Der Verlag hinter Leporello und Leporellino
Kein schöner Land...
Traditionell beginnt die Spielzeit am Mainfranken Theater Würzburg mit dem Theaterfest.
Seit Jahren schon. Alle Freunde der Bühne, aber auch solche, die mit dem Musentempel eigentlich wenig am Hut haben, freuen sich darauf. Denn mit Speis und Trank im Freien und im Haus - heuer durch das Catering von Wirt und Stadtrat Emanuel La Rosa - , mit allerlei Aktivitäten und Begegnungen auch mit den Theaterleuten ist reichlich für Abwechslung gesorgt.
Allerdings soll es heuer am 17. September ein bisschen anders zugehen. Denn statt des beliebten Theaterfestkonzertes am Abend gibt es diesmal eine Premiere, allerdings auch mit Musik: Das Schauspiel erarbeitet derzeit gerade mit Autorin und Regisseurin Deborah Epstein ein Projekt namens „Kein schöner Land - Ein Heimatabend“. Sie unternimmt damit eine musikalisch-literarische Erinnerungsreise durch die Geschichte Unterfrankens und Würzburgs, von der Stadtgründung bis zum Wiederaufbau und bis heute und recherchiert dafür eifrig.
Es erklingen dabei Madrigale, Lieder, Songs, aber auch Rap. Beteiligt sind unter anderem Maria Brendel, Klaus Müller-Beck, Kai Christian Moritz, Rainer Appel, Georg Zeies, Robin Bohn und Christina Theresa Motsch; die musikalische Leitung hat Ulrich Pakusch; Milena Ivanova wird Cello spielen.
Das Theaterfestkonzert wird nachgeholt als Herbstgala am 23. Oktober. Trotzdem bieten einige Programmpunkte schon einen Vorgeschmack auf Kommendes: So gibt es bereits eine Matinee zur Oper „Die Afrikanerin“ von Giacomo Meierbeer, und ebenso einen Einblick in die Musicalrevue „Garderobe Nr. 1“, die am folgenden Tag, am 18. September in den Kammerspielen Premiere hat.
Das große Thema Afrika wirft auch hier schon seinen Schatten voraus: Die Kinder können einen Trommelkurs besuchen, und auch in das Afrikaprojekt, das in Koproduktion mit Burkina Faso entstand und am 8. Oktober Premiere hat unter dem Titel „Les funérailles du desert“ darf man schon hineinspitzen.
Natürlich gibt es wieder Kaffeehausmusik, Kinder-Schminken, Führungen und auch ein Chorprojekt der Initiative „Ohren auf in Concert“ ist angekündigt.




