Die „Satire-Zombies“ am 27. September in der Posthalle

von Nicole Oppelt

Olly, Marty und Thommy: Das sind die drei Zombies, denen niemand bisher den Mund verbieten konnte.Danach gefragt, warum Oliver Maria Schmitt nur mit Martin Sonneborn und Thomas Gsella auf Tour geht, antwortet dieser in einem Interview: „Es sind die einzigen, deren Namen ich mir noch merken kann. Nach Gsella wechselten die Chefredakteure ja teilweise im Monatsrhythmus. Da halte ich mich lieber an meine alten Kollegen… den Dingsborn… und den anderen da, der mit der Brille.“

Seit 20 Jahren gibt es die „Titanic BoyGroup“, bestehend aus den ehemaligen Chefredakteuren Martin Sonneborn (Grimme-Preis), Thomas Gsella (Robert-Gernhardt-Preis) und eben Oliver Maria Schmitt (Henri-Nannen-Preis).

Und bis heute sorgt diese „Supergruppe der Satirezene“, wie sie die Süddeutsche Zeitung nennt, für ausverkaufte Hallen, ohnmächtige Omas und Millionen zufriedener Kunden.

Wie man es so lange zusammen aushält? Für Schmitt eine klare Sache: „Nach über 20 Tourjahren und 1000 ausverkauften Auftritten können wir uns einfach nicht mehr riechen. Wir reisen prinzipiell mit drei verschiedenen Limousinen an und betreten die Auftrittsorte durch drei verschiedene Eingänge.“

Ein Konzept, das zu funktionieren scheint. Denn dieses Trio ist längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert.

In ihrem aktuellen Programm „Die Rückkehr der Satire-Zombies“ zeigen sie selbstredend auch in Würzburg die ältesten Pointen der westlichen Welt, Geschmacklosigkeit auf höchstem Niveau, anspruchsvolle Zoten und verbotene Witze auf Kosten unbeteiligter Dritter.

Viel Spaß!

INFO: www.posthalle.de

Bildnachweis: Titanic Boy Group

Anzeigen