Veranstaltungsreihe anlässlich des 150. Geburtstages von Max Dauthendey

von Petra Jendryssek (erschienen in Ausgabe 6/2017)

Vor 150 Jahren wurde Max Dauthendey in Würzburg geboren.Am 25. Juli jährt sich der Geburtstag des Würzburger Schriftstellers und Malers Max Dauthendey zum 150. Mal.

Anlass, sein Werk, das vom Reisen geprägt war, mit einigen Veranstaltungen zu würdigen. Die Stadtbücherei Würzburg besitzt eine umfangreiche Sammlung seiner Bücher.

Stadtrat Willy Dürrnagel und Norbert Herrman von der Stadtbücherei stellen am 29. Juni um 17.30 Uhr die Sammlung näher vor. Die Doppelbegabung als Schriftsteller und Maler zeigt sich vor allem in Dauthendeys Aquarellen, die während seiner letzten Reise auf Java gemalt wurden.

Eine Ausstellung im Museum im Kulturspeicher zeigt vom 1. bis 30. Juli seine sehr exotische Farbgebung und teils expressionistischen Motive.

Bilder und Texte zum Leben und Werk Dauthendeys hat Daniel Osthoff in einer chronologisch aufgebauten Plakatausstellung zusammengestellt.

Vom 1. bis 30. Juli zeigt diese im Fachbereich Kultur der Stadt Würzburg in der Turmgasse 9 nahe dem Maritim Hotel neben persönlichen Fotos auch Personen aus Dauthendeys künstlerischem Freundeskreis.

Dauthendeys Ansichten vom Biwasee stehen am 12. Juli ab 18.30 Uhr im Siebold-Museum im Rahmen eines Vortrages von Prof. Dr. Johannes Mahr im Mittelpunkt. Er steht unter dem Motto „Den grauen, den weiten See in seiner Harfenform schauen.“

Am 13. Juli um 19.30 Uhr stellt Rainer Appel im Dauthendey-Saal der Stadtbücherei sein ganz persönliches Max Dauthendey Programm „Die Amseln haben Sonne getrunken“ vor.

Am 20. Juli interpretieren Studierende der Lied!klasse der Hochschule für Musik in selbiger nach Gedichten Dauthendeys.

Am 25. Juli schließlich findet der Festabend im Stadtarchiv Würzburg (Neubaustr. 12) statt, hier wird auch die große Ausstellung „Ich kam vom Main aus Deutschland her“ eröffnet.

Bildnachweis: Andreas Bestle (Dauthendey), Privat (teaser)

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