Der Hafensommer Würzburg 2017 ist mit einem Fest und karibischer Leichtigkeit zu Ende gegangen

von Pressemeldung Thomas M. Paul, Team Hafensommer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die »Kubanische Nacht« am Sonntag, 6. August, war der letzte von insgesamt 17 erfolgreichen Veranstaltungstagen beim Würzburger Hafensommer 2017. Am 21. Juli wurde das Programm mit der Sparda-Bank Classic Night, die heuer zum zehnten Mal stattfand, eröffnet.

Diesmal in etwas veränderter Form: Das Philharmonische Orchester Würzburg und das Singer Songwriter-Duo Carolin No erfreuten das Publikum bei perfektem Eröffnungswetter mit eigens für diesen Abend arrangierten Liedern.

Es folgten 16 abwechslungsreiche, vielseitige, durchweg unterhaltsame und interessante Konzertabende mit Musiker*innen und Bands wie Gisela João, Nils Landgren, Max Mutzke, SEVEN, Tingvall Trio, Mighty Oaks, Bukahara oder Chico Trujillo.

Mit insgesamt drei ausverkauften Konzerten (Mighty Oaks, Max Mutzke und Kubanische Nacht) und weiteren sehr gut besuchten Veranstaltungen konnten auf dem Festivalgelände schlussendlich rund 11.500 Besucher*innen gezählt werden.

Speziell für den elften Hafensommer, der unter neuer künstlerischer Leitung stand, wurde eine Reihe von Formaten neu entwickelt. So gab es drei Themenabende: Den »Migration Blues« mit Leyla McCalla, Blick Bassy und Delgres, die »Maghreb-Klänge« mit Emel Mathlouthi und der Gruppe Tinariwen sowie die »Kubanische Nacht« mit dem Weltstar Eliades Ochoa from Buena Vista Social Club® und den Los Dos Y Compañeros.

Neu war auch die Einbindung lokaler Festivalprofis. Sie hatten den klaren Auftrag, Ideen zu entwickeln, wie sich die regionale Musikszene ebenfalls »hafensommerkompatibel « einbinden lässt.

Mit den neuen Profilen »Hafentour«, »Herr Volpert lädt sich Gäste ein« und der Präsentation von Spaceman Spiff und Lilly Among Clouds, waren drei Abende lokal besetzt und wurden vom Publikum insgesamt sehr gut angenommen.

»Nach 17 Tagen Festival sind wir erschöpft aber glücklich über den diesjährigen Verlauf«, meint Kulturreferent Muchtar Al Ghusain, »das neue Team hat kreativ und professionell das Programm vorbereitet und durchgeführt. So konnten wir viele begeisterte Besucher begrüßen und neue Freunde gewinnen. Auf dieser Basis kann sich der Hafensommer sehr gut weiter entwickeln.«

Sybille Linke, die Leiterin des FB Kultur fügt hinzu: »Mein zweites Hafensommerjahr hat meine Hoffnung erfüllt , ein Festival für unsere Stadt und alle Bürger*innen zu sein. Ich habe viele positive Rückmeldungen aus dem Publikum erhalten.«

Zum nun zweiten Mal gab es den vom Fachbereich Kultur initiierten »Jungen Hafen by Sparda«: Dieses Jahr waren die Zielgruppe schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche aus »Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage«.

Begeistert nutzten sie die Möglichkeit zum Mit- und Selbermachen. Sogar der ganztägig andauernde Regen konnte die gute Stimmung nicht trüben. Viele Künstler bedankten sich für die Einladung zum Hafensommer Würzburg – vom eindrucksvollen Hafenbecken mit seiner schwimmenden Bühne waren sie ebenso begeistert wie die Festivalbesucher: «eine spektakuläre Kulisse, wie man sie eher von Städten wie Hamburg oder Liverpool erwartet«, schwärmte eine verzückte Festivalbesucherin aus Hannover.

Zur Sitzung des Kultur- und Schulausschusses im Herbst wird das Kulturreferat eine differenzierte Bilanz des diesjährigen Hafensommers vorlegen.

Bildnachweis: mju-fotografie

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