeister, Dr. Paul Kruck, schon jetzt auf die drei Konzertabende an ungewöhnlichen Orten.

Abwechslungsreich und kurzweilig soll es auch in diesem Jahr zugehen. „Ob eigene Kompositionen und Texte, Jazz einmal anders interpretiert oder Musik querbeet durch die Geschichte.“

Die beiden Wahl-Hamburgerinnen Hannah Silberbach und Maura Porrmann von „Lieblingsfarbe Schokolade“ sind am 6. Juli, 20 Uhr, im Ehrenhain im unteren Stadtgraben zu erleben.

Sophie Gaffrontke, Steffi Klein, Jessica Jorgas und Anne Stabler alias „Gretchens Antwort“ geben am 7. Juli, um 18 Uhr, in der Färbergasse ihre Stimmen pur zum Besten.

Am 8. Juli, um 20 Uhr, ertönen Manuela Huber, Sabrina Damiani und Katharina Fenn als „Trio Zorya“ im Pfarrgarten St. Bartholomäus.

INFO: www.karlstadt.de

Bildnachweis: Daniel Barth Photography

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